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Geschichte
Besiedelung (6.–12. Jahrhundert)

Das obere Scheinefeld wurde wahrscheinlich bereits während der fränkischen Landnahme im 6. Jahrhundert von ripuarischen Franken besiedelt. Seinen Namen verdankt Oberscheinfeld vermutlich einem fränkischen Edelfreien namens Scego oder Skago, der die Ansiedlung oberhalb des Zusammenflusses der beiden Gebirgsbäche Krettenbach und Prühlbach gegründet hat. Ein in circa eineinhalb Kilometer nordöstlich des Marktfleckens gelegener Bergsporn des Steigerwaldes macht aber auch eine Gründung auf dem 425 Meter hohen Schlossberg nicht unwahrscheinlich, zumal das Gelände von hier aus gut einzusehen und leicht zu verteidigen war. Deshalb bestand an dieser Stelle bereits im frühen Mittelalter eine Art Festung. Hier residierte im 12. Jahrhundert nachweislich das Frankengeschlecht derer von Scheinfeld unter den unterschiedlichen Namen wie Scegevelt (1114), Segefelt (1151), oder Sheigenvelt (um 1186) u.a.m.[4][5]

Exklave des Bistums Bamberg (1202–1802)

Noch vor dem Jahr 1201 verpfändete der Scharfenecker Ritter Friedrich de Scevelt seinen Besitz dem Bamberger Bischof Timo, um sich auf den 4. Kreuzzug vorzubereiten. Nach seinem Tod fiel die Burg und das zugehörige Angerdorf im Tal an das Bistum Bamberg. Von nun an war Oberscheinfeld mit der Veste Scheinfeld, wie Scharfeneck bis ins 16. Jahrhundert genannt wurde, ein Bamberger Lehen. Seine geografische Insellage zwischen Würzburgischen, Schwarzenbergischen, Castellischen, Limpurg-Speckfeldschen und Ritterschaftlichen Gebieten machten den Ort mit seiner Burg zu einer Bambergischen Exklave
[6]. Das Oberscheinfelder Amt war kontinuierlich mit Bamberger Dienstleuten besetzt. Bereits im Jahre 1313 wird als erster Amtmann ein Ritter Konrad Zollner genannt. Danach wechselten die Adelsfamilien, die Oberscheinfeld verwalteten: Dachsbach, Muffelger, Eyb, Kappel, Wenkheim, Wertheim oder Vestenberg. Erst am Ende des 17. Jahrhunderts gab es in Oberscheinfeld auch bürgerliche Amtmänner aus Bamberg.

Auf die Dimensionen und das Aussehen der Burganlage vor dem 13. Jahrhundert gibt es keine konkreten Hinweise. Auch von der 1504 erwähnten Katharinenkapelle auf dem Schlossberg fehlt jede Spur. Vermutlich wurden nach Auflassung der Burg die Steine von Oberscheinfelder Bauern zur Befestigung ihrer Häuser abgetragen. Nachdem die Burg bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts als baufällig („ein öd schlos trob“) bezeichnet worden war, schritten die Bamberger Amtmänner um das Jahr 1545 zum Abbruch und bauten mit den Steinen unten, nahe der Ortsmitte von Oberscheinfeld, ein neues, bequemeres Schloss. Nur der zwischen 1220 und 1235 errichtete Bergfried blieb als Ausguck auf dem Schlossberg zurück.

Im Jahre 1339 erscheint die Burg im Bamberger Burghutverzeichnis[7], als Johann von Dachsbach, Vogt und Ritter von Scheinfeld, eine Herdstätte „hinter dem Turm“ samt Weinstöcken verliehen bekam. Das heißt, dass es auch „vor dem Turm“ eine Herdstätte (ein Gebäude) gegeben haben muss [8]. Der Amtssitz war mit zwei Türmern, zwei Wächtern, einem Pförtner und dem residenzpflichtigen Amtmann besetzt. Ihm standen Einkünfte wie Naturalien, Geld und Frondienste aus genau bezeichneten Anwesen in der Umgebung zu. Neben den Gerichts- und Verwaltungsaufgaben hatte er für die Verteidigung und die Instandsetzung der Burg zu sorgen.

Vor allem die Baulasten scheinen einen Großteil der Einnahmen aufgezehrt zu haben. Als Bischof Lambrecht von Brunn im Jahre 1393 die Veste Scheinfeld dem Domherrn Graf Albrecht von Wertheim verschrieb, machte er dem neuen Besitzer zur Auflage, in den kommenden sechs Jahren 400 Gulden in die baufällige Anlage zu investieren, dafür aber keinesfalls die „eingehörigen Güter zu schädigen oder die Wälder abzuholzen“. Gleichwohl konnten sich die von den Oberscheinfeldern erwirtschafteten Einkünfte durchaus sehen lassen: Aus dem Rechtsbuch des Bamberger Bischofs Friedrich von Hohenlohe aus dem Jahre 1348 geht hervor, dass Oberscheinfeld reichliche Abgaben nach Bamberg leistete. So bezog allein der Bischof Einkünfte aus zwei Oberscheinfelder Mühlen, zehn Hofreiten (areae), zwei Häusern (domus), einem Wirtshaus (taberna), und einer Badstube (stupa balnearis). Krettenbach brachte Einkünfte aus vier Huben (mansus), Herpersdorf aus sechs und einer Mühle, Oberambach aus neun Huben.

Dreißigjähriger Krieg (17. Jahrhundert)

Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde Oberscheinfeld oft überfallen. Allein im Jahre 1631 wurde das Dorf achtzehnmal von den Schweden geplündert. Von Oberambach heißt es im Jahr 1644, dass „derzeit niemand (hier) hauset, stehet ganz ödt, seindt die heüßer theyls abgeprant und theyls eingefallen“. Erst ab 1659 konnte der Wiederaufbau beginnen. Das total verwüstete Herper wurde ab 1696 von Grund auf erneuert. Ebenso erging es der Ziegelhütte (1720) und dem während des Krieges vernichteten Herrenberger Hof, der bis 1766 brach lag. Auch im Ortskern von Oberscheinfeld normalisierte sich das Leben nur allmählich. Jedoch wurden sowohl die Schule als auch die Pfarrei, die seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bestanden hatte, rasch wiederbesetzt. Das Kirchengebäude selbst konnte erst nach langwierigen Reparaturarbeiten im Jahre 1691 neu geweiht werden.

Wiederherstellung des Marktrechts (18. Jahrhundert)

In den Kriegswirren verlor Oberscheinfeld sein Marktrecht. Erst mit einer Urkunde vom 9. März 1716 wurde es durch Lothar Franz von Schönborn, den Fürstbischof zu Würzburg und Bamberg, wiederhergestellt. Damit erhielt Oberscheinfeld die Erlaubnis, viermal im Jahr und zwar am ersten Sonntag Oculi, am 3. Pfingsttag, zum Fest Jacobi und am Sonntag Luciae je einen Markt abzuhalten. Ein Markttag kam später noch hinzu. Auch das Handwerk trug jetzt immer mehr zum wachsenden Wohlstand der Gemeinde bei. Deshalb bedurfte es einer Zunftordnung, die Lothar Franz von Schönborn schon im Jahre 1711 erlassen hatte.

Nachdem das Bamberger Bistum im Siebenjährigen Krieg an der Seite Österreichs gegen Preußen kämpfte, wurde die Oberscheinfelder Exklave am 20. Mai 1759 von preußischen Truppen überfallen und geplündert. Nach dem verlorenen Krieg 1763 geriet das Hochstift in eine schwierige Finanzlage, die es durch Hebung der Einnahmen zu beseitigen suchte. Im Zuge dieser Bestrebungen verlieh auch der Bamberger Bischof Adam Friedrich von Seinsheim im Jahre 1777 den Oberscheinfeldern das Recht, einen eigenen Viehmarkt abzuhalten. Jedoch brachten die letzten Jahre des 18. Jahrhunderts keine finanzielle Entlastung seiner Finanzen, da es nach der französischen Revolution in die Koalitionskriege gegen Napoleon hineingezogen wurde.

Unter bayerischer Flagge (19. Jahrhundert)

Im Zuge der Säkularisation musste der Bamberger Fürstbischof abdanken und Oberscheinfeld wurde 1802 kurbairisch. Im Jahre 1804 vom preußischen Fürstentum Bayreuth übernommen, kam der Markt nach dem Tilsiter Frieden 1807 unter französische Militärverwaltung. Am 30. Juni 1810 verkaufte Napoleon das Fürstentum für 15 Millionen Francs an den bayerischen König. Damit wurde Oberscheinfeld endgültig bayerisch.

Als die bayrische Finanzadministration den Oberscheinfelder Wald an einen Bamberger Stadtrat verkaufte, schlossen sich 44 Oberscheinfelder zu einer Waldgesellschaft zusammen, der es gelang, den Wald in den Jahren zwischen 1815 und 1817 zurückzukaufen. Der Gesellschaftervertrag besagte, dass ein Weiterverkauf der Waldgebiete an Externe ausgeschlossen ist. Seit diesem Vertrag befindet sich der Wald in Oberscheinfelder Besitz.

Weg zur Demokratie (20. Jahrhundert)

Etwa hundert Oberscheinfelder fielen dem Ersten Weltkrieg und Zweiten Weltkrieg zum Opfer.

1945 enthob die amerikanische Militärregierung den nationalsozialistisch belasteten Bürgermeister seines Amts und ernannte einen Landwirt zum neuen Amtschef, der kurz darauf demokratisch bestätigt wurde. Dessen Aufgabe war es zunächst, die Evakuierten, Kriegsflüchtlinge und Heimatvertriebenen aus dem deutschen Osten im Ort menschenwürdig unterzubringen und zu verpflegen. Der Markt Oberscheinfeld nahm in dieser Zeit 693 „Neubürger“ auf. Diese Integrationsleistung gelang erstaunlich geräuschlos. Nach 1950 ging die Bevölkerungszahl langsam wieder auf den Vorkriegsstand zurück, da die meisten Zugereisten inzwischen Arbeit und Brot in anderen Teilen der noch jungen Bundesrepublik Deutschland gefunden hatten und weggezogen waren.

Mit einer Gebietsreform [9] sollten ab 1970 in ganz Bayern leistungsfähigere Gemeinden und Landkreise geschaffen werden. Für den Markt Oberscheinfeld bedeutete das eine Stärkung der Steuerkraft und die Vergrößerung seiner Fläche auf mehr als 42 km². In die neu geschaffene Großgemeinde wurden 1972 folgende Gemeinden integriert: Appenfelden, Herpersdorf, Krettenbach, Prühl und Stierhöfstetten.[10] Hauptort ist seither Oberscheinfeld.

Politik
Marktgemeinderat

Die Kommunalwahlen ab 2002 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Marktgemeinderat:

Partei 2002 2008 2014
CSU/Bürgerblock 4 5 4
Freie Wähler 4 4 3
Wählerlisten 2 P / 1 O / 1 A 2 P / 1 O 2 P / 1 O / 2 A
Gesamt 12 12 12

P Wählergemeinschaft Prühl
O Wählerliste Oberambach-Herpersdorf
A Freie Wählergemeinschaft Appenfelden

Wappen
Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau die strahlende goldene Sonne mit sechs Zacken, in der Mitte belegt mit einem goldenen Schildchen, darin ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe.

Das Wappen wurde nach Mitteilung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs bereits im Jahre 1603 mit der sechszackigen Sonne verwendet[11], weshalb es vom Reichsstatthalter in Bayern, Ritter Freiherr Franz von Epp, der Gemeinde Oberscheinfeld am 6. August 1938 erneut verliehen wurde.[12]

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 29. Oktober 2013 wurde das „moderne“ Wappen mit der 16-strahligen Sonne als alleiniges Wappen der Gemeinde bestimmt.[13]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Blaskapelle Oberscheinfeld

Die Anfänge der Oberscheinfelder Blaskapelle lassen sich bis ins späte 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Aus den Jahren 1793 und 1797 befinden sich noch heute einige Kirchenmusikstücke im Original im Kirchenarchiv. Darüber hinaus gibt es Gemeindekassenbelege aus dem 19. Jahrhundert über Ausgaben für Musiker.
Nach dem Ersten Weltkrieg formierte sich die Oberscheinfelder Kapelle neu. Ein Bericht über einen Heimkehrergottesdienst in Scheinfeld im Jahre 1919 erwähnt eine „acht Mann starke, tüchtige Oberscheinfelder Musikkapelle“.
Während des Zweiten Weltkriegs auf drei Musiker geschrumpft, erlebte die Kapelle ab 1947/48 einen neuen Aufschwung. Mit bis zu 17 Musikern konnte musikalisch an die Vorkriegszeit angeknüpft werden.

Im Oktober 1977 wurde die Musikkapelle offiziell unter dem Namen „Blaskapelle Oberscheinfeld“ gegründet. Unter der Leitung von Edgar Nitsche wurden in den folgenden Jahren zahlreiche junge Nachwuchsmusiker und -musikerinnen ausgebildet, die teilweise in die Blaskapelle aufgenommen wurden. Die nunmehr in einheitlicher Tracht auftretenden Musiker wurden zunehmend auf fränkischen und bayerischen Musikfesten bekannt. 1987 erhielt die Kapelle als erste im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim die Pro-Musica-Plakette „für (weit über) 100jährige Tradition Oberscheinfelder Kirchen- und Dorfmusik“. [14]

Die Aufwendungen für die musikalische Umrahmung der Hagelfeiertagsprozession wird von der Gemeinde Oberscheinfeld getragen, da es sich um einen gemeindlichen Feiertag handelt. [15]
Darüber hinaus ist die Blaskapelle ein integraler Bestandteil des jährlich stattfindenden Oberscheinfelder Waldfests zu Fuße der Ruine Scharfeneck.

Bauwerke
Burgruine Scharfeneck auf dem Schlossberg
Innenraum von St.Gallus, Oberscheinfeld

Die katholische Pfarrkirche St. Gallus im Ortsteil Oberscheinfeld und die Ruine Scharfeneck auf dem Schlossberg (ehemals Burg Scharfeneck)

Baudenkmäler
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Oberscheinfeld
Steigerwaldklub

Ein am 15. Juli 1923 auf dem Schlossberg veranstaltetes und durch einen Eintrag in die Pfarrchronik belegtes Waldfest markiert die Anfänge des Zweigvereins Oberscheinfeld des Steigerwaldklubs. Schon früher hatten Naturfreunde aus dem Ort den Versuch unternommen, die Turmruine Scharfeneck zu einem Aussichtsturm auszubauen, sowie Zugangs- und Wanderwege zum Schlossberg zu schaffen.

1968 wurde der Verein wiedergegründet. 1971 wurden Wanderwege von einer Gesamtstrecke von 65 km angelegt und 1972 erfolgte die Vorlage einer Wanderkarte, die von Birklingen im Westen über Oberscheinfeld nach Oberrimbach im Osten reichte. Am 16. September 1973 wurde die Ruine Scharfeneck als Ausflugsort eingeweiht. Das Projekt war vom Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und vom Freistaat Bayern finanziell unterstützt worden. Die Mitglieder des Steigerwaldklubs organisieren eine „Turmbesatzung“, die an Sonn- und Feiertagen von Ostern bis in den Herbst hinein, den Aussichtsturm offen halten und die Touristen mit Getränken versorgen. Höhepunkt des Jahres ist das Waldfest am ersten Sonntag in den Sommerferien.

1999 hatte das eindringende Regenwasser einen Austausch der Holzplattform notwendig gemacht. Zwei Jahre später musste eine Grundsanierung des Mauerwerks vorgenommen werden. Die erheblichen Kosten wurden durch Zuschüsse der Gemeinde, des Landkreises, des Naturparks, des Bezirks Mittelfranken, sowie durch zahlreiche Spenden gedeckt.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Johann Enter, geboren am 16. September 1878 in Bamberg, Pfarrer in Wachenroth seit dem 1. Oktober 1930, Ehrenbürger der Gemeinden Oberscheinfeld und Wachenroth[16]
Söhne des Ortes
Konrad Franz Roßhirt (1793–1873), Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer
Eugen Rosshirt (1795–1872), Gynäkologe und Geburtshelfer
Literatur
Johann Kaspar Bundschuh: Oberscheinfeld. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 217–218 (Digitalisat). 
Johann Kaspar Bundschuh: Stierhöfstätten. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 447 (Digitalisat). 
Gottfried Stieber: Stier-Höfstetten. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 488 (Digitalisat). 
Weblinks
 Commons: Oberscheinfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Oberscheinfeld in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte
Eintrag zum Wappen von Oberscheinfeld in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Oberscheinfeld: Amtliche Statistik des LfStat