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Geschichte
Ruine Altsachsenheim über dem Enztal
Grüninger Amtsbezirk 1605: ergänzt um Groß- und Kleinsachsenheim, Mertterzimmern und Untermberg
Geschichte Großsachsenheims

Sachsenheim wurde 1090 erstmals urkundlich erwähnt. Nach dem Ort benannte sich das Geschlecht der Herren von Sachsenheim, die ihren Stammsitz vermutlich auf der „Äußeren Burg“ und heutigen Ruine Altsachsenheim hatten.[4] Spätestens nach dem Neubau des um 1400 errichteten Wasserschlosses Sachsenheim befand sich ihr Sitz in der Gemeinde Großsachsenheim, der 1495 die Stadtrechte verliehen wurden. Der gotische Bau des Wasserschlosses brannte im Jahr 1542 ab und wurde von Reinhard von Sachsenheim im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. Nachdem dieser 1560 ohne Nachfolger verstorben war, ging die junge Stadt 1561 an Württemberg und wurde mit Kleinsachsenheim, Metterzimmern und Untermberg als Unteramtsbezirk vorerst ins Amt Grüningen integriert, bis Großsachsenheim im 17. Jahrhundert selbständige Amtsstadt wurde.

Die Stadt verlor während und nach dem Dreißigjährigen Krieg rund die Hälfte ihrer Einwohner. Auch im 18. und 19. Jahrhundert sorgten Missernten und Hungersnöte (u.a. Hungerkatastrophe von 1816/17) für weitere Rückgänge der Einwohnerschaft. Sachsenheim wurde zu einem rein landwirtschaftlich geprägten Dorf. 1807 wurde das Amt Großsachsenheim aufgelöst und großteils dem Oberamt Vaihingen zugeschlagen, aus dem 1934 der Landkreis Vaihingen hervorging.

Der wirtschaftliche Aufschwung begann mit dem Anschluss an die Eisenbahn im Jahr 1853 und der nachfolgenden Industrialisierung. Im Zweiten Weltkrieg befand sich 2 km südwestlich von Großsachsenheim ein Flugplatz der Luftwaffe (siehe Unterkapitekl).[5] Sein Ausbau erfolgte mit Zwangsarbeitern durch die Organisation Todt und 1944/45 auch mit KZ-Häftlingen. Beim Flugplatz entstand außerdem ein „Krankenlager“ als zentrales Sammellager für schwerkranke Zwangsarbeiter u. a. aus dem nahen Durchgangslager Bietigheim, wo 668 osteuropäische Zwangsarbeiter, unter ihnen 23 Kinder und 33 Jugendliche, den Tod fanden.[6]

Am 1. Dezember 1971 wurde Kleinsachsenheim nach Großsachsenheim eingemeindet. Noch am selben Tag wurde der Name der Gemeinde in „Sachsenheim“ geändert.[7] Am 1. Januar 1973 erfolgten die Eingemeindungen von Hohenhaslach, Ochsenbach, Spielberg und Häfnerhaslach.[8]

Flugplatz Grosssachsenheim

Während des Krieges befand sich südwestlich des Ortes, beidseits der heutigen L1125, der Einsatzhafen „Großsachsenheim“. Die Lage der alten Start- und Landebahn, südlich der Landstarße ist auf Luftbildern immer noch sehr gut zu erkennen. Sein Ausbau erfolgte mit Zwangsarbeitern durch die Organisation Todt und 1944/45 auch mit KZ-Häftlingen. Beim Flugplatz entstand außerdem ein „Krankenlager“ als zentrales Sammellager für schwerkranke Zwangsarbeiter u. a. aus dem nahen Durchgangslager Bietigheim, wo 668 osteuropäische Zwangsarbeiter, unter ihnen 23 Kinder und 33 Jugendliche, den Tod fanden.[9]

Nach Abzug der deutschen Truppen lag hier in den letzten beiden Kriegswochen die mit Spitfire Mk.VIII ausgerüstete französische Jagdgruppe 1/3 (GC 1/3)[10].

Später während des Kalten Kriegs befand sich hier eine Stellung Nike Hercules der United States Army.

Großsachsenheim von Norden
Kleinsachsenheim von Süden
Hohenhaslach von Südwesten
Häfnerhaslach von Süden
Ochsenbach von Westen
Spielberg von Westen
Geschichte der Stadtteile
Kleinsachsenheim

Kleinsachsenheim wurde erstmals im Jahr 1140 urkundlich erwähnt. Von Anfang an bestand eine enge Beziehung zu Großsachsenheim. Es wird vermutet, dass Kleinsachsenheim von einer Seitenlinie der Herren von Sachsenheim gegründet wurde. Die sogenannte Kleinsachsenheimer Linie baute in Kleinsachsenheim eine Burg, später ein Schloss. Beide Bauten sind nicht mehr vorhanden. 1561 ging auch Kleinsachsenheim an Württemberg. Die wirtschaftlichen Krisenzeiten im 17. und 18. Jahrhundert überstand der Ort besser als das benachbarte Großsachsenheim und war zu dieser Zeit zeitweise das größere der beiden „Sachsenheims“, was man auch daran erkennen kann, dass die Kleinsachsenheimer Kelter komplett, die Großsachsenheimer nur teilweise aus steinernen Mauern bestand.

Kleinsachsenheim war früher außerdem von mehreren Türmen und einer Ringmauer umgeben, was für Dörfer eher unüblich war. 1971 schlossen sich die beiden Orte zusammen.

Hohenhaslach
Hauptartikel: Hohenhaslach

Im Jahr 800 wurden Grundstücke in Haselahe dem Kloster Lorsch geschenkt. Als Haselahe bzw. Haslach verstand man damals den heute Kirbach genannten Bach und sein gesamtes Tal. Die älteste Siedlung innerhalb dieser Markung könnte wohl Niederhaslach sein, jedoch ist in den frühen Quellen stets nur von Haslach die Rede. Die unterschiedlichen Ortsnamen Niederhaslach, Oberhaslach und Häfnerhaslach bildeten sich erst im Lauf der Zeit aus. 1283 wurde erstmals zwischen Haselach superiori et inferiori (Hohenhaslach und Niederhaslach) unterschieden. Lange Zeit war Hohenhaslach der größte und bedeutendste der heutigen Teilorte Sachsenheims. Aufgrund des wehrhaften Ausbaus wurde der Ort im 14. Jahrhundert als Stadt bezeichnet, in der Gadnerschen Forstlagerkarte von 1585 ist Hohenhaslach der größte der Orte.

Bis Mitte des 13. Jahrhunderts gehörten Hohen-, Mittel- und Niederhaslach mit Rechentshofen sowie Gündelbach, Horrheim und Ensingen großteils zur Herrschaft des edelfreien Herren Belrein von Eselsberg, der mit seiner Frau Agnes von Bilversheim 1241 das Kloster Rechentshofen stiftete.[11] Nachdem er ohne männlichen Nachfolger um 1253 gestorben war, gelangte sein Besitz über seine mit Graf Konrad II. von Vaihingen verheiratete Erbtochter Agnes an die Grafen von Vaihingen. Als deren letzter männlicher Vertreter Heinrich 1364 gestorben war, kam der Rest der niedergegangenen Grafschaft mit der Burg Eselsberg über einen Vergleich mit seiner Schwester Mechthild von Vaihingen an das Haus Württemberg.[12]

Häfnerhaslach

Häfnerhaslach geht wohl auf ein 1138 erwähntes Hofgut im Talgrund in Haslach zurück, das das Stift Speyer dem Kloster Odenheim überließ. Der Ort wurde 1403 erstmals urkundlich auch Häfnerhaslach genannt. Der Ortsname geht entweder auf den Beruf des Häfners oder auf die im 15. Jahrhundert dort belegte Familie Heffner zurück. 1443 kaufte Graf Ludwig von Württemberg das Dorf dem Zisterzienserinnenkloster Frauenzimmern ab.

Ochsenbach

Ochsenbach ist seit 1268 urkundlich belegt. 1664 ließ Herzog Eberhard III. ein Jagdschloss bauen, von dem jedoch nur noch Reste vorhanden sind. Zahlreiche gut erhaltene Fachwerkhäuser (das älteste Haus stammt aus dem Jahr 1559) zeugen von dem Wohlstand des Weinbauorts. Bekannt ist Ochsenbach auch durch seine Fossilienfunde: 1936 fand Otto Linck das Skelett eines frühen Plateosaurus. Es ist der älteste Plateosaurus, der bislang in Europa gefunden wurde.

Spielberg

Spielberg ist das kleinste der drei Walddörfer und wurde erstmals 1161 urkundlich erwähnt.[13] Gegenüber lag im Mittelalter die Burg Bromberg mit einem Herrenhof und dem Weiler Bromberg, an den heute noch die Bromberger Mühle und die Staatsdomäne Bromberger Höfe erinnern.

Religionen

Die Pfarreien in Sachsenheim und den umliegenden Dörfern gehörten bis zur Einführung der Reformation im 16. Jahrhundert zum Landkapitel Vaihingen im Archidiakonat Trinitatis der Diözese Speyer. Seither sind die heutigen Stadtteile von Sachsenheim überwiegend evangelisch geprägt. In den verschiedenen Stadtteilen gibt es vier Pfarrämter der Evangelischen Landeskirche mit insgesamt fünf Kirchen. Außerdem gibt es in Kleinsachsenheim und Hohenhaslach je eine evangelisch-methodistische Kirche und in Großsachsenheim die Volksmission entschiedener Christen sowie die landeskirchliche Süddeutsche Gemeinschaft. Dazu gibt es seit dem frühen 20. Jahrhundert noch drei neuapostolische Gemeinden in Großsachsenheim, Kleinsachsenheim und Hohenhaslach.

Nach der Reformation waren die wenigen katholischen Mitbürger erst nach Michelsberg eingepfarrt. Danach war das Stadtpfarramt Bietigheim für die nähere Umgebung zuständig. Nachdem infolge des Zweiten Weltkriegs viele katholische Heimatvertriebene in Sachsenheim ansässig wurden, entstand vor Ort auch wieder eine römisch-katholische Pfarrgemeinde. Heute umfasst die katholische Gemeinde mit der Franziskuskirche in Großsachsenheim auch die Filialkirche Zum Heiligen Kreuz in Ochsenbach.

Seit 1997 existiert der türkisch-islamische Kultur- und Sportverein DITIB Mimar Sinan Moschee in Sachsenheim. Das Vereinsheim umfasst auch eine Moschee im osmanisch-türkischen Stil.

Politik
Gemeinderat

In Sachsenheim wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem, der stimmberechtigt ist. Sachsenheims Gemeinderat hat nach der letzten Wahl 23 Mitglieder (2009: 21). Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis:[14]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 49,1 %

 %403020100

32,61 %27,63 %18,30 %15,91 %5,54 %

CDUFWGrüneSPDAfD
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   6   4   2   0  -2  -4  -6

-1,74 %p
-5,01 %p+1,23 %p-0,03 %p+5,54 %p
CDUFWGrüneSPDAfD

CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 32,61 8 34,65 8
FW Freie Wähler Sachsenheim 27,63 6 32,64 7
GLS Grüne Liste Sachsenheim 18,30 4 17,07 3
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 15,91 4 15,94 3
AfD Alternative für Deutschland 5,54 1
gesamt 100,0 23 100,0 21
Wahlbeteiligung 49,1 % 51,4 %

Bürgermeister

Seit 2003 ist Horst Fiedler Bürgermeister von Sachsenheim. Am 6. Februar 2011 wurde er mit 91,2 % der Stimmen wiedergewählt. Sein einziger Gegenkandidat Rüdiger Widmann erreichte 6,4 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 31,3 %.[15]

Wappen und Flagge
Stadtwappen und -flagge

  Die Stadt führt auch nach der Umbenennung und den Eingemeindungen das Wappen und die Flagge von Großsachsenheim. Dieses zeigt „in Silber unter einer liegenden schwarzen Hirschstange ein rotes Büffelgehörn mit Grind“. Die Büffelhörner stammen vom Wappen der Herren von Sachsenheim (erstmals dokumentiert im Jahr 1284), die Hirschstange vom Haus Württemberg. Am 6. September 1966 wurde Großsachsenheim zudem eine Flagge in den Farben Rot-Weiß verliehen.

Ehemalige Gemeindewappen

Die in Sachsenheim aufgegangenen Gemeinden hatten eigene Wappen:

Häfnerhaslach: In Blau ein goldener Tonkrug zwischen zwei unten schräggekreuzten goldenen Haselnusszweigen.
Hohenhaslach: In gespaltenem Schild vorne in Gold drei liegende schwarze Hirschstangen übereinander, hinten in Gold auf grünem Berg ein aufrecht sitzender roter Hase. Am 15. Februar 1956 erhielt Hohenhaslach zudem eine Flagge in den Farben Rot-Gelb.
Kleinsachsenheim: In Rot zwei silberne Büffelhörner mit silbernem Grind, dazwischen ein silbernes Schwert.
Ochsenbach: In Silber auf grünem Boden ein stehender roter Ochse.
Spielberg: In Gold ein auf grünem Dreiberg sitzender, grün gekleideter Hirte mit roten Schuhen, roter Hirtentasche und roter Hutfeder, der auf einem naturfarbenen bocksförmigen Dudelsack mit roten Flöten und rotem Mundstück bläst.
Wappen der Herren von Sachsenheim

1.

2.

3.

Grabstein des Minnesängers Hermann von Sachsenheim, Ausschnitt: Büffelhornwappen mit Grind, 1508, Stuttgart, Stiftskirche.
Epitaph von Wilhelm von Janowitz und Anna von Sachsenheim, 1553, Tübingen, Stiftskirche. – Rechts an den Ecken: zwei Büffelhornwappen mit Grind und nach außen bzw. nach innen gebogenen Hörnern.
Altaraufsatz des Jörg von Sachsenheim, 1489, Stuttgart, Hospitalkirche. – Rechts: geneigtes Büffelhornwappen mit Grind und nach außen gebogenen Hörnern, darüber: Helm mit nach innen gebogenen Hörnern.
Städtepartnerschaften

Mit Valréas, Frankreich (seit 1994) und mit Montignoso, Italien bestehen Städtepartnerschaften.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Ortsteile im Kirbachtal liegen an der Württemberger Weinstraße. In Ochsenbach gibt es einen kulturhistorischen Weinlehrpfad und eine historische, renaturierte Weinlage mit Trockenmauern und seltenen Pflanzen und Insekten, den Ochsenbacher Geigersberg.

Museen

Die Stadt verfügt über ein Stadtmuseum, das sich mit der Geschichte der Stadt und ihrer Stadtteile beschäftigt. In Kleinsachsenheim gibt es zudem ein Feuerwehrmuseum.

Bauwerke
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Sachsenheim
Luftaufnahme: Schloss Sachsenheim (heute Stadtverwaltung) aus Richtung Südwest
Fachwerkhäuser an der Dorfstraße von Ochsenbach
Der Äußere Schlosshof in Großsachsenheim
Ehemalige Wehrkirche in Großsachsenheim von Norden
Ehemalige Vogtei, heute evang. Pfarramt in Großsachsenheim
Der Großsachsenheimer Bahnhof
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit ist das Wasserschloss in Großsachsenheim. Erbaut im 14. Jahrhundert, abgebrannt 1542 und neu errichtet im Jahr 1544. Nach einer Sage soll beim Brand des ersten Schlosses der Schlossgeist „Klopferle“ seine Finger im Spiel gehabt haben. Das Klopferle ist als Steinfigur am Toreingang des Schlosses verewigt. 1952 wurde das Schloss von der Stadt Großsachsenheim erworben und ist seit 1962 Rathaus.
Evangelische Stadtkirche „St. Fabian und Sebastian“ in Großsachsenheim, ehemalige Wehrkirche, erstmals 1265 erwähnt
Reste der alten Stadtmauer mit Wehrturm (Sachsenheim war allerdings nie komplett mit einer Stadtmauer umgeben)
Ruine Altsachsenheim über dem Enztal nahe Untermberg
Evangelische Stadtkirche Kleinsachsenheim, ehemalige Wehrkirche (Schießschartenöffnungen am Kirchturm), umgebaut 1460 und 1619, Wiederaufbau 1948–1950
Rathaus Kleinsachsenheim, Fachwerkbau, 1614 erstmals erwähnt
Pfarrkirche „St. Georg“ Hohenhaslach, um 1230. Wertvolle frühgotische Fresken (entdeckt bei der Innenrenovierung 1957)
Dorfstraße Ochsenbach, Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert
Evangelische Pfarrkirche „Unserer lieben Frau“ Ochsenbach, um 1290 erbaut, gotische Fresken von 1430
Evangelische Kirche „St. Remigius“ Häfnerhaslach, gotischer Chor mit Kreuzrippengewölbe, Fresken (um 1400)
Rundlingstraße Häfnerhaslach, Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert
In Rechentshofen sind Reste des Klosters Rechentshofen erhalten, die im Wirtschaftshof der dortigen Domäne aufgingen
Nördlich von Ochsenbach befindet sich der Fernmeldeturm Brackenheim 1
Kunst- und Kulturvereine
Chöre
Eintracht Kleinsachsenheim e.V.[16] Der Männerchor Eintracht Kleinsachsenheim formiert seit 2013 unter dem Namen Männerchor LS. Die Singgemeinschaft besteht derzeit aus 32 aktiven Chormitgliedern aus den Gemeinden Löchgau und Kleinsachsenheim.
Kolpingchor Sachsenheim
Liederkranz MGV Ochsenbach
Liederkranz 1847 Großsachsenheim e.V.
Liederkranz Hohenhaslach 1831 e.V.[17] Der Liederkranz Hohenhaslach besteht aus dem gemischten Chor Vocalenensemble Stromberg, der mit rund 40 aktiven Sängerinnen und Sänger in jedem Jahr ein bis zwei Konzerte oder Aufführungen gestaltet. Seit März 2016 erweitert ein Frauenchor das musikalische Programm.
Liederkranz Häfnerhaslach e.V.
Blasorchester
Musikverein Stadtkapelle Sachsenheim e.V.[18] Im Jahr 1923 gegründet, ist der Musikverein Stadtkapelle Sachsenheim e.V. (MVS) einer der ältesten und größten kulturtreibenden Vereine der Stadt. Mit 4 Blasorchestern bietet der MVS, der seit 1960 den Titelzusatz Stadtkapelle trägt, ein musikalisches Angebot für jede Alters- und Leistungsstufe.
Musikverein Hohenhaslach 1920 e.V. Hohenhaslacher Musikanten[19]
Musikverein Ochsenbach e.V.[20] Vor 60 Jahren gegründet, ist der Musikverein Ochsenbach mit über 300 Mitgliedern heute einer der größten Vereine in Ochsenbach. Seit über einem halben Jahrhundert trägt der Musikverein zum kulturellen Leben in und um Ochsenbach bei und erfreut bei Konzerten und Veranstaltungen viele Menschen.
Regelmäßige Veranstaltungen
„Urzel“ der Urzelnzunft Sachsenheim
Urzelnlauf am Fasnetsamstag
Heimatfest im fünfjährigen Rhythmus
Krämermarkt in Hohenhaslach (immer am 1. Mai)
Sommer am Schloß (immer am dritten Juliwochenende)
Sachsenheimer Summer Special (immer am dritten Septemberwochenende)
Wengerter Advent am Panoramaweg in Hohenhaslach (immer am ersten Adventswochenende)
Weihnachtsmarkt im Äußeren Schloßhof (immer am zweiten Advent)
Wirtschaft und Infrastruktur
Weinbau

Die Stadtteile im Kirbachtal und Kleinsachsenheim blicken auf eine lange Weinbaugeschichte zurück. Ca. 250 Hektar der Gemarkungsfläche der Stadt bestehen aus Rebflächen. Die Lagen gehören zur Großlage „Stromberg“ im Bereich „Württembergisch Unterland“ des Weinbaugebietes Württemberg.

Verkehr

Sachsenheim liegt rund 30 Kilometer von der Landeshauptstadt Stuttgart entfernt.

Auto: Autobahnausfahrt Ludwigsburg-Nord (A 81), weiter über B 27 und L 1125 nach Großsachsenheim
Bahn: Sachsenheim ist mit dem im Ortsteil Großsachsenheim gelegenen Bahnhof Sachsenheim an die Württembergische Westbahn (Bietigheim-Bissingen–Bruchsal) angeschlossen; der Bahnhof dient der Regional-Express-Linie Stuttgart–Bietigheim-Bissingen–Mühlacker–Heidelberg, der Regional-Express-Linie Stuttgart–Bietigheim-Bissingen–Mühlacker–Pforzheim–Karlsruhe sowie den Stadtbahn-Linien S5/S6 (Bietigheim-Bissingen–Mühlacker–Pforzheim–Karlsruhe–Wörth bzw. Bietigheim-Bissingen–Mühlacker–Pforzheim–Wildbad) der Stadtbahn Karlsruhe als Haltepunkt. Sachsenheim liegt im Bereich des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS). Der nächste Bahnhof der S-Bahn Stuttgart ist in Bietigheim-Bissingen.
Öffentliche Einrichtungen

Es gibt zwei Alten- und ein Pflegeheim der kreiseigenen Kleeblatt Pflegeheime.

Bildung

Mit dem Lichtensterngymnasium, der Eichwald-Realschule Sachsenheim, der Burgfeldschule (Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule) und der Kraichertschule (Förderschule), alle in Großsachsenheim, der Kirbachschule (Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule) in Hohenhaslach und der Grundschule Kleinsachsenheim verfügt die Stadt über ein reichhaltiges Bildungsangebot. Außerdem gibt es sieben evangelische und drei städtische Kindergärten.

Unternehmen
Porsche, Sportwagenhersteller, Logistikzentrum
Winkels Getränke und Logistik, Logistikzentrum
Kienle + Spiess, Produktion
Die Kreissparkasse Ludwigsburg betreibt Filialen in den Teilorten Großsachsenheim, Kleinsachsenheim, Häfnerhaslach und Hohenhaslach, die zur Regionaldirektion Bietigheim gehören.[21]
Söhne und Töchter der Stadt
Hermann von Sachsenheim (1365–1458), Dichter
Eberhard David Hauber (1695–1765), geboren in Hohenhaslach, Theologe
Ferdinand Schnaidt (1840–1910), geboren in Hohenhaslach, Bankdirektor, Landtags- und Reichstagsabgeordneter
Thomas Knodel (* 1953), Kirchenmusiker
Sonstiges

Die Stadt Sachsenheim wurde bundesweit bekannt, als bekannt wurde, dass die Terroristen Christian Klar, Knut Folkerts und Günter Sonnenberg sich mehrere Wochen in einem Wohn- und Geschäftskomplex gegenüber dem Bahnhof eingerichtet hatten. Hier fand die Polizei nach dem Anschlag auf Siegfried Buback den Fluchtwagen – einen silbergrauen Alfa Romeo Giulia – und führte daraufhin eine Durchsuchung in großem Stile durch.

Entenwick ist eine Koboldfigur aus Sachsenheim.

Literatur
Die Mörin. Vierteljahrespublikation des Geschichtsvereins zur Heimatgeschichte.
Karl Eduard Paulus: Beschreibung des Oberamts Vaihingen. Herausgegeben von dem Königlichen statistisch-topographischen Bureau. Hallberger, Stuttgart 1856. S. 145 ff. Wikisource.
Sachsenheim, Tor zum Stromberg. Herausgegeben von der Stadt Sachsenheim. Sachsenheim 1975.