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Geschichte
Urgeschichte

Von den Jäger-und-Sammler-Kulturen des Gebietes wurden bisher innerhalb der Ortsgrenzen keinerlei Spuren entdeckt. Die Neolithisierung, also die Zuwanderung bäuerlicher Bevölkerung aus dem Nahen Osten und vom Balkan, setzte in Mitteleuropa Mitte des 6. Jahrtausends v. Chr. ein. Die Ausbreitung der zugehörigen Linearbandkeramischen Kultur erfolgte in relativ kurzer Zeit, vielleicht einem Jahrhundert, bis zum Rhein. Zunächst entstanden Pioniersiedlungen um 5500 v. Chr., etwa in Pfettrach, Schwanfeld, Straubing-Lerchenhaid oder Stephansposching – letztere waren mit einem Wall umgeben und sehr langlebig, während kleinere Siedlungen, vielleicht von ihnen abhängig, eher kurzlebig waren. Es bestand ein weitläufiger Fernhandel über die Donau bis ans Mittelmeer, etwa mit Spondylusschalen.[3]

Etwa 1960 fanden sich ca. 250 m vom Anwesen Schwaig entfernt im Bereich des zum Nesselbachgraben abfallenden Nordosthanges vier Kupferbarren aus der frühen Bronzezeit. Höchstens 20 m von der Fundstelle entfernt wurde 1997 ein Randleistenbeil entdeckt. Dieser Befund ist Teil einer Häufung von 31 Kupferdepots in Oberbayern, die in Zusammenhang mit der Ausbeutung der ostalpinen Kupferlagerstätten steht. Ebenfalls 1997 konnte ein Kupferringbarrendepot geborgen werden, das aus 60 Barren bestand. Teilweise ist eine Umwicklung von Rindenbast erhalten.[4]

Kelten und Römer
Römische Provinzen zwischen Oberitalien und oberer Donau sowie Oberrhein, um 400

In keltischer Zeit war in der Gegend der Stamm der Alauni ansässig, die den Norikern angehörten. Sie unterhielten Handelskontakte Richtung Mittelmeerraum, der etwa ab 150 v. Chr. mit eigenen Münzen (Obolen) betrieben wurde, wie ein entsprechender Fund am Mallnitzer Tauern erwies.[5]

Die römischen Siedlungsspuren an der Sale bei Piding waren schon im frühen 19. Jahrhundert bekannt.[6] Das Gebiet gehörte von etwa 15 n. Chr. bis 488 zum Römischen Reich und lag in der Provinz Noricum Ripense im Bezirk der Stadt Iuvavum (Salzburg). Dadurch wurde der Raum um Piding erstmals in ein gewaltiges Wirtschaftsgebiet eingebunden. Zu den transalpinen Wegen kam die sogenannte Via Julia als ökonomische (und militärische) Hauptverbindungsstraße Richtung Gallien im Westen und Richtung Konstantinopel hinzu. Mit der Erhebung von Iuvavum, dem heutigen Salzburg, zum municipium Claudium Iuvavum, wurde es die erste städtische Siedlung mit dem Recht zur Selbstverwaltung nördlich der Alpen. Sein Gebiet umfasste im Westen den Chiemgau, den Rupertiwinkel und das Inngebiet. Die Zerstörung durch Markomannen im Jahr 171 führte zu einem demographischen Niedergang, den auch Diokletian nur bedingt ausgleichen konnte. 488 wurde ein Großteil der romanischen Bevölkerung aus Noricum ripense auf Befehl Odoakers evakuiert. Als das Heimatmuseum Reichenhall 1854 erstmals gegründet und seine Bestände durch Artefakte aus dem Eigentum der Bevölkerung aufgestockt werden sollten, kam auch ein „zweigriffiges, fünf Schuh langes Römerschwert“ und ein „durch Form und Composition eigenthümliches römisches Werkzeug“[7] zu Tage.

Langobarden, Bajuwaren, Christianisierung, Ersterwähnung

Um 540 siedelten Langobarden bei Waging am See im Rupertiwinkel.[8] Ab dem 6. Jahrhundert war das Gebiet, und damit Piding, Teil des Salzburggaus im Stammesherzogtum Baiern, wofür 1965 in Mauthausen entdeckte bajuwarische Reihengräber Zeugnis ablegen.

Ungefähre Grenzen des bairischen Stammesherzogtum um 788

Ende des 7. Jahrhunderts begann die Missionierung im Herzogtum Bayern, und Herzog Theodo (vermutlich Theodo II. (* vor 665; † 15. Oktober um 717)) übergab um 700 (wahrscheinlich schon 696) u.a. das Dorf als Schenkung an den Bischof Rupert von Salzburg (um 650–718), vermutlich auch, damit er über den Salzhandel zu Wasser und zu Lande verfügen konnte. Diese Übergabe ist in der Notitia Arnonis festgehalten. Darin wird Piding erstmals erwähnt. Zugleich wird Piding darin als erster Ort im Gebiet des heutigen Rupertiwinkels ausgewiesen, in dem das Salzburger Bistum Güter besaß.

Der Ortsname lautete um 700 Pidinga, 790 Pidingen und ab 1294 Piding. Der bairische Zugehörigkeitssuffix -ing deutet auf eine Entstehung zur Landnahmezeit der Baiern hin. Aus dem Ortsnamen lässt sich der Personenname Pido erschließen, so dass sich vermutlich ein Anführer dieses Namens dort niedergelassen hatte. Somit bedeutet der Ortsname in etwa „bei den Leuten des Pido“.[9]

Die Gemeinde nimmt das Jahr 735 als Gründungsjahr an, und feierte 1985 dementsprechend ihr 1250-jähriges Bestehen. In dieses Jahr fallen die Schenkungen des Bayernherzogs Theodo an den Bischof von Salzburg.[10]

Rechtsverhältnisse, Übergewicht des Fürsterzbistums Salzburg
Maria im Ährenkleid, um 1490, 1857 in Piding durch das Bayerische Nationalmuseum erworben

Nach dem Aussterben der Grafen von Plain um 1260 fiel die Grafschaft im oberen Salzburggau, zu der auch Piding gehörte, an den Erzbischof von Salzburg, dessen Grenzen seines Besitzes der Bayernherzog 1275 weitgehend anerkannte.

Das bayerische Salbuch von etwa 1280 verzeichnet drei Höfe zu „Pidinge“ mit Gefällen zum herzoglichen Amt Neuburg, genauer gesagt zur Martini-Kapelle. Zwei der dortigen Güter erhielt Kloster Niederschönenfeld von Ludwig dem Bayern und Herzog Stephan am 21. März 1344.[11] Bei der Teilung von 1310 wurde Piding dem Ingolstädter Teil zugesprochen. Piding scheint zur Seelsworge bereits dem benachbarten Ortelfing übergeben worden zu sein. Aufgehoben wurde diese Bindung erst 1683.

Burg Staufeneck

1305/1306 erwarb der Salzburger Erzbischof die Burg Schloss Staufeneck, die vom Ministerialengeschlecht der Staufenecker im 12./13. Jahrhundert am Fuß des Hochstaufen erbaut worden war. Sie wurde später zum Sitz eines Pfleggerichts. Unter dessen Nachfolger Friedrich III. von Leibnitz († 30. März 1338) wurde das Gebiet ab 1328 Teil des nunmehr von Bayern losgelösten und innerhalb des Reiches samt eigener Landesordnung weitgehend eigenständigen Fürsterzbistums Salzburg.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war der rötlich-graue, plattige bis dickbankige Högler Sandstein,[12] der am namensgebenden Berg abgebaut wurde, und der partiell auf dem Gemeindegebiet von Piding liegt, ein wesentlicher Wirtschaftszweig. Der Sandstein wurde zu Tür- und Fensterrahmungen verarbeitet, diente aber auch als Schleifstein. Insbesondere für die Residenzstadt Salzburg lieferte damit Piding erhebliche Mengen an Baumaterial, im 18. und 19. Jahrhundert prägte er den Rupertiwinkel auch im profanen Bauwesen.

Reformation und Gegenreformation, Säkularisation, Übergang an Bayern (1810)

Währen der Reformation wurden die Widdumgüter beider Parteien eingezogen und auf der Basis eines Erbpachtsystems wieder ausgegeben. Durch die Neuburger dissolutio massae erlangte der Pfarrer die Ansprüche auf sämtliche Zehnteinnahmen von Ortelfing und Piding zurück. Dabei blieb das Gut auf Ortelfing in Laienhänden und reichte die Gilt an den Pfarrer weiter. Hingegen wurde das Gut auf Piding 1685 vollständig zur Pfarrei zurückgekauft.[13]

Im Zuge der von Napoleon durchgesetzten Säkularisation und insbesondere mit der Auflösung der geistlichen Herrschaftsgebiete dankte der letzte Erzbischof von Salzburg 1803 ab. Die Säkularisation in Bayern brachte Piding 1810 genauso wie das übrige, seither als „Rupertiwinkel“ bezeichnete Gebiet, an das Königreich Bayern,[14] während das übrige Salzburger Land an Österreich kam. Piding gehörte bis 1818 zum Landgericht Teisendorf und wurde anschließend dem Landgericht Reichenhall zugeordnet,[15] das ab 1862 in das Bezirksamt Berchtesgaden und ab 1939 in den Landkreis Berchtesgaden überging.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden im Durchgangslager Piding über 2 Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus ost- und südosteuropäischen Ländern registriert und über die ganze Bundesrepublik verteilt. Viele fanden in Piding ihre zweite Heimat, wodurch die Einwohnerzahl von 1.140 (1939) auf 1.540 (1946) anstieg. Es gab zwei Lager: Von September 1945 bis 1. Juli 1962 bestand das Lager Piding, das ab 1. Mai 1948 Grenzdurchgangslager Piding genannt wurde. Direkt daneben das Wohnlager, welches überwiegend mit Sudetendeutschen belegt war und aus dem sich die Industriesiedlung Piding und die heutige Wohnsiedlung entwickelt haben. Das Durchgangslager war 1956 im Zuge des Ungarnaufstands nochmals im Blickpunkt der Öffentlichkeit als es über 5.000 Flüchtlinge aus Ungarn aufnahm. Der Ortsteil wird noch heute im Volksmund „Lager“ genannt.

War Piding früher nahezu ausschließlich durch die Landwirtschaft geprägt, ging deren Bedeutung ab Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Bedeutendster Betrieb der Industriesiedlung in Piding war die Firma Hans Schowanek, welche bis 1958 in Piding Holzwaren herstellte (u.a. Produktions- und Vertriebslizenz für das Buchstabenlegespiel Scrabble) und weltweit exportierte (1955: ca. 400 Beschäftigte).[16]

Seit der Gebietsreform

Bis zum 30. Juni 1972 gehörte Piding zum Landkreis Berchtesgaden, der im Zuge der bayerischen Gebietsreform am 1. Juli 1972 zusammen mit dem südlichen Teil des Landkreises Laufen sowie der kreisfreien Stadt Bad Reichenhall zum neuen Landkreis Bad Reichenhall zusammengeschlossen wurde. Am 1. Mai 1973 erhielt der Kreis seine heutige Bezeichnung Landkreis Berchtesgadener Land.

1978 wurden der bis dahin zur Gemeinde Ainring gehörende Ortsteil Bichlbruck[17] und der zur aufgelösten Gemeinde Högl gehörende Ortsteil Kleinhögl[18] nach Piding um- bzw. eingemeindet.

1985 wurde das 1250-jähriges Bestehen Pidings gefeiert. Grundlage für die Errechnung dieses Jubiläums mit 735 als Ausgangsjahr waren die Schenkungen des Bayernherzogs Theodo an den Bischof von Salzburg.[19]

1997 wurde zum Zweck kultureller und ökonomischer Kooperation die EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein gegründet, der auch Piding angehört.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung in Piding
von 1840 bis 2015
Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1840 1) 586 1970 1) 3283
1871 1) 578 1987 1) 4213
1900 1) 822 1991 1) 4517
1925 1) 930 1995 1) 4917
1939 1) 1181 2005 1) 5363
1950 1) 2560 2010 1) 5244
1961 1) 2977 2015 1) 5384
1) Zahlen: Bayer. Landesamt f. Statistik u. Datenverarbeitung[20]

Geografisch-soziokulturelle Zuordnungen

Als ehemals fürsterzbischöflich Salzburger Gebiet gehört Piding zur Kulturlandschaft Rupertiwinkel.[21]

Religion

Laut den Zahlen der Volkszählung am 9. Mai 2011 gehörten in der Gemeinde Piding 63,3 Prozent der Gemeindebevölkerung der römisch-katholischen Kirche (Pfarrei Maria Geburt) und 12,7 Prozent der evangelisch-lutherischen Kirche (Evangelische Kirchengemeinde Bad Reichenhall) an.[20] Zu den restlichen 24 Prozent der Gemeindebevölkerung gibt es zur (Nicht-)Zugehörigkeit einer Religionsgemeinschaft keine Angaben.

Politik

Kommunalwahl 2014[22]
Wahlbeteiligung: 58,0 %

 %50403020100

43,0 %32,3 %14,3 %10,5 %

CSUFWGGrüneSPDVorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Gemeinderat
CSU 9 Sitze
FWG 6 Sitze
GRÜNE 3 Sitze
SPD 2 Sitze
Bürgermeister

Erster Bürgermeister der Gemeinde Piding ist seit dem 1. Mai 2008 Hannes Holzner (CSU), der am 16. März 2014 wiedergewählt wurde.[23]

Wappen

Blasonierung: „Geteilt von Rot und Gold; oben zwei schräggekreuzte silberne Schlüssel, unten ein rot bezungter schwarzer Löwenkopf.“[24]
Wappenbegründung: Die gekreuzten Schlüssel, Attribut des Klosterpatrons heiligen Petrus, sind aus dem Wappen des Klosters Höglwörth als früherer Grundherrschaft im Gemeindegebiet übernommen worden. Der Löwenkopf entstammt dem Wappen des Fürsterzbistums Salzburg, dem Piding als Teil des salzburgischen Pfleggerichts Staufeneck bis zur Eingliederung nach Bayern 1810 angehörte. Das ehemalige Pfleggerichtsschloss Staufeneck, einst wichtige Grenzfeste für die Erzbischöfe von Salzburg, befindet sich auf Gemeindegebiet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Pidinger Theater (Bauerntheater mit jährlich wechselndem Bühnenstück)
Bauwerke
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Piding
Profangebäude
Mauthaus in Mauthausen. Ersterwähnung 908. Ab 1275 Zollstelle an der Grenze Zwischen Bayern und Salzburg an der Salzstraße Reichenhall-Traunstein. Bei der Standortwahl für die Burg Staufeneck dürfte die unmittelbare Nähe zum bereits bestehenden Mauthaus ausschlaggebend gewesen sein. 1440 wurde es an Bayern verkauft. Mit dem Übergang des Rupertiwinkels an Bayern war es funktionslos geworden.
Schloss Staufeneck (auch: Stauffenegg, Staufenägg u. Ä.), eine am Fuße des Hochstaufen gelegene Festung. 1503–13 ließ Erzbischof Leonhard von Keutschach die 1240 von den Herren von Staufeneck erbaute Burganlage erweitern und fortifizieren. Dem Fürsterzbistum Salzburg diente es von 1365 bis 1805 u. a. für den Rupertiwinkel als Pfleggericht.

ehem. Mauthaus in Mauthausen

Schloss Staufeneck

Sakralgebäude
Kirche Mariä Geburt, um 1500 erbaute römisch-katholische Pfarrkirche der Pfarrei Maria Geburt
Kirche St. Laurentius, im romanischen Stil um 1200 vermutlich auf dem Platz eines Vorgängerbaus errichtet, mit sehr gut erhaltenen gotischen Fresken u.a. der „Heiligen Nothelfer“, in der Regel 14 an der Zahl, hier aber aus Symmetriegründen nach Austausch einer anderen um zwei auf 15 ergänzt.
Kirche St. Johann auf dem Johannishögl (Aussichtspunkt) mit gotischen Fresken und Altar

Pfarrkirche Mariä Geburt

Kirche St. Laurentius

Seitenaltar von Gordian Guckh in St. Johann

Sport
Tennishalle, Tennisplätze
50 km Wanderwege, 12 km gespurte Loipen
Pidinger Klettersteig auf den Hochstaufen
Mehrzweckhalle mit Beachvolleyball- und Skaterplatz
Fußballplatz
Vereine
ASV Piding (Fußball, Herren: Kreisklasse)[25]
TC Piding (Tennis, Regionalliga)
Natur und Kultur
Bergblumengarten am Fuß des Hochstaufen
Natur- und kulturhistorischer Wanderpfad
Freizeitanlage am Schlossweiher
Freizeitanlage Lattenbergstraße
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau
Verkehr

Durch Piding verläuft die Bundesautobahn 8 (München–Salzburg). Die letzte Autobahnausfahrt vor der Österreichischen Grenze, Bad Reichenhall, liegt in der Gemeinde Piding und bindet die Bundesstraße 20 an die Autobahn an. Die Bundesstraße führt von Bad Reichenhall kommend am Ortszentrum vorbei weiter nach Freilassing. Die Staatsstraße 2103 verläuft, von der B 20 abzweigend, von Piding in die Nachbargemeinde Anger und schließt in Teisendorf an die B 304 an.

Piding hat einen eigenen Bahnhof an der Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden, der im Nahverkehr von den Linien S3 und S4 (Berchtesgadener Land Bahn) der S-Bahn Salzburg bedient wird. Damit bestehen von Piding aus direkte Nahverkehrs-Zugverbindungen über Bad Reichenhall bis nach Berchtesgaden und über Freilassing (mit Anschlüssen u. a. nach München und Mühldorf), Salzburg bis nach Schwarzach im Pongau. Mit dem IC Königssee – der in diesem Streckenabschnitt zwar als Nahverkehrszug ausgewiesen ist – von bzw. nach Hamburg erfolgt in Piding auch ein Intercity-Halt.

Piding ist mit mehreren Linien verschiedener Betreiber nach Bad Reichenhall, Freilassing, Anger, Reit im Winkel und Salzburg per Linienbus angebunden.

Bildung
Grundschule Piding mit 168 Schülern
Mittelschule Piding-Anger mit 101 Schülern
Rupertusschule Piding, Privates Förderzentrum, Förderschwerpunkt geist. Entwicklung, der Kath. Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising mit 64 Schülern
Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe
Söhne und Töchter
Josef Paar (1913–1997), deutscher Ringer
Literatur
Max Wieser: Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985. Eigenverlag, Piding 1985.
Ronald Knöchlein: Völkerwanderung und Bajuwarenzeit im Rupertiwinkel, in: E. M. Feldinger (Hrsg.): Archäologie beiderseits der Salzach. Bodenfunde aus dem Flachgau und Rupertiwinkel, Salzburg 1996, S. 111–127.
Ronald Knöchlein: Studien zur Archäologie der Merowingerzeit im Rupertiwinkel, Diss., München 1997.