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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Niedernhall nicht vorenthalten.

Geschichte
Mittelalter

Niedernhall verdankt seinen Namen einer Salzquelle. 1037 wurde der Ort als hala inferiori im Öhringer Stiftungsbrief erstmals urkundlich erwähnt.[5] Darin vermachte Bischof Gebhard III. von Regensburg u. a. Güter in Niedernhall an das Stift Öhringen. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Im späten 11. Jahrhundert waren die Herren von Stein in Niedernhall begütert. Nach ihrem Aussterben kam ihr Besitz teilweise an das Kloster Comburg, an die Herren von Belsenberg, von Nagelsberg und von Neuenstein sowie die Herren von Dürn. Die Dürner Güter und Rechte in Niedernhall kamen im späten 13. Jahrhundert an das Kloster Schöntal, das außerdem auch von Herren von Neudenau, Flügelau und Bachenstein weitere Güter und Rechte im Ort erwarb. Gleichzeitig mit dem wachsenden Besitz des Klosters Schöntal verstärkte sich auch der Einfluss des Hauses Hohenlohe am Ort, da die Herren von Hohenlohe Vögte des Öhringer Stifts waren und sie damit auch Verwaltungsanspruch in Niedernhall hatten. Die hohenloheschen Ämter Forchtenberg und Ingelfingen schlossen die Niedernhaller Markung mit ein. 1317 ist auch erstmals Besitz der Hohenloher in Niedernhall belegt. 1323 war Hohenlohe im Alleinbesitz von zuvor durch eine Erbengemeinschaft verschiedener Adelsfamilien verwalteten Niedernhaller Gütern. Aufgrund des wachsenden Besitzes der Hohenloher veräußerte das Kloster Schöntal 1326 den größten Teil seines Besitzes am Ort an den Erzbischof von Mainz, Matthias von Buchegg.

Kaiser Karl IV. machte Niedernhall 1356 zur Stadt mit Frankfurter Recht. Die Rechte und Pflichten am Ort wurden in etwa zu zwei Dritteln an das Erzbistum Mainz und zu einem Drittel an Hohenlohe vergeben. Die heute noch bestehende Stadtmauer wurde 1362/63 von Hohenlohe und Kurmainz gemeinsam unter Einhaltung des Proporzes errichtet. Aufgrund der zwei Herrschaften gab es auch zwei Schultheißen, was insbesondere nach der Glaubensspaltung zur Zeit der Reformation zu häufigen Unstimmigkeiten führte und jeden wirtschaftlichen Aufschwung verhinderte.

Neuzeit

1799 erwarb die Linie Hohenlohe-Ingelfingen den mainzischen Anteil der Stadt, wodurch es jedoch noch zu keiner einheitlichen Verwaltung kam, da der alte hohenlohesche Besitz bei der Linie Hohenlohe-Öhringen lag.

Im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses kam Niedernhall wie die meisten hohenlohischen Gebiete zum Königreich Württemberg. Der Ort wurde selbstständige Gemeinde und zunächst dem Oberamt Neuenstein unterstellt, 1810 dem Oberamt Schöntal und 1811 dem Oberamt Künzelsau. Die Stadt hatte im Jahr 1812 1562 Einwohner.[6]

Salzgewinnung

Die Niedernhaller Saline entwickelte sich seit 1483, litt aber schon 1579 unter Brennholzmangel und stand 1588 still. Mit der Einführung einer neuen Verdunstungstechnik (Gradierhäuser) ab 1592 erholte sie sich wieder. Allerdings schildert eine Quelle aus dem Jahr 1607 den Wald auf dem Hermersberg noch in schlimmer Verfassung infolge des Raubbaus im Zusammenspiel mit überalterten Niederwaldbeständen: „(Wenn man) solcher Gestalt vortfahren und khein ander Ordnung und Behegung der Höltzer auf der Waldflur anrichten wird, dieselbe in wenigen Jahren ganz und gar verderbt und zu lauter Plöße und Liechtung werden muß.“[7]

Die Saline blieb bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts in Betrieb. Weil der Salzgehalt der geförderten Sole gefallen war und das württembergische Steinsalz die Preise drückte, wurde sie dann geschlossen. Leiter der Saline war u.a. Carl Christian Friedrich Glenck.

Politik
Rathaus
Stadthalle (2007)
Bürgermeister

Bei der Bürgermeisterwahl am 5. Mai 2014 wurde Achim Beck (parteilos) mit 79,6 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 65,5 Prozent, gegen seine Mitbewerber Marion Hannig-Dümmler, Karl-Heinz Ehrmann und Uwe Burkhardt-Götzelmann für seine erste Wahlperiode gewählt.[8]

Liste der Schultheißen/Bürgermeister

Da Niedernhall über Jahrhunderte mehrere Landesherren hatte, Kurmainz und Hohenlohe, gab es zumeist auch mehrere Schultheißen.

Mainzer Schultheißen

Amtszeit von bis Bemerkung
Christoph Bezold 1559 1576
Paulus Holtzschuher 1576 1601
Elias Knapp 1601 1609
Veit Gerich 1609 1618
Elias Bayer 1618 1632 abgesetzt, da Hohenlohe Alleinherr

Württembergische Ortsvorsteher nach 1809

Amtszeit von bis Bemerkung
Leonhard Friedrich Stolzenberg 1809 1830
Braun 1831 1853
Friedrich Schmidt 1853 1889
Foß 1889 1905
Richard Hohrein, Schramberg 1906 1922 erst in zweiter Wahl bestätigt, da bei erster Wahl zu viel „Freiwein“ geflossen sein soll
Ernst Lutz, Waldbach bei Weinsberg 1922 1928
Hans Schon, Oberndorf/Neckar 1929 1945 seit 1939 zum Kriegsdienst einberufen und vertreten durch Schmezer

Bürgermeister nach 1945

Amtszeit von bis Bemerkung
Brändlein 1945 1946 von der Besatzung ernannt
Friedrich Fahrbach 1946 1948 vom Gemeinderat gewählt
Walter Kaiser 1948 1951
Wilhelm Balbach 1951 1993
Emil G. Kalmbach 1993 2014
Achim Beck 2014 dato

Achim Beck, zuvor Kämmerer in Krautheim, wurde im Mai 2014 mit 79,6 % der Stimmen gewählt, er trat das Amt am 1. August an.[9]

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 52,1 % zu folgendem Ergebnis:

Liste Stimmenanteil G/V Sitze G/V
BWV 39,6 % + 3,9 5 Sitze ± 0
FWV 25,9 % + 5,9 4 Sitze − 1
SPD 22,3 % + 1,6 3 Sitze ± 0
CDU 11,6 % − 0,2 2 Sitze + 1

Wappen und Flagge
Wappen am Eingang des Rathauses (2012)

Die Blasonierung des Niedernhaller Wappens lautet: In Gold der heilige Laurentius in silbernem Unter-, rotem Obergewand und roten Schuhen, mit der Rechten einen schwarzen Rost haltend, in der Linken ein silbernes Buch tragend. Die Stadtflagge ist Rot-Weiß.

Der heilige Laurentius ist Kirchenpatron Niedernhalls und schon im ältesten Siegel der Stadt aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Die jetzige Tingierung setzte sich durch, nachdem noch 1931 das Obergewand des heiligen Laurentius blau dargestellt wurde. Die Flagge wurde der Stadt am 19. August 1980 vom Landratsamt des Hohenlohekreises verliehen.[10]

Wirtschaft und Infrastruktur
Wasserturm mit Stadtwappen
Weinbau

Niedernhall ist ein Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Kocherberg im Bereich Kocher-Jagst-Tauber gehören. Der überwiegende Teil der Rebfläche ist der Weinkellerei Hohenlohe in Adolzfurt angeschlossen, ein kleinerer Teil wird von Selbstvermarktern bewirtschaftet.

Ansässige Unternehmen
PVS-Kunststofftechnik, Hersteller mit Niederlassungen in Ungarn und den USA
Würth Elektronik, ein Tochterunternehmen der Würth-Gruppe. In Niedernhall befinden sich der Stammsitz des Unternehmens sowie ein Leiterplattenwerk.
BTI Befestigungstechnik GmbH Ingelfingen in Niedernhall, Großhandel für Befestigungstechnik
CWF GmbH, Hersteller von Photovoltaik Freilandträgersystemen
Verkehr

Hauptverkehrsachse ist die Kochertalstraße L 1045. Eine weitere wichtige Straßenverbindung ist die L 1044, die im Ortskern beginnend auf die Hochebene südlich des Kochers aufsteigt und Verbindung zu den dort liegenden Teilorten schafft.

Bildungseinrichtungen

Das Bildungszentrum Niedernhall umfasst eine Grund-, Haupt- und Realschule mit insgesamt etwa 610 Schüler(inne)n.

Freizeit- und Sportanlagen
Freibad
Solebad
Tennisplätze
Sportplatz
Sporthalle
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das Salztor
Bauwerke

Niedernhalls historischer Stadtkern steht seit 1983 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Neben der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert mit Wehrgang, Türmen und dem letzten verbliebenen Stadttor Salztor sind die Laurentiuskirche aus dem 13. Jahrhundert, das Rathaus, eine historische Kelter und das Götzenhaus bedeutende Baudenkmale der Stadt. Das Jagdschloss Hermersberg wurde 1540 auf der Höhe südlich von Niedernhall errichtet.

Laurentiuskirche Hauptportal
Museen

Im Rathaus ist auch das Heimatmuseum untergebracht.

Persönlichkeiten
Heinrich August von Hohenlohe-Ingelfingen (1715–1796), geboren auf Schloss Hermersberg, Direktor des Reichsgräflichen-Fränkischen Kollegiums, General-Feldmarschall
Reinhold Würth (* 1935), Unternehmer, hat seinen Wohnsitz auf dem Schloss Hermersberg.[11]
Anton Baron (* 1987), Wirtschaftsingenieur, Politiker (AfD), seit Mai 2016 Landtagsabgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg