Liebe Personaler aus Rietschen:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Rietschen nicht vorenthalten.

Geschichte
Ortsgeschichte

Im 19. Jahrhundert westlich von Rietschen ausgegrabene Gefäße eines bronzezeitlichen Gräberfeldes belegen eine urgeschichtliche Besiedlung.

Die nach der Völkerwanderung größtenteils menschenleere Oberlausitz wurde erst ab dem 7. Jahrhundert von Slawen besiedelt, denen im Zuge der Ostexpansion deutsche Siedler folgten. Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes, 1362 als Reczicz,[2] deutet auf eine ursprünglich slawische Siedlung am Fluss, dem Weißen Schöps.

Bereits gegen Ende des 14. Jahrhunderts bestand im Ort ein Herrensitz, der bis Anfang des 17. Jahrhunderts zum Rittergut wurde. Der Gutshof mit seinen Feldern, Wiesen, Teichen und Wäldern war für die Gutssiedlung von immenser Bedeutung. Eingepfarrt war das Dorf bereits in vorreformatorischer Zeit nach Daubitz.

Das Königreich Sachsen musste 1815 beim Wiener Kongress große Gebietsabtretungen an das Königreich Preußen akzeptieren, darunter ein Großteil der 1635 im Zuge des Prager Friedens vom Königreich Böhmen erhaltenen Lausitz, so dass Rietschen ab 1815 für die nächsten 130 Jahre unter preußischer Verwaltung stand. Im Rahmen einer Verwaltungsreform kam der Ort 1816 an den neu gegründeten Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.) in der preußischen Provinz Schlesien.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, insbesondere nach dem Anschluss an die Eisenbahnstrecke Berlin–Görlitz im Jahr 1867, verlor das Rittergut an Bedeutung und der Ort entwickelte sich zum Industriedorf. Den 1852 bestehenden Sägewerken folgten 1872 bis 1900 drei Glashütten und 1907 die Ton- und Bergbaugesellschaft Teicha.

Die 1885 in Rietschen eingerichtete Schule erhielt 1890 ein eigenes Gebäude. Vorher erfolgte der Schulbesuch bis 1847 in Daubitz und danach in der neuen Schule in Nieder Prauske. Ein weiterer Schulneubau erfolgte 1913.

Aufgrund der beständig gewachsenen Bevölkerung wurde 1911 beschlossen, eine Tochterkirche zu bauen, die in den Jahren 1914 bis 1916 zeitgleich mit dem Neubau der Daubitzer Kirche entstand. Die künstlerische Ausgestaltung übernahm, wie in Daubitz, Joseph Langer. Nach Rietschen wurden dann die Orte Werda, Hammerstadt, Linda, Neuliebel und Nieder Prauske gepfarrt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Rietschen mit dem westlichen Teil der preußischen Oberlausitz wieder zum Land Sachsen und wurde 1952 dem Kreis Weißwasser im Bezirk Cottbus zugeordnet. 1956 wurde die Kirchgemeinde selbständig, und 1961 die Schule nochmals erweitert.

Auf dem Erlichthof, vormals das Gehöft Mocholz Nr. 31, stehen die ersten Gebäude der inzwischen entstandenen Erlichthofsiedlung

In der Wendezeit brach die Industrieproduktion in Rietschen wie auch an anderen Industriestandorten ein. Ab 1991 entstand in Rietschen am Erlichtteich die Erlichthofsiedlung aus 200–300 Jahre alten Schrotholzhäusern, die aus den im Vorfeld des Tagebaus Reichwalde gelegenen Dörfern umgesetzt wurden.

Eingemeindungen

Am 1. April 1938 gab es eine größere Zahl von Eingemeindungen im Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.), in deren Rahmen Neuliebel nach Altliebel, Nieder Prauske und Werda nach Rietschen und Mocholz nach Viereichen eingemeindet wurden.

Nachdem Neuhammer am 1. Juli 1950 und Tränke am 1. Oktober 1962 nach Rietschen kamen und die Gemeinden Altliebel und Hammerstadt am 1. Januar 1973 nach Viereichen eingegliedert wurden, war die Zahl der Gemeinden auf dem heutigen Gebiet Rietschens auf vier gesunken.

Die verbliebenen vier Gemeinden Daubitz, Rietschen, Teicha und Viereichen schlossen sich am 15. März 1992 zur jetzigen Gemeinde Rietschen zusammen.

Politik

Gemeinderatswahl 2014[3]
Wahlbeteiligung: 59,4 %

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59,2 %27,7 %13,0 %

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Gemeinderat

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 15 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

Freie Wählervereinigung Rietschen (WVR): 10 Sitze
CDU: 4 Sitze
Wähler für Rietschen (WfR): 1 Sitz
Bürgermeister

Seit 1990 war Eberhardt Meier Bürgermeister von Rietschen, bis er krankheitsbedingt 2010 aus dem Amt ausschied. Zu seinem Nachfolger wurde am 14. November 2010 Ralf Brehmer, langjähriger Bauamtsleiter in Rietschen, mit 63 % der Stimmen gewählt.[4] Zur Wahl im Jahr 2017 war Brehmer einziger Kandidat, er erhielt 92 % der gültigen Stimmen. Die restlichen Wähler machten vom Recht gebrauch, bei keinem oder nur einem Kandidaten auf dem Wahlschein eine Person vorzuschlagen.[5]

Umwelt- und Energiepolitik

Die Gemeinde Rietschen hat mit einem lokalen Förderprogramm energetische Sanierungen ermöglicht, unter anderem wurde in der Abwasserreinigungsanlage eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 20,4 KW installiert. Dafür wurde die Gemeinde beim Goldaudit 2017 des Europäischen Energiepreises (European Energy Award) auf Anhieb Sachsenmeister.[6]

Ortspartnerschaften

Rietschen unterhält mit der Gemeinde Feldkirchen (bei München) und der polnischen Stadt Iłowa (deutsch: Halbau) Partnerschaften.

Persönlichkeiten
Personen aus der Gemeinde
Karl David Schuchardt (* 1717 in Linda; † 1781), evangelischer Theologe
Kurt Stache (* 1903 in Rietschen; † im 20. Jahrhundert), Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
Joachim Nowotny (* 1933 in Rietschen; † 2014), Schriftsteller
Sascha Juritz (* 1939 in Rietschen; † 2003 in Frankfurt am Main), Maler Grafiker, Bildhauer und Verleger
Erich Schulze (* 1949 in Daubitz), Landrat
Lothar Bienst (* 1956 in Teicha), seit 2009 sächsischer Landtagsabgeordneter (CDU)
Personen, die in der Gemeinde wirkten
Christoph Gabriel Fabricius (1684–1757) war seit 1740 Pfarrer in Daubitz. Von ihm stammen mehrere Kirchenschriften in deutscher und sorbischer Sprache.
Der Daubitzer Pfarrer Henner-Jürgen Havenstein (1931–2001) war 1989 Mitbegründer des Neuen Forums im Bezirk Cottbus. 1996 erhielt er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Der Daubitzer Rittergutsbesitzer Friedrich Wilhelm Heinrich von Roeder war der erste Landrat des Landkreises Rothenburg (Ob. Laus.).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das Forsthaus Altliebel Nr. 37 und das Gehöft Mocholz Nr. 31 (Erlichthof) stehen heute in der Erlichthofsiedlung
Erlichthof (Museumsdorf)
Wolfsausstellung im Erlichthof
Schulmuseum Daubitz
Forest Village Ranch mit Bisongehege in Daubitz-Walddorf
Bauwerke
Schloss Daubitz mit Park
Kirchen in Daubitz und Rietschen
Bildungseinrichtungen
Grundschule Daubitz
Freie Schule Rietschen
Regelmäßige Veranstaltungen
St.Georgsfest in Daubitz am letzten April-Wochenende
Kinder- und Straßenfest in Werda am ersten Juli-Wochenende jedes Jahres
Countryfest in Daubitz am letzten Juni-Wochenende jedes Jahres
Herbstfest im September/Oktober: 2017 das 24. Natur- und Fischerfest am Erlichthof und Erlichtteich[7]
Wichtelfest am 1. Advent
Faschingsveranstaltungen des Rietschener Karnevals Club e.V. im Februar und November
Oktoberfest im September/Oktober
Verkehr

Der Haltepunkt Rietschen liegt an der Bahnstrecke Berlin–Görlitz. Es halten Züge der Linie OE 65 der Relation Cottbus–Görlitz–Zittau, die von der Ostdeutschen Eisenbahn betrieben wird.

Literatur
Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises. Lusatia Verlag, Bautzen 2006, ISBN 978-3-929091-96-0, S. 245 f. 
Robert Pohl: Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus. Buchdruckerei Emil Hampel, Weißwasser O.-L. 1924.