Liebe Personaler aus Philippsreut:
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  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Philippsreut

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Philippsreut nicht vorenthalten.

Geschichte
Bis zum 19. Jahrhundert

Der Ort im ehemaligen Hochstift Passau wurde 1803 mit dem größten Teil des Hochstiftsgebietes zugunsten des Erzherzogs Ferdinand von Toskana säkularisiert und fiel erst 1805 mit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg an Bayern. Der Ort entstand aus einer Tränkstelle am ehemaligen „Mittleren Goldenen Steig“ oder „Winterberger Weg“, dem einst bedeutendsten Handelsweg Süddeutschlands. Der Ort wurde 1692 auf Anordnung des Passauer Fürstbischofs Johann PHILIPP von Lamberg (reg.1689–1712) als „Kleinphilippsreut“ gegründet. (Der Ort Mauth wurde früher Grossphilippsreut genannt).

Die Dörfer Vorder-, Mitter- und Hinterfirmiansreut wurden 1764 vom Passauer Fürstbischof Leopold Ernst Kardinal von Firmian (1763–1783) gegründet.

Im Ort selbst gab es früher viele Musikanten, die von Dorf zu Dorf und Fest zu Fest zogen. Für ein paar Pfennige spielten sie dort auf. Daher stammt der frühere Name im Volksmund Pfenniggeigerhäuser.

20. und 21. Jahrhundert

Am 1. Juli 1936 wurde die Gemeinde Kleinphilippsreut amtlich in Philippsreut umbenannt.[3]

Bis 1945 gehörte auch die ehemalige Glashüttensiedlung Schwarzenthal zur Gemeinde Philippsreut.

Schneekirche Mitterfirmiansreut

Im Jahre 1911 wurde der Ort bekannt, als mit dem Bau einer Kirche aus Schnee in Mitterfirmiansreut auf den seelsorglichen Notstand in der schneereichen Gegend hingewiesen wurde. Im Winter 2011/2012 wurde im Gedenken an diese Protestaktion neuerlich eine Schneekirche errichtet. Wegen Schneemangels verzögerte sich die Fertigstellung. Bis Anfang Februar 2012 wurden schon rund 10.000 Besucher gezählt.[4][5] Der Landesverband Bayern des Bundes Deutscher Architekten zeichnete die temporäre Kirche nachträglich, als sie schon geschmolzen war, mit dem BDA Preis Bayern 2013 in der Kategorie Soziales Engagement aus.[6]

Die Expositur Philippsreut wurde zum 1. Januar 1928 errichtet. Die ursprüngliche Expositurkirche wurde durch einen Granateneinschlag Ende April 1945 vollständig zerstört. Die heutige Kirche erbaute man in den Jahren 1946 bis 1950. Sie ist die einzige Kirche im Bistum Passau, die dem Heiligen Karl Borromäus, Bischof von Mailand, geweiht ist. Zum Pfarrsprengel gehören die Orte Philippsreut, Vorderfirmiansreut und Marchhäuser.

Seit 1930 besteht die Expositur Mitterfirmiansreut. Die Expositurkirche St. Josef wurde 1923 erbaut und 1932 durch das Presbyterium erweitert. Zum Sprengel der Expositur St. Josef Mitterfirmiansreut gehören die Orte Mitter- und Hinterfirmiansreut, Alpe und Neuhäusl.

Eingemeindungen

Im Jahr 1945 oder 1946 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Annathal eingegliedert.[7]

Einwohnerentwicklung
1961: 788 Einwohner
1970: 738 Einwohner
1987: 715 Einwohner
1991: 750 Einwohner
1995: 767 Einwohner
2000: 785 Einwohner
2005: 757 Einwohner
2010: 716 Einwohner
2015: 660 Einwohner
Politik
Gemeinderat
Rathaus (Gemeindeamt) von Philippsreut

Der Gemeinderat setzt sich seit der Gemeinderatswahl am 10.5.2015 wie folgt zusammen:

Bayernpartei/Freie Wähler: 4 Sitze
CSU: 2 Sitze
Christliche Wählergemeinschaft (CWG): 2 Sitze
Bürgermeister

Die Gemeinde Philippsreut besteht seit 1946 in ihrer heutigen Form. Folgende Bürgermeister prägten die Gemeindegeschichte:

Josef Schrottenbaum aus Philippsreut 1946–1948
Franz Friedsam aus Philippsreut 1948–1954
Leopold Denk aus Mitterfirmiansreut 1954–1960
Johann Blöchl aus Philippsreut 1960–1970
Otto Damasko aus Philippsreut 1970–1996
Alfred Schraml aus Philippsreut 1996–2014
Helmut Knaus aus Hinterfirmiansreut seit 2014
Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen schmalen silbernen Wellenbalken geteilt von Rot und Grün; oben schräg gekreuzt zwei goldene Bischofsstäbe, unten drei aus dem Schildrand wachsende silberne Nadelbäume. Die Gemeinde führt das Wappen seit 1966.

Städtepartnerschaften

Gemeindepatenschaften bestehen mit den heimatvertriebenen Böhmerwäldlern aus den Orten Obermoldau, Pfefferschlag, Neugebäu und Landstrassen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Tussetkapelle in Philippsreut als originalgetreuer Nachbau der Kapelle am Tussetberg/CZ, Mittelpunkt der jährlich am 15. August stattfindenden Wallfahrt zum Gnadenbild der Gottesmutter von Tusset
300-jährige Linde in Hinterfirmiansreut
Aussichtsfelsen auf dem Almberg
Pfarrkirche St. Karl Borromäus in Philippsreut
Expositurkirche St. Josef in Mitterfirmiansreut
Bruder-Konrad-Kapelle auf der Alm
Baudenkmäler
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Philippsreut
Vereine

Die größten Vereine der Gemeinde Philippsreut sind der Wintersportverein Mitterfirmiansreut e. V., die beiden Freiwilligen Feuerwehren Philippsreut und Mitterfirmiansreut, die Schützengilde Philippsreut, der Schützenverein Edelweiß-Alm Mitterfirmiansreut, die Bergwachtbereitschaft Wolfstein, der Sportverein Philippsreut, der Soldaten- und Kriegerverein Philippsreut, der Geflügelzuchtverein Vorderfirmiansreut sowie der Katholische Frauenkreis. Daneben gibt es weitere, kleinere Vereine.

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 229. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 36 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 204 ha. Davon war alles Dauergrünfläche.

Tourismus
Denkmal an der Wasserscheide zwischen Donau und Moldau

In der Gemeinde liegt das Skizentrum Mitterfirmiansreut-Philippsreut, das von einem Zweckverband zwischen dem Landkreis Freyung-Grafenau und der Gemeinde Philippsreut betrieben wird. Eine Doppelsesselbahn und mehrere Schlepplifte erschließen die Skipisten aller Schwierigkeitsgrade rund um den Almberg. Mit der Errichtung des Skizentrums wurde in den 1960er Jahren begonnen. Heute ist das Skizentrum Mitterfirmiansreut-Philippsreut das größte und modernste Skizentrum des Unteren Bayerischen Waldes. Neu investiert wurde in den letzten Jahren in den „Junior-Ski-Zirkus“ nahe dem Ortsteil Alpe. Im Skizentrum befinden sich mehrere Hotels, Restaurants und Beherbergungsbetriebe. Das Skizentrum und die Gastronomieeinrichtungen bieten, vor allem saisonbedingt, zahlreiche Arbeitsplätze. Das „Familienwinterland“ Mitterdorf ist ein beliebtes Urlaubsziel. Eine ebenso große Bedeutung hat es als Naherholungsgebiet. Die Kißlinger-Abfahrt ist eine von der FIS ausgezeichnete Rennstrecke, auf der wiederholt internationale Ski-Großveranstaltungen wie der Arnold-Lunn-World-Cup stattgefunden haben.

Seit dem Jahr 2008 besteht die Möglichkeit zu grenzüberschreitenden Wanderungen. Zwei Grenzübertrittspunkte stellen bei Vorder- und Hinterfirmiansreut einen Anschluss an das Wegenetz im Böhmerwald her. Dem Wanderer bieten sich dabei imposante Eindrücke von den abgegangenen deutschen Orten im Böhmerwald (Landstrassen, Ober-/Unterlichtbuchet u. a.).

Verkehr

Die Bundesstraße 12 führt quer durch das Gemeindegebiet zum sehr stark befahrenen Grenzübergang nach Strážný (Kuschwarda) in Tschechien, wo die Straße in die Schnellstraße 4 nach Prag übergeht. Nach dem EU-Beitritt Tschechiens zum 1. Mai 2004 nahm der Verkehr weiter zu; wegen der Zollfreiheit wurde der Personalbestand am Grenzübergang drastisch reduziert. Nach dem Inkrafttreten der Schengener Abkommen für die deutsch-tschechische Grenze am 21. Dezember 2007 wurde der Grenzübergang ganz aufgelassen. Die B 12 führt über eine neu errichtete Umgehungsstraße um den Ort herum direkt zum Grenzübergang. Auf der B 12 sind es rund 50 km nach Passau und in Gegenrichtung 165 km auf der R 4 in die tschechische Hauptstadt Prag.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

Kindergarten
Schulverbände mit Mauth und Haidmühle (Grundschule), Hohenau und Freyung (Hauptschule)
weiterführende Schulen (Realschule, Gymnasium) können in Freyung besucht werden
Ehrenbürger
Otto Damasko (†), Erster Bürgermeister von 1970 bis 1996, Ernennung zum Ehrenbürger
Ernst Dorn (†), Oberstudiendirektor a. D., Buchautor und Heimatforscher, Träger des Bundesverdienstkreuzes
Max Richtsfeld, langjähriger (40 Jahre) katholischer Ortspfarrer von Philippsreut und Mitterfirmiansreut bis 2006, Ernennung zum Ehrenbürger anlässlich seines 70. Geburtstages am 3. April 2004
Max Springer (†), verdienter Gemeindeschreiber
Karl Kißlinger (1926–2008), MdB a. D., ehemaliger Lehrer in Mitterfirmiansreut, Initiator des Skitourismus in Mitterfirmiansreut, Ehrenbürger seit 1965
Max Brandner (†), Expositus von 1944 bis 1950, Erbauer der Pfarrkirche St. Karl Borromäus, Ehrenbürger seit 1976
Literatur
Ernst Dorn: Heimat an der Grenze. ISBN 3-00-001354-7
Ernst Dorn: Herzogsreut, Philippsreut: Zwei Seelsorgsstellen im Hinteren Bayerischen Wald
Ernst Dorn: 300 Jahre Philippsreut
Pfarrei Philippsreut (Hrsg.): Philippsreut – Eine Seelsorgestelle im Bayerischen Wald: Ein Filmwerk über die Pfarrei