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Geschichte
Penig um 1650
Gebäudeansichten aus Penig um 1845
Denkmal Weiße Spitze
Blick über Penig von der Weißen Spitze Richtung Westen
Ältere Geschichte

Im Jahr 1264 wurde in einer Urkunde ein Fridericus de Penic genannt.
Diese Urkunde ist der erste schriftliche Nachweis der Existenz von Penig.
Über die Entstehung der Gemeinde ist kein Schriftstück überliefert.
Mitunter wird die Chronik des Thietmar von Merseburg (von 1012 bis 1018) erwähnt. Das dort genannte Wissepnig wird als Penig gedeutet. Für diese Zuordnung gibt es derzeit keine stichhaltigen Belege, sie wird von Wissenschaftlern abgelehnt.
Die älteste Geschichte von Penig wird ähnlich der von Rochlitz verlaufen sein: Unter Einbeziehung einer älteren sorbischen Siedlung entwickelte sich im Verlauf der Deutschen Ostsiedlung allmählich eine Stadt. 1313 wird Penig erstmals als Stadt bezeichnet (in opido Penik). Günstig für die Entwicklung zur Stadt war die Lage an der alten Salz- und Handelsstraße von Halle (Saale) nach Prag und an einem Muldenübergang. Handwerk und Gewerbe entwickelten sich frühzeitig. Die Schuhmacher bildeten 1353 die erste Zunft. Im 15. und 16. Jahrhundert erlangte die Töpferinnung besondere Bedeutung. Das sogenannte Peniger Steinzeug war von hoher künstlerischer Qualität und wurde weithin exportiert.

Eine alte Tradition hatte auch das bürgerliche Bierbrauen. Für die Bierlagerung wurden um 1511 die Kellerberge angelegt, ein heute touristisch erschlossenes unterirdisches Gangsystem.

Während der Hexenverfolgungen in Penig wurde 1558 eine Frau hingerichtet, das Schicksal der Angeklagten 1542 ist unbekannt.[3] 1693 geriet Juliane Catharina von Schönburg, Ehefrau des Landesherrn, in einen Hexenprozess, weil ihr Ehemann wegen einer Geliebten die Ehescheidung wollte.[4]

Historischen Namensformen, Herkunft und Bedeutung des Namens

In Urkunden finden sich folgende Schreibweisen: 1264 Penic, 1313 Penig, Penick, in oppido Penik, 1314 Penig, 1351/58 Penik, Penyk, 1382 Penek, 1486 zcu Penick, 1546 de Benyck, Benick, Benig.

Ernst Eichler und Hans Walther führen den Namen auf das altsorbische Pěnik zu pěna Schaum, Gischt zurück. Penig bedeutet demnach Siedlung am schäumenden Wasser. Die Deutung ist naheliegend, wird doch die alte Stadt an drei Seiten von der Zwickauer Mulde umflossen, die hier starkes Gefälle hat.[5]

Vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Das Denkmal Weiße Spitze, zwischen Penig und Amerika über dem Nordufer der Mulde gelegen, erinnert an die Kämpfe vom 6. bis 9. Oktober 1813 im Vorfeld der Völkerschlacht bei Leipzig. Die österreichische Vorhut der Armee unter Fürst Schwarzenberg traf hier auf das unter französischer Flagge stehende polnische Korps von Marschall Poniatowski, der den Rückzug von Marschall Murat von der Zschopau deckte. Heftige Feuergefechte um den Muldenübergang von Penig dauerten bis zum 9. Oktober gegen 15 Uhr, und endeten mit der Preisgabe des Muldenübergangs durch die napoleonischen Streitkräfte. Auf beiden Seiten gab es über 1200 Tote und Verwundete. Das Denkmal wurde 1838 zum 25. Jahrestag der Schlacht errichtet.

Anfang des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung. Sie betraf zwei traditionelle Wirtschaftszweige der Stadt: Bereits 1537 begann die handgeschöpfte Papierherstellung in der Stadt, und 1835 führte Ferdinand Flinsch mit einer englischen Papiermaschine die industrielle Papierfertigung ein. Diese Papierfabrik, später als „Peniger Patent Papiere“ weit bekannt, besteht noch heute als Unternehmen der Technocell Dekor.

Der andere Wirtschaftszweig ist die 1852 von Adolph Oeser gegründete Zeugschmiede, die sich bis 1890 zur Maschinenfabrik & Eisengießerei AG entwickelte, nach dem Zweiten Weltkrieg als VEB Getriebewerk firmierte und 1990 von der A. Friedr. Flender Aktiengesellschaft, Bocholt übernommen wurde. Nach der Übernahme von Flender durch die Siemens AG im Jahre 2005 erfolgte die Umfirmierung in die Siemens Industriegetriebe GmbH im März 2010.

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt war die Textilindustrie, die jedoch in den 1990er Jahren vollständig zum Erliegen kam.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde außerhalb des heutigen Ortsteiles Langenleuba-Oberhain an der B 95 in Richtung Penig auf dem Gelände eines heutigen Reitsportklubs das Außenlager Penig des KZ Buchenwald eingerichtet für 700 jüdische Frauenhäftlinge, die von Januar bis April 1945 Flugzeugteile fertigten in den Max-Gehrt-Werken, die zur Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG gehörten. Zu ihnen kamen zuletzt 14- bis 15-jährige Mädchen aus dem KZ Auschwitz.

Im April 1945 begegneten sich in Penig sowjetische und amerikanische Verbände. Die sowjetischen Streitkräfte rückten von Lunzenau her nach Alt-Penig ein, während die US-Truppen von Burgstädt her bis zur Mulde vorstießen.

Die Grenze zwischen Thüringen und Sachsen, die heute an der Nordwestgrenze der Gemarkung Penig verläuft, verlief bis 1952 mitten durch den Ortsteil Niedersteinbach.

Gedenkstätten
Gedenkstein am Standort des KZ-Außenlagers
Grabstätte auf dem Friedhof des Ortsteiles Langenleuba-Oberhain für 14 Frauenhäftlinge des KZ-Außenlagers, die Opfer von Zwangsarbeit wurden. Eine Gedenkanlage am ehemaligen Standort des Außenlagers erinnert an die umgekommenen Frauen
Gedenktafel von 1964 am Haus Langer Berg 3 an den kommunistischen Widerstandskämpfer Arthur Geißler, der in der Roten Armee für die Befreiung Deutschlands kämpfte und nach seiner Gefangennahme 1941 ermordet wurde
Denkmal für die Kriegsgefallenen beider Weltkriege in Tauscha
Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Arnsdorf (mit Amerika)[6] 1. Januar 1994
Chursdorf[6] 1. Januar 1999
Dittmannsdorf[7] 1. April 1935
Langenleuba-Oberhain[6] 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Niedersteinbach zu Langensteinbach
Langensteinbach[6] 1. Januar 2003
Markersdorf[8] 1. Juli 1964 Eingemeindung nach Thierbach
Niedersteinbach[6] 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Langenleuba-Oberhain zu Langensteinbach
Obergräfenhain[6] 1. Juli 1996 Eingemeindung nach Langensteinbach
Obersteinbach[8][9] 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Wernsdorf
Steinbach (Nieder-) (*) 1. April 1928 Eingemeindung eines Anteils nach Niedersteinbach, restliche Gemeinde im Januar 1953 nach Wernsdorf eingemeindet
Tauscha[6] 1. Januar 1999
Thierbach[6] 1. Januar 1999
Wernsdorf[8] 1. Januar 1956 Eingemeindung nach Niedersteinbach
Zinnberg[8][9] 1. Januar 1949 Eingemeindung nach Thierbach

(*) infolge Gebietsaustausches am 1. April 1928 von Thüringen an Sachsen abgetreten

Einwohnerentwicklung

1486 – 00.728
1772 – 02.051
1832 – 03.526
1834 – 03.627
1852 – 04.433
1925 – 07.405
1927 – 07.724
1933 – 08.720
1935 – 08.770
1939 – 08.533
1945 – 10.654
2005 – 10.408
2006 – 10.276
2007 – 10.134
2008 – 09.968
2009 – 09.728[10]
2010 – 09.564[11]
2011 – 09.469[12]
2012 – 09.390[13]
2013 – 09.279[14]
2015 – 09.053[15]
2016 – 08.971[16]

Die Einwohner verteilen sich wie folgt auf die Ortsteile (Stand 31. Dezember 2016[16]):

Ortsteil Einwohner
Penig 5.070
Amerika 65
Arnsdorf 256
Chursdorf 456
Langenleuba-Oberhain 1.002
Markersdorf 137
Niedersteinbach 404
Obergräfenhain 434
Tauscha 580
Thierbach 255
Wernsdorf 214
Zinnberg 98

Altersstruktur der Einwohner von Penig[10]

Politik
Rathaus von Penig
Stadtrat

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 lieferte folgendes Ergebnis:[17]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
CDU 48,2 11 49,6 12 45,4 10
Die Linke 22,8 5 22,1 5 22,7 5
SPD 12,3 3 15,2 3 13,6 3
FDP 1,4 0 5,0 1 x x
Freie Wählergemeinschaft Penig e. V. 15,3 3 8,1 1 18,2 4
Gesamt 100,0 22 100,0 22 100,0 22
Wahlbeteiligung in % 49,7 50,0 44,7

Bürgermeister

Im Juni 2015 wurde Thomas Eulenberger mit 76,6 % der Stimmen im Amt bestätigt, Ringo Gründel (DIE LINKE) erhielt 12,1 %, Ronny Wiehl (SPD) 11,3 % der Stimmen.

Wappen

Blasonierung: „Auf silbernem Grund eine rote Rose, mit einem goldenen Butzen und fünf grünen Kronblättern.“[18]
Wappenbegründung: Die Rose steht für das Familienwappen der Altenburger Burggrafen, den Gründern der Stadt. Sie ist auch im Wappen der Stadt Altenburg zu finden.

Städtepartnerschaften
Deutschland Braunsbach (Deutschland)
Deutschland Uttenweiler (Deutschland)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Penig
Bauwerke

Das stattliche dreigeschossige Rathaus im Stil der sächsischen Frührenaissance wurde in seinen Grundzügen um 1545 erbaut.

Unter den Kirchenbauten ist einerseits die spätgotische Stadtkirche „Unser Lieben Frauen auf dem Berge“ zu nennen. Sie bestand zuerst aus der um 1280 erbauten Begräbniskapelle „Zur Herrlichkeit“. Von 1476 bis 1515 wurde zunächst der Turm, danach das Kirchenschiff im spätgotischen Stil angebaut. Der zweite bedeutsame Kirchenbau, die spätromanische Saalkirche St. Aegidien (auch: St. Ägidius), 1157 erstmals urkundlich erwähnt, ist das älteste Bauwerk der Stadt.

Altes Schloss (2011)

Das Alte Schloss wurde als Wasserburg etwa um 1300 bis 1320 erbaut und im 16. Jahrhundert zum Schloss umgebaut. Es war der Sitz der Burggrafen von Leisnig, deren Herrschaft 1323 mit Otto I. begann und 1538 mit Hugo zu Ende ging, als die Herrschaft an das Haus Schönburg fiel. Bis zur Auflösung des gräflich-schönburgischen Gerichts, deren Gerichtsbarkeit 1856 erlosch, war es Sitz der Rechtsprechung.
Im Jahr 2012 erwarb Prinz Alfred von Schönburg-Hartenstein das Schloss von der Stadt Penig.[19]

Neues Schloss, Parkansicht

Das Neue Schloss ist ein stattliches Bauwerk am Kopfende des Schlossplatzes. Es ist dem Alten Schloss vorgelagert und grenzt den Schlossplatz nach der Nordseite ab. Erbaut wurde es 1556/57 durch Wolf I. von Schönburg und zwischen 1787/90 erneuert. Die Frondienste zum Schlossumbau der Bauern waren Anlass zu Unruhen im Raum Penig, die in den sächsischen Bauernaufstand vom 30. August 1790 gipfelten. Es wurde im Stil des Klassizismus ohne jegliche Schmuckelemente errichtet. Bis zum Jahr 1852 diente es als Amtshaus und wurde 1889 von einer Papierfabrik gekauft. Der darin eingerichtete Hadernsortiersaal zur Herstellung von Papier gab bald dem Haus seinen Namen: „Lumpenschloss“. Im Laufe der Zeit wurde und wird das Neue Schloss vielfältig genutzt. 1992 wurde die Fassade des Schlosses erneuert. Vor einigen Jahren wurde es komplett saniert und es entstanden altersgerechte Wohnungen.

Das Geschlechterhaus am Markt, direkt gegenüber dem Rathaus, war 1547 während des Schmalkaldischen Kriegs Wohnhaus von Kurfürst Moritz von Sachsen.

Weitere Bauwerke sind:

das Muldenwehr,
die Wasserkraftanlage an der Mulde, einschl. einer Fischtreppe und
die Papierfabrik in der Flinschstraße, Zeugnis der Papierindustrie in Penig und gut erhaltener, typischer Vertreter der Ziegelstein-Industriebauten.
Parks
Naturpark Köbe mit Teich
Muldewehr mit Fischtreppe

Der Naturpark „Köbe“ umfasst ein circa 12 Hektar großes, bewaldetes Gelände, in dem sich außer den Gehegen für Damwild, Waschbären, Schafe, Ziegen, Esel und viele andere Tiere auch ein kleiner Spielplatz und ein Ententeich befinden. Angelegt wurde der Park 1964; 1992 und 2007 wurden Teichsanierungen vorgenommen, bei denen zuletzt eine kleine künstliche Insel entstand.

Sonstiges
Der große Topf zu Penig
Der große Topf von Penig

Der ursprüngliche große Topf zu Penig soll von den Töpfern der Stadt unter Anleitung des Töpfermeisters Hans Weider gefertigt worden sein. Gemäß der Sage soll 1483 Erbprinz Friedrich, der Sohn des Landesfürsten, den Topf zu sehen begehrt haben. Er stieg in den Topf und zerstörte ihn teilweise, weil einer seiner Begleiter die Leiter entfernt hatte. Als Entschädigung beschenkte er die Töpfer großzügig und diese stellten einen neuen Topf her. Die Nachbildung dieses Topfes ist heute in einer Grünanlage in der Stadt zu besichtigen.

Peniger Kellerberge
Hauptartikel: Peniger Kellerberge
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Brücke der A 72
Brücke der ehemaligen Bundesstraße 95 über die Zwickauer Mulde bei Penig

Nordwestlich der Stadt, am Ortsteil Wernsdorf, kreuzen sich die Bundesstraße 175 Glauchau–Rochlitz und Staatsstraße 51 Penig–Borna. Die Autobahn 72 von Chemnitz nach Leipzig quert das Muldental zwischen Penig und Thierbach/Zinnberg. Die nächstgelegene Anschlussstelle Penig liegt etwa 2,5 Kilometer nordwestlich des Stadtkerns. Die Staatsstraße 57 verläuft am südlichen Stadtrand.

Penig besitzt einen gleichnamigen Bahnhof, an der Muldentalbahn und der 1990 eingestellten Strecke Narsdorf–Penig gelegen. Die Muldentalbahn wird seit dem Hochwasser 2002 nur noch an speziellen Tagen befahren. Entlang der Mulde verläuft der Mulderadweg.

Busverbindungen von Penig nach Chemnitz, Leipzig, Rochlitz und Geithain, Lunzenau und Langenleuba-Oberhain werden vom MDV angeboten.

Ansässige Unternehmen
Technocell Dekor GmbH & Co. KG
Siemens Industriegetriebe GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Siemens AG, ca. 630 Mitarbeiter, stellt Standardgetriebe für den Maschinenbau und Bahngetriebe her (Stand Feb. 2011).
Die Peniger Spezialitäten Brauerei kann auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblicken. Die Brauerei stellte Bierspezialitäten in Bügelverschlussflaschen 0,5 l und 2,0 l her. Nach einem Insolvenzantrag im September 2012 wurde im Mai 2013 die Produktion eingestellt. Im Oktober 2013 übernahm das Hartmannsdorfer Brauhaus die Markenrechte und den Standort.[20]
Technocell Dekor GmbH & Co. KG (Papierfabrik Penig), ein Werk der Felix Schoeller Gruppe
Muldenthaler Emaillierwerk GmbH, Deutschlands größter Hersteller von emaillierten Ofenrohren, produziert in Penig seit 1887 eine breite Palette von Abgasrohren und Zubehör.
Öffentliche Einrichtungen
Freibad
Freizeitzentrum
Gemeindehaus
Stadtbibliothek
Bildung
Schulen
rotes Gebäude Gymnasium
graues Gebäude Gymnasium
Erich-Kästner Grundschule Bahnhofstraße
Freies Gymnasium Penig
Friedrich-Eduard-Bilz-Oberschule Penig
Erich-Kästner-Grundschule Bahnhofstraße
Grundschule Langenleuba-Oberhain
Kindertageseinrichtungen
KiTa „Regenbogen“ in Penig
KiTa „Zwergenland“ in Langenleuba-Oberhain
KiTa „Die kleinen Zwerge“ in Tauscha
Kinderkrippe „Weltentdecker“ in Penig
Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Nach dem Jahr der Ernennung:

1841 Heinrich August Wilhelm Bermann
1875 Ernst August Magnus Meischner
1889 Heinrich August Julius Vogel
1889 Christian Hermann Zöllner
1895 Johann August Schmidt, Gotthold Terpe
1895 Otto von Bismarck
Söhne und Töchter der Stadt
Friedrich Eduard Bilz
Johann Valentin Görner (1702–1762), Komponist
Johann Ferdinand Dienemann (1780–ca. 1838), Verleger, Hrsg. der Nachtwachen des Bonaventura
Julius von Plänckner (1791–1858), Soldat und Kartograph
Gustav Franz Käferstein (1797–1881), Papiermüller, Gutsbesitzer und Landtagsabgeordneter
Karl von Hase (1800–1890), Professor der Theologie, großherzoglich-sächsischer Wirklicher Geheimrat
Friedrich Eduard Bilz (1842–1922), Naturheilkundler, Schöpfer der Bilz-Brause, bekannt als Sinalco
Gustav Hey (1847–1916), Slawist, Namenkundler und Siedlungsforscher
Georg Loeschcke (1852–1915), klassischer Archäologe
Carl Lange (1884–1956), Maler
Leopold Wächtler (1896–1988), Grafiker
Hanna Maria Drack (1913–1988), Autorin und Lyrikerin
Harry Pfeifer (1929–2008), Physiker
Petra Uhlig (* 1954), Handballspielerin
Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben
Ferdinand Traugott Flinsch (1792–1849), Begründer der Maschinenpapierproduktion in Penig
Johann Gottfried Stecher (1718–1776), Bildhauer, starb in Penig
Magnus Meischner (1821–1892), Jurist und Politiker, MdL (Königreich Sachsen)
Konrad Wagner (1932–1996), Fußballspieler, war Spielertrainer in Penig
Gustav Adolf Weigand (1893–1956), 1. Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg in Penig (von 1945 bis 1953), starb in Penig
Literatur
Arthur Beil: Aus vergangenen Tagen. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Herrschaft Penig in der Zeit von 1400–1800. Taura 1908.
Walter von Fritschen: Penig. Eine städtebauliche Untersuchung. In: Sächsische Heimatblätter. Heft 5/1965, ISSN 0486-8234, S. 402–416.
Stefanie Fritzsche (Hrsg.): Ökonomie und Lebensalltag in der sächsischen Stadt Penig 1748 bis 1810. Die Lebenserinnerungen des Sattlermeisters Johann Ephraim August Jacobi. Bausteine aus dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde Bd.29, w.e.b. Universitätsverlag und Buchhandel Eckhard Richter & Co. OHG, Dresden 2013, ISBN 978-3-942411-84-4.
Klaus Oehmig, Margret Neumann, Annett Tomoscheit: Penig von A bis Z. Ein Stadtlexikon. Miriquidi-Verlag, Niederfrohna 2002, ISBN 3-9808333-2-1.
Stadtverwaltung Penig (Hrsg.): 775 Jahre Penig. 14.–23. Juni 2002. Festschrift. Miriquidi-Verlag, Niederfrohna 2002.
Karl Zeißig: Die Flurnamen der Stadt Penig. In: Sächsische Flurnamenverzeichnisse. Bd. 2. Verlag des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, Dresden 1943.
Richard Steche: Penig. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 14. Heft: Amtshauptmannschaft Rochlitz. C. C. Meinhold, Dresden 1890, S. 40.
Weblinks
 Commons: Penig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Penig in der Topographia Superioris Saxoniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Die Fabrik und Druckerei wollener Waaren von J. D. Teichmann in Penig – Quellen und Volltexte
Homepage der Stadt Penig
Penig im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Literatur über Penig in der Sächsischen Bibliographie
Penigwiki