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Wir lieben Statistiken und Daten…

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Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Rot am See nicht vorenthalten.

Geschichte
Rot am See

Im Jahre 1139 wurde Rot erstmals urkundlich erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte der Ort zum Herzogtum Franken. In der Zeit von 1333 bis 1345 wurde mit der Errichtung eines Staudammes nahe der Seemühle der Seebach zu einem See angestaut. Diesem Stausee verdankt der Ort seinen Namen. Der See wurde allerdings 1757 wieder trockengelegt, der Name blieb.

Rot am See war 1596 von der Hexenverfolgung betroffen. Magdalena Ludwig geriet in einen Hexenprozess, gestand aber trotz Folter nicht und wurde freigelassen.[4]

1645 wurde Rot Hauptort des brandenburg-ansbachischen Amtes Lobenhausen und lag im Fränkischen Reichskreis. Nach einem kurzen bayerischen Zwischenspiel von 1806 bis 1810 kam Rot zu Württemberg. Im Königreich Württemberg gehörte die Gemeinde zum Oberamt Gerabronn. Nach dessen Auflösung kam sie 1938 zum Landkreis Crailsheim und schließlich 1972 zum heutigen Landkreis Schwäbisch Hall.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurden vier bis dahin selbständige Gemeinden nach Rot am See eingemeindet: am 1. Februar 1972 Reubach, am 1. April 1972 Hausen am Bach, am 1. Januar 1973 Brettheim und am 1. Januar 1974 Beimbach.[5]

Ortsteile

Beimbach Brettheim Hausen am Bach Reubach

Beimbach

Beimbach wurde erstmals 1383 urkundlich erwähnt. Es war lange Zeit hohenlohisch, kam dann über Bayern 1810 zum Königreich Württemberg. Nachdem der Ort 1823 an die Gemeinde Lenkerstetten und fünf Jahre später an Gerabronn gefallen war, wurde Beimbach erst 1850 wieder eine eigenständige Gemeinde im Oberamt Gerabronn.

Brettheim

Bereits 1251 wurde Brettheim erstmals urkundlich genannt. Es war als Stauferlehen an die Herren von Brettheim vergeben. Im 15. Jahrhundert ging die Hoheit über den Ort an Rothenburg ob der Tauber über. Nach kurzer Zugehörigkeit zu Bayern fiel der Ort 1810 an das Königreich Württemberg, das es dem Oberamt Gerabronn zuordnete.
siehe auch Burg Brettheim

Durch die jahrzehntelange musikalische Arbeit des Pfarrer-Ehepaares Hans-Gerhard und Elisabeth Hammer mit dem Brettheimer Kinderchor wurde der Ortsname bundesweit bekannt.[6]

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges entwaffneten Einwohner einen Trupp von vier Hitlerjungen, die das Dorf gegen die heranrückenden US-Truppen verteidigen wollten. Daraufhin richtete die Waffen-SS ein Standgericht ein. SS-Gruppenführer Max Simon ließ am 10. April 1945 drei Bürger von Brettheim, die Männer von Brettheim, hängen.[7] Gebirgsjäger verteidigten das Dorf gegen die US-Truppen, die Artillerie- und Luftangriffe veranlassten. Dabei wurden 17 Einwohner getötet und 85 Prozent der Häuser Brettheims zerstört.

Hausen am Bach

Mit seiner Ersterwähnung 1212 ist Hausen der nach dem Hauptort am längsten bekannte Teilort Rots. Im 14. Jahrhundert gelangte Hausen an Rothenburg ob der Tauber, wo es dem Amt Insingen zugeordnet war. Wie die anderen Teilorte kam Hausen Anfang des 19. Jahrhunderts über Bayern zu Württemberg und dort zum Oberamt Gerabronn. Im April 1945 wurde der Ort durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt.[8]

Reubach

Reubach wurde 1329 erstmals als Reutbuch urkundlich erwähnt, das so viel wie Rodung im Buchenwald bedeutet[9]. Wie Brettheim und Hausen fiel der Ort zwischenzeitlich an Rothenburg ob der Tauber und kam dann über Bayern zum württembergischen Oberamt Gerabronn.

Religionen

Seit der Reformation sind Rot und seine Teilorte vorwiegend evangelisch geprägt, es gibt fünf evangelische Kirchengemeinden sowie eine römisch-katholische Kirchengemeinde im Ort.

Politik
Verwaltungsverband

Die Gemeinde ist der Sitz des Gemeindeverwaltungsverbands Brettach/Jagst.

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich neben dem Bürgermeister aus 21 Mitgliedern zusammen. Bei der Wahl 2014 gab es folgendes Ergebnis:

Allgemeine Wähler Vereinigung/CDU 51,7 % (+ 1,3 %), 11 Sitze (− 1)
Aktiv & Offen 48,3 % (- 1,3 %), 10 Sitze (+/-0)
Bürgermeister

Der seit 2002 amtierende parteilose Siegfried Gröner wurde im Januar 2010 mit 97,93 % der Stimmen im Amt bestätigt.

Wappen

Blasonierung: „Über silbernem (weißem) Wellenschildfuß auf grünem Boden in Silber (Weiß) drei grüne Pappeln“.

Partnergemeinden

Rot am See unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Weyersheim im Elsass und Chatte in Südfrankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen

In der alten Dorfschule von Reubach ist das Heimatmuseum Reubach untergebracht. Die Erinnerungsstätte Die Männer von Brettheim im Rathaus von Brettheim wurde zum Gedenken an drei Brettheimer Bürger eingerichtet, die in der Endphase des Zweiten Weltkriegs von SS und Wehrmacht gehängt wurden, weil sie zur Abwendung der Zerstörung des Dorfes durch die Amerikaner vier Hitlerjungen entwaffnet hatten.

Bauwerke

Beim Bau eines Gemeindehauses wurde 1990 der Erdstall von Rot am See entdeckt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Brettheim ist zweimal jährlich, im März und Dezember, Schauplatz eines Viehmarktes. In Beimbach gibt es jährlich in der zweiten August-Hälfte den Bartholomämarkt und in Musdorf findet jährlich im Oktober die Muswiese statt, der älteste (seit dem 12. Jahrhundert) und größte Jahrmarkt in Hohenlohe. Seit 1995 gibt es jährlich im Juli auf den Straßen Reubachs Laientheateraufführungen, das Reubacher Sommertheater, das seit 1998 vom gleichnamigen Verein getragen wird.

Am jeweils letzten Wochenende (Freitag–Sonntag) im Juli veranstaltet der Reit- und Fahrverein Rot am See auf dem Muswiese-Areal rund um die Reitanlage im Teilort Musdorf das Hohenloher Reit-Event mit Dressur- und Springprüfungen und einer Jump & Drive-Prüfung, bei der neben einem Springparcours ein Automobilparcours auf einem VW Tuareg zu bewältigen ist. Das Turnier ist als Pferdeleistungsschau der Kategorie BAC eingestuft. Als Begleitprogramm finden Live-Konzerte, Partys, Frühschoppen mit Blasmusik und pferdesportliche Schauabende statt.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Rot am See ist durch einen Bahnhof der Taubertalbahn (Crailsheim – Wertheim) an das überregionale Schienennetz angebunden. Im Stunden-Takt verkehren die Züge nach Aschaffenburg und Crailsheim. Die Bundesstraße 290 (Tauberbischofsheim – Westhausen) verknüpft Rot am See mit dem überregionalen Straßennetz.

Bildung

Im Hauptort besteht eine Gemeinschaftsschule von der 1. bis 10. Klasse, der Ortsteil Brettheim hat eine eigene Grundschule. In Rot am See gibt es zudem zwei Kindergärten in Trägerschaft der Gemeinde.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Magdalena Ludwig geriet um 1596 in einen Hexenprozess, gestand aber trotz Folter nicht und wurde freigelassen.
Wilhelm Friedrich Maier (1859–1931), württembergischer Oberamtmann
Friedrich Hanselmann (1895–1945), Landwirt und einer der Männer von Brettheim
Leonhard Gackstatter (1881–1945), Bürgermeister und einer der Männer von Brettheim
Leonhard Wolfmeyer (1903–1945), Lehrer und einer der Männer von Brettheim
Fritz Stein (1879–1956), geboren in Hertershofen, Theologe
Leonhard Heißwolf (1880–1957), Politiker (SPD)
Georg Trump (1896–1985), Grafiker und Typograph
Karl Östreicher (1931–1998), Politiker (CDU)
Ernst Keitel (1939–2014), Politiker (CDU)
Personen, die vor Ort gewirkt haben
Max Simon (1899–1961), SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS sowie Kriegsverbrecher („Mörder von Brettheim“)
Friedrich Bullinger (* 1953), Politiker (FDP/DVP)
Literatur
Jürgen Bertram: Das Drama von Brettheim. Eine Dorfgeschichte am Ende des Zweiten Weltkriegs. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005. ISBN 3-596-16534-2.
Johann Kaspar Bundschuh: Roth am See. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 603–604 (Digitalisat). 
Gottfried Stieber: Mußdorff. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 597 (Digitalisat). 
Gottfried Stieber: Reubach. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 650–651 (Digitalisat). 
Gottfried Stieber: Roth am See. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 687–688 (Digitalisat). 
Gottfried Stieber: Werdeck. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 937–939 (Digitalisat).