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Geschichte

Rüssingen ist ein altes Siedlungsland. In der Rüssinger Gemarkung aufgedeckte archäologische Funde belegen Siedlungen aus der Jungsteinzeit, aus der älteren Frühbronzezeit und aus der älteren Eisenzeit. Der bekannteste der vor- und frühgeschichtlichen Funde ist das „Rüssinger Pflugschar“ aus Kalkstein.

Rüssingen ist 773 erstmals im Lorscher Codex eingetragen. Für das Ende des 8. Jahrhunderts sind dort mehrere Grundstücksschenkungen an das Kloster Lorsch verzeichnet. Die Bedeutung des Ortsnamens ist nicht sicher zu klären, alternativ wird er als „Platz an dem es viele Rosse gab“ oder „Platz bei den Leuten des Hrusso“ gedeutet.

In späterer Zeit scheint das Dorf in Reichsbesitz gekommen und um 1190 als Reichslehen von den Grafen von Leiningen an Werner II. von Bolanden verlehnt worden zu sein. Rüssingen gelangte dadurch zu den sponheim-dannenfelsischen Besitzungen (Herrschaft Kirchheim) und fiel 1393 an Philipp I. von Nassau-Saarbrücken. Bis 1574 stand es unter nassau-saarbrückischer Herrschaft, von 1574 bis zur Besetzung des Linken Rheinufers durch französischen Revolutionstruppen unter der Hoheit von Nassau-Weilburg.
Unter französischer Herrschaft wurde Rüssingen dem Kanton Göllheim zugeteilt und der Mairie Göllheim direkt unterstellt.

Urkundlich nachweisbar war von 1135 bis 1424 ein Niederadelsgeschlecht, die Herren von Rüssingen, im Ort ansässig, die als Lehnsleute in Diensten der Herren von Bolanden standen.

Die geschlossene Außenfront des Dorfes lässt vermuten, dass Rüssingen im Mittelalter befestigt war, was allerdings nicht urkundlich zu belegen ist.[3]

Seit der Reformation war Rüssingen lutherisch. In der Reunionszeit wurde wieder eine katholische Pfarrei errichtet; nach dem Tod des katholischen Pfarrers 1696 wurde die Stelle nicht wieder neu besetzt.[4] Zunächst noch von Kirchheimbolanden aus betreut wurden die Katholiken dann 1707 der neuen Pfarrei in Göllheim zugeteilt.

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Rüssingen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD GRÜNE FWG Gesamt
2014 2 2 4 8 Sitze
2009 3 2 3 8 Sitze
2004 3 1 4 8 Sitze

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein silbernes springendes lediges Pferd, goldbewehrt, -bemähnt und -beschweift.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[3]
Sehenswürdigkeiten

Adolphslinde

Die Adolphslinde war ein über 700 Jahre alter Lindenbaum nordwestlich des Dorfes, mit einem Stammumfang von 8 m. Der Sage nach lagerte 1298 Adolf von Nassau einen Tag vor der Schlacht am Hasenbühl gegen Albrecht von Österreich bei Rüssingen und brach sich einen Zweig dieses Baumes als Helmzier ab. Galgen und Schindanger lagen im Mittelalter ganz in der Nähe, so liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei der Linde um den Gerichtsbaum des Ortes handelte. Der Baum fiel im Oktober 1952 einem Sturm zum Opfer. Heute steht unweit der Stelle eine neugepflanzte Linde. Der Heimatdichter Rudolf Dietz (1863–1942) erwähnt sie in einem seiner Gedichte.

Historische Bausubstanz

Rüssingen ist wie seine Nachbargemeinden Biedesheim und Ottersheim ein typisches langgestrecktes Straßendorf. Bemerkenswert ist die nahezu vollständig geschlossene historische Bausubstanz, überwiegend aus dem 18. und 19. Jh. stammender, klassizistischer Hofbauten entlang der Hauptstraße.

Kirche

Sehenswert ist die in der Ortsmitte gelegene protestantische Kirche. Ein im Kern romanischer, barock überformter Bau aus dem 11. Jahrhundert. Darum gelegen der Friedhof mit altem Baumbestand, zwei Kriegerdenkmälern und Grabsteinen aus mehreren Jahrhunderten. Kunsthistorisch keinesfalls unbedeutend ist ein Taufbecken aus der Spätgotik. Dieses fand nach wechselvoller Geschichte im Kapitelsaal der Kartäuser Kirche (Germanisches Nationalmuseum) in Nürnberg seinen neuen Platz.[6]

Bis auf die um das Jahr 1700 abgerissene und neu aufgebaute Apsis und die um 1770 vergrößerten Fenster hat sich die Kirche weitgehend in den romanischen Formen erhalten.

Protestantische Kirche

Die drei unteren, mit Eckquadern versehenen Geschosse des Westturmes stammen noch aus romanischer Zeit, das vierte mit Sonnenuhr, samt der Turmhaube wurden ebenfalls im Barock erneuert. Das unterste Geschoss wurde bei Sicherungsmaßnahmen in den 1970er Jahren außen mit Sandstein verblendet, innen wurden an den Wänden rundbogige Doppelnischen zugemauert; das zweite ist mit Lisenen und zweischichtigen Blendbögen gegliedert, im dritten schließlich befinden sich Doppelfenster, mit Mittelsäulen und Würfelkapitellen. Die Schlusssteine der barocken Fenster des Schiffes sind mit „SXA“ gekennzeichnet, was auf die Zugehörigkeit zu dem und die Unterhaltung durch das Andreasstift in Worms hindeutet.

Man betritt die Kirche von Süden her. Der einzigartige romanische Türsturz (mit Kreuz, um das sich Tauben scharen, umgeben von einem Löwen und einem Drachen und einem Mann mit einem Speer sowie an der linken Seite zusätzlich angebrachten Knotenornamenten) gibt bis heute Rätsel auf. Darüber ein Entlastungsbogen mit Widderkopf als Schlussstein. Der ursprüngliche Türsturz wurde bereits 1937 wegen starker Verwitterung ausgebaut und durch eine Kopie ersetzt; das Original befindet sich im Historischen Museum der Pfalz in Speyer. Das Innere ist heute ein schlichter, aber dennoch schön gestalteter Raum. Bei der schon erwähnten Renovierung in den Jahren 1973–75 wurde die Nutzungsrichtung von Ost nach West verkehrt. Der Altar wurde damals im Turmuntergeschoss aufgestellt und das Gestühl nach Westen ausgerichtet. Diese Maßnahme wurde bei der letzten Renovierung nach 2010 wieder rückgängig gemacht. Die ursprüngliche, liturgische Nutzung dieses untersten Raumes im Turm ist unbekannt. Ein romanischer Chorbogen trennt die Apsis, in der sich wegen Platzmangel die Orgelempore befindet, vom kurzen Kirchenschiff. Die massiv gemauerte, nördlich gelegene Sakristei erreicht man durch eine spitzbogige Tür, mit noch originalen Beschlägen.

Das ursprünglich katholische Gotteshaus war dem Hl. Martin geweiht. Nach der Reformation wurde es den Protestanten übergeben. Ab dem Frieden von Rijswijk bis zum Bau einer eigenen katholischen Kirche 1972 bestand ein Simultaneum. Der Altarstein des transportablen katholischen Altares kam nach dem Ende des Simultaneums nach Göllheim und befindet sich heute im Zelebrationsaltar der Göllheimer katholischen Kirche.[7]

Blick in den Chor

Blick in das Kirchenschiff

Grabmal des lutherischen Pfarrers Johannes Streubers (1694–1757)

Romanischer Türsturz

Kreuz Kapelle[8]

Rekonstruktion der Fundamente der Heilig Kreuz Kirche nahe Rüssingen.

Die Kreuzkapelle stand unweit der Adolphslinde, ungefähr 500 m nordwestlich des Dorfes. Heute kreuzen sich hier die Straße von Rüssingen in Richtung des Lindenhofes und die Werkstraße der Dyckerhoff AG; im Mittelalter die Straße von Rüssingen nach Kirchheimbolanden und von Zell nach Göllheim. Im Göllheimer Weistum von 1683 wird ein Weg in Richtung der Marnheimer Gemarkung als Heiligkreuzweg ausgewiesen.[9]

Die Kapelle bzw. Kirche war eine vorreformatorische Stiftung der Grafen von Nassau, die sie um 1469 mit Bezug zu dem nahen Göllheimer Königskreuz zum Gedenken an ihren Vorfahren Adolph von Nassau errichten ließen.

Nach der Einführung der Reformation verlor sie ihre Bedeutung; die Stelle des Pfarrers wurde nicht mehr besetzt, die dazugehörigen Güter anderweitig verpachtet. In den nachfolgenden Jahrzehnten verkam die Kirche und wurde im dreißigjährigen Krieg beschädigt. Sie verfiel bis zum Ende des 17. Jh. vollends; die oberirdischen Teile wurden zum Wiederaufbau des Dorfes genutzt.
1576 noch als „schöne Kirche“ bezeichnet, präsentierte sie sich 1657 nur noch als „Schutt und Gemäuer“, das 1696 ein letztes Mal auf einer französischen Kriegskarte[10] erscheint.

1897 und 1910 bis 1912 fanden Ausgrabungen statt. Dabei kamen gut erhaltene Mauerreste, Säulenfragmente, Bodenplatten, Gewölberippen und sogar bemalte Glasscherben zu Tage. Die gefundenen Steine und Platten wurden vom Besitzer des Ackers zum Hausbau verwendet.[7]

Damals gemachte Abmessungen ergaben eine ungefähre Länge von 26 m zu einer Breite von 19 m. Auf luftbildarchäologischen Aufnahmen vom Frühsommer 2011 sind in der Saat die Umrisse der Grundmauern der Kirche noch zu erkennen. Danach war es wohl eine dreischiffige Anlage die zumindest im Chorbereich gewölbt war, worauf zum einen die Gewölbeprofile, die sich bei den Ausgrabungen Anfang des 20 Jh. fanden, sowie die Strebepfeiler um die Apsis herum hindeuten.

Eine Abbildung aus der Zeit findet sich auf einer Karte des Göllheimer Weistums von 1658.[11]

Steinbruch

Ungefähr 500 m nördlich des Dorfes liegt der nicht zu übersehende Steinbruch der Firma Dyckerhoff. Seit den 60er Jahren des 20. Jh.s wird hier Kalkstein für die Zementgewinnung abgebaut. Der mächtige Steinbruch, mit seiner markanten gelb-weißen Silhouette, kennzeichnet schon von fern das Dorf und ist mittlerweile zu einem Rückzugsgebiet für Wildtiere geworden.

Wingertshäuschen

Weinberghäuschen

Annähernd auf halber Strecke zwischen dem Dorf und dem Steinbruch steht ein für die Gegend untypisches Weinberghäuschen (Wingertshäuschen). (Solche Bauten finden sich eher im rheinhessischen Raum.) Das aus Kalkstein gemauerte, bienenkorbförmige Häuschen – ähnlich italienischen Trulli – steht heute inmitten von Feldern, weist aber auf die frühere Nutzung als Weinberg (Wingert) hin. In den 1980er Jahren wurde es bei Erhaltungsmaßnahmen mit Zement verputzt.

Siehe auch:

Liste der Kulturdenkmäler in Rüssingen
Liste der Naturdenkmale in Rüssingen
Kerwe (Kirchweih): zwei Kerweborsch beim Verlesen der Kerwerede
Regelmäßige Veranstaltungen
Dorffest am 3. Wochenende im Juni
Kerwe am 1. Wochenende im September
„Gaulssteigwanderung“ im Oktober
Nikolausmarkt am 2. Adventswochenende
Wirtschaft und Infrastruktur

Über die A 63 (Mainz–Kaiserslautern) im Westen besteht Anschluss an den Fernverkehr.

Literatur
Literatur über Rüssingen in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Weblinks
 Commons: Rüssingen – Sammlung von Bildern
Ortsgemeinde Rüssingen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Göllheim