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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Sprakensehl nicht vorenthalten.

Geschichte
Frühgeschichte

Aus der Gemeinde Sprakensehl sind nach aktuellem Forschungsstand nur sehr wenig Funde aus vorchristlicher Zeit bekannt. Dies liegt unter anderem an den wenigen archäologischen Feldbegehungen, sodass es kaum bekannte Fundstellen gibt. Funde, die mit hoher Wahrscheinlichkeit der Gemarkung Sprakensehl zugeordnet werden können, befinden sich heute im Historischen Museum Schloss Gifhorn. Dabei handelt es sich um 4 Äxte, je ein Felsgestein- und Bronzebeil, sowie einen Klingenkratzer aus Flint. Das älteste Stück ist ein Trichterbecher aus Keramik, welcher in die Jungsteinzeit um 4.000 v. Ch. datiert wurde.

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Hinweistext

Das Dorf selbst gab es auch schon vor der ersten Urkundlichen Erwähnung, allerdings fehlen dafür schriftliche Aufzeichnungen. Ansatzpunkte für die Entstehung der Dörfer der Gemeinde finden sich in der frühen deutschen Ostkolonisation um die Mitte des 12. Jahrhunderts. Damals wurden weite Gebiete des östlichen Niedersachsens wohl unter Anordnung Heinrichs des Löwen und der Grafen von Schwerin, Lüchow und Dannenberg, planmäßig besiedelt. Sprakensehl ist in seinen Eigenschaften, was den Ortsnamen, die Lagewahl der Dorflagen und die äußere Form eines Hufeisens, mit seinen Nachbarorten verbunden. Und da für Allersehl, Weddersehl, Blickwedel und Hagen die Entstehung um 1196/97 als gesichert gilt, kann dieses auch für Sprakensehl behauptet werden.

Mittelalter bis Neuzeit

Sprakensehl gehörte zunächst zum Gebiet der Billunger. Die erste urkundliche Erwähnung ist auf den 23. Oktober 1246 datiert. In Hildesheim wurden an diesem Tage 2 Urkunden in lateinischer Schrift ausgestellt, in denen der Ortsname „sprakensele“ lautet. Der Grund für die Ausstellung war, dass die Grafen Heinrich und Otto von Lüchow das Dorf dem Kloster Isenhagen übereignen wollten. Solche Schenkungen galten damals als üblich, zumal Sprakensehl sehr weit von der eigentlichen Residenz der Grafen entfernt lag.
Die älteste Abbildung des Dorfes und seiner Umgebung befindet sich auf älteren Flurkarten, wie etwa einer Verkopplungskarte von 1846/47 oder eine Vermessung von 1754. Sprakensehl bildete im 18. Jahrhundert mit den Orten Blickwedel und Hagen das einzige Kirchspiel neben Hankensbüttel und Isenhagen in der nordwestlichen Gogräfschaft Hankensbüttel. Eine mittelalterliche Fernstraße durchquerte damals das Gebiet, wobei Hankensbüttel der wichtigste Rastort war. Diese Straße verlegte sich im Laufe der Jahre aber immer weiter nach Westen, bis sie schließlich Sprakensehl durchzog und so Suderburg und Groß Oesingen verband. Aus dieser Straße entstand 1797 die Chaussee Uelzen-Gifhorn und wurde später zur Bundesstraße 4.
Mit der preußischen Kreisverfassung am 1. April 1885 wurden die Kreise Isenhagen und Gifhorn gebildet, welche durch die Kreisreform 1932 zum Landkreis Gifhorn vereinigt wurden. Seitdem gehört die Gemeinde Sprakensehl zum Landkreis Gifhorn.
Die politische Gemeinde selbst gründete sich im Jahre 1928 aus den Dörfern Sprakensehl und Behren. Im Jahre 1965 wurden die Dörfer Masel, Hagen und Blickwedel integriert und zur Samtgemeinde Sprakensehl gebildet. Gründe waren Verwaltungsvereinfachung und Kostenersparnis. Mit der letzten Reform im Jahre 1974 wurde letztlich auch noch das Dorf Bokel integriert und dieser Zusammenschluss aus den Dörfern besteht bis heute als Gemeinde Sprakensehl.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Blickwedel, Bokel, Hagen bei Sprakensehl und Masel eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1. Dezember 1905 ¹ 835
16. Juni 1925 ¹ 892
16. Juni 1933 ¹ 918
29. Oktober 1946 ¹ 1678
6. Juni 1961 ¹ 1426
31. Dezember 1989 1271
31. Dezember 2009 1301
31. Dezember 2010 1277
31. Dezember 2011 1293

Die Gemeinde Sprakensehl umfasst 83,82 km² und ist damit die größte Gemeinde im Landkreis Gifhorn, allerdings auch die am dünnsten besiedelte.
¹ Volkszählungsergebnis

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Sprakensehl setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

SPD CDU WGS Grüne Gesamt
2001 1 5 4 1 11 Sitze
2006 1 6 4 0 11 Sitze
2011 1 5 4 1 11 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister

Die letzten elf Bürgermeister Sprakensehls

bis 1876: Wilhelm Wienecke
1876–1919: Wilhelm Kaiser
1919–1946: Wilhelm Lüttjemann
1946–1951: Hermann Röling
1951–1961: Christoph Röling
1961–1972: Hans Rabeler
1972–1974: Gerhard Beindorff
1974–1976: Wilhelm Schulze
1976–1991: Herbert Cohrs
1991–2006: Wolfgang Gartzke
seit 2006: Christiane Fromhagen
Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Ein silbernes Band (rechtsgeschrägt) teilt den Wappengrund in zwei Teile. Links oben befinden sich auf grünem Hintergrund ein silbernes Eichenblatt und eine Getreideähre. Das Wappen mit der Getreideähre ist allerdings nur ein Entwurf gewesen. Der Gemeinderat hat sich für die Version ohne Getreideähre entschieden. Rechts unten ist auf rotem Hintergrund ein Hirsch in silberner Farbe zu sehen, dessen Geweih sechs Enden aufweist. Im Schildfuß befindet sich ein dreigeteiltes silbernes Wellenband.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Ev. Kirche Sprakensehl
Antennenmast Behren-Bokel
Bauwerke

Die evangelische Christophorus-Kirche in Sprakensehl, im Kern romanisch, zeigt Spuren mehrerer Zerstörungen und Wiederherstellungen. Bemerkenswert sind die 1968 freigelegten gotischen Wandmalereien und der barocke Orgelprospekt.

Sehenswert ist auch die evangelische Kapelle in Bokel. Die Kapelle wurde in den 90er Jahren restauriert. Im Inneren befindet sich noch die ursprüngliche, handgeschnitzte Kapellentür.

In der Nähe des Ortsteils Bokel betreibt die Deutsche Telekom AG eine Sendeanlage für UKW und TV, den Sender Behren-Bokel. Als Antennenmast wird ein 323 Meter hoher abgespannter Stahlrohrmast verwendet, der zum Zeitpunkt seiner Errichtung 1960/61 das höchste Bauwerk in Deutschland war.

Naturdenkmäler
Im Westen Sprakensehls befindet sich das Naturschutzgebiet Lachte. Hier entspringt die Lachte, die bei Celle in die Aller fließt. Früher war das Gebiet von Wasser überdeckt, heute findet man ein sumpfartiges Gebiet vor.
Sport
SV Sprakensehl. Sparten: Fußball, Tennis, Fahrrad, Gymnastik (Herren- und Damengruppe), Jazz-Dance etc.
SC Hagen-Bokel. Sparten:Fußball, Tischtennis, Gymnastik
Schützenverein Masel. Sparten: LG, LP, KK 50 Meter, Sportpistole, Freie Pistole
Schützenverein Hagen. Sparten: KK 50 Meter, LG
Heidebad Hagen gGmbH. Sparten: Schwimmen, Rettungsschwimmen und Aquafitness sowie Präventionsangebote
Regelmäßige Veranstaltungen
Schützenfeste in Masel, Hagen und Bokel.
Sportfest in Sprakensehl und die Hagener Sportwoche.
Neujahrsumzug in Sprakensehl
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Die Bundesstraße 4 verläuft durch Sprakensehl und künftig wird die Bundesautobahn 39 Sprakensehl an das Autobahnnetz anbinden (geplante Fertigstellung ungewiss).
Aufgrund fehlender natürlicher Ressourcen und aus infrastrukturellen Gründen existiert in der Gemeinde kein Luft-, Wasser- und Schienenverkehr.

Bildung
Grundschule Sprakensehl
Kindergarten
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Karl Söhle (1861–1947), Schriftsteller
Literatur
Siegfried Cordes jun., Wolfgang Gartzke, Erika Kaiser, Heribert Klose, Dr. Hartmut Kolbe, Heinz Maaß, Hans Rabeler, Karin Röling, Michael Wagner: Sprakensehl 1246–1996. Gemeinde Sprakensehl, Sprakensehl 1996.
Weblinks
 Commons: Sprakensehl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Gemeinde Sprakensehl