Liebe Personaler aus Niemegk:
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  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Niemegk nicht vorenthalten.

Geschichte
Kirche St. Johannis, rechts Robert-Koch-Haus

Südöstlich der heutigen Bahnhofstraße befand sich in frühgeschichtlicher Zeit eine Burgwallanlage, eine Fundstätte mittelslawischer und frühdeutscher Keramik, die heute jedoch überbaut ist. Die Ersterwähnung Niemegks als Burgward ist auf 1161 datiert und taucht im 12. und 13. Jahrhundert in den Formen Nymik, Niemeke und um 1441 Nymegk in Urkunden auf. Der Name stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit vom niederländischen Nijmegen (um 1100 Niumago) ab. Niemegk stand unter dem Schutz des Deutschen Ritterordens, welcher seit 1227 die Komturei Dahnsdorf (Komthurmühle) besaß. Der Ort ist im Ursprung ein Haufendorf mit dem Status eines Burgfleckens, welcher 1228 Stadtrecht erwarb und sich im Laufe des 13. Jahrhunderts planmäßig an einer Nord-Süd-Achse (Großstraße) zu einer Stadt mit Marktplatz entwickelte. Die heute nicht mehr vorhandene, im Besitz der Familie von Oppen befindliche Burg wurde 1441 letztmals als Schloss erwähnt.

Als kursächsische Grenzstadt wurde die Stadt oft in militärische Auseinandersetzungen verwickelt. So gab es 1400/01 Auseinandersetzungen märkischer Ritter mit Rudolf III. von Sachsen, 1416 Plünderungen durch Dietrich von Quitzow im Auftrag des Erzbischofs von Magdeburg, 1429 Einfälle der Hussiten, und 1547 im Schmalkaldischen Krieg nach der Schlacht bei Mühlberg fielen die Wallonen in Niemegk ein. Während des Dreißigjährigen Krieges standen 1618 von ursprünglich 245 Häusern im Jahre 1644 nur noch 63. Als Ergebnis des Wiener Kongresses fiel Niemegk 1815 mit dem gesamten sächsischen Amt Belzig an Preußen (Musspreußen) und kam zur Provinz Brandenburg. Zwischen 1952 und 1990 gehörte Niemegk zum Kreis Belzig im DDR-Bezirk Potsdam.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 2 304
1890 2 250
1910 2 427
1925 2 386
1933 2 436
1939 2 979
1946 3 257
1950 3 192
1964 2 744
1971 2 676
Jahr Einwohner
1981 2 714
1985 2 649
1989 2 594
1990 2 530
1991 2 428
1992 2 396
1993 2 382
1994 2 399
1995 2 408
1996 2 354
Jahr Einwohner
1997 2 341
1998 2 368
1999 2 377
2000 2 368
2001 2 350
2002 2 327
2003 2 330
2004 2 295
2005 2 262
2006 2 207
Jahr Einwohner
2007 2 208
2008 2 156
2009 2 100
2010 2 058
2011 2 034
2012 1 987
2013 1 999
2014 2 014
2015 2 006

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[3][4] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Kommunalwahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 60,2 % (2008: 52,7 %)

 %3020100

27,426,214,06,35,84,94,311,1

Zukunft NiemegkSPDCDUFDPBVB/FWMaagerLinkeSonst.
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2008
 %p 30 25 20 15 10   5   0  -5-10-15-20-25

+27,4
+1,5-23,8-5,6+5,8+4,9-12,9+2,7
Zukunft NiemegkSPDCDUFDPBVB/FWMaagerLinkeSonst.
Rathaus
Alter Hof
Baudenkmal Wasserturm
Fischteiche an der Werdermühle, Plane
Kursächsische Postmeilensäule mit Postkutsche

Die Stadtverordnetenversammlung von Niemegk besteht aus zwölf Stadtverordneten und dem ehrenamtlichen Bürgermeister:[6]

Wählergruppe „Zukunft Niemegk“: 3 Sitze (+3)
SPD: 3 Sitze (±0)
CDU: 2 Sitze (-3)
FDP: 1 Sitz (±0)
Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler: 1 Sitz (+1)
Einzelbewerberin Ines Maager: 1 Sitz (+1)
Linke: 1 Sitz (-1)

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)

Bürgermeister

Bei der Wahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters setzte sich Hans-Joachim Linthe (SPD) in der Stichwahl am 15. Juni 2014 mit 50,4 % der gültigen Stimmen und nur acht Stimmen Vorsprung (500 gegenüber 492) gegen Hans-Dieter Scherz (Wählergruppe Zukunft Niemegk) durch.[7] Linthe wurde für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt.[8]

Wappen

Das Wappen der Stadt Niemegk wurde am 12. Juni 2012 genehmigt.[9] Es erinnert mit dem Schild Sachsens an die kursächsische Vergangenheit der Stadt. Der Adler nimmt Bezug auf die heutige Zugehörigkeit zum Land Brandenburg.

Blasonierung: „In Silber eine bewurzelte grüne Eiche mit goldenen Früchten, deren Stamm von zwei Schilden beseitet ist, rechts mit dem brandenburgischen (in Silber ein golden-bewehrter und rot-gezungter roter Adler mit goldenen Kleestengeln auf den Flügeln) und links mit dem sächsischen Wappen (neunmal von Schwarz und Gold geteilt und überdeckt von einem schrägen grünen Rautenkranz).“[10]

Bis 2012 führte die Stadt ein anderes Wappen. Im alten Wappen stand anstelle des brandenburgischen Wappenschildchens eine Eichel: „In Silber auf grünem Hügel ein bewurzelter Eichenbaum in natürlichen Farben, dessen Stamm vorne beseitet mit einem Schildchen, neunmal von Schwarz und Gold geteilt, überdeckt von einem schrägen grünen Rautenkranz (Sachsen), links mit einer gestürzten, zweiblättrigen goldenen Eichel.“

Sie hob den einstigen Reichtum Niemegks mit den sommergrünen Laubgehölzen in der weitgehend von Kiefernforsten dominierten Umgebung hervor.
Das Wappen wurde erneuert, weil es nicht den heraldischen Grundsätzen entsprach.[11]

Flagge

Die Flagge der Stadt ist Grün-Weiß-Grün-Weiß-Grün gestreift. Mittig prangt das Stadtwappen.[12]

Sehenswürdigkeiten und Kultur

In der Liste der Baudenkmale in Niemegk und in der Liste der Bodendenkmale in Niemegk stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Rathaus aus der Spätrenaissance, 1570 erbaut, trägt typische Züge und Elemente thüringisch-obersächsischer Renaissance
Stadtkirche St. Johannis, neugotisches Bauwerk aus Backstein nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler. In der Kirche befinden sich ein Altartriptychon und Apsisfenster mit Glasgemälden von Gerhard Olbrich aus dem Jahre 1953
Kursächsische Postdistanzsäule von 1725 am ehemaligen Wittenberger Tor, 1967 rekonstruiert
Kloster in der Großstraße 50
Robert-Koch-Haus in der Großstraße 69 mit Gedenktafel, angeregt durch den Tbc-Forscher Wilhelm Roloff. Robert Koch betrieb hier 1868/1869 eine Arztpraxis, die er wie sein Vorgänger wegen fehlender Patienten bald wieder aufgab.[13] Die Schule und die Apotheke sind nach Koch benannt.
Kulturhaus, seit 2010 privat geführt, wird vom Neuen Volkstheater Fläming e. V. mit Laientheater, Jugend- und Kindertheater sowie Gastensembles bespielt.
Verkehr

Niemegk ist über die gleichnamige Autobahnanschlussstelle an die Bundesautobahn 9 Berlin–München angebunden. Durch den Nordteil der Stadt verläuft – ohne den Stadtkern zu berühren – die Bundesstraße 102, über die die Kreisstadt Bad Belzig sowie die Nachbarstadt Treuenbrietzen erreicht werden können. Die Landesstraße L 82 führt über Hohenwerbig und Zeuden nach Marzahna an der Bundesstraße 2, die L 83 über Neuendorf nach Straach in Sachsen-Anhalt. Kreisstraßen verbinden die benachbarten Orte.

Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Belzig–Niemegk–Treuenbrietzen wurde 1962 eingestellt, so dass die Stadt seitdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mit Überlandbus und einem Bürgerbus erreichbar ist. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Bad Belzig, Baitz, Brück und Treuenbrietzen.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Siegfried Dalitz (1925–2012), langjähriger Bürgermeister und Ortschronist (Ehrenbürger 2009)
Söhne und Töchter der Stadt
Karl von François (1785–1855), preußischer General
Martin Anton Niendorf (1826–1878), Schriftsteller und Politiker
Joachim Prochno (1897–1945), Archivar
Dieter Appelt (* 1935), Fotograf
Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten
Adolf Schmidt
Georg Belitz (1698–1751), evangelischer Geistlicher und Schriftsteller
Robert Koch (1843–1910), Mediziner und Mikrobiologe, als Landarzt in Niemegk tätig
Adolf Schmidt (1860–1944), Geophysiker, veranlasste den Bau des Adolf-Schmidt-Observatoriums in Niemegk
Karl-Heinz Pahling (1927–1999), Streikführer in Niemegk und Belzig beim Aufstand des 17. Juni 1953 in der DDR
Lothar Graap (* 1933), Kantor und Komponist, Kirchenmusiker in Niemegk
Jürgen Ast (* 1954), Dokumentarfilmer, lebt in Niemegk
Weblinks
 Commons: Niemegk – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Niemeck in der Topographia Superioris Saxoniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte