Liebe Personaler aus Püttlingen:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Püttlingen

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Püttlingen nicht vorenthalten.

Geschichte
Mittelalter

Im Mittelalter war Püttlingen im Besitz von Metzer Bischöfen. Während des Investiturstreits (1075–1122) übertrugen die kaisertreuen Metzer Bischöfe das Gebiet um Püttlingen den Herren von Forbach, doch behielten sie selbst die Oberlehnsherrschaft über Püttlingen.

1365 heiratete Henriette, die letzte Besitzerin aus dem Hause Forbach, Johann I. von Kriechingen und somit ging Püttlingen an das Haus Kriechingen über. Johann I. wählte Püttlingen zum Sitz eines Amtes, zu dem unter anderem auch Obersalbach, Rockershausen und Luisenthal gehörten.
Doch durch den Umstand, dass Püttlingen immer noch ein Lehen des Hochstifts Metz war, zugleich aber zur Grafschaft Kriechingen gehörte, die Reichslehen war, nahm Püttlingen eine Sonderrolle im deutsch-französischen Grenzbereich ein, und wurde dadurch immer mehr in die Rolle eines politisch eigenständigen Territoriums gedrängt.

Frühe Neuzeit

Im Jahre 1552 wurde im Zuge des Vertrags von Chambord Metz unter französische Schutzherrschaft als Gegenleistung zur französischen Unterstützung protestantischer Fürsten gegen Kaiser Karl V. genommen. Da Püttlingen Metzer Lehen war, fiel es ebenfalls unter französische Schutzherrschaft.
Auch nach dem Dreißigjährigen Krieg 1648 und den Reunionskriegen 1697 blieb Püttlingen mit Metz französisch.

18. Jahrhundert

Im Jahre 1766 tauschte der französische König Ludwig XV. die Herrschaft Püttlingen gegen das strategisch günstigere Territorium der Abtei Wadgassen mit dem Fürsten Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken und dem Fürsten Christian Ludwig zu Wied-Runkel (1762–1791), Herr von Püttlingen, im so genannten Austauschvertrag vom 15. Februar 1766. Damit verzichtete Frankreich auf die Metzische Exklave. 1788 verkaufte Christian Ludwig die Herrschaft Püttlingen an den Fürsten Ludwig von Nassau-Saarbrücken und Püttlingen gehörte ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zur Grafschaft Kriechingen.

Französische Revolution und Wiener Kongress

In den Jahren 1792–1793 wurden die Gebiete an der Saar von französischen Revolutionstruppen besetzt. Püttlingen (sonst genannt Puttelange-lès-Sarrelouis oder Pettelange-Créhange) wurde dem wiedererrichteten Königreich Frankreich zugeordnet und dem Département Moselle zugeteilt. Im Zweiten Pariser Frieden (1815) wurde die Region und damit Püttlingen dem Königreich Preußen zugeordnet, nachdem Napoleon am 21. Juni 1815 von den Alliierten bei Waterloo geschlagen worden war.

In der Folge gehörte die Gemeinde Püttlingen zur Bürgermeisterei Völklingen im Kreis Saarbrücken, während die kleinen Gemeinden im mittleren Köllertal der Bürgermeisterei Sellerbach zugeordnet wurden.

Industrialisierung

Das Köllertal war überwiegend landwirtschaftlich geprägt, bis in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Bergbau die Industrialisierung der Region einleitete. 1866 bzw. 1881 wurden in Püttlingen die Steinkohlegruben Viktoria I und II abgeteuft. 1891 folgte der Aspenschacht und 1902 die Grube Viktoria III im Köllerbacher Ortsteil Engelfangen.

Durch den starken Zustrom von Arbeitskräften kam es zu einem raschen Bevölkerungswachstum und damit zur Ausdehnung der Ortschaften, was zu Schwerpunktverlagerungen in den Verwaltungsstrukturen führte. 1868 schied Püttlingen deshalb aus der Bürgermeisterei Völklingen aus und wurde eine eigenständige Gemeinde.

20. Jahrhundert

Nach dem Ersten Weltkrieg 1919 wurde das Saargebiet von Deutschland abgetrennt und geriet unter französische Besatzung. Am 10. Januar 1920 wurde im Versailler Friedensvertrag geregelt, dass die Saarregion durch den Völkerbund in Genf verwaltet, wirtschaftlich aber zu Frankreich gehören sollte. Nach einer Frist von 15 Jahren sollten dann die Bürger der Saarregion frei über ihre zukünftige staatliche Zugehörigkeit entscheiden dürfen.

Am 13. Januar 1935 entschieden sich 90,8 % der Saarbevölkerung für die Rückgliederung an Deutschland, welche dann am 1. März 1935 vollzogen wurde – das Saargebiet wurde wieder an das Deutsche Reich angeschlossen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Püttlingen zunächst unter amerikanische, am 29. Juli 1945 unter französische Besatzung. Am 17. November 1947 wurde das Saarland mit den Saargruben wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen und in den französischen Währungs- und Zollbereich eingegliedert. Die Staatsverfassung des Saarlandes wurde am 15. Dezember 1947 verabschiedet.

Am 23. Oktober 1954 war zwischen dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Ministerpräsidenten Pierre Mendès France das Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über das Statut der Saar ausgehandelt worden. Bis zum Abschluss eines Friedensvertrages mit Deutschland sah das Abkommen die Unterstellung des Saarlandes unter einen Kommissar der Westeuropäischen Union vor. Dieser sollte das Land nach außen vertreten. Die saarländische Regierung sollte jedoch weiter für die inneren Angelegenheiten zuständig und die wirtschaftliche Anbindung an Frankreich erhalten bleiben. Allerdings war auch eine engere wirtschaftliche Vernetzung mit der Bundesrepublik vorgesehen.

Bei der Volksabstimmung zum Abkommen am 23. Oktober 1955 über das Europäische Statut des Saarlandes stimmte Püttlingen folgendermaßen ab: 2569 Wahlberechtigte stimmten mit „Ja“; 6259 Wahlberechtigte stimmten mit „Nein“. In Köllerbach stimmten 1333 Wahlberechtigte mit „Ja“ und 2481 Wahlberechtigte mit „Nein“. Durch die darauf folgenden Verhandlungen und den Luxemburger Vertrag vom 27. Oktober 1956, in dem Frankreich der Rückgliederung des Saarlandes unter westdeutsche Hoheit zustimmte, wurde Püttlingen zum 1. Januar 1957 politisch und am 6. Juli 1959 („Tag X“) wirtschaftlich der Bundesrepublik Deutschland angeschlossen.[3]

Am 21. Mai 1968 wurde Püttlingen zur Stadt erhoben.

Eingemeindungen

Die Stadt Püttlingen und die Gemeinde Köllerbach wurden im Rahmen der Gemeindegebietsreform am 1. Januar 1974 zusammengeschlossen.[4]

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

Jahr 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2008 2011 2012 2013 2014 2015
Einwohner 20.822 20.679 20.682 20.693 20.853 20.956 20.887 20.765 20.552 20.142 19.134 18.848 18.668 18.707 18.748

Politik

Kommunalwahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 52,7 % (2009: 66,3 %)

 %50403020100

42,5 %31,2 %7,9 %7,7 %4,5 %3,4 %2,8 %

CDUSPDAfDLinkeGrüneDKPFDP
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   8   6   4   2   0  -2  -4  -6

-2,6 %p
+4,8 %p+7,9 %p-2,9 %p+0,9 %p-3,7 %p-4,3 %p
CDUSPDAfDLinkeGrüneDKPFDP
Stadtrat
Püttlinger Rathaus

Der Stadtrat Püttlingen zählt 33 Ratsmitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis[6]:

Partei Stimmenanteil Sitze
CDU 42,54 % 15
SPD 31,24 % 11
AfD 7,90 % 2
LINKE 7,70 % 2
GRÜNE 4,45 % 1
DKP 3,37 % 1
FDP 2,82 % 1

Bürgermeister
1868–1904: Johann Pickard
1905–1919: Josef Mattonet
1921–1938: Ludwig Georg
1938–1945: Jakob Jung
1946–1949: Peter Zimmer
1949–1956: Peter Müller
1956–1966: Nikolaus Boßmann, CDU
1966–1974: Hans Koch, parteilos (ab 1968 Bürgermeister der Stadt)
1974–2001: Rudolf Müller, CDU
seit 2002: Martin Speicher, CDU

Bei der Direktwahl des Bürgermeisters am 7. Juni 2009 konnte sich Martin Speicher bereits im ersten Wahlgang mit 50,01 % gegen seine Gegenkandidaten durchsetzen.[7] Er wurde somit für eine zweite Legislaturperiode bis 2017 gewählt.

Wappen
Grafschaft Kriechingen
Köllerbach
Stadtlogo von Püttlingen

Blasonierung: Durch eine eingebogene Spitze, darin in blauem, mit neun goldenen Schindeln bestreuten Feld, ein rechtsgewendeter, rotbewehrter und rotgezungter goldener gekrönter Löwe. Im rechten Obereck in Rot ein schwebendes, silbernes Ankerkreuz, im linken Obereck in Silber ein roter Balken.

Das Püttlinger Wappen wurde der Stadt am 9. Mai 1975 vom saarländischen Innenminister mit folgender Beschreibung verliehen: „Durch eine eingebogene Spitze, darin in blauem, mit neun goldenen Schindeln bestreuten Feld, ein rotbewehrter und rotgezungter goldener gekrönter Löwe, gespalten; vorne in Rot ein schwebendes silbernes Ankerkreuz, hinten in Silber ein roter Balken.“ Das Wappen enthält Bestandteile der Wappen der ehemals selbstständigen Kommunen Stadt Püttlingen und Gemeinde Köllerbach.

Das silberne Ankerkreuz in rotem Feld und der rote Balken in silbernem Feld entstammen dem ehemaligen Püttlinger Wappen und sind dem Familienwappen der Grafschaft Kriechingen entnommen, die den roten Balken als Stammwappen, das Ankerkreuz dagegen von ihrer Herrschaft Simmern (Septfontaines) in Luxemburg führte. Aus dem ehemaligen Köllerbacher Wappen stammt der Löwe in blauem Feld, entnommen aus dem Wappen der Grafen von Nassau-Saarbrücken. Die dem Löwen beigegebenen neun goldenen Schindeln sollen auf die neun Ortsteile der Stadt Püttlingen, nämlich Berg, Bengesen, Ritterstraße im Stadtteil Püttlingen und Engelfangen, Sellerbach, Etzenhofen, Herchenbach, Rittenhofen und Kölln im Stadtteil Köllerbach hinweisen.

Darüber hinaus führt die Stadt auch ein eigenes Logo.[8]

Städtepartnerschaften
Frankreich Créhange (deutsch „Kriechingen“) in Lothringen, Frankreich seit 1970
Frankreich Saint-Michel-sur-Orge im Département Essonne, Frankreich seit 1978
Deutschland Senftenberg in Brandenburg seit 1989
Mali Ber in Mali seit 1990

Zusammen mit Saint-Michel-sur-Orge und Senftenberg und den nachfolgend genannten Städten hat Püttlingen am 26. Mai 1996 ein „Europäisches Städtebündnis für Jugend- und Kulturaustausch“ geschlossen:

Italien Fresagrandinaria in den Abruzzen, Italien
Polen Nowa Sól (dt. „Neusalz an der Oder“) in Polen
Tschechien Žamberk (dt. „Senftenberg in Böhmen“) in der Tschechischen Republik
Ungarn Veszprém in Ungarn
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Liebfrauenkirche Püttlingen
Pfarrkirche St. Sebastian
Der Hexenturm im Stadtpark
Museen
Das Saarländische Uhrenmuseum in Uhrmachers Haus befindet sich im Stadtteil Köllerbach.[9]
Bauwerke
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Püttlingen
Die Burg Bucherbach wurde zum ersten Mal Im Jahr 1326 erwähnt. Heute existiert sie nur noch als Ruine.
Die Martinskirche im Ortsteil Kölln wurde zum ersten Mal Im Jahr 1223 urkundlich erwähnt und gehört heute zu den ältesten spät-gotischen Kirchen der Region.
Die Kreuzkapelle wurde 1584 erbaut.
Kloster Heilig-Kreuz, erbaut zwischen 1956 und 1960 ist ein Kloster der Redemptoristinnen.
Die Liebfrauenkirche wurde 1888/90 erbaut und 1953/54 nach Plänen der Kölner Kirchenbaumeister Dominikus Böhm und Gottfried Böhm umgestaltet und erweitert.
Die Herz-Jesu-Kirche in Köllerbach wurde in den Jahren 1897–1900 erbaut.
Die Pfarrkirche St. Sebastian wird auch als Köllertaler Dom bezeichnet. Sie wurde 1908/09 nach dem Vorbild der Abteikirche Maria Laach im neoromanischen Stil erbaut. Hier fand am 19. Dezember 2004 die Fernsehaufzeichnung Alle Jahre wieder – Eine saarländische Weihnacht mit dem Bundespräsidenten statt.
Die Püttlinger Wasserburg. Ihre Fundamente wurden im Herbst 2002 bei Ausgrabungen gefunden und an der Oberfläche sichtbar gemacht. Hierbei stellte sich heraus, dass der Hexenturm nicht der letzte Turm einer Wasserburg war, sondern im 18. Jahrhundert unter preußischer Regierung als Gefängnisturm errichtet wurde.
Parks
Im Stadtpark befindet sich ein Schlösschen und der Hexenturm.
Der Pfarrer-Rug-Park liegt in Köllerbach hinter der Martinskirche und dem Schwesternhaus.
Regelmäßige Veranstaltungen

In Püttlingen wird traditionell am Sonntag vor Allerheiligen der Mantelsonntag als verkaufsoffener Sonntag begangen.

Das Püttlinger Stadtfest findet Mitte August statt.

Seit 1999 findet das Rockfestival Rocco del Schlacko statt, zu dem auch bekannte Künstler wie „Wir sind Helden“, Mia, Farin Urlaub Racing Team, Deichkind, Sportfreunde Stiller, aber auch internationale Acts wie Strike Anywhere, Koufax (beide USA), Beatsteaks, Rise Against, Anti Flag oder Moneybrother und The Films (Schweden) kamen.

1981 fand das erste Hinterwald-Festival statt, das als (2015 im 35. Jahr) mittlerweile letztes großes nichtkommerzielles und ungebundenes Umsonst&Draußen Rockmusikfest Deutschlands gelten kann.[10]

Darüber hinaus findet seit dem Jahr 2005 jährlich im August der City-Biathlon der Weltelite statt, an dem schon Olympiasieger und Weltmeister wie Ole Einar Bjørndalen, Kati Wilhelm, Michael Greis, Raphaël Poirée und Sven Fischer teilnahmen.

In den Köllerbacher Ortsteilen werden Dorffeste gefeiert, bei denen besondere kulinarische Leckerbissen angeboten werden: Dorffest Engelfangen (Obst- und Gartenbauverein Köllerbach), Dorffest Etzenhofen (Obst- und Gartenbauverein Etzenhofen), Dorffest Rittenhofen (Förderverein Dorf Rittenhofen) Dorffest Herchenbach (Obst- und Gartenbauverein Herchenbach).

Am 19. Dezember 2004 besuchte Bundespräsident Horst Köhler die Stadt Püttlingen. Er war wegen der Fernsehaufzeichnung des ZDF Alle Jahre wieder – Eine saarländische Weihnacht mit dem Bundespräsidenten im Köllertaler Dom (St.Sebastian) in Püttlingen. Nebenbei trug er sich noch ins Goldene Buch der Stadt Püttlingen ein und hielt eine Rede in der Stadthalle.

Seit 2006 finden in Püttlingen jedes Jahr mehrere Literaturveranstaltungen an markanten Orten und Privatgärten in Püttlingen und Köllerbach mit dem Püttlinger Literatenquartett Vera Hewener, Georg Fox, Margret Roeckner und Eva Dörr-Vieregge statt. Seit 2007 finden die Veranstaltungen unter dem Label „Literatissimo“ statt. Am 30. Juni 2009 wurde ein Literaturpfad mit derzeit 11 Stationen eröffnet. Hinter elf Glastafeln sind Gedichte des Püttlinger Literatenquartetts und eines Gastautors zu lesen. Sie werden regelmäßig ausgetauscht. Der Rundweg ist elf Kilometer lang. Er kann auch in zwei Schleifen gegangen werden, die „Püttlinger Schleife“ mit 2,5 Kilometer oder die „Köllerbacher Schleife“ mit 5,2 Kilometer.

Die elf Stationen des Püttlinger Literaturwegs:
1. Kulturbahnhof Püttlingen (Bahnhofstraße 74)
2. Püttlinger Schlösschen (Stadtpark, Völklinger Straße)
3. Rathaus Püttlingen (Rathausplatz 1)
4. Ehemaliges Schwesternhaus in Köllerbach (Sprenger Str. 26)
5. Blumenhaus Feld (Mühlenstraße 48)
6. Wendalinuskapelle (Ecke Haupt- und Mühlenstraße)
7. Maltitzbrunnen (Brunnenstraße)
8. Burgapotheke (Sprenger Straße 9)
9. Uhrmachers Haus (Engelfanger Straße 3)
10. Buchhandlung Balzert (Pickardstraße 31)
11. Pfarrheim Liebfrauen (Kardinal-Maurer-Straße 15).

Wirtschaft und Infrastruktur
Unternehmen

Im Köllerbacher Ortsteil Etzenhofen liegt das Gewerbegebiet Etzenhofen mit einer Größe von insgesamt ca. 15 ha. Angesiedelt sind dort u. a. Industrien des Maschinenbaus, der Metallverarbeitung, Logistikunternehmen, Großhandel, Automobilhandel, Unternehmen des Baugewerbes. Nach der Schließung einer Kugellagerfabrik im Dezember 2004 und nachfolgendem Rückbau der Produktionsstätte und vollständiger Bodensanierung ist eine Fläche von zwei Hektar für neue Ansiedlungen frei geworden.[11] Im Püttlinger Ortsteil Ritterstraße befindet sich das Gewerbegebiet Viktoria.

Öffentliche Einrichtungen

Die katholische Pfarrgemeinde Liebfrauen im Stadtteil Püttlingen und die katholische Kirchengemeinde Herz Jesu im Stadtteil Köllerbach sind Träger von öffentlichen Büchereien in Püttlingen.

Bildung

In Püttlingen befinden sich drei Grundschulen, eine Erweiterte Realschule sowie eine Staatliche Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung und eine Dependance der Staatlichen Förderschule soziale Entwicklung. Weitere Bildungseinrichtungen sind verschiedene Kindertageseinrichtungen, die Musikschule Püttlingen e. V., sowie die Volkshochschule in Püttlingen.

Verkehr

Das Püttlinger Straßennetz hat eine Länge von rund 85 km. Im Stadtgebiet verlaufen drei Landesstraßen: Die L 136 von Völklingen in Richtung Lebach, die L 139 von Schwalbach/Sprengen Richtung Riegelsberg und die L 269 vom Ortseingang Püttlingen in Richtung Riegelsberg.[12]

Durch Anschlussstellen in den umliegenden Nachbargemeinden erfolgt die Anbindung an das Autobahn-Netz: In der Nachbarstadt Völklingen an die A 620 (Saarbrücken-Mannheim), an der Gemarkungsgrenze zur Gemeinde Schwalbach im Stadtteil Köllerbach, Ortsteil Herchenbach an die A 8 (Pirmasens-Luxemburg) sowie in der Nachbargemeinde Riegelsberg an die A 1 (Saarbrücken-Trier-Koblenz).[12]

Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs ist Püttlingen über den Busverkehr der Saar-Pfalz-Bus GmbH und den Saarländischen Verkehrsverbund an das überregionale Verkehrsnetz angeschlossen. Die Püttlinger Stadt- und Ortsteile sind durch den sogenannten Ringbus, einem privat betriebenen und von der Stadt Püttlingen bezuschussten lokalen Busverkehr, im Stundentakt miteinander verbunden.[12] Über eine Anbindung an das Eisenbahnnetz verfügt die Stadt seit Einstellung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Lebach–Völklingen (Köllertalbahn) im Jahr 1985 und dem Rückbau des Abschnitts Völklingen–Etzenhofen in den Jahren danach nicht mehr.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Liste der Ehrenbürger von Püttlingen

Ankerkreuz der Stadt Püttlingen

Das Ankerkreuz der Stadt Püttlingen ist eine Auszeichnung für verdiente Bürger der Stadt. Die runde Medaille am rot-weißen Bande wird mit einer Urkunde verliehen. Bisher (2008) sind acht Personen Träger dieser Auszeichnung:
Theodolinde Katzenmaier, Klaus Peter, Gerhard Speicher, Norbert Frank, Joachim Conrad, Priorin Sr. Hildegard Kossorz, Georg Fox, Arthur Walz.[13]
2013 wurden vier weitere Persönlichkeiten für ihr Wirken in und um Püttlingen mit dem Ankerkreuz geehrt: Mia Jungmann, Josef Himbert, Paul Sperling und Engelbert Stein.

Söhne und Töchter der Stadt
Johann Nikolaus Weislinger (1691–1755), katholischer Pfarrer und Kontroverstheologe
Josef Clemens Kardinal Maurer (1900–1990), Erzbischof von Sucre in Bolivien
Leo Krämer (* 1944), Kirchenmusiker, Dirigent und Hochschullehrer
Gerd Meyer (* 1944), Geschäftsführer der Saar-Toto und Saarland-Spielbank-GmbH, Politiker
Martin Speicher (* 1951), Politiker (CDU), Bürgermeister der Stadt Püttlingen
Sigi Siegert (* 1953), Schauspielerin und Theatermacherin
Martin Speicher (* 1958), Jazzsaxophonist und Komponist
Stefan Hussong (* 1962), Akkordeonist
Patrik Kühnen (* 1966), Tennisspieler und Davis-Cup-Team-Kapitän
Johannes Trümpler (* 1981), Kirchenmusiker
Hendrick Zuck (* 1990), Fußballspieler
Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben

Annegret Kramp-Karrenbauer (* 1962), Politikerin (CDU), seit 2011 Ministerpräsidentin des Saarlandes; war bis 2011 Stadträtin in Püttlingen

Literatur
Albert Hardt: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Wiesbaden 2007, Bd. 4 und 5
Michael Müller, Paul Sperling: Archivbilder Püttlingen. Sutton, Erfurt 2006, ISBN 978-3-86680-023-6
Lorenz Himbert, Günter Altmeyer: Köllertaler Familienbuch 2: Familien der katholischen Pfarreien Kölln mit Elm und Sprengen vor 1850
Lorenz Himbert, Günter Altmeyer: Köllertaler Familienbuch 3: Familien der katholischen Pfarreien Kölln mit Elm und Sprengen sowie Güchenbach 1850 bis 1910
Hans-Joachim Kühn, Robert Baltes: Zur Geschichte der Pfarrei Herz Jesu Köllerbach, Krüger, Dillingen
Hans-Joachim Kühn: Wann eine Kuh nicht stieren will … Kräutermedizin und Volksmagie um 1800. Stadenverlag, Saarbrücken, ISBN 3-935348-13-4
Josef Gillet: Quellenbuch zur Geschichte der Herrschaft Püttlingen (Saar)
Karl Rug: Burg Bucherbach im Köllertal. Hrsg. von der Stadt Püttlingen, Püttlingen 1984
Karl Rug (Hrsg.): Die evangelischen Familien des Köllertales vor 1840 (= Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde e. V., 16. Sonderband), Saarbrücken 1984
Karl Rug (Hrsg.): Familien der evangelischen Pfarrei Kölln und der evangelisch-lutherischen Pfarrei Walpershofen 1840–1910. Hrsg. von Rudolf Budenz, Werner Ludwig Klein, Werner Habicht, (= Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde e. V., 34. Sonderband), Saarbrücken 1994
775 Jahre Evangelische Martinskirche zu Kölln 1223–1998. Vorträge und Programme aus dem Festjahr nebst einem Vortrag zur 30. Wiederkehr der Stadterhebung Püttlingens, hrsg. von Joachim Conrad (= Beiträge zur Geschichte des Köllertals Bd. 8), Püttlingen 1999
Joachim Conrad, Rainer Knauf, Günther Scharwath: St. Martin zu Kölln (= Thema: Monographien zur Kunst- und Kulturgeschichte in der Saarregion, Bd. 9), Walsheim 1999
Rainer Knauf (Hrsg.): Die historischen Grabsteine auf dem Kirchhof der Martinskirche zu Kölln. Eine Inventarisation (= Quellen zur Geschichte des Köllertals, hrsg. von Joachim Conrad, Patrick Engel, Bd. 7), Püttlingen 2000
Joachim Conrad (Hrsg.): 400 Jahre Renaissancekanzel der Martinskirche zu Kölln. Predigten und Programme (= Veröffentlichungen des Presbyteriums der Kirchengemeinde Kölln, Bd. 1), Saarbrücken 2001
Joachim Conrad (Hrsg.): Die evangelische Martinskirche in Köllerbach und ihr historischer Friedhof. Avec résumé en français (= Kulturdenkmäler im Stadtverband Saarbrücken), Saarbrücken 2001
Joachim Conrad (Hrsg.): Karl Ludwig Rug – Leben und Werk (= thema: Monographien zur Kunst- und Kulturgeschichte in der Saarregion, Bd. 11), Blieskastel 2001
Anne Katharina Pfeifer (Hrsg.): Starke Speise für die Vollkommenen. Der Katechismus des Köllner Pfarrers Johann Friedrich Rupp aus dem Jahre 1780 (= Veröffentlichungen des Presbyteriums der Kirchengemeinde Kölln, Bd. 4), Püttlingen 2003, S. 5–11
Günther und Maria Altmeyer: Einwohnerbuch Püttlingen 1868–1910 (= Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde Bd. 46), Saarbrücken 2004
Joachim Conrad: Evangelisches Leben in Püttlingen. Festschrift zum 70. Geburtstag von Pfarrerin i.R. Margund Braun (= Veröffentlichungen des Presbyteriums der Kirchengemeinde Kölln, Bd. 8), Püttlingen 2005
Joachim Conrad: Die ev. Martinskirche in Kölln/Saar (= DKV-Kunstführer Nr. 226), 2. Aufl., München/Berlin 2006
Weblinks
 Commons: Püttlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Stadt Püttlingen
Literatur über Püttlingen in der Saarländischen Bibliographie
Förderverein Dorf Rittenhofen
Linkkatalog zum Thema Püttlingen bei curlie.org (ehemals DMOZ)