Liebe Personaler aus Stavenhagen:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Stavenhagen nicht vorenthalten.

Geschichte
Barockes Schloss Stavenhagen, Parkseite
Schloss Stavenhagen, Portalseite mit Turm

Stavenhagen wurde 1230 erstmals als Stovenhage urkundlich erwähnt. Schon 34 Jahre später erhielt die Siedlung das Stadtrecht. Aus der Bestätigungsurkunde vom 29. Mai 1282 von Herzog Bogislaw IV. ist zu entnehmen, dass Stavenhagen das Stadtrecht, dessen Urkunde nicht überliefert ist, gemeinsam von den Herzögen Barnim I. und Wartislaw III. erhalten hat.[7] Im 13. Jahrhundert war der Hauptort eines gleichnamigen Landes (terra) unter der Herrschaft der Herzöge von Pommern. Dieses kam 1282 zunächst pfandweise, 1317 dann endgültig an die Herren von Werle. Nach deren Aussterben 1436 wurde Stavenhagen Landstadt in Mecklenburg und war als solche eine der Städte im Wendischen Kreis, die bis 1918 auf mecklenburgischen Landtagen der 1523 vereinten Landstände vertreten waren. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde 1648 die Stadt zerstört. Auch die Großbrände von 1727 und 1746 vernichteten große Teile der Stadt. Um 1740 wurde auf den Grundmauern früherer Burganlagen das heutige Schloss errichtet.

Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts waren Juden im Ort ansässig, die 1764 den Jüdischen Friedhof Stavenhagen einrichteten, der beim Novemberpogrom 1938 durch die Nazis verwüstet und 1943 eingeebnet wurde. Seit 1880 gab es auch eine Synagoge, ebenfalls 1938 geschändet und angezündet, später als Tischlerei verwendet.

Zwischen 1774 und 1790 wurde die Stadtkirche neu gebaut und von 1783 bis 1788 das Rathaus. In der Amtszeit von Bürgermeister Georg Johann Jakob Reuter von 1808 bis 1845 kam es zum ersten wirtschaftlichen Aufschwung durch Einführung neuer landwirtschaftlicher Kulturen, Stallfütterung und die Gründung der ersten Lagerbierbrauerei Mecklenburgs.

1810 wurde in der Stadt Fritz Reuter, der Sohn des Bürgermeisters, geboren, der als einer der bedeutendsten Schriftsteller und Dichter niederdeutscher Literatur bekannt wurde. Er schilderte die Stadt mehrfach, besonders in Meine Vaterstadt Stavenhagen (1861).

Das 1866 gegründete Katharinenstift ist heute eine diakonische Einrichtung.

1864 bekam Stavenhagen einen Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die 1913 in Betrieb genommene Kleinbahnstrecke Demmin–Stavenhagen–Bredenfelde wurde 1945 als Reparationsleistung demontiert. In den Gründerjahren zur Amtszeit des Bürgermeisters Fritz Schultetus von 1879 bis 1905 setzte die industrielle Entwicklung in Stavenhagen ein. Eine Zuckerfabrik, eine Molkerei, ein Schlachthof, eine Dampfmühle, ein Sägewerk, eine Ziegelei, ein Elektrizitätswerk, ein Feuerwehrhaus und ein Krankenhaus wurden gebaut.

Um die Abwehr des Kapp-Putsches zu unterstützen, schlossen sich am 16. März 1920 Stavenhagener Landarbeiter dem am 13. März ausgerufenen Generalstreik mit Arbeitsniederlegungen an. In Folge des Zusammenbruchs des rechten Putsches am 17. März versuchte die Regierung durch den Einsatz der Reichswehr wieder Kontrolle über die anhaltenden Streiks zu gewinnen [8].
Am 19. März 1920 zog daher die Demminer Reichswehr unter Führung des Leutnant Meinecke, Bataillon Jarmen, in Stavenhagen ein. Die ansonsten ruhig gebliebene Stadtbevölkerung war im Stadtzentrum versammelt. Da der Befehl die Straße frei zumachen nicht sofort erfolgen konnte, wurde in die Menge geschossen.
Um zu vermitteln, ging der 60-jährige Stadtrat August Seidel mit erhobenen Händen auf die Straße und wurde nach wenigen Worten sofort erschossen. Das juristische Verfahren gegen den Offizier Meinecke wurde aufgrund von Notwehr eingestellt [9]. Heute erinnert auf dem Friedhof ein Grabmal an den Stadtrat.

1928 erhielt die Stadt eine zentrale Wasserversorgung und 1932 wurde die Katholische Kirche St. Paulus geweiht.

Am 1. Juli 1950 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Kölpin, Neubauhof und Stevenhof eingegliedert. Basepohl, Klockow und Pribbenow kamen am 1. Januar 1951 hinzu.

Im alten Stavenhagener Rathaus am Markt entstand 1960 das Fritz-Reuter-Literaturmuseum. 1972 wurde das bedeutendste private Wirtschaftsunternehmen des damaligen Bezirks Neubrandenburg, die Koffer KG Hermelink, als eine der letzten namhaften Firmen zwangsverstaatlicht und deren Besitzer außer Landes getrieben. 1974 wurde im Ortsteil Basepohl ein Standort für ein Hubschraubergeschwader der Nationalen Volksarmee gebaut.

Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern im Rahmen der Städtebauförderung grundlegend saniert; das Stadtbild mit dem Schloss hat sich stark verbessert. Durch die Kreisgebietsreform 1994 kam die Stadt vom aufgelösten Landkreis Malchin zum Landkreis Demmin. Seit der Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011 gehört Stavenhagen zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Politik
Stadtvertretung
Ehemaliges Rathaus von Stavenhagen mit Fritz-Reuter-Denkmal, heute als Fritz-Reuter-Literaturmuseum dem Dichter gewidmet

Die 17 Sitze der Stadtvertretung verteilen sich seit der letzten Kommunalwahl am 25. Mai 2014 folgendermaßen auf die Parteien und Gruppierungen:

Die Linke 7 Sitze
CDU 4 Sitze
Unabhängige Fraktion Stavenhagen 3 Sitze
Reuterstädter Bürgergemeinschaft 2 Sitze
SPD 1 Sitz

Präsident der Stadtvertretung ist Klaus Salewski (Die Linke).

Bürgermeister

Bernd Mahnke ist seit 1984 Bürgermeister Stavenhagens. Zunächst vertrat er die SED; nach seinem Austritt 1990 führte er für mehrere Monate als Parteiloser das Amt weiter, trat 1991 in die CDU ein, aus der er 2009 wieder austrat, und nunmehr wiederum als Parteiloser auftritt.[10]

Städtepartnerschaften
Preetz in der Holsteinischen Schweiz (Schleswig-Holstein) seit 7. Juli 1990
Werdohl im Sauerland (Nordrhein-Westfalen) seit 10. August 1990
Šilalė in Litauen seit 2. November 1994
Wappen

Das Wappen wurde am 10. April 1858 von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin festgelegt und unter der Nr. 13 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold ein hersehender, gold gekrönter schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge und silbernen Hörnern.“

Sehenswürdigkeiten
Stadtkirche Stavenhagen

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Stavenhagen

Das ehemalige Rathaus ist das Geburtshaus von Fritz Reuter und dient als Fritz-Reuter-Literaturmuseum. Davor steht das 1911 von Wilhelm Wandschneider geschaffene Fritz-Reuter-Denkmal.
Schloss Stavenhagen ist ein um 1740 entstandener Putzbau, der um 1890 um einen runden Treppenturm ergänzt wurde. Die Anlage war bis in die 1970er Jahre eine Schule und ist heute Verwaltungssitz und Standesamt von Stavenhagen.
Die Stadtkirche in Stavenhagen wurde 1782 erbaut und enthält Ausstattungsgegenstände verschiedener Epochen, neben Altar und Empore aus der Zeit ihrer Errichtung auch eine Kanzel um 1600 sowie die Lütkemüller-Orgel von 1861 mit einem älteren Orgelprospekt.
Die ehemalige Synagoge hat die Nazi-Zeit überstanden, war allerdings jahrzehntelang eine Ruine. Seit 2013 wird die umfassende Sanierung durchgeführt.[11][12]
Eiche bei Klockow mit einem Brusthöhenumfang von 7,56 m (2016).[13]
Wirtschaft

Nach der Wende konnte Stavenhagen eine für Mecklenburg-Vorpommern erstaunliche Ansiedlung von Unternehmen verzeichnen. Auf bisher zwei Gewerbegebieten sind heute vor allem Betriebe der Lebensmittelproduktion wie die Pfanni GmbH & Co. OHG, die Pommernland Fleisch- und Wurstwaren GmbH, die Immergut Dauermilch GmbH und die Tutower Senf GmbH sowie das Speditionsgewerbe, zum Beispiel mit der KP Logistik GmbH und der Dachser GmbH & Co. KG vertreten. Die Netto Supermarkt OHG hat in Stavenhagen ihr Zentrallager.

Bedingt durch die Gewerbesteuereinnahmen ist die Stadt seit 2005 schuldenfrei. Dies bringt für Familien eine Reihe von Annehmlichkeiten mit sich, wie etwa ein seit 2007 gezahltes sogenanntes Begrüßungsgeld für Neugeborene und Zuschüsse zur Kindergarten- und Schulspeisung. Als Nebeneffekt erhofft man sich, der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung entgegenwirken zu können.[14]

Verkehr
Bahnhof Stavenhagen

Stavenhagen liegt an der Bahnstrecke Bützow–Stettin, an der B 194 (Waren–Stavenhagen–Stralsund) und an der B 104 (Neubrandenburg–Teterow). Der nächste Autobahnanschluss (A 20) befindet sich bei Altentreptow (ca. 20 km).

Der Bahnhof befindet sich am nördlichen Stadtrand; die Regional-Express-Züge nach Lübeck oder Stettin halten stündlich.

Verbindungen in die umliegenden Ortschaften bestehen mit den regionalen Buslinien der MVVG. Auf dem Reuterplatz im Stadtzentrum befindet sich der zentrale Omnibusbahnhof.

Söhne und Töchter der Stadt
Ralf Bartels (* 1978), deutscher Kugelstoßer und Ehrenbürger der Stadt Stavenhagen
Anke Behmer (* 1961), deutsche Leichtathletin
Bernhard Caspar (1844–1918), Bankier in Hannover und Kgl. Schwedischer Generalkonsul[15]
Carl Hanck-Müller, deutscher Behindertensportler und Funktionär
Bert Papenfuß-Gorek (* 1956), deutscher Lyriker
Fritz Reuter (1810–1874), niederdeutscher Schriftsteller
Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben
Georg Johann Reuter (1776–1845), Bürgermeister und Stadtrichter
Ernst Lübbert (1879–1915), Maler, lebte in seiner Jugendzeit in Stavenhagen
Weblinks
 Commons: Stavenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur über Stavenhagen in der Landesbibliographie MV
stavenhagen.de
Orte in MV: Stavenhagen