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Geschichte
Erste Erwähnung

Schmalkalden trat im Jahre 874 erstmals als „villa Smalcalta“ in einer Urkunde neben Wasungen und Schwallungen als einer derjenigen Orte im Grabfeldgau auf, den die dem fränkischen Hochadel angehörige Edle Kunihilt dem Kloster Fulda übereignete.

Während der Auseinandersetzungen um den Königsthron zwischen dem Staufer Philipp von Schwaben und dem Welfen Otto IV. wurde der Ort im Jahre 1203 zerstört. Elisabeth von Thüringen verabschiedete sich 1227 in Schmalkalden von ihrem Gatten, Landgraf Ludwig IV. (Thüringen). Ludwig zog über Hessen, Franken, Schwaben und Bayern nach Italien, um dort mit dem Kreuzzugsheer von Kaiser Friedrich zusammenzutreffen. Am 12. September, kurz nach der Einschiffung in Otranto, starb er an einer Infektion.[37]
Ein Jahr später erfolgte zur Feier des Sieges Graf Poppos XIII. von Henneberg († 1245) über den Würzburger Bischof Hermann I. von Lobdeburg in Metzels die Gründung des Schmalkalder Nikolausmarktes. 1247 gelangte Schmalkalden nach dem Tod Heinrich Raspes, des letzten ludowingischen Landgrafen von Thüringen, und im Verlauf des daraufhin einsetzenden thüringisch-hessischen Erbfolgekriegs an die Grafen von Henneberg.

Stadtwerdung

Schmalkalden wurde 1250 erstmals in einer Urkunde als Stadt erwähnt (cives) und erhielt 1335 das Stadtrecht von Gelnhausen.[2]
Das Stadtsiegel zeigt im Bild: „über einer Mauer mit Tor zwischen zwei Türmen eine Henne auf einem Berg“. Es vereinigt die Merkmale der Stadtarchitektur (Stadtmauer, Türme, Stadttor) mit der durch ihre Größe hervortretenden landesherrschaftlichen Wappenfigur der Henne. Bereits 1272 wurde dieses Siegel als Zeugnis der städtischen Selbstverwaltung benutzt und diente in späterer Zeit als Vorlage für die Ausgestaltung des Stadtwappens.[3]

1320 erfolgte die Gründung des Kollegiatstiftes St. Egidii und Erhardi und des Augustinerklosters in Schmalkalden. Landgraf Heinrich II. von Hessen bestätigte 1360 in einem Brief, dass er gemeinsam mit Elisabeth von Henneberg-Schleusingen, der Witwe des Grafen Johann I. von Henneberg-Schleusingen, Stadt und Amt Schmalkalden sowie Herrenbreitungen „mit Zubehör“ von Albrecht von Nürnberg gekauft habe und mit ihr dazu einen gegenseitigen Erbvertrag abgeschlossen habe. Der Kaufpreis für die beiden Orte betrug 43.000 Goldgulden. Damit wurde die hennebergisch-hessische Herrschaft über Schmalkalden begründet. Durch das nun einsetzende Kondominium wurde die Stadt Schmalkalden geteilt. Östlich und südlich des Schmalkaldekunstgrabens befand sich die hennebergische Hälfte, jenseits des Grabens die hessische Seite. Beide hatten mit dem Hessenhof und dem Henneberger Hof eine eigene Verwaltung in der Stadt. Die sofort ausbrechenden Macht- und Positionskämpfe wirkten sich negativ auf die Herrschaft aus.

Das Rathaus wurde 1419 gebaut. 1437 begann der Bau der Stadtkirche.

16. bis 19. Jahrhundert
Schmalkalden – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian (1655)

Als Exklave und Mittelpunkt der Herrschaft Schmalkalden gehörte die Stadt Schmalkalden seit 1360 zur Hälfte, ab 1584 vollständig, über etwa 600 Jahre zu Hessen.

Bekannt ist Schmalkalden insbesondere durch den 1531 unter der Mitführung des Landgrafen Philipp des Großmütigen von Hessen während des Konvents in Schmalkalden geschlossenen Schmalkaldischen Bund, in dem sich die protestantischen Reichsstände zusammenschlossen, nachdem Kaiser Karl V. auf dem Augsburger Reichstag 1530 die Confessio Augustana, d. h. das protestantische Glaubensbekenntnis, abgelehnt hatte. In der Zeit des Bestehens des Schmalkaldischen Bundes zwischen 1530 und 1547 fanden in Schmalkalden sieben der insgesamt 26 Bundestagungen statt. 1546/47 gipfelten die Auseinandersetzungen zwischen dem Bund und dem Kaiser im Schmalkaldischen Krieg.

Mit dem Tod des hennebergischen Fürstgrafen Georg Ernst im Jahre 1583 starb die hennebergische Erblinie aus. Damit trat der Erbvertragsfall ein, der die seit 1360 andauernde hennebergisch-hessische Doppelherrschaft beendete. Ab 1584 regierte der hessische Landgraf Wilhelm IV. allein in der Stadt und der Herrschaft Schmalkalden. Von 1585 bis 1590 ließ Wilhelm IV. die nach ihm benannte Wilhelmsburg errichten.[4]

In der Zeit der Hexenverfolgung starb 1605 die Beschuldigte Anna Bühn im Gefängnis; das Verfahren gegen Osanna Abe 1657–1659 endete mit einem Landesverweis.[5][6]

1611 durften sich wieder jüdische Familien in Schmalkalden niederlassen. Um 1611 wurde ein jüdischer Friedhof angelegt, 1622 folgte der Bau einer Synagoge.

20. Jahrhundert bis heute
Schmalkalden um 1900
Altmarkt vom Rathaus aus gesehen

Mit der Auflösung der Provinz Hessen-Nassau durch die NS-Regierung zum 1. Juli 1944 wurde die Stadt mit dem gesamten Landkreis Herrschaft Schmalkalden in den Regierungsbezirk Erfurt eingegliedert, der gleichzeitig der Verwaltung des Reichsstatthalters für Thüringen in Weimar unterstellt wurde und im Jahr 1945 Teil des Landes Thüringen wurde.

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus setzte die Verfolgung von Menschen aus politischen, rassistischen und religiösen Gründen ein. Zu den dabei zu Tode Gekommenen gehörten der Gründer und Redakteur der sozialdemokratischen Zeitung Die Volksstimme, Ludwig Pappenheim, der im KZ Börgermoor erschossen wurde. Nach Kriegsende gab sich der Ort Kleinschmalkalden den Namen Pappenheim, aber legte ihn nach 1990 wieder ab, ebenso die ehemalige Schule im Walperloh, die seit 1987 seinen Namen trug.

Der Mitbegründer des KJVD Hermann Danz hatte Kontakte zur Widerstandsgruppe Neubauer-Poser in Jena, wurde aber entdeckt, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und 1945 in Brandenburg-Görden hingerichtet. Die nach ihm benannte Schule in der Renthofstraße legte 1990 ihren Namen ab, auch eine Gedenktafel an seinem Wohnhaus Klinge 26 wurde entfernt. 2013 wurde an der ehemaligen Hermann-Danz-Schule eine Gedenktafel angebracht[7]. In der Parkanlage Pfaffenbach erinnert ein Gedenkstein an ihn. Auf dem Friedhof Im Eichelbach erinnern Gedenksteine an beide Widerstandskämpfer.

Während der Novemberpogrome 1938 wurden die Synagoge in der Judengasse geschändet, Kultgegenstände öffentlich verbrannt und das Gebäude gesprengt. Von 1988 bis 2010 erinnerte eine Gedenktafel in der Judengasse 35 an dieses Geschehen. Die jüdischen Familien und die Familien der Sinti emigrierten, oder wurden in die Vernichtungslager des Ostens deportiert. Die Erbgesundheitsgerichte veranlassten die Zwangssterilisation von 272 Menschen. Aus der Christlichen Pflegeanstalt Schmalkalden-Aue wurden 113 Menschen zur Tötung, im Rahmen der Euthanasie-Programms, der Aktion T4 zugeführt. Während des Zweiten Weltkrieges mussten 1.755 Kriegsgefangene, sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit verrichten: auf dem Friedhof, im Stadtbauamt, im Gaswerk, im Krankenhaus, im Schlachthof, beim Straßenbau, im Forstamt, in der Bohrmühle, bei der Firma Gebrüder Heller, bei der Firma H. A. Erbe und bei der Firma Karl Braun. Insgesamt 74 Frauen, Kinder und Männer wurden Opfer der Zwangsarbeit und auf dem Friedhof Im Eichelbach begraben.

Hauptartikel: Luftangriffe auf Schmalkalden

Schmalkalden war im Zweiten Weltkrieg zweimal das Ziel von Luftangriffen schwerer strategischer Bomber der 8. US-Luftflotte. Am 20. Juli 1944 griffen etwa 30 (geplant 80) B-24 „Liberators“ und am 6. Februar 1945 32 „Fliegende Festungen“ genannte B-17 mit 75 Tonnen Bombenlast die Stadt an.[8] Es gab zusammen 88 Tote, viele Verletzte und schwere Schäden an Wohnhäusern und Industrieanlagen. Am 6. Februar 1945 wurde der Baubestand der Altstadt erheblich betroffen: besonders die Gebäude in der Haindorfgasse, vorwiegend zwei- und dreigeschossige, meist verputzte Fachwerkhäuser des 16. bis 18. Jahrhunderts, sowie Teile der Marktbebauung.[9] Ein Teil der zugedachten Bombenlast ging außerhalb der Stadt nieder, besonders in der Queste, aber auch in anderen thüringischen Orten. Hätten alle Bomber ihr Ziel Schmalkalden erreicht, wäre die Stadt in Schutt und Asche gefallen.

Am 3. April 1945 besetzten US-Truppen die Stadt. An dieser Stelle zu erwähnen ist der mutige Einsatz des Chefarztes der Schmalkalder Klinik Friedrich Jahn, der sich den Anweisungen der deutschen Wehrmacht widersetzte und somit für eine kampflose Übergabe Schmalkaldens an die Amerikaner sorgte. Anfang Juli 1945 übergaben die amerikanischen Truppen die Stadt der roten Armee. Schmalkalden wurde wie das gesamte Land Thüringen gemäß alliiertem Übereinkommen der SBZ zugeschlagen und war mit der DDR-Staatsgründung 1949 Teil des Arbeiter- und Bauernstaates. Zur Mahnung an die Auswüchse des Stalinismus sowie zur Erinnerung an dessen Opfer in der Stadt wurde am ehemaligen Amtsgerichtsgebäude eine Gedenktafel angebracht.

1947 wurde eine Gedenkstätte für Zwangsarbeitsopfer aus der Sowjetunion eingerichtet, die 1999 restauriert wurde.[10]

Die im Ort ansässige staatliche Fachschule für Kleineisen- und Metallwarenindustrie wurde 1949 zur Ingenieurschule für Maschinenbau aufgewertet. Im Jahr 1950 wurde die Auflösung des Kreises Schmalkalden vorgenommen. Bereits zwei Jahre später wurde er im Rahmen der DDR-Kommunalreform mit veränderten Grenzen neu geschaffen und dem neuen Bezirk Suhl zugeteilt. Die Pädagogische Fachschule für Kindergärtnerinnen wurde 1951 gegründet.

Im Rahmen der staatlich angestrebten Industrialisierung wurde seit 1956 die noch stark von Handwerksbetrieben und kleinen Firmen mit staatlicher Beteiligung geprägte Stadt durch eine Fusion der wichtigsten Hersteller zum Hauptstandort der VEB Vereinigte Werkzeug- und Besteckfabriken entwickelt. Der weiterhin auf zahlreiche Betriebsteile im Stadtgebiet und Umland verteilte Großbetrieb wurde unter der Abkürzung WEBEFA bekannt. 1976 wurde er zum Leitbetrieb des Werkzeugkombinates Schmalkalden, dem bedeutendsten Hersteller von Werkzeugen und Elektrokleingeräten in der DDR, der große Bedeutung für den Außenhandel hatte. Der Stammbetrieb befand sich in Schmalkalden und besaß mit der Ingenieurschule für Maschinenbau einen Kooperationsvertrag.
Mit der erfolgreichen Teilnahme der südthüringer Wintersportler bei Olympiaden und Weltmeisterschaften wurde der Sportgerätebau in Schmalkalden gefördert. Als bedeutendster Hersteller wurde 1976 der VEB Kombinat Sportgeräte Germina mit Stammsitz in Schmalkalden gegründet.[11]
Als kultureller Höhepunkt wurde die Austragung der Arbeiterfestspiele im Jahr 1978 betrachtet. Die Vorbereitung der Veranstaltung hatte eine rege Bau- und Sanierungstätigkeit (in der Regel Fassadensanierungen) im Zentrum der historischen Altstadt und dem Schloss zur Folge, die ab 1985 in weitere Teile des Stadtzentrums fortgesetzt wurde.

Nach 1945 war das Gebiet Schmalkaldens weiterhin Bestandteil der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen und Waldeck geblieben. Nachdem die DDR-Behörden ab 1968 die Beteiligung von Synodalen aus Schmalkalden an den Landessynoden der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen und Waldeck verhinderten, wurde auf Grundlage eines Vertrags vom 28. April 1970 (ergänzt durch ein geheimes Zusatzprotokoll der Bischöfe Moritz Mitzenheim und Erich Vellmer über die Option einer Rückgliederung nach der erhofften deutschen Wiedervereinigung) das Dekanat Schmalkalden in die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen eingegliedert.[12]

Ehemaliges Gemeindeamt in Wernshausen

Mit der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 erwartete man mit Blick auf die gemeinsame Geschichte den zügigen Beitritt des Kreisgebiets zum Bundesland Hessen, was sich bald als Illusion erwies. Nur im Bereich der evangelischen Kirche gehören die Gemeinden um Schmalkalden seit 1991 wieder zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Im neu gegründeten Freistaat Thüringen behielt Schmalkalden zunächst den Status und die Aufgaben einer Kreisstadt. Mit der Kommunal- und Gebietsreform von 1994 wurde der Kreis Schmalkalden mit dem Kreis Meiningen vereinigt und Schmalkalden verlor seinen Kreisstadtstatus, behielt aber eine Außenstelle des Landratsamtes. Außerdem war vorgesehen, die Ingenieurschule für Maschinenbau in eine Fachhochschule umzuwidmen. 1991 wurde die Fachhochschule Schmalkalden gegründet, im Jahr 2004 wurde der Stadt der offizielle Titel einer Hochschulstadt zuerkannt.
Das Stadtgebiet hat sich seit den 1950er Jahren durch die Eingemeindung von meist kleinen Umlandgemeinden stark vergrößert. Mit der Eingemeindung des Ortes Wernshausen dehnte sich das Stadtgebiet von Schmalkalden erstmals auch auf ein westlich der Werra gelegenes Gebiet aus.

In der Nacht auf den 1. November 2010 entstand im Ort infolge eines Erdfalls ein Krater [Pos50.7237510.445533333333][13] von ca. 20 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 30 bis 40 Metern. Der geologische Landesdienst bestätigte, dass es sich um einen natürlichen Hohlraumeinbruch handelte.[14][15] Um die Risiken abschätzen zu können, wurde der Krater durch Luftaufnahmen inspiziert. Aufgrund der größeren Flexibilität kam an Stelle eines Helikopters eine Drohne vom Typ md4-1000 zum Einsatz. Mit dem MAV wurden Luftaufnahmen aus bis zu 150 Meter Höhe und einem Radius von 500 Metern gemacht.[16]

Stadtgliederung und Eingemeindungen
Chronologie der Eingemeindungen Stadtgliederung Ausgangssituation – DDR-Gründung (1949) Eingemeindung von Weidebrunn nach Schmalkalden, Aue und Haindorf nach Mittelschmalkalden (1. Juli 1950) Eingemeindung von Volkers nach Schmalkalden (15. September 1961) Eingemeindung von Reichenbach nach Schmalkalden (1. Januar 1973) Eingemeindung von Breitenbach nach Mittelstille (1. Mai 1975) Eingemeindung von Näherstille nach Schmalkalden (1. Januar 1978) Eingemeindung von Asbach, Grumbach, Mittelschmalkalden, Mittelstille nach Schmalkalden sowie Helmers und Niederschmalkalden nach Wernshausen (1994) Eingemeindung von Wernshausen nach Schmalkalden (2008)

Die Stadt hat folgende Ortsteile:

Aue
Asbach
Breitenbach
Grumbach
Haindorf
Helmers
Mittelschmalkalden
Mittelstille
Möckers
Näherstille
Niederschmalkalden
Reichenbach
Volkers
Weidebrunn
Wernshausen
Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1830 bis 1960

1830: 5.327
1890: 7.318
1905: 9.529
1910: 10.018
1925: 10.440
1933: 10.737
1939: 10.851
1946: 12.663 (1)
1950: 12.665 (2)
1960: 14.022

1981 bis 2001

1981: 17.385
1984: 17.410
1994: 19.605
1995: 19.391
1996: 19.305
1997: 19.166
1998: 18.952
1999: 18.720
2000: 18.551
2001: 18.370

2002 bis 2011

2002: 18.237
2003: 17.974
2004: 17.896
2005: 17.910
2006: 17.750
2007: 17.611
2008: 20.405
2009: 20.231
2010: 19.978
2011: 19.476

ab 2012

2012: 19.463
2013: 19.505
2014: 19.501
2015: 19.291

Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

(1) 29. Oktober
(2) 31. August

Politik
Rathaus am Altmarkt
Stadtrat

Der Stadtrat setzt sich mit seinen insgesamt 24 Sitzen seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wie folgt zusammen:

SPD / Grünen 11 Sitze
CDU 06 Sitze
Die Linke 04 Sitze
Bürgerinitiative (BI) / Freie Wähler 02 Sitze
FDP 01 Sitz

Wappenbild
Wappen

Wappenbeschreibung
Blasonierung: In Rot eine zweitürmige silberne Burg mit blauem Dach und vier goldenen Turmknäufen, im offenen Tor ein gespaltener Schild, darin vorn in Gold eine schwarze Henne mit rotem Kamm und roten Lappen auf grünem Dreiberg, hinten in Blau ein neunmal von Silber und Rot geteilter, golden gekrönter Löwe.| Beschreibung= Der Inhalt des Schildes (Henne und Löwe) geht auf die geschichtliche Entwicklung der Stadt in der Zeit von 1360 bis 1583 zurück. Während dieser Zeit lebte die Stadt Schmalkalden in einem Kondominat (Doppelherrschaft) zwischen der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der gefürsteten Grafschaft Henneberg. Als im Jahre 1583 Graf Georg Ernst von Henneberg kinderlos starb, fielen die Henneberger Besitzungen an Landgraf Wilhelm IV von Hessen-Kassel.

Städtepartnerschaften

Schmalkalden unterhält Städtepartnerschaften mit Fontaine in Frankreich und Recklinghausen.

Daneben gibt es Städtefreundschaften mit Tábor (Tschechien), Alpignano (Italien) sowie den deutschen Städten Dinkelsbühl und Waiblingen (seit 1990). Weiterhin bestehen freundschaftliche Beziehungen zwischen dem Schmalkalder Gymnasium und dem deutschsprachigen Gymnasium in Montana (Bulgarien).

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Stadtkirche St. Georg

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Schmalkalden

Schloss Wilhelmsburg
Bauwerke, Denkmale, Erinnerungsorte
Sehenswertes Stadtbild, 90 % der spätmittelalterlichen Fachwerkhäuser sind erhalten geblieben.
Stadtkirche St. Georg (erbaut 1437–1509)
Schloss Wilhelmsburg (erbaut 1585–1590)
Lutherhaus (erbaut 1530)
Hessenhof auf der Westseite des Neumarkts (mit Iwein-Illustrationszyklus 13. Jahrhundert, älteste profane Wandmalerei Deutschlands)
Haus in der Weidebrunner Gasse 13 (erbaut 1369–1370); das älteste Fachwerkhaus Schmalkaldens zeigt eine Mischung aus Ständer- und Stockwerkbauweise. Es wurde 2013 mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert. Es besaß ursprünglich ein Hallen-, ein Wohn- und ein Speichergeschoss und wurde in späteren Zeiten den Bedürfnissen seiner Bewohner angepasst, aber nie vollkommen umgebaut. Das Fachwerkgefüge aus der Bauzeit blieb ebenso erhalten wie mittelalterliche Malereien sowie ein Löschherd aus dem 14. Jahrhundert, als dort eine Schmiede betrieben wurde.[17] Seit der Wiedereröffnung wird im Erdgeschoss Kunsthandwerk angeboten, darüber haben der Förderverein sowie der Verein für Schmalkaldische Geschichte und Landeskunde Büros bezogen. Außerdem gibt es Flächen für Ausstellungen.
Ehemaliger Marstall (erbaut nach 1618) in der Straße „Hoffnung“ Nr. 30, später Amtsgerichtsgebäude. Jetzt Katasteramt Schmalkalden. An dem Gebäude (Giebelseite Kothersgasse) erinnert eine Gedenktafel mit der Inschrift „Hier war 1945 der berüchtigte Kerker des sowjetischen NKWD. Zum Gedenken an unsere unschuldig ermordeten Kameraden. Die Opfer des Stalinismus Thüringen“.
Neue Hütte (historische Hochofenanlage)

Fachwerkhäuser auf der Salzbrücke

Neue Hütte

Erinnerungstafel am früheren Amtsgerichtsgebäude

Landesgartenschau 2015

Vom 25. April bis 4. Oktober 2015 fand in der Stadt die Thüringer Landesgartenschau Schmalkalden 2015 statt.

Regelmäßige Veranstaltungen
Schmalkalder Hirschessen (Stadtfest), letztes Augustwochenende
Sommerfilmnächte (Open Air Kino)
„Schmalkalder Herrscheklasmarkt“ – historischer Weihnachtsmarkt in Schmalkalden
Mundartprobe
Bas me üwer onser all Staadt Schmakalle moss wess
Mi Schmakalle es e ganz all Staadt, de schonn ville honnerte Joahr of`n Buckel hatt. Behärbärgt hatt se ville berühmte Lüt, se senn net vergässe woar`n bes hüt. Der Martin Luther, der de Bibel üwersatzt hat, gehört dazo, awer au si Freund, der Philipp Melanchton war e bekaanter Moa. Ör Önnerkunft hatten se gefonne in dän Lutherhuus of`n Lutherplatz un in der jetzig Roseapothäke in der Steigass. Der Welhelms Karl, der ville Kompositione geschrewe hat, war e Schmäkäller, der dorch de Komposition zor «Wacht am Rhein» si Heimatstaadt berühmt gemacht hat. Ofn Schlooß honn ville Forschte, Grafe un Prinze gelaat, es hat awe villen gefalle in onsere hüsche Staadt. … (Hans Schwarz)[18]
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Ökonomische Grundlage der Entwicklung des Gebietes um Schmalkalden war der Abbau und die Verarbeitung von Braun- und Roteisenstein (Eisenerz). Im Jahr 1340 fand der Erzabbau erste urkundliche Erwähnung.

Bei Wanderern und Sportlern beliebt: Die Picknick-Schnitte aus Schmalkalden

Durch die Nähe des reichen Holzbestandes im Thüringer Wald war es möglich, die Verhüttung des Erzes im Umfeld des Abbaues mittels Windöfen durchzuführen. Diese wurden im Laufe der Zeit durch den Niederen bzw. Hohen Blauofen ersetzt.

Im Jahre 1397 waren sogenannte „Schmalkalder Artikel“, eine Bezeichnung für in der Stadt gefertigten Stahlwaren, auf der Frankfurter Messe vertreten. Um das Jahr 1554 gab es 225 Schmiedewerkstätten. Die Fertigung von Eisen- und Stahlwaren erstreckte sich dann unter anderem auf Ahlen und Bohrer, Messer und Scheren, Striegel und Löffel, Hufeisen, Zangen und Spieße. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert begann der Wandel vom Handwerk zur industriellen Fertigung. Heute besteht das wirtschaftliche Profil der Stadt Schmalkalden aus Betrieben der Werkzeugindustrie, des Sondermaschinen- und Werkzeugbaus, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie der Holzbearbeitung und des Baugewerbes. Bekannte Unternehmen waren in der DDR das Werkzeugkombinat Schmalkalden und der VEB Kombinat Sportgeräte Germina und ist bis heute die Thüringer Waldquell (Mineralwasser- und Vita-Cola-Produzent).[19] Zu DDR-Zeiten waren die Produkte der VEB Nougat- und Marzipanfabrik Schmalkalden/Thür. in der ganzen DDR bekannt. Der Nougat-Hersteller Viba Sweets GmbH eröffnete 2012 für Besucher die Viba Nougat-Welt.[20]

Verkehr

Seit der Eingemeindung von Wernshausen im Dezember 2008 verläuft die Bundesstraße 19 über das Gebiet der Stadt Schmalkalden. Die nächste Bundesautobahn ist die A 71. Die Entfernung zur Anschlussstelle Meiningen-Nord beträgt etwa 24 Kilometer und zu den Anschlussstellen Suhl/Zella-Mehlis sowie Oberhof sind es etwa 26 Kilometer. Um die Stadt für wirtschaftliche Investitionen attraktiver zu machen, hat man sich darauf geeinigt, die Bundesstraße 62 (Bad Hersfeld–Barchfeld) bis zur A 71 im Raum Suhl/Zella-Mehlis zu verlängern. In diesem Zusammenhang soll die bereits bestehende Straße ausgebaut werden, da der Verkehr aus dem Südthüringer Wirtschaftszentrum Suhl/Zella-Mehlis in Richtung Osthessen (Bad Hersfeld, Kassel) zugenommen hat und die bisherigen Straßen ihn nicht mehr bewältigen können. Dazu ist bereits eine Ortsumgehung für Schmalkalden im Bau. Schmalkalden liegt an der Deutschen Fachwerkstraße.

Mit der Bahnstrecke Wernshausen–Zella-Mehlis(–Suhl) ist Schmalkalden seit 1874 an das Bahnnetz angebunden. Diese Strecke wird von der Süd-Thüringen-Bahn befahren. Auf Schmalkalder Gebiet befinden sich der Hauptbahnhof, die Haltestellen Schmalkalden Fachhochschule (ehem. Stillertor), Auehütte, Mittelschmalkalden, Niederschmalkalden, sowie Wernshausen. Dort besteht die Möglichkeit in Züge der Werrabahn umzusteigen. Im Stadt- und Regionalverkehr mit Bussen ist die Meininger Busbetriebs GmbH aktiv.

Bildung
Fachhochschule Schmalkalden, Gebäude C

1902 wurde die „Königliche Fachschule für Kleineisen- und Stahlwarenindustrie Schmalkalden“ gegründet, die 1918 den Status einer Staatlichen Fachschule erhielt. Aus ihr ging 1950 die Ingenieurschule für Maschinenbau hervor, die eine wichtige Ingenieurschule im Bildungssystem der DDR war. Die 1991 gegründete Fachhochschule Schmalkalden schließt an diese Traditionen an, ist jedoch kein Rechtsnachfolger der früheren Schulen. Seit 2004 ist die Stadt berechtigt, die Bezeichnung „Hochschulstadt“ zu führen.

Das Berufsbildungszentrum Schmalkalden bietet weitere Berufsausbildungsmöglichkeiten. Berufsschüler des Berufsbildungszentrums beteiligten sich am Bau von mehreren Objekten im Nationaldenkmal Skulpturenpark Deutsche Einheit.

Schmalkalden verfügt über zwei Grundschulen (in Schmalkalden und Weidebrunn), eine Regelschule (Staatliche Regelschule Schmalkalden) und ein Gymnasium (Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden) sowie ein Berufsbildungszentrum BBZ (Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und berufliches Gymnasium). Das Staatliche Regionale Förderzentrum „Ludwig Bechstein“ Schmalkalden fördert und unterstützt die Persönlichkeit behinderter Kinder und Jugendlicher im schulischen Bereich. Weitere Bildungseinrichtungen sind die Pestalozzi-Schule Schmalkalden, das Blindeninstitut Thüringen und die Volkshochschule Schmalkalden.

Der Musikverein Schmalkalden und die Musikschule bieten musikalische Früherziehung und solide Breitenausbildung.

Medizinische Einrichtungen

Das 1945 eröffnete Elisabeth Klinikum Schmalkalden, ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung, hat rund 317 Mitarbeiter (Stand: 2014) und besitzt mit den medizinischen Fachbereichen eine große Bedeutung für die Region Schmalkalden. Gemeinsam mit den anliegenden MVZ und Dialysezentrum bietet es ein kleines regionales Gesundheitszentrum.

Persönlichkeiten

Mit Kati Wilhelm, Sven Fischer und Frank Luck stammen drei der insgesamt neun deutschen Biathlon-Weltcupsieger der Nachwendezeit aus Schmalkalden.

Söhne und Töchter der Stadt
Johannes Matthaeus (1526–1588), evangelischer Theologe
Balthasar Simon (1591–1635), Arzt und Professor an der Universität Tübingen
Johannes Bornschürer (1625–1677), evangelischer Theologe
Christoph Cellarius (1638–1707), Hallenser Gymnasialdirektor und Geschichtsprofessor
Johann Conrad Geisthirt (1672–1737), Historiker, Verfasser von Historia Schmalcaldia
Jesaias Friedrich Weissenborn (1673–1750), lutherischer Theologe
Johann Simonis (1698–1768), evangelischer Theologe und Orientalist
Christian von Massenbach (1758–1827), preußischer Oberst und Schriftsteller
Karl Friedrich Vollgraff (1794–1863), Jurist und früher Soziologe
Carl Wilhelm (1815–1873), Chorleiter und Komponist unter anderem von Die Wacht am Rhein
Hans Iber (1886–1946), Reichsgerichtsrat
Friedrich Jahn (1888–1984)
Curt Jahn (1892–1966), deutscher Offizier, zuletzt General der Artillerie im Zweiten Weltkrieg
Kurt Schlesinger (1902–1964) Mechaniker jüdischer Abstammung und NS-Kollaborateur im Durchgangslager Westerbork
Eberhard Weis (1925–2013), Historiker
Heinz Roth (* 1931), MfS-Offizier
Werner Lesser (1932–2005) ehemaliger Skispringer
Karl-Heinrich Bieritz (1936–2011), evangelischer Theologe
Wolfgang Wicht (* 1937), Anglist, Professor für Geschichte der englischen Literatur an der PH Potsdam
Dietrich Papsch (* 1938), Umweltaktivist und Buchautor
Angela Steinmüller (* 1941), Mathematikerin und Schriftstellerin
Elke Kast (1946–1993), Fernsehansagerin
Wieland Giebel (* 1950), Autor, Herausgeber und Verleger
Christa Moog (* 1952), Schriftstellerin
Ulrike Apel-Haefs (1952–2009), Politikerin (SPD)
Manfred G. Schmidt (* 1952), Epigraphiker
Heiko Salzwedel (* 1957), Radsporttrainer
Petra Sonntag (* 1957), ehemalige Judoka und Ehrenbürgerin von Schmalkalden
Kirsten Tackmann (* 1960), Politikerin (Linkspartei)
Frank Luck (* 1967), ehemaliger Biathlet
Susanne Nickel (1967–2016), Buchkünstlerin
Sven Fischer (* 1971), ehemaliger Biathlet und Ehrenbürger von Schmalkalden[21]
Steffi Jacob (* 1975), Skeletonpilotin
Kati Wilhelm (* 1976), ehemalige Biathletin
Alexander Wolf (* 1978), ehemaliger Biathlet
Kati Klinzing (* 1982), Skeletonpilotin
Stefanie Szczurek (* 1986), Bobfahrerin
Juliane Döll (* 1986), ehemalige Biathletin
Lutherhaus, in dem der Reformator während seines Aufenthaltes 1537 wohnte
Weitere Persönlichkeiten
Caspar Aquila (1488–1560), Reformator, Dekan von Schmalkalden
Samuel Fischer (1547–1600), Professor, Pfarrer und Superintendent, lebte zeitweise in Schmalkalden
Johann Nikolaus Tischer (1707–1774), Organist und Komponist, lebte in Schmalkalden
Johann Friedrich Doles (1715–1797), Komponist, ging in Schmalkalden zur Schule
Johann Gottfried Vierling (1750–1813), Organist und Komponist, lebte in Schmalkalden
Hans Adolph Friedrich von Eschstruth (1756–1792), Jurist und Komponist, ging in Schmalkalden zur Schule
Friedrich Haeffner (1759–1833), Komponist, Hofkapellmeister in Stockholm, danach Director Musices Universität Uppsala, absolvierte seine Ausbildung zum Organisten in Schmalkalden
Andreas Wiß (1788–1816), Dichter, besuchte das hiesige Lyzeum und starb in Schmalkalden
Friedrich von Basse (1893–1972), Politiker (SPD), Landrat in Schmalkalden
Walter Kolb (1902–1956), Politiker (SPD), 1932 zum Landrat von Schmalkalden gewählt
Hermann Danz (1906–1945), Politiker (KPD) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, wuchs in Schmalkalden auf
Arthur Rudolph (1906–1996), Raketeningenieur, studierte zwischen 1921 und 1924 in Schmalkalden
Alois Bräutigam (1916–2007), Stadtverordneter (SED) 1946–1949
Jens Goebel (* 1952), Politiker (CDU), ehemaliger Thüringer Kultusminister, 1991 bis 1999 Professor an der Fachhochschule Schmalkalden
Katrin Apel (* 1973), Biathletin, absolvierte ihre Berufsausbildung in Schmalkalden
Monique Riekewald (* 1978), Skeletonpilotin, studiert in Schmalkalden
Ludwig Pappenheim (1887–1934), Politiker (USPD, SPD), 1919–1933 Landtagsabgeordneter, 1934 im KZ Neusustrum ermordet
Literatur
Zwischen Ruhla, Bad Liebenstein und Schmalkalden (= Werte unserer Heimat. Band 48). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1989.
Harry Gerlach: Schmalkalden (= Thüringer Städte. 15). Perthes, Gotha 1994, ISBN 3-623-00976-8.
Peter Handy, Karl-Heinz Schmöger: Fürsten, Stände, Reformatoren. Schmalkalden und der Schmalkaldische Bund. Perthes, Gotha 2002, ISBN 3-623-00746-3.
Helmut Kirchner: Durch die Jahrhunderte der Stadt und des Kreises Herrschaft Schmalkalden. Geschichte und Geschichten. Kirchner, Schmalkalden 1992.
Norbert Krah: Die Fach- und Ingenieurschule Schmalkalden. Ein geschichtlicher Abriss. Stadt-Bild-Verlag, Leipzig 2002, ISBN 3-934572-51-0.
Norbert Krah: Das Eisenhandwerk und die metallverarbeitende Industrie in Schmalkalden. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Resch, Meiningen 2006, ISBN 3-9810525-7-9.
Hans Lohse: Schmalkalder Bergbau, Hüttenwesen und Eisenhandwerk. Schmalkalden 1955
Stadt Schmalkalden – Arbeitsgruppe „Festschrift“ (Hrsg.): 1125 Jahre Schmalkalden. Festschrift. Stadt Schmalkalden – Arbeitsgruppe „Festschrift“, Schmalkalden 1999, ISBN 3-00-004395-0.
Johann G. Wagner: Geschichte der Stadt und Herrschaft Schmalkalden, nebst einer kurzen Uebersicht der Geschichte der ehemaligen gefürsteten Grafschaft Henneberg. Elwert’scher Verlag, Marburg u. a. 1849, (Digitalisat).
Paul Weber: Die Wilhelmsburg über Schmalkalden. Herausgegeben von Michael Eckardt. Elch-Verlag, Bad Liebenstein 2005, ISBN 3-933566-30-4.
Przemyslaw Paul Zalewski: Baugeschichte einer Handwerkerstadt im hessisch-fränkisch-thüringischen Grenzland : Stadtgefüge und Baukonstruktionen in der Stadt Schmalkalden vom 13. bis zum 18. Jahrhundert (= Arbeitshefte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege. NF 12). Reinhold, Altenburg 2003, ISBN 3-910166-90-3.
Siehe auch
Henneberger Land
Weblinks
 Commons: Schmalkalden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Schmalkalden in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Schmalkalden – Reiseführer
Schmalkalden
Geschichte und Bilderchronik zu Schmalkalden