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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Neidenstein nicht vorenthalten.

Geschichte

Die ältesten Siedlungsfunde in Neidenstein datieren auf die Zeit der Römer und umfassen neben den Überresten eines römischen Gutshofs auch den Neidensteiner Matronenaltar, der sich heute im Badischen Landesmuseum befindet.

Zur Zeit der Franken bestand vermutlich eine Bauernsiedlung am Ort und im weiteren Verlauf des Mittelalters entstand auf dem Bergsporn oberhalb des heutigen Ortes die Burg Neidenstein, die im 13. Jahrhundert zur Wehrburg ausgebaut und 1319 als Reichslehen der Herren von Venningen erstmals erwähnt wurde. Um die Burg entwickelte sich der Ort als Burgweiler.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg gestattete die Grundherrschaft Juden die Ansiedlung, wodurch im 17. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde in Neidenstein entstand.[2]

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte Neidenstein zum Stammbesitz der Herren von Venningen und damit zum Ritterkanton Kraichgau. Die Neidensteiner Linie der Venningen stellte mit Seyfried († 1395) und Jobst († 1410) zwei Mitglieder des Deutschen Ordens und mit Hans († 1478) einen Bischof von Basel und den Gründer der dortigen Universität. 1611 starb die Neidensteiner Linie der Herren von Venningen mit Otto Heinrich von Venningen aus und wurde von der Hilsbacher Linie besetzt. Die evangelische Kirche wurde um 1700 errichtet, das Rathaus 1773. Die Ortschaft wurde nach 1750 durch Rodung auf dem Hohen Bühl ausgeweitet.

Blick vom im Süden gelegenen Burgberg nördlich über Neidenstein

1806 erfolgte die Mediatisierung der reichsritterschaftlichen Fürstentümer und Neidenstein gelangte als selbstständige Gemeinde zum Großherzogtum Baden. Dort gehörte sie zunächst zum Oberamt Waibstadt und ab 1810 zum Bezirksamt Sinsheim. Die Burganlage blieb weiterhin bis heute im Besitz der Familie von Venningen, die sie 1897 bis 1903 renovieren ließ. 1862 erfolgte der Anschluss des Ortes an die Eisenbahn, 1902 wurde der Ort elektrifiziert.

Bei den Novemberpogromen 1938 zerstörte die Eschelbronner SA unter Leitung des Obersturmbannführers und Waibstadter Bürgermeisters Eugen Laule am 10. November die Synagoge im Kirschgraben.[3] Am 22. Oktober 1940 wurden im Rahmen der „Wagner-Bürckel-Aktion“ die letzten 19 in Neidenstein lebenden Juden von Beamten der Gestapo abgeholt und in ein Sammellager nach Heidelberg gebracht.

1939 hatte Neidenstein 749 Einwohner, Ende 1945 lebten durch die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge und Vertriebener 980 Personen am Ort. Gegen Ende der 1950er Jahre siedelten sich mehrere mittelständische Unternehmen im Ort an, später wurden großflächige Neubaugebiete ausgewiesen. Als 1973 der Landkreis Sinsheim aufgelöst wurde, kam der Ort zum neuen Rhein-Neckar-Kreis.

Im Dezember 1993 und im Juni 1994 wurden die tiefergelegenen Teile des Ortes jeweils durch Hochwasser des Schwarzbachs heimgesucht und verwüstet.

Religionen

In Neidenstein gibt es ein evangelisches Pfarramt und die barocke evangelische Kirche.
Für die römisch-katholischen Gläubigen ist das Pfarramt in Waibstadt zuständig. Die im Jahr 1880 erbaute katholische Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ befindet sich in der Schlossstraße.

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Neidenstein hat zehn Sitze und wird jeweils für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis[4]. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,7 % (2009: 63,4 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

CDU 34,4 % – 4 Sitze (2009: 38,6 %, 4 Sitze)
UBL 33,1 % – 3 Sitze (2009: 31,9 %, 3 Sitze)
SPD 32,5 % – 3 Sitze (2009: 29,5 %, 3 Sitze)
Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für jeweils acht Jahre direkt gewählt:[5]

1901–1920 Karl Ziegler
1920–1925 Friedrich Mayer
1925–1945 Friedrich Winkelmann
1945–1966 Erich Ziegler
1966–1974 Otto Ziegler
1974–1995 Peter Haas († 1995; im Amt)
1996–2003 Uwe Göhrig
2003–2012 Peter Reichert
ab 2013 Frank Gobernatz

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Silber drei verschränkte rote Lilienstäbe, der mittlere gestürzt.

Das Wappen basiert auf dem Familienwappen der Herren von Venningen, das zwei gekreuzte Lilienstäbe zeigt. Um Verwechslungen vorzubeugen wurde im Neidensteiner Wappen der dritte gestürzte Stab hinzugefügt und in dieser Form 1901 vom Generallandesarchiv Karlsruhe gestaltet.

Partnerschaften

Neidenstein ist 1976 eine Gemeindepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Vaucouleurs (Meuse) eingegangen.

Bauwerke
Burg Neidenstein
Burg Neidenstein, erbaut auf einem Bergsporn, mit mittelalterlichem Bergfried und Burggraben sowie Vorburgbereich mit Tortürmen (äußerer Torturm 1569) und zwei repräsentativen Fachwerkgebäuden aus dem 16. Jahrhundert. In einem der Fachwerkgebäude der Vorburg ist heute ein Heimatmuseum eingerichtet, das andere weist einen Renaissance-Achteckturm von 1538 auf. Das Wohngebäude der Burg ist bewohnt.
Im Bereich der Vorburg wurde 1880 die katholische Kirche anstelle einer Friedhofskapelle aus dem 15. Jahrhundert errichtet.
Die barocke evangelische Kirche entstand in ihrer heutigen Form um 1700 (Turm fertiggestellt 1770), ist im Kern aber vermutlich schon so alt wie die Burg. Im Inneren der Kirche haben sich zahlreichen Grabplatten und Epitaphe des 15. bis 18. Jahrhunderts erhalten, darunter das mit einem Alabasterrelief gezierte Epitaph des Ottheinrich von Venningen († 1611) sowie das große Barockepitaph des kaiserlichen Generalwachtmeisters Eberhard Friedrich von Venningen († 1710). Die im Jahr 1914 im Speicher der Kirche aufgefundene Neidensteiner Madonna stammt wohl aus der Friedhofskapelle, ist eine Arbeit aus der Werkstatt von Peter Parler und befindet sich heute im Landesmuseum in Karlsruhe. Die Kirche wurde 1976 saniert.
Barockes Rathaus von 1773, renoviert 1991
Altortbereich mit historischen Fachwerkbauten
Villa rustica im Gewann Buchfeld

Katholische Kirche

Inneres der kath. Kirche

Rathaus von 1773

Ev. Barockkirche um 1700

Sport

Die Region um Neidenstein besitzt ein Rad- und Wanderwegnetz.

Regelmäßige Veranstaltungen
Altortfest mit Illumination der Burg und Feuerwerk (alle 2 Jahre (in geraden Jahren) Mitte August)
Kerwe Neidenstein (jedes Jahr Mitte Oktober)
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Neidenstein liegt an der Schwarzbachtalbahn (Baden) (Meckesheim–Aglasterhausen), die mit der Linie S 51 in das Netz der S-Bahn RheinNeckar eingegliedert ist. Die Züge der S-Bahn verkehren in der Hauptverkehrszeit im 30-Minuten Takt, ansonsten alle 60 Minuten zwischen Meckesheim und Aglasterhausen. Darüber hinaus gibt es mehrmals täglich Direktverbindungen nach Heidelberg sowie Mannheim und ein Zugpaar von/nach Mainz.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Karl Ziegler, Schulrat (1889–1965)
Dr. Max Freiherr v. Venningen (1902–1964)
Söhne und Töchter der Gemeinde
Esaias Meyer (1684–1771), Bürgermeister von Heilbronn.
Helmut Beck (* 1939), Erster Bürgermeister der Großen Kreisstadt Sinsheim, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
Literatur
Christoph Bühler: Burgen der Kurpfalz. Bergstraße und Neckartal. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1990. S. 107 ff. ISBN 3-89426-012-2
Weblinks
 Commons: Neidenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Neidenstein – Reiseführer
Gemeinde Neidenstein
Weitere Informationen über Neidenstein
Burg Neidenstein auf badischewanderungen.de