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Geschichte

Die Stadt liegt in einem bereits früh besiedelten Gebiet. Ausgrabungen brachten auf der Pipinsburg eine durch Wallanlagen gesicherte Siedlung der La-Tène-Zeit zutage. Bei Düna wurden Reste des Herrensitzes Düna als Teil einer Siedlung gefunden, die mit Unterbrechungen vom 3./4. Jahrhundert bis zum 13./14. Jahrhundert in einem Zeitraum von etwa 1000 Jahren bestand. Wann die heutige Siedlung Osterode gegründet wurde, ist nicht überliefert. Die Ortsnamenendung auf -rode deutet auf eine Gründung während der Rodungsphasen am Übergang von Früh- zum Hochmittelalter hin. Der Name wird als „östlich gelegene Rodungsstelle“ oder „östlicher Teil einer Rodungsstelle“ interpretiert, wobei nicht eindeutig ist, auf welchen westlich gelegenen Ort sich diese Richtungsangabe bezog. Ein manchmal diskutierter Bezug auf eine angebliche germanische Gottheit Ostara wird in der Literatur allgemein abgelehnt.[4] Die erste bekannte schriftliche Erwähnung von Osterode wird unterschiedlich bewertet: In der Chronik des Petersklosters in Erfurt wird 1152 erwähnt, dass die opulentissima villa Osterroth in einer Fehde zwischen Heinrich dem Löwen und dem Markgrafen Albrecht dem Bären zerstört worden sei.[5] Eine andere Erwähnung von Osterrode ist in einer angeblich von Kaiser Lothar am 7. Oktober 1136 verfassten Urkunde enthalten, bei der es sich jedoch um eine Fälschung aus dem Ende des 12. Jahrhunderts handelt.[6] Manche andere als erste schriftliche Belege genannten Daten beziehen sich auf Osterode am Fallstein.

Burgruine Alte Burg

Die nordöstlich der Altstadt auf einem Bergsporn gelegene Osteroder Burg (heute Ruine) ist vermutlich zum Schutz dieser Marktsiedlung sowie der alten Harzstraße errichtet worden. 1234 wird erstmals von einer Stadtmauer berichtet, bereits 1238 wird ein Rat, eine Bürgerschaft und eine Neustadt erwähnt und aus dem Jahr 1261 ist ein Stadtsiegel überliefert. Der Altstadt gewährte Herzog Otto das Kind im Jahre 1239 ihre im Einzelnen nicht genannten Rechte, befreite die Einwohner vom Zoll in Braunschweig, hob das Einfuhrverbot für Bier aus Goslar und die Erhebung von Ungeld auf.[7] Das Stadtrecht der Kaiserstadt Goslar erhielt die Marktsiedlung jedoch erst 1293. In einem weiteren, jedoch undatierten Brief, teilte der Herzog seine Absicht mit, die Neustadt Osterodes neu gründen zu wollen. Diese ist im heutigen Stadtbild deutlich als Plansiedlung zu erkennen und besaß einen eigenen Markt. Vor allem Anwohner der ehemaligen, wüst gefallenen Dörfer Besingen und Motlingerode werden in der Neustadt gesiedelt haben, dies geht aus der starken Bewirtschaftung der Fluren der Wüstungen hervor, an welcher sich die Bewohner der Neustadt zum hohen Teil beteiligt haben. In der näheren Umgebung von Osterode befindet sich auch die mittelalterliche Wüstung Gheylshagen. Unbebaute Flächen zeugen bis in die heutige Zeit von der früheren Grenze zwischen Alt- und Neustadt, die bald darauf in den Befestigungsring der Stadt einbezogen wurde. So buchtet die Mauerlinie im Südosten aus und umfasst das seit etwa 1230 bestehende Jungfrauenstift St. Jacobi.

Kirche St. Jacobi

Bei der Teilung des Welfenhauses 1289 gelangte Osterode an die Linie Braunschweig-Grubenhagen bis zu deren Aussterben 1596. Die Fürsten residierten auf der alten Osteroder Burg, die Anfang des 16. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Ernst III. ließ das 1561 aufgehobene Kloster St. Jacobi zum Schloss umbauen.

Die Stadt war ein wichtiger Handelsort, der auch der Hanse beitrat. Zu ihrem Wohlstand trugen auch der in der Umgebung betriebene Bergbau und die Eisenverhüttung bei. 1420 wurde die einstige Klosterschule als stadteigene Lateinschule übernommen.

17. Jahrhundert

Rückschläge brachten Stadtbrände unter anderem 1545, Zerstörung im Dreißigjährigen und später im Siebenjährigen Krieg, eine Pestepidemie 1625 bis 1627 sowie mehrere Hochwasser der Söse. Dennoch entwickelte sich Osterode bis ins 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Handelsplatz der Tuchmacher und Gewerbetreibenden. 1807–1813 gehörte die Stadt zum Departement des Harzes. Von 1867 bis 1885 befand sich das Amt Osterode, zusammen mit den weiteren Ämtern Gieboldehausen und Herzberg, sowie den Städten Osterode, Duderstadt und Herzberg, im Kreis Osterode, das mitunter auch als „Steuerkreis“ bezeichnet wurde. Verwaltet von einem Kreishauptmann, konnte jedoch der Kreis kaum eigene Kompetenzen etablieren und befand sich stets im Streit mit den noch parallel existierenden Verwaltungsbezirken. Grund für das Zusammenlegen der Ämter und Ortschaften war eine preußische Verwaltungsreform, welche das annektierte Königreich Hannover als eine Provinz in das Königreich Preußen eingliedern sollte und vor allem auf steuerliche und militärische Zwecke ausgerichtet war.

Ende des 19. Jahrhunderts entstanden Baumwoll- und Tuchfabriken, 1928–1932 brachte der Bau der Sösetalsperre Schutz vor den Hochwassern.

Im Zweiten Weltkrieg war Osterode Standort einiger kriegswichtiger Rüstungsbetriebe, deren Produktion sich zum großen Teil auf Zwangsarbeit stützte. Ab 1944 wurde unter dem Decknamen Dachs IV die Errichtung eines unterirdischen Hydrierwerkes für die Herstellung von Treib- und Schmierstoffen in den nahe gelegenen Gipssteinbrüchen angestrengt. Für die hieran beteiligten Zwangsarbeiter wurde am Ufer der Söse ein Außenlager des KZ Mittelbau-Dora errichtet. Die Arbeiten wurden jedoch nicht beendet; am 27. März 1945 wurde dieses Außenkommando aufgelöst. Ferner gab es ab Herbst 1944 ein KZ-Außenkommando des KZ Buchenwald, dessen durchschnittlich 300 Häftlinge in der Maschinenfabrik Curt Heber Zwangsarbeit verrichteten; diese Häftlinge wurden im Oktober 1944 auf das KZ Mittelbau-Dora überschrieben. Im Gerichtsgefängnis Osterode saßen während des Zweiten Weltkriegs insgesamt rund 1000 Personen ein. In den Optischen Werken Osterode, später unter Sigbert-Kassel firmierend, waren 200 Zwangsarbeiter unter Befehl des Arbeitsamts Northeim im Einsatz. Ferner waren in Osterode folgende zivile Zwangsarbeiter im Einsatz:

Anton Piller: 450 Personen
Nordwerke: 50 Personen
R. Kellermann: 430 Personen
Greve Uhl: 180 Personen
Städtisches Polenlager: 220 Personen
Waldlager Bremketal: 290 Personen
Firma Lorenz, Turnhalle: 310 Personen[8]
Kornmarkt

Zu Anfang April 1945 kam es in der Umgebung von Osterode zu Gefechten zwischen der US-Armee sowie der Wehrmacht. Um den Vormarsch der Alliierten zu verzögern, wurde die Sprengung der drei Sösebrücken angeordnet. Bei der Sprengung der Johannistorbrücke kam es zu schweren Verwüstungen, einige Gebäude in der näheren Umgebung wurden zerstört. Insgesamt wurden in Osterode im Zweiten Weltkrieg zwölf Häuser zerstört.[9] Nach 1945 haben sich neue Industriezweige angesiedelt, die zur Zeit des Nationalsozialismus rüstungsrelevanten Industriefirmen konnten den Produktionsaufschwung in die Nachkriegszeit retten. Die Stadt hat bis heute ihren Altstadtkern behalten.

In den frühen Wirtschaftswunderjahren wurden nach Plänen des Architekten Hans Jaeckel und Wilhelm Wietfeld von 1954 bis 1956 zunächst das damalige Kreiskrankenhaus errichtet, 1955 bis 1957 nach Plänen von Jaeckels dann auch das Schwesternhaus vor Ort. Auch die 1961 bis 1962 Kreisberufsschule entstand nach Jaeckels Entwürfen.[10]

Eingemeindungen

Am 1. Februar 1971 wurden die Gemeinden Freiheit, Katzenstein, Lasfelde, Petershütte und Schwiegershausen eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Dorste, Förste, Lerbach, Marke, Nienstedt am Harz und Riefensbeek-Kamschlacken sowie Gebietsteile der Gemeinde Hörden mit damals etwas mehr als 100 Einwohnern hinzu.[11]

Einwohnerzahlentwicklung

Jahr Einwohnerzahl[12]
1961 29.228
1970 30.124
1987 26.699
1990 27.097
1995 26.707
2000 25.848
2005 24.643
2010 23.444
2015 22.201

Die Einwohnerzahlen von 1961 (6. Juni) und 1970 (27. Mai) sind die jeweiligen Volkszählungsergebnisse. Die Zahlen enthalten auch die Einwohner der später eingemeindeten Orte.[11]

Religionen
Kirche St. Aegidien

Osterode ist Sitz des Kirchenkreises Harzer Land der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. In der Stadt Osterode befinden sich die evangelischen Kirchen St. Aegidien Marktkirche in der Stadtmitte, die Jacobikirche am Schloss, die Kreuzkirche am nördlichen Stadtrand, die Marienkirche in der Marienvorstadt und die Kirche zum Guten Hirten im Süden der Stadt. Weitere evangelische Kirchen befinden sich in zu Osterode eingemeindeten Ortschaften.

Kirche St. Johannes der Täufer

Osterode ist auch Sitz der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer, sie gehört zum Dekanat Nörten-Osterode im Bistum Hildesheim. Zu ihr gehört in Osterode die 1902-04 erbaute Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in der Johannisvorstadt, benannt nach Johannes dem Täufer, sowie die katholische Kirche in Badenhausen. Die 1962/63 im Süden der Stadt erbaute Kirche St. Martin wurde 2015 profaniert.

Die Freie evangelische Gemeinde Osterode wurde 1967 gegründet, sie gehört zum Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland (FeG) und verfügt über ein Gemeindehaus an der Abgunst. Die Christus-Gemeinde Osterode gehört zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Zur Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Herzberg (Baptisten) gehört in Osterode ein Gemeindehaus an der Westpreußenstraße. Eine Neuapostolische Kirche befindet sich an der Straße In den Geeren, ihre Gemeinde gehört zum Kirchenbezirk Göttingen.

In Osterode gibt es zwei Moscheen, die Fatih-Moschee der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs und die von der türkischen DITIB betriebenen Ulu Camii.

Politik
Stadtrat

Stadtratswahl 2016
Wahlbeteiligung: 54,40 %

 %50403020100

47,08 %34,19 %10,35 %8,38 %n. k.

SPDCDUGrüneFDPLinke
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2011
 %p   6   4   2   0  -2  -4

-3,42 %p
+2,30 %p-2,06 %p+5,26 %p-2,08 %p
SPDCDUGrüneFDPLinke
Sitzverteilung im Stadtrat

    

Insgesamt 34 Sitze SPD: 16 Grüne: 3 FDP: 3 CDU: 12

Der Stadtrat der Osterode am Harz besteht aus 34 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.001 und 25.000 Einwohnern.[13] Die 34 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Klaus Becker (parteilos).

Die letzten Kommunalwahlen ergaben die folgenden Wahlergebnisse und Mandatsverteilungen:

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 47,08 16 50,50 18 51,04 18 48,48 19
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 34,19 12 31,89 11 31,73 11 35,59 13
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,35 3 12,41 4 5,81 2 5,29 2
FDP Freie Demokratische Partei 8,38 3 3,12 1 6,73 2 4,26 1
DIE LINKE. Die Linke 2,08 0 2,00 0
FWG Freie Wählergemeinschaft Stadt Osterode 2,69 1 6,38 2
100 34 100 34 100 34 100 37
Wahlbeteiligung in % 54,40 54,40 49,49 52,29

Bürgermeister

Auf Vorschlag der SPD und der FDP wurde im Jahr 2004 der SPD-nahe Klaus Becker zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt gewählt. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 11. September 2011 wurde er mit 62,49 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,4 %.[14] Becker trat seine weitere Amtszeit am 1. November 2011 an, will jedoch nach Auslaufen der Amtszeit im Oktober 2019 nicht erneut als Bürgermeister kandidieren.[15]

Wappen

Blasonierung: „Geteilt von Silber und Rot durch einen goldenen Kleeblattbogen; darauf zwei blaue Türme, der rechte mit roter Kuppel, der linke mit rotem Spitzdach; dazwischen schwebt ein rotes Tatzenkreuz; unten ein linkshin schreitender, blau bewehrter goldener Löwe.“[16]
Wappenbegründung: In der Zeit der Errichtung einer Neustadt 1238 um den Burgflecken entstand das erste Siegel. Eine Nachbildung aus dem 17. Jahrhundert zeigt den welfischen Löwen nach rechts gerichtet, der als alleiniges Merkmal in den Siegeln zu sehen ist. Der 1234 bereits erwähnte Mauerring wird in den Türmen und dem Bogen symbolisiert, das Kreuz steht entweder für den heiligen Patron Johannes den Täufer der Marktkirche oder als Marktzeichen. Ein gekröntes „O“ im Schild des Löwen, sowie Türme und Kreuz fanden im 19. Jahrhundert Eingang in das Wappen.

Ab dem 17. Jahrhundert führte die Stadt bis 1914 ein anderes Wappen.[17]

Blasonierung: „In Rot in oberer Hälfte ein schreitender goldener Löwe mit blauer Zunge und Bewehrung; unten ein golden gekröntes, silbernes O.“[18]

Städtepartnerschaften

Die Stadt hält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:[19]

seit 1963: Frankreich Armentières, Frankreich (eine der Sösebrücken heißt „Armentieres-Brücke“).
seit 1994: Polen Ostróda, Polen (In der Innenstadt steht ein Gedenkstein von 1985 mit der Inschrift: „826 Kilometer nach Osterode-Ostpreussen“)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen

Das Museum im Ritterhaus sammelt und präsentiert Zeugnisse und Dokumente der Osteroder Geschichte vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Neben der Dauerausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte finden regelmäßig Sonderausstellungen zu wechselnden Themen statt.

Bauwerke
Ehemaliges Kornmagazin und heutiges Rathaus

In der Nähe von Osterode am Harz befinden sich mehrere Burgruinen, darunter die der Burg Lichtenstein zwischen Dorste und Förste und die der Alten Burg. Auf dem Ührder Berg südwestlich von Osterode steht der Galgenturm, ein mittelalterlicher Wartturm.[20]

Eines der imposantesten Bauwerke der Stadt ist das zwischen 1719 und 1722 entstandene Kornmagazin (Harzkornmagazin), das ursprünglich zur Versorgung der Bergbauorte im Oberharz mit Getreide diente und nach einer umfassenden Renovierung seit 1989 das Rathaus beherbergt. Ein weiteres Bauwerk ist die Eulenburg, die bis in die 1960er Jahre Sitz einer Textilfabrikation war.

Bis 2004 bestand in Osterode noch die Rommel-Kaserne. Sie beheimatete das Panzergrenadierbataillon 12 und, von 1972 bis 1993, auch den Fernmeldesektor C des Fernmelderegiments 71[21] der Bundeswehr. Das großflächige Kasernengelände ist zwar von einem Privatinvestor gekauft worden, steht aber bis heute leer.

Sport

Osterode ist Ausgangspunkt des knapp 100 km langen Wanderweges nach Thale, dem Harzer Hexenstieg.

In Osterode ist der Fußballverein VfR Osterode 08 zu Hause, dessen 1. Mannschaft in der 2. Kreisklasse spielt. Zudem gibt es in Osterode einen türkischen Fußballverein namens FC Dostluk Spor, der in der Bezirksliga 4 des NFV-Bezirks Braunschweig spielt. Der Vorortverein TuSpo Petershütte (richtige Vereinsbezeichnung ist TuSpo Lasfelde-Petershütte-Katzenstein) spielt ebenfalls in der Bezirksliga 4 Braunschweig.

Die erste Damenmannschaft der HSG Osterode Harz spielt in der Regionsoberliga.

Regelmäßige Veranstaltungen

Jedes Jahr im April findet ein Altstadtlauf statt, dem im Mai das Altstadtfest „3 freundliche Tage“[22] folgt. Eine weitere Besonderheit des Jahres ist der „Harzer Hexentrail“[23] mit Start auf dem Kornmarkt und Zieleinlauf im Kurpark vor der Stadthalle. Mit dem City-Beach-Cup der Kindersportstiftung[24] findet im Juni in der Innenstadt ein Beachvolleyballturnier statt. Ein Weihnachtsmarkt im Dezember wird durch den lokalen Tourismusverein organisiert. Jeden Dienstag und Sonnabend veranstalten lokale Erzeuger auf dem Kornmarkt einen Wochenmarkt.[25]

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Durch Osterode führen mehrere Bundesstraßen. Die B 243, die autobahnähnlich ausgebaut ist, erschließt den West- und Südharz; auf ihr fließt aber auch der Verkehr vom Erfurt­er Raum Richtung Norddeutschland. Die B 241 verbindet den Solling mit dem Harz – im engeren Sinne Northeim mit Goslar – und ist im Stadtgebiet vierspurig. Des Weiteren beginnt in Osterode die B 498, welche auf einem anderen Weg über Altenau ebenfalls nach Goslar führt.

Osterode liegt an der Bahnstrecke Herzberg–Seesen, welche weiter nach Braunschweig führt. Im November 2004 erhielt der Ort für rund eine Million Euro zwei neue Haltepunkte, die die bisherigen Stationen ersetzen und durch eine zentralere Lage die Qualität des ÖPNV verbessern; außerdem liegen sie näher an den berufsbildenden Schulen. Der frühere Bahnhof Osterode (Harz) (welcher als klassischer Bahnhof mit Wartehalle, Fahrkartenverkauf und Bahnhofsgaststätte gebaut war) und der Haltepunkt Osterode Süd entfielen. Die neuen Haltepunkte verfügen lediglich über Wartehäuschen, wie es aus dem Busverkehr bekannt ist, und bieten – abgesehen vom Fahrkartenautomaten – darüber hinaus keine besondere Ausstattung. Während der ehemalige Güterbahnhof nun als Moschee dient („Fatih-Moschee“), steht der ehemalige Bahnhof Osterode leer und verfällt zusehends.

Der Linienbusverkehr in und um Osterode wird von der Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB) im Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (VSN) durchgeführt. Hierzu gehört auch der Nahverkehr auf der Schiene.

Die schmalspurige Bahnstrecke Osterode–Kreiensen wurde 1967 aufgegeben.

Öffentliche Einrichtungen

Seit 1973 besteht im Kurpark eine Stadthalle für kulturelle Veranstaltungen, die von 2007 bis 2009 für 2,5 Mio. Euro saniert und dabei um ein Restaurant erweitert wurde.[26]

1893 wurde eine erste Schwimmhalle und 1928 das Freibad an der Schwimmbadstraße eröffnet,[27] 1996 die Schwimmhalle aus den 1970er Jahren zum Erlebnisbad „Aloha Aqua-Land“ umgebaut und 2008 mit Saunaanlage erweitert.[28] Im Jahr 2018 soll eine Sanierung des Schwimmbades mit Freibad beginnen.[29]

Bildung

In Osterode am Harz gibt es fünf Grundschulen („Am Jacobitor“, „Dreilinden“ und „Röddenberg“, sowie in den Ortsteilen Lasfelde und Förste), die Hauptschule Neustädter Tor am Spritzenhausplatz, die Realschule auf dem Röddenberg und das Tilman-Riemenschneider-Gymnasium. Mit der Wartbergschule existiert eine Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen, körperliche und motorische Entwicklung, geistige Entwicklung und Entwicklung der Sprache.

Für die Berufsausbildung stehen mehrere Berufsschulen zur Verfügung, so die Europa-Schule Berufsbildende Schule I am Neustädter Tor als Handelslehranstalt mit Fachgymnasium und die Berufsbildende Schule II mit den Standorten An der Leege und am Neustädter Tor als Regionales Kompetenzzentrum mit Erasmus+ Programm.[30]

Unternehmen

Zu den Betrieben, die hier einen Sitz haben, gehören

Harz Energie, Energieversorger
Piller, Produkte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung
Harz-Weser-Werkstätten, gemeinnützige GmbH für Menschen mit Behinderung

Niederlassungen von Firmen mit auswärtigem Sitz sind:

Bilfinger Piping Technologies, Rohrleitungssysteme für den Anlagenbau
Kamax, Hersteller von Verbindungselementen für die Automobilindustrie
Thermo Fisher Scientific, Hersteller von Laborausrüstungen
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Andreas Cludius (1555–1624), Rechtswissenschaftler
Theophilus Andreas Hagemann (1661–1742), Theologe
Johann Friedrich Kleuker (1749–1827), evangelischer Pfarrer und Professor der Theologie
Heinrich Rudolph Brinkmann (1789–1878), deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer
Ernst Ludwig Große (1802–1871), Dichter und Rechtswissenschaftler
Hermann König (1814–1902), Reichstagsabgeordneter
Louise Fröbel (1815–1900), Kindergärtnerin
Friedrich Wilhelm Schöttler (1829–1895), Ingenieur, Reichstagsabgeordneter
Fritz Jorns (1837–1910), Reichstagsabgeordneter (1893–1907), Eigentümer des Osteroder Kupferhammers
Otto Wernicke (1893–1965), Schauspieler
Hildegarde Haslinger (1898–1976), Ärztin, blieb bis 1948 in Königsberg/Kaliningrad
Alwin Boerst (1910–1944), „Stuka“-Pilot der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg und Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes
Ernst Preising (1911–2007), Professor der Botanik und Naturschützer
Jochen Ulrich (1944–2012), Choreograph und Tänzer
Renate Krößner (* 1945), Schauspielerin
Rolf Töpperwien (* 1950), Sportreporter
Michael Mollenhauer (* 1951), Konteradmiral der deutschen Marine
Christian Schwarzenholz (* 1951), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen, später PDS), Abgeordneter im Landtag von Niedersachsen
Roland Hemeling (* 1953), Flottillenadmiral der deutschen Marine
Peter Pauls (* 1953), Journalist
Michael Schmelich (* 1954), Politiker und Kulturimpresario
Ulrich Schreiber (* 1956), Geologe, Professor und Schriftsteller
Frank Klose (1958–2015), Reise- bzw. Motorrad-Journalist und Sachbuchautor
Matthias Reich (* 1959), Verfahrenstechniker und Professor an der TU Bergakademie Freiberg
Petra Emmerich-Kopatsch (* 1960), Politikerin (SPD)
Marco Bode (* 1969), Fußballnationalspieler
Peter Imhof (* 1973), Moderator
Maximilian Baden (* 1989), Kareteka
Süleyman Çelikyurt (* 1989), Fußballspieler
Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben
Tilman Riemenschneider (1460–1531), Bildhauer und Bildschnitzer, verbrachte hier einen Teil seiner Kindheit und Jugend
Andreas Gröber (1600/1610–1662), Bildschnitzer, lebte und arbeitete seit ca. 1630 in Osterode
Heinrich Wendt (1605–1683), Bürgermeister von 1647 bis 1683
Friedrich August Wolf (1759–1824), Rektor der Stadtschule 1782 bis 1783
Georg Friedrich König (1781–1848), Rechtsanwalt und politischer Schriftsteller des Vormärz
Bernhard Baurschmidt (1839–1906), Reichstagsabgeordneter, Oberpräsident in Breslau, Bürgermeister von 1869 bis 1883
Erna Margarete Krüger (1883–1973), Malerin
Adolf Krome (1900–1972), Fabrikant und Kaufmann, Politiker (CDU), Bürgermeister, MdL
Hanna Stephan (1902–1980), Schriftstellerin
Horst-Werner Nilges (um 1954), Frührentner, bekannt als „Knöllchen-Horst“
Ralf Nielbock, Geologe und Betriebsleiter der Einhornhöhle bei Scharzfeld
Literatur
Johann Georg Friedrich Renner: Historisch-topographisch-statistische Nachrichten und Notizen von der Stadt Osterode am Harze, hrsg. von August Sorge, Osterode 1833
Albrecht Schütze: 200 Jahre Osteroder Schulgeschichte : Chronik und Schulleben in Osterode am Harz im 19. und 20. Jahrhundert aufgezeichnet nach Chroniken und Protokollen ; ein Beitrag zur Stadtgeschichte. Osterode, 2002.
Hans Erich Giebel: Chronik der Stadt Osterode am Harz. Magdeburg, 1931.
Johann Georg Friedrich Renner: Aus der Geschichte der Stadt Osterode am Harz. Krösing, Osterode, 1926.
Heinrich Wendt, Jörg Leuschner: Geschichte des Welfenfürstentums Grubenhagen, des Amtes und der Stadt Osterode. Olms, Hildesheim [u.a.], 1988. ISBN 3-487-09035-X
Jörg Leuschner, Gudrun Pischke: Osterode : Welfensitz und Bürgerstadt im Wandel der Jahrhunderte. Olms, Hildesheim [u.a.], 1993. ISBN 3-487-09808-3
Weblinks
 Commons: Osterode am Harz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Osterode am Harz – Reiseführer
 Wikisource: Osteroda in der Topographia Braunschweig Lüneburg (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Offizielle Website der Stadt
Literaturverzeichnis
Kirchengeschichte und Pastoren von Osterode
FachWerk5Eck
Artikel Osterode am Harz In: GenWiki.de