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Geschichte

Während die eingemeindeten Ortsteile zum Teil auf eine mehr als 500-jährige Geschichte zurückblicken, ist die Geschichte des Ortes Neukieritzsch eng mit dem Bau der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn verbunden. Diese eröffnete im Jahr 1842 ihren ersten Streckenabschnitt Leipzig–Altenburg, an dem der heutige Bahnhof Neukieritzsch zunächst der einzige Zwischenhalt war. Dieser Bahnhof lag zu dieser Zeit auf freiem Feld, jeweils etwa drei Kilometer von den Dörfern Kieritzsch, Pürsten und Breunsdorf entfernt. Obwohl das Gebiet des Bahnhofs noch zur Gemarkung von Pürsten gehörte,[3] erhielt der Bahnhof die Bezeichnung Kieritzsch, da Pürsten und Kahnsdorf eine Bezeichnung nach ihrem Ort ablehnten. Von diesem Bahnhof aus wurden 1867 die Anschlussstrecken nach Borna (1872 bis Chemnitz verlängert) und 1909 nach Pegau errichtet. Mit dieser Stellung als Bahnknoten wuchs die neu entstandene Siedlung um den inzwischen mit einem neuen Bahnhofsgebäude ausgestatteten Bahnhof rasch. Auch die in unmittelbarer Umgebung neu entstandenen Fabriken, so z. B. eine Zuckerrübenfabrik, die um 1850 gebaut wurde und aus der 1864 eine Wollwäscherei wurde, sowie die 1901 gegründete Braunkohlegewerkschaft Breunsdorf mit ihrem Hauptsitz südlich des Bahnhofs, trugen zu dieser Entwicklung bei.

Ortseingang von Neukieritzsch mit Tagebaufundstücken

Da nach dem Ersten Weltkrieg auf Grund des Versailler Vertrags das Ruhrgebiet unter französischer Besatzung stand und damit die Versorgung Deutschlands mit Steinkohle stark beeinträchtigt war, wurde nun vom Staat der Braunkohlenbergbau gefördert, was besonders dem Mitteldeutschen Braunkohlerevier zugutekam. Neben neu entstandenen Siedlungen für die Bergarbeiter wurde der Bahnhof Kieritzsch zu einem bedeutenden Rangierbahnhof ausgebaut.

Nachdem sich 1934 die östlich der Bahnlinie gelegenen Orte Kahnsdorf, Pürsten und Zöpen zur neuen Gemeinde Kahnsdorf zusammengeschlossen hatten, entstand auch der Bedarf für eine administrative Neugliederung der inzwischen hauptsächlich westlich des Bahnhofs kräftig gewachsenen Siedlung. Daraufhin bestimmte der NS-Reichsstatthalter für Sachsen, Martin Mutschmann, am 1. November 1935 die Bildung der neuen Gemeinde Neukieritzsch. 1936 nahm auch der Bahnhof den Namen des neuen Orts an.

In den Folgejahren sowohl während als auch nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in der Umgebung neue Industriebetriebe, so 1941/1942 das Ferrolegierungswerk Lippendorf und ab 1963 das Kraftwerk Lippendorf. Auch vergrößerten sich die Chemischen Werke Böhlen (heute zu Dow Chemical gehörend). Dadurch entstand Bedarf nach neuem Wohnraum, einerseits für die neuen Arbeitskräfte, andererseits für die bis dahin auf dem Gelände der neuen Betriebe wohnenden Menschen. Dies hatte zur Folge, dass in den 1960er Jahren im Süden und Norden des Ortes neue Wohngebiete entstanden. Der östliche Bereich von Neukieritzsch fiel zwischen 1952 und 1957 dem Braunkohleabbau durch den Tagebau Witznitz II zur Opfer. Von der Umsiedlung waren 190 Einwohner betroffen.[4] 1958 wurde die Verbindungsstraße nach Kahnsdorf gekappt. Kahnsdorf, Zöpen und Pürsten wurden kurz zuvor auch bezüglich der Verwaltung von Neukieritzsch mit der Siedlung am Bahnhof getrennt und bildeten ab dem 1. Januar 1957 wieder eine eigenständige Gemeinde Kahnsdorf,[5] die über die Eingemeindung nach Lobstädt 1994 und deren Eingemeindung nach Neukieritzsch im Jahr 2008 wieder Ortsteil von Neukieritzsch wurde.

Eingemeindungen

Breunsdorf wurde am 1. Januar 1994 eingemeindet. Am 1. Juli 1996 folgte Lippendorf-Kieritzsch.[6] Am 1. April 2008 kam Lobstädt hinzu.[7] Am 1. Juli 2014 wurde Deutzen eingemeindet.

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Am Bahnhof Kieritzsch 1. November 1935 1935 Zusammenschluss mit Kahnsdorf zu Neukieritzsch, 1. Januar 1957 als Neukieritzsch eigenständige Gemeinde ohne Kahnsdorf
Bergisdorf 1. September 1948 Eingemeindung nach Lobstädt; 1951 durch Tagebau Deutzen devastiert
Breunsdorf 1994 1988–1994 durch Tagebau Vereinigtes Schleenhain devastiert; Eingemeindung der Flur nach Neukieritzsch
Deutzen 1. Juli 2014 Eingemeindung nach Neukieritzsch; Alt-Deutzen 1966–1967 durch Tagebau Borna-West devastiert, westlich der alten Ortslage als Neu-Deutzen wieder errichtet
Großzössen 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Lobstädt
Hain mit Gutengröba 1. Januar 1971 1968–1971 durch Tagebau Witznitz II devastiert, Flur ohne Flur von Kreudnitz 1971 nach Kahnsdorf eingemeindet
Kahnsdorf 1. November 1935 / 1. Januar 1994 1935 Zusammenschluss mit Am Bahnhof Kieritzsch zu Neukieritzsch, am 1. Januar 1957 wieder eigenständig, 1994 Eingemeindung nach Lobstädt
Kieritzsch 1. Oktober 1973 Zusammenschluss mit Lippendorf zu Lippendorf-Kieritzsch
Kleinzössen 1. Oktober 1948 Eingemeindung nach Großzössen; 1968–1971 durch Tagebau Witznitz II devastiert
Lippendorf 1. Oktober 1973 1934 Zusammenschluss mit Spahnsdorf und Medewitzsch zu Lippendorf; 1960 OT Lippendorf und Spahnsdorf durch Kraftwerk Lippendorf devastiert; Restort Lippendorf (Medewitzsch) 1973 Zusammenschluss mit Kieritzsch zu Lippendorf-Kieritzsch
Lippendorf-Kieritzsch 1. Januar 1996 Eingemeindung nach Neukieritzsch
Lobstädt 1. Januar 2008 Eingemeindung nach Neukieritzsch
Medewitzsch 1. April 1934 Zusammenschluss mit Lippendorf und Spahnsdorf zu Lippendorf
Peres 15. September 1961 Zusammenschluss mit Pulgar zu Peres-Pulgar; 1982/83 durch Tagebau Peres devastiert
Peres-Pulgar 1983 nach Devastierung aller Ortsteile Eingemeindung nach Lippendorf-Kieritzsch
Piegel 1. September 1948 Eingemeindung nach Peres; 1976–1978 durch Tagebau Peres devastiert
Pulgar 15. September 1961 Zusammenschluss mit Peres zu Peres-Pulgar; 1971 durch Bau der Chemischen Werke Böhlen devastiert
Pürsten 1934 Eingemeindung nach Kahnsdorf
Röthigen 1. April 1934 Eingemeindung nach Deutzen; 1957/58 durch Tagebau Deutzen devastiert
Spahnsdorf 1. April 1934 Zusammenschluss mit Lippendorf und Medewitzsch zu Lippendorf; 1960 durch Kraftwerk Lippendorf devastiert
Zöllsdorf wüste Mark in Flur Kieritzsch; 1990 durch Tagebau Peres teilweise devastiert
Zöpen 1934 Eingemeindung nach Kahnsdorf

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils zum 31. Dezember des Jahres):

1998: 4418
1999: 4183
2000: 3908
2001: 3740
2002: 3700
2003: 3651
2004: 3384
2007: 5938
2009: 5740
2012: 5406
2013: 5327
2014: 6897

Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen
Gedenkstätten
Ehrenhain auf dem Friedhof des Ortsteiles Großzössen für 257 sowjetische Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer mehrerer Nationen, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
Politik

Gemeinderatswahl 2014[8]
Wahlbeteiligung: 50,1 %

 %6050403020100

50,6 %21,4 %16,2 %12,1 %

CDUFWN SbLinkeSPD
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   6   4   2   0  -2  -4

-0,8 %p
+4,2 %p+1,1 %p-1,5 %p
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Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 18 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

CDU: 9 Sitze
Freie Wählergemeinschaft Neukieritzsch Sport (FWN): 4 Sitze
LINKE: 3 Sitze
SPD: 2 Sitze
Wirtschaft und Infrastruktur

Der Bahnhof Neukieritzsch liegt an der Bahnstrecke Leipzig–Hof (Sächsisch-Bayerische Eisenbahn), Bahnstrecke Neukieritzsch–Chemnitz sowie der ehemaligen Bahnstrecke Neukieritzsch–Pegau. Nachdem dort der Reiseverkehr 1997 eingestellt wurde, wurde sie 1999 endgültig stillgelegt.

Auf den anderen beiden Strecken verkehren die Linien S3, S5 und S5X der S-Bahn Mitteldeutschland, wobei letztere aufgrund ihres „Expresscharakters“ das Gemeindegebiet ohne Halt passiert.
Die S3 hält in Neukieritzsch und Lobstädt halbstündlich und verkehrt nach Borna/Geithain und Halle (Saale) Hbf/Halle-Trotha, die S5 hält stündlich in Neukieritzsch und Deutzen und verkehrt nach Altenburg/Zwickau und Flughafen Leipzig/Halle.

Ferner liegt Neukieritzsch an der Bundesstraße 176.

Wirtschaftlich wird die Gemeinde von der Braunkohle dominiert: Im Ortsteil Lippendorf befindet sich ein Braunkohlekraftwerk, westlich der Gemeinde der Tagebau Vereinigtes Schleenhain, welcher u. a. über ein 14 km langes Förderband das Kraftwerk in Lippendorf versorgt.

Öffentliche Einrichtungen
Grundschule
In Neukieritzsch besteht ein Standort der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).
Die Grundschule befindet sich im Zentrum des Ortes.
Park Arena, Neukieritzsch
Park-Arena: Halle mit 700 Plätzen für Kultur und Sport
Sehenswürdigkeiten
Markt mit Lutherdenkmal
Aussichtspunkt bei Neukieritzsch in den Tagebau
Lutherdenkmal aus dem Jahr 1884 auf dem Markt, umgesetzt aus der Wüstung Zölsdorf, Luther hat dort 1540 seiner Frau Katharina einen Witwensitz gekauft.
Die Kirche in Kieritzsch mit Medaillons von Martin und Katharina Luther ist eine Luthergedenkstätte.
Gedenktafel in Lippendorf, dem Geburtsort von Katharina von Bora, an der Katharina-Luther-Kapelle
Die Katharina-von-Bora-Kirche in Neukieritzsch wurde 1998 geweiht.
Der Pleiße-Radweg und der Lutherweg Sachsen führen durch die Gemeinde.
In Deutzen, in der Nähe des Bahnhofes, gibt es einen Aussichtspunkt in den westlich gelegenen Tagebau Schleenhain.
Wasserkugel Deutzen
Kultur
Sportvereine
Sportfreunde Neukieritzsch
Schützenverein Neukieritzsch
Musik
Musikverein Neukieritzsch-Regis e. V. (seit 1990)
Gemischter Chor Neukieritzsch e. V. (seit 1889)
Persönlichkeiten
Katharina von Bora (1499–1552), Frau Martin Luthers
Literatur
Stefan Hänsel: Ortsfamilienbuch Kieritzsch 1647–1793. Berlin: epubli 2014, ISBN 978-3-8442-9164-3, 858 Familien
Weblinks
 Commons: Neukieritzsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Neukieritzsch im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen