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Geschichte
Siegburg auf einem Merianstich
Siegburg Anfang des 19. Jahrhunderts
Siegburger Töpferware
Siegburg zum Ende des Zweiten Weltkriegs am 13. April 1945
Stadtmuseum (2010)

Die ältesten Siedlungen auf dem Gebiet der Stadt Siegburg werden auf die Zeit zwischen 1000 und 500 v. Chr. datiert. Funde sind auf dem Brückberg und dem Seidenberg belegt. Um 500 n. Chr. erreichte die Fränkische Landnahme den Siegburger Raum.

1060 fand die Vertreibung des Pfalzgrafen Heinrich I. von Lothringen durch Erzbischof Anno II. von Köln statt. Infolgedessen wurde 1064 die Abtei Michaelsberg durch den Erzbischof gegründet. Vier Jahre später erhielt Siegburg 1069 die Markt-, Zoll- und Münzrechte von König Heinrich IV. und vor 1182 das Stadtrecht.[3]

Seit ca. 1000 gilt Siegburg als Töpferstadt. Die Entwicklung des Töpferhandwerks setzte somit wesentlich früher ein als in der ebenso bekannten rheinischen „Töpferstadt“ Frechen. Die Töpfereien befanden sich in der Vorstadt Aulgasse. Ab circa 1300 erlebte Siegburg eine Blüte der Töpferei. Die Töpfer stellen gesintertes Siegburger Steinzeug her. Etwa ab 1500 erlebte Siegburg eine erneute Blüte der Töpferei. Den Siegburger Töpfern gelang es, kunstvolle Verzierungen an den Töpferwaren anzubringen. Aus Siegburg stammen die Schnellen.

1403 versprach der Siegburger Abt Pilgram vom Drachenfels dem Johann II. von Loen die Übernahme der Siegburger Schirmvogtei. Hierdurch kam es zum Siegburger Krieg zwischen Abtei und den Bürgern der Stadt, wobei die Bürger mit dem späteren Herzog Adolf von Berg, dem Sohn des bisherigen Stadtvogtes, die Abtei belagerten. Die Abtei wurde erheblich beschädigt, aber nicht genommen; die Stadt wurde in Brand geschossen. Stadt und Abtei einigten sich, die Vogtrechte weiter den Herren von Berg zu lassen.

1588 fand während des Truchsessischen Krieges eine erfolglose Belagerung Siegburgs durch spanische Truppen statt. 1614/1615 wurde Siegburg im Laufe des Jülich-Klevischen Erbfolgestreites von brandenburgisch-staatischen Truppen abermals belagert. Knapp 20 Jahre später wurde Siegburg im Oktober 1632, während des Dreißigjährigen Krieges von den schwedischen Truppen General Baudissins erobert, die diese für drei Jahre besetzt hielten.

Von 1636 bis 1638 erlebte Siegburg die Hexenverfolgungen durch die Hexenkommissare Franz Buirmann und Kaspar Lieblar (Liblar). 37 Menschen (32 Frauen und fünf Männer) wurden Opfer der Hexenprozesse. Es gibt noch 19 vollständige Hexenprozess-Protokolle sowie Prozessfragmente im nordrhein-westfälischen Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und Stadtarchiv Siegburg.

1676 kam Siegburg zum Herzogtum Berg. Von 1741 bis 1742 wurde die Stadt schließlich durch französische Truppen besetzt.

1816 wurde mit Einrichtung der Rheinprovinz Siegburg Kreisstadt des neu gebildeten Kreises Siegburg, der nach einer Zusammenlegung 1820 mit dem Kreis Uckerath 1825 in Siegkreis umbenannt wurde. 1825 wurde in den Gebäuden der ehemaligen Abtei die Erste Rheinische Irrenheilanstalt eingerichtet und bestand dort bis 1878.[4]

1828 hatte Siegburg 3576 Einwohner, davon 110 evangelische und 162 jüdische. Zur Pfarrgemeinde gehörten neben Troisdorf und Wolsdorf die Höfe Flögerhof und Ulrodderhof[5] 1829 wurde der Weinbau am Michaelsberg eingestellt.

Im Laufe der Industrialisierung entwickelte sich Siegburg zum wichtigen Verkehrsknotenpunkt und Industriestandort im Bergischen Land. Um 1865 wurden die baufälligen Stadttore abgebrochen.
1886 wurde die königlich preußische Strafanstalt zu Siegburg eröffnet, die heutige Justizvollzugsanstalt Siegburg. 1892 siedelten sich die staatliche Rüstungsbetrieben in Siegburg, der Königlichen Geschossfabrik Brückberg und des Königlichen Feuerwerkslaboratoriums an, in denen bis zu 20.000 Menschen während des Ersten Weltkrieges arbeiteten.

Am 1. April 1899 wurde die Gemeinde Wolsdorf im Zuge einer Gebietsreform nach Siegburg eingemeindet.

1933 wurde beim Versuch eines SS-Trupps, das Volkshaus zu stürmen, in der Nacht zum 15. Februar ein SS-Mann erschossen. Trotz Mangel an Beweisen wurden später sechs Männer zu acht bis zwölf Jahren Haft verurteilt. Im März/April wurden aus Siegburg und Umgebung zahlreiche politische Gegner (Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter u. a.) zur Schutzhaft ins Zuchthaus Siegburg überführt. Im Zuge des Novemberpogroms wurde die Synagoge zerstört. Bis 1942 wurden viele Siegburger Juden u.a. über das Lager Much deportiert. Der Siegburger Moritz Heymann konnte noch 1940 auf einer abenteuerlichen Flucht über Russland, Japan, USA, Venezuela nach Argentinien entkommen. Er rettete die Thora der ehemaligen Siegburger Synagoge; diese befindet sich heute in Israel.

1937 wurde Siegburg an eine der ersten deutschen Autobahnen, die A 3 angeschlossen. Die Teilstrecke zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Mülheim und Siegburg mit 30 km Länge wurde am 17. Dezember 1937 nach rund drei Jahren Bauzeit dem Verkehr übergeben. Ein Jahr später, am 15. Dezember 1938, folgte der 12 km lange Abschnitt bis zur Anschlussstelle Siebengebirge und am 20. September 1939 weitere 30 km bis Dierdorf.

Ab 1939 wurden bis Kriegsende mehrere Tausend ausländische Zwangsarbeiter in Siegburger Groß- und Kleinbetrieben eingesetzt. Mehr als 400 von ihnen kamen zu Tode.

Am 28. Dezember 1944 wurden bei einem Bombenangriff 1500 Bomben auf Siegburg abgeworfen und 66 Menschen getötet sowie Hunderte verletzt. Die Abtei Michaelsberg wurde bei diesem Luftangriff fast vollständig zerstört.[6] Am 3. März 1945 wurden Siegburg abermals bombardiert; diesmal wurden 3000 Bomben abgeworfen, wodurch 35 Einwohner getötet wurden und etwa 1000 Gebäude beschädigt wurden. Am 9. und 10. März 1945 erfolgen Bombenangriffe auf Wolsdorf, die über 100 Tote fordern. Am 10. April 1945 wurde Siegburg von Teilen der 97. Infanteriedivision der US-Armee nach wochenlangem Kampf besetzt. Als Bürgermeister wurde von den Amerikanern der Deutschamerikaner Eugen Vogel aus Siegburg eingesetzt.

Ab 1957 waren das Wachbataillon beim Bundesverteidigungsministerium und das Stabsmusikkorps der Bundeswehr wurden in der Brückberg-Kaserne in Siegburg stationiert.

Am 1. August 1969 wurde Siegburg die Kreisstadt des neuen Rhein-Sieg-Kreises. Teile der Gemeinden Buisdorf, Hennef (Sieg) und Lauthausen wurden eingegliedert.[7] Von 1974 bis 1978 entstand für den Rhein-Sieg-Kreis in Siegburg ein neues Kreishaus.

2003 erfolgte die Anbindung von Siegburg an die ICE-Strecke Köln–Frankfurt.

Im Jahr 2017 ist das Katholisch-Soziale Institut (KSI) der Erzdiözese Köln in die Gebäude der ehemaligen Abtei auf dem Michaelsberg gezogen.

Demographie
Einwohnerentwicklung
1816: 01.557
1843: 02.877
1871: 04.748
1905: 16.190
1961: 33.974
2016: 42.753

 Einwohnerzahlen von 1905 zusammen mit Wolsdorf und 1961 zusammen mit Wolsdorf und Braschoß.[8]

Bevölkerungsstruktur

Nach dem Stand vom 9. Juli 2012 hat Siegburg 42.968 Einwohner.[9] Davon sind 4662 Ausländer (Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit), darunter:

1510 Türken,
0443 Griechen,
0248 Polen,
0169 Italiener,
0159 Serben/Montenegriner,
0147 Portugiesen,
0142 Mazedonier,
0114 Russen u. v. a.

Die Frauenquote beträgt 21.954 (51,1 %) gegenüber 21.014 Männern (48,9 %).

17.832 Bewohner sind katholisch und 8.930 evangelisch. 15.826 Bewohner rechnen zu den „Sonstigen“, d. h., sie gehören anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an. Etwa 2.000 Bewohner sind Moslems.

Religion

Folgende religiöse Gruppierungen findet man in Siegburg:

Buddhistische Gruppe Siegburg (Diamantweg-Buddhismus, Karma-Kagyü-Linie)
Christadelphian-Gemeinde
Christliche Gemeinden: siehe Liste der Kirchen und Kapellen in Siegburg
Islamische Gemeinde: DITIB-Moschee Siegburg
Jehovas Zeugen
Jüdischer Friedhof (Siegburg)
Politik

Sitzverteilung im Stadtrat

       

Insgesamt 46 Sitze CDU: 22 SPD: 11 Grüne: 6 FDP: 2 Linke: 2 Volksab.: 1 AfD: 2

Ratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 55,11 % (2009: 54,17 %)

 %50403020100

47,6024,7712,404,884,584,271,49

CDUSPDGrüneLinkeFDPAfDVolksab.
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   6   4   2   0  -2  -4  -6

-5,33
+6,00-1,28+1,61-4,52+4,27-0,76
CDUSPDGrüneLinkeFDPAfDVolksab.

Stadtrat

Der Stadtrat ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Siegburg. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte Wahl fand am 25. Mai 2014 statt.[10]

Stadtdirektoren/Bürgermeister
Bürgermeister Franz Huhn

Stadtdirektoren Ehrenamtliche Bürgermeister Bürgermeister
1968–1980: Norbert Jakobs (CDU)
1980–1995: Konrad Machens (CDU)
1964–1989: Adolf Herkenrath (CDU)
1989–1995: Rolf Krieger (CDU)
1995–2004: Rolf Krieger (CDU)
seit 2004: Franz Huhn (CDU)

Wappen

Das blaue Wappenschild enthält den gold nimbierten Erzengel Michael, Flügel in Silber, einen roten Mantel, in den Händen ein goldenes Zepter und einen blauen Reichsapfel mit goldenem Kreuz. Michael steht auf einem Berg als wachsende Gestalt und weist auf den Ursprung und Lage der Stadt, das Kloster auf dem Michaelsberg hin. Die Abbildung auf dem Berg stellt einen schreitenden, roten, blau bewehrten Löwen dar und stellt damit den sonst stehenden Bergischen Löwen dar und weist auf die frühere politische Zugehörigkeit von Siegburg zum Herzogtum Berg hin. Die Grafen von Berg waren Vögte der Abtei Michaelsberg.

Finanzen

Siegburg ist die (pro Kopf) höchstverschuldete Kommune in Nordrhein-Westfalen (Stand 31. Dezember 2014). Auf jeden Einwohner kamen rechnerisch 9.566,86 Euro Stadtschulden.[11]

Städtepartnerschaften

Siegburg unterhält fünf Städtepartnerschaften:[12]

Frankreich Nogent-sur-Marne in Frankreich, seit 1964
Portugal Guarda, höchstgelegene Bischofsstadt im Nordosten Portugals an der Gebirgsgrenze zu Spanien,
Polen Bunzlau (Boleslawiec) im heute zu Polen gehörigen Niederschlesien, seit 1992
Turkei Selçuk, Ort südöstlich von Izmir an der kleinasiatischen/türkischen Westküste, seit 1993
Griechenland Orestiada in Thrakien/Griechenland, seit 1994

Seit 2002 sind auch die beiden Siegburger Partnerstädte Stadt Nogent-sur-Marne und Bolesławiec partnerschaftlich miteinander verbunden.

Patenschaften

Eine Besonderheit sind die beiden Patenschaften der Stadt Siegburg:[13]

Wachbataillon und Musikcorps der Bundeswehr

Seit 1957 sind das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung und das Musikcorps der Bundeswehr in Siegburg stationiert. Um die enge Verbundenheit zu den durch den protokollarischen Ehrendienst beim Bundespräsidenten und bei den Staatsbesuchen und -empfängen bekannten Soldaten zum Ausdruck zu bringen, übernahm die Garnisonsstadt 1988 eine Patenschaft mit den beiden Einheiten. Die herzliche Verbundenheit zwischen Stadt und Wachbataillon bzw. Musikcorps hat weiterhin Bestand, auch wenn die Soldaten des Wachbataillons jetzt überwiegend in Berlin Dienst tun.

Minensuchboot „Wega“

Auf Initiative der „Marinekameradschaft Siegburg 1913“ übernahm die Stadt 1965 die Patenschaft über das schnelle Minensuchboot „Wega“. Nachdem die „Wega“ 1988 außer Dienst gestellt wurde, erhielt das Nachfolgeboot den Namen „Siegburg“. Mannschaften und Offiziere der „Siegburg“ kommen ebenso regelmäßig nach Siegburg wie Bürgerfahrten zum Boot in dessen Heimathafen Kiel stattfinden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Siegessäule am oberen Markt

In Siegburg befinden sich die Studiobühne Siegburg, das Volkstheater Rhein-Sieg sowie die im September 2006 eröffnete Rhein-Sieg-Halle, ein Multifunktionskomplex, in den bis zu 2.000 Zuschauer passen. An Museen gibt es das Stadtmuseum Siegburg, das Siegwerk-Museum im Torhaus sowie das Abteimuseum in der Abtei Michaelsberg.

Regelmäßige Veranstaltungen
Mittelalterlicher Markt zu Weihnachten
Siegburger Literaturwochen (November) / Verleihung Rheinischer Literaturpreis Siegburg
Keramikmarkt (zweiter Sonntag im Juli)
Humperdinck-Musikfest (Juli)
Siegburger Orgelzyklus
Siegburger Sommerrendezvous (Mai bis September)
Siegburger Stadtfest (am letzten August-Wochenende)
Siegburger Triathlon im Zwei-Jahres-Rhythmus
Siegburger Rosenmontagszug
Siegtal Pur / Autofreies Siegtal – einmal jährlich Anfang Juli stattfindender Fahrrad-Erlebnistag[14]
Weinfest Siegburg (Anfang Mai),
Sehenswürdigkeiten
Abtei Michaelsberg
Pfarrkirche St. Servatius und die Abtei St. Michael
St. Servatius und Haus zum Winter
Kirche St. Anno
Ehemaliges Zeughaus
Benediktinerabtei St. Michael: Die um 800 auf dem damals sogenannten Sigeberg errichtete Burganlage diente zunächst als Sitz des jeweiligen Grafen, der gerade das Auelgau beherrschte. Um 1060 erstritt der Kölner Erzbischof Anno II. die Burg von Pfalzgraf Heinrich und gründete 1064 eine Benediktinerabtei. 1803 wurde die Abtei säkularisiert. Die heutige Abtei ist eine Barockanlage aus dem 17./18. Jahrhundert. In der Abteikirche befindet sich das Grab Annos II. († 1075) und der Annoschrein aus dem Jahre 1183.
Die Pfarrkirche St. Servatius wurde bereits vor der Abteigründung errichtet und im 12./13. Jahrhundert zu einer zweischiffigen Emporen-Basilika erweitert. Sie beherbergt eine Schatzkammer mit dem spätromanisch-gotischen Siegburger Kirchenschatz, der besichtigt werden kann. Bekannt ist die St.-Servatius-Kirche auch durch die große Orgel der Orgelmanufaktur Klais und den dort stattfindenden Internationalen Siegburger Orgelzyklus.
Das Haus zum Winter, das frühere Pfarrhaus der Servatiuskirche, wurde zwischen 1220 und 1230 erbaut und ist das älteste, zumindest teilweise erhaltene Wohnhaus Siegburgs. Es befindet sich am oberen Markt (Griesgasse 2).
Das Zeughaus (Zeughausstraße): Das einstige königlich-preußische Zeughaus erlangte Bedeutung, als Freischärler 1849 versuchten, das Zeughaus zu erstürmen. Unter ihnen waren die Revolutionäre Carl Schurz und Gottfried Kinkel. Sie machten sich von Bonn aus auf den Weg nach Siegburg, wurden aber bereits in Hangelar gestoppt. Im heute unter Denkmalschutz stehenden Zeughaus ist die Musikwerkstatt Engelbert Humperdinck untergebracht.
Klosterkirche Seligenthal (Sankt Antonius)
Siegessäule am oberen Markt

Siehe auch: Liste der Denkmäler in Siegburg und Liste der Stolpersteine in Siegburg

Kulinarische Spezialitäten
Siegburger Abtei-Liqueur, hergestellt nach altem Klosterrezept.[15]
Michel und das naturtrübe Siegburger, Biere aus dem Siegburger Brauhaus.[16]
Wirtschaft und Infrastruktur
Bahnhofsgebäude
Stadtbahnlinie 66 am Siegburger Bahnhof
Veranstaltungszentrum Rhein-Sieg-Halle
Die Kredit-Serviceagentur Rheinland, eine Abwicklungstochter der Kreissparkasse Köln, hat ihren Sitz in Siegburg.
Allgemeines

Nach 2000 wurden viele Großprojekte verwirklicht. So wurde das Gebäude der früheren Hauptpost abgerissen. An seiner Stelle entstand ein Büro- und Geschäftshaus der Kreissparkasse Köln, das S-Carré. Die ehemalige Neue Poststraße, ÖPNV-Durchgangsstrecke vom Bahnhof in Richtung westlicher Innenstadt, wurde zum Erweiterungsbereich der Fußgängerzone. Die frühere Straße An der Stadtmauer ist völlig verschwunden; dort verläuft inzwischen ein Fußweg. Nach einer sich erheblich länger als geplant hinziehenden Bauzeit ist auch der ICE-Bahnhof Siegburg/Bonn an der Strecke Köln–Frankfurt 2004 fertiggestellt worden.

Verkehr
Stadtbahn

Die Stadt ist über die Siegburger Bahn (Stadtbahnlinie 66) mit Bonn verbunden, die zu den Hauptverkehrszeiten im 10-Minuten-Takt über die Kennedybrücke und die Konrad-Adenauer-Brücke in Bonn bis nach Bad Honnef führt. Durch die Linie 66 wird Siegburg außerdem mit Sankt Augustin und Königswinter verbunden. Nur an Schultagen, jeweils zweimal Morgens und zweimal Nachmittags, verkehrt auch die Linie 67 auf der Strecke, mit dem Unterschied, dass die Linie 67 von Siegburg Hauptbahnhof nach Bonn-Bad Godesberg fährt.[17]

In Siegburg ist im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) gültig.

Von 2004 bis 2010 verband die Wegebahn „Michel-Express“ die Fußgängerzone (Holzgasse, Markt, Bahnhof) mit der Siegburger Abtei.

Straßen

Siegburg liegt an den Bundesautobahnen 560 (nach Bonn und Hennef) und 3 (Frankfurt–Köln) sowie an den Bundesstraßen 8, 56. In der Stadt waren am 1. Januar 2012 22.341 Kraftfahrzeuge zugelassen, darunter 19.519 Pkw.[18]

Bahn (Schienenpersonenfern- und -nahverkehr)

Seit 2003 ist Siegburg an die ICE-Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main angebunden. Eigens dafür erhielt Siegburg ein neues Bahnhofsgebäude mit umliegenden Geschäften. Der Bahnhof erhielt den Namen Siegburg/Bonn, da der ICE-Halt über die Stadtbahnlinie 66 der Stadtwerke Bonn während der Hauptverkehrszeit im Zehn-Minuten-Takt mit Bonn verbunden ist. Weiterhin liegt Siegburg an der Siegstrecke Köln–Siegen und wird von Regional-Express-Zügen der Linie RE 9 bedient. Die S-Bahn-Linien 12 (Düren–Köln–Hennef–Au (Sieg)) und 19 halten ebenfalls in Siegburg.

Ansässige Unternehmen
Die Siegwerk Druckfarben AG, einer der weltweit größten Druckfarbenhersteller, ist seit 1840 in Siegburg ansässig.
HIT Handelsgruppe GmbH & Co. KG
Von Januar 1937 bis Dezember 1957 wurden in Siegburg die Cantulia-Akkordeons hergestellt.[19]
Bis 2009: Sitz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)[20]
Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK GmbH)
Medien
Zeitungen
Kölner Stadt-Anzeiger, Ausgabe Rhein-Sieg
Kölnische Rundschau, Ausgabe Rhein-Sieg
General-Anzeiger, Ausgabe Rhein-Sieg rechtsrheinisch
Extra-Blatt, Ausgabe Siegburg
Radio und Fernsehen
Radio Bonn/Rhein-Sieg
Rhein-Sieg-TV
Bildung
Schauspielschule Siegburg (Berufsfachschule für darstellende Bühnenkunst)
Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises
Volkshochschule Rhein-Sieg
Engelbert-Humperdinck-Musikschule
Fachschule für Sozialpädagogik
Gymnasien
Gymnasium Siegburg Alleestraße
Anno-Gymnasium
Wirtschaftsgymnasium Siegburg-Zange
Gesamtschulen
Gesamtschule im Schulzentrum Neuenhof
Freie Christliche Gesamtschule Rhein Sieg in Siegburg
Realschulen
Alexander-von-Humboldt-Realschule im Schulzentrum Neuenhof
Hauptschulen
Schulzentrum Neuenhof
Grundschulen
Adolf-Kolping-Schule Brückberg
Grundschule für Sprachbehinderte Brückberg
Grundschulen Deichhaus, Hans-Alfred-Keller-Schule, Humperdinckstraße, Nord, Siegburg-Kaldauen, Siegburg-Stallberg, Wolsdorf, Grundschule Zange
Freie Christliche Grundschule
Justiz

Neben der Justizvollzugsanstalt Siegburg befinden sich in Siegburg das

Amtsgericht Siegburg, zuständig für den rechtsrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises mit Ausnahme der Kommunen Windeck (Amtsgericht Waldbröl), Königswinter und Bad Honnef (Amtsgericht Königswinter) und das
Arbeitsgericht Siegburg, zuständig für den rechtsrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises und den Oberbergischen Kreis mit Ausnahme der Kommunen Hückeswagen und Radevormwald.

Die Justizvollzugsanstalt Siegburg geriet 2006 bundesweit in die Schlagzeilen, als ein brutaler Misshandlungsfall bekannt wurde, bei dem ein 20-Jähriger von drei Mithäftlingen zu Tode gefoltert wurde.[21]

Gesundheitswesen

Das Helios-Klinikum Siegburg ist ein Akut-Krankenhaus mit 361 Planbetten die in den Fachkliniken Herzchirurgie und Kardiologie, Radiologie, Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Frauenheilkunde zur Verfügung stehen. Die Anästhesie und Intensivmedizin, die Schmerztherapie sowie die Belegabteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und ein gefäßchirurgischer Schwerpunkt komplettieren das medizinische Leistungsangebot.[22]

Sport
Tennis: Der Tennisverein TC an der Sieg trainiert und spielt auf fünf Sandplätzen im Osten der Kreisstadt, unmittelbar am Toten Arm der Sieg.
Größter Sportverein Siegburgs mit einem breiten Sportangebot ist der Siegburger Turnverein
Handball: Die HSG Sieg ist entstanden aus einer Kooperation des FC Hennefs und dem Siegburger TV und tritt ab der C-Jugend ein. Die darunterliegenden Jugenden spielen jedoch noch unter dem Namen des Siegburger Turnvereins.
Tennis: Der Siegburger Tennis-Club Blau Weiss e. V. unterhält acht Sandplätze
Billard: Der Siegburger Billard Club e. V. besteht seit 1950 und spielte bis in die Landesebene hinein.
Rudern: Der Siegburger Ruderverein von 1910 e. V. bietet Rennruder- und Breitensportangebote.
Schach: Der Schachclub 1919 Siegburg e. V. spielt mit vier Mannschaften im Siegburger Kolpinghaus.
Boxen: Der Siegburger Box Club 1921 e. V. ist einer der ältesten Box-Clubs Deutschlands. Mitglied ist Hein Mück.
Fußball: Der Siegburger Sportverein 1904 e. V. ist einer der ältesten Clubs aus Siegburg. Hier begann Wolfgang Overaths Karriere.
Tischtennis: Der TTC BW Viktoria Siegburg 1930/39 e. V. bietet Tischtennis in vier Mannschaften.
Triathlon: Der SV Hellas Siegburg besteht seit 1923 und bietet Schwimmen, Wasserball und Triathlon an.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger

1900: Peter Brühl (Geheimer Sanitätsrat)
1909: Franz vorm Walde (Königlich Gymnasial-Direktor a. D., Geheimer Regierungsrat)
1917: Hubert Bamberg (Pfarrer)
1919: Jean Fußhöller (Stadtratsmitglied)
1946: Kaspar Heppekausen (Ehrendechant)
1952: Paul Hubert Kraemer (Pfarrer)
1955: Ildefons Schulte Strathaus (Abt)
1964: Alfred Keller (Unternehmer)
1975: Eleonore Keller (Unternehmerin)
1975: Ewald Klett (Bürgermeister)
1983: Helena Schmitz (Unternehmerin)
1985: Hans Alfred Keller (Unternehmer)
1998: Placidus Mittler (Altabt)
2002: Veronika Keller (Unternehmerin) (* 11. März 1927–† 16. Mai 2017)
2003: Wolfgang Overath (Fußballspieler)

Söhne und Töchter der Stadt
Axel Bellinghausen (* 1983), Fußballspieler
Katja Bellinghausen (* 1961), Schauspielerin
Rafael Calman (* 1982), Jazzmusiker
Jörg Cossardt (* 1935), Schauspieler und Synchronsprecher
Reinhold Eichacker (1886–1931), Jurist und Schriftsteller
Johann Heinrich Fischer (1735–nach 1789), Maler, erstellte u. a. Gemälde des alten Annoschreins
Leo Fusshöller (1889–1963), Lyriker, Sachbuchautor und Pädagoge
Simone Gorholt (* 1989), deutsche Nachwuchsschauspielerin („Marienhof“)
Norbert Hagen (1920–2013), Unternehmer und Pionier der Kunststoffindustrie
Reinold Hagen (1913–1990), Unternehmer und Pionier der Kunststoffindustrie
Patricia Hanebeck (* 1986), Fußballspielerin vom FCR 2001 Duisburg
Moritz auf der Heide (* 1987), Langstrecken- und Ultraläufer
Norbert Herkenrath (1929–1997), römisch-katholischer Priester, Entwicklungshelfer
Ernst H. Hilbich (* 1931), Schauspieler und Kabarettist
Maximilian Holst (* 1989), deutscher Handballspieler (TV Großwallstadt)
Engelbert Humperdinck (1854–1921), Komponist
Anke Johannsen (* 1981), Sängerin, Pianistin und Songwriterin
Sarah Kim Gries (* 1990), deutsche Nachwuchsschauspielerin („Die Wilden Kerle“)
Achim Kuczmann (* 1954), ehemaliger Trainer der deutschen Basketballnationalmannschaft und Bundesligatrainer
Peter Kurth (* 1960), CDU-Politiker, 1999 bis 2001 Berliner Finanzsenator, 2009 Kandidat für die Position des Kölner Oberbürgermeisters
Maxim (* 1982), Sänger
Joseph Hermann Mohr (1834–1892), Musikwissenschaftler, schrieb zahlreiche Kirchenlieder
Hein Mück (* 1941), Boxer
Hans Josef Mundt (1914–2002), Schriftsteller und Lektor
Wolfgang Overath (* 1943), Fußballspieler, ehem. Präsident des 1. FC Köln, Mitglied der deutschen Fußballnationalmannschaft, Fußballweltmeister 1974, Ehrenbürger von Siegburg seit 2003
Ruth Rehmann (1922–2016), Schriftstellerin
Johann Albert Sawinsky (1884–1960), Unternehmer
Bert Marco Schuldes (1955–2012), Heilpraktiker und Autor
Wolfgang Seidenberg (* 1962), Schauspieler
Hans Karl Weitzel (* 1936), Mediziner, Gynäkologe und Geburtshelfer
Charles Wimar (1828–1862), Maler, wanderte 1843 in die USA aus, bekannt durch seine Darstellungen amerikanischer Ureinwohner
Sertan Yegenoglu (* 1995), Fußballspieler
Mit der Stadt verbundene Personen
Anno II. von Köln (auch: Hanno von Köln, Hanno II. etc.), (um 1010–1075), 1056–1075 Erzbischof von Köln, Heiliger der katholischen Kirche
Ross Antony (* 1974), in Siegburg wohnhafter Musicaldarsteller
Lotte Betke (1905–2008), Schriftstellerin und Schauspielerin
Georg Bitter (* 1968), Jurist und Professor an der Universität Mannheim, legte 1988 sein Abitur am Siegburger Anno-Gymnasium ab
René Böttcher (* 1979), seit 2004 Leiter der Schauspielschule Siegburg und der Studiobühne Siegburg
Tom Buhrow (* 1958), machte 1978 sein Abitur am Siegburger Anno-Gymnasium, früherer Moderator der Tagesthemen in der ARD, Intendant des WDR
Josef Dietzgen (1828–1888), Arbeiterphilosoph, Journalist und Lohgerber
Hermann Josef Hack (* 1956), Künstler und Gründer des Global Brainstorming Projects
Matthäa Held (* 1942), Ordensfrau, 1973–2008 Leiterin Kinder- und Jugendheim Pauline von Mallinckrodt
Maximilian Jacobi (1775–1858), Arzt und Gründungsdirektor der ersten Rheinischen Provinzial-Irrenheilanstalt
Hanna Jansen (* 1946), in Siegburg wohnhafte Kinder- und Jugendbuchautorin
Karl Jüsten (* 1961), in Siegburg aufgewachsener römisch-katholischer Geistlicher (Prälat), seit 2000 Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin
Hermann Knackfuß (1848–1915), Akademieprofessor und Maler, besuchte das Siegburger Gymnasium
Dominique Kusche (* 1990) in Siegburg wohnhafte Schauspielerin Lindenstraße
Johann Lair (1476–1554), auch genannt John Siberch (hergeleitet von seinem Wohnort Siegburg), gründete 1520 die Universitätsdruckerei in Cambridge (England)
Ulf Merbold (* 1941), Physiker, Astronaut, Leiter des Europäischen Astronautenzentrums der ESA in Köln, lebte in Siegburg
Mauritius Mittler (1921–2013), Benediktinermönch sowie Historiker, Autor und Herausgeber
Josef Müller (1875–1945), Volkskundler und Herausgeber des Rheinischen Wörterbuchs, machte 1895 sein Abitur am Siegburger Gymnasium
Miklos Muranyi (* 1943), in Siegburg wohnhafter Orientalist
Günter Ollenschläger (* 1951), aufgewachsen in Troisdorf, Wissenschaftsjournalist, Hochschullehrer am Universitätsklinikum Köln und von 1995 bis 2014 Leiter des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin, machte 1969 sein Abitur am Siegburger Anno-Gymnasium
Ignaz Pfefferkorn (1726–1798), Jesuit, Missionar und Naturforscher
Markus Maria Profitlich (* 1960), Comedian, besuchte die Hauptschule Haufeld in Siegburg und war Gruppenleiter im dortigen CVJM
Willi Schultz (1892–1972), Schullehrer und Sammler pommerscher Volkslieder und Volkstänze, lebte nach der Vertreibung aus Pommern seit 1947 in Siegburg
Elisabeth Winkelmeier-Becker (* 1962), Bundestagsabgeordnete für Siegburg
Mathias Wünsche (* 1957), in Siegburg wohnhafter Autor, Texter und Komponist
Sonstiges

Bei der Papstwahl 1958 wurden die beiden Siegburger Ärzte Alfred Möhlenbruch und Norbert Zylka während des Konklave im Vatikan mit eingemauert. Sie begleiteten Kardinal Tien Ken-sin, der kurz zuvor bei einem Autounfall auf der B 56 schwer verletzt wurde.[23]

Literatur
Andrea Korte-Böger: Die Hexenprozesse in Siegburg (1636–1638). Siegburger Blätter, Geschichte und Geschichten aus Siegburg, Nr. 6, April 2005 (mit Lebensbildern der 19 in Siegburg hingerichteten Personen).
Andrea Korte-Böger (Hrsg.): Protokolle des Siegburger Schöffengerichtes (Band 1: Gerichtshandlungen von den Jahren 1541 und vollendet 1547 am Montag post Oculi), unter Mitarbeit von Elisabeth Sommer und W. Günter Henseler (Edition), Rheinlandia, Siegburg, ISBN 978-3-935005-10-4.
Andrea Korte-Böger (Hrsg.): Protokolle des Siegburger Schöffengerichtes (Band 2: Gerichtshandlungen vom Jahr 1530 und vollendet 1538 am Samstag nach Epiphanie Domini), unter Mitarbeit von Elisabeth Sommer und W. Günter Henseler (Edition), Rheinlandia, Siegburg, ISBN 978-3-935005-61-6.
Andrea Korte-Böger (Hrsg.): Protokolle des Siegburger Schöffengerichtes (Band 3: Gerichtshandlungen vom Jahr 1547 bis und vollendet 1554 am 4. Juni), unter Mitarbeit von Manuela Kerlin und W. Günter Henseler (Edition), ISBN 978-3-935005-91-3.
Andrea Korte-Böger und W. Günter Henseler (Hrsg.): Protokolle des Siegburger Schöffengerichtes (Band 4: Gerichtshandlungen vom Jahr 1554 bis und vollendet 1561 am 8. Aprillis), Rheinlanda, Siegburg, ISBN 978-3-938535-43-1.
Andrea Korte-Böger (Hrsg.) und W. Günter Henseler: Protokolle des Siegburger Schöffengerichtes (Band 5: Gerichtshandlungen vom Jahr 1554 und vollendet 1561–1566), Rheinlandia, Siegburg 2010, ISBN 978-3-938535-62-2.
Peter H. Krause: Belagert, erobert, geplündert, Siegburger Kriegszeiten von 1583 bis 1714. Verlag Franz Schmitt, Siegburg 1998, ISBN 3-87710-185-2.
Siegburger Blätter (Nr. 34 erschien 2003)
Veröffentlichungen des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis:
Bd. 1 – Wilgrand: Beiträge zur Geschichte der Stadt Siegburg,
Bd. 2 – Maria Geimer: Denkschrift zur Eingliederung eines Teiles der Gemeinde Braschoß in die Stadt Siegburg,
Bd. 4 – Josef Semmler: Die Klosterreform von Siegburg,
Bd. 6 – Mauritius Mittler (OSB): Bericht über die Translation des heiligen Erzbischofs Anno und Annonische Mirakelberichte.
Land unter. Die Hochwasserkatastrophe 1909 (Siegburger Blätter Band 24), Siegburg 2009.
Matthias Bertram: … in einem anderen Lande. Geschichte, Leben und Lebenswege von Juden im Rheinland, ISBN 978-3-95631-333-2, (u.a. Jüdische Familien und ihre Nachkommen aus Siegburg (Heymann, Walter, Löwenstein, Wallerstein, u. a.))
Weblinks
 Wiktionary: Siegburg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Website der Stadt Siegburg
Website des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e. V.
Website des Stadtmuseums Siegburg