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Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Philippsburg nicht vorenthalten.

Geschichte
Udenheim-Philippsburg mit Schloss der Bischöfe von Speyer, 1590
Schlacht um Philippsburg 1676
Sankt-Marien-Kirche, Île-de-Ré-Platz mit Philippus-Brunnen
Bis zum 19. Jahrhundert

Der Name der Stadt geht auf die Festung Philippsburg zurück, die 1615 von dem Speyerer Bischof Philipp Christoph von Sötern gegründet worden war. Davor hieß die Stadt Udenheim.

Udenheim wurde 764 zum ersten Mal in einer Urkunde des Klosters Lorsch erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte der Ort zum Herzogtum Franken. Das Hochstift Speyer erwarb den Ort 1316. Ludwig der Bayer erhob Udenheim 1338 zur Stadt. Seit 1371 war es Residenz der Speyerer Fürstbischöfe. Die Gründung der Festung erfolgte, weil sich das Hochstift durch die umliegenden protestantischen Gebiete in seiner Macht bedroht fühlte. Im Dreißigjährigen Krieg wechselte die Herrschaft über den Ort, der große Zerstörungen hinnehmen musste, mehrfach. 1644 nahmen französische Truppen die Stadt ein. Aber auch nach Ende dieses Krieges gingen die Kämpfe weiter: Erst 1676 gelang Reichstruppen nach blutigen Schlachten die Rückeroberung. Aber bereits 1688 siegten die Franzosen unter General Ezéchiel de Mélac erneut. Im Frieden von Rijswijk wurde die Stadt dann wieder dem Heiligen Römischen Reich zugesprochen.

Im Polnischen Erbfolgekrieg 1734 wurde die Stadt von den Franzosen belagert, wobei sich die Verluste an Menschenleben nicht mehr exakt feststellen lassen. Die französischen Verluste sind nicht bekannt, es gibt Quellen, die von bis zu 30.000 Mann an Gefallenen und Verwundeten sprechen, die Verluste der Belagerten betrugen 337 Gefallene, 359 Verwundete, 321 Gefangene oder Deserteure.

Hauptartikel: Belagerung von Philippsburg (1734)

Durch die Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam Philippsburg dann 1803 an das Großherzogtum Baden und wurde zunächst Sitz des Amtes Philippsburg, das 1864 im Bezirksamt Bruchsal (ab 1939: Landkreis Bruchsal) aufging.

20. Jahrhundert

Beim Novemberpogrom 1938 wurde der Betsaal der Jüdischen Gemeinde von SA-Männern geschändet und angezündet, später zu Wohnzwecken genutzt und 1981 abgerissen. Eine Gedenktafel am Haus Weißetorstraße/Alte Kirchenstraße erinnert an dieses Geschehen.[5] Der jüdische Friedhof der Gemeinde ist als Kulturdenkmal erhalten.

Nahe Philippsburg überschritt die 1. französische Armee am 1. April 1945 den Rhein und stieß weiter in Richtung Stuttgart und Friedrichshafen vor. Seit der Kreisreform 1973 gehört die Stadt zum Landkreis Karlsruhe.

Ab 1963 wurde Philippsburg durch die Stationierung des Raketenartilleriebataillon 122 und weiterer aktiver und nicht aktiver Artillerieverbände zur größten Artilleriegarnison der Bundeswehr. Zeitgleich zum Bau der Salm-Kaserne wurden Gymnasium, Hallenbad und Kanalisation erstellt.

Religionen

Philippsburg war aufgrund der Zugehörigkeit zum Hochstift Speyer überwiegend römisch-katholisch geprägt. Auch heute noch ist der überwiegende Teil der Bevölkerung römisch-katholischen Glaubens. Außerdem war Philippsburg bis 2008 Sitz eines römisch-katholischen Dekanats im Erzbistum Freiburg. Die erste evangelische Kirche wurde 1936 erbaut. Vor allem durch Einwanderung leben heute auch viele Muslime in Philippsburg. Im Stadtgebiet bestehen vier Moscheen und Gebetsräume.[6] Gemäß Zensus 2011 waren 50,3 % der Einwohner Philippsburgs katholisch, 18,4 % evangelisch, 2,2 % christlich-orthodox und 28,5 % gehören keiner oder einer anderen Religionsgemeinschaft an.[7]

An die jüdische Bevölkerung erinnert das Kulturdenkmal „Jüdischer Friedhof Philippsburg“.

Einwohnerentwicklung

Nach der badischen Volkszählung für 1858 hatte Philippsburg 2236 Einwohner.

Eingemeindungen
1. Januar 1973: Huttenheim[8]
1. Oktober 1974: Rheinsheim[9]
Politik
Bürgermeister
1871–1893: Hieronymus Christoph Nopp
 ?–1945: Oswald Kirchgeßner, genannt „Langschäfter“
1948–1959: Rudolf Odenwald
1959–1973: Karl Frank
1973–1989: Fritz Dürrschnabel
1989–2005: Jürgen Schmidt
seit 2005: Stefan Martus
Gemeinderat

Die Gemeinderatswahl 2014 führte zu folgender Verteilung der 22 Sitze im Gemeinderat:

CDU: 7 Sitze
FW: 6 Sitze
SPD: 5 Sitze
ULi: 4 Sitze
Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In durch silbernen Faden gespaltenem blauen Schild vorne ein durchgehendes geschliffenes silbernes Kreuz, hinten eine silberne Lilie.“

Städtepartnerschaften
Île de Ré, Frankreich
Le Gua (Charente-Maritime), Frankreich
Phillipsburg, Kansas (USA)
Philippsbourg, Lothringen (Frankreich)
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Bahnhof

Durch die Bruhrainbahn (Bruchsal – Germersheim) ist Philippsburg an das überregionale Schienennetz angebunden.

Außerdem durchquert die Bundesstraße 35 (Germersheim – Illingen) die Stadt.

Ansässige Unternehmen
Kernkraftwerk Philippsburg
Philippsburg, im Hintergrund ein Kühlturm des Kernkraftwerks

Philippsburg ist bekannt durch das 1979 in Betrieb genommene Kernkraftwerk Philippsburg der EnBW und die inzwischen geschlossene Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH, die hier das größte Reifenlager Europas der Unternehmensgruppe betrieben.[10] Die Deutsche Signal-Instrumenten-Fabrik Max B. Martin hat ebenfalls ihren Sitz in Philippsburg, weltbekannt durch die produzierten Signalhörner (Martin-Horn, ugs. Martinshorn).

Gerichte und Behörden

Philippsburg ist Sitz des Amtsgerichts Philippsburg, das zum Landgerichts- und Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe gehört. Philippsburg verfügt auch über ein Notariat.

Bildung

Die Gemeinde Philippsburg hat drei Grund- und Hauptschulen: Die Hieronymus-Nopp-Schule[11] in Philippsburg, die Franz-Christoph-von-Hutten-Schule in Huttenheim und die Grund- und Hauptschule in Rheinsheim. Als weiterführende Schule bestehen die Konrad-Adenauer-Realschule und das Copernicus-Gymnasium Philippsburg.

Daneben besteht die Förderschule Nicolaus-von-Myra-Schule. Die in der Kernstadt bestehenden Schulen sind alle Teil eines großen Schulzentrums. Die Musik- und Kunstschule rundet das Angebot ab.

Sonstiges

Die ehemalige Standortschießanlage der Bundeswehr wurde von einem privaten Investor übernommen und zu einer modernen Sportschießanlage umgebaut, auf der regelmäßig große Wettkämpfe und deutsche Meisterschaften verschiedener Schießsportverbände stattfinden.
Insbesondere die Europameisterschaft 2001 im IPSC-Schießen, die Europameisterschaft 2006 im Westernschießen und die Europameisterschaft 2007 im Silhouettenschießen wurden auf der Anlage ausgerichtet.[12][13]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Philippsburger Altrhein
Museen

In Philippsburg gibt es ein Heimatmuseum (Kronentorstr. 1), das in wechselnden Ausstellungsthemen die Geschichte der Stadt darstellt, sowie ein Festungs- und Waffengeschichtliches Museum. Beide Museen werden von Trägervereinen geführt. Das Heimatmuseum erhielt 2015 eine Auszeichnung im Wettbewerb „Heimatmuseum hat Zukunft“ des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe e.V.

Wandbilder
Philippsburg Hauswandbild Blick auf die Festung

Vom Wandbildmaler J. Hudec wurden ab 2008 mehrere großformatige Bilder aus der Geschichte von Philippsburg an verschiedenen Hauswänden geschaffen.

Naturdenkmäler

Der durch Tullas Rheinbegradigung entstandene Altrhein ist heute ein Naherholungsgebiet.

Kriegerdenkmal 1870/71
Das Kriegerdenkmal in zeitgenössischer Darstellung

Der Bildhauer Christian Elsässer schuf für Philippsburg ein Kriegerdenkmal, das am 11. Juni 1899 in Anwesenheit des Großherzogs Friedrich I. von Baden und des Fürsten zu Salm-Grumbach feierlich enthüllt wurde.

Die Inschrift an der Vorderseite des Denkmals lautet:

DEN TAPFEREN HELDEN
VON 1870/71
DIE DANKBARE STADT
PHILIPPSBURG

Friedensmonument

In Philippsburg gibt es ein Friedensmonument namens Pax aeterna, das 1988 von dem Bildhauer Giacomo Manzù gestaltet wurde. Es wurde gestiftet von Franz Burda.

Vereine

Philippsburg bietet eine große Anzahl von Sportangeboten und Vereinen (z. B. einen Sportförderclub, Fußball, Motoball, Angeln, Tauchen, Schwimmen, Judo/Ju-Jutsu, Karate, Kickboxen, Boxen, Tennis und einen Schützenverein). Seit 1994 existiert in Philippsburg eine freie Narrenzunft, die Philippsburger Geese (Geißen).

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1831: Johann Georg Stulz von Ortenberg (1771–1832), Wohltäter der Stadt nach dem Hochwasser von 1831
1953: Oskar Frey, Pfarrer und Geistlicher Rat
1958: Franz Burda (1903–1986), Verleger
1969: Johannes Gothe (1898–1979), Geistlicher Rat
1973: Karl Frank (1909–1991), Bürgermeister a. D.
1980: Friedrich Hebbel (1898–1985), Stadtpfarrer i. R.
Söhne und Töchter der Stadt
Dr. Nikolaus Ribeisen (1484–1547), fürstbischöflicher Rat
Johann Andreas von Traitteur (1752–1825), Ingenieur, Baubeamter, Salinenbesitzer und Ballonentwickler.
Hieronymus Christoph Nopp (1832–1893), Landtagsabgeordneter und Dichter, sowie Bürgermeister und Kaufmann in Philippsburg. Er verfasste die Stadtgeschichte von Philippsburg.
Franz Burda (1903–1986), Verleger, Gründer des Burda-Verlages
Meinrad Belle (1943–2015), Politiker (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Brigachtal, von 1990 bis 2002 Bundestagsabgeordneter
Sonstiges
Martin Walser verewigte den Ortsnamen 1957 in seinem ersten Roman „Ehen in Philippsburg“, für den er den Hermann-Hesse-Preis erhielt.
Wilhelm Jensen verewigte das historische Philippsburg um 1800 mit dem historischen Roman „Am Ausgang des Reiches“.
Nikolaus wird von den Philippsburgern (hauptsächlich von den geborenen Philippsburgern) traditionell am 5. Dezember und nicht wie üblich am 6. Dezember gefeiert. Der Legende nach aus folgendem Grund: Während der Belagerung Philippsburgs durch die Franzosen wurde bekannt, dass am 6. Dezember eine Bombardierung der Festung stattfinden sollte. Aus Angst den nächsten Tag und das dazugehörige Familienfest nicht mehr erleben zu können, wurden die Feierlichkeiten um einen Tag vorverlegt.
Stefan Mappus leistete 1987 in der Phillipsburger Salm-Kaserne in der 1./ Raketenartilleriebataillon 122 seinen Grundwehrdienst ab.
Literatur
Ekkehard Zimmermann: Philippsburg. Zwischen Republik und Diktatur. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-031-2.
Gebhard M. Fieser: Das Sturmjahr 1849 – Die Ereignisse der badischen Revolution und ihre Folgen im Amtsstädtchen Philippsburg. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1999, ISBN 3-89570-522-5.
Stadtgeschichte Philippsburg: Geschichte der Stadt und ehemaligen Reichsfestung Philippsburg von ihrem Entstehen aus der Burg und dem Dorfe Udenheim bis zum Anfalle derselben an Baden. Speyer 1881.[14]
Dieter Haas: Ortsfamilienbuch Philippsburg 1576 – 1905, entstanden nach den Kirchenbüchern und Standesamtsregistern. Philippsburg: Stadt Philippsburg 2005 (= Badische Ortssippenbücher 36)
Weblinks
Philippsburg
 Wikisource: Philippsburg – Quellen und Volltexte
 Commons: Philippsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Philippsburg – Reiseführer
Publikationen zur Stadt Philippsburg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
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