Liebe Personaler aus Otzberg:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Otzberg

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Otzberg nicht vorenthalten.

Geschichte
Das Wahrzeichen und Namensgeber der Gemeinde Otzberg die Veste Otzberg

Die Besiedlung um Lengfeld reicht bis in die Jungsteinzeit (5500 bis 2500 v. Chr.) zurück. Dies beweisen unter anderem Funde, die im Jahr 2008 im Lengfelder Baugebiet Pfarrers Dreispitz (49° 50′ 16″ N, 8° 54′ 5″ O49.8377777777788.9013888888889) gemacht wurden. Dort wurden jahrtausendalte Abfallgruben entdeckt, in denen sich unter anderem auch verzierte Tonscherben, deren Muster für die Rössener Kultur typisch sind, befanden.[8]
Um 500 v. Chr. gehörten die Bewohner rund um Lengfeld zu den Kelten.

Auch die Römer hatten Siedlungen um den Otzberg. Man nimmt an, dass sie zusammen mit Resten verschiedener germanischer Stämme lebten. Die beherrschten die Gegend bis 260.

Der Otzberg gehörte zur villa autmundistat mit Zubehör (autmundistat=Umstadt, heute Groß-Umstadt), einem karolingischen Königshof, den Pippin 766 „mit Zubehör“ der Reichsabtei Fulda schenkte.

Vermutlich übte bereits Pfalzgraf Konrad die Vogtei über den fuldischen Besitz am Nordrand des Odenwalds aus. Sicher ist, dass 1214 die fuldische Obervogtei über Umstadt und Höchst an die Pfalzgrafen übergegangen ist.

In einer Urkunde aus dem Jahr 1231 bestätigt der Mainzer Erzbischof Siegfried III. als Treuhänder der Abtei Fulda dem Pfalzgrafen Otto II. eine Vereinbarung zur Mitbenutzung der Burg Otzberg.[9] Dies ist die erste urkundliche Erwähnung einer Burg auf dieser Bergkuppe. Endgültig gingen die Gebiete um den Otzberg 1390 an den Pfalzgraf Ruprecht II.

Im Zuge des Landshuter Erbfolgekriegs ging 1504 das Oberamt Otzberg an Landgraf Wilhelm II. von Hessen, der es militärisch einnahm. Er zog mit 20.000 Mann Fußvolk und 2.000 Reitern nach Südhessen und machte Hippenheim und Wächterstbach (beide sind heute Wüstungen) dem Erdboden gleich, auch die anderen Orte um den Otzberg sind hiervon nicht verschont geblieben. Schon 1507 kam das Oberamt wieder in den Besitz der Pfalz zurück.

Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges schenkte 1626 Kaiser Ferdinand II. das Oberamt dem Landgrafen Ludwig V. Bis zum Ende des Krieges blieb Lengfeld hessisch. Der Westfälische Friede von 1648 sprach dem neuen Pfalzgrafen Karl I. Ludwig die alten Gebiete wieder zu.

1690 heißt es in der Schilderung der Rheinischen Pfalz von Johann Christoph Wagner Der Pfaltz am Rhein. Staat= Land= Stædt= Und Geschicht= Spiegel:

Utzberg oder Otzberg
Ist ein Chur=Pfältzisch Ampt und Schloß disseit Rheins/ unfern Franck=furt gelegen/ nahe bey Umstatt/ in dem Odenwald. Wozu auch die Stadt Um=stadt gehöret. Im 30.Jährigen Teutschen Kriege hat der Landgraf zu Hessen Darmstadt die beede Aempter Utzberg und Umstatt an sich gebracht; nunmehro aber gehöret die Helffte an Chur=Pfaltz/ die andere Helffte an Hessen=Darmstadt.

Nach dem verheerenden Krieg betrieb die Kurpfalz auf ihrem Gebiet eine durch religiöse Toleranz geprägte Wiederansiedlungspolitik. Doch die in der unruhigen Folgezeit ausbrechenden Kriege wie der Pfälzische Erbfolgekrieg (1688–1697) und der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714) machte viele der Bemühungen wieder zunichte und Zehntausende Pfälzer emigrierten u. a. nach Nordamerika und Preußen.

Auch in religiöser Hinsicht war die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg von großer Unruhe geprägt. 1685 starb die reformierte Linie Pfalz-Simmern aus und die katholischen Vettern der Linie Pfalz-Neuburg traten mit Kurfürst Philipp Wilhelm die Regierung in der Kurpfalz an. Dieser ordnete die Gleichstellung des katholischen Glaubens, in der mehrheitlich evangelischen bevölkerten Pfalz, an. Schon während des Pfälzischen Erbfolgekriegs hatte Frankreich versucht, in den eroberten Gebieten die Gegenreformation voranzutreiben, und etliche katholische Pfarreien gegründet. Der Krieg endete 1697 mit dem Frieden von Rijswijk, der die Stellung des zu diesem Zeitpunkt regierenden katholischen Kurfürsten Johann Wilhelm stärkte. Dies führte am 26. Oktober 1698 zum Erlass des Simultaneum. Danach waren die Katholiken berechtigt alle reformierten Einrichtungen wie Kirchen, Schulen und Friedhöfe mitzunutzen, während dies umgekehrt nicht erlaubt wurde. Weiterhin wurde die bis dahin selbständige reformierte Kirchenverwaltung dem Landesherren unterstellt. Erst auf Betreiben Preußens kam es 1705 zur sogenannten Pfälzischen Kirchenteilung in der das Simultaneum rückgängig gemacht wurde und die Kirchen im Land wurden mitsamt Pfarrhäusern und Schulen zwischen den Reformierten und den Katholiken im Verhältnis fünf zu zwei aufgeteilt. Sonderregelungen gab es für die drei Hauptstädte Heidelberg, Mannheim und Frankenthal sowie die Oberamtsstädte Alzey, Kaiserslautern, Oppenheim, Bacharach und Weinheim. In den Städten mit zwei Kirchen sollte die eine den Protestanten und die andere den Katholiken zufallen; in den anderen, wo nur eine Kirche bestand, der Chor vom Langhaus durch eine Mauer geschieden, und jener den Katholiken, dieses den Protestanten eingeräumt werden. Den Lutheranern wurden nur jene Kirchen zugestanden, die sie im Jahr 1624 besaßen oder danach gebaut hatten.

Das Oberamt Otzberg blieb kurpfälzisch bis 1803, als der Landgraf von Hessen-Darmstadt durch den Reichsdeputationshauptschluss[10] die rechtsrheinischen Gebiete erhielt.

Die Gemeinde Otzberg wächst weiter, so wurden seit dem Zusammenschluss viele weitere Wohngebiete und nach langem Ringen, ein Gewerbegebiet erschlossen, um Otzberg finanziell besser abzusichern.

Ortsname und Verwaltungszugehörigkeit

In den historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden Ortsnamen belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[11]

Otzberg (1231) Oetsperg (1322) Oytsberg (1390)
Otsberg (1246, 1250, 1350, 1343, 1390) Odisberg (1338, 1443) Otisberg; Otzsperg (1399)
Othesberg (1251) Odsberg (1381) Otzberg; Oezberg; Otßberg, Otsberg, Otzsperg (1427)
Ottersberg (1257) Otzpperg (1383) Ottsburg (1608, 1632)

Die übergeordneten Verwaltungseinheiten sind wie folgt dokumentiert:[11]

1305: Amt Otzberg
ab 1390: pfälzische Amtsburg (Oberamt Otzberg)
1971 gehört die neu gegründete Gemeinde zum Landkreis Dieburg.
ab 1977: Landkreis Darmstadt-Dieburg, in den der Landkreis Dieburg im Zuge der Gebietsreform in Hessen aufgeht.
Erstnennung der Ortsteile

Erstmals wurden die Orte rund um den Otzberg im 13. Jahrhundert genannt, beginnend mit der Veste Otzberg, die 1231 als Othesberg genannt wurde.
Mit der Erwähnung der Burgmannen der Veste Otzberg 1244 wurde auch Lengfeld genannt.
1261 wurde Klingen als Clingin genannt, welches der beiden Klingen gemeint war, ist nicht bekannt. Erst 1357 wurde zwischen Nieder-Klingen (Nydern Clingen) und 1383 Ober-Klingen (Obern Clingen) unterschieden.
Von Habitzheim ist erstmals im Jahr 1262 als Habuthisheim in einer Urkunde die Rede.
1322 wurde erstmals Hering als suburbium castri Oetsperg (Unterstadt der Veste Otzberg) genannt.
Schon im 11. Jahrhundert war Nauses unter dem Namen Nyuusaze bekannt. 1357 wurde Ober-Nauses als Obern-Nauweseste und 1471 Schloß-Nauses als daz Sloßlin Nuwses genannt. Der jüngste Ort der Gemeinde Otzberg ist Zipfen, im Jahr 1784 als der Zipf erwähnt.[12]

Geschichte der Ortsteile
Hauptartikel: Die Geschichte von Habitzheim
Hauptartikel: Die Geschichte von Hering
Hauptartikel: Die Geschichte von Lengfeld und Zipfen
Hauptartikel: Die Geschichte von Nieder-Klingen
Hauptartikel: Die Geschichte von Ober-Klingen
Hauptartikel: Die Geschichte von Ober-Nauses und Schloß-Nauses
Religionen

In Otzberg gibt es acht christliche Gotteshäuser, davon sind drei katholischer und fünf evangelischer Glaubensrichtung.

Evangelische Kirche

Die Kirchengemeinden in Habitzheim und Lengfeld sind pfarramtlich miteinander verbunden. So gut wie in jedem Ortsteil verfügt die Evangelische Kirche über eine Kirche. Circa 1786 Einwohner sind evangelischer Konfession.

Hering bildet mit Hassenroth (Gemeinde Höchst) eine Kirchengemeinde. In Hering steht ebenfalls eine evangelische Kirche, erbaut 1900. Etwa 420 Christen in Hering sind evangelisch.

Ober-Klingen und Nieder-Klingen bilden jeweils eine Kirchengemeinde und sind pfarramtlich verbunden.
Während die Kirche in Ober-Klingen etliche Jahrhunderte alt ist, wurde die Kirche in Nieder-Klingen 1907 eingeweiht.
Ober-Klingen hat etwa 1000 Einwohner, davon sind etwa 700 Gemeindeglieder der evangelischen Kirchengemeinde.
Nieder-Klingen hat etwa 750 Einwohner, davon sind etwa 600 evangelisch.

Die evangelischen Kirchengemeinden sind im Kirchspiel Otzberg zusammengefasst.

Katholische Kirche

2006 wurde die Pfarrgruppe Otzberg aus den Pfarreien Hering und Habitzheim gegründet.

Zur Pfarrei St. Cyriakus Habitzheim gehören die Ortsteile Habitzheim, Nieder-Klingen, Ober-Klingen und der Groß-Umstädter Stadtteil Semd. In Habitzheim steht eine katholische Kirche.

Hering, Lengfeld, Ober-Nauses, Schloß-Nauses, sowie der Groß-Umstädter Stadtteil Wiebelsbach sind in der Pfarrei Maria Geburt verbunden. Sitz des Pfarramtes ist Hering.

In Hering und Lengfeld steht jeweils ein katholisches Gotteshaus.

Evangelische Kirche in Habitzheim

Katholische Kirche in Habitzheim

Evangelische Kirche in Hering

Katholische Kirche in Hering

Evangelische Kirche in Lengfeld

Katholische Kirche in Lengfeld

Evangelische Kirche in Nieder-Klingen

Evangelische Kirche in Ober-Klingen

Zusammenschluss

1970 beschloss das Land Hessen eine seit 1969 diskutierte Neugliederung der Kreise und Gemeinden. Die Parlamentarier wussten, dass sie die vorhandenen Widerstände der betroffenen Bevölkerung nur durch gute Argumentation sowie interessante Zusagen brechen konnten. So war eine der Zusagen, dass Gemeinden, die sich bis Ende 1971 zusammengeschlossen hatten, erhöhte Schlüsselzuweisungen bis 1980 zu erwarten hatten.

Außer den sechs Gemeinden, die heute die Ortsteile der Gemeinde Otzberg bilden, saßen zunächst auch die Vertreter von Wiebelsbach am Verhandlungstisch. Im Laufe der Diskussionen wandte sich Wiebelsbach nach einem Bürgervotum der Stadt Groß-Umstadt zu.

Bereits im Mai 1971 war man sich im Ausschuss für die Gemeindezusammenlegung – Ortsgruppe Lengfeld vom Grundsatz her über einen Grenzänderungsvertrag einig. So konnte der Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Habitzheim, Hering, Lengfeld (mit Zipfen), Nieder-Klingen, Ober-Klingen, Ober-Nauses (mit Schloß-Nauses) am 31. Dezember 1971 erfolgen.[13]

Einwohnerentwicklung

Stichtag Einwohner Stichtag Einwohner
31. Dezember 1971: 5.516 31. Dezember 1990: 6.414
31. Dezember 1975: 5.596 31. Dezember 1995: 6.687
31. Dezember 1980: 5.633 31. Dezember 2000: 6.684
31. Dezember 1985: 6.130 31. Dezember 2005: 6.940

Nebenstehende Tabelle zeigt die Einwohnerentwicklung in der Gemeinde Otzberg seit dem Zusammenschluss 1972.

Am 30. Juni 2006 hatte die Gemeinde insgesamt 6936 Einwohner in etwa 2885 Haushalten. Die Einwohner verteilen sich wie folgt: Lengfeld mit Zipfen: 2304 Einwohner, Habitzheim: 1529 Einwohner, Hering: 1025 Einwohner, Ober-Klingen: 994 Einwohner, Nieder-Klingen: 834 Einwohner, Ober-Nauses mit Schloß-Nauses: 250 Einwohner. Alle Angaben beziehen sich auf Einwohnerzahlen mit Nebenwohnungen.[14]

Politik
Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[15] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016

    

Insgesamt 25 Sitze SPD: 8 Grüne: 3 FDP: 4 CDU: 10

Wahl-
jahr
Wahl-
beteili-
gung
Es entfielen auf die Wahlvorschläge von
CDU SPD Grüne FDP WGO[16] GALOB[17] Insgesamt
 %  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze
2016 53,2 39,7 10 31,3 8 13,6 3 15,4 4 100 25
2011[18] 56,2 42,7 13 32,9 10 12,0 4 12,4 4 100 31
2006 54,5 48,5 15 32,4 10 11,2 4 7,9 2 100 31
2001[19] 60,6 51,7 16 35,4 11 6,2 2 6,7 2 100 31
1997 73,9 48,3 15 31,9 10 13,4 4 6,5 2 100 31

Von 1972 bis 1989 hatte die CDU die absolute Mehrheit der 31 Sitze in der Gemeindevertretung und stellte stets den Bürgermeister.

1989 verlor die CDU die absolute Mehrheit und ging mit der Grünen Alternativen Liste Otzberger Bürger (GALOB) eine der ersten schwarz-grünen Koalitionen ein.

1997 zog die Wählergemeinschaft Otzberg (WGO), die durch eine Abspaltung aus der SPD hervorging, in die Otzberger Gemeindevertretung ein, was an den Mehrheitsverhältnissen aber nichts änderte. Bei den Wahlen 2001 büßte die WGO die Hälfte ihrer Mandate wieder ein.

Seitdem hatte die CDU wieder die absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung bis 2006. Bis 2011 bildeten CDU und Grüne wieder eine schwarz-grüne Koalition am Otzberg. In der Legislaturperiode 2011–2016 kooperiert die CDU mit der WGO.

Bürgermeister
Amtierender Bürgermeister

Matthias Weber (Parteilos)

Ehemalige Bürgermeister
1972–1973 Johannes Saul, kommissarisch eingesetzt
1973–1989 Karl-Heinz Leonhardt (CDU)
1989–2000 Reinhard Müller (CDU), (2000 im Amt verstorben)
2000–2001 Vera Baier (GALOB), (übernahm als Erste Beigeordnete kommissarisch das Amt des verstorbenen Bürgermeisters Müller)
2001–2013 Karl Ohlemüller (CDU),
Wappen

Banner, Wappen und Hissflagge

Das Otzberger Gemeindewappen:

Blasonierung: „In Blau und Rot geteiltem Schild (Teilungslinie erniedrigt) oben eine silberne Burg mit nach oben schräg zulaufender äußerer und darüber gerader innerer Ringmauer mit rundem Mittelturm, unten und auf der äußeren Ringmauer aufgelegt ein gespaltener Schild, der vorne blau und silber gerautet und hinten in Gold ein schwarzes „O“ enthält“[20]

Das Wappen ist in seiner Gestaltung und seinem Wappenbild dem Wappen des Altkreises Dieburg nachempfunden. Die Burg stellt die Veste Otzberg, mit unverkennbarem rundem Bergfried, den Höchsten Punkt und Wahrzeichen der Gemeinde dar. Der kleine aufgelegte Schild entspricht dem Wappen des Oberamtes Otzberg, die blau-silbernen Rauten symbolisieren dabei die historische Zugehörigkeit zur Kurpfalz.

Die Otzberger Gemeindefahne:

„Auf weißer Mittelbahn, begleitet von zwei blauen Randstreifen, in der oberen Hälfte aufgelegt das Gemeindewappen“

In seiner Gestaltung folgt die Gemeindefahne der Farbgebung des Wappens und greift durch die Spaltung in drei Bahnen die Form der Fahne des Ortsteils Lengfeld auf.

Partnerschaften
Frankreich Lencloître, Département Vienne, Frankreich, seit 1983
Deutschland Langenweißbach, Landkreis Zwickau, Deutschland, seit 1990
Kultur und Sehenswürdigkeiten

→ Liste der Kulturdenkmäler in Otzberg

Museen
Das Museum für Odenwälder Volkskultur befindet sich seit 2009 im Alten Rathaus Lengfeld (geöffnet jeden ersten Sonntag im Monat)[21]
Das Automuseum „Galeria Auto d´Epoca“ befindet sich im historischen Feuerwehrhaus in Lengfeld.[22]
Das Museum Sammlung zur Volkskunde in Hessen – Museum Otzberg auf der Veste Otzberg möchte das Leben der einfachen Leute wieder ins Bewusstsein zu rücken.
Die Alte Schmiede befindet sich in Lengfeld. Zur Besichtigung sind Terminabsprachen nötig (Museum Sammlung zur Volkskunde in Hessen)
Bauwerke
Die Veste Otzberg in Hering
Veste Otzberg
Hauptartikel: Veste Otzberg

Die Veste Otzberg wurde auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges in 368 m ü. NN errichtet. Erstmals wird das castrum Othesberg 1231 in einer Urkunde erwähnt. Die Veste dürfte Ende des 12. Jahrhunderts/Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut worden sein.

Die Gestalt der Festung wird geprägt durch die im 16. Jahrhundert errichteten doppelten Ringmauern, die eine ovale Form beschreiben, und den Bergfried, der romanischen Ursprungs ist. Der Charakter ist der einer Festung aus der Zeit nach Einführung der Artillerie, typische Burgeigenschaften wie Türme fehlen völlig.

Wasserburg Schloß-Nauses
Teil des ehemaligen Waseerschloß Nauses
Hauptartikel: Wasserburg Schloß-Nauses

Die Wasserburg Schloß-Nauses befindet sich in einem Tal südöstlich des Otzbergs.
Ursprünglich wurde das Schloss Nauses als Wasserburg angelegt, aber von den Wehranlagen und Gräben ist nichts mehr zu sehen. Nur das Haupthaus (Herrenhaus) und der Torturm sind erhalten. Die vorhandenen Nebengebäude wurden im 19. und 20. Jahrhundert errichtet.

Altes Rathaus in Lengfeld
Das alte Rathaus in Lengfeld

Das Alte Rathaus, welches sich mitten auf der Straße befindet, wurde 1717 erbaut und unter Bürgermeister Johan Bastian Bauer eingeweiht. Das Rathaus ist seit 1905 denkmalgeschützt; es ist zweigeschossig, mit einem großen Speicher unter dem Krüppelwalmdach. Das Untergeschoss ist massiv aus Bruchsteinen mit Sandstein-Eckquaderung ausgeführt. Das Obergeschoss wurde in Fachwerkbauweise errichtet. Im Untergeschoss besteht eine Durchfahrt in nordsüdlicher Richtung. Bis 1973 wurde der Verkehr noch durch das Rathaus gelenkt und danach erst eine Umgehung des Rathauses gebaut. Ab 1974 befand sich das Museum zur Volkskunde Hessen in den Räumen des Rathauses, von 1984 bis etwa 1999 war dort das Spielzeugmuseum, eine Abteilung des Museums Otzberg, eingerichtet. Ab 2009 ist dort das Museum für Odenwälder Volkskultur beheimatet, das ebenfalls von Gerd J. Grein geleitet wird.[21]

Bundenmühle
Die Bundenmühle bei Lengfeld

In der gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbauten „Bundenmühle“, etwa einen halben Kilometer außerhalb gelegen (Karte49.8318277777788.8884333333333), wurde zwischen 1983 und 1993 die Fernsehserie Diese Drombuschs für das ZDF gedreht. Das Wohnhaus der Mühle ist inzwischen sehr baufällig.

Sonstige sehenswerte Bauwerke oder Anlagen
Altes Rathaus in Nieder-Klingen
Ehemalige Wasserburg Habitzheim, heute Hofgut
Befestigte Friedhofsanlage Habitzheim
Die Katholische Kirche und das Burgmannenhaus in Hering
Ev. Kirche in Lengfeld

Das Burgmannenhaus in Hering

Die katholische Kirche und der Ort Hering mit Blick nach Norden Richtung Groß-Umstadt

Altes Rathaus in Nieder-Klingen

Die ehemalige Kapelle und Speicher der Burg Habitzheim, heute umgebautes Wohnhaus der Hofgutes Habitzheim

Parks und Naherholungsgebiete

Ein Anziehungspunkt für Familien und Kinder ist der Waldspielplatz Hering, welcher im Volksmund aufgrund der dort aufgestellten hölzernen Spielgeräte und Schutzhütten, welche Tipis ähneln, auch Indianerspielplatz genannt wird. Es gibt dort auch Grillplätze.

Der unten erwähnte Kuhgraben ist, ebenso wie der seit 1975 durch den Gesangsverein Nieder-Klingen erschlossene Hollergraben im Ortsteil Nieder-Klingen, ein beliebter Veranstaltungsort für öffentliche Grillfeste der örtlichen Vereine.

Der Jugendzeltplatz Junkerwald mit einem kleinen Bach bietet Kindern und Jugendlichen eine naturverbundene Freizeitgestaltung.

In Hering gibt es einen Minigolfplatz. Er liegt am Fuße des Otzbergs.

Naturdenkmäler
Erstarrter Nephelin-Säulenbasalt am Otzberg
Die Friedenslinde (Sommerlinde) in Nieder-Klingen (etwa 1871)
Steinbruch mit Säulenbasalt in Hering
Gebiet um den Otzberg, ein Kegel aus Nephelinbasalt

Auch zahlreiche Hohle wie der Kuhgraben in Lengfeld und Nieder-Klingen sowie die Hohle Kargenhölle, Kuhtränke, Mordkaute, Griesbusch, Gaulsgräben, Halde und Felswiese am Kalkofen in Ober-Klingen sind als Naturdenkmale ausgewiesen.

Regelmäßige Veranstaltungen
Ostermarkt und Weihnachtsmarkt in Hering und auf der Veste Otzberg.
Jeweils im September die Otzberger Sommerkonzerte, eine Kammermusikreihe mit jungen Interpreten auf der Veste Otzberg.
Alle drei Jahre Otzbergwoche in allen Ortsteilen
Wirtschaft und Infrastruktur
Bahnhof Otzberg-Lengfeld
Die Otzbergschule in Lengfeld
Die „Otzberg“ Lokomotive der Hessischen Ludwigsbahn

In Otzberg gab es 2004 628 Beschäftigte, von denen die meisten im Produzierendem Gewerbe sowie Handel, Gastgewerbe, Verkehr und bei öffentlichen und privaten Dienstleister tätig waren. Nur 5,7 % der Beschäftigten waren in der Landwirtschaft tätig. 229 Unternehmen gab es 2004 in Otzberg.[23]

In Otzberg existiert, im Ortsteil Lengfeld, ein Gewerbegebiet von 150.000 m² Größe.

Ansässige Unternehmen

Der in Fachkreisen bekannteste Betrieb dürfte die Firma „Eurokart“ von Adolf Neubert sein, der sich mit dem Vertrieb von Karts und Zubehör widmet. Für die Firma fuhren Motorsportgrößen wie Michael Schumacher, Stefan Bellof, Bernd Schneider sowie Timo Glock und konnten somit ihre erste berufliche Erfahrungen im Motorsport sammeln.[24]

Des Weiteren ist Otzberg heute hauptsächlich geprägt von Kleinbetrieben und mittelständischen sowie Landwirtschaftsbetrieben.

Verkehr
Anschluss an die Odenwaldbahn (Frankfurt/Darmstadt – Erbach – Eberbach) am Bahnhof Otzberg-Lengfeld.
Busverbindungen Richtung Groß-Umstadt und Höchst durch die Buslinie K 64 sowie durch die Buslinie 678 im Spätverkehr.
Durch die Gemeinde führt die Bundesstraße 426, in der Nähe liegt die Bundesstraße 45.
Der Frankfurter Flughafen ist etwa 50 Minuten mit dem Auto entfernt.
Die Autobahnen A 3, A 5, A 67, A 45 und A 66 sind schnell und leicht zu erreichen.
Medien

Für die Gemeinde wird die Zeitung „Otzberg-Bote“ herausgegeben, eine wöchentliche Zeitung (Erscheinungstag jeweils Donnerstag), die über die Gemeinde und ihre Ortsteile berichtet. Ebenfalls werden darin Vereinsneuigkeiten und aktuelle Nachrichten veröffentlicht. Weiterhin fungiert sie als Amtsblatt der Gemeinde Otzberg.

Auch der Regionalteil des Darmstädter Echo berichtet unregelmäßig über Otzberg.

Bildung
Hasselbachschule in Habitzheim (Grundschule)
Otzbergschule in Lengfeld (Grund-, Förder-, Haupt- und Realschule)
Sonstiges

Eine Lokomotive der Hessischen Ludwigsbahn von etwa 1870 hatte den Namen Otzberg erhalten.

Persönlichkeiten
Gerd J. Grein (* 16. Dezember 1944 in Langen) war bis 2008 Museumsleiter des Museums Otzberg und hessischer Volkskundler. Er lebt heute in Lengfeld.
Karl Ernst Knodt (* 6. Juni 1856 in Eppelsheim; † 30. September 1917 in Bensheim), Dichter und evangelischer Pfarrer von Ober-Klingen.
Patrick Koch (* 18. März 1976 in Groß-Umstadt) ist ein hessischer Politiker (SPD) und ehemaliger Abgeordneter des Hessischen Landtags.
Christhard Richter (* 13. Juli 1938 in Niederlauken) – deutscher Schriftsteller, der das Buch Isch hab den Krieg nit gemacht geschrieben hat, das seine Kindheit in Ober-Klingen während des Zweiten Weltkrieges wiedergibt.
Horst Rumstedt (* 30. Januar 1921 in Sangerhausen; † 22. März 1986 in Otzberg), Maler und Bildhauer
Willi Schissler (* 12. Dezember 1949 in Nieder-Klingen) – deutscher Schriftsteller von regionalen Kriminalromanen.
Michael Schumacher (* 3. Januar 1969 in Hürth-Hermülheim – deutscher Automobilrennfahrer) durchlief in Otzberg eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker und machte dort seinen PKW-Führerschein. Er fuhr für den Lengfelder Rennstall Eurokart und erlangte verschiedene Meistertitel im Kartfahren (Junioren-Vize-Weltmeister und Europameister). Der spätere Formel-1-Weltmeister hatte auch seinen Wohnsitz 1986 in Otzberg gemeldet.[25]
Manfred Spitzer (* 27. Mai 1958 in Lengfeld) – deutscher Psychiater, Psychologe und Hochschullehrer.
Literatur
Horst Bathon, Georg Wittenberger: Die Naturdenkmale des Kreises Darmstadt-Dieburg. (= Schriftenreihe Landkreis Darmstadt-Dieburg. Band 3). 1986. ISSN 0179-0722
Horst Rauch: Otzberg. Im Spiegel alter Ansichtskarten. 1992, ISBN 3-89264-723-2.
Horst Rauch: Ober-Klingen. Geliebtes Ober-Klingen. 1988.
Horst Rauch: Ober-Klingen. Ein Archiv erzählt. Band 1–10.
Horst Rauch: Ober-Klingen, das Protokollbuch der Gemeinde. Band 1–2.
Christine Vonderheid-Ebner: War es ein neuer Anfang? Der politische Neubeginn der Gemeinde Lengfeld 1945–1949. 1987, ISBN 3-88758-020-6.
Kornelia Rossmann: Otzberg. 1980, (Kommunalwissenschaftliche Veröffentlichungen für den Bereich Darmstadt-Dieburg, Reihe A: Gemeinde-Soziogramme)
Axel W. Gleue: Otzberg Burg-Festung-Kaserne. 2003.
Karl Georg Bundschuh, Annemarie Franz, Walter Gronwald, Jorden Jörns: Das Alte Lengfeld. Heft 1–10. 1998–2005.
Linkkatalog zum Thema Otzberg bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Literatur von und über Otzberg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Weblinks
 Commons: Otzberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Matthäus Merian, Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Utzberg in der Topographia Palatinatus Rheni (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Offizielle Website der Gemeinde Otzberg
Otzberg, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Otzberg auf den Webseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg