Liebe Personaler aus Niedenstein:
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  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Niedenstein nicht vorenthalten.

Geschichte

Die Niedensteiner Gegend war schon früh besiedelt, was durch den am Wartberg befindlichen Hauptfundort der jungsteinzeitlichen Wartberg-Kultur nachgewiesen ist. 1254 ist die erste urkundliche Erwähnung der Burg Niedenstein auf dem Niedensteiner Kopf, als Konrad II. von Elben sie für die Herzogin Sophie von Brabant und ihren Sohn Heinrich gegen Truppen des Mainzer Erzbischofs Gerhard von Dhaun hielt. Die Burg wurde 1387 durch Truppen des Mainzer Erzbischofs Adolf I. verwüstet, danach nur teilweise wieder hergerichtet, schließlich aufgegeben und 1631 vollends zerstört. Von ihr ist heute nichts mehr zu finden.

Es war Konrad von Elben, der in Herzogin Sophies Auftrag auf dem ihm selbst gehörenden Gebiet der Urgemarkung Wichdorf die neue, bereits 1259 als Stadt (oppidum) bezeichnete[3] Siedlung Niedenstein („Nydensteyne“) gründete.

Im Jahre 1554 zählte die Stadt 87 Haushalte mit etwa 400 Einwohnern. 1578 verlieh Landgraf Wilhelm IV. Niedenstein das Recht, zwei Märkte pro Jahr abzuhalten.[3]

Der Dreißigjährige Krieg brachte beinahe völlige Zerstörung: Im Jahre 1631 eroberten Kroatische Reiter des Generals Tilly die Stadt, raubten sie aus und steckten sie in Brand; mehr als ein Drittel der Häuser fielen den Flammen zum Opfer, und die Burg wurde vollends zerstört. Als der Krieg 1648 vorbei war, lebten gerade noch vier Personen in Niedenstein, und nur 14 Häuser standen noch.

Niedenstein, die nach Einwohnerzahl kleinste Stadt im kurzlebigen napoleonischen Königreich Westphalen (1807–1813), war in der „Franzosenzeit“ Verwaltungssitz des Kantons Niedenstein. Die kleine Stadt erlebte erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nennenswertes Bevölkerungswachstum, als individueller Personenverkehr und Pendlerarbeit zunahmen. Im Jahre 1834 gab es 610 Einwohner, und noch im Jahre 1939 betrug die Einwohnerzahl lediglich 630.

Jüdische Gemeinde
Der jüdische Friedhof an der Friedensstraße, 1832 angelegt

Niedenstein war im 19. Jahrhundert und bis zum Zweiten Weltkrieg Heimat einer prozentual beträchtlichen jüdischen Gemeinde;[4] in den 1880er Jahren machte sie mehr als 22 Prozent der gesamten Einwohnerschaft aus, und noch 1933 waren etwa zehn Prozent der Einwohner jüdischen Glaubens. Diejenigen von ihnen, denen die Flucht aus Deutschland nicht rechtzeitig gelang, wurden Opfer des NS-Regimes: Von den in Niedenstein geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen kamen in der NS-Zeit mindestens 61 namentlich bekannte ums Leben.[5]

Historische Quellen

Das Stadtarchiv Niedenstein wird im Hessischen Staatsarchiv Marburg aufbewahrt (Bestand 330 Niedenstein). Der Bestand ist nahezu vollständig erschlossen und ist online recherchierbar.[6]

Eingemeindungen

Am 1. September 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ermetheis eingegliedert. Am 31. Dezember 1971 kamen Kirchberg, Metze und Wichdorf hinzu.[7]

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[8] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[9][10]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

    

Insgesamt 23 Sitze SPD: 7 Grüne: 3 CDU: 4 FW: 9

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
FWG Freie Wählergemeinschaft Niedenstein 40,0 9 19,6 4 23,7 5 18,7 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,9 7 41,8 10 46,7 11 51,3 16
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 18,5 4 20,8 5 20,9 5 23,0 7
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,6 3 17,8 4 8,6 2 7,0 2
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 60,9 57,1 57,4 66,3

Städtepartnerschaften

Niedenstein unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu der französischen Gemeinde Saint-Germer-de-Fly (im Departement Oise), etwa 80 km nordwestlich von Paris, in der Picardie.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Gerichts- und Tanzlinde
Museen
Altenburg- und Stadtmuseum
Wichdorfer Heimatmuseum
Heimatmuseum Kirchberg
Heimatstuben Metze und Archiv für Dorfgeschichte
Bauwerke
Evangelische Kirche Niedenstein
Die evangelische Kirche von 1777 ist ein Saalbau mit eingestelltem Turm. Der Innenraum ist durch Kanzel, Pfarrstand und dreiseitig umlaufende Empore sowie eine Orgel von 1830 geprägt, bis auf letztere ist die Ausstattung neogotisch, wozu auch Reste einer historistischen Verglasung gehören.
Ehemalige Synagoge
Altenburg, eine auf dem gleichnamigen Berg nordwestlich von Niedenstein gelegene befestigte vorgermanische Höhensiedlung, die bereits um Christi Geburt aufgegeben wurde. Die früher angenommene Gleichsetzung mit dem chattischen Hauptort Mattium ist unzutreffend. Zahlreiche Ausgrabungsexponate aus dem Bereich der Altenburg befinden sich heute im Hessischen Landesmuseum in Kassel.
Burgruine Falkenstein in der westlichen Nachbargemeinde Bad Emstal auf dem bei Niedenstein gelegenen Berg Falkenstein.
Naturdenkmäler
Hessenturm auf dem Niedensteiner Kopf
Niedensteiner Kopf (475 m ü. NN, mit Hessenturm)
Tanz- und Gerichtslinde (ca. 500 m unterhalb des Rathauses)
Jüdischer Friedhof (an der Friedensstraße)
Persönlichkeiten
Max Barta (1900–1990), war in den 1920er Jahren einer der bekanntesten mährischen Gebrauchsgrafiker
Karl Ernst Demandt (1909–1990), Historiker, seit 1987 Ehrenbürger der Stadt
Albrecht Glaser (* 1942), Politiker
Jürgen Schweinebraden (* 1938), Galerist und Verleger
Literatur
K. Prior (Hrsg.): Niedenstein, Ermetheis, Metze, Kirchberg, Wichdorf. Geschichte und Geschichten aus dem Herzen des Chattenlandes. 1. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1987, ISBN 3-925277-10-2.
Ernst Wolfgang Heß von Wichdorf: Beiträge zur Geschichte des Städtchens Niedenstein und der Familie Heß v. Wichdorf (Fortsetzung). In: Hessenland: Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, Kassel, 1888 Nr. 9, 1. Mai 1888, S. 130–133
Ernst Wolfgang Heß von Wichdorf: Beiträge zur Geschichte des Städtchens Niedenstein und der Familie Heß v. Wichdorf. In: Hessenland: Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, Kassel, 1888 Nr. 10, 15. Mai 1888, S. 146–148
Karl E. Demandt: Bevölkerungs- und Sozialgeschichte der jüdischen Gemeinde Niedenstein 1653–1866. Wiesbaden: Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen 1980. ISBN 978-3-921434-04-8.
Weblinks
 Commons: Niedenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Niedenstein in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
Homepage der Stadt Niedenstein
„Niedenstein“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Literatur über Niedenstein in der Hessischen Bibliographie
Suche nach Niedenstein im Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek