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Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Sprockhövel nicht vorenthalten.

Geschichte
Haus Heine im Ortskern

Sprockhövel, das um das Jahr 1000 unter der Bezeichnung Spurkinhuvelo erstmals urkundlich erwähnt wird, ist dem westfälisch-märkischen Raum zugeordnet. Der Name leitet sich wohl von dem lateinischen spurca, was so viel bedeutet wie „Wacholder“, und dem altdeutschen Wort huvele ab, was „Hügel“ bedeutet. Sprockhövel heißt somit etwa „Wacholderhügel“.

Wacholderhügel fanden sich auch im alten Stadtwappen der Gemeinde wieder, das drei Wacholdersträucher auf drei Hügeln über einem Stollenmundloch zeigte. Erst mit der Kommunalreform 1970 entstand das aktuelle Stadtwappen durch Vereinigung des alten Sprockhöveler Wappens mit dem des ehemaligen Amtes Haßlinghausen. Aus dem Sprockhöveler Wappen wurden das Stollenmundloch und die drei Hügel übernommen; vom Amt Haßlinghausen stammt der Haselzweig.

19. Stadtfest in Niedersprockhövel. 2013
Entwicklung der Einwohnerzahl seit 1975

Über Jahrhunderte bildete das Sprockhöveler Gebiet die Grenze zum Herzogtum Berg, dem Bergischen Land, dessen kulturelle Einflüsse noch heute sowohl in der historischen Bausubstanz als auch in der gesprochenen Mundart deutlich erkennbar sind.

Bis zum industriellen Kohleabbau war der Sprockhöveler Raum vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Daneben gab es typisch landwirtschaftlich-handwerkliche Betriebe wie Schmieden und Schlossereien. Aus diesen Betrieben und dem dort vorhandenen Know-how entwickelten sich mit Beginn der Industrialisierung zahlreiche Zulieferbetriebe für den Bergbau (z. B. die Firmen Hausherr, Kraft, Düsterloh, Turmag und Hauhinco). Mit dem Niedergang des Ruhrkohlenbergbaus in den 1970er Jahren verschwanden langsam auch diese Betriebe aus dem Stadtbild.

Neben dem Kohleabbau war die gewerbliche Tuchweberei vor allem in ländlichen Gebieten der Stadt, im sogenannten Hügelland von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Neben einigen industriellen Fertigungsstätten gab es zahlreiche Hausbandwirkereien, die in Heimarbeit Bänder für die Textilindustrie in den nahegelegenen Städten Wuppertal und Velbert produzierten. Ein Bandwebermuseum im benachbarten Hattingen erinnert an diesen Industriezweig.

Siehe auch: Liste der Bodendenkmale in Sprockhövel
Eingemeindungen

Die Gemeinde Sprockhövel entstand am 1. September 1960 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Nieder- und Obersprockhövel des Amts Blankenstein-Ruhr.[4] Am 1. Januar 1970 erhielt sie die Stadtrechte und durch die Eingemeindung der bis dahin selbstständigen Gemeinden Gennebreck, Haßlinghausen und Hiddinghausen des Amts Haßlinghausen und Teilen der Gemeinde Bredenscheid-Stüter des Amts Hattingen ihr heutiges Gesicht.[5] Seitdem befindet sich der Verwaltungssitz mit dem Rathaus im Ortsteil Haßlinghausen. Im Ortsteil Niedersprockhövel befindet sich in der ehemaligen Grundschule Nord, am Kirchplatz, eine Nebenstelle der Verwaltung mit Bürgerbüro.

Politik
Stadtrat

Der Rat der Stadt Sprockhövel setzt sich nach der letzten Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 wie folgt zusammen (in Klammern die Veränderungen gegenüber der letzten Legislaturperiode): [6]

SPD: 16 Sitze (+2)
CDU: 12 Sitze (+1)
GRÜNE: 5 Sitze (-1)
FDP: 3 Sitze
WfS (Wir für Sprockhövel): 2 Sitze (+2)
LINKE: 1 Sitz (+/-0)
Piratenpartei: 1 Sitz (+1)

Seit einem Übertritt von der WfS zur Piratenpartei im Sommer 2016 hat die WfS nur noch einen Sitz und die Piratenpartei zwei.[7] Die WfS verlor dadurch ihren Status als Fraktion, die Piratenpartei gewann entsprechend die Fraktionsrechte hinzu.

Bürgermeister (seit 1937)

ab 1937 Zugehörigkeit zum Amt Blankenstein

Rudolf Hausherr 1937–1945
Hugo Niedmann 1945–1946
Heinrich Kemp (SPD) 1946–1952
Otto Hagemann (FDP) 1952–1953
Reinhard Bosselmann (FDP) 1953–1956
Heinrich Kemp (SPD) 1956–1960

ab 1960 Gemeinde Sprockhövel

Heinrich Kemp (SPD) 1960–1963
Walter Dörnemann 1963–1966
Heinz Scheffler (SPD) 1966–1969

ab 1970 amtsfreie Stadt Sprockhövel

Hans Käseberg (SPD) 1970–1999
Paul Gerhard Flasdieck (SPD) 1999–2004
Klaus Walterscheid (SPD) 2004–2014
Ulrich Winkelmann seit 2014
Wappen, Siegel, Flagge und Banner

Der Stadt Sprockhövel ist durch Urkunde des Regierungspräsidenten Arnsberg vom 21. Februar 1973 das Recht zur Führung des nachfolgend beschriebenen Wappens verliehen worden (§ 2 der Hauptsatzung:[2])

Das Wappen zeigt in Gold (Gelb) unter einem zweiblättrigen grünen Haselzweig mit drei roten Früchten einen blauen Dreiberg mit schwarzem, gold (gelb) eingefassten und mit silbernem (weißem) Hammer und Schlägel in Form eines Andreaskreuzes belegten Stollenmundloch.

Das Wappen der Stadt Sprockhövel ist eine Kombination aus dem Wappen der ehemaligen Gemeinde Sprockhövel und dem des ehemaligen Amtes Haßlinghausen, woraus die Stadt Sprockhövel 1970 gebildet wurde. Der Haselzweig stammt aus dem Wappen des ehemaligen Amtes Haßlinghausen und entstand aufgrund der (irrtümlichen) Herleitung des Namens Haßlinghausen von Hasel. Der untere Teil entstammt dem älteren Wappen der Gemeinde Sprockhövel bzw. Niedersprockhövel. Der Dreiberg symbolisiert den Namen Sprockhövel aus dem altniederdeutschen Huvel, Hövel für Hügel. Das stilisierte Stollenmundloch enthält die Werkzeuge des alten Bergbaus, Schlägel und Eisen, und weist auf die Bergbauvergangenheit Sprockhövels hin.

Durch die oben genannte Urkunde wurde der Stadt auch das Recht zur Führung des nachfolgend beschriebenen Siegels verliehen:

„Das Siegel zeigt das Stadtwappen im Schild und in den oberen zwei Dritteln des Siegelrunds die Umschrift „Stadt Sprockhövel“.“[2]

Durch Urkunde vom 7. Juli 1980 hat der Regierungspräsident Arnsberg der Stadt Sprockhövel zudem das Recht zur Führung einer Stadtflagge und eines Stadtbanners verliehen:

„Flaggenbeschreibung:
Von Gelb zu Blau zu Gelb im Verhältnis 1: 3: 1 längsgestreift, in der Mitte der blauen Bahn der Wappenschild der Stadt.
Bannerbeschreibung:
Von Gelb zu Blau zu Gelb im Verhältnis 1: 3: 1 längsgestreift, in der Mitte der oberen Hälfte der blauen Bahn der Wappenschild der Stadt.“[2]

Städtepartnerschaften
1981 Städtepartnerschaft mit der Stadt South Kirkby and Moorthorpe (Yorkshire, England)
1987 Freundschaftsvertrag mit der Stadt Zaozhuang (ca. 2,8 Millionen Einwohner) in der Provinz Shandong, China
1988 Freundschaftsvertrag mit der Stadt Ciudad Darío in Nicaragua
1995 Freundschaftsvertrag mit der Stadt Lutterbach im Elsass, Frankreich
2000 Städtepartnerschaft mit der Stadt Oelsnitz im Erzgebirge, Deutschland
Wirtschaft und Infrastruktur
Bergbau
Malakowturm der Zeche Alte Haase

Sprockhövel gilt als Wiege des Ruhrkohlenbergbaus. Hier streichen die ältesten Flöze der Steinkohle an der Erdoberfläche aus und konnten so mit einfachsten Mitteln abgebaut werden. Die Steinkohle wurde in der Herzkämper Mulde im Tagebau gewonnen und war anfangs ein Nebenerwerb der Bauern und Kötter in der Region südlich der Ruhr. Im Jahre 1737 wurde am 18. Juli die Renovierte Bergordnung für die Grafschaft Mark erlassen und Anfang 1738 das Märkische Bergamt in Bochum gegründet. Die behördliche Regelung stieß auf Widerstand der örtlichen Gewerke, die ihre Gewohnheitsrechte gefährdet sahen. Die behördlich genehmigten Stollenzechen wiesen meist eine sehr geringe Mitarbeiterzahl auf – so beschäftigte die Zeche Glückauf in Gennebreck 17 Kumpel und gehörte damit neben Zeche Frosch mit teilweise knapp 20 Mann zu den größten Zechen der Grafschaft Mark.

1850 wurde mit dem Kohleneisenstein eine weitere Ressource entdeckt und belebte den stagnierenden Zechenbetrieb. Ab 1865 unterliegt der Bergbau der freien Konkurrenz und gegen 1890 wurde mit dem Tiefbau begonnen. Damit nahm die Bedeutung des Sprockhöveler Bergbaues ab, da Flöze nördlich der Ruhr mächtiger waren und bessere Abbaumöglichkeiten boten. Nach dem Zweiten Weltkrieg erblühte im Zuge der Energieknappheit wieder kurzzeitig der Kohleabbau in Sprockhövel; Mitte der 1950er Jahre begann jedoch das endgültige große Zechensterben in der Region. Die letzte große Zeche in Sprockhövel war Zeche Alte Haase, sie schloss im Jahre 1968 ihre Tore und beendete damit eine lange Bergbautradition in dieser Region.

Auf mehreren bergbauhistorischen Wanderwegen können sich heute Interessierte auf die Spur der Kohle begeben. Die Lehrpfade führen zu historischen Stellen und repräsentativen Ausstellungsstücken des Sprockhöveler Bergbaues (siehe z. B. Herzkämper-Mulde-Weg).

Der massive Kapazitätsabbau im deutschen Steinkohlebergbau hatte vor allem in den 1970/80er-Jahremn Auswirkungen auf die in Sprockhövel ansässigen Bergwerksmaschinenhersteller Hausherr &Söhne, G. Düsterloh GmbH, Hauhinco GmbH und Turmag GmbH. Den Umsatzeinbruch auf dem Inlandsmarkt versuchten die Geschäftsführungen auf Exportmärkten wie in den ehemaligen GUS-Staaten Bulgarien, Polen, Rumänien, Sowjetunion und Tschechoslowakei sowie China im asiatischen Raum auszugleichen. Trotz einem hohen qualitativen und technologischen Standard blieben die Bergbauzulieferer-Betriebe in einem schrumpfenden Markt gefangen. Nur im geringen Umfang wurde eine Produktdiversifikation vorangetrieben.

Mit der Erklärung „Unsere Zukunft: Arbeitsplätze für die Region“ wandten sich die Betriebsratsvorsitzenden mit Unterstützung der IG Metall Hattingen an die Öffentlichkeit und forderten ihre Arbeitgeber auf, initiativ zu werden und gemeinsam Wege aus der Krise zu suchen. Mit „Betrieblichen Beschäftigungsplänen“ sollte die Grundlage für die „schrittweise Loslösung vom Bergbau“ durch Produktdiversifizierung geschaffen werden. Personelle Maßnahmen sollten durch „Qualifizieren statt entlassen“ sozial verträglich bewältigt werden.

Um den Strukturwandel in Sprockhövel zu flankieren, schlugen die gewerkschaftlichen Interessenvertreter mit Hilfe des Instituts für Arbeit und Technik (IAT) Gelsenkirchen an einem „Runden Tisch“ mit Vertretern der Arbeitgeber, der Gewerkschaft und der Politik den Aufbau eines „Entwicklungs- und Innovationszentrums für die Bergbauzulieferer-Betriebe in der Region Hattingen- Sprockhövel“ vor. Während die Städte Sprockhövel und Hattingen sowie das Land NRW die Vorschläge unterstützten, verhinderte das Konkurrenzdenken auf Arbeitgeberseite eine gemeinsame Strategie zur Stabilisierung der Betriebe und zur Sicherung der Arbeitsplätze. Die Folge war u. a. die vom Salzgitter-Konzern verordnete Schließung der Turmag GmbH[8] und die Insolvenzen von Hausherr & Söhne[9] sowie der G. Düsterloh GmbH.

Medizinische Versorgung

Sprockhövel verfügt über kein eigenes Krankenhaus. Die medizinische Versorgung der Bürger wird vom Evangelischen Krankenhaus in der angrenzenden Stadt Hattingen sowie vom Helios-Krankenhaus in der Kreisstadt Schwelm übernommen. Der Rettungsdienst wird im Tagesdienst von Montag bis Freitag in der Zeit von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr vom Deutschen Roten Kreuz durchgeführt.

Sicherheit

Der Brandschutz und die allgemeine Hilfe in der Stadt Sprockhövel wird durch die Freiwillige Feuerwehr sichergestellt. Die Stadt ist in drei Löschbereiche unterteilt. Zum Löschbereich I gehören der Löschzug Haßlinghausen und die Löschgruppen Hiddinghausen und Schmiedestraße, zum Löschbereich II der Löschzug Niedersprockhövel und die Löschgruppe Obersprockhövel. Der Löschbereich III besteht nur aus dem Löschzug Gennebreck. Insgesamt stehen den ehrenamtlichen Helfern zur Bewältigung der Einsätze 21 Feuerwehrfahrzeuge und ein Schlauchanhänger zur Verfügung. Die Feuerwehr Sprockhövel rückt jährlich etwa 300 Mal zur Brandbekämpfung oder Technischen Hilfeleistung aus.

Bildung

Die IG Metall unterhält in Sprockhövel mit dem IG Metall Bildungszentrum die nach eigenen Angaben derzeit größte gewerkschaftliche Bildungsstätte Deutschlands.

Verkehr
Straße

Drei Autobahnen (A 1, A 43, A 46) verbinden die Stadt mit den umliegenden Großstädten Wuppertal, Essen, Bochum und Dortmund. Auf Sprockhöveler Stadtgebiet liegt das die drei genannten Bundesautobahnen verbindende Autobahnkreuz „Wuppertal-Nord“. Ferner führte die ehemalige Bundesstraße 51 (seit 1. Januar 2010: Landesstraße 651) von Hattingen bis zur Anschlussstelle Sprockhövel der A 43 im Hammertal durch das Stadtgebiet.

Schienenverkehr
ehem. Bahnhof Sprockhövel

Auf der Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen, die durch Sprockhövel führte, wurde 1979 der Personenverkehr und 1982 auch der Güterverkehr eingestellt. Die Trasse wird als Rad- und Wanderweg genutzt (Von-Ruhr-zur-Ruhr-Radweg).

Die nächstgelegenen Bahnstationen sind heute für Niedersprockhövel Hattingen (Ruhr) Mitte mit der S 3 nach Essen, Mülheim (Ruhr) und Oberhausen und für Haßlinghausen Gevelsberg-Kipp mit der S 8 nach Wuppertal, Düsseldorf und Mönchengladbach bzw. Hagen in der Gegenrichtung.

ÖPNV

Darüber hinaus verkehren in Sprockhövel Buslinien der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (kurz VER). Diese verbinden Sprockhövel mit den Nachbargemeinden Wuppertal, der Kreisstadt Schwelm, Hattingen (Ruhr), Gevelsberg und auch Witten. In Sprockhövel verkehren die beiden SB-Linien 37 und 67, welche schnelle Verbindungen nach Bochum Hbf, Hattingen, Schwelm und Ennepetal (SB 37), bzw. Wuppertal Hbf, Barmen, Heven und Bochum-Ruhr-Universität (SB 67) herstellen. Beide SB-Linien bedienen die ÖPNV-Knotenpunkte Niedersprockhövel Kirche und Haßlinghausen Busbahnhof.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Evangelische Kirche in Haßlinghausen
Katholische Kirche „St. Josef“ in Haßlinghausen
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Sprockhövel
Kultur

Das kulturelle Leben der Stadt bündelt sich mit den Vorsitzenden der jeweiligen Vereine im Stadtkulturring Sprockhövel.
Erwähnenswertes Mitglied ist die Stadt- und Feuerwehrkapelle Sprockhövel als größtes symphonisches Blasorchester des südlichen Ruhrgebietes.

Zudem besitzt Sprockhövel eine eigene städtische Musikschule, die auch diverse Orchester, kammermusikalische Besetzungen und Spielkreise anbietet. Einige Jugendliche haben sehr erfolgreich am Bundeswettbewerb Jugend musiziert teilgenommen.

Gastronomie

Neben einigen überregional bekannten Restaurants besitzt Sprockhövel nur wenig Nachtleben. Es gibt einen vergleichsweise bekannten Swingerclub namens „Cäsars Palace“.

Sprockhövel in der Literatur

1994 veröffentlichte der aus dem Nachbarort Hattingen stammende Zeichner Jamiri den Comic Das schwarze Loch. Held des Werkes ist Spacejamiri. Er fliegt in seinem Raumschiff als erster Mensch in ein schwarzes Loch und fragt sich, ob am anderen Ende die Antwort auf alle Fragen wartet, das Nirvana oder gar Gott. Stattdessen landet er mit verdutztem Gesichtsausdruck an einer verregneten Straßenkreuzung mit dem Ortsschild „Sprockhövel“.[10]

Sport

Die TSG Sprockhövel unterhält die derzeit erfolgreichste Fußballabteilung der Region: Die erste Mannschaft spielt in der Oberliga Westfalen. Der SC Obersprockhövel qualifizierte sich zwischen 1929 und 1932 viermal in Folge für die deutsche Fußballmeisterschaft des Arbeiter-Turn- und Sportbundes. Weitere Vereine mit Fußballabteilungen sind Hiddinghauser FV e. V., TUS Hasslinghausen 07 e. V., VfL Gennebreck 1923 e. V. und Wilde 13 Sprockhövel 1992 e. V.

Ehrenbürger und weitere Persönlichkeiten
Mathilde Franziska Anneke (1817–1884), Frauenrechtlerin
Henriette Davidis (1801–1876), Hauswirtschaftslehrerin und Autorin
Daniela Fuß (* 1969), Fernsehmoderatorin; wuchs in Sprockhövel auf
Dietrich Grönemeyer (* 1952), Mediziner und Bruder von Herbert Grönemeyer
Otto Hagemann (1872–1953), erster Bürgermeister von Niedersprockhövel nach dem Zweiten Weltkrieg (FDP)
Hans Käseberg, Altbürgermeister (SPD)
Wilhelm Kraft (1884–1945), Bürgermeister in Haßlinghausen von 1919 bis 1932 (SPD)
Sebastian Münster (* 1971), Schauspieler; verbrachte seine Kindheit und Jugend in Sprockhövel
Paul Pleiger (1899–1985), Industrieller; lebte viele Jahre mit seiner Familie in Sprockhövel
Dirk Schrade (* 1978), Vielseitigkeitsreiter; lebt seit 2009 im Stadtteil Haßlinghausen
Erwin Sellering (* 1949), Politiker (SPD), Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern (2008–2017), in Sprockhövel geboren
Otto Vorberg, Heimatdichter
Literatur
Paul Derks: Die Siedlungsnamen der Stadt Sprockhövel – Sprachliche und geschichtliche Untersuchungen. Universitätsverlag Brockmeyer, Bochum, 2010, ISBN 978-3-8196-0760-8.
Karin Hockamp: Geschichte der Stadt Sprockhövel. Stadtarchiv Sprockhövel; abgerufen am 22. Dezember 2016 (PDF; 1,8 MB). 
Karin Hockamp, Angelika Leyhe: Chronik – 40 Jahre Stadt Sprockhövel (1970–2010). Stadtarchiv Sprockhövel, 2011; abgerufen am 22. Dezember 2016 (PDF; 273 kB). 
Stadt Sprockhövel: Publikationen zur Sprockhöveler Geschichte (Übersicht) und Verzeichnis von Sprockhövel-Literatur in der Stadtbücherei und im Stadtarchiv Sprockhövel.
Weblinks
 Commons: Sprockhövel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Stadt Sprockhövel
Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e. V.
Sprockhövel im Kulturatlas Westfalen