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Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Plankstadt nicht vorenthalten.

Geschichte

Eine erste Siedlung wird für die Zeit um 500 n. Chr. vermutet. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 771 im Lorscher Codex unter der Bezeichnung Blanckenstat.[4] Im Codex sind zahlreiche weitere Urkunden über Schenkungen in Plankstadter Gemarkung an das Kloster Lorsch aufgeführt.[5] Die nächsten schriftlichen Belege stammen aus dem 13. Jahrhundert. Für das Jahr 1256 wird der Pfalzgraf als Besitzer des Dorfes vermerkt. Drei Jahre später, 1259 ging der Grundbesitz durch Geschenk des Wormser Bischofs Eberhard I. mehrheitlich an das Zisterzienser-Kloster Schönau über.[6] Die Mönche versuchten die Bewohner umzusiedeln und ein isoliertes Klostergut zu errichten, scheiterten aber am jahrelangen Widerstand der Bevölkerung. 1296 wurde die Gemeinde Plankstadt gebildet und gelangte wieder zur Kurpfalz, in der sie zur Kirchheimer Zent gehörte.

1462 wurde das Dorf im Zuge der Schlacht bei Seckenheim, einem kriegerischen Ereignis im Rahmen der Mainzer Stiftsfehde, niedergebrannt. Auch der Dreißigjährige Krieg und andere Auseinandersetzungen hinterließen ihre Spuren in der Gemeinde. Für die nächste Zerstörung trug der französische Feldherr und General Mélac die Verantwortung. Im Pfälzer Erbfolgekrieg fiel 1689 ein Großteil der Region, darunter das Heidelberger Schloss seinen Truppen zum Opfer.
1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst und Plankstadt gelangte zu Baden, wo es dem Amt Schwetzingen zugeordnet wurde. 1924 erfolgte die Einteilung zum Amtsbezirk Mannheim, dem späteren Landkreis Mannheim.

1895 vernichtete ein Brand einen halben Straßenzug. Noch größer war die Brandkatastrophe fünf Jahre später, der mehr als 60 Gebäude in drei Straßen zum Opfer fielen. Das Geschehen erregte landesweite Aufmerksamkeit. Innenminister August Eisenlohr besichtigte die Brandstätte und Großherzog Friedrich spendete für das Hilfskomitee für die Brandgeschädigten.

Politisch war seit der Reichsgründung 1871 rasch das Zentrum die stärkste Strömung in Plankstadt. Es konnte seine Vormachtstellung bis zum Ende der Weimarer Republik behaupten. Bei der Reichstagswahl 1933 erhielt das Zentrum 36,3 Prozent, die NSDAP 35,7 Prozent und die KPD 16,9 Prozent der Stimmen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Gemeinde mehr als 1000 Heimatvertriebene auf. Im Jahr 1971 konnte Plankstadt sein 1200-jähriges Jubiläum feiern. Als bei der Kreisreform 1973 der Landkreis Mannheim aufgelöst wurde, wurde Plankstadt in den Rhein-Neckar-Kreis integriert. Bei der parallel durchgeführten Gemeindereform gab es zunächst Pläne, eine große Verwaltungseinheit mit Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim und Plankstadt zu bilden. Nachdem dies verworfen worden war, sollten Oftersheim und Plankstadt nach Schwetzingen eingemeindet werden. Letztlich konnte Plankstadt aber seine Selbständigkeit behaupten.

Jahr 1439 1577 1777 1834 1875 1905 1925 1950 1961 1967 1970 1980 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner[7][8] 125 220 380 1.123 2.532 2.766 5.303 7.294 7.905 8.784 9.050 8.977 9.652 9.744 9.599 9.548 9.685 10.176

Politik
Das Rathaus von Plankstadt
Freiwillige Feuerwehr im Gemeindezentrum am Marktplatz
Gemeindewappen am Rathaus (über Haupteingang)
Wegweiser auf dem Marktplatz
Nachbarschaftsverband

Plankstadt gehört dem Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim an, der für die Erstellung des regionalen Flächennutzungsplans zuständig ist.

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 18 Sitze und wird in direkter Wahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Hinzu kommt der Bürgermeister als Gemeinderatsvorsitzender. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in Plankstadt lag die Wahlbeteiligung bei 60,7 Prozent (2009: 54,8 Prozent). Die Mandatsverteilung ist wie folgt:

Partei Stimmen Sitze Ergebnis 2009
CDU 37,6 % 6 33,1 %, 6 Sitze
Plankstadter Liste e.V.(PlaLi) 27,6 % 5 37,6 %, 7 Sitze
SPD 20,4 % 4 18,2 %, 3 Sitze
Grüne Liste Plankstadt e.V. (GLP) 10,1 % 2 11,1 %, 2 Sitze
Alternative Liste Plankstadt (ALP) 4,4 % 1 0,0 %, 0 Sitze

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Seit dem 1. Oktober 2016 ist Nils Drescher Bürgermeister von Plankstadt.

Bisherige Amtsinhaber:

1894–1901: Friedrich Treiber
1901–1918: Peter Helmling
1919–1928: Ludwig Ahlheim
1928–1933: Peter Helmling
1933–1945: Valentin Treiber
1945–1946: Georg Gerlach (kommissarisch)
1946–1948: Karl Eberwein
1948–1966: Georg Baust
1966–1992: Werner Weick
1992–2008: Wolfgang Huckele
2008–2016: Jürgen Schmitt
seit 1. Oktober 2016: Nils Drescher
Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Blau ein glevenbesetztes silbernes Kreuz, belegt mit einer grünbesamten roten Rose mit grünen Kelchblättern, bewinkelt von vier fünfstrahligen goldenen Sternen.

Aus dem Jahre 1487 stammt der erste urkundliche Nachweis eines Gerichtssiegels aus dem sich das spätere Gemeindewappen ableitet, das 1896 vom badischen Generallandesarchiv vergeben wurde. Eine Bedeutung des Bildes ist nicht bekannt.

Die Flagge ist Weiß-Blau und wurde 1959 vom Innenministerium verliehen. Die Farben nehmen Bezug auf die pfälzisch-wittelsbachischen Farben.[9]

Städtepartnerschaften

Seit 1981 besteht eine Partnerschaft zu Castelnau-le-Lez im Département Hérault (Frankreich).

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wasserturm und katholische Kirche
Museen

Plankstadt verfügt über ein Heimatmuseum.

Sehenswürdigkeiten
Wasserturm

Als Wahrzeichen der Gemeinde gilt der 1907 in Betrieb gegangene Wasserturm. Er diente bis 1981 der Wasserversorgung des Ortes, heute steht er unter Denkmalschutz.[10] Nach einer 2014 abgeschlossenen Sanierung finden im Erdgeschoss in unregelmäßigen Abständen Kulturveranstaltungen statt.[11]

Vogelpark
Eingang zum Vogelpark

Der Vogelpark zeigt seit 1967 exotische und einheimische Vogelarten in Gehegen: neben dem einheimischen Uhu, dem Weißstorch und Austernfischern gehören beispielsweise zahlreiche Papageienarten, Kanarienvögel und der Goldfasan zu den Bewohnern des Parks.

Die Pflege und Unterhaltung des Parkes und seiner etwa 300 Bewohner obliegt dem Kanarien-, Exoten- und Vogelschutzverein 1961 Plankstadt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Erhaltung des Parks und das Futter wird gebeten. Außerdem wird der Park durch den Verkauf von Nachzuchten teilfinanziert.

Baum- und Strauchlehrpfad

Im Jahre 1989 wurde ein Baum- und Strauchlehrpfad eingerichtet, der sich von der Gaststätte der Kleintierzüchter aus in nördlicher Richtung erstreckt. Er wurde seither kontinuierlich verlängert, so wird unter anderem jedes Jahr ein Exemplar des jeweiligen Baum des Jahres hinzugefügt. Mit Stand 2015 umfasst er insgesamt 52 Exemplare auf einer Länge von 450 Metern.[12]

Motivwagen der Landjugend Schwetzingen beim Backenbläserumzug am 15. Februar 2009
Regelmäßige Veranstaltungen

Plankstadts Backenbläser-Fastnachtsumzug findet traditionell schon am Sonntag vor Fastnacht statt, wodurch auch viele Gruppen aus den Nachbargemeinden teilnehmen und sich auf ihre eigenen Umzüge einstimmen können, die zumeist neun Tage später am Fastnachtsdienstag stattfinden.

Freizeit

Der größte Verein Plankstadts ist die TSG/Eintracht Plankstadt. Er besteht aus Abteilungen für Turnen, Leichtathletik, Badminton, Fußball, Handball, Karate und Tischtennis.

Der Musikverein Plankstadt, der besser als BigBand MV Plankstadt bekannt ist, betreibt ein Programm von Tanzmusik bis zur BigBand-Musik.

Der Heimat- und Kulturkreis Plankstadt setzt sich für Erhalt und Pflege der einheimischen Kultur ein.

Außerdem gibt es in der Nähe der Weldebräu einen Dirt-Park, eine Strecke für Dirt Bikes, Mountainbikes und BMX-Fahrräder. Daneben existiert ein Streetpark, speziell für BMX-Räder. Hinter der Weldebrauerei liegt versteckt ein Jugendtreff, der von Dienstag bis Freitag geöffnet ist.

Der Sportverein Frei-Holz Plankstadt war in den 90er Jahren Sieger im Weltpokal im Kegeln.

Wirtschaft und Infrastruktur
Weldebräu
Wirtschaft

Auf der Gemarkung Plankstadt sowie den Gemarkungen umliegender Gemeinden befand sich bis zu Beginn des Jahrtausends Deutschlands einziges größeres Anbaugebiet für Tabak. Die Bauernhöfe in Plankstadt und Umgebung fallen durch eine oder mehrere charakteristische Scheunenbauten auf, die früher zur Tabaktrocknung genutzt werden. In Plankstadt und umliegenden Gemeinden finden sich außerdem vereinzelt noch aktive Ackerbürger-Anwesen mit alten Tabaktrocknungsscheunen. Der Tabakanbau wurde infolge der geänderten EU-Förderrichtlinien (Wegfall der Subventionen) eingestellt. Die freiwerdenden Ackerflächen dienen jetzt vermehrt dem Anbau von Getreide und Hackfrüchten bzw. Sonderkulturen wie Mais und Spargel.

Der größte Arbeitgeber in Plankstadt ist mit ca. 200 Mitarbeitern Corden Pharma GmbH. Das Unternehmen ist seit 1972 in Plankstadt ansässig, zunächst als deutsche Niederlassung des Pharmakonzerns AstraZeneca und seit 2008 als Anbieter für Entwicklungs-, Herstellungs- und Verpackungsdienstleistungen. Ein größerer Betrieb ist die 1752 in Schwetzingen gegründete Privatbrauerei Weldebräu, die sich nach Erschließung einer neuen Grundwasserquelle im so genannten zweiten Grundwasserleiter seit 1971 in Plankstadt an der Gemarkungsgrenze zu Schwetzingen befindet.

Verkehr

Im Zuge des Neubaus der Bahnstrecke Heidelberg–Speyer erhielt der Ort 1872/73 einen Bahnhof am Südrand der Gemeinde. Der Betrieb auf dieser Strecke wurde 1967 wieder eingestellt. Denn schon seit 1927 bestand eine Straßenbahnverbindung durch den Ortskern nach Heidelberg und Schwetzingen. Aber auch dieses Nahverkehrsmittel wurde 1974 stillgelegt. Ein Wiederaufbau wurde in einem Bürgerentscheid 2014 abgelehnt. Heute führen nach Schwetzingen und Heidelberg Buslinien. Eine Bürgerbuslinie, die den vom öffentlichen Nahverkehr nicht erschlossenen Norden des Ortes anbinden soll, ist im Aufbau begriffen.[13] Plankstadt gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.

Die südliche Ortsumgehung Bundesstraße 535 wurde im Dezember 2010 fertiggestellt.[14] Sie verbindet die nahegelegenen Autobahnen A 6 (Mannheim–Heilbronn) und A 5 (Frankfurt–Karlsruhe).

Einrichtungen

Das Funkfeuer HDL ist eine der wenigen Sendeanlagen, die Holzmasten als Antennenträger nutzt.

Medien

Über das Tagesgeschehen berichten die Schwetzinger Zeitung und die Rhein-Neckar-Zeitung.

Friedrichschule
Bildung

In Plankstadt gibt es mit der Friedrichschule eine Grundschule und mit der Humboldtschule eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Weiterführende Schulen können in Schwetzingen und Eppelheim besucht werden. Die Gemeinde betreibt eine Bücherei.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Die Jahreszahlen geben den Zeitpunkt der Verleihung der Ehrenbürgerwürde wieder.

1939: Paul Bönner, war der erste Arzt in der Gemeinde
1959: Josef Fleuchaus, war 40 Jahre lang Lehrer und 1919–1933 Gemeinderat in Plankstadt
1966: Georg Baust, war 18 Jahre Bürgermeister
1992: Werner Weick, war 26 Jahre Bürgermeister
Söhne und Töchter der Gemeinde
Peter Schäfer („Blumepeter“; 1875–1940), Mannheimer Original
Valentin Gaa (1905–1985), Politiker der CDU, Bürgermeister von Schwetzingen und Landrat des Landkreises Mannheim
Meinrad Schaab (1928–2000), Historiker
Lothar Gaa (* 1931), Rechtsanwalt, Politiker der CDU, Landtagspräsident Baden-Württembergs (1980–1982)
Fidelis Ruppert (* 1938), Benediktinermönch, Abt der Abtei Münsterschwarzach 1982–2006
Literatur
Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen. München 1967
Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
Bd 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
Bd 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970
Lothar Wesch: Familien in Plankstadt 1650–1910. Plankstadt: Gemeinde Plankstadt 2009 (= Badische Ortssippenbücher 134)