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Geschichte
Südseite der Altstadt mit St. Marien

Die Stadt hieß um 1235 wie das Gebiet Plawe. Der Name hielt sich bis ins 16. Jahrhundert und wurde dann entsprechend seiner Lautform Plau geschrieben. Plawe ist der polabische Flurname für den Ort, wo Flößerei betrieben wurde.[5] Am 11. Januar 1994 wurde der Name der Stadt Plau durch den Zusatz am See ergänzt, um Verwechslungen mit Plaue, Plauen und Plaue (Brandenburg an der Havel) zu vermeiden.

Vor- und Frühgeschichte

Der Nachweis von Spuren menschlicher Besiedlung und Kultur im Raum Plau geht bis in die Mittelsteinzeit zurück. Ein 1846 bei Kiesabbauarbeiten gefundenes Hockergrab wird der Duvensee-Gruppe 7000 bis 6000 Jahre v. Chr. zugeordnet.[6] Dem Begräbnis waren u. a. eine Hirschgeweihaxt, zwei längsgeteilte Eberhauer und drei Hirschzähne, davon zwei durchbohrt, beigegeben. Zu den frühzeitlichen Funden gehören eine in der Stietzstraße geborgene Spitzhaue aus Stein, ein in der Großen Burgstraße gefundenes Kernbeil aus schwarzem Flintgestein und ein bei Baggerarbeiten in der Elde nahe der Schleuse gefundenes Scheibenbeil.[7] Zu den Besiedlungsspuren aus der Bronzezeit 1800 bis 600 v. Chr. gehören die teilweise zerstörten Großsteingräber und einige Hügelgräber. Aus der Zeit der Völkerwanderung stammen Urnengräber südwestlich von Plau bei Reppentin, die durch Robert Beltz archäologisch untersucht und dokumentiert worden sind.

Die Einzelfunde werden durch 2016 während einer im Vorfeld des Baus der Ortsumgehung (Nordtangente) westlich der Stadt auf der alten Gemarkung Klebe durchgeführten archäologischen Grabung geborgenen zahlreichen Funde komplettiert. Auch hier reichen die Funde bis in die Zeit vor etwa 7000 Jahren zurück.[8]

Die slawische Besiedlung begann in der Region etwa in der Zeit um 700 n. Chr. Im Plauer Stadtwald liegt der frühslawische Burgwall Gaarz aus dem 8. Jahrhundert, wahrscheinlich eine Burganlage der Bethenzer, die bereits im 10. Jahrhundert gegenüber der nordöstlich gelegenen neu begründeten Slawenburg Quetzin ihre Bedeutung verlor.

12. bis 15. Jahrhundert
Hauptartikel: Quetzin (Plau am See) und Burg Plau

Plau am See ist im 13. Jahrhundert aus der slawischen Siedlung der Fischer und Flößer Plawe entstanden. Diese Siedlungsstruktur ist noch heute im ovalen Grundriss der östlichen Altstadt erkennbar. In diesem Bereich konnten auch die meisten slawischen Bodenfunde geborgen werden. Die nördlich gelegene slawische Burg und Siedlung Quetzin, deren dendrochronologischer Nachweis bis ins späte 10. Jahrhundert zurückreicht, bildete ein kulturelles Zentrum des slawischen Stammes der Warnower. Nach der 1164 erfolgten Zerstörung der Burg und der Eroberung und Christianisierung durch Heinrich den Löwen gehörte das Land Kuissin der Herrschaft Werle. Das eher versteckt liegende Quetzin verlor nun zunehmend seine Bedeutung an die für den Handelsverkehr an der wichtigen Handelsstraße von der Mark Brandenburg nach Rostock weitaus günstiger gelegene Siedlung Plau. Diese erlebte nun ihren Aufschwung und wurde als Stadt erstmals 1235 urkundlich erwähnt. Die in dieser Urkunde bestätigten Stadtrechte sind 1225 oder 1226 durch die Fürsten Heinrich Borwin I. († 28. Januar 1227) und Heinrich Borwin II. († 5. Juni 1226) gleichzeitig mit Parchim verliehen worden. Um 1225 wurde mit dem Bau der Marienkirche begonnen, und Ende des 13. Jahrhunderts vollendet. Eine erste Brücke über die Elde an Stelle einer Furt war durch die Anhebung des Wasserspiegels nach dem Bau zweier Wassermühlen notwendig geworden. Die Brücke ist in ihrer ersten Bauphase archäologisch auf die Zeit um 1222/24 datiert worden, eine erforderliche Erhöhung erfolgte um 1246/1251. 1273 ist der Ort Sitz eines fürstlichen Vogtes.

1287 wird erstmals ein durch Fürst Nikolaus II. von Werle auf einer am nordöstlichen Stadtrand gelegenen und in den Plauer See ragenden Landzunge erbautes fürstliches Haus (Schloss), das ab 1448 zur Burganlage erweitert wurde, erwähnt. Der Ausbau mit umfangreichen Befestigungsanlagen erfolgte 1448 bis 1463 zum Schutz gegen Raubritter aus dem südlichen Brandenburgischen. Vogt Lüdecke Hahn hat von 1449 bis 1463 hier seinen Sitz. 1538–50 folgte der weitere Ausbau zu einer bedeutenden Festung. Erst durch Aufschüttung des Burgwalles und Aushebung des Burggrabens bekam die Anlage nun Inselcharakter.

Ende des 13. Jahrhunderts erhielt der Ort eine Stadtmauer mit drei großen (Burg-, Stein- und Eldentor) und einem kleinen Stadttor (Mühlentor) weiteren Schutz. Die Stadttore waren bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Im Norden und Nordosten sind versteckt noch Reste der Mauer und des Wallgrabens erkennbar. Imposant ist die im 13. Jahrhundert errichtete dreischiffige Pfarrkirche St. Marien.

Die ursprüngliche Stadtfeldmark in einer Größe von 60 Hufen ist durch Zukauf von mehreren umliegenden Dorffeldmarken erheblich bis auf die heutige Größe erweitert worden. Die so vereinnahmten Dörfer Slapsow (1244), Gedin (1292), Grapentin (1292), Gardin (1300?), Wozeken (1323) und das alte Gaarz (1376/1381) fielen wüst, einzig das 1308 erworbene Dorf Quetzin blieb als Ortsteil bis in heutige Zeit erhalten.

Während das 13. Jahrhundert der Stadt einen großen Aufschwung brachte, ist insbesondere im Verlauf des 14. Jahrhunderts – wie in ganz Mecklenburg – ein Niedergang unübersehbar.

Landesherren der Stadt
Stadtsiegel, 1354
Hauptartikel: Obodriten (Adelsgeschlecht)
bis Anfang 1227: Heinrich Borwin I.
1229–1238: Johann I. (Mecklenburg) (als Vormund seines Bruders Pribislav)
1238–1256: Pribislaw I.
1256–1272: fürstliche Verwandte für den entmachteten Pribislav
1272–1277: Nikolaus I. (Werle)
1277–1280: dessen Söhne Heinrich I. und Johann I. gemeinschaftlich
1280–1283: Johann I. allein
1283–1293: dessen Sohn Fürst Nikolaus II. (Werle)
1293–1295: Verpfändung an den Ritter Hermann Ribe
1295–1298: Verpfändung an den Fürsten Wizlaw II. von Rügen (1260–1302)
1298–1316: wieder Nikolaus II. von Werle
1316–1337: Johann II. (Werle)
1337–1356: Nikolaus III. (Werle)
1356–1375: Verpfändung an Albrecht II. (Mecklenburg)
1361–1375: Unterverpfändung an die Ritter Heinrich von Stralendorff, Otto von Dewitz und Dankwardt von Bülow
1375–1400: Lorenz von Werle-Güstrow († 1400)
1400–1436: Balthasar (Werle), Johann VII. (Werle) und Wilhelm (Werle)
1375–1403/05: Verpfändung an Ritter Heinrich von Bülow gen. Grotekop sowie dessen Brüder und Kinder, namentlich Vicke von Bülow

Ab 1436 war Plau Landstadt in Mecklenburg und als solche eine der Städte im Wendischen Kreis, die bis 1918 auf mecklenburgischen Landtagen der 1523 vereinten Landstände vertreten waren. 1496 hatte die Stadt 616 erwachsene Einwohner, unkonfirmierte Kinder wurden nicht gezählt.

Anfang des 16. Jahrhunderts wandte sich Herzog Heinrich der Friedfertige in besonderem Maße den Geschicken der Stadt zu. So ließ er 1514 am Südhang des Klüschenberges einen Weinberg anlegen. Ein Weingarten bestand schon seit 1507 nördlich der Burg. Nach dem Tod des Herzogs wurde der Weinanbau wieder aufgegeben.

16. bis 18. Jahrhundert
Burgturm

Das kleine Schloss von 1287 wurde 1448/1463 zur Burganlage befestigt. 1538 bis 1550 erfolgte durch Herzog Heinrich den Friedfertigen der Ausbau zu einer der größten Festungen Norddeutschlands. Im Dreißigjährigen Krieg verwüsteten ab 1626 mehrere Belagerungen durch kaiserliche und schwedische Truppen die Stadt. 1630/1631 und 1638 waren durch verheerende Pestepidemien mehr als 600 Opfer zu verzeichnen. Von rund 1500 Einwohnern vor dem Krieg lebten nach dem Visitationsbericht der Pfarre 1649 nur noch 238 Erwachsene (ab 15 Jahren), Kinder werden nicht erwähnt. Nach 1660 wurde die Festung geschleift. Erhalten sind die Wallanlage, der Burgturm und das 1822 auf dem Gewölbekeller des ehemaligen Schlosses errichtete Amts- und Postmeisterhaus.

Mehrere Brände setzten der Stadt zu. Um 1455 brannte unter anderem das Rathaus ab. 1553 gingen 60 Wohnhäuser und Nebengebäude verloren. Über die Brände von 1560 und 1563 sind keine Schadensberichte erhalten. 1631 brannten 61 Wohnhäuser und Nebengebäude ab. 133 von 177 Häusern (einschließlich Schule und Pfarrhäusern) wurden 1696 zerstört. 1726 gingen 68 Häuser und 25 Scheunen in Flammen auf. Der Brand von 1756 vernichtete 244 Häuser und 179 Nebengebäude, 95 Prozent der Bebauung. Die Kirche blieb erhalten. Danach wurden viele Häuser auf den alten Grundrissen nach dem Vorbild des niedersächsischen Hallenhauses neu gebaut.

Von 1735 bis 1787 waren die Stadt und das Amt Plau an die Krone Preußen verpfändet. Eine Schwadron preußischer Husaren, die von den Bürgern verpflegt werden mussten, lebte während dieser Zeit auf der Burg und in der Stadt. Das Tuchmachergewerbe gewann in jener Zeit eine gewisse Bedeutung. Eine private und eine großherzogliche Tuchfabrik fertigten im 19. Jahrhundert Stoffe für Uniformen.

19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert begann auch für Mecklenburg mit der Franzosenzeit. Anfang November 1806 plünderten 18.000 Mann des Korps von General Nicolas Jean-de-Dieu Soult drei Tage lang die Stadt und verursachten einen Schaden von 70.000 Talern.[9]

Die nachfolgende Zeit war geprägt vom wirtschaftlichen Aufschwung. 1830 entstand in der Stadt eine großherzogliche Maschinenlohnanstalt (Tuchfabrik), 1840 eine Maschinenfabrik mit Eisengießerei. 1845 fuhr der erste Seitenraddampfer Alban über den Plauer See bis nach Röbel/Müritz. 1850 baute Hermann Daries sen. am Ausfluss der Elde aus dem Plauer See eine Kalkbrennerei (Kalkofen) und 1868 kam eine Ziegelei hinzu. Mitte des Jahrhunderts war die Stadt mit 553 „wohlgebauten“ Häusern bebaut. Etwa ab 1880 wurden viele Häuserfassaden modernisiert, wobei Fachwerkfassaden mit Sichtmauerwerk oder Putz verkleidet wurden. 1882 erhielt Plau Eisenbahnanschluss. Ein Plauer Segelverein gründete sich 1884. Das kaiserliche Postamt wurde 1887 gebaut. Zwei Jahre später folgte am Markt das Rathaus im Neorenaissancestil; das alte war kurz zuvor abgebrannt. Erst 1926 wurde das Wasserwerk in Betrieb genommen. Bis dahin mussten die Bürger Wasser aus Brunnen mit mäßiger Wasserqualität beschaffen.

Neuere Geschichte
Parseval-Aeroplan

1910 rückten Plau und der Plauer See in den Fokus von Pionieren der Flugtechnik. Major August von Parseval testete ein von ihm konstruiertes Wasserflugzeug. Die Versuche waren wenig erfolgreich und wurden nicht weiter fortgeführt. Im gleichen Jahr charterte der Mecklenburgische Motor-Yachtklub (MMYC) einen Frachtkahn und ließ auf diesem eine Startrampe für Ein-Mann-Gleitflieger errichten. Nach einer Testreihe mit Dummys konnten Mitglieder des Klubs sich in diesem neuen Funsport versuchen. Die Landung nach nur kurzer Flugstrecke erfolgte immer im Wasser. Auch dieses Kapitel der Flugtechnik wurde nicht fortgeführt.

Während im Deutsch-Französischen Krieg für Plau und Umgebung drei Opfer zu beklagen waren, waren es im Ersten Weltkrieg 146. Die Zahl der Opfer des Zweiten Weltkrieges ist nicht genau zu bestimmen. Verschiedene Gedenkstätten erinnern an sie. Am 3. Mai 1945 zog die Rote Armee kampflos in die Stadt ein. Die Bevölkerungszahl hatte sich durch Flüchtlinge aus dem Osten auf etwa 8000 Personen fast verdoppelt. Die Hotels und Kurhäuser dienten als Flüchtlingsunterkünfte. Die Bodenreform erreichte die Stadt, indem die Stadtgüter Reppentin und Gaarz aufgesiedelt wurden. Die Pelztierfarm Appelburg mit einem Zuchtbestand von 328 Nerzen und 799 Silberfüchsen (1950) wurde von der Sowjetischen Militäradministration übernommen.[10] In der Deutschen Demokratischen Republik wurden alle größeren Betriebe verstaatlicht.

Solidarität
Feuer unterm Dach

Im Januar 1985 – sechs Monate vor dem 750-jährigen Stadtjubiläum – brannte das Rathaus aus. Von den Mitarbeitern unbemerkt, hatte sich im verschlossenen Dachstuhl ein Schwelbrand entwickelt.[11] Von Passanten alarmiert, öffneten die Mitarbeiter den Dachboden, was zum lichterlohen Brand des ganzen Hauses führte. Die Feuerwehr konnte nicht löschen, weil die Schlauchanschlüsse bei −8 °C eingefroren waren. Die Glocke der Rathausuhr fiel aus dem Glockenstuhl und durchschlug zwei Decken. Das Gebäude brannte bis auf die Außenmauern ab. Der Bezirk Schwerin sah sich außerstande den Wiederaufbau zu finanzieren und empfahl den Abriss. In beispielloser Solidarität brachten die Plauer innerhalb weniger Tage 70.000 Mark (DDR) auf. Die Stadtverwaltung bezog das Kulturhaus, das von den ortsansässigen Handwerkern entgeltlos umgebaut und hergerichtet worden war. Baustoff wurde im Tauschhandel besorgt. Nun musste der Bezirk Schwerin mitziehen. Für mehr als 1 Million Mark wurde das Haus wiederhergestellt. Wenige Tage vor Beginn des Stadtjubiläums konnte die Stadtverwaltung wieder in das Rathaus ziehen.

Wende
Hauptartikel: Albrecht-Joachim Boldt und Wende und friedliche Revolution in der DDR

Zur Zeit der Wende und friedlichen Revolution in der DDR hatten Propst Albrecht-Joachim Boldt und Pfarrer Klaus Rziha zentrale Bedeutung in Plau.
Ab 1991 wurde der denkmalgeschützte historische Stadtkern mit seinen vielen Fachwerkhäusern und den Gebäuden des Burgbereichs in die Städtebauförderung aufgenommen und zu großen Teilen gründlich saniert. Das Stadtbild hat sich seitdem erheblich verbessert. Nachdem nahezu alle Industriebetriebe in den Nachwendejahren geschlossen werden mussten, sind der Tourismus, der seit 1991 eine sehr positive Entwicklung erfahren hat, und das Gesundheitswesen (Krankenhaus und zwei Reha-Kliniken) von überregionaler Bedeutung.

Eingemeindungen
1921: Quetzin (Plau am See)
1. Juli 1950: Reppentin
1. Januar 1973: Klebe und Hof Lalchow
1. Januar 2011: Karow (Plau am See) mit dem Ortsteil Leisten
Politik
Rathaus
Stadtvertretung

Die Wahl der Stadtvertreter am 25. Mai 2014 führte zu folgender Verteilung der Sitze:[12]

CDU: 8 Sitze
SPD: 5 Sitze
Die Linke: 3 Sitze
Bürgerinitiative „Wir leben“ e. V.: 3 Sitze
Bürgermeister
Bürgermeister Reier (2015)
Hauptartikel: Liste der Bürgermeister von Plau (Mecklenburg)

Nach 1945 wechselte die Parteizugehörigkeit mehrfach zwischen KPD/SED und CDU. Von 1951 bis 1990 waren alle Bürgermeister Mitglied der Blockpartei NDPD. 2001 unterstützte die CDU unter Rüdiger Hoppenhöft die Kandidatur von Norbert Reier (PDS). Diese quasikoalitionäre Zusammenarbeit von CDU und PDS (heute: Die Linke) ist in ganz Deutschland einmalig.

Die seit 1990 demokratisch gewählten Bürgermeister sind:

1990–1994: Axel Tohtz, parteilos, CDU
1994–2001: Hans-Heinrich Jarchow, SPD
seit 2001: Norbert Reier, PDS/Die Linke
Wappen

Das Wappen wurde am 10. April 1858 von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin festgelegt und unter der Nr. 56 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold ein rotes, auf einem Sockel stehendes Stadttor mit 5 Zinnen, an jeder Seite desselben eine bogenförmige Ausladung mit je zwei Zinnen, in der Toröffnung ein hersehender schwarzer Stierkopf mit schwarzen Hörnern, geschlossenem Maul und einer goldenen Krone, die fünf abwechselnd mit Lilien und Perlen besteckte Zinken zeigt (Richenbergischer Stierkopf).“[13]

Flagge

Die Flagge der Stadt Plau am See ist von Rot, Gold (Gelb) und Rot längsgestreift, die roten Streifen nehmen je ein Sechstel der Flaggenhöhe ein, der goldene (gelbe) Streifen nimmt zwei Drittel der Flaggenhöhe ein und ist in der Mitte mit der Figur des Stadtwappens in flaggengerechter Tingierung belegt, wobei sich die Höhe der Figur des Stadtwappens zur Höhe des Flaggentuchs wie 5:9 verhält; die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.[13]

Städtepartnerschaften
Plön (Schleswig-Holstein) seit 1990
Nysted (Dänemark)
Sehenswürdigkeiten und Kultur
Fachwerkhäuser Am Eichberg
Hubbrücke
Bauwerke
Hauptartikel: Liste der Baudenkmale in Plau am See

Es gibt über 150 Einzeldenkmale in der Altstadt, die unter Denkmalschutz stehen. Zahlreiche Fachwerkhäuser sind bemerkenswert. insbesondere das Gretchenheim (Rahmwallstr. 1), Bergstr. 6, Große Burgstraße 28, Markt 13 und 15, Am Eichberg 13/15, Ensemble Auf dem Eichberg 1, Stietzstraße 6, 8 und 31, Steinstraße 16 und 18, Eldenstraße 19. In vielen Häusern sind noch Türen aus der Zeit von 1800 bis 1900 erhalten.

Besonders erwähnenswert sind:

die frühgotische Ev. Pfarrkirche St. Marien aus dem 13. Jahrhundert,
die Reste der einstigen großen Festungsanlage mit dem begehbaren Burgturm von 1448 mit einem elf Meter tiefen Verlies und drei Meter dicken Mauern,
die ehemalige Mühle an der Schleuse, die bereits 1273 urkundlich als Plauer Wassermühle Erwähnung fand und nach dem Stadtbrand 1756 wieder aufgebaut wurde,
die 1840 errichtete ehemalige (neue) Synagoge in der Strandstraße,
die 1858–1860 erbaute Bürgerschule in der Langen Straße, die heutige Kantor-Carl-Ehrich-Grundschule,
das 1888 erbaute Rathaus am Markt im verspielten Stil der niederländischen Neorenaissance mit seinem Uhrentürmchen,
das 1889 erbaute ehemalige Kaiserliche Postamt in der Steinstraße,
der 1926–1927 errichtete Wasserturm auf dem Klüschenberg (inzwischen als Aussichtspunkt nicht mehr geeignet, da die umgebenden Bäume den Blick nicht mehr freigeben)

Technische Denkmale sind:

die 1916 mit Hilfe von Kriegsgefangenen errichtete Hubbrücke mit einem Hub von 1,60 Meter,
die 1834 erbaute und inzwischen mehrfach modernisierte Eldeschleuse mit Hühnerleiter.
Erinnerungen
Wilde-Denkmal

Denkmäler

1881: Gefallene von 1870/71 am Markt
1882: Ehrenbürger Wilhelm Wilde am Dr.-Wilde-Haus
1921: Gefallene von 1914–1918 auf dem Klüschenberg
1922: Gefallene von 1914–1918 in der Marienkirche
1941: Ehrenbürger Dr. Ernst Alban auf dem Friedhof
1998: Gedenkstätte für die Opfer des Zweiten Weltkrieges am Klüschenberg

Gedenksteine

1892: Stadtförster Diedrich Fockenbrock auf dem Klüschenberg
1954: Opfer des Faschismus (eingelagert)
2008: jüdischer Friedhof

Skulpturen des Bildhauers Wilhelm Wandschneider

1903: Coriolan an der Seepromenade
1906: Sieger im Seglerhafen
1922: Gefallenendenkmal 1914–1918 in der Marienkirche
1935: Sämann und Mähender Bauer (links und rechts des Kinos)
1936: Pfennigjunge an der ehemaligen Sparkasse Steinstraße
Natur und Erholung
Schleuse, „Hühnerleiter“ und Mühlengebäude
4. Wasserstraße
Die Promenade an der Elde von der Schleuse bis zum Hafen zeigt Impressionen einer Fischer- und Flößerstadt und wird vom Hafen weiter geführt bis an den Plauer See. Mit der (gelungenen) Neugestaltung des ehemaligen Fischereistandortes „Kalkofen“ entstand dort ein neuer Standort für die Wasserschutzpolizei sowie eine Mole mit einem 13,5 Meter hohen Aussichtsturm.
Die Elde kann entweder an der sogenannten Hühnerleiter (Brücke bei der Schleuse), der historischen Hubbrücke oder an der Neuen Brücke von der Umgehungsstraße (B 103) am Jachthafen überquert werden.
Der Plauer See bietet an seinen weitgehend naturbelassenen Ufern einige Badestellen. Das Nordufer des Sees steht unter Naturschutz (Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide).
Die Stadt ist Teil der Lehm- und Backsteinstraße, die das Gebiet südlich/südwestlich der Stadt mit den Dörfern Ganzlin (alte Brennerei), Gnevsdorf (Lehmmuseum), Retzow (Filzmanufaktur), Wangelin (Kräutergarten) und Benzin (alte Ziegelei) umfasst.
Südlich der Stadt liegt das Naturschutzgebiet Plauer Stadtwald mit mehreren kleinen Waldseen. Ein Naturlehrpfad bietet den Naturfreunden die nötigen Informationen.
Museen

In Plau gibt es das Burgmuseum, bestehend aus dem Burgturm mit elf Meter tiefem Verlies und als besondere Sehenswürdigkeit die funktionstüchtige ehem. Kirchturmuhr aus dem Jahr 1581 und dem sehenswerten Museum im Burghof. Es widmet sich insbesondere dem Plauer Handwerk und der Industrie des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht der Erfinder der Hochdruck-Dampfmaschine Ernst Alban. In diesem Museum können eine historische Hochdruck-Dampfmaschine (Modell) und andere historische Maschinen, darunter eine fast komplette Druckerei in Funktion besichtigt werden.

Das 1994 gegründete Bildhauermuseum Prof. Wandschneider zeigt Dokumente und Plastiken des Plauer Bildhauers Wilhelm Wandschneider, einem Ehrenbürger der Stadt. Es ist seit Mai 2014 in das Burgmuseum eingegliedert.

Nördlich der Stadt in Plau-Quetzin an der B 103 locken die Schauimkerei und das Bienenmuseum der Familie Bode zahlreiche Gäste an.[1]

Regelmäßige touristische Höhepunkte
Badewannenrallye, 2010

Die evangelische Kirchengemeinde St. Marien veranstaltet seit 1980 einen Plauer Musiksommer, der den Besuchern und Einwohnern der Stadt etwa 15 Konzertveranstaltungen präsentiert. (Ende Juni bis Anfang September mittwochs 20 Uhr)

Ein Anziehungspunkt für tausende Traktoren- und Oldtimerliebhaber aus ganz Deutschland und darüber hinaus ist das jährlich (seit 2015 alle zwei Jahre) Ende Juni stattfindende Lanz-Bulldog-Traktorentreffen auf dem Bauernhof der Familie Reichelt rund vier Kilometer nördlich der Stadt.

Der Plauer Badewannenverein veranstaltet seit 1989 am zweiten Wochenende im Juli auf der Elde mit der Plauer Badewannenrallye das größte Volksfest der Stadt.

Seit 2014 etablieren sich Ende Juli die Plauer Rittertage für Anhänger und Freunde mittelalterlicher Kultur und Kunst.

Die seit 2007 Ende September stattfindenden Müritz-Fischtage erleben mit der Auftaktveranstaltung einen Höhepunkt in der Stadt. Die Restaurants bieten in diesen Tagen ihre kulinarischen Fischspezialitäten an. Ebenfalls seit 2007 veranstaltet die Köchevereinigung plau-kocht.de regelmäßige Kochevents und beteiligt sich an der Organisation vieler städtischer Veranstaltungen.

Vereine, Sport und Erholung
Marina an der Metow (2016)

Plau am See und die nähere Umgebung bieten viele Möglichkeiten für Sport und Erholung, u. a.: Wassersport, Fahrgastschifffahrt, Angeln, Jagd, Baden, Bowling, Reiten, Draisinebahn, Flugsport, Rundflüge, Wanderrouten, Fahrradverleih, Erlebnisbäder, Golf, Wellness, Handball und Fußball.

Eine der wenigen Beherbergungsstätten mit Übernachtungsplätzen für in der Mobilität eingeschränkte Menschen sowie Kultur- und Sportangeboten für Menschen mit und ohne Behinderung im Land Mecklenburg-Vorpommern ist die Jugendherberge Plau am See.[14]

Konfessionen
Evangelische Gemeinde St. Marien
Hauptartikel: Pfarrkirche St. Marien (Plau am See)

Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Marien besteht seit 1532 als die Reformation die Stadt erreichte. Seitdem wird in der Marienkirche nach der lutherischen Lehre gepredigt. Die Gemeinde gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland mit Bischofs- und Verwaltungssitz in Schwerin.

Rund 1520 Gemeindeglieder bilden die größte christliche Gruppe in der Stadt. Seit dem 1. Januar 2005 ist die Mariengemeinde mit der Nachbargemeinde Barkow/Broock (knapp 280 Gemeindeglieder) verbunden. Die Pfarre ist seit 1. Mai 2007 mit einem Pastorenehepaar mit einem Stellenumfang von zusammen 150 % besetzt. Neben dem Gemeindedienst ist die Krankenhausseelsorge in den Plauer Kliniken ein wichtiger Tätigkeitsbereich.

Die Marienkirche ist auch ein touristischer Anziehungspunkt. Vom Turm hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und ihre Umgebung mit dem Plauer See.

Bereits seit 1980 findet in der Marienkirche im Sommer der Plauer Musiksommer mit wöchentlichen Konzerten (mittwochs 20 Uhr) ein breites Publikum. Als Landesposaunenwart bereichert Martin Huß Gottesdienste und Konzerte.

Katholische Gemeinde St. Paulus

Nach der Einführung der Reformation in Plau spielte der katholische Glauben lange Zeit keine Rolle in der Stadt. Erst im Verlauf des späten 19. Jahrhunderts kamen Landarbeiter (Schnitter) vorwiegend aus Polen nach Mecklenburg und damit auch in die Plauer Umgebung. Zum Gottesdienst fuhren sie nach Meyenburg und nach Parchim, wo sich bereits katholische Gemeinden gebildet hatten. Der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus in Plau erfüllte sich erst 1921, als ein Geschäftsmann die ehemalige Synagoge kaufte und der Gemeinde als Gotteshaus schenkte. Sie diente bis zur baupolizeilichen Sperrung wegen Einsturzgefahr 2003 als Gottesdienstraum. Bis zum Herbst 2007, der Einweihung eines neuen Gemeindehauses mit Kapelle in einem umgebauten und sanierten Fachwerkhaus am Markt, fanden Gottesdienste in der evangelischen Marienkirche statt. Die katholische Gemeinde mit ca. 300 Gliedern wird vom Pfarramt in Goldberg verwaltet. Die Oberverwaltung obliegt dem Bistum Hamburg.

Neuapostolische Gemeinde

Ein neuapostolischer Prediger trat in Plau erstmals 1927 öffentlich auf. Nur schwer konnte sich die kleine Gemeinde gegen den Widerstand der evangelischen und katholischen Kirche etablieren. Ihren größten Zuwachs erlebte sie am Ende des Zweiten Weltkriegs durch die Flüchtlinge aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches. Fanden die Gottesdienste und Zusammenkünfte der Gemeinde früher in Privathäusern statt, besitzt sie seit den 1980er Jahren ein eigenes Gemeindehaus.

Jüdische Gemeinde
Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof
Hauptartikel: Jüdischer Friedhof (Plau am See)

Nachrichten über eine jüdische Gemeinde im Plau des späten Mittelalters liegen nicht vor. Anfang 1753 zogen die beiden ersten Schutzjuden in die Stadt. Die Personenzahl in der Plauer Gemeinde war nie sehr groß: 1769 = 5 Schutzjuden und ihre Familien, 1792 = 6 Schutzjuden mit Familien, 1810 = 53 Personen (ohne kleine Kinder), 1830 = 63, 1860 = 65, 1890 = 36, 1925 = 13, seit Anfang 1939 lebte kein Jude mehr in Plau.

Die neue Synagoge in der Strandstraße wurde am 23. Oktober 1840 feierlich geweiht. Nachweisbar ist eine Vorgängersynagoge in der Judengasse (Ersterwähnung 1763), dies war jedoch lediglich ein kleiner Betraum in einem Wohnhaus. Die Synagoge in der Strandstraße fällt durch ihre großen rundbogigen Fenster auf. Der letzte jüdische Gottesdienst fand im September 1904 statt. Bereits zwei Jahre zuvor hatte mangels jüdischer Männer der evangelische Ortspastor August Wiegand das für einen vollwertigen Gottesdienst erforderliche Minjan ergänzt. Im April 1920 erwarb der katholische Fabrikant Paul Strauss aus Essen das Gebäude und überschrieb es der katholischen Gemeinde die es mehr als 80 Jahre als Gotteshaus nutzte. Der Toraschrein diente als Teil des Altars.

In den Jahren 1961–1962 wurde das Gebäude ohne denkmalpflegerische Rücksichtnahme instandgesetzt und insbesondere im Innenraum durch Einbau neuer Decken, Fußböden und Gestühl stark verändert. Durch einen Anbau an der Südseite (Sakristei) ist auch vergeblich versucht worden, ein weiteres Absenken des südlichen Fundamentes zu verhindern. Weitere Umbauten haben die Originalsubstanz der Fenster und Türen komplett erneuert. Lediglich die Frauenempore und der ehemalige Toraschrein blieben in ihrer Substanz weitgehend erhalten. Nach 1990 hat sich aufgrund von Fundamentsetzungen der bauliche Zustand weiter erheblich verschlechtert, was 2002 zur baupolizeilichen Sperrung führte. Im Jahr 2005 wurde der Bau als Kirchengebäude offiziell entwidmet. Inzwischen befindet er sich in Privatbesitz und steht leer.[15] Der Toraschrein und die Frauenempore wurden geborgen und werden seither in der Sammlung zur jüdischen Geschichte Röbel/Müritz verwahrt. Obwohl derzeit kein Nutzungskonzept vorliegt, ist ein Abriss des Gebäudes gegenwärtig nicht zu befürchten.[16]

Ein kleiner, in den 1750er Jahren angelegter und mehrfach erweiterter jüdischer Friedhof am Klüschenberg besteht mit einigen historischen Grabmalen noch heute. Die letzte Beisetzung fand 1951 statt. Die Grabmale wurden im September 2008 gereinigt und ausgebessert. Am 16. September 2008 wurde ein Gedenkstein aufgestellt.

Verkehr
„Bahnhofsgaststätte“ Plau am See

Plau am See liegt an den Bundesstraßen 103 und 191. Etwa zehn Kilometer östlich von Plau verläuft die Bundesautobahn 19 (Berlin–Rostock). Zur Auffahrt Röbel sind es 22 km. Die Autobahn 24 (Berlin–Hamburg) ist südlich von Meyenburg (25 km) und westlich von Parchim zu erreichen.

Plau liegt an der Bahnstrecke Güstrow–Meyenburg, die seit dem 24. September 2000 nicht mehr regelmäßig befahren wird und mittlerweile im Besitz der privaten RegioInfra Gesellschaft ist. Vereinzelt fahren noch Güter- und (im Sommer) Traditionszüge. Die nächstgelegenen regelmäßig bedienten Bahnhöfe sind Inselstadt Malchow an der Mecklenburgischen Südbahn, Waren (Müritz) an der Bahnstrecke Berlin–Neustrelitz–Rostock, Güstrow an der Bahnstrecke Lübeck–Bützow–Stettin, Pritzwalk am Prignitz-Express sowie Parchim.

Der Öffentliche Personennahverkehr wird von Busunternehmen in der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH betrieben. Gut zu erreichen sind im Süden Meyenburg, im Westen Lübz, Parchim und Schwerin, im Norden Krakow am See und Güstrow, im Osten Malchow und Röbel. Im Sommer verbindet eine Schiffslinie Plau mit Waren.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Ernst Alban (1791–1856), Augenarzt und Maschinenbauer (1841)
Wilhelm Wilde (1829–1881), Arzt (1880)
Carl Ehrich (1802–1886), Kantor (1883)
Gustav Bardey (1826–1905), Wasserheiler (1887)
Christian Eichbaum (1815–1905), Senator (1899)
Heinrich Haukohl (1841–1906), Großkaufmann (1904)
Wilhelm Wandschneider (1866–1942), Bildhauer (1926)
Söhne und Töchter der Stadt

In chronologischer Reihenfolge nach Geburtsjahren

Anna (1485–1525), Prinzessin zu Mecklenburg, Landgräfin von Hessen
August von Hedemann (1785–1859), preußischer General
Adolph Alexander (1799–1869), Kaufmann, Politiker
Carl Genzke (1801–1879), deutscher Veterinär, Humanmediziner und Parlamentarier
Friedrich Johann Meyer (1814–1882), deutscher Jurist, Bürgermeister, Parlamentarier und Minister
Diedrich Fockenbrock (1819–1906), Stadtförster
Friedrich Lange (Maler) (1834–1875), Historienmaler
Friedrich Bohndorff (* 1848), Afrikareisender, Ornithologe
Wilhelm Lemke (1873–1953), Komponist, Musikpädagoge
Hans Koch (1876–1939), Kunstmaler
Alfred Brunswig (1877–1927), Philosoph
Ludwig Düwahl (1879–1940), Illustrator
Wilhelm Pargmann (1884–1944), SPD-Politiker, Mitglied der Preußischen Landesversammlung
Martin Karsten (1890–1995), Lehrer und Politiker
Wilhelm Techmeier (1895–1971), Kunstmaler
Friedrich Täubrich (1920–1993), Veterinärmediziner und Politiker
Rudolf Elvers (1924–2011), Musikwissenschaftler
Jürgen Gundlach (1926–2014), Philologe und Dialektologe
Jürgen Andrees (* 1935) CDU-Politiker, Landrat a. D., Landtagsabgeordneter a. D.
Peter Paetzold (* 1935), Chemiker
Gerhard Andrées (* 1936), Kunstmaler
Hans Peter Günther (1941–2015), Landessing- und Landesposaunenwart in Greifswald
Peter Hackbusch (* 1958), Fußballspieler
Philipp-Sebastian Kühn (* 1977) SPD-Politiker, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.
Mit Plau verbundene Persönlichkeiten

In alphabetischer Reihenfolge

Albrecht-Joachim Boldt (* 1933), Propst
Rüdiger Döhler (* 1948), Chefarzt
Johann Dornblüth (1784–1857), Mediziner
Ferdinand Klitzing (1807–1883), Bürgermeister
Wolfgang Muchow (1933–2002), Lehrer und Kunstmaler
Wolfgang Nußbücker (* 1936), Orgelbaumeister und Kantor
Fred Ruchhöft (* 1971), Historiker und Archäologe
Hinnerk Schönemann (* 1974), Schauspieler
Michael Schulz (* 1963), Jazzmusiker und Komponist
Swartepape (13./14. Jahrhundert), Patrizierfamilie
André Thieme (* 1973), Springreiter
August Wiegand (1864–1945), Pastor, Kirchenrat
Magda Wiegand-Dehn (1867–1938), Pastorenfrau, Paramentenkünstlerin
Evert Wichtendal (2. Hälfte des 16. Jahrhunderts), Bronzegießer
Literatur
Heidemarie Ruchhöft: Chronik der Stadt Plau am See. Plau am See 2009, 208 S. (Hg.: Druckerei A. C. Froh, Inh. Thomas Leppin, Plau am See).
Georg Christian Friedrich Lisch: Geschichte der Stadt Plau und ihrer Umgebungen. Schwerin 1852. (digitalisiert durch die Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern)
Heidemarie Ruchhöft, Fred Ruchhöft: Plau in alten Ansichten (Teil 1). Zaltbommel 1992, ISBN 90-288-5473-8.
Heidemarie Ruchhöft, Fred Ruchhöft: Plau in alten Ansichten (Teil 2). Zaltbommel 1996, ISBN 90-288-6266-8.
Fred Ruchhöft: Die Entwicklung der Kulturlandschaft im Raum Plau-Goldberg im Mittelalter. (Rostocker Studien zur Regionalgeschichte, Band 5), Rostock 2001, ISBN 3-935319-17-7.
Dieter Rühe: Die Parseval-Flugmaschine von 1910 und andere Flugprojekte am Plauer See. Schwerin 2001, ISBN 3-928820-12-5.
Ingeburg Baier: Mein Plau am See – wie ich es erlebte. Rostock 2004, ISBN 3-937179-38-0.
Weblinks
 Commons: Plau am See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Plau am See
Offizielle Seite des Amtes Plau am See
Modell der Synagoge Plau am See