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Geschichte
13. Jahrhundert
Stadtkirche Neustadt, Südseite
Kremper-Straße mit dem Kremper-Tor

Die fortschreitende Besiedlung im südlichen Teil Wagriens im 13. Jahrhundert und zur Erschließung des bäuerlichen Hinterlands erforderten die Gründung wirtschaftlicher Mittelpunkte und den Zugang zum Ostseehandelsverkehr. Hierzu zählen die von Graf Adolf IV. von Schauenburg im Jahr 1244 gegründeten Neusiedlungen Neustadt (als Nighestad von Altenkrempe) und Kiel. Altenkrempe liegt landeinwärts am flachen Binnenwasser.

Neustadt (21 ha Bebauungsfläche) und Kiel (17 ha) wurden nach einem gleichen Schema – ähnlich wie bereits für Lübeck (107 ha) – ausgeführt. In der Ortsmitte befinden sich die Kirche und der Marktplatz, von denen rechtwinklige Straßen abgingen. Zur Verteidigung wurden die Siedlungen von einer Mauer und einem äußeren Befestigungsring umschlossen. Bei der Standortwahl nutzte man Geländegegebenheiten zum Schutz der Siedlung, für Neustadt das angrenzende Binnenwasser und seine Verbindung zur Ostsee, dem heutigen Hafen.

Die ehemalige Siedlungsstruktur von Neustadt mit der Stadtkirche, dem Marktplatz und den anbindenden Straßen ist heute noch weitgehend erhalten. Die Grabenstraße, Waschgrabenallee, Schiffbrücke, „Untere Querstrasse“, „Am Binnenwasser“ und der Haakengraben umschließen (im Uhrzeigersinn) die ehemals mittelalterliche Siedlung. Von der alten Stadtbefestigung und den drei Stadttoren ist nur noch das nördliche Kremper Tor am Haakengraben übrig geblieben. Die beiden anderen Tore befanden sich im Westen an der Schiffbrücke, das Brückentor und im Osten an der Hochtorstrasse.

Der Gründungsvorgang ist in der alten Stadtchronik in niederdeutscher Fassung überliefert und lautet in hochdeutscher Übersetzung: „Der ehrbare Fürst und seine Ratgeber halfen mit, die Straßen, Hausstätten, den Kirchhof und Markt dieser Stadt anzulegen sowie den Befestigungsring rundherum, und erbot den Einwohnern der Umgebung, dass sie den Wallgraben mit aushoben, was sie auch taten.“ Danach gab der Graf den Einwohnern seinen Brief, wonach sie alle und alle Nachkommen das lübische Kaiserrecht besitzen sollen.[4]

14. bis 16. Jahrhundert

Das heute noch existierende Hospital zum Heiligen Geist wurde 1344 „Auf dem Holm“ an der Schiffbrücke vor der Stadt nach dem Vorbild des Heiligen Geist-Hospitals zu Lübeck errichtet. Es war zur Aufnahme durchziehender armer und erkrankter Personen bestimmt. Später versorgte es auch in Armut geratene Bürger und Bürgerfrauen mit Wohnung und Unterhalt. 1418 richtete es auch ein „Sekenhus“ (Siechenhaus für arme und alte Leute) ein.[5][6]
Auf dem Gelände des Hospitals wurde 1408 eine kleinere, massive Saalkirche errichtet, die heute noch existiert und 1990 und 2005 umfangreich saniert wurde.[7]

Die Stadtentwicklung erlebte mehrere schwere Schicksalsschläge, 1350 wütete die Pest; in den Jahren 1391, 1399, 1419 und 1425 brachen wiederholt Feuer aus, die ganze Stadtbereiche zerstörten. Im Oktober 1509 wurde die Stadt von Lübecker und Travemünder Seeräuber ausgeraubt.
1623 brach erneut die Pest aus.[8]

Bereits zur Hansezeit stellte der Hafen von Neustadt einen wichtigen Anlaufhafen für holländische und dänische Schiffe dar. Schiffe der Hanse (universi mercatores de hansa Theutonicorum) liefen den Neustädter Hafen nur selten an, weil Neustadt nicht zur Hanse gehörte, obwohl es lübsches Recht hatte. Dieses machte die Stadt für holländische Kauffahrer und für die Vitalienbrüder interessant, weil sie keine Stapelrechte beachten mussten. Die Haupteinnahmequellen von kleinen Dörfern wie dem nur 15 Kilometer entfernt gelegenen Grömitz waren die Landwirtschaft (gestützt durch das Kloster Cismar) und die Fischerei. Auch leisteten Ortschaften wie Grömitz einen bescheidenen Anteil an einem der Haupthandelsgüter – gesalzener Hering in Fässern, der aus dem Neustädter Hafen exportiert wurde. Seit 1474 besteht in Neustadt die älteste Fischerinnung Deutschlands.

In einem Schreiben vom 26. Juli 1420 des Lübecker Rats wurden die Neustädter beschuldigt, mit Seeräubern im Bunde zu stehen, 200 Seeräubern Unterschlupf zu gewähren und die Schiffe der Kaperer auszurüsten. In drei Tagen hätten die Seeräuber zehn Schiffe mit hansischen Gütern erbeutet. Im September 1420 lag ein ausgeraubtes Lübecker Schiff im Neustadter Hafen.[9]
Im Oktober 1509 wurde die Stadt von Lübecker und Travemünder Seeräuber ausgeraubt.[8]

17. und 18. Jahrhundert
Die Frederic III

1623 wurde die Stadt erneut von der Pest heimgesucht.[8]

1638 war der Beginn einer bedeutenden Werftkarriere am Standort Neustadt (siehe Neustädter Schiffswerften), Berens und Marselis erhielten am 27. Oktober 1639 vom dänischen König Christian IV. einen Auftrag zum Bau mehrerer Kriegsschiffe für die dänische Marine. Der große Holzbedarf für den Bau der Schiffe, ein mittelgroßes Kriegsschiff benötigte 4000 ausgewachsene Eichenstämme, konnte durch das holzreiche Hinterland von Neustadt gedeckt werden. Das größte an die dänische Krone gelieferte Schiff, war die 1649 ausgelieferte Frederik III (nach König Friedrich III. benannt), die mit 86 bis 100 Kanonen bestückt und 500 Mann besetzt war.

Diese Entwicklung rief die schwedischen Machthaber, die potentiellen Feinde der dänischen Krone, auf den Plan. Während des Torstenson-Krieg von 1643 – 1645 griffen die schwedischen Truppen Neustadt im Frühjahr 1644 gegen den heftigen Widerstand der Einwohner an, besetzten die Stadt und zerstörten die Werft. Die beiden im Bau befindlichen Schiffe und die vielen tausend gelagerten Schiffsplanken nahmen die Schweden als Kriegsbeute mit und brachten es in die von den Schweden besetzte Stadt Wismar. Im Juli des Jahres wurden die schwedischen Truppen von den Dänen gezwungen Neustadt zu verlassen. Die von der Stadt erbaute Schanze wurde vor Verlassen der Flotte geschleift.
Die Werft wurde kurz danach wieder aufgebaut und in Betrieb genommen, 1647 wurde erneut ein Kriegsschiff an die dänische Krone ausgeliefert. In den 1660er Jahren übernahm Claus Reimers den Schiffbau und lieferte bis zu seinem Tod im Jahr 1671 weitere Schiffe nach Dänemark. Für seine Verdienste für die Stadt wurde sein Name auf dem großen Messingkronleuchter der Stadtkirche eingraviert. Seine Grabplatte in der Hospitalkirche zeigt, dass er nur 51 Jahre alt geworden ist. 1717 wurde das letzte Schiff an die dänische Krone ausgeliefert.[10]

Während des Krieges musste Neustadt 6 Jahre einen dänischen Kriegszoll zahlen. Von August 1675 bis 1679 musste die Stadt Einquartierungs- und andere außergewöhnliche Kosten entrichten. 1711 kehrte die Pest mit verheerenden Folgen zurück. Während des dänischen Krieges von 1713 bis 1720 wurde den verarmten Neustädtern wieder ein hoher Kriegszoll abverlangt. 1750 war die Stadt wieder von einem Großbrand betroffen.

19. bis 21. Jahrhundert
Marktplatz (1895)
Marktplatz (2009)

Am 28. September 1817 brach erneut ein Feuer aus, das innerhalb von 4 Stunden das Rathaus, 129 Wohnhäuser und 128 Scheunen und Stallungen zerstörte. Im Zuge des Wiederaufbaues wurde die Stadt in drei Quartiere unterteilt: Brückstraßen-, Kremperstraßen- und Hochthorstraßen-Quartier. Zu den öffentlichen Gebäuden zählten das Rathaus, das Kremperthor, das Brückenthor sowie die Häuser des Gerichtsdieners, des Pförtners und der Hebamme. Neustadt zählte in dieser Zeit die folgenden Einwohner und Häuser:[8][11]

Jahr Einwohner Häuser
1792 1442 250
1835 2432 270
1840 2647 280
1850 3000 400
1900 4500 500
1935 7000 800
1945 13.000 1100
1965 15.000 2200
1973 16.000 2300

Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt durch den Hafen und Getreidehandel einen wirtschaftlichen Aufschwung. Zwischen 1828 und 1834 wurden die Hafenanlagen erweitert, vertieft und erneuert. Die Hauptgewerbe der Neustädter waren der Handel mit Korn, der Ackerbau und zum Teil die Fischerei. Insbesondere nahm der Kornhandel zu, bis zu 50.200 Tonnen im Jahr wurden ausgeführt.[8]

Das letzte Seegefecht der Schleswig-Holsteinischen Erhebung vor dem Gefecht von Idstedt fand am 20./21. Juli 1850 in der Neustädter Bucht statt. Dabei sank das Schleswig-Holsteinische Kanonenboot Nr. 1 von der Tann. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 kam Neustadt zunächst wie das gesamte Holstein unter österreichische Herrschaft, 1866 an Preussen.

Am 31. Mai 1866 erhielt Neustadt einen Bahnanschluss, die Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft (AKE) hatte die Eisenbahnstrecke von Neumünster über Ascheberg nach Neustadt eröffnet.[12]

Neustadt/Pelzerhaken war Standort des Nachrichtenmittelversuchskommandos seit 1923 (Nachrichtenmittelversuchsanstalt, kurz NVA) zur Entwicklung der Funkmesstechnik (Radar). In der Zeit von 1964 bis 1992 diente der Fernmeldeturm M in Neustadt/Pelzerhaken der Fernmelde- und elektronischen Aufklärung durch den Marinefernmeldesektor 73.

Von Dezember 1944 bis zum 1. Mai 1945 befand sich in Neustadt das KZ Neustadt in Holstein. Der Komplex wurde später in die Provinzial-Nervenheilanstalt (heute AMEOS-Klinikum) eingegliedert.

Vor Neustadt wurden am 3. Mai 1945 das ehemalige Fahrgastschiff Cap Arcona und die kleinere Thielbek mit Häftlingen des KZ Neuengamme von alliierten Flugzeugen versenkt, eine der drei schwersten Katastrophen der Seefahrt in der Geschichte. Die Bewohner der Stadt selbst spielten in diesem Zusammenhang eine unrühmliche Rolle: Häftlinge aus dem KZ Stutthof bei Danzig, die die SS mit Lastkähnen über die Ostsee transportieren ließ, sollten ursprünglich ebenfalls auf die Cap Arcona verschifft werden, wurden jedoch wegen Überfüllung des Schiffs abgewiesen. Angesichts der militärischen Lage und des Vorrückens britischer Vorauskommandos verließen die SS-Wachmannschaften die Lastkähne. Die Schiffe trieben ans Ufer, wo sich die Häftlinge am frühen Morgen des 3. Mai auf die Suche nach Nahrungsmitteln im Raum Neustadt machten. Aufgeschreckte Neustädter Bürger, Angehörige der Kriegsmarine sowie einer Versehrteneinheit und des Volkssturms trieben daraufhin in der sogenannten „Sammelaktion“ die Häftlinge zusammen und erschossen fast 300 von ihnen, darunter Frauen und Kinder. Die Übrigen wurden auf das Schiff Athen gebracht, das am Marinehafenkai lag, wo etliche von ihnen den Luftangriffen zum Opfer fielen. Der britische Stadtkommandant gab nach Kenntnisnahme des Massakers Neustadt zur Plünderung frei − wohl auch, um auf diese Weise die Versorgung der überlebenden Häftlinge der Cap Arcona, der Athen und anderer Schiffe nicht selber organisieren zu müssen.

1969 wurde der Stadt die Ehrenfahne des Ministerkomitees des Europarats verliehen; Neustadt darf sich seitdem Europastadt nennen.[13][14] Am 23. September 2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Kommunalpolitik
Bürgermeister

Der erste Bürgermeister von Neustadt, Christianus, der hauptsächlich für Altenkrempe zuständig war, regierte ab 1221 bis zu einem unbekannten Zeitpunkt. Der nächste bekannte Bürgermeister war Johannes Gneningen aus dem Jahr 1352. Bis 1705 waren jeweils zwei Bürgermeister zur gleichen Zeit eingesetzt.[15]

Amtszeit Name
1221 Christianus, advocatus in Crempene
1352 Johannes Gneningen / Conr. Repsleger
1356 Reymarus Voes
1424 Paul Kynt / Detlevus Beyer
1461, 1476 Otto Kynd / Hans Sebent
vor 1558 Hans Stolp
1558, 1561 Jürgen Heitmann / Hermann Sponemann
1562, 1565 Hans Snack / Hermann Sponemann
1568 Henricus Stemann
1570 Hans Nieman / Hans Duncker
ca. 1593 Hans Eluerfeldt
1600 Marcus Duncker
1616, 1628, 1629, 1634, 1636 Moritz Niemann
 ? Heinrich Schröder
1618, 1619, 1622 Arendt Nölting
1633, 1637 Hanß Ridders
1639 Heinrich Bodenstein
1639, 1642, 1648, 1656, 1661 Peter Hoevel
1641, 1642 Marcus Schütte
1646, 1648, 1653, 1660, 1661, 1664 Johann Bülthing
1661, 1664, 1669 Jacob Jensen
um 1655 David Grell
1667, 1669, 1673, 1676 Samuel Stricker
1677, 1683, 1687, 1688, 1693, 1700 Johann Markmann
1673 Marcus Duncker
1680, 1687, 1702 Hinrich Grell
1702, 1705, 1723, 1724 Otto Flor
1706 Christoffer Albrecht
1717 Stockfisch
1722 Gabriel Lembken
1725 Jacob Büssler
1730 Stahl
1730 Emanuel Grell
1730, 1736 Vollrath Ehrig
1738, 1741 Samuel Benisch
1746, 1754 Johann Friedrich
1761–1763 Friedrich Theodor D’Arbemont
1765–1784 Johann Friedrich Hagemeister
1772 Anton Friedrich Burchardi
1785–1803 Joach. Ernst Hinzpeter
1804–1849 Peter Romundt
1843–1853 W. A. v. Fischer-Benzon
1853–1866 L. Kohlmann
1866–1867 Franz Hinrich Simon
1867–1867 Franz Rehder
1867–1867 Stadtrat Sander (in Vertretung)
1867–1870 Joh. Heinrich Kipke
1870–1880 Jacob Martens
1880–1880 Stadtrat Sander (in Vertretung)
1880–1903 Hans Gabriel
1903–1916 Johs. Tauscher
1916–1918 Otto Waage (kommissarisch)
1918–1919 August Heise
1919–1933 Max Rehr
1933–1945 Hans Thaysen
1945–1954 Paul Haas
1954–1972 Hans-Joachim Wollenberg
1972–1984 Hans-Joachim Birkholz
1984–1996 Horst Kratzmann
1996–2000 Torsten Reinholdt
2000–2000 Klaus Krohn (kommissarisch)
2000–2012 Henning Reimann
2012–2018[16] Tordis Batscheider

Parteien

In Neustadt sind in der Stadtverordnetenversammlung die Ortsverbände der CDU, SPD, Grüne und FDP sowie die BGN (Bürgergemeinschaft Neustadt in Holstein e. V.) vertreten.

Kommunalwahl 2013

Die Stadt Neustadt wird von der Stadtverordnetenversammlung selbst verwaltet. Die Verwaltung leitet der Bürgermeister. Die Stadtversammlung besteht seit der Kommunalwahl vom 26. Mai 2013 aus 30 Mitgliedern. Bei der Wahl kam es zu folgendem Ergebnis.

Wahlergebnis der Kommunalwahl vom 26. Mai 2013:
Partei CDU SPD BGN Die Grünen FDP Gesamt
Verteilung der Sitze 11 8 6 4 1 30
Prozent 36,1 26,7 20,0 12,7 4,5

Der Seniorenbeirat

Der Seniorenbeirat ist eine kommunale, konfessionslose und unparteiliche Einrichtung der Stadt, die sich für die Interessen der über 5500 Senioren in Neustadt einsetzt, erstmals am 25. Juni 1992 gewählt und Mitglied im Kreisseniorenbeirat sowie im Landesseniorenrat Schleswig-Holstein e.V. ist. Die Amtszeit für die elf gewählten Mitglieder beträgt vier Jahre. Es ist für die Bürger Neustadts in den öffentlichen Sitzungen möglich, Fragen zu stellen, Hinweise und Anregungen zu geben und auch jederzeit persönlich mit den Mitgliedern zu sprechen. Die gewählten Vertreter arbeiten ehrenamtlich und haben ein Rede- und Antragsrecht in der Ratsversammlung sowie in den Fachausschüssen. Sie setzen sich für vieles wie die Verbesserung der Sicherheit für ältere Menschen im Straßenverkehr, kooperative Zusammenarbeit mit allen Organisationen, Einrichtungen und Verbänden, die Tätigkeiten für ältere Generationen ausüben oder auch die Schaffung von Weiterbildungsangeboten ein.

Kinder- und Jugendarbeit

Die Stadt Neustadt stellt einen eigenen Kinder- und Jugendberater im Jugendcafé, Jugendtreff und die Koordination von Projekten für Kinder mit anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Die Kinder selber haben die Möglichkeit, alle zwei Jahre 15 Abgeordnete für ein Kinder- und Jugendparlament zu wählen. Diese sollen sich für die Interessen der Jugendlichen in den Ausschüssen einsetzen und selber Projekte organisieren. Neustadt nimmt an dem Bundesprojekt Vielfalt tut gut teil. Im Stadtteiltreff am Westpreußenring soll die Lebenssituation der dort lebenden Familien verbessert werden.

Verwaltung

Neustadt hat nach dem 28. Artikel und 2. Abschnitt des Grundgesetzes ein Recht zur freien Selbstverwaltung und darf damit in für die Stadt wichtigen Angelegenheiten im Rahmen der Reservatsverwaltung Entscheidungen treffen und diese überwachen. Diese Aufgabe nimmt Stadtverordnetenversammlung mit ihren Ausschüssen wahr und wird durch den Bürgermeister ausgeführt.

Behindertenbeauftragte

Seit dem 26. April 2013 gibt es in Neustadt einen Beauftragten für Menschen mit Behinderung, der sich für deren Interessen einsetzt und in den Ausschüssen der Stadt Berichte vorlegt.

Wappen

Blasonierung: „In Rot ein auf blauen Wellen fahrendes goldenes Boot mit zwei Männern, von denen der eine die Schwurhand mit ausgestreckten Fingern erhebt, der andere das Steuer führt; über dem Boot das silberne holsteinische Nesselblatt.“[17]

Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa
Städtepartnerschaften
Danemark Europäische Partnerstadt Neustadts ist Rønne auf Bornholm.
Deutschland Osterreich Ungarn Polen Slowakei Tschechien Niederlande Die Stadt ist auch Mitglied in der größten internationalen Städtefreundschaft Neustadt in Europa, einer Arbeitsgemeinschaft von 37 Städten und Gemeinden in sieben mitteleuropäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Slowakei, Tschechische Republik, Niederlande), die den Namen Neustadt tragen. Neustadt in Holstein war im Jahr 2007 Gastgeber des jährlichen Treffens der Arbeitsgemeinschaft.[18]
Bildungseinrichtungen
Grundschule

Das Einzugsgebiet der Grundschule Neustädter Bucht[19] umfasst neben der Stadt Neustadt mit den Ortsteilen Pelzerhaken und Rettin auch die benachbarten Orte Altenkrempe, Hasselburg, Sibstin, Klaushorst, Plunkau, Jarkau, Sierhagen, Kassau, Mühlenkamp, Stolpe, Rogerfelde, Sierksdorf, Oevelgönne, Roge und Wintershagen. In jeder der vier Klassenstufen gibt es durchschnittlich fünf Parallelklassen.

Die Schule bietet ein differenziertes Förderkonzept in den Bereichen Klassenübergreifender Deutschunterricht, Deutsch als Zweitsprache, Leseförderung, Förderung Mathematik, Inklusive und Integration. Neben konventionellen Unterrichtsformen werden in allen Klassen in den Fächern Deutsch und/oder Mathematik Ideen zum individualisierten Lernen entwickelt und erprobt.

Gymnasium

Das Städtische Gymnasium liegt wenige Meter vom Strand der Ostsee entfernt. Der Bau begann 1958. Am 22. Februar 1960 fand der erste Unterrichtstag in dem neuen Gebäude statt. Die Schule besteht aus drei Trakten, die durch einen Flur verbunden sind, außerdem befinden sich die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik in einem dreistöckigen Anbau. Es gibt zwei Turnhallen, eine neue große Sporthalle und eine ältere. Die Schule besitzt einen Computerraum und ein Internetcafé. Der zweite Bauabschnitt wurde 1963 in Betrieb genommen. 2008 wurde die Mensa fertiggestellt; sie ist zweistöckig und befindet sich im ehemaligen Innenhof der Schule. Durch den Mensa-Anbau wurde der Innenhof verkleinert. Die letzte Veränderung fand 2012 mit den Renovierungsarbeiten an der neuen Sporthalle statt.

Schulleiter (seit 2014) ist Herr Karsten Kilian.[20] Der erste Schulleiter (1959–1970) war Herr Illing; seine Nachfolger waren Herr Grewe (bis 1982), Herr Dr. Klopsch (bis 2000) und Herr Beier (bis 2014). Mit dem 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2009 übernahm die Stadt Neustadt in Holstein erneut die Schulträgerschaft. Seitdem heißt die Schule nicht mehr „Kreisgymnasium Neustadt“, sondern „Städtisches Gymnasium Neustadt in Holstein – Küstengymnasium Neustadt“. In der Oberstufe ist es erwünscht, dass jeder Schüler einen Laptop besitzt, da das Gymnasium seit 2004 eine Laptop-Schule ist. Die digitalen Lern- und Arbeitsmaterialien werden oft mit in den Unterricht einbezogen: Fast jeder Raum der Schule ist mit sogenannten Whiteboards ausgestattet. In Zukunft soll jeder Raum über ein Whiteboard verfügen. Die Schule greift auf die Lernplattform „fronter“ zu, auf der jeder Schüler seinen eigenen Account hat. Dort können Hausaufgaben hochgeladen oder für die Schüler wichtige Dinge angezeigt werden. In der Eingangshalle und in der Mensa hängt jeweils ein Flachbildschirm, auf dem der Vertretungsplan angezeigt wird. Diesen kann man auch bequem von zu Hause aus über die Homepage der Schule abrufen.[21] An der Schule werden viele Projekte, Schüleraustausche und Arbeitsgemeinschaften angeboten. Dazu zählen zum Beispiel die Golf- und Segel-AG, die Austauschländer Frankreich, Singapur oder Hongkong und das Comenius-Projekt. Seit dem 1. Mai 2013 hat das Gymnasium einen Schulsozialarbeiter. 2013 gab es ungefähr 42 Lehrer und etwa 564 Schüler an dieser Schule.

Gemeinschaftsschulen

Die Namensgebung der Jacob-Lienau-Schule[22] geht zurück auf den Neustädter Kaufmann Jacob Lienau. Am 1. April 1939 wurde in Neustadt der Mittelschul-Unterricht aufgenommen; die Unterrichtsräume waren verteilt auf Schulhäuser in der Königsstraße, der Kirchenstraße und der Waschgrabenallee. Am 11. April 1945 wurden Lazarette in den Schulgebäuden Waschgrabenallee, Rosengarten und Rettiner Weg eingerichtet. Nach dem 19. April 1946, nach der Cap Arcona-Katastrophe, entspannte sich die Lage etwas. Es herrschte zu dieser Zeit großer Lehrermangel, da es für die im Krieg gefallenen Lehrer keinen Ersatz gab. Nach dieser Zeit stieg die Schülerzahl durch die Evakuierten und Flüchtlinge an; zudem gab es Mangel an Büchern, Heften, Bleistiften und anderen Arbeitsmaterialien. Ab 1949 verkleinerte sich das Einzugsgebiet der Mittelschule in Neustadt in Holstein durch die Gründung von Mittelschulen in Eutin, Oldenburg, Lensahn, Grömitz und Heiligenhafen. Am 1. Dezember 1950 wurde das Kasernengebäude auf dem U-Schulgelände bezogen. Damit war die Zeit der Raumnot und des ständigen Wanderns vorüber.

2009 entstand aus der ehemaligen Jacob-Lienau-Realschule und der Hochtor-Grundschule eine Gemeinschaftsschule. Beide Schulen liegen in enger Nachbarschaft in der Schulstraße 2. Im Jahr 2012 besuchten rund 620 Schüler die Schule, davon 300 Gemeinschaftsschüler und 320 Real- und Hauptschüler aus den vorherigen Jahrgängen.

Bisher gab es sechs Schulleiter an der Jacob-Lienau-Schule:

1. April 1939 – 10. Oktober 1945: Karl Schulz
23. April 1946 – 15. Juni 1947: Walter Raschert
16. Juni 1947 – 13. März 1957: Dr. Ernst Schwarz
1. April 1957 – 17. Juli 1978: Friedrich Christiansen
1. August 1978 – 31. Juli 2006: Fritz Schramm
1. August 2006 – Januar 2017 Jörg Schmidt
seit 1. September 2017 Werner Hendricks

An dieser Schule sind ein ausgebildeter Schulsozialarbeiter und eine tägliche Hausaufgabenhilfe beschäftigt. 2013 wurde eine Mensa eröffnet, in der kalte sowie warme Speisen in der Mittagspause angeboten werden. Das Herz der Schule ist die Aula der Schule, in der Aufführungen der verschiedenen Theater-AGs in Neustadt sowie Gastspiele auswärtiger Bühnen stattfinden. Zudem findet dort die jährliche Weihnachtsfeier für Senioren aus dem DANA Ostsee-Seniorenzentrum statt.

Die Steinkamp-Schule wird als Gemeinschaftsschule bezeichnet, da sie seit Anfang 2012 mit der Hochtor-Grundschule verbunden wurde und somit als eine gemeinschaftliche Grundschule von Neustadt gilt. Der Schulneubau wurde 1965 fertig gestellt. 1973 wurden Turnhallen hinzugefügt, 2001 kam eine Mensa dazu. 2011 begann mit Blick auf den Zusammenschluss mit der Hochtor-Grundschule der Anbau mehrerer Klassenräume, Waschräume usw. 2012 wurde die Hochtor-Grundschule mit der Steinkamp Schule verbunden. Die Leitung der jeweiligen Schulen lag bei Frau Gärtner (Hochtor-Grundschule) und Herrn Bohl (Steinkamp-Schule). Seit Februar 2012 ist Frau Grave die Schulleiterin der Gemeinschaftsschule. Der Schulhof misst zurzeit 6000 m² und das gesamte Gelände ist etwa 1,5 ha groß. Die Schule hat 35 Lehrkräfte, die 550 Schüler in 23 Klassen unterrichten. Als das Gemeinschaftsprojekt begonnen wurde, hat man beschlossen, dass sich die Grundschule auf individuellen Unterricht spezialisiert, sodass jedes Kind angemessen gefördert wird. Die Stärken der Schule sind zudem die Hausaufgaben- und Mittagsessensbetreuungen, Lesemotivationsstunden und Kooperationen mit Förderzentren und außerschulischen Partnern, sowie auch die Ausstattung der 1. Klassen mit Smart-Boards und die intensive Nutzung neuer Medien. Zusätzlich bietet die Schule einen Chor an und wird von tatkräftigen Eltern unterstützt. Für das Gesamtprojekt waren Investition von über 1,1 Millionen Euro erforderlich.

Berufliche Schule Neustadt

Die Berufliche Schule Neustadt ist eine Außenstelle der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein. In Neustadt werden die Bildungsgänge

Berufsoberschule
Ernährung und Hauswirtschaft
Wirtschaft und Verwaltung
Gesundheit
Berufsfachschule Nahrung und Gastronomie

angeboten. Weil die Schule internationale Schulpartnerschaften und Austauschprogramme unterhält, ein gutes Fremdsprachenangebot vorhält und damit die Völkerverständigung fördert, darf sie seit 2012 die Bezeichnung Europaschule führen.

Förderschule

Die Schule am Rosengarten ist eine Förderschule für Kinder und Jugendliche, die in ihren Bildungs-, Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten behindert sind.

Ameos Institut Nord

Das Ameos Institut Nord ist ein Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitut im Bereich der Sozial- und Gesundheitsberufe.

Kinder-Uni

Seit 2006 gibt es die ehrenamtlich organisierte Kinderuni Neustadt. Von September bis April werden monatlich kostenlose Veranstaltungen angeboten, die sich vor allem an Grundschulkinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren richten.

Volkshochschule

Die Volkshochschule Neustadt in Holstein bietet In Vormittags-, Abend- und Wochenendkursen ein umfangreiches Kurs-Programm in den Bereichen Gesellschaft, kreative Gestaltung, Sprachen, EDV, Gesundheit und Sport an. Exkursionen und Vortragsveranstaltungen vervollständigen das Angebot der Erwachsenenbildung.

Wirtschaft

Neustadt ist staatlich anerkanntes Seebad, der Tourismus nutzt die Sandstrände in den Ortsteilen Pelzerhaken und Rettin und den Hansa-Park (Vergnügungspark) im Nachbarort Sierksdorf.

Die Stadt ist darum bemüht, den Tourismus der Vor- und Nachsaison mit Unterstützung von EU-Fördermitteln aus dem ELER-Programm zu beleben. So wurde 2008 im Ortsteil Pelzerhaken eine Swingolfanlage errichtet.

Kliniken

Ein weiterer wirtschaftlicher Schwerpunkt ist das Gesundheitswesen. So gilt Neustadt mit drei Krankenhäusern am Ort auch als Gesundheitsstadt. Die Ameos-Klinik, die Schön-Klinik Neustadt und das Kinderzentrum Pelzerhaken sind weit über die Landesgrenzen bekannte Einrichtungen.

Ameos-Klinik Neustadt

Die Ameos-Klinik Neustadt verfügt über drei Schwerpunkte: Psychiatrie und Psychotherapie, Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie und Abhängigkeitserkrankungen. Für Menschen, die eine Straftat begangen haben, eine psychische Krankheit vorlag, der Täter schuldunfähig bzw. vermindert schuldfähig ist und die Gesellschaft vor weiteren Straftaten geschützt werden muss, gibt es die forensische Psychiatrie und Psychotherapie. Psychisch kranke Straftäter aus ganz Schleswig-Holstein, die nach § 63 StGB eine solche Maßregel erhalten, kommen in die Ameos-Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie. Insgesamt verfügt die Ameos-Klinik Neustadt über 247 Betten. Im Jahr 2010 wurden 3647 Patienten vollstationär, 133 teilstationär und 4843 ambulant behandelt.

Die Fachzentren der Ameos-Klinik Neustadt:

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie:
Die Klinik bietet ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mit dem Schwerpunkt Borderline an.
Klinik für Neurologie und Neurophysiologie
Der Schwerpunkt dieses Fachzentrums liegt bei Morbus Parkinson und Multiple Sklerose.

Im Hans-Ralfs-Haus gibt es die Möglichkeit für Menschen mit und ohne Behinderungen, gemeinsam künstlerisch kreativ zu werden. Das große Atrium bietet Platz für Ausstellungen, Konzerte, Theatervorführungen, Projekte und Workshops.

Schön-Klinik Neustadt

Die Schön-Klinik Neustadt ist ein Krankenhaus in privater Trägerschaft. Die Klinik sichert mit 520 Betten die Akut-, Regel- und Notfallversorgung der Region Ostholstein. In den insgesamt neun medizinischen Fachzentren sind über 900 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2012 behandelte die Schön-Klinik Neustadt insgesamt rund 19.000 stationäre und knapp 52.000 ambulante Patienten.

Die Fachzentren der Schön-Klinik Neustadt:

Klinik für Orthopädie
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Klinik für Chirurgie und Unfallchirurgie
Klinik für Hand-, Brust-, Plastische und Ästhetische Chirurgie
Klinik für Orthopädische Rehabilitation
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Klinik für Innere Medizin und Kardiologie
Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die Schön-Klinik Neustadt ist seit Herbst 1999 nach den Normen der DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Der Bereich der Klinik für orthopädische Rehabilitation wurde zusätzliche mit dem Gütesiegel „Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität“ des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Außerdem ist das Haus Lokales Traumazentrum und seit 2003 Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Lübeck.

Kinderzentrum Pelzerhaken

Das Kinderzentrum Pelzerhaken ist eine sozialpädiatrische Fachklinik, Sozialpädiatrisches Zentrum gGmbH und Fortbildungsinstitut. Es werden Säuglinge mit Fütterstörung über Kinder mit Störungen des Verhaltens bis hin zu Jugendlichen mit komplexen Behinderungen. Der Leitspruch heißt „von Möglichkeiten zu Fähigkeiten“. Das Kinderzentrum behandelt circa tausend Kinder pro Jahr und verfügt über 35 Betten im Krankenhaus. Der stationäre Aufenthalt dauert überwiegend 2–4 Wochen, jedoch kann er zwischen 3 Tagen und 8 Wochen variieren. Nach der Entlassung ist eine dauerhafte ambulante Betreuung möglich. Die Kernbereiche der Neuropädiatrie reichen bis zur Kinder- und Jugendpsychiatrie. Insgesamt sind derzeit am Kinderzentrum Pelzerhaken rund 70 Vollzeitkräfte beschäftigt. Der Förderkreis e.V. unterstützt das Kinderzentrum bei seiner Arbeit und hilft, wenn Krankenkassen oder staatliche Institutionen nicht zuständig sind.

Es gibt vier Stationen:

für chronisch neurologische erkrankte Kinder
für Kinder mit Entwicklungsstörungen im Bereich der intellektuellen Fähigkeiten
für Kinder bei Schwierigkeiten im Bereich der sozialen-und/oder emotionalen Entwicklung bzw. im familiären Umfeld
für Kinder mit neuropädiatrischen Erkrankungen vom Säuglingsalter bis zum Vorschulalter
Verkehr
Bahnhof Neustadt in Holstein

Neustadt liegt an der Vogelfluglinie nach Dänemark, mit zwei Autobahnanschlussstellen (Autobahn A1), die die Metropolregion Hamburg mit der Öresundregion Kopenhagen-Malmö verbindet.

Eisenbahn

Vom Haltepunkt Neustadt (Holst) besteht eine stündliche Regionalbahnverbindung nach Lübeck. Dieser ist über eine 1,3 km lange Stichstrecke am Neustädter Güterbahnhof (Gbf) mit der Vogelfluglinie verbunden. Eine Verbindungskurve in Richtung Norden wurde 1960 stillgelegt. Heute werden aus Lübeck kommende Züge bei einem Betriebshalt im Bahnhof Neustadt Gbf kurz vor dem Endhaltepunkt Neustadt geteilt. Ein Zugteil fährt direkt über Oldenburg nach Puttgarden, der andere endet in Neustadt. Bei Fahrten in umgekehrter Richtung nach Lübeck werden die beiden Zugteile aus Puttgarden bzw. Neustadt im Bahnhof Neustadt Gbf vereinigt.

Die Bahnstrecke Eutin–Neustadt wurde 1982 stillgelegt und die Gleise 1984/85 abgebaut.

Flugverkehr

Nächster Flughafen ist der Flughafen Lübeck-Blankensee. Im nahe gelegenen Sierksdorf befindet sich der Sonderlandeplatz (SLP) Hof Altona mit einer Grasbahn von 500×30 m.

Gewerbegebiet

Das Gewerbegebiet „Neustädter Bucht“ ist das interkommunale Gewerbegebiet der Stadt Neustadt und der Gemeinde Sierksdorf. Es liegt direkt an der Autobahn A1 bei der Autobahnanschlussstelle Neustadt in Holstein-Mitte. Ein Vorteil dieses Gewerbegebietes sind kurze Wege zum Seehafen Neustadt in Holstein und zu den Flughäfen Lübeck, Hamburg und Kiel. Die Gesamtgröße des Gewerbegebietes beträgt 98.500 m². Es haben sich dort metallverarbeitende Betriebe, Bäckereien, Druckereien, Segelmacher, Lackierer, Bestattungsunternehmen und andere Dienstleister, jedoch keine Einzelhandelsbetriebe angesiedelt.

Zu den Betrieben gehören Gollan (Bau, Immobilien, Recycling und Kraftfahrzeuge) und Doll-Park (Sexspielzeug).

Hafen
Blick auf den Hafen, oberhalb des oberen Jungfernstiegs
Blick auf den Hafen von der Brücke aus
Fischerboote in Neustadt, im Hintergrund Getreidespeicher

Neustadt verfügt über einen nach Süden geöffneten Naturhafen in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt.
Im Norden trennt eine Straßenbrücke den Hafen vom Binnenwasser.

Der Hafen war in früherer Zeit wichtig für die Viehverladung und Fischerei.
Um 1600 war hier eine wichtige Werft beheimatet, auf der der bedeutende Schiffbauer Claus Reimers große Schiffe für König Christian IV. sowie für dänische Reeder baute.

Heute sind im Hafen Umschlag-, Marine- und Yachthafen-Einrichtungen vorhanden. Er ist nach dem ISPS-Code abgenommen und gilt als sicherer Hafen.
Für Schiffe, die den Kommunalhafen nutzen, gelten folgende Maximalabmessungen[23]: Länge über alles 120 m, Breite über alles: 20 m, Tiefgang: 5,5 m bei Pegel NHN.
Stromversorgung ist an allen Liegeplätzen mit 230 V, an der Westseite des Hafens mit 400 V möglich.
Auch die Versorgung mit Trinkwasser, Proviant und Treibstoffen kann organisiert werden.
Tankreinigung und Bilgenwasserentsorgung von Schiffen erfolgen gegen Auftrag.
Eine Fäkalien- und Abwasseraufnahmestation ist vorhanden.
Hauptumschlaggut im Hafen ist Getreide.
Im Jahr 2008 wurden rund 120.000 t Güter im Neustädter Hafen verladen.

Außerdem findet Fahrgastschifffahrt statt.
Bis zu 3000 Passagiere nutzten den Kommunalhafen in den Jahren 2008/2009.
Der Hafen wird auch von Traditionsschiffen angefahren.
Neustadt in Holstein war Sitz der Reederei Peter Deilmann und Heimathafen des Hochsee-Kreuzfahrtschiffes Deutschland; der Großsegler Lili Marleen wurde bis 2004 von Neustadt aus für Ostsee-Kreuzfahrten eingesetzt.

Für Wassersportler bieten der kommunale Yachthafen sowie zwei Marinas mehr als 1500 Liegeplätze.

In Neustadt befinden sich das Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr Marine und das Maritime Schulungs- und Trainingszentrum der Bundespolizei.
Die Bundespolizei See (Küstenwache) hat hier ihren Standort.

Die Bremer SAR-Schule der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat in Neustadt eine Außenstelle.
Sie verfügt über eine Schulungsstätte an Land für die fest angestellten und freiwilligen Seenotretter.
Für die praktische Ausbildung auf See sind mehrere Seenotrettungsboote und weitere Motor- und Segelboote vorhanden.
Die Lehrgänge werden von Seenotrettungskreuzern und Seenotrettungsbooten der umliegenden Rettungsstationen sowie vom benachbarten Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr der Marine unterstützt.[24] Das Seenotrettungsboot Henrich Wuppesahl ist im Stadthafen stationiert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Hauptartikel: Liste der Kulturdenkmale in Neustadt in Holstein
Backsteingotische Stadtkirche von 1244; ihr gotischer Altar stammt ursprünglich aus dem Schleswiger Dom und wurde nach Aufstellung des Brüggemann-Altars (1666) dort nach Neustadt verkauft.
Klassizistisches Rathaus von 1818/20, erbaut von Christian Frederik Hansen[25]
Pagodenspeicher (ehemaliger Kornspeicher) von 1830
Hornscher Speicher
Heiliggeist-Hospital von 1344
Lienaustift
Kremper Tor aus dem Mittelalter.
Nachrichtenmittelversuchskommando von 1920
Brückengeldeinnehmerhaus von 1846
Leuchtturm Pelzerhaken von 1843, umgebaut 1936

Stadtkirche von Süden

Klassizistisches Rathaus von Landes-baumeister C.F. Hansen

Pagodenspeicher am Binnenwasser

Marktplatz mit Fischer-skulptur von Serge Mangin

Nachrichtenmittel-versuchskommando (ehem. Versuchsturm) in Pelzerhaken; bis 2009 Einbau von Wohnungen

Ehemaliger Fernmeldeturm M des Marinefernmeldesektors 73 in Pelzerhaken

Leuchtturm Pelzerhaken mit Nebengebäuden

Der Neustädter Bahnhof

Das Brückengeld-einnehmerhaus vor der Hafenbrücke

Das Lienaustift in der Kremper Straße

Der Marktkandelaber steht heute am Binnenwasser, nahe dem Pagodenspeicher

Hornscher Speicher. Am Hafen gelegener Kornspeicher. Gebaut 1824, heute ein Restaurant. Davor die Traditionsjacht Vestby

Ehemals Fürstlicher Hof einer landwirtschaft-lichen Anlage. Heute nutzen die Volkshoch-schule und das Stadt-archiv diese Räume

Museen
Kremper Tor in Neustadt in Holstein von Norden aus gesehen
Hinweis am Kremper Tor auf das Cap-Arcona-Museum
Fischereimuseum im Gebäude des Neustädter Fischeramts von 1474
Fischreusen auf dem Gelände des Fischeramts

Das Heimatmuseum zeiTTor hieß vorher Ostholstein-Museum in Neustadt in Holstein und befindet sich seit 1908 im Kremper Tor. Allerdings existiert das Kremper Tor schon seit der Stadtgründung im Jahr 1244. Das Museum beherbergt unter anderem eine Ausstellung über das Leben der Menschen in Neustadt vor 7000 sowie vor 50 Jahren. Das zeiTTor wurde von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein als familienfreundliche Einrichtung zertifiziert, da es für Kinder viele Mitmachmöglichkeiten, Aktionsbereiche und Exponate „zum Begreifen“ bietet. Außerdem gelangt man durch das zeiTTor in das Museum Cap Arcona.

Das Cap-Arcona-Museum wurde 1990 anlässlich des 45. Jahrestages des Cap-Arcona-Unglücks eröffnet. Es besteht aus zwei Räumen, die durch den Haupteingang des Museums zeiTTor zu erreichen sind. In der Ausstellung befinden sich Originalstücke des verunglückten Schiffes. Zudem wird der Hintergrund der Katastrophe näher erläutert, sowie die Situation Neustadts gegen Kriegsende. Außerdem erhält man dort Information zu den Gedenk- und Grabstätten der Opfer des Cap-Arcona-Unglücks.

Das Fischereimuseum befindet sich am Netztrockenplatz des Neustädter Hafens. Es dokumentiert die Geschichte des Fischereiamts Neustadt, das seit 1474 existiert und somit das älteste Fischereiamt Deutschlands ist. Außerdem berichtet es über die Entwicklung des Fischfangs in Neustadt und Umgebung.

Von 2005 bis 2015 existierte das Fanmuseum Küstenwache. Hier wurden neben Fotos, Drehplänen und Hintergrundinformationen eine Vielzahl von Requisiten, gezeigt, die in der (in Neustadt gedrehten) TV-Serie Küstenwache verwendet worden waren.

Stadtbücherei

Die Stadtbücherei Neustadt in Holstein ist Mitglied der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und verfügt über einen Bestand von ca. 36.000 Medien.

Neustädter Kunstkilometer

Der Fußweg am unteren Jungfernstieg am Ostufer des Hafens wurde 2006 zu einer Promenade ausgebaut. Längs der Promenade wurde der Neustädter Kunst-Kilometer eingerichtet. Die Stadt gibt dort schleswig-holsteinischen Künstlerinnen und Künstlern Gelegenheit, Skulpturen und Installationen im öffentlichen Raum zu präsentieren. 2013 waren vierzehn Kunstwerke von acht verschiedenen Urhebern vorhanden, darunter Möwen aus weißem Marmor von Pierre Schumann und Strömung aus Anröchter Dolomit von Jochen Schumann. Mit einem weiteren Kunstwerk soll diese Präsentation vorerst abgeschlossen werden.[26]

Möwen von Pierre Schumann

Strömung von Jochen Schumann

Friedhöfe

Auf den meisten der Neustädter Friedhöfe sind Opfer der Cap-Arcona-Bombardierung beigesetzt.[27]

Anstaltsfriedhof

Eine kulturelle Besonderheit ist der ehemalige Friedhof der Provinzial Irren- und Heilanstalt Neustadt in Holstein (später Landeskrankenhaus Neustadt i.H.). Auf dem 1895/96 angelegten Anstaltsfriedhof am Parkweg (Galgenberg) wurden in den 1930er und 1940er Jahren Opfer des NS-Euthanasierungsprogramms, später auch weitere Kriegsopfer beigesetzt (s. Ereignis Cap Arcona). Ein Gedenkstein und Grabplatten erinnern an die Opfer von der Cap Arcona.[28]

Evangelischer Nord- und Südfriedhof
Gedenkstein auf dem Evangelischen Südfriedhof in Neustadt in Holstein an den Untergang des U-Hai

Der Evangelische Nordfriedhof und der Evangelische Südfriedhof liegen an der Kirchhofsallee, etwa 1 Kilometer östlich des Marktes, und werden durch die Kirchhofsallee getrennt.

Im Nordfriedhof befindet sich ein Massengrab mit Namenstafeln für ausländische Tote der Jahre 1945 bis 1950.

Im Südfriedhof befinden sich ein Gedenkstein für die Toten des Untergangs des U-Boots Hai und eine Kriegsgräberstätte des Zweiten Weltkriegs mit etwa vier Meter hohem Holzkreuz und Namenstafeln.

Ehrenfriedhof Cap Arcona
Informationsstelen an der Promenade von Neustadt beim Ehrenfriedhof Cap Arcona
Cap-Arcona-Denkmal auf dem Ehrenfriedhof Cap Arcona in Neustadt/Holstein
Hauptartikel: Ehrenfriedhof Cap Arcona

Am Ortsrand von Neustadt liegt an der Promenade Richtung Pelzerhaken, direkt am Ufer der Neustädter Bucht, der Ehrenfriedhof Cap Arcona, auf dem 621 der Opfer der Katastrophe vom 3. Mai 1945 in Massengräbern bestattet worden sind. Ein Gedenkstein nennt die Gesamtzahl von 7000 Opfern und die Nationalitäten der Opfer(Lage54.08899310.827515).

Jüdischer Friedhof
Jüdischer Friedhof am Grasweg in Neustadt in Holstein für 100 jüdische Opfer des Cap Arcona Untergangs

Beim jüdischen Friedhof in Neustadt in Holstein handelt es sich um einen in den Jahren 1945 bis 1947 als separater Teil des evangelischen Südfriedhofes belegten Begräbnisplatz, auf dem ehemalige KZ-Häftlinge bzw. Displaced Persons beigesetzt wurden. Der Zugang ist vom Grasweg aus (Lage54.10782510.826183). Die offizielle Einweihung des Friedhofes fand am 5. Januar 1947 statt. Die deutsche Inschrift auf dem zentralen Gedenkstein dokumentiert, dass die meisten der hier Beigesetzten am 3. Mai 1945 verstarben, dem Tag der Befreiung von Neustadt durch das Britische Militär. Es dürfte sich zu einem erheblichen Teil um Opfer von der „Cap Arcona“ handeln. Die in den folgenden beiden Jahren Verstorbenen waren Insassen des großen DP-Lagers für ehemalige KZ-Häftlinge, das in dieser Zeit in Neustadt bestand. Viele der Insassen starben an den Folgen der erlittenen gesundheitlichen Schäden während der KZ-Zeit. Auf dem Friedhof wurden etwa 100 Beisetzungen vorgenommen. Die Grabsteine datieren vom 3. Mai 1945 bis 1947.

Regelmäßige Veranstaltungen
Neustadt veranstaltet seit 1951 alle drei Jahre (bis 1960 jährlich[29]) das Europäische Folklore-Festival, das vor 2004 als Europäische Volkstums- und Trachtenwoche bezeichnet wurde.
Hauptartikel: Europäisches Folklore-Festival
Jedes Jahr im Februar findet die von der Stadt Neustadt geförderte Neustädter Chorakademie unter der Leitung renommierter deutscher Chordirigenten statt. Gastgebender Chor ist der Neustädter Kammerchor. Die Ergebnisse werden in einem musikalischen Gottesdienst in der Stadtkirche präsentiert.
Alljährlich im Mai findet im Neustädter Hafen und auf der Lübecker Bucht die Max-Oertz-Regatta mit klassischen Segelyachten statt.
Jährliche „Max-Oertz-Regatta“ in 2009
Von Juni bis September veranstalten die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Neustadt und die Stadt Neustadt den Neustädter Musiksommer. Diese Konzertreihe präsentiert zwischen sieben und neun klassische Konzerte mit namhaften nationalen und internationalen Vokal- und Instrumental-Künstlern; sie fand 2016 zum zehnten Mal statt.[30]
An jedem letzten Freitag im Monat finden seit Januar 2010 in der Stadtkirche Neustadt in Holstein um 11 Uhr halbstündige Neustädter Marktmusiken statt, bei denen Studierende der Musikhochschulen Lübeck oder Hamburg an der Orgel konzertieren; der Eintritt ist frei.[31]
An jedem Adventssonnabend findet auf dem Marktplatz der „Meer“chenwald statt.
Jedes Jahr im Juli findet seit 1992 das Karate-Sommerlager statt, ausgerichtet vom Dojo Jiyu Neumünster
Jährliche Gogenkrog-Ausstellung
Alljährlich im Sommer findet das Fischeramtsfest auf dem Netztrockenplatz am Hafen statt.
Vereine

In Neustadt in Holstein gibt es mehr als 60 Vereine. Der wohl bekannteste und größte Verein ist der TSV Neustadt in Holstein mit rund 1600 Mitgliedern, den Sparten Fußball, Handball, Turnen, Kinderturnen, Leichtathletik, Judo, Radsport, Volleyball, Basketball, Wandern, Modern Arnis, Aikidō, Karate, Boxen, Boule, Tajiquan und Großtrampolin. Weitere Sportvereine sind

der Tennisclub Grün Weiß e.V. Neustadt mit sechs direkt an der Ostsee gelegenen Tennisplätzen, einer Übungswand und einem Clubhaus. Der Verein hat rund 280 erwachsene und über 100 jugendliche Mitglieder.
der Karate Dojo Itosu Neustadt e.V. mit etwa 80 Karatekas. Seit über zehn Jahren wird im Dojo traditionelles Shōtōkan Karate gelehrt.
der Neustädter LC e.V. von 1962. Er bietet eine Auswahl an zehn verschiedenen Sportarten und ist nach dem TSV Neustadt der zweitgrößte Verein.
Sportstätten

Die meisten Sportstätten Neustadts liegen am Gogenkrog. Sie bestehen aus der Gogenkroghalle und dem Gogenkrogplatz mit einem Rasen- und Kunstrasenplatz, einer Weitsprung- und Kugelstoßanlage, einer 400-m-Tartanbahn sowie Schießständen. Im Stadtgebiet gibt es ferner Fitnessstudios.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Johannes Langemack, auch Langemak (1655–1712), ev.-lutherischer Pfarrer und Kirchenlieddichter
Cay Dietrich Lienau (MdR) (1821–1878), Kaufmann und Politiker in Lübeck
Wilhelm Valentiner (1830–1893), Badearzt
Robert Emil Lienau (1838–1920), Musikverleger
Christian Marth (1840–1914), Hauptpastor an St. Marien in Lübeck
Robert Heinrich Lienau (1866–1949), Musikverleger
Max Oertz (1871–1929), Yachtkonstrukteur, Aeronaut und Erfinder
Fritz Weidemann (1871–1919), Schauspieler
Wilhelm Heydorn (1873–1958), Theologe, Heilpraktiker und Lehrer
Heinrich Bornhövd (1879–1960), Politiker (DVP), Reichstagsabgeordneter.
Carl Schröter (1888–1952), Politiker (DVP, CDU), MdB, MdL (Preußen, Schleswig-Holstein)
Willi Koch (1903–1968), Zeitungsverleger und Politiker
Heinz Burmeister (1913–1972), Kaufmann, Politiker
Ernst-Otto Schlöpke (1922–2011), niederdeutscher Schriftsteller
Adolf Clasen (1923–2016), Klassischer Philologe und Lübecker Stadthistoriker
Kay Hoff (* 1924), Schriftsteller
Uwe Erich (* 1937), ehemaliger deutscher Fußballspieler
Ulrich Welsch (* 1940), Arzt und Biologe, Professor für Mikroskopische Anatomie in München
Frieder Henf (* 1943), Jurist, Staatssekretär a. D.
Elisabeth Plessen (* 1944), Schriftstellerin
Harald Schliemann (* 1944), Jurist und Politiker, ehemaliger Justizminister in Thüringen (CDU)
Bernd Meyer (* 1946), Volkswirt, Professor für Volkswirtschaftslehre
Jens Rocksien (* 1946), Lehrer, Politiker
Wulf Diepenbrock (* 1947), Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer
Vicke von Behr-Negendanck (* 1949), Erzoberlenker der Christengemeinschaft
Gerd Wachowski (* 1950), Organist, Kirchenmusiker und Hochschullehrer
Marie-Louise von Plessen (* 1950), Kulturhistorikerin, Schriftstellerin und Museologin
Silke Göttsch-Elten (* 1952), Volkskundlerin
Angelika Löber (* 1969), Politikerin, MdL (Hessen)
Frank Cordes (* 1971), Handballspieler
Kathrin Oxen (* 1972), evangelische Theologin
Ann-Katrin Schröder (* 1973), Journalistin und Fernsehmoderatorin
Tobias Loose (* 1984), Politiker (CDU)
Sarah Eichler (* 1987), Volleyball- und Beachvolleyballspielerin
Literatur
Johannes Hugo Koch (Hrsg.): Heimatbuch Neustadt in Holstein. Selbstverlag J.H. Koch, Neustadt in Holstein 1967 (unter Mitarbeit von Werner Neugebauer, Lübeck, mit Beiträgen von Gerhard Seifert, Kiel, und Karl Hucke, Plön). 
Wilhelm Lange: Cap Arcona. Dokumentation. Erstellt im Auftrag der Stadt Neustadt in Holstein. Struve’s Buchdruckerei und Verlag, Eutin 1988, ISBN 3-923457-08-1. 
Gabriele Bremer, Heinrich Evers, Norbert Kahl, Wilhelm Lange, Harry Schaardt, Volker Weber (Redaktion): 750 Jahre Neustadt in Holstein. Aspekte zur Stadtgeschichte. Festschrift zur 750-Jahr-Feier. Hrsg.: Stadt Neustadt in Holstein. Balticum Verlagsgesellschaft, Neustadt in Holstein 1994 (120 Seiten). 
Franz-Josef Huschens: Neustadt in Holstein. Sutton Verlag, Erfurt 2002, ISBN 3-89702-476-4. 
Hans-Joachim Birkholz: Historische Heimatkunde. Neustadt in Holstein – Geschichte und Geschichten. 1. Auflage. Balticum-Verlag, Neustadt in Holstein 2006 (Johannes Hugo Koch gewidmet). 
Weblinks
 Commons: Neustadt in Holstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Neustadt in Holstein – Reiseführer
Stadt Neustadt in Holstein
ein Fotospaziergang durch die Stadt