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Geschichte
Die Mittelachse des Schlossplatzes; im Hintergrund das Schloss
Die Nordseite des Schlossplatzes; in der Mitte das so genannte Palais „Hirsch“
Denkmal der Spargelfrau auf dem Schlossplatz
Bis zum 18. Jahrhundert

Schwetzingen wurde erstmals am 21. Dezember 766 im Lorscher Codex als „Suezzingen“ erwähnt.[5] Siedlungsspuren existieren aber bereits aus der Jungsteinzeit, darunter viele Bandkeramik-Funde. 803 wird „Suezzingen Superiore“ genannt (so viel wie „Oberschwetzingen“). Ursprünglich gab es zwei Siedlungen, Ober- und Unterschwetzingen, die erst im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts zu einem Dorf zusammenwuchsen. Gehörte das Gebiet anfangs zum Bistum Worms, so gelangte es bereits im 12. Jahrhundert unter die Herrschaft der Pfalzgrafen. Aus dem Jahr 1439 stammt die erste bekannte Einwohnerzahl: 230 Seelen.

Das Schwetzinger Wasserschloss wird erstmals 1350 erwähnt, als der Pfalzgraf bei Rhein Rudolf II. das Wohnrecht im Schloss erhielt. Im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde das Schloss zerstört und von Kurfürst Johann Wilhelm bzw. dessen Vorgänger wieder aufgebaut. Ab 1720 diente es Kurfürst Carl Philipp nach seinem Auszug aus Heidelberg zunächst zeitweise als Ausweichresidenz; ab 1742 ließ er es zur Sommerresidenz ausbauen. 1750 wurde die „Neuen Stadt“ mit Schlossplatz geplant und angelegt, die das Ober- und Unterdorf miteinander verband. 1752 eröffnete das Schlosstheater.

1759 erhielt Schwetzingen das Marktrecht und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil ausgebaut.

19. und 20. Jahrhundert

Im Jahr 1803 fiel der Ort mit der gesamten rechtsrheinischen Kurpfalz an Baden und wurde zum Amtssitz erhoben. 1833 erhielt die Gemeinde durch Großherzog Leopold die Stadtrechte. Ab 1850 setzte die Industrialisierung ein. Schwetzingen wurde unter anderem Sitz von Zigarren- und Konservenfabriken. Auch der Spargelanbau gewann an Bedeutung.

1924 wurden das Bezirksamt Schwetzingen aufgehoben und sein Gebiet mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt, aus welchem 1938 der Landkreis Mannheim entstand. 1931 erhielt die Stadt Schwetzingen einen erheblichen Gebietszuwachs durch Aufteilung der Schwetzinger Hardt.

Im Zuge der Kreisreform wurden der Landkreis Mannheim zum 1. Januar 1973 aufgelöst und die Stadt Schwetzingen dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet. Im Jahr 1992 überschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Schwetzingen den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg mit Wirkung zum 1. April 1993 beschloss.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1726 420
1784 1.784
1800 2.090
1850 2.900
1855 fast 3.100
1858 3.192
1. Dezember 1871 3.862
1. Dezember 1880¹ 4.649
1. Dezember 1890¹ 5.116
1. Dezember 1900¹ 6.432
1. Dezember 1910¹ 7.876
8. Oktober 1919¹ 9.146
16. Juni 1925¹ 9.341
16. Juni 1933¹ 10.016
Jahr Einwohner
17. Mai 1939¹ 10.983
Dezember 1945¹ 11.129
13. September 1950¹ 14.068
6. Juni 1961¹ 14.992
27. Mai 1970¹ 16.508
31. Dezember 1975 18.296
31. Dezember 1980 18.384
25. Mai 1987¹ 17.729
31. Dezember 1990 19.098
31. Dezember 1995 21.872
31. Dezember 2000 22.267
31. Dezember 2005 22.345
31. Dezember 2010 21.789
31. Dezember 2015 22.335

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen
St. Pankratius
Evangelische Stadtkirche

Schwetzingen gehörte anfangs zum Bistum Worms. Wie in der gesamten Kurpfalz wurde auch in Schwetzingen die Reformation eingeführt, und zwar das reformierte Bekenntnis. Dennoch gab es weiterhin auch Katholiken, so dass die Kirche am Ort, die St. Pankratiuskirche, ab 1698 simultan verwendet wurde. Als im Rahmen der Kirchenteilung in der Kurpfalz 1707 die Kirche den Katholiken übergeben wurde, mussten sich die Reformierten zunächst mit einer Notkirche begnügen. Auch die inzwischen entstandene lutherische Gemeinde hatte eine Notkirche. Doch konnten sich die Reformierten 1785 eine eigene Kirche bauen, die Ende des 19. Jahrhunderts vergrößert wurde. Nach dem Übergang an Baden vereinigten sich die beiden protestantischen Gemeinden zu einer unierten Kirchengemeinde. Gehörte die Gemeinde zunächst zum Kirchenbezirk Oberheidelberg, so wurde Schwetzingen später Sitz eines eigenen Kirchenbezirks, der 2008 im Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz aufging. Die Pfarreien Bonhoeffergemeinde (Hirschacker und teilw. Nordstadt), Luthergemeinde (Innenstadt nördlich Carl-Theodor-Straße und teilw. Nordstadt), Melanchthongemeinde (Innenstadt südlich Carl-Theodor-Straße und Oststadt) und Noah-Gemeinde (Schälzig) wurden zum 1. Januar 2013 zur Gesamtkirchengemeinde Schwetzingen fusioniert.

Die Katholiken erhielten – wie bereits erwähnt – ab 1707 die Kirche St. Pankratius, die damals einzige des Ortes. Die Pfarrgemeinde gehörte zunächst noch zum Bistum Worms und wurde 1821/27 Teil des neu gegründeten Erzbistums Freiburg, wo sie dem Dekanat Heidelberg zugeordnet wurde. 1958 wurde in der Oststadt Schwetzingens die Kirche St. Maria errichtet. Später entstand noch die Kirche St. Josef in Hirschacker. 1960 wurde Schwetzingen Sitz eines eigenen Dekanats für die Gemeinden Edingen, Neckarhausen, Oftersheim, Plankstadt, Schwetzingen, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Reilingen und Brühl, das jedoch bereits 1976 wieder aufgelöst wurde. Seither gehören die Pfarrgemeinden der Stadt zum Dekanat Wiesloch. Die Pfarrgemeinde St. Pankratius bildet mit der Filialgemeinde St. Maria und der Predigstelle St. Josef in Hirschacker zusammen die Seelsorgeeinheit Schwetzingens.

In Schwetzingen befindet sich der Sitz des Kirchenkreises Nordbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Neben den beiden in Deutschland vorherrschenden Glaubensrichtungen gibt es in Schwetzingen auch freikirchliche Gemeinden, und zwar eine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche und das Christliche Centrum Schwetzingen, Evangelische Freikirche, kurz CCS genannt. Weiter gibt es die Evangelische Gemeinschaft, die 1849 aus dem „Evangelischen Verein für innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses“ hervorging sowie eine Landeskirchliche Gemeinschaft. Darüber hinaus gibt es auch eine Neuapostolische Kirche und einen Königreichssaal der Zeugen Jehovas.

Haupteingang Stadtfriedhof

Seit dem 18. Jahrhundert waren jüdische Familien im Ort ansässig, die eine kleine Jüdische Gemeinde bildeten und sich 1901 einen Synagogenraum im Schwetzinger Schloss einrichteten. In der NS-Diktatur mussten die Gebete eingestellt werden, weil die wenigen verbliebenen jüdischen Bürger emigrierten oder in die östlichen Vernichtungslager deportiert wurden, woran seit 1978 ein Gedenkstein vor der Betstube in der Zeyherstraße erinnert. Verfolgt wurden auch Hitler-Gegner wie der Sozialdemokrat Fritz Schweiger, der 1940 im KZ Dachau ermordet wurde; die Stadt ehrte ihn mit einem Straßennamen. Während des Zweiten Weltkrieges wurden Frauen und Männer aus zahlreichen Ländern nach Deutschland deportiert und auch in Schwetzingen zur Zwangsarbeit eingesetzt. An elf Opfer der Zwangsarbeit, die auf dem Stadtfriedhof begraben sind, erinnert ein VVN-Mahnmal.[6]

Politik
Rathaus
Die Claque von Guido Messer
Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen hat 26 Mitglieder, die für fünf Jahre direkt gewählt werden und den Titel „Stadtrat“ führen. Hinzu kommt der Oberbürgermeister als Gemeinderatsvorsitzender. Bei der letzten Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 (2009) gab es folgendes Ergebnis:

CDU 7 (7) Sitze
Schwetzinger Wähler Forum 97 4 (6) Sitze
SPD 5 (5) Sitze
FW 5 (4) Sitze
Die Grünen 4 (2) Sitze
FDP 1 (2) Sitze

Oberbürgermeister

Der Bürgermeister wird für acht Jahre direkt gewählt und darf sich seit dem 1. April 1993 Oberbürgermeister nennen. Sein ständiger Vertreter ist der „Erste Beigeordnete“ mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“. René Pöltl (parteilos) wurde 2008 mit 90,67 Prozent der Stimmen zum Oberbürgermeister von Schwetzingen gewählt, nachdem sein Amtsvorgänger Bernhard Junker zurückgetreten war. Bei der Wahl des Oberbürgermeisters am 18. September 2016 wurde er mit 78,16 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

1833–1838: Daniel Helmreich
1838–1851: Carl Welde
1851–1855: Josef Vetter
1855–1865: Johann Wilhelm Ihm
1865–1883: Heinrich Wittmann
1883–1898: Karl Mechling
1898–1904: Heinrich Häfner
1904–1910: Jean Wipfinger
1910–1914: Wilfried Hartmann
1914–1923: Jakob Reinhard; gewählter Bürgermeister
1914–1918: Georg Pitsch, amtierender Bürgermeister
1923–1929: Johannes Götz, zunächst nur kommissarisch
1929–1930: Leopold Stratthaus, kommissarisch
1930–1933: Arthur Trautmann
1933–1945: Arthur Stober
1945: Ernst Karl
1945–1948: Valentin Gaa (CDU)
1948–1954: Franz Dusberger (SPD)
1954–1961: Hans Kahrmann
1961–1962: Adolf Schmitt, amtierender Bürgermeister
1962–1981: Kurt Waibel (SPD)
1981–1982: Walter Bährle, amtierender Bürgermeister
1982–1998: Gerhard Stratthaus (CDU)
1999–2007: Bernd Kappenstein (CDU)
2007–2008: Bernd Junker (SWF 97)
seit 2008: René Pöltl (parteilos)

Wappen

Wappenbeschreibung: In geteiltem Schild oben in Schwarz ein linksgewendeter, wachsender, rot bewehrter und rot bezungter, goldener Löwe, unten in Blau ein silberner Ring.

Der Löwe symbolisiert die Kurpfalz, zu der Schwetzingen bis 1803 gehörte. Der Ring war ursprünglich als Rad abgebildet und entstammt dem Siegel des Hans von Schwetzingen, genannt Wagentreiber, der als Verwandter der Herren von Erligheim mit der Schwetzinger Burg in Verbindung stand. Es handelt sich also um ein sogenanntes redendes Wappen. Aus dem Rad wurde später der Ring. Diese Abbildungen (Löwe und Ring) übernahm die Gemeinde in ihre Siegel und 1898 wurde hieraus das Wappen amtlich festgelegt.[7]

Die Stadtflagge ist Weiß-Blau.

Städtepartnerschaften

Schwetzingen unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

Frankreich Lunéville, Frankreich, seit 1969
Ungarn Pápa, Ungarn, seit 1992
Italien Spoleto, Italien, seit 2005
Vereinigte Staaten Fredericksburg (Virginia), USA, seit 2012[8]
Nachbarschaftsverband

Schwetzingen gehört zum Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim, dessen Aufgabe es ist, den regionalen Flächennutzungsplan zu erstellen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloss und Schlossgarten
Schwetzinger Schloss von Westen (Schlossgarten)
Moschee im Schlossgarten

Das Schloss Schwetzingen ist die ehemalige Sommerresidenz der Kurfürsten von der Pfalz und Wahrzeichen der Stadt. Vor allem in der Zeit vor Kurfürst Karl Theodor, aber auch während seiner Regierungszeit, diente Schwetzingen auch jagdlichen Zwecken. Berühmt ist neben dem Schloss auch der zugehörige Garten (Park mit Gebäuden), der sich von einem typischen Barockgarten nahe dem Hauptgebäude des Schlosses und entlang der Mittelachse zum englischen Gartenstil in den Randbereichen hin erweitert. Geplant wurde er von dem bekannten Landschaftsarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell.

Sehenswert im Schlossgarten sind unter anderem das sogenannte Rokokotheater im rechten Zirkelbau von 1752 (der Innendekoration nach eigentlich frühklassizistisch), die Orangerie, das Badhaus (villenartiger Bau mit kostbaren Innenräumen als Rückzugsort für Kurfürst Karl Theodor), der Apollotempel mit dem Heckentheater, die als antike Ruinen gestalteten Bauten des sogenannten römischen Wasserkastells und des Merkur-Tempels, die Moschee (erbaut 1779 bis 1796),[9] der Minerva-Tempel und der Arionbrunnen.

2007 wurde erstmals ein Antrag auf Aufnahme der kurpfälzischen Sommerresidenz Schwetzingen in das Welterbeverzeichnis der UNESCO verabschiedet. 2009 zog die Stadt diesen Antrag zurück, um ihn zu überarbeiten. Er wurde von der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2011 erneut gestellt, im Sommer 2012 abermals zurückgezogen. Ob es zu einem erneuten Versuch kommt, erscheint fraglich.

Theater
Zirkelbau des Schlosses, genutzt als Konzertsaal der Schwetzinger Festspiele
Theater am Puls
Karl-Wörn-Haus
Das ehemalige Kino Capitol

Das ehemalige Hoftheater im Schlosskomplex (sogenanntes Rokokotheater) wurde 1752 von Nicolas de Pigage als Theater der kurpfälzischen Sommerresidenz erbaut. Der Innenraum in den Formen des Frühklassizismus ist seit 1952 Spielstätte der Schwetzinger Festspiele.

Das Schwetzinger theater am puls, das von Joerg S. Mohr geleitet wird, hat nach wechselnden Lokalitäten zunächst erfolgreiche Spielzeiten in der Alten Wollfabrik erlebt, seit 2006 aber eine feste Bleibe im Bassermannhaus gefunden und nennt sich seitdem auch Theater der Stadt Schwetzingen.[10]

Museen

Im Karl-Wörn-Haus – Haus Schwetzinger Sammlungen befindet sich ein stadtgeschichtliches Museum.

XYLON – Museum + Werkstätten e. V. ist ein Zentrum für bildende Kunst mit Schwerpunkt auf dem künstlerischen Hochdruck.

Weitere Bauwerke

Das Rathaus wurde 1821 vom badischen Kreisbaumeister Jacob Friedrich Dyckerhoff im Stile von dessen Lehrer Weinbrenner erbaut und in den Jahren 1889, 1912 und 1919 erweitert. Ab dem Jahr 2000 erfolgten intensive Restaurierungsarbeiten.[11]

Das Rabaliatti-Haus am Schlossplatz

Das vornehme Wohnhaus von Jesuitenpater Franz Joseph Seedorf wurde im Auftrag des Kurfürsten Carl Theodor 1748 mit Kameralmitteln finanziert und von Franz Wilhelm Rabaliatti am damals neuen Schlossplatz erbaut. 1817 kam das Haus in Privatbesitz, und der Besitzer ließ die Schildgerechtigkeit des Wirtshauses „Zum Goldenen Hirsch“ darauf übertragen. Heutzutage ist es bekannt als Palais Hirsch und dient Veranstaltungen. Ebenso am Schlossplatz noch vorhanden ist Rabaliattis 1755 erbautes eigenes Wohnhaus.

In der die Hauptachse des Schlossgartens verlängernden Carl-Theodor-Straße ist der 1750–1752 im Auftrag des kurpfälzischen Generalissimus Prinz Friedrich von Pfalz-Zweibrücken erbaute Marstall noch hervorzuheben, vor allem die prunkvoll mit fürstlichen Wappen bekrönte Hofeinfahrt. Das Gebäude war die Kaserne der Badischen Gelben Dragoner.

Gegenüber der evangelischen Stadtkirche befindet sich die ehemalige Friedrichschule, erbaut 1842 im spätklassizistischen Stil.

Im Stadtbild auffällig und auch architektonisch bemerkenswert sind einige Gebäude, die von ortsansässigen Unternehmen errichtet wurden: das Sudhaus der 1752 gegründeten Welde-Brauerei, errichtet 1934 im Bauhaus-Stil, ein weiteres altes Sudhaus einer anderen Brauerei sowie das 1910 erbaute Direktionsgebäude der ehemaligen Bassermann’schen Konservenfabrik, heute bekannt als Karl-Wörn-Haus (siehe Museen).

Als ein Kulturdenkmal des 20. Jahrhunderts kann das ehemalige Kino Capitol in der Herzogstraße angesehen werden, das jedoch seit 1976 dem Verfall preisgegeben ist.

Nicht zuletzt ist auch der Neubau der Bezirkssparkasse Schwetzingen von 1995 zu nennen. In Schwetzingen hat sich auch neue Architektur im Stadtkern etabliert. So wurde beispielsweise 2005 durch den Schwetzinger Architekten Hans-Jürgen-Vieth nach zuvor durchgeführtem Architektenwettbewerb das Musik- und Kulturzentrum im rückwärtigen Bereich und in Verbindung mit der ehemaligen Friedrichschule errichtet. In unmittelbarer Nähe entstand 2007 nach einem verheerenden Brand des Vorgängerbaus das neue „Lutherhaus“ als evangelisches Gemeindehaus. Architekten waren hier Thomas Link und Uwe Schmidt aus Heidelberg. Abgerundet wurde dieser Bereich durch die Neugestaltung der „Kleinen Planken“ (eine Straße, in Anlehnung an die Planken im benachbarten Mannheim sowie an den früher als „Schloßplanken“ bezeichneten Schwetzinger Schlossplatz benannt) durch den Landschaftsarchitekten Tobias Mann aus Kassel.

Folgende Kirchengebäude gibt es im Stadtgebiet:

Katholische Kirche St. Pankratius (1736/38, Turm von 1755, Kirchenschiff umgebaut und erweitert 1763/65)
Evangelische Stadtkirche (1756, erweitert und mit Turm versehen 1884/88, nochmals erweitert 1912/13)
Katholische Kirche St. Maria (1958)
Katholische Kirche St. Josef in Hirschacker
Evangelisches Gemeindezentrum Melanchthon (1964)
Neuapostolische Kirche
Denkmale

Seit 2013 erinnert das Denkmal Spiegel der Geschichte an die Opfer des Nationalsozialismus in Schwetzingen. Gemeinsam mit der jüdischen Gedenkstätte bildet es die Achse der Erinnerung.[12][13]

Glücksschwein, Schlossplatz

Auf dem Schlossplatz steht seit 2016 die Skulptur Glücksschwein von Peter Lenk, die den leichtbekleideten Kurfürsten Carl Theodor mit einer Mätresse auf einer Sau reitend zeigt. Lenk bezieht sich auf ein Zitat des Preußenkönigs Friedrich II., der den Kurfürsten selber als Glücksschwein bezeichnet hatte.[14]

Auf dem gleichen Platz befindet sich auch das Denkmal der Spargelfrau von Franz Müller-Steinfurth, das dem Verkauf der regionalen Gemüsespezialität gewidmet ist.

Der Bananensprayer Thomas Baumgärtel hat 2008 am Palais Hirsch und an der Orangerie zwei seiner Kunstwerke hinterlassen.

Ein Projekt des Jahres 2016 sind zwölf Jubiläumsbänke, die Ereignissen der Stadtgeschichte gewidmet sind.

Sport
Der TV Schwetzingen 1864 (kurz TV64) bietet viele verschiedenen Sportarten an.
Die HG Oftersheim/Schwetzingen spielte in der 2. Handball-Bundesliga.
Der SV 98 Schwetzingen spielt in der Fußball-Verbandsliga Nordbaden.
Die 1910 gegründete und 1955 wiedergegründete DJK 1910 Schwetzingen bietet Inlinehockey, Baseball, Bogenschießen, Hundesport und Fußball.
Der erste Mittelalterverein zu Schwetzingen Signum Libere Suezzingen e.V. bietet eine Förderung alter Kampfkünste wie Schwertkampf, Tjosten, Bogenschießen und anderes von der Antike bis zum Mittelalter.
Der 1959 gegründete Verein FC Badenia 1959 e.V. Schwetzingen-Hirschacker bietet Tennis und Fußball an.
Der Radsportverein Kurpfalz e. V. Schwetzingen widmet sich seit dem Gründungsjahr 1976 intensiv dem Radsport und unterhält eine Lizenzmannschaft in der höchsten, deutschen Amateurklasse.
Regelmäßige Veranstaltungen
Februar/März: Traditioneller Kurpfälzer Fastnachtszug am Fastnachtsdienstag
Ende April-Anfang Juni: Schwetzinger Festspiele des SWR, international beachtetes Festival für klassische und zeitgenössische Musik, Musiktheater und Theater
April: Spargellauf
Mai: Am ersten Wochenende findet das Schwetzinger Spargelfest statt.
Sommer: Musik im Park (Im Jahr 2007 zum Beispiel mit Katie Melua, The Boss Hoss, Sasha und Nena)
Juli: Schwetzinger Orgelsommer, Einzelkonzerte an vier Sonntagen
Juli: Lichterfest im Schlossgarten (findet im 2-Jahresrhythmus statt)
Juli: Mittelalter Markt zu Schwetzingen
September: Concours d’Elegance für Oldtimer
September/Oktober: Schwetzinger Mozartfest
Oktober: Kerwe
Dezember: Schwetzinger Weihnachtsmarkt
Winter: Schwetzinger Eiszauber (2014/15 nicht stattgefunden)
Ferienstraßen

Schwetzingen liegt an drei touristischen Straßen:

Badische Spargelstraße, die von Schwetzingen nach Lichtenau-Scherzheim führt.
Bertha Benz Memorial Route, von Mannheim nach Pforzheim und über Schwetzingen wieder zurück nach Mannheim.
Burgenstraße, von Mannheim über Schwetzingen nach Prag.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

In Schwetzingen sind neben den Pfaudler Werken, Möbel Höffner und der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier viele kleine und mittelständische Unternehmen ansässig.

Der Tourismus hat in Schwetzingen einen hohen Stellenwert eingenommen, was zu einem großen Angebot an Gastronomie und Hotellerie führte.

2004 arbeiteten in Schwetzingen 6.077 versicherungspflichtig Beschäftigte.

Bis zur Vereinigung mit der Marke „Sonnen“ in den 1960er Jahren (zur noch heute existierenden Marke Sonnen Bassermann) wurden in Schwetzingen Konserven der Marke Bassermann hergestellt.

Verkehr
Fernstraßen

Schwetzingen liegt verkehrsgünstig mit direkten Anschlüssen an die A 5 (Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen) und A 6 (Anschlussstellen Schwetzingen/Hockenheim und Mannheim/Schwetzingen), die direkte Verbindungen in alle Richtungen ermöglichen. Alle drei Anschlussstellen sind als vollständige Kleeblätter ausgebaut; auf Schwetzinger Gemarkung liegen nur die beiden Anschlussstellen zur A 6.

Durch die Stadt verlief in nordsüdlicher Richtung die B 36. Eine westliche Umgehung, die Landesstraße 599, wurde schon in den 1990er Jahren zwischen den Autobahnanschlussstellen Mannheim/Schwetzingen und Schwetzingen/Hockenheim gebaut und gilt seit der Abstufung der B 36 zwischen den beiden Anschlussstellen 2009 inoffiziell als deren neuer Verlauf. Die Abstufung der Bundesstraße erleichterte die Neugestaltung des Schlossplatzes. Seit 2004 laufen die Arbeiten an der Umgehungsstraße (B 535) zwischen den Autobahnknoten Heidelberg/Schwetzingen und Mannheim/Schwetzingen, deren erste Bauabschnitte von Mannheim her kommend bis Schwetzingen-Zentrum Ende 2006 eröffnet wurden und die inzwischen durchgehend befahrbar ist. Im Südwesten zweigt von der B 39 die Bundesstraße 291 ab, die entlang der Neubaugebiete Schälzig und Oftersheim-Nordwest an der südlichen Nachbargemeinde vorbei durch den Hardtwald Richtung Walldorf führt.

Eisenbahn
Bahnhof Schwetzingen (Dez. 2008)

Seit 1870 hat die Stadt einen Anschluss an die Bahnstrecke Mannheim–Karlsruhe, der Rheinbahn. Hierauf bewegt sich sowohl Regional- als auch Transportverkehr. Zukünftig soll auf dieser Bahnstrecke auch die S-Bahn RheinNeckar verkehren. Weitere Haltestellen (Hirschacker und Nordstadt) sind im Zuge des S-Bahn-Ausbaus geplant. Bis 1967 führte auch die heute stillgelegte Bahnstrecke Heidelberg–Speyer an Schwetzingen vorbei. Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart tangiert das Stadtgebiet im Norden mit dem Pfingstbergtunnel und führt westlich vorbei.
2007 wurde das Bahnhofsgebäude vom IIB Institut innovatives Bauen aufgekauft und kernsaniert.

Öffentlicher Personen-Nahverkehr

Von 1910 bis 1938 verkehrte die Straßenbahn Schwetzingen–Ketsch. Zwischen 1927 und 1973 endete außerdem eine Straßenbahnlinie der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG von Eppelheim und Plankstadt her in Schwetzingen. Heute führen Buslinien des Busverkehr Rhein-Neckar in die Nachbargemeinden und die Städte Mannheim und Heidelberg. Schwetzingen gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Innerhalb der Stadt gilt ein Sondertarif. Zudem besitzt Schwetzingen einen Bahnhof, durch den Züge der Deutschen Bahn in die Richtungen Karlsruhe und Mannheim verkehren.

Medien

In Schwetzingen erscheint als Tageszeitung die Schwetzinger Zeitung und eine Regionalausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung (Schwetzinger Nachrichten). Außerdem erscheint jeden Mittwoch eine Ausgabe der Schwetzinger Woche, die allen Schwetzinger Bürgern kostenlos zugestellt wird. In dieser Zeitung wird über lokale Aktivitäten in Schwetzingen berichtet. Seit dem 1. Januar 2008 hat in Schwetzingen der regionale Fernsehsender tvregional seinen Sitz. Er berichtet über aktuelle Ereignisse aus Schwetzingen und der Metropolregion.

Amtsgericht
Finanzamt
Gerichte, Behörden und Einrichtungen

In Schwetzingen befinden sich ein Amtsgericht mit Familiengericht, das zum Landgerichtsbezirk Mannheim gehört, ein Notariat, ein Finanzamt und eine Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit. Weiterhin gibt es ein Polizeirevier und ein Kreiskrankenhaus.

Bildung

Die Stadt Schwetzingen ist Schulträger eines Gymnasiums (Hebel-Gymnasium), einer Realschule (Karl-Friedrich-Schimper-Realschule), einer Gemeinschaftsschule (Hilda-Schule), von vier Grundschulen (Grundschule Hirschacker, Johann-Michael-Zeyher Grundschule, Nordstadt-Grund- und Südstadt-Grundschule) sowie der Kurt-Waibel-Schule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen).

Hochschule für Rechtspflege

Der Rhein-Neckar-Kreis ist Träger der drei beruflichen Schulen, der Carl-Theodor-Schule (Kaufmännische Schule, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium), der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus und der Ehrhart-Schott-Schule (Gewerbliche Schule, unter anderem mit Technischem Gymnasium) sowie der Comenius-Schule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung).

Im linken Flügel des Schwetzinger Schlosses befindet sich die Fachhochschule Schwetzingen, Hochschule für Rechtspflege, eine interne Fachhochschule des Landes Baden-Württemberg (Ressort Justiz), an der die Rechtspflegeranwärter der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland ausgebildet werden. Aus dem zweiten Konjunkturpaket des Bundes wurden für eine neue Justizakademie drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.[15] Daher ist die Fachhochschule seit September 2009 für die Zeit der Renovierungsmaßnahmen nach Mannheim umgezogen.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Johannes Hiltebrant (um 1480–um 1514), humanistischer Lehrer
Karl Ludwig Raugraf zu Pfalz (1658–1688), Venetianischer General, ältester Sohn des Kurfürsten Karl I. Ludwig von der Pfalz aus dessen zweiter morganatischer Ehe
Maria Anna von Pfalz-Sulzbach (1722–1790), Prinzessin von Bayern, Ehefrau von Clemens Franz de Paula von Bayern
Maria Franziska von Pfalz-Sulzbach (1724–1794), Tochter des kurpfälzischen Erbprinzen Joseph Karl Emanuel und Vorfahrin aller bayerischen Könige bis 1918 und aller heute noch lebenden Wittelsbacher
Maximilian I. Joseph (Bayern) (1756–1825), Herzog von Bayern, ab 1806 erster König des Königreichs Bayern
Franz Danzi (1763–1826), Komponist, Kapellmeister und Violoncellist
Heinrich Joseph von Leprieur (1766–1837 in München), seit 1820 Königlich Bayerischer Münzdirektor in München
Joseph Moralt (1775–1855), Musiker und Komponist
Luise Amelie Stephanie von Baden (1811–1854), badische Prinzessin, erstes Kind von Großherzog Karl von Baden
Theodor Verhas (1811–1872), deutscher Maler der Romantik
John Gund (1830–1910), badischer Brauherr in Amerika
Louis Lingg (1864–1887), Gewerkschafter und Anarchist
Heinrich Höfler (1897–1963), Politiker und MdB
Otto Abetz (1903–1958), Diplomat
Heinz Friedrich (* 1924), Maler und Graphiker (bes. Holzschnitte)
Thomas Erle (* 1952), Schriftsteller und Krimiautor
Gerrit Müller (* 1984), Fußballspieler
Reinhold Jourdan (* 1986), Taekwondo-Sportler
Julia Zirnstein (* 1990), Fußballspielerin
Jonas Strifler (* 1990), Fußballspieler
Jonas Maier (* 1994), Handballspieler
Ehrenbürger

Die Stadt Schwetzingen hat zwölfmal das Ehrenbürgerrecht verliehen, darunter sind:

1833: Karl Vierordt, Oberamtmann
1835: Johann Michael Zeyher, Direktor der Schlossgärten
1871: Conrad Kiefer, Bezirksassistenzarzt
1874: Friedrich Junker, Dekan
1895: Otto von Bismarck, Reichskanzler
1897: Clementine Bassermann, Wohltäterin
1929: Fritz Hirsch, Pionier der staatlichen Denkmalpflege
1967: Franz Dusberger, Bürgermeister
1998: Gerhard Stratthaus, Oberbürgermeister (1982–1998), Finanzminister von Baden Württemberg (1998–2008)
2005: Walter Bährle, Stadtrat
Mit Schwetzingen verbundene Persönlichkeiten
Guillaume d’Hauberat (um 1680–1749), französischer Architekt und Baumeister des Barock
Alessandro Galli da Bibiena (1686–1748), italienischer Architekt, Maler, Szenograph und Theater-Ingenieur des Spätbarock, plante die Zirkelbauten des Schwetzinger Schlosses
Franz Joseph Seedorf (1691–1758), Jesuitenpater, Theologieprofessor und Kontroversschriftsteller, Erzieher des Kurfürsten Carl Theodor
Peter Anton von Verschaffelt (1710–1793), flämischer Bildhauer und Architekt, Schöpfer der Hirsch- und der Flussgruppe im Schwetzinger Schlossgarten
Franz Wilhelm Rabaliatti (1716–1782), italienisch-deutscher Architekt und Hofbaumeister, Erbauer der nördlichen Zirkelhäuser des Schwetzinger Schlosses
Giuseppe Antonio Albuccio (1720–1776), italienischer Stuckateur des Barock, Ausgestaltung der Spiel- und Tanzsäle der südlichen Zirkelbauten des Schwetzinger Schlosses
Johann Wilhelm Sckell (1722–1792), Gartenarchitekt und Hofgärtner in Schwetzingen
Nicolas de Pigage (1723–1796), lothringischer Baumeister, wirkte bei der Errichtung der Residenz in Schwetzingen mit (unter anderem erbaute er das Schlosstheater), kaufte 1775 in London den Muskelkraft-Gartenphaeton für Kurfürst Carl Theodor
Kurfürst Carl Theodor (1724–1799), aus dem Hause Wittelsbach, Pfalzgraf bei Rhein, Kurfürst von Bayern, erweiterte noch in Mannheim Schloss und Schlossgarten Schwetzingen zur Sommerresidenz mit Sternwarte
Großherzog Karl Friedrich (Baden) (1728–1811) nutzte nach dem Heimfall der Pfalz und Schwetzingens 1803 an Baden von Karlsruhe aus oft die Sommerresidenz
Friedrich Ludwig Sckell (1750–1823), Gartenarchitekt, Hofgärtner in Schwetzingen, sowie Stadtplaner in München
Friedrich Heinrich Georg von Drais (1758–1833), studierter Oberforstmeister mit Privat-Forstlehranstalt im Forstamt, baute im Schlossgarten das Arboretum auf Nutzholzarten der Welt aus (für Großherzog Karl-Friedrichs Drechselbank)
Johann Peter Hebel (1760–1826), Dichter, Theologe und Pädagoge, verstarb in Schwetzingen. Hebel ist der Namensgeber des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen.
Luise Karoline von Hochberg (1768–1820), zweite Ehefrau des Markgrafen und späteren Großherzogs Karl Friedrich von Baden
Johann Michael Zeyher (1770–1843), deutscher Gärtner und Botaniker, Hofgärtner in Schwetzingen
Karl Drais (1785–1851), nach Heidelberger Studium Forstlehrer an Onkels Privatlehranstalt, angeregt durch den Gartenphaeton im Schloss später Erfinder des Ur-Fahrrads, damals noch Freiherr Karl Drais, Erfinder des Ur-Fahrrads
Ludwig I. (Bayern) (1786–1868), späterer König von Bayern, verbrachte seine Knabenjahre in Schwetzingen
Karl Friedrich Schimper (1803–1867), Naturwissenschaftler, Botaniker und Geologe
Karl Theodor Hartweg (1812–1871), Botaniker
Joseph Stöckle (1844–1893), Schriftsteller und Alt-Philologe
Max Ilgner (1899–1966), Chemie-Industrieller
Literatur
Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
Bd. 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970
Karl und Volker Wörn: Schwetzingen zur Jahrtausendwende: Geschichte – Kultur – Wirtschaft. Schwetzingen 2000, ISBN 3-87742-157-1, zahlreiche zum Teil farbige Abbildungen und Pläne aus Schwetzingen.
Badisches Städtebuch; Band IV 2. Teilband aus Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1959
Frank-Uwe Betz: Schwetzingen. Stadt und Leute. Sutton Verlag, Erfurt 2001, ISBN 3-89702-387-3. (Historische Photographien, überwiegend von 1900 bis 1970)
Die Lust am Jagen. Jagdsitten und Jagdfeste am kurpfälzischen Hof im 18. Jahrhundert. Begleitbuch zur Ausstellung im Schwetzinger Schloss. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1999, ISBN 978-3-89735-118-9.
Susanne Bährle/Theo Kyrberg: Schwetzingen. Gudensberg-Gleichen 2002
Hans-Erhard Lessing: „Karl Drais und Schwetzingens Schlossgarten – ein Schlüsselereignis der Mobilitätsgeschichte“. Badische Heimat, März 2016, S. 115–125
Karl Frei: „Schbrooch un Schbrisch. Die Mundarten im früheren Amtsbezirk Schwetzingen“. Schwetzingen 1984.
Weblinks
 Commons: Schwetzingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Schwetzingen – Reiseführer
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