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Geschichte
Altes Wappen der Kreisstadt Staßfurt (1960–1990)

Im Jahre 806 erfolgte die erstmalige (gesicherte) urkundliche Erwähnung von Staßfurt (im frühen Mittelalter hieß das Dorf Alt-Staßfurt nur Staßfurt) im Zusammenhang mit einer Einladung durch Kaiser Karl den Großen an den Abt Fulrad von St. Quentin zur Abhaltung einer Heeresversammlung in Starasfurt an der Bode. Die Deutung des Namens geht mit großer Wahrscheinlichkeit von einer Zusammensetzung aus dem altslawischen Wort für alt (staraja) mit dem althochdeutschen Wort Furt (Überfahrtsstelle) aus. Die Bedeutung Staßfurts im Mittelalter war durch seine Lage an dieser Furt durch die Bode bedingt. Hier führte die alte Handels- und Salzstraße von Lüneburg kommend nach Halle/Saale entlang. Das Dorf Alt-Staßfurt nördlich der Bode unterstand weltlich und geistlich dem Erzstift Magdeburg. Im 11. Jahrhundert wurde die Burg (Wehranlage) südlich der Bode errichtet. Bereits 1180 wurde dem Staßfurter Siedlungsbereich südlich der Bode innerhalb der Wehrmauern das Stadtrecht verliehen. Die Stadt Staßfurt stand bis 1277 weltlich im Besitz anhaltischer Grafen. Die Nachkommen Albrecht des Bären und Herzöge von Sachsen, Johann I. und Albrecht II., hatten bei der Feier ihres Ritterschlages einen so bedeutenden Aufwand betrieben, dass sie zur Begleichung der Schulden auch die in ihrem Besitz befindliche Stadt Staßfurt am 8. Juli 1276 an den Erzbischof Konrad II. von Magdeburg verpfänden mussten. Da die Herzöge in Jahresfrist die hohe Schuldsumme von 6000 Silbermark nicht bezahlen konnten, fiel Staßfurt ab 1277 an das Erzstift Magdeburg. Seit 1680 war Staßfurt als sogenannte Immediatstadt direkt dem brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg unterstellt und lag bis 1807 im Holzkreis. Ab 1815 gehörten Alt-Staßfurt und die Stadt Staßfurt im Regierungsbezirk Magdeburg zur Provinz Sachsen und blieb damit bis zur Auflösung des preußischen Staates 1947 auf preußischem Hoheitsgebiet.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde am 13. September 1944 zwischen Löderburg-Lust und Atzendorf das Außenlager des KZ Buchenwald Staßfurt I/Neustaßfurt (Deckname „Reh“) errichtet, in dem 459 Häftlinge, überwiegend aus Frankreich, an der unterirdischen Verlagerung der Ernst Heinkel AG zusammen mit polnischen KZ-Häftlingen unter extrem schlechten Bedingungen arbeiten mussten, wobei zwischen 300 und 380 ihr Leben verloren. Ein weiteres Außenlager bestand ab dem 28. Dezember 1944 in Leopoldshall. Beide Lager wurden am 11. April 1945 mit einem Todesmarsch evakuiert. Die am 6. August über Hiroshima zur Explosion gebrachte Atombombe Little Boy enthielt 64 Kilogramm Uran. Zumindest ein Teil des Urans stammte angeblich aus den etwa 1100 Tonnen Uranerz und Uranoxid, das US-Amerikaner in der zweiten Aprilhälfte 1945 in Staßfurt sichergestellt hatten.[3]

Von 1952 bis 1994 war Staßfurt Kreisstadt des Kreises Staßfurt im DDR-Bezirk und später Regierungsbezirk Magdeburg. Mit der Kreisgebietsreform 1994 wurde durch die Zusammenlegung der Kreise Aschersleben und Staßfurt der neue Landkreis Aschersleben-Staßfurt mit der neuen Kreisstadt Aschersleben gebildet. Im Zuge der Kreisgebietsreform 2007 wechselte Staßfurt in den neu gebildeten Salzlandkreis.

Die SWAPO schickte während der Unabhängigkeitskämpfe in Südwestafrika in den 1980er Jahren Kinder zur Erziehung und Ausbildung in die DDR. So befanden sich Anfang 1990 auf der Schule der Freundschaft in Staßfurt 291 solcher Kinder. Sie wurden im August 1990 – zusammen mit 134 Kleinkindern aus Bellin – in das inzwischen unabhängige und von der SWAPO regierte Namibia zurückgebracht.[4]

Zu DDR-Zeiten entstanden die beiden Plattenbau-Siedlungen „Leninring“ (heute „Nord“) und „Am Tierpark“, während die Bausubstanz der Innenstadt – sofern sie nicht wegen Bergschäden abgerissen werden musste – zunehmend verfiel. Erst die seit 1991 durchgeführte Stadtsanierung führte zu einer Trendwende.

Neumarkt
Halle
Glaucha
Könnern
Alsleben
Löbejün
Wettin
Oebisfelde
Calbe
Egeln
Groß Salze
Schönebeck
Frohse
Hadmersleben
Aken
Wanzleben
Sudenburg
Neustadt
Seehausen
Neuhaldensleben
Wolmirstedt
Staßfurt
Magdeburg
Ziesar
Leitzkau
Sandau
Görzke
Loburg
Möckern
Burg
Genthin
Jerichow
Schraplau
Leimbach
Mansfeld
Gerbstedt
Herzogtum Magdeburg (blau) und seine Städte auf der Karte des heutigen Sachsen-Anhalt (grau): Saalkreis, Jerichow, Holzkreis, Ziesarscher Kreis (ab 1773), Luckenwaldischer Kreis (bis 1772), Grafschaft Mansfeld (ab 1780)

Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung Staßfurts (graphisch)

Einwohnerentwicklung Staßfurts (tabellarisch)

(ab 1955 jeweils zum 31. Dezember, ab 2007 einschließlich der Ortsteile)

Jahr Einwohner
1583 945
1720 935
1736 1.837
1803 1.512
1829 1.778[5]
Jahr Einwohner
1875 11.263
1880 12.194
1890 19.104
1925 16.144
1933 15.299
Jahr Einwohner
1939 15.753
1946 29.762
1950 27.877
1955 26.815
1970 26.153
Jahr Einwohner
1981 26.502
1988 26.833[6]
1998 21.543
1999 20.986
2000 20.681
Jahr Einwohner
2001 20.499
2002 19.772
2003 23.544
2004 23.682[7]
2007 30.274
Jahr Einwohner
2011 28.111
2013 27.060

Eingemeindungen

Das Dorf Altstaßfurt am linken (nördlichen) Bodeufer ist älter als die Stadt Staßfurt am rechten Bodeufer und wurde am 12. Dezember 1868 in die Stadt Staßfurt eingemeindet.
Im Jahr 1946 wurde die benachbarte anhaltische Stadt Leopoldshall, die 1873 auf dem Gebiet der Gemeinde Neundorf (Anhalt) entstanden war, nach Staßfurt zwangseingemeindet. Der 1873 auf anhaltischem Gebiet unmittelbar neben Staßfurt gegründete Ort erhielt am 29. Januar 1919 das Stadtrecht.

Im Jahr 2003 wurden die Orte Löderburg (mit den Ortsteilen Rothenförde, Lust und Athensleben als Ortschaft) und Hohenerxleben eingegliedert.[8] Anfang 2004 folgte Rathmannsdorf.[9] Am 1. Januar 2009 kamen die Gemeinden Neundorf (Anhalt) und Förderstedt hinzu.[10]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkungen
Altstaßfurt 12. Dezember 1868 Eingemeindung in die Stadt Staßfurt
Athensleben 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Löderburg
Atzendorf 10. März 2004 Eingemeindung nach Förderstedt
Brumby 18. Mai 2006 Eingemeindung nach Förderstedt
Förderstedt 1. Januar 2009
Glöthe 18. Mai 2006 Eingemeindung nach Förderstedt
Hohenerxleben 1. März 2003
Leopoldshall 1873
1. April 1946
Ausgliederung aus Neundorf (Anhalt),
Eingemeindung nach Staßfurt
Löbnitz (Bode) 29. Januar 2004 Eingemeindung nach Förderstedt
Löderburg 1. März 2003 Ortsteil Neu Staßfurt bereits 1969 nach Staßfurt eingemeindet
Neundorf (Anhalt) 1. Januar 2009
Rathmannsdorf 1. Januar 2004
Üllnitz 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Glöthe

Politik
Stadtrat

11

5

1

5

12

6
11 5 1 5 12 6 

Insgesamt 40 Sitze Die Linke: 11 SPD: 5 Grüne: 1 FDP: 5 CDU: 12 Sonst.: 6

Der Stadtrat hat 40 Sitze und setzt sich seit der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 wie folgt zusammen:

CDU: 12 Sitze
Linke: 11 Sitze
SPD: 4 Sitze
FDP: 3 Sitze
UBvS: 2 Sitze
UWG Salzland: 2 Sitze
AfD: 1 Sitz
Grüne: 1 Sitz
Das Rathaus von Staßfurt
Bürgermeister
1929–1933: Hermann Kasten (SPD)
1990–1994: Eckhard Metz (CDU)
1994–2008: Martin Kriesel (CDU)
2008–2015: René Zok (parteilos)
seit 7. Juli 2015: Sven Wagner (SPD)
Wappen

Blasonierung: „Im von Rot und Silber geteiltem Schild der heilige Johannes der Täufer im goldenen Gewand, mit der Rechten auf das auf dem linken Arm getragene mit der Kreuzesfahne versehene Gotteslamm weisend.“

Die Stadtfarben sind Rot und Weiß, die Farben des Erzbistums Magdeburg. Diese Grundfarben wurden auch beibehalten, als am 21. Juni 1960 während der Zeit der DDR ein neues Wappen eingeführt wurde. Dieses war „geviert von 1:4 Rot und 2:3 Silber, darin ein kombiniertes blaues Rad, oberhalb der Teilung als Seilscheibe mit schräg abwärts zum Schildrand laufenden Förderseil, unterhalb als Zahnrad ausgebildet, belegt mit einer aufrechtstehenden goldenen Ähre, diese wiederum mit einer silbernen Retorte“. Damit sollten die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt symbolisiert werden.[11] Mit dem Ende der DDR beschloss der Stadtrat am 1. Juni 1990 die Rückkehr zum alten Wappen. Dieses wurde jedoch vom Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt 1994 nicht bestätigt, da darin ein Verstoß gegen Grundsätze der Heraldik gesehen wurde. Daraufhin wurde auf die Türme (Zinnen) verzichtet und die Farbe des Gewandes wurde von rot auf goldfarben verändert. Dieses neue Wappen wurde am 19. März 1995 vom Stadtrat beschlossen und anschließend vom Innenministerium bestätigt.[12]

Städtepartnerschaft
Lehrte, Niedersachsen

Am 25. Oktober 1989 schlossen Lehrte und Staßfurt den Städtepartnerschaftsvertrag. Gelegentliche Besuche beider Oberbürgermeister finden noch statt. Doch einen festgelegten Termin gibt es nicht.

Durch Staßfurt verläuft der Europaradwanderweg R1
Wanderweg in Staßfurt Nord
Der 2005 und 2006 angelegte See in der Staßfurter Innenstadt. Im Hintergrund zu sehen: Der Kaligarten
Dampflok „41 1144-9“ im Bw Staßfurt
Das Bodewehr in Staßfurt
Kultur, Sehenswürdigkeiten, Kirchen
Das Opferdenkmal in Löderburg

Die Kulturdenkmale der Stadt sind im örtlichen Denkmalverzeichnis aufgeführt.

Gedenkstätten
Denkmal von 1966 im Friedhofsvorpark des Ortsteiles Löderburg zur Erinnerung an die Opfer der Zwangsarbeit, in deutscher und französischer Sprache, 1992 erneuert
Gedenkstein am Luisen-Platz (zu DDR-Zeiten Ernst-Thälmann-Platz) zur Erinnerung an den KPD-Vorsitzenden, der 1944 im KZ Buchenwald ermordet wurde, und an alle Opfer des Faschismus
Gedenktafel an seinem Wohnhaus in der Hermann-Kasten-Straße an den Bürgermeister Hermann Kasten, der 1933 dort ermordet wurde. Auch an den Grund- und Sekundarschulen mit seinem Namen wurden Gedenksteine für ihn gesetzt
Theater

Das Salzlandtheater ist ein Gastspielhaus mit einem Saal für bis zu 310 Personen, beherbergt eine Galerie und den kleineren Tilly-Saal (eigentlich im Stadtpalais von Werdensleben).

Das bekannteste Laien-Schauspiel-Ensemble aus Staßfurt ist das Schülertheater des Dr.-Frank-Gymnasiums.

Kirchen
Kirche St. Johannis in Staßfurt-Leopoldshall
Evangelische Kirche St. Petri, Königsplatz
Evangelische Kirche St. Johannis, Leopoldshall/Staßfurt, Kirchplatz
Katholische Kirche St. Marien, Bergstraße
Musik

In Staßfurt existieren zahlreiche musikalische Formationen.
Einige seien hier genannt:

Orchester

Schülerakkordeonorchester der Kreismusikschule Béla Bartók (seit 1956)
Jugendblasorchester Staßfurt (seit 1961)
Akkordeonorchester „Salzland“ e. V. (seit 1996)

Chöre

Männerchor des Staßfurter Handwerks (seit 1945)
Salzland Frauenchor Staßfurt (seit 1991)
Museen

In einem der ältesten Häuser der Stadt aus dem 17. Jahrhundert befindet sich das Stadt- und Bergbaumuseum der Stadt Staßfurt.
Im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Fernsehgerätewerkes (RFT) befindet sich das Rundfunkmuseum des Vereins der Staßfurter Rundfunk- und Fernsehtechnik e. V.
Das Fahrzeugmuseum Staßfurt in der Berlepschstraße erzählt die Fahrzeuggeschichte des Ostens.

Bauwerke
Rondell der Stadtmauer Staßfurt

Als erwähnenswerte und bedeutende Bauwerke innerhalb Staßfurts gelten vor allem:

die mittelalterliche Stadtmauer mit Vormauer und Zwinger, außerdem mehrere Türme und ein besonders gut erhaltenes Rondell
das Von-Werdenslebensche Haus mit Tillysaal (ehem. Bürgermeisterhaus/Theatercafé)
die mittelalterliche Stadtvogtei (ehemalige Adler-Apotheke)
An der Eisenbahnstrecke Schönebeck–Güsten wurde 1856 das Bahnbetriebswerk Staßfurt in Betrieb genommen. Der über 100 Jahre alte Ringschuppen kann 24 Lokomotiven beherbergen. Die dazugehörige Drehscheibe misst 20 m im Durchmesser. Bis 1988 wurden Dampflokomotiven der Baureihen 41 und 50 planmäßig eingesetzt. Personen-, Eil- und Güterzüge wurden bespannt. Durch den Verein Eisenbahnfreunde Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt e. V. konnte dieses Denkmal der Eisenbahngeschichte bewahrt und für die Interessenten erschlossen werden.
Das Bergmann-Denkmal erinnert daran, dass 1852 die ersten Kalischächte der Welt in der Stadt entstanden.
das Wehr im Nord-Westen der Stadt
der Jüdische Friedhof
Parks

Grünanlagen innerhalb der Stadt sind der Kaligarten, der Stadtpark und der Volkspark Leopoldshall.

Stadtsee Staßfurt
Am 15. Juni 2006 wurde anlässlich der 1200-Jahr-Feier der Stadt Staßfurt der Stadtsee eröffnet, ein im Senkungsgebiet der Stadt im Bereich des ehemaligen Marktplatzes (Wendelitz) künstlich angelegter kleiner See mit Rundwanderweg und Grünanlagen.
Blick auf die Bode in der Horst

Bemerkenswert ist auch der Tiergarten Staßfurt.

Naturdenkmäler

Entlang der Bode verläuft quer durch das Stadtgebiet das Landschaftsschutzgebiet Bodeniederung mit dem westlich Staßfurts liegenden Waldgebiet „Die Horst“

Regelmäßige Veranstaltungen
Salzlandfest, regelmäßig im Juni
Kirschblütenfest am 1. Mai
Staßfurt in Flammen, erster Freitag im November
Tag der Regionen im Herbst
Kunst- und Erlebnisbörse im Salzlandtheater
Eisenbahnfeste, mehrmals im Jahr
Bundesoffenes Schnellschachturnier
Salzlandpokalturnier im Badminton
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Sodawerk Staßfurt
TechniSat-Niederlassung Staßfurt
RFT Stassfurt

Staßfurt erlebte nach dem Niederbringen der ersten Kalischächte der Welt einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung durch den Bergbau selbst (geregelt und kontrolliert vom Deutschen Kalisyndikat, seit 1890 ansässig im nur einen Steinwurf entfernten Leopoldshall) und die sich hier ansiedelnde chemische Industrie. Die Kehrseite des Booms sind bis heute nachwirkende Bergschäden im Stadtgebiet, die zum Abriss weiter Teile der Innenstadt führten. Durch Erdfall entstand im Südosten der Stadt ein See, der unter dem Namen Strandsolbad als Bad dient. Die Stadt unternimmt seit der Wende u. a. im Rahmen der Stadtsanierung mit viel Engagement Anstrengungen, um die Folgeerscheinungen zu mildern (Entstehung eines Sees in der Stadtmitte mit Aufwertung des Umfelds als Beitrag zur IBA Stadtumbau 2010). Daneben werden Flächen von den – teils zwischenzeitlich rekultivierten – Halden mit Resten von Bergbau und chemischer Produktion belegt.

Staßfurt war Standort des größten Fernsehgerätewerkes der DDR (Kombinat VEB RFT), das aus der 1932 gegründeten Staßfurter Rundfunk GmbH (Gerätemarke: Imperial) hervorging. Im Zentrum des ehemaligen Werksgeländes (heute TLG-Gewerbepark, s.unten) produziert heute die TechniSat Teledigital GmbH Fernsehgeräte und Satellitenreceiver.

Von den wirtschaftlichen Umbrüchen nach 1989 wurde auch Staßfurt nicht verschont; die Arbeitslosigkeit ist seit Jahren auch gegenüber dem Landeswert überdurchschnittlich hoch – obwohl es seit Anfang der 1990er Jahre wieder einen deutlichen Zugewinn an Arbeitsplätzen gibt. Nach wie vor ist das produzierende Gewerbe – mit der Sodawerk Staßfurt GmbH & Co. KG als größtem Arbeitgeber – Basis der Staßfurter Wirtschaft.

Seit der Wende 1989/90 wurden durch die Stadt die 19 bestehenden und neu ausgewiesenen Industrie- und Gewerbegebiete zum Großteil völlig neu erschlossen und durch die neu ausgebaute Straßenverbindung „Gewerbering“ miteinander verbunden. Der Gewerbering ist durch gut ausgebaute Zubringer an die A 14 Magdeburg–Halle und B6n Goslar–Wernigerode–Bernburg angeschlossen.
Das jüngste Vorhaben der wirtschaftsnahen Infrastruktur konnte 2006 abgeschlossen werden: die Revitalisierung des ehemaligen Fernsehgerätewerk-Geländes – jetzt TLG-Gewerbepark Staßfurt. Geplant ist die Revitalisierung des Industriegebietes Neu-Staßfurt.

Blick zur St.-Petri-Kirche auf dem Staßfurter Königsplatz
Öffentliche Einrichtungen

Staßfurt ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Staßfurt und einer Vielzahl weiterer Behörden:

Finanzamt Staßfurt
Amtsgericht Aschersleben, Dienstgebäude Staßfurt
Grundbuchamt des Amtsgerichtes Aschersleben
Zentrales Mahngericht der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (Außenstelle)
Kreisverwaltung Salzlandkreis (Außenstelle)
Agentur für Arbeit Staßfurt
Landesamt für Vermessung und Geoinformation (Außenstelle)
Wohnlage

Staßfurt hat mit seinen Stadtteilen und Wohngebieten eine abwechslungsreiche Wohnungsstruktur, die zusätzlich in der Zeit von 1960 bis 1980 durch eine Wohnungsbaupolitik der DDR mit Plattenbausiedlungen an den Stadträndern geprägt wurde. Einige Gebäude mussten aufgrund des Bergbaus weichen, doch heute sind keine Wohnlücken mehr in der Innenstadt zu erkennen.

Die nach 1960 entstandenen die Plattenbau-Wohngebiete Am Tierpark im Stadtteil Leopoldshall und Leninring (heute Staßfurt-Nord), im Stadtteil Altstaßfurt wurden nach 1995 als Folge der demografischen Entwicklung teilweise rückgebaut. In den Sanierungsgebieten von Altstaßfurt und der Altstadt konnte die Wohnqualität mit öffentlichen Fördermitteln erheblich verbessert werden. Weitere Impulse dafür gab die Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010, die mit dem Thema Aufheben der Mitte auf die besondere Situation des wegen des Bergbaus nicht mehr vorhandenen Zentrums der Stadt einging.

Wohnblock in Staßfurt-Nord der WBG zu Staßfurt

Wohnblock in Staßfurt-Nord der WB Staßfurt

Wohnblock „Am Tierpark“

Die in Staßfurt führenden Wohnungsbaugenossenschaften sind die Wohnungs- und Baugesellschaft Staßfurt und die Wohnungsbaugenossenschaft zu Staßfurt eG.

Technisches Hilfswerk (THW)
Einige Fahrzeuge des THW-Ortsverbandes Staßfurt im Frühjahr 2005

In Staßfurt befindet sich ein Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Es ist der einzige im ehemaligen Landkreis Aschersleben-Staßfurt. Er umfasst ca. 80 ehrenamtliche Kameraden und ist auf Bergung/Räumen und Beleuchtung von Schadenslagen spezialisiert. Außerdem besitzt er im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr die Schnell-Eingreif-Gruppe Öl.
Die Unterkunft des Ortsverbandes befindet sich in der Maybachstraße.

Bildung
Dr.-Frank-Gymnasium (Haus 1)

In Staßfurt sind alle Schularten vorhanden:

Gymnasium (Dr.-Frank-Gymnasium)
zwei Sekundarschulen (Sekundarschule „Am Tierpark“, Sekundarschule „Hermann Kasten“)
fünf Grundschulen („Ludwig Uhland“, „Johann Wolfgang von Goethe“, Grundschule Nord, OT Löderburg sowie OT Förderstedt)
Förderschule (Pestalozzi-Schule) – als Ganztagsschule
Berufsschule (zwei Außenstellen der Berufsbildenden Schule Aschersleben)
Berufsförderungswerk Sachsen-Anhalt
BBRZ-Bildungsträger im Ortsteil Rathmannsdorf (Schloss)

Den Grundschulen zugeordnet sind Schulhorte für die Altersgruppe 6 bis 10 Jahre.

Kindertageseinrichtungen

In Staßfurt besteht ein großes Angebot an Kindertageseinrichtungen (Kinderkrippen und Kindergärten) für die Altersgruppe von 0 bis 6 Jahre in kommunaler, kirchlicher und freigemeinnütziger Trägerschaft. Jedem Kind kann ein Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt werden.

Verkehr
Schienenverkehr und Bahnhof

Der RE und die RB befahrenen die Bahnstrecke Schönebeck–Güsten über den Staßfurter Bahnhof. Auch im Schienengüterverkehr wird Staßfurt nach wie vor regelmäßig bedient (unter anderem Sodawerk, Mülltransporte zur EVZA). Die Bahnstrecke Staßfurt–Blumenberg wird durch einen privaten Betreiber im Schienengüterverkehr betrieben. Der Bahnhof in Staßfurt verfügt über eine die Gleise überquerende Brücke, welche mit Fahrstühlen ausgerüstet ist. Am Bahnhof befindet sich ein Kiosk-Gebäude, ein Fahrkartenautomat, ein Taxistandplatz und der Busbahnhof. Weiterhin gibt es einen am Rand der Ortschaft liegenden Haltepunkt im Ortsteil Neundorf sowie einen Haltepunkt im Ortsteil Förderstedt. Am südlichen Rand des Bahnhofsgeländes in Staßfurt befindet sich ein zur Abstellung historischer Schienenfahrzeuge genutzter Lokschuppen mit Drehscheibe. Zusätzlich besitzt das Sodawerk Staßfurt eine eigene Feldbahn mit einer Gleisverbindung nach Förderstedt (Feldbahn des Sodawerkes Staßfurt).

Die Straßenbahn Staßfurt war von 1900 bis 1957 in Betrieb und fuhr von Löderburg über Neu Staßfurt, Altstaßfurt und Leopoldshall nach Hecklingen.

Straßenverkehr

Staßfurt besitzt eine Anschlussstelle an der A 14 Magdeburg–Halle–Dresden. Die autobahnähnliche Schnellstraße B 6 (auch „Nordharzautobahn“ genannt) verläuft etwa acht Kilometer südlich der Stadt. Mehrere Landesstraßen sorgen für regionale Verknüpfung.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Walther Adam (1881–1964), Industrieller, Kunstsammler
Olof Ahlers (1913–1996) Historiker und Archivar.
Rudolf Beyendorff (1876–1947), Jurist und Kommunalpolitiker
Eberhard Binder (1924–1998), Buchillustrator
Heike Brehmer (* 1962), Politikerin (CDU)
Matthias Büttner (* 1983), Politiker der Alternative für Deutschland; seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt
Cäthe (* 1982), Sängerin
Waltraud Dietsch, geb. Birnbaum (* 1950), Leichtathletin
Ernst Ehrhardt (1855–1944), Regierungsbaumeister, Bremer Dombaumeister
Gerhard Funke (1914–2006), Philosoph
Yves Grafenhorst (* 1984), Handballspieler
Hans Christoph Friedrich Graf von Hacke (1699–1754), preußischer General
Hermann Volrath Hilprecht (* 1859 im Ortsteil Hohenerxleben), Archäologe und Assyriologe
Mario Huhnstock (* 1986), Handballspieler
Heinrich August Hußmann (1899–1982), Grafiker
Lisa Izquierdo (* 1994), Volleyballspielerin
Regine Kahmann (* 1948), Mikrobiologin
Hans-Ulrich Kison (* 1950), Botaniker und Naturschützer
Eberhard Köllner (* 1939), Forschungskosmonaut der DDR
Heinz Kruschel (1929–2011), Schriftsteller
Ernst Laue (* 1922), Autor und Hobby-Historiker
Rudolf Lehmann (1891–1984), Historiker
Klaus-Rüdiger Mai (* 1963), Dramaturg, Regisseur und Schriftsteller
Victor Karl Theodor Michels (1866–1929), deutscher Germanist
Ulrich Alexander Middeldorf (1901–1983), Kunsthistoriker
Friederike Pusch (1905–1980), Psychiaterin und Neurologin, die an Medizinverbrechen im Rahmen der Kinder-Euthanasie beteiligt war
Bettina Schmidt (* 1960), Rennrodlerin
Steffi Schmidt (* 1968), Volleyballspielerin
Hilde Schrader (1910–1966), Schwimmerin
Johann Ludwig (»Lutz«) Graf Schwerin von Krosigk (1887–1977), Jurist, Politiker (NSDAP), Finanzminister
Michael Adolf Siebenhaar (1691–1751), Maler und Zeichner
Gustav Stein (1920–1998), Politiker (SPD)
Paul Trautmann (1881−1929), Oberbürgermeister
Kurd Vogelsang (1901–?), Professor der Augenheilkunde
Sven Wagner (* 1974), Oberbürgermeister
Andreas Wecker (* 1970), Kunstturner und Olympiasieger
Friedrich Adolf Freiherr von Willisen (1798–1864), preußischer General und Diplomat
Karl Wilhelm Freiherr von Willisen (1790–1879), preußischer General und Militärschriftsteller
Ludwig Wullstein (1864–1930), Chirurg
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Adolph Frank (1834–1916), Chemiker, begann 1861 weltweit erstmals mit der Verarbeitung des Kalisalzes zu Düngemitteln
Ernst Fulda (1885–1960), Bergbaubeamter
Hermann Kasten (1895–1933), Politiker (SPD), war bis zu seiner Ermordung Bürgermeister von Staßfurt
Georg Krause (1849–1927) verbrachte im Labor des Kaliwerks sein chemisches Praktikum, das in der Dissertation Über das Vorkommen und die Verwendung des ‚Staßfurtits‘ (Jena 1875) resultierte
Rudolf Michaelis (1902–1945), NSDAP-Reichstagsabgeordneter, besaß ein Ingenieurbüro in Leopoldshall
Daniel Rausch (* 1963), Politiker der Alternative für Deutschland, kurzzeitig Vizepräsident des Landtags von Sachsen-Anhalt
Tobias Rausch (* 1990), Politiker der Alternative für Deutschland, seit 2016 Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt
Magdalene von Tiling (1877–1974), Oberlehrerin, Religionspädagogin; eine der bedeutendsten Frauen des konservativen Protestantismus der 1920er-Jahre
Bernd Wolf (* 1955), Politiker (CDU), Volkskammer- und Thüringer Landtagsabgeordneter; ging in Staßfurt zur Schule
Literatur
Ernst Laue: Staßfurt – Wiege des Kalibergbaus. Zaltbommel (Niederlande) 2010, ISBN 978-90-288-6614-0
Staßfurter Geschichtsverein (Hrsg.): Staßfurt und seine Ortsteile – Straßen und Plätze erzählen Geschichte. 96 Seiten, Format A4. Staßfurt 2009, ohne ISBN. Mit Angaben zu Altstaßfurt, Staßfurt (Altstadt), Staßfurt-Nord, Leopoldshall, Athensleben, Atzendorf, Brumby, Förderstedt, Glöthe, Hohenerxleben, Löbnitz, Löderburg, Lust, Neu Staßfurt, Neundorf, Rathmannsdorf, Rothenförde und Üllnitz.
Bergmannsverein „Staßfurt, Wiege des Kalibergbaus“ e.V. (Hg.): 150 Jahre Salzbergbau 1852–2002. 2 Broschüren im Schuber, Staßfurt 2002 (ohne ISBN)
Ernst Laue: Leopoldshall wie es früher war. Vom Ort einer Saline zum Stadtteil Staßfurt. Wartberg Verlag 2001, ISBN 3-86134-826-8
Siegfried Maaß: „Du bist auch in der Fremde nicht für mich verloren …“ – Staßfurt – Geschichte und Geschichten einer Stadt. Staßfurt 1994, ISBN 3-9804054-1-9
Emil Baumecker: Leopoldshall, seine Entstehung, Entwicklung und Bedeutung. Festschrift anlässlich des 25jährigen Bestehens der St. Johanniskirche. Leopoldshall 1901. 1993 als erweiterter Reprint veröffentlicht von Hartmut Wiest, Staßfurt-Leopoldshall, ISBN 3-930207-00-1
Frank Kowolik: Das alte Staßfurt. Eine mitteldeutsche Industriestadt in alten und seltenen Bildern. Oschersleben 1992, ISBN 3-928703-06-4
Friedrich Wilhelm Geiß: Chronik der Stadt Staßfurt und der Umgegend, vom Beginne historischer Nachrichten bis auf das Jahr 1836 incl, erschienen im Jahr 1837, Digitalisat
Weblinks
 Commons: Staßfurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Informationen und historische Abbildungen zu Staßfurt auf www.stassfurt-gestern-und-heute.de
Offizielle Website der Stadt Staßfurt
Staßfurter Projekt zur Internationalen Bauausstellung 2010
Zeittafel zur Stadtgeschichte von Staßfurt