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Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Rodewisch nicht vorenthalten.

Geschichte

1411 wurde Rodewisch erstmals urkundlich als Redewisch erwähnt. Die genaue Namensherkunft ist nicht bekannt.
Ernst Eichler erläutert den Namen, das –wisch deute auf Bündel Heu oder Stroh, Büschel, Wedel, Besen. Dies habe seit alters her als Flur- und Hoheitszeichen gegolten. Ein Zeichen dieser Art sei vermutlich beim Beginn der Rodungen aufgestellt gewesen.[2]

Die älteste Besiedlung ist auf einer hochwasserfreien Terrasse um die heutige St.-Petri-Kirche zu vermuten. Ursprünglich am Ortsrand lag die wohl im späten 13. Jahrhundert entstandene Wasserburg Göltzsch (das spätere Rittergut Obergöltzsch, die heutige sogenannte Schloßinsel). In ihr residierte im 16. Jahrhundert Balthasar Friedrich Edler von der Planitz.[3] Er wurde durch den Verkauf eines Teils seiner Besitztümer, insbesondere großer Wälder bis an die böhmische Grenze sowie von Neustädtel, Stützengrün und Schönheide an den sächsischen Kurfürsten August im Jahr 1653 bekannt. Er starb im Jahr kurz vor Abschluss des Kaufvertrages, den sein Bruder Hans Friedrich und seine Witwe Magdalena geborene von Back zu Ende verhandelten und unterschrieben. Im Bereich der ehemaligen Burg fanden 1937–1939 archäologische Grabungen unter der Leitung des späteren sächsischen Landeskonservators Hans Nadler statt. Die Ergebnisse dieser Grabung sind im 1951 eröffneten Museum zu besichtigen. 1602 entstanden durch Erbteilung der Edlen von der Planitz drei Rittergüter: Obergöltzsch, Untergöltzsch, Niederauerbach. Laut Vertrag vom 9. Februar 1856 wurden diese Güter zur politischen Gemeinde Rodewisch zusammengeschlossen. Sie gehörten bis ins 19. Jahrhundert zum Amt Plauen.[4]

Ein örtliches Hammerwerk wurde 1603 in ein Messingwerk umgewandelt und erst 1924 stillgelegt. 1875 erhielt der Ort einen Bahnanschluss nach Zwickau und Oelsnitz/Vogtl., am 8. Mai 1924 wurde Rodewisch zur Stadt erhoben.

An der Schulsternwarte Rodewisch wurde der Sputnik am 8. Oktober 1957 erstmals mit Hilfe eines Fernglases beobachtet. Hier entstand am 13. Oktober 1957 auch die erste Fotografie der Trägerrakete von Sputnik 1.

Die Sage:
Der heidnische Graf von Schöneck hatte eine Tochter, die er sehr liebte. Der christliche Graf von Planschwitz warb um sie und wollte sie zu seinem Glauben bekehren. Doch ihr Vater wollte nicht zulassen, dass seine Tochter sich von seinen Göttern abwendet. Eines Tages ziehen die beiden Grafen gemeinsam in den Krieg. Graf von Planschwitz fällt und gibt dem Grafen von Schöneck seine blutige Schärpe als letzten Gruß an die Geliebte. In der Not ruft Graf von Schöneck seine Götter an und schwört ihnen, wenn er siegt, diejenige Person zu opfern, die ihm bei der Heimkehr zuerst begegnet. Als sie die blutige Schärpe erblickt, läuft ihm seine geliebte Tochter in Sorge um Graf von Planschwitz entgegen. Als Ehrenmann, der sein Gelübde nicht bricht, setzt der Graf schweren Herzens den Opfertag an. Doch seine Tochter flieht nachts und nimmt einzig und allein die Schärpe ihres Geliebten mit sich. Lange irrt sie durch die Wälder bevor sie im Morgengrauen an der Göltzsch Rast macht. Hier schwört sie ihr Leben dem christlichen Gott zu weihen, wenn sie von der Verwandtschaft des Grafen von Planschwitz herzlich angenommen wird. Sie will an diesem Platz ein Haus bauen und ihrem Geliebten ewig die Treue halten. Um die Stelle wiederzufinden, bindet sie die blutige Schärpe an einen Haselstrauch. Durch Wind und Wetter ist die Schärpe bald nur noch ein roter Wisch. So erhielt das Gut Ob der Göltzsch, das die Tochter des bald aus Gram verstorbenen Grafen von Schöneck errichten ließ, den Namen Rothe-Wisch (Rodewisch).

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1834: 02.643
1871: 03.455
1910: 09.494
1939: 11.237
1960: 12.828
1971: 10.196
1981: 09.513
1998: 08.241
1999: 08.105
2000: 07.904
2001: 7.793
2002: 7.762
2003: 7.670
2004: 7.654
2005: 7.562
2007: 7.366
2008: 7.235
2011: 6.769
2012: 6.714
2013: 6.650

Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen. Datenquelle 2011: Standesamt-Statistik des Jahres 2011, Amtsblatt der Stadt Rodewisch, 23. Jahrgang- Nr.1/2012 vom 27. Januar 2012.
Opfer der Kriege

Deutsch-Französischer Krieg 1870/71:
Erster Weltkrieg 1914–1918:
Zweiter Weltkrieg 1939–1945:

001
281
586

Politik
Stadtrat

Gemeinderatswahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 42,5 % (2009: 39,8 %)

 %50403020100

48,6 %17,5 %21,0 %12,9 %

CDULinkeSPDDSU
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4  -6

+3,1 %p
-5,2 %p+2,8 %p-0,7 %p
CDULinkeSPDDSUVorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 16 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

CDU: 8 Sitze
SPD: 3 Sitze
LINKE: 3 Sitze
DSU: 2 Sitze
Bürgermeister

Die von der CDU nominierte Verwaltungsangestellte Kerstin Schöniger wurde im März 2012 gegen drei Mitbewerber zur Nachfolgerin von Erhard Meier gewählt. Frau Schöniger trat das Amt am 1. Mai 2012 an, sie ist die erste Bürgermeisterin der Stadt.[6]

Wappen

Blasonierung: In Silber ein rotes Tuch mit Fransen und Zierschleifen, darin drei goldene Kegel, in der Mitte der „König“ Rodewisch erhielt das Wappen mit der Stadtrechtsverleihung am 8. Mai 1924. Die Symbolik erinnert an den in der Stadt beliebten Kegelsport. Dabei wurde das rote Tuch früher jährlich zur Kirmes als Ehrenpreis ausgekegelt.[7]

Städtepartnerschaften
Am 8. Mai 1992 bekräftigten Rodewisch und Langenhagen die seit 1989 entstandene Städtefreundschaft mit einem Vertrag.
Am 24. Mai 1992 wurde in Gerolzhofen/Bayern der Städtepartnerschaftsvertrag mit Rodewisch unterzeichnet.
Im September 1992 kam es in der niederländischen Gemeinde De Lier zu einer Erstbegegnung zwischen Repräsentanten der Stadtverwaltung Rodewisch und Gemeindevertretern der ca. 10.000 Einwohner zählenden Gemeinde. Ein Städtepartnerschaftsvertrag wurde am 7. Juli 1995 im Rathaus von De Lier unterzeichnet.
Verkehr
Eisenbahn

Rodewisch liegt an der Kursbuchstrecke 539 und verfügt heute über Regionalzugverbindungen nach Zwickau, Falkenstein/Vogtl., Klingenthal sowie über Verbindungen nach Tschechien (Kraslice/Sokolov/Karlsbad). Der Anschluss Rodewisch an das Eisenbahnnetz fällt in das Jahr 1875 als die Strecke Zwickau-Lengenfeld-Falkenstein erstmals in Betrieb genommen wurde.

Den Verkehr wickelt seit 1997 ausschließlich die private Vogtlandbahn ab, zum Einsatz kommen Dieseltriebwagen vom Typ RegioSprinter. Vorher bediente die Deutsche Bahn die Strecke mit Diesellokomotiven (Baureihe 110 und Baureihe 132) und Reisezugwagen aus Beständen der DR. Nach dem Rückbau der ursprünglich drei Gleise verlor die Stadt Rodewisch 1968 den Status einer Bahnhofsstadt und der Bahnhof wurde Ende der 1990er-Jahre in eine Bedarfshaltestelle umgewandelt. Überregionaler beziehungsweise Fernverkehr findet nicht statt. Aufgrund des gestiegenen Passagieraufkommens wurde der Status einer Bedarfshaltestelle jedoch wieder aufgehoben, so dass in Rodewisch heute wieder jeder Zug hält.

Bahnhof Rodewisch

In den 1970er-Jahren fuhr der Wintersportzug Leipzig-Klingenthal durch Rodewisch, hielt jedoch nur in der Kreisstadt Auerbach. Im Jahr 2000 wurde im Grenzort Klingenthal eine Eisenbahnbrücke fertiggestellt, so dass von Rodewisch aus wieder weitreichenderer Eisenbahnverkehr möglich ist, als das mit den täglichen Personenzügen Zwickau-Falkenstein drei Jahrzehnte lang der Fall war.

In Kraslice ist heute ein Umstieg zur tschechischen Privatbahn GW Train Regio möglich, die meisten Züge fahren aber in der Relation Zwickau-Sokolov, wobei das Angebot Zwickau-Klingenthal eine Leistung der Vogtlandbahn-GmbH ist und die Strecke Klingenthal-Sokolov (siehe Bahnstrecke Sokolov–Klingenthal) ein Angebot von GW Train Regio ist. Dabei werden die Vogtlandbahnen zwischen Klingenthal und Zwotental von tschechischen Triebfahrzeugführern gesteuert, die Fahrscheinkontrollen führt die Vogtlandbahn selbst durch. In Sokolov und Karlovy Vary besteht Anschluss an das Schnellzug-Netz der tschechischen Eisenbahn České dráhy. Während die Verbindungen nach Kraslice und Sokolov täglich angeboten werden, werden Karlovy Vary (über Chodov) nur am Wochenende angefahren. Eine Besonderheit bei der Verbindung nach Zwickau ist, dass die Züge nicht am Hauptbahnhof enden, sondern nach dem Halt dort als Straßenbahn in die Zwickauer Innenstadt weiter verkehren. 1997, 2006 und 2008 gab es Änderungen in der Streckenführung, so dass für kurze Zeit Adorf (1997), das tschechische Mariánské Lázně (2006) sowie Bečov nad Teplou (Mai und Juni 2008) von Rodewisch aus direkt erreichbar waren. Bečov war mit 111 (Eisenbahn)Kilometer Entfernung von Rodewisch das weiteste jemals direkt erreichbar Ziel.

Rodewisch wird mehrmals pro Jahr von Dampfzügen verschiedener Traditionsvereine durchfahren wobei in unregelmäßigen Abständen diese Züge in Rodewisch auch halten. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Rodewisch auch einen zweiten Bahnhof an der Bahnstrecke Herlasgrün–Falkenstein, dieser lag jedoch auf Rebesgrüner Flur und wurde 1939 an die Stadt Auerbach/Vogtl. verkauft, wo er noch heute als Bahnhof „Auerbach ob. Bf.“ angefahren wird.

Bus

Rodewisch besitzt einen für die Stadtgröße recht großen Busbahnhof und stellt einen Knotenpunkt im regionalen Busverkehr dar. Von hier sind umsteigefrei zu erreichen: Auerbach/Vogtl., Falkenstein/Vogtl., Treuen, Annaberg-Buchholz, Schneeberg, Chemnitz, Zwickau, Plauen, Reichenbach, Johanngeorgenstadt, Geyer, Aue, Klingenthal. Mit den Verbindungen zum Klinikum Obergöltzsch, zur Randsiedlung und nach Rützengrün hat Rodewisch drei innerstädtische Buslinien.

Trotz der guten Eisenbahn- und Busverbindungen ist in Rodewisch kein direkter Übergang vom Bahnhof zum Busbahnhof möglich (ca. 1,5 Kilometer Entfernung). Die Einrichtung einer Buslinie ist seit 2007 im Gespräch.

Wirtschaft und Infrastruktur
Schulen
Friedrich-Schiller-Schule Grundschule (ca. 250 Schüler)
Johann-Heinrich-Pestalozzi-Gymnasium (ca. 700 Schüler)
Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft Rodewisch (ca. 450 Schüler)
Göltzschtalhalle
Fachkrankenhaus in Rodewisch

Die Göltzschtalhalle Rodewisch (Baujahr 1996) ist eine Mehrzwecksporthalle (45 × 27 m), die vorrangig für den Schul- und Vereinssport genutzt wird. Die Halle ist durch Trennvorhänge in drei Einzelhallen (je 15 × 27 m) teilbar. Versenk- beziehungsweise Absenkvorrichtungen im Hallenboden und Deckenbereich garantieren ein schnelles Umrüsten auf andere Sportarten.

Krankenhäuser

1893 entstand in Untergöltzsch auf dem 1888 vom sächsischen Staat aufgekauften Rittergut Göltzsch eine Landes-Heil- und -pflegeanstalt für Geisteskranke. Von 1964 an wurde diese Anstalt als Bezirksfachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie betrieben. Nach 1990 erhielt es die Bezeichnung Sächsisches Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Rodewisch. Das Allgemeinkrankenhaus Klinikum Obergöltzsch, dessen Träger der Vogtlandkreis ist, und die erstgenannte Klinik wurden nach 1990 mit großem Aufwand saniert und ausgebaut.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloßinsel
Bauwerke
Schloßinsel und Museum „Göltzsch“
Das Museum Göltzsch wurde 1951 eröffnet. Den Grundstock dafür bildeten die Ausgrabungsstücke der alten Wasserburg, die von 1937 bis 1939 auf dem Inselgelände freigelegt wurden. Tausende Gegenstände des täglichen Bedarfs aus der Zeit des 13. bis 16. Jahrhunderts sind in mühevoller Kleinarbeit ausgegraben, konserviert und teilweise restauriert worden.
Die St. Petri Kirche (1736)
hat einen Kanzelaltar aus der Entstehungszeit, einen Altar des Zwickauer Plastikers Peter Breuer, der auf die Zeit um 1516/17 datiert wird, sowie eine Petrusstatue desselben Künstlers[8] Beeindruckend sind auch ein Verkündigungsengel von 1714 sowie die Jehmlich-Orgel.
Schulsternwarte und Planetarium „Sigmund Jähn“
Blick zur Sternwarte

Das Gebäude auf der Rützengrüner Höhe wurde 1965 als eigenständige Sternwarte eröffnet, nachdem sie sich einige Jahre auf dem Turm der Pestalozzi-Schule befunden hatte. 1985 wurde auf dem Gelände auch ein Planetarium mit einem Kuppeldurchmesser von acht Metern eröffnet. Hier können mithilfe eines Zeiss-Sternprojektors nicht nur der Sternhimmel gezeigt, sondern auch andere kulturelle Anlässe wie z.B. Konzerte stattfinden.

Der Cassegrain–Reflektor ist mit einem Objektivdurchmesser von 305 Millimetern das größte Fernrohr der Sternwarte. Die Primärbrennweite beträgt 1800 Millimeter, die Sekundärbrennweite 5500 Millimeter. Damit werden die Mondoberfläche, Planeten, Doppelsterne, Sternhaufen, Gas- und Staubnebel sowie Galaxien betrachtet und fotografiert.

Freizeit und Sport

In der Gemeinde gibt es etliche Möglichkeiten zur Unterhaltung (z. B. Jugendclubs, Vereine), die umliegenden Wälder eignen sich zum Wandern. Ein Spiel- und Sportplatz bietet Raum zur Freizeitgestaltung.

Rodewisch hat mehrere Sportvereine:

Der 1. FC Rodewisch wurde 1908 gegründet.
TSG Rodewisch Abteilung Gewichtheben, zurzeit (2017) 1.Bundesliga und Landesliga als Kampfgemeinschaft „Athletenteam Vogtland“ zusammen mit dem AC Atlas Plauen
Judo-Regionalligist JV Ippon Rodewisch (einst 2. Bundesliga, auf Regionalliga herabgestuft).
Der Schachverein Rodewischer Schachmiezen spielt in der 1. Frauenbundesliga.
Wintersportgemeinschaft Rodewisch e. V.
SV Medizin Rodewisch e. V. (Kegeln)
Rodewischer Handballwölfe
VSV Fortuna Göltzschtal (Volleyball)
SV Grün-Weiß Röthenbach e.V. (Tischtennis)
Söhne und Töchter der Stadt
Hanne Wilfert (1921–1994), Jazzmusiker
Gerd Schädlich (* 1952), Fußballtrainer
Henry Glaß (* 1953), Skispringer und Skisprung-Trainer
Thomas Freitag (* 1954), Kinderbuch-Autor
Claus Tuchscherer (* 1955), Nordischer Kombinierer und Skispringer
Wolfhard Pencz (* 1957), Klarinettist
Falko Götz (* 1962), Fußballtrainer
Heike Singer (* 1964), Kanutin
Angelika Hart (* 1965), Schauspielerin
Boris Lochthofen (* 1975), Journalist und seit 2016 Direktor des MDR-Landesfunkhauses Thüringen
Marcel Höhlig (* 1979), Nordischer Kombinierer
Yvonne Magwas (* 1979), Bundestagsabgeordnete
Nicol Müller (* 1982), Opernsänger
Michaela Gläßer (* 1983), Skeletonfahrerin
Steve Schmutzler (* 1984), Faustballspieler
Mark Schlott (* 1985), Nordischer Kombinierer
Literatur
Edda Seifert, Lore Hötzel, Siegfried Walther, Werner Böttcher u. Gerd Bertele, Rodewisch/Vogtland. Ein Rückblick (Horb am Neckar 1995). ISBN 3-89570-091-6.
Walter Schlesinger (Hrsg.), Handbuch der historischen Stätten Deutschlands Bd. 8. Sachsen (Stuttgart 1965) S. 307–308 [Artikel Rodewisch].
Das östliche Vogtland (= Werte der deutschen Heimat. Band 59). 1. Auflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, ISBN 3-7400-0938-1, S. 84–93.
Erich Keyser (Hrsg.), Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte, Bd. 2. Mitteldeutschland (Stuttgart/Berlin 1941) S. 200–201 [Artikel Rodewisch].
Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen 2. Regierungsbezirke Leipzig und Chemnitz. Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler (München 1998) S. 862–863 [Artikel Rodewisch]. ISBN 3-422-03048-4.
Richard Steche: Rodewisch. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 9. Heft: Amtshauptmannschaft Auerbach. C. C. Meinhold, Dresden 1888, S. 10.
Siegfried Walther, Rodewisch im Wandel der Zeit. Chronik über Rodewisch und ein wenig mehr. ISBN 978-3-942267-16-8.
Martina Bundszus, Ein für die ostvogtländische Ortsgeschichte wichtiges Dokument vom 9. November 1411 – Die Leibgedinge-Übertragung der Vögtin Margarethe von Plauen. In: Mitteilungen des Vereins für Vogtländische Geschichte, Volks- und Landeskunde Bd. 17 (Plauen 2011) S. 3–28 [betreff: Ersterwähnung Rodewischs im Jahre 1411].
Weblinks
 Commons: Rodewisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Göltzsch – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Rützengrün – Quellen und Volltexte
Offizielle Webpräsenz von Rodewisch
Rodewisch im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen