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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Neckartailfingen nicht vorenthalten.

Geschichte
Bis zum 19. Jahrhundert

Neckartailfingen wurde 1090 im Hirsauer Codex (Codex Hirsaugiensis) als Tagelvingen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte damals den Grafen von Urach und den mit ihnen verwandten Grafen von Achalm. Nach den Eintragungen schenkten die Grafen Liutold (auch als Liutolf genannt) und Cuno von Achalm mehrere Güter und ihren Anteil an der Kirche dem Kloster Hirsau. Zwar ist der genaue Zeitpunkt der Schenkung im Hirsauer Codex nicht vermerkt, nachdem Graf Cuno von Achalm aber 1092 starb, wurde die Schenkung auf um 1090 datiert. Im Auftrag des Klosters Hirsau wurde die romanische Martinskirche wohl im Jahr 1111 fertiggestellt (laut dendrochronologischer Untersuchung der Dachbalken). Zwischen 1254 und 1265 kauften die Grafen von Württemberg die Grafschaft Urach mitsamt der Burg Achalm. In diese Besitzmasse gehörte auch Neckartailfingen, das dadurch zu Württemberg kam, dem es bis zur Gründung des neuen Landes Baden-Württemberg 1952 zugehörig war.
Der Ort wurde 1536 zusammen mit dem Amt Nürtingen evangelisch und erhielt 1541 die erste Dorfschule des Altkreises Nürtingen.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Neckartailfingen nach der Schlacht bei Nördlingen 1634 von den berüchtigten Dragonern des Obristen Walter Butler (vor allem aus Kroatien) geplündert und bis auf die Kirche, die Kelter, ein Haus sowie zwei kleine Hütten vollständig niedergebrannt. Das Dorf hatte faktisch aufgehört zu existieren. Erst nach einigen Jahren kehrten die geflohenen Einwohner zurück und bauten ihr Dorf langsam wieder auf.

Der Neckartailfinger Postillon von Helmut Sigg sitzt auf der linken Seite der 1847 eingeweihten Sandsteinbrücke

Bereits mit dem Kauf durch die Württemberger übertrugen diese die Verwaltung des Dorfes an die Vogtei Nürtingen. Aus der Vogtei entstand 1758 das Oberamt Nürtingen.

Seit 1598 unterhielt die Postlinie Stuttgart–Urach im Ort eine Poststation. Im Jahr 1807 wurde nicht in der Oberamtstadt Nürtingen, sondern am Verkehrsknotenpunkt Neckartailfingen das erste Postamt im Altkreis Nürtingen eingerichtet.[3]

Kreiszugehörigkeit

Von 1938 bis 1973 gehörte Neckartailfingen zum Landkreis Nürtingen, mit dem es im Landkreis Esslingen aufging.

Einwohnerentwicklung
1824: 0854 Einwohner
1834: 0971 Einwohner
1861: 1.039 Einwohner
1900: 0963 Einwohner
1939: 0966 Einwohner
1946: 1.410 Einwohner
1950: 1.484 Einwohner
1961: 1.842 Einwohner
1970: 2.772 Einwohner
1987: 3.274 Einwohner
1991: 3.364 Einwohner
1995: 3.684 Einwohner
2005: 3.889 Einwohner
2010: 3.771 Einwohner
2015: 3.716 Einwohner
Politik
Bürgermeister
Neues und altes Rathaus Neckartailfingen

Der Bürgermeister (früher Schultheiß genannt) wurde bis 1891 vom Gemeinderat aus seiner Mitte heraus gewählt, erst ab 1891 wählten die Gemeindebürger den Schultheißen in direkter Wahl.

1820–1837: Wilhelm Perrenon
1837–1848: Conrad Friedrich Fischer
1848–1881: Heinrich Wendel Wenzelburger
1883–1898: Carl August Holl
1899–1922: Georg Friedrich Wenzelburger
1922–1945: Emil Pfeiffer
1945–1949: Paul Maurer
1949–1955: Emil Pfeiffer
1955–1971: Emil Bauer
1971–1998: Wilhelm Preißing
1998–2014: Jens Timm
seit 2014: Gerhard Gertitschke
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Neckartailfingen hat 14 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009

Kommunalwahl 2014

 %706050403020100

60,80 %27,80 %11,30 %n. k.

FWJB/CDUSPD/FBUB
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p 14 12 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10-12-14

+12,30 %p
-0,70 %p+1,30 %p-12,9 %p
FWJB/CDUSPD/FBUBVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe – Dunkel

FFW Freie Fortschrittliche Wählervereinigung 60,80 8 48,50 7
JB/CDU Wählervereinigung Junge Bürger/CDU 27,80 4 28,50 4
SPD-FB SPD/Freie Bürger 11,30 2 10,00 1
UB Unabhängige Bürger 0,0 0 12,90 2
gesamt 100,0 14 100,0 14
Wahlbeteiligung 58,6 % 62,1 %

Wappen

Offizielle Blasonierung aus dem Jahr 1951: „In Rot ein goldener (gelber) Doppelhaken (umgekehrtes Z mit spitzen Enden und leicht schrägliegendem Schaft).“ Dieses Wappen geht auf ein Marksteinzeichen Neckartailfingens aus dem Jahre 1683 zurück.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
ehemaliger Haltepunkt Neckartailfingen

Neckartailfingen war schon immer ein wichtiger Durchgangspunkt für viele Fahrzeuge. Zur Zeit der Postkutschen war Neckartailfingen eine wichtige Station für den Pferdewechsel.

Bis 1976 unterhielt die Deutsche Bundesbahn einen Bahnhof an der als Neckar-Alb-Bahn bezeichneten Bahnstrecke Plochingen–Tübingen, der rund zwei Kilometer vom Ort entfernt lag. Dieser wurde schließlich wegen Unrentabilität geschlossen und das Bahnhofsgebäude abgerissen. Die Bahnsteige sind heute überwuchert und verwildert.

1995 wurde die Umgehungsstraße der B 297 fertiggestellt und damit auch der Hochwasserschutz für den Ort fertiggestellt. Diese Straße verläuft zwischen dem Ortskern und dem Neckar in einem Tunnel. Im Westen führt die B 312 in Richtung Stuttgart bzw. Reutlingen an Neckartailfingen vorbei.

Der öffentliche Personennahverkehr wird durch die VVS-Buslinien 188 (nach Nürtingen) und 190 (nach Aich) bedient. Die Linie 75 (nach Bernhausen bzw. Degerloch) hält nur am Ortsrand.

Bildung

Neckartailfingen verfügt mit der Liebenauschule über eine Grundschule. Darüber hinaus gibt es drei Kindergärten im Ort. Eine Musikschule versorgt derzeit rund 713 Schülerinnen und Schüler aus dem Ort und dem Umland mit einem umfangreichen Unterrichtsangebot.

Ver- und Entsorgung

Das Stromnetz in der Gemeinde wird von der EnBW Regional AG betrieben.[4] Eine Erdgasversorgung besteht nicht.
Die Gemeinde ist Mitglied im Zweckverband Filderwasserversorgung, dessen Wasserwerk sich in Neckartailfingen befindet. Zur Reinigung des Abwassers wird eine eigene Kläranlage betrieben.
Für die Abfallentsorgung ist der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Esslingen zuständig.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Naturdenkmale

9 Naturdenkmale bereichern den Ort. Darunter die 1883 gepflanzte Lutherlinde[5], der Nordteil des Aileswasensees, der Neckaraltarm mit Auenwald westlich der Brücke der B 312 und verschiedene Feldhecken, Feuchtwiesen und Feldgehölze.

Aileswasensee

Der Aileswasensee entstand durch ein Kieswerk, heute ist der See mit einer Gaststätte und mehreren „Stränden“ ein beliebtes überregionales Ausflugsziel. An der tiefsten Stelle ist er 4 Meter tief. Ein FKK Strand ist vorhanden. Das Angeln ist dem Angelverein vorbehalten.

Martinskirche
Hauptartikel: Martinskirche

Die Martinskirche ist wegen ihres romanischen Baustils und ihres Alters überregional bekannt. Vor allem ist ihr schiefer Turm bekannt. Sie wurde vermutlich 1111 fertiggestellt. Infolge der Reformation wurde sie 1536 evangelisch und gehört heute zum Kirchenbezirk Nürtingen.

Neckarbrücke

1847 wurde die durch Hochwasser und Treibeis gefährdete Holzbrücke über den Neckar durch eine massive 6-bögige Sandsteinbrücke ersetzt. Als im April 1945 die Neckarbrücken zwischen Nürtingen und Tübingen planmäßig von der deutschen Wehrmacht gesprengt wurden, um das Vorrücken der französischen Truppen aufzuhalten, blieb die Neckartailfinger Brücke als einzige verschont – laut Zeitzeugen durch beherztes Eingreifen aus dem Ort und glückliche Umstände.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Johann Adam Kurrer (1714–1761), Pfarrer, Professor in Bebenhausen
Karl Albert Wilhelm Bacmeister (1845–1920), Oberkirchenrat, Militärpfarrer und Dekan
Lore Wissmann (1922–2007), Opernsängerin
Personen, die in Neckartailfingen gelebt und gewirkt haben
Agnes Sapper (1852–1929), Schriftstellerin und Frau des damaligen Amtsnotars.
Hermann Drück (1856–1931), Kunstmaler, fast ausschließlich Landschaftsmaler. Geboren als Sohn des Stadtschultheißen Drück in Vaihingen an der Enz, gestorben in Neckartailfingen.[6]
Hans Reyhing (1882–1961), Lehrer in Neckartailfingen und schwäbischer Heimatdichter
Zdenko von Kraft (1886–1979), österreichischer Schriftsteller, lebte in Neckartailfingen.
Grace Hoffman (1921–2008), US-amerikanische Opernsängerin, verbrachte ihren Lebensabend in Neckartailfingen
Matthias Jaissle (* 1988), Fußballspieler, er wuchs in Neckartailfingen auf.