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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Peitz nicht vorenthalten.

Geschichte
Turm der ehemaligen Festung
Ehemaliges Hüttenwerk Peitz
Bis zum 19. Jahrhundert

Die erste urkundliche Erwähnung einer Burg an diesem Ort unter dem Namen Pitzne erfolgte im Jahr 1301. Sie war Sitz verschiedener Lehnsherren. Infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Lausitz im 15. Jahrhundert wechselte die Herrschaft über den Ort mehrmals zwischen Brandenburg und Böhmen. Im Frieden von Guben wurde Peitz zusammen mit Cottbus 1462 unter Friedrich II., Kurfürst von Brandenburg, endgültig eine brandenburgische Exklave. Zum Schutz der Stadt wurde unter Johann V., Markgraf der Neumark, Mitte des 16. Jahrhunderts mit dem Bau einer Festung begonnen. Als Schutzgürtel wurden bereits 1556 vor der Stadt 5000 Morgen große Teiche sowie zu deren Flutung der Hammergraben angelegt.[3] 1559–1562 wurden die Zitadelle, die obere Festung, und 1590 bis 1595 die Festungsanlage um die Stadt, die untere Festung, gebaut. Der Bau wurde vom Festungsbaumeister Graf Rochus zu Lynar geleitet, der auch als Erbauer der Zitadelle Spandau gilt. Während des Dreißigjährigen Krieges suchten viele adlige und kirchliche Würdenträger Schutz in Peitz. 1636–1637 war Peitz zeitweilig Residenz des brandenburgischen Kurfürsten Georg Wilhelm bei seiner Flucht vor den schwedischen Truppen. Die Festung wurde auch als Haftanstalt genutzt. Bedeutendster Festungsgefangener war der kurfürstliche Staatsminister Eberhard von Danckelmann, der hier von 1698 bis 1708 inhaftiert wurde. Im Siebenjährigen Krieg eroberten österreichische Truppen 1758 und 1759 die Festung. Auf Befehl des preußischen Königs Friedrich II. wurde 1767 die Festung weitgehend abgerissen.

Bereits 1550 wurde das Eisenhüttenwerk Peitz gegründet, das Raseneisenstein aus der Region zu Guss- und Schmiedeeisen verarbeitete, aus denen neben Haushalts- und Ackergeräten auch Kanonenkugeln für die brandenburgisch-preußische Armee hergestellt wurden. 1658 wurde hier der erste Hochofen der Mark Brandenburg errichtet, der 1809 bis 1810 durch den heute unter Denkmalschutz stehenden Hochofen ersetzt wurde. Damit gehört der Ofen zu den wenigen erhaltenen historischen Hochöfen im Gebiet der Neuen Bundesländer. Vergleichbare Anlagen sind nur noch an den Standorten Schmalzgrube (erhaltener Hochofen von 1659), Brausenstein (erhaltener Hochofen von 1693), Morgenröthe-Rautenkranz (erhaltener Hochofen von 1820/22) und Schmalkalden (Neue Hütte) (erhaltener Hochofen von 1835) vorhanden.

Zum Antrieb des Zylindergebläses des historischen Hochofens und aller anderen Maschinen des Peitzer Eisenhütten- und Hammerwerks, wurde das Wasser des Hammergrabens, der hier auch Hammerstrom genannt wird, genutzt. Das Eisenhütten- und Hammerwerk ist als Museum eingerichtet, und bei Vorführungen des Gebläses muss zurzeit ein Elektromotor als Ersatz dienen. Die Wiederherstellung des Antriebs mittels Wasserkraft ist ein Wunsch des Museums. Das Peitzer Hüttenwerk ist das älteste in Deutschland funktionstüchtig erhaltene Eisenhüttenwerk. Es enthält einen Hochofen und einen Kupolofen. Bei gelegentlichen Vorführungen wird der Kupolofen angeheizt.[4]

Seit Ende des 16. Jahrhunderts wird in den Teichen Fischzucht betrieben, die unter dem Namen „Peitzer Karpfen“ überregional bekannt wurde. Das führte auch dazu, dass Peitzer Fischer 1867 zum preußischen Hoflieferanten erklärt wurden.

20. Jahrhundert

Am Ende des Zweiten Weltkriegs hissten zwei mutige Männer der Stadt, Hans Rabe und Hans Messner, weiße Fahnen vom Festungsturm, um die gewaltlose Übergabe der Stadt an die Rote Armee zu ermöglichen. Dabei fand Hans Rabe, der durch eine SS-Streife erschossen wurde, am 24. April 1945 den Tod.[5]

Peitz lag bis 1952 im Landkreis Cottbus (1817–1947 preußische Provinz Brandenburg, 1947–1952 Land Brandenburg), von 1952 bis 1990 im Kreis Cottbus-Land des DDR-Bezirks Cottbus und von 1990 bis 1993 im Landkreis Cottbus des Landes Brandenburg.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Ottendorf eingegliedert.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 3 047
1890 3 630
1910 4 207
1925 3 058
1933 3 165
1939 3 528
1946 5 045
1950 5 077
1964 4 473
1971 4 395
Jahr Einwohner
1981 6 384
1985 6 073
1989 5 676
1990 5 582
1991 6 103
1992 4 853
1993 6 189
1994 6 137
1995 6 377
1996 6 468
Jahr Einwohner
1997 6 568
1998 5 689
1999 5 549
2000 5 478
2001 5 266
2002 5 375
2003 5 277
2004 5 414
2005 5 033
2006 4 971
Jahr Einwohner
2007 4 866
2008 4 792
2009 4 684
2010 4 597
2011 4 500
2012 4 420
2013 4 449
2014 4 369
2015 4 445

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[6][7] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 49,3 %

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41,0 %33,8 %9,6 %9,3 %3,5 %

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Die Stadtverordnetenversammlung von Peitz besteht aus 16 Stadtverordneten und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

CDU: 7 Sitze
SPD: 5 Sitze
Die Linke: 2 Sitze
Wählergemeinschaft „Wir für Peitz“: 1 Sitz
FDP: 1 Sitz
Bürgermeister

Jörg Krakow (SPD) wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 15. Juni 2014 mit 66,0 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[9] gewählt (Wahlbeteiligung 35,9 %).[10]

Wappen

Das Wappen wurde am 2. November 1992 genehmigt.

Blasonierung: „In Rot eine goldene dreitürmige Burg mit geschlossenem blauen Tor auf grünem Schildfuß; auf dem blauen Spitzdach des Mittelturmes mit goldenem Knauf ein goldener Vogel, beseitet von den Ziffern 8 und 5; die Seitentürme mit blauen Kuppeldächern, mit goldenen Knäufen und linkshin gewendeten Fahnen.“[11]

Städtepartnerschaften
Bedum (Niederlande) (mit dem Amt Peitz)
Kostrzyn nad Odrą (Polen) (seit 3. August 2001)
Zbąszynek (Polen) (mit dem Amt Peitz)
Sehenswürdigkeiten und Kultur

Siehe auch: Liste der Baudenkmale in Peitz und Liste der Bodendenkmale in Peitz mit den in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmälern.

Festung Peitz, der Festungsturm und die im 16. Jahrhundert errichtete Malzhausbastei sind erhalten. Der 36,20 Meter hohe Festungsturm mit bis zu 6,22 Meter dicken Außenmauern enthält in seinem Kern Teile des ehemaligen Bergfrieds der Peitzer Burg aus dem 13. Jahrhundert. Im Zuge des Festungsbaus erhielt er in den Jahren 1559 bis 1562 seine heutige Gestalt.
Historischer Altstadtkern der Stadt Peitz
Klassizistisches Rathaus von 1804, der Ostgiebel wurde 1850 im Stil der Tudorgotik umgestaltet
Evangelische Stadtpfarrkirche, neuromanischer Backsteinbau, errichtet 1854 bis 1860 nach Plänen von Friedrich August Stüler
Hüttenmuseum Peitz (ehemaliges Hüttenwerk in Peitz), technisches Denkmal
Fischereimuseum Peitz (eröffnet am 24. März 2006)
Peitzer Teichgebiet, mit rund 1000 ha das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands
Gedenkstein aus dem Jahr 1948 auf dem Städtischen Friedhof für acht deutsche Wehrdienstverweigerer, die im Frühjahr 1945 auf Befehl von General Ferdinand Schörner erschossen wurden
Gedenktafel in der Zitadelle für Hans Rabe, der 1945 an dieser Stelle von einer SS-Streife erschossen wurde, weil er die Stadt kampflos an die Sowjetarmee übergeben wollte (am 23. August 2014 enthüllt)

Peitz ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg.

Im Rahmen der Jazzwerkstatt Peitz fanden 1979, 1980 und 1981 überregional stark beachtete Open Air-Konzerte in der Freilichtbühne Peitz statt. Die „von unten“ organisierten Musikfestivals besuchten mehr als 3000 Menschen.

Wirtschaft und Infrastruktur
Blick auf das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde von der Maustmühle aus
Unternehmen
Kraftwerk Jänschwalde (Vattenfall Europe)
Karpfenzucht (Binnenfischerei mit größter Teichanlage Deutschlands)
Falken Office Products (Biella-Neher Holding)
Verkehr

Durch Peitz verläuft die Bundesstraße 168 zwischen Beeskow und Cottbus. Die Landesstraße L 50 verbindet Peitz mit Guben.

Der Bahnhof Peitz Ost liegt an der Bahnstrecke Cottbus–Guben. Er wird von der Regionalbahnlinie RB 11 Frankfurt (Oder)–Cottbus bedient.

Der ehemalige Bahnhof Peitz an der zwischen Cottbus-Willmersdorf und Grunow stillgelegten Bahnstrecke Cottbus–Frankfurt (Oder) ist seit dem 30. Mai 2000 außer Betrieb.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Otto Kunze (1936–2015), langjähriger Leiter des Peitzer Männerchores und zahlreicher Blasmusikkapellen, seit August 2001[12]
Hans-Wilhelm Blume (* 1926), ehemaliger Direktor des VEB Binnenfischerei Peitz und Initiator des Peitzer Fischerfestes, seit 14. September 2016[13]
Söhne und Töchter der Stadt
Robert Bertin (1849–1933), Lehrer und Schriftsteller
Paul Noack-Ihlenfeld (1902–1962), Komponist und Pianist
Ulli Blobel (* 1950), Konzertveranstalter (u. a. Jazzwerkstatt Peitz) und Musikproduzent
Peter Metag (1950–2013), Veranstalter von Jazzkonzerten
Wilfried Schreck (* 1955), Politiker (SPD), 2002–2005 Abgeordneter des Deutschen Bundestages
Jörg Schwanke (* 1969), Fußballspieler
Jana Thiel (1971–2016), Sportjournalistin
Literatur
Franz Groger: Urkundliche Geschichte der Stadt und Festung Peitz. 1. Teil. Verlag Reinh. Richter’s Wwe. Peitz N.-L. 1913.
Beiträge zur Chronik der Stadtgeschichte Peitz. Herausgeber: Kulturbund der DDR, Ortsgruppe Peitz. Cottbus 1983.
Dirk Redies, Martin Klein: Entdeckungen im Peitzer Land. 1. Auflage. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1998.
Historischer Führer, Stätten und Denkmale in den Bezirken Dresden, Cottbus. 2. Auflage. Urania-Verlag, Leipzig, Berlin, Jena 1988, ISBN 3-332-00234-1.
Weblinks
 Commons: Peitz – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Peitz – Reiseführer
Website des Amtes Peitz