Liebe Personaler aus Stein-Wingert:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Stein-Wingert nicht vorenthalten.

Geschichte

Stein-Wingert gehörte im 12. Jahrhundert zunächst zur Grundherrschaft Nister. Bereits Anfang des 13. Jahrhunderts kam der Ort zur saynischen Landesherrschaft, 1649/71 zu Sayn-Hachenburg mit dem er 1799 an Nassau-Weilburg fiel. 1806 kam Stein-Wingert an das Herzogtum Nassau, ab 1866 in Preußen dann zur Provinz Hessen-Nassau.

Wingert

Der Rodungsname Wingenrod hat sich im 18. Jahrhundert zu Wingert abgeschliffen, Bestimmungsort ist wohl ein Personenname. 1579 hatte Wingert elf und 1793 nur noch neun Häuser. 1764 wird in Wingert ein Bergwerk (Erzgrube Silberschnur) erwähnt. Noch bis 1913 arbeiteten hier einige Bergleute. Auf der Halde der Grube hat man später ein Armenhaus errichtet. 700 m nördlich von Wingert befand sich das Blei- und Eisenerzbergwerk Concordia.

Stein

Wilhelm, Herr zu Reichenstein schenkte 1451 der Abtei Marienstatt den Zehnten, u. a den „zom Steyne“. Diese Benennung ist wohl auf die Bebauung der ersten Hütten auf felsigem Untergrund zu deuten. Stein bildete schon 1635 mit Wingert zusammen eine Gemeinde; 1579 hatte Stein vier und 1793 sechs Häuser. Als Bannmühle für die Ortschaften Stein-Wingert, Giesenhausen und Mörsbach wurde 1744 die 100 m nordwestlich Steins gelegene Steiner Mühle errichtet.[3] Anfangs wurde die Mühle mit dem teilweise noch vorhandenen Mühlengraben mit Wasser versorgt. Später trieb man einen Stollen durch den Berg zur Nister. Die Mühle war in herrschaftlichem Besitz und wurde ständig verpachtet.[4] Sie war bis 1950 als Kundenmühle in Betrieb und dient heute noch der Stromerzeugung. Die alte Linde an der Mühle ist ein Naturdenkmal.

Alhausen

Aus dem gleichen Anlass wie Stein wurde der Ortsteil 1451 als Aldeshausen erstmals genannt. Als -hausen-Siedlung ist er sehr alt (8. bis 9. Jahrhundert). Nach Alhausen führte von alters her nur ein Weg; deshalb wird er am Ende der Welt genannt. 1579 gab es hier vier und 1793 fünf Häuser. Im Ort stehen drei Fachwerkhäuser und eine Scheune aus dem 18. Jahrhundert. 700 m nördlich von Alhausen befand sich am Grenzbach zum Kreis Altenkirchen ein ehemaliges Eisenerzbergwerk, an die noch Abraumhalden und Schlacken erinnern.

Altburg

Wie Stein und Alhausen wird der Weiler erstmals 1451 als „zor Alderburgh“ genannt; die Ortsbezeichnung festigte sich über Altenburg im 18. Jahrhundert zu Altburg. Der Name weist auf eine alte Befestigungsanlagen hin.[5] Altburg bestand 1579 aus zwei und 1793 aus drei Häusern. In dem Ort stehen zwei alte Fachwerkhäuser, eines trägt die Jahreszahl 1780.[6]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Stein-Wingert, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 104
1835 135
1871 152
1905 152
1939 179
1950 187
Jahr Einwohner
1961 159
1970 161
1987 163
1997 203
2005 217
2015 225

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Stein-Wingert besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Backtrog-Rennen in Stein-Wingert

Seit 1984 findet zweijährlich am letzten Wochenende im Juni das Backtrog-Rennen statt. Dieser aus Süddeutschland importierte Brauch besteht darin, in Holztrögen einen Abschnitt der Nister runter und wieder herauf zu paddeln. Ab 2007 wird das Fest in ungeraden Jahren veranstaltet, da es 2006 auf Grund der Fußball-Weltmeisterschaft nicht stattgefunden hat.

Die Felsformation Spitzlei 200 m nördlich von Wingert ist eine Felsformation 40 m oberhalb der Nister und dient als Aussichtspunkt (Naturdenkmal). Weitere Naturdenkmäler sind alte Eichen am Ortsrand von Wingert; die Eiche am Weg Ehrlich-Spitzlei-Stein ist über 400 Jahre alt.

Der Naturpfad Weltende führt von Alhausen über Flögert nach Stein-Wingert durch das Tal der Nister; nahe liegt die Erhebung Spitze Ley (265 m). In unmittelbarer Nähe kann man „Auf dem Burghardt“ oberhalb des Ortsteils Altburg noch die Reste einer keltischen Fliehburg erkennen.

Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Stein-Wingert

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Südlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 414, die von Altenkirchen (Westerwald) nach Hachenburg führt. Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind in Siegen, Wilnsdorf oder Herborn an der A 45 (Dortmund–Gießen). Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.

Literatur
Kurt Idelberger: Die Mutung des Heinrich Schüler zu Wingert, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 41 (1998), S. 149–151.
Norbert Langenbach: Die Grube „Ludwig“ bei Stein-Wingert, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 35 (1992), S. 180–183.
Walter Marenbach: Aus der Geschichte der Herrschaftlichen Steiner Mahl- und Ölmühle im Nistertal, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 54 (2011), S. 243–244.
Christian Möller: Stein-Wingert. Die Altburg, in: Hans-Helmut Wegner (Bearb.): Der Westerwald, (Führer zu den archäologischen Denkmälern in Deutschland, Bd. 26), Stuttgart 1993, ISBN 3-8062-1093-4, S. 174–179.
Kurt Pfeifer/Horst Schumacher/Dieter Trautmann: Die Flurnamen der Gemeinde Stein-Wingert, in: Von Land und Leuten an der Nister 26 (2008), S. 1–27.
Daniel Schneider: Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 59 (2016), S. 219–237.
Weblinks
 Commons: Stein-Wingert – Sammlung von Bildern
Ortsgemeinde Stein-Wingert auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Hachenburg