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Geschichte
Uenglinger Tor
St. Marien mit Rathaus und Roland
Mittelalter bis 20. Jahrhundert

Eine angeblich von Kaiser Heinrich II. 1022 ausgestellte Urkunde, in der das Dorf Steinedal unter den Besitzungen des Michaelisklosters in Hildesheim[3] erscheint, ist eine Fälschung des 12. Jahrhunderts. Die als Vorlage dienende echte Urkunde Heinrichs II. (Nr. 479) enthält diesen Ortsnamen nicht. Der Brandenburger Markgraf Albrecht der Bär gründete um 1160 in seinem Dorf Stendale einen Markt und verlieh dem Ort das Magdeburger Stadtrecht.[4] Ausgrabungen bestätigten, dass die Bebauung auf Grundstücken in der Gegend des Marktes südlich des „Alten Dorfes“ in Stendal um 1160 begann.

Im 12. Jahrhundert wurde die Pfarre St. Jacobi gegründet. Mit dem Bau eines Franziskanerklosters am Mönchskirchhof wurde 1230 begonnen. Im 13. Jahrhundert wurde die Stendaler Seefahrergilde gebildet, die mit eigenen Schiffen Handel im Ost- und Nordseeraum betrieb. Die älteste urkundliche Erwähnung der Kaufmannskirche St. Marien stammt aus dem Jahre 1283. Um 1300 erhielt Stendal Stadtmauern, zur gleichen Zeit wurde auch das Tangermünder Tor errichtet. Der feldsteinerne Unterbau ist als Fundament eines neueren Toraufbaus noch heute erhalten. Im Jahre 1338 wurde eine Lateinschule in der Brüderstraße errichtet, aus der später ein Gymnasium hervorging, dessen berühmter Schüler im 18. Jahrhundert der spätere Archäologe Johann Joachim Winckelmann war. Er besuchte das Gymnasium von 1726 bis 1736.

Stendal gehörte nachweislich von 1358 bis 1518 der Hanse an. Neben Brandenburg an der Havel war Stendal die älteste Münzstätte der Mark Brandenburg. In der Markgrafschaft Brandenburg zahlten mehrere Städte, darunter auch Stendal, eine einmalige Abfindung an den Markgrafen und erhielten dafür das Münzrecht für die Prägung des sogenannten Ewigen Pfennigs.[5]

Im 14. Jahrhundert wurde das Refektorium am Mönchskirchhof erbaut, das heute die Stadtbibliothek beherbergt. Am Ort, an dem 1215 noch die Stendaler Burg stand, wurde 1423 mit dem Bau des Stendaler Doms begonnen. 1440 wurde das Uenglinger Tor errichtet. Im 15. Jahrhundert erfolgte der Bau des Rathauses in verschiedenen Zeitetappen mit Gewandhaus, Chor und Seitenflügel. Das St. Katharinenkloster (Stiftung des Kurfürsten Friedrich II. für Augustinerinnen, heute Altmärkisches Museum und Musikforum), wurde 1456 erbaut. 1462 wurde im Rathausfestsaal die heute noch erhaltene Schnitzwand fertiggestellt.

Stendal um 1640
Stadtansicht aus dem 19. Jahrhundert

Ab 1488 arbeitete Joachim Westfal, erster Buchdrucker der Mark Brandenburg, in Stendal. Im selben Jahr lehnten sich die Stendaler Bürger gegen die Biersteuer auf. 1502 heiratete der brandenburgische Kurfürst Joachim I. in Stendal Elisabeth (1485–1555), die Tochter des dänischen Königs Johann I. Im Jahr 1518 trat Stendal gemeinsam mit Berlin, Brandenburg, Frankfurt (Oder) und Salzwedel aus der Hanse aus. Der Stendaler Roland wurde 1525 aufgestellt. 1539 wurde durch die Reformation die lutherische Lehre in der Altmark offizielle Religion. Luthers Schüler und Mitarbeiter Konrad Cordatus war ab 1540 erster lutherischer Superintendent am Ort. 1535, 1540 und 1549 wird Achim von Zehmen, verheiratet mit Margarete von Lüderitz, als Bürgermeister von Stendal genannt.[6] Im Jahre 1682 starben 1205 Menschen (darunter 537 Kinder) der Stadt an der Pest. Von 1771 bis 1830 wurden die Stadtbefestigungen teilweise abgebrochen, der Wendenturm, der Torturm, das Arneburger Tor und das Viehtor wurden abgerissen.

Die Bahnstrecke Magdeburg–Stendal–Wittenberge wurde 1849 eröffnet. Zeitgleich mit der Berlin-Lehrter Eisenbahn wurde 1871 der Stendaler Hauptbahnhof eröffnet, dessen Bau 1869 begonnen worden war. 1873 wurde die Eisenbahn-Hauptwerkstatt errichtet, die 1881 auf die Königlich Preußische Eisenbahnverwaltung überging und nach 1920 zum Reichsbahn-Ausbesserungswerk Stendal (RAW Stendal) wurde. Das Altmärkische Museum wurde im Jahre 1888 gegründet. 1906 wurde zum Andenken an den Ehrenbürger Friedrich Hermann Haacke ein Laufbrunnen auf dem Sperlingsberg errichtet, der im Volksmund „Sperlings-Ida“ genannt wird. Die Stendaler Pferdebahn stellte 1926 nach 34 Jahren ihren Betrieb ein.

1909 schied Stendal aus dem Kreis Stendal aus und bildete einen eigenen Stadtkreis. Die Stadt wurde 1950 wieder in den Landkreis eingegliedert.

Erster Weltkrieg

Am 3. August 1914 zog die erste Schwadron der in Stendal stationierten Husaren (Magdeburgisches Husarenregiment Nr. 10) in den Ersten Weltkrieg. In den Lazaretten der Stadt trafen am 8. September 1914 die ersten Verwundeten, etwa 160 Soldaten, ein. Im Dezember 1916 waren zudem in dem Mannschaftsgefangenenlager am Stendaler Exerzierplatz bereits mehr als 11.000 Kriegsgefangene untergebracht. 1917 wurden zwei Glocken des Doms und eine Glocke der Marienkirche abgebaut und an die „Metall-Mobilmachungsstelle“ übergeben. Im Zuge der Novemberrevolution übernahm am 8. November 1918 ein „Arbeiter- und Soldatenrat“ die Polizeigewalt in Stendal. Nach Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne am 11. November 1918 wurde in der Husaren-Kaserne eine Versprengten-Sammelstelle eingerichtet. Das Kriegsgefangenenlager wurde darüber hinaus bis zum 1. Januar 1919 fast vollständig geräumt und zum Durchgangslager für entlassene deutsche Kriegsgefangene umfunktioniert.

Zweiter Weltkrieg

Die Stadt geriet im Zweiten Weltkrieg, hauptsächlich aufgrund der dort stationierten Truppenteile der Wehrmacht, zunehmend in den Fokus alliierter Bombenangriffe. Es kam häufig zu Luftkämpfen über Stendal, bei denen alliierte Bomber auch über der Stadt oder in der Nähe abstürzten. Stendal und die dort auf dem Fliegerhorst Stendal-Borstel stationierten Jagdgeschwader (unter anderem das Jagdgeschwader 301 „Wilde Sau“) lagen direkt in der Einflugschneise der Bomberverbände, die Berlin als Angriffsziel zugewiesen bekommen hatten. Im Frühjahr 1945 kamen bei einem Bombenangriff auf den Stadtteil Röxe 300 Menschen ums Leben. Der Hauptbahnhof wurde ebenfalls getroffen. Am 8. April des Jahres trafen Bomben den Dom St. Nikolaus, der teilweise zerstört wurde: besonders der Kreuzgang, Fresken, Blendmaßwerk und Gitterfriese. Die mittelalterlichen Glasfenster waren zuvor ausgelagert worden und wurden somit gerettet. Im April 1945 startete vom Flugplatz Stendal-Borstel aus eines der umstrittensten Unternehmen der Endphase des Zweiten Weltkrieges, das Sonderkommando Elbe.

Am 13. April übergab Bürgermeister Karl Wernecke, er war Parteimitglied in der NSDAP, die Stadt den amerikanischen Streitkräften. Daraufhin bezeichnete Joseph Goebbels Stendal „wegen feiger Übergabe“ als „ehrlos“. Am 4. Mai 1945 kapitulierte die deutsche 12. Armee (Armee Wenck) unter dem General Reichsfreiherr von Edelsheim im Stendaler Rathaus. Britische Truppen übernahmen am 12. Juni die Verwaltung in Stendal, wurden aber am 1. Juli von der Sowjetarmee abgelöst. Den ehemaligen Bürgermeister Wernecke verbrachte die Rote Armee ins Konzentrationslager Sachsenhausen, wo er im Dezember 1945 verstarb. Infolge des Flüchtlingsstroms beherbergte Stendal am 16. Juni 1945 rund 65.000 Einwohner; zu Kriegsbeginn waren es nur rund 34.000 Einwohner gewesen.

Deutsche Demokratische Republik
Stendal, 3. Arbeiterfestspiele, Uraufführung der Chronik des Roland von Stendal

In der DDR war Stendal der wichtigste industrielle Standort im Norden des Bezirks Magdeburg, unter anderem mit dem Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Stendal, dem VEB Dauermilchwerk Stendal, dem Stahlmöbel- und Wärmegerätewerk (STIMA) Stendal und dem VEB Geologische Erkundung / VEB Geologische Forschung und Erkundung Stendal. Stendal war auch Sitz des Bezirksinstitutes für Veterinärwesen (BIV) Stendal, das aus dem Tiergesundheitsamt (TGA) und der Bezirks-Tierklinik hervorgegangen war und nach 1990 in das Staatliche Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt umgewandelt wurde.

1974 wurde nördlich von Stendal mit dem Bau des Kernkraftwerks Stendal begonnen, das allerdings nie in Betrieb ging und nach der Wiedervereinigung abgebrochen wurde.

Bundesrepublik Deutschland

Am 27. September 2009 wurde das Ergebnis der Bürgeranhörung zur Umbenennung der Stadt veröffentlicht. 78 % der Einwohner stimmten für die Bezeichnung „Hansestadt Stendal“. Die Umbenennung trat zum 1. Januar 2010 in Kraft.

Stendal als Garnisonsstadt

1640 wurde Stendal erstmals Garnisonsstadt. In der Folge war ein 1715 gegründetes altpreußisches Regiment zu Fuß bis 1806 in Stendal stationiert. Ab 1860 wurde Stendal wieder Standort von Truppenteilen, unter anderem ab 1884 Standort des Magdeburgischen Husarenregiments Nr. 10, das 1919 aufgelöst wurde. In dessen Tradition stand dann ab 1919 das Reiterregiment Nr. 3 in der Stadt, das 1937 abzog. 1936 wurde auf dem Flugplatz Stendal-Borstel die erste deutsche Fallschirmjägertruppe gegründet, in der zeitweilig Max Schmeling Mitglied war.
Zudem lagen ein Infanterieregiment (Nr. 93) und verschiedene Jagdgeschwader der Luftwaffe in der Stadt.

Bis zur Wende war Stendal Sitz des Grenzkommandos Nord der Grenztruppen der DDR und überdies auch Standort der 207. Motorisierten Schützendivision (MotSchtzDiv) der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland.

Ende 1994 zogen die letzten russischen Truppen ab, womit Stendals Zeit als Garnisonsstadt endete.

Bevölkerungsentwicklung
Stendal-Stadtsee

Die Bevölkerungsentwicklung war erstmals während des Ersten Weltkrieges rückläufig. Die Stadt erholte sich davon jedoch schnell und erreichte kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges fast 36.000 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs sie durch Zuwanderung von Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten erstmals auf über 40.000 Einwohner. Im Zeitraum von 1950 bis 1964 verlor die Stadt über 4600 Einwohner und sank im Jahr 1964 in ihrer Einwohnerzahl auf den Vorkriegsstand. Mit 37.496 Einwohnern gelangte Stendal im Jahr 1964 auf einen historischen Tiefstand in der Nachkriegszeit.

Ab 1965 wuchs die Stadt vor allem durch die Anlage der Großsiedlungen Stadtsee und Stendal Süd stetig und erreichte am 31. Dezember 1989 mit 51.461 Einwohnern den historischen Höchststand. Seit 1990 ist die Einwohnerzahl der Stadt durch Abwanderung und Sterberateüberschuss stark rückläufig und sank bis Mitte 2007 etwa wieder auf das Niveau des Jahres 1964. Dem dadurch entstandenen Leerstand an Mietwohnungen wird seit 2000 durch Abriss, Rückbau und begleitende Sanierung der Plattenbausiedlungen entgegengewirkt. Per Stadtratsbeschluss wurde, mit dem am 18. Februar 2002 beschlossene gebietsbezogene integrierte Handlungs-/ Stadtentwicklungskonzept (SEK), zum ersten Mal in Sachsen-Anhalt, für ein ganzes Wohngebiet (Stendal-Süd) der komplette Rückbau eingeleitet. Die beiden Großvermieter der Stadt – Stendaler Wohnungsbaugesellschaft und Wohnungsbaugenossenschaft Altmark – haben in den Jahren 2000 bis 2013 ca. 6.000 Wohnungen zurückgebaut. Stendal richtet sich mit seiner Infrastruktur auf eine Einwohnerzahl von 35.000 ein. Seit 2014 ist eine leichte Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung festzustellen.
Durch die Gemeindegebietsreform Sachsen-Anhalts 2009–2011 wurde Stendal am 1. Januar 2010 Einheitsgemeinde. Die an diesem Tag erfolgten Eingliederungen von zehn Gemeinden ließen die Einwohnerzahl von 35.900 auf 40.974 (Zahlen vom 31. Dezember 2008) ansteigen.

Jahr Einwohner
1830 6.125
1. Dezember 1877 13.137
31. Dezember 1900 22.075
1. Dezember 1905 23.281
1. Dezember 1910 27.263
5. Dezember 1917 24.489
8. Oktober 1919 29.367
VZ 1964 37.496
VZ 1971 38.314
VZ 1981 45.840
Jahr Einwohner
31. Dezember 1989 51.461
31. Dezember 1995 45.719
31. Dezember 2000 40.392
31. Dezember 2005 37.137
31. Dezember 2010 42.435
31. Dezember 2015 40.269

(Quellen:[7])

Eingemeindungen
1. April 1906 – Gemeinde Röxe[8]
1. Juli 1950 – Gemeinde Wahrburg[9]
1. Juli 1973 – Gemeinde Borstel[9]
1. Januar 1998 – Gemeinde Staffelde mit dem Ortsteil Arnim[10]
30. April 1999 – Gemeinde Bindfelde mit dem Ortsteil Charlottenhof[11]
1. Januar 2005 – Gemeinde Jarchau[12]
1. Januar 2010 – Gemeinden Buchholz, Groß Schwechten mit den Ortsteilen Neuendorf am Speck und Peulingen, Heeren, Möringen mit dem Ortsteil Klein Möringen, Nahrstedt, Staats, Uchtspringe mit den Ortsteilen Börgitz und Wilhelmshof, Uenglingen, Volgfelde und Wittenmoor mit dem Ortsteil Vollenschier[13]
29. April 2010 – Gemeinde Vinzelberg[13]
1. September 2010 – Gemeinde Dahlen mit den Ortsteilen Dahrenstedt, Gohre, Welle und Gemeinde Insel mit den Ortsteilen Döbbelin und Tornau[13]
Religionen
Katholische Kirche St. Anna

Die meisten Einwohner Stendals sind heute konfessionslos.

Im Jahre 2011 gehörten von den 40959 Einwohnern der Stadt Stendal rund 15 % der evangelischen und rund 3 % der katholischen Kirche an.[14]

Die evangelischen Christen gehören zum Pfarrbereich St. Jacobi oder zur Stadtgemeinde Stendal zu der der Dom sowie die Kirchen St. Marien, Paulus, St. Petri und die Dorfkirche Borstel gehören. Zum Pfarrbereich Stendal Südwest gehört das Kirchspiel Stendal Süd-West mit Röxe und Wahrburg und das Kirchspiel Buchholz. Alle Pfarrbereiche gehören zum Kirchenkreis Stendal im Propstsprengel Stendal-Magdeburg, der seinen Regionalbischofssitz in Stendal hat und zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland gehört. Weitere evangelische Kirchengemeinden befinden sich den Ortschaften.[15]

Stendal ist Sitz eines gleichnamigen katholischen Dekanates im Bistum Magdeburg, sowie der Pfarrei St. Anna, zu der in Stendal die gleichnamige spätgotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert am Mönchskirchhof gehört.

Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche hat eine Gemeinde. Daneben gibt es verschiedene Freikirchen, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten und eine Vineyard-Gemeinde.[16] In Stendal gibt es eine Gemeinde der neuapostolischen Kirche und eine Versammlung der Zeugen Jehovas. Im bundesweiten Vergleich gering ist die Anzahl der Angehörigen des Islam und des Judentums.

Politik

Kommunalwahl 2015 (Wiederholungswahl)
Wahlbeteiligung: 31,5 %

 %403020100

36,7 %26,6 %20,5 %3,3 %3,2 %2,5 %2,2 %2,0 %1,9 %1,4 %

CDULinkeSPDEB RadtkeFDPEB TünglerGrüneAfDPiratenEB LenkeltVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%
Rathaus von Stendal
Stadtrat

Dem Stadtrat der Hansestadt Stendal gehören 40 Mitglieder an. Nach der Kommunalwahl am 21. Juni 2015 ergab sich folgende Sitzverteilung:[17][18]

CDU Linke SPD FDP Grüne AfD Piraten Einzelbew.
14 11 8 1 1 1 1 3

Aufgrund unzulässigerweise ausgegebener Massen-Vollmachten für die Briefwahl zum Stadtrat hatte der Rat eine Wiederholung der Briefwahl beschlossen.[19] Ein CDU-Kandidat erreichte bei der Briefwahl einen 20-mal so hohen Stimmenanteil wie bei der Urnenwahl und wurde nur dadurch gewählt.[20] Eine Wiederholungswahl wurde am 21. Juni 2015 durchgeführt.

Siehe auch: Stendaler Wahlbetrug

Durch Rechtsänderungen hatte sich die Anzahl der Mitglieder des Stadtrates bis zur Kommunalwahl 2014 um 13 Entsandte aus den zuletzt eingemeindeten 13 Ortschaften auf 53 erhöht.
Der Oberbürgermeister ist zusätzlich stimmberechtigtes Mitglied des Stadtrates.

Oberbürgermeister

Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal ist Klaus Schmotz. Er kandidierte 2001 erstmals für das Amt des Oberbürgermeisters und wurde mit 74,9 % der Stimmen gewählt. Im Amt bestätigt wurde er 2008 und 2015.

Schmotz war kurz vor der Wahl mit Blick auf seine Vita in DDR-Zeiten in die Kritik geraten. So war er in der Zeit der DDR beim Ministerium für Nationale Verteidigung als Oberoffizier Finanzökonomie im Stab des Grenzkommandos Nord zuständig für die „finanzielle Sicherstellung aller befohlenen militärischen Aufgaben“, also unter anderem Wartung von Selbstschussanlagen.[21][22]

Wappen

Wappen, DDR-Zeit

Aktuelles Wappen

Rathaus-Giebel

Das Wappen wurde am 10. Juli 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten in Silber; vorn am Spalt ein roter golden bewehrter Adler, hinten vier (1:2:1) rautenförmige grüne Steine.“

Die Farben der Stadt sind Rot – Silber (Weiß).

Das älteste Stadtsiegel von Stendal, schon 1263 nachweisbar, zeigt eine gezinnte runde Stadtmauer mit offenem Tor, überragt von sechs Türmen, darüber der brandenburgische rote Adler. Das Sekretsiegel des Rates aus dem 14. Jahrhundert zeigt nur den Adler, in jeder Kralle einen rautenförmigen Körper haltend. Das jetzige Stadtwappen erscheint überwiegend seit dem 16. Jahrhundert, zuerst zu Beginn des 15. Jahrhunderts auf den Stendaler Brakteaten, die unter dem ersten Hohenzollern Friedrich I. herausgegeben wurden. Über die Bedeutung der vier Rauten, die einmal als Steine, dann als Gerstenkörner und schließlich als Smaragde bezeichnet wurden, besteht keine Klarheit.

Städtepartnerschaften

Stendal ist verschwestert mit:[23]

Puławy, Polen
Lemgo, Deutschland
Svitavy, Tschechien
Grenoble, Frankreich
Südumfahrung Stendal

In der Rechtswissenschaft wurde der Ort durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in der Sache Südumfahrung Stendal bekannt. Aufgrund des Verkehrsausbaus im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung musste durch die Gemeinde eine ICE-Trasse gebaut werden. Da sich die Gemeinde hiergegen und gegen enteignende Maßnahmen ihrer Flächen wehrte, was zu erheblichen Verzögerungen geführt hätte, wurde ein Bundesgesetz verabschiedet, welches den Bau der ICE-Strecke nunmehr beschleunigen sowie auch Enteignungen möglich machen sollte. Das Außergewöhnliche hierbei war, dass ein Gesetz erlassen wurde, welches nicht wie üblich, allgemeine Regeln aufstellte, sondern speziell auf die konkrete Situation zugeschnitten wurde. Aufgrund der wichtigen Argumente hinsichtlich der notwendigen Strukturmaßnahmen im Rahmen der Wiedervereinigung wurde das Gesetz als verfassungskonform angesehen und ist nunmehr im Investitionsmaßnahmegesetz als Südumfahrung Stendal grundlegender Teil der juristischen Ausbildung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Johanniterhaus
Denkmäler und Gedenkstätten
Denkmal für Johann Joachim Winckelmann
Büstendenkmal für Gustav Nachtigal
Kriegerdenkmal für die Gefallenen von 1870/71, auf dem Mönchskirchhof.
Das Denkmal mit einem neugotischen Aufbau entwarf der Architekt Hubert Stier.
Gedenktafel im Stendaler Dom für die gefallenen Soldaten und Offiziere aus Stendal während des Deutsch-Französischen Krieges
Traditionsdenkmal zur Erinnerung an das hundertjährige Bestehen des Magdeburgischen Husaren-Regiments Nr. 10, Altedorfstraße (enthüllt 1923)
Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges der Kirchgemeinde der Katharinenkirche (ehemalige Klosterkirche, jetzt Musikforum Katharinenkirche)
Kriegerdenkmal 1914-18 mit der Figur eines kniend betenden Soldaten im nördlichen Seitenschiff der Jakobikirche
Regimentsdenkmal 1914-18 für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten des in Stendal garnisonierten Magdeburgischen Husaren-Regiments Nr. 10
Kriegerdenkmal 1914-18 im Stadtteil Börgitz, an der Bundesstraße 1
Kriegerdenkmal für die Gefallenen von 1866 und 1914-18 im Stadtteil Staats
Gedenktafel in der Petrikirche für alle Opfer beider Weltkriege
Gedenkstein von 1969 im August-Bebel-Park für die Opfer des Faschismus
Gedenktafel von 1951 an der Arneburger Straße 27 (zu DDR-Zeiten Robert-Dittmann-Straße) zur Erinnerung an den kommunistischen NS-Gegner Robert Dittmann, der 1942 im KZ Sachsenhausen ermordet wurde. Die Tafel wurde nach 1989 entfernt.
Sowjetischer Ehrenfriedhof im Stadtteil Röxe für 262 Rotarmisten, sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter
Stolpersteine

Es gibt in der Stadt sechs Stolpersteine, zwei in der Hallstraße, zwei in der Grabenstraße sowie einer in der Breiten Straße und einer in der Karlstraße. Ungewöhnlich dabei ist, dass der Rechtsanwalt Julius Charig sowohl einen Stein vor seiner ehemaligen Kanzlei (Karlstraße) als auch seinem Wohnhaus (Grabenstraße 4) hat. An der Ecke Bruchstraße/Ostwall gibt es eine Gedenktafel für die Synagoge. Das Gebäude existiert noch und wird als Wohnhaus genutzt.

Theater
Theater der Altmark

Kulturelles Zentrum der Stadt und der gesamten Region ist das Theater der Altmark. Es wurde 1946 gegründet und engagiert sich stark im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters. Neben den eigenen Theateraufführungen finden regelmäßig Gastspiele verschiedener Musik- und Tanztheater statt. Weiterhin gibt es eine Sinfoniekonzertreihe und es werden Theaterbälle, Konferenzen und andere Veranstaltungen ausgerichtet.

Neben dem Theater der Altmark hat sich seit 1998 die Kunstplatte als kulturelles Zentrum im Stadtteil Stadtsee etabliert. Jugendliche finden dort ein reichhaltiges kulturelles Angebot. Zwischen beiden Häusern bestehen seit 2005 Kooperationsverträge.

Auch das Musikforum Katharinenkirche trägt mit jährlich etwa 100 Veranstaltungen, darunter Kammer- und Sinfoniekonzerte, Chor- und Solistenkonzerte, Konzerte der Rock- und Popszene, volkstümliche Konzerte und Kabarettveranstaltungen, zum kulturellen Angebot Stendals bei.

Museen
Das Winckelmann-Museum befindet sich in der Innenstadt, an der Stelle des Geburtshauses von Johann Joachim Winckelmann, und ist auch Sitz der Winckelmann-Gesellschaft. Ausgestellt werden biografische Dokumente, Werkausgaben, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie griechische Plastiken (Gipsabgüsse) und antike Kleinkunst. Regelmäßig finden Sonderausstellungen zur Archäologie und zur Kunstgeschichte besonders des 18. und 19. Jahrhunderts bis zur modernen Kunst statt.
Das Altmärkische Museum zeigt Exponate zur Geschichte und Kulturgeschichte der Stadt Stendal und der Altmark, die von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart reichen. Dazu gehören unter anderem vorgeschichtliche Funde aus der Region, Exponate zur Kultur der Hansestadt, sakrale Plastiken, romanische Kleinkunst und stadtarchäologisches Fundmaterial.
Das Landesfeuerwehrmuseum Sachsen-Anhalt präsentiert die Entwicklung des Feuerlöschwesens vom Ledereimer bis zum modernen Löschfahrzeug. Der Schwerpunkt liegt auf Löschfahrzeugen der Deutschen Demokratischen Republik.
Der zugefrorene Stendaler Stadtsee im Januar – Vor dem Hochhaus befindet sich der Tiergarten
Tiergarten

Der etwa sechs Hektar große am Stadtsee gelegene Tiergarten wurde 1952 wiedereröffnet.

Bauwerke
Fachwerkhäuser in der Altstadt
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Stendal

Sehenswert sind mehrere Gebäude im Stil der Backsteingotik:

Dom St. Nikolaus
Marienkirche
Jacobikirche
Petrikirche
St.-Anna-Kapelle, erbaut in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
Rathaus mit Rolandstatue.
Stadtbibliothek Stendal im Refektorium des ehemaligen Franziskanerklosters
Altmärkisches Museum und Katharinenkirche
Das Uenglinger Tor und das Tangermünder Tor sind von der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhalten und können besichtigt werden.
Pulverturm, Wehranlage als Rest der alten Stadtbefestigung
einige wenige erhaltene Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert
Stendhal als Pseudonym

Der französische Schriftsteller Marie-Henri Beyle (1783–1842) benutzte seit 1817 das Pseudonym Stendhal.

Regelmäßige Veranstaltungen

Das „Rolandfest“ findet einmal jährlich im Juni statt.

Das „Kinder- und Familienfest am Stadtsee“ findet einmal jährlich im September statt.

Der Weihnachtrmarkt findet einmal jährlich im Dezember statt.

Freizeit- und Sportanlagen
Punktspiel Lok Stendal gegen den SV Staßfurt am 15. März 2009
Im „Stadion am Hölzchen“ (Wilhelm-Helfers-Kampfbahn) (6.000 Plätze, davon 1.000 Sitzplätze) trägt der Fußballverein 1. FC Lok Stendal (seit der Saison 2017/18 in der Oberliga) seine Spiele aus. In den 1950er und 1960er Jahren gehörte​ die damalige BSG Lokomotive Stendal lange Zeit der DDR-Oberliga an. Siehe auch: Stendaler Ballspielclub.
Verkehr
Straßenverkehr
Bahnhof Stendal
Tower Stendal

Bei Stendal kreuzen sich die Bundesstraße 189 (Magdeburg–Wittenberge) und die Bundesstraße 188 (Rathenow–Gardelegen). Geplant ist die Weiterführung der Bundesautobahn 14 („Altmark-Autobahn“) von Magdeburg über Stendal nach Schwerin.

Schienenverkehr

Der Bahnhof Stendal ist der wichtigste SPNV-Knoten im Norden Sachsen-Anhalts.
Im Personenfernverkehr halten hier regelmäßig Intercity- und Intercity-Express-Züge.

Im Stadtgebiet befinden sich neben dem Bahnhof Stendal (innerstädtisch als Hauptbahnhof bezeichnet) noch die Stationen Stendal-Stadtsee an der Strecke nach Wittenberge und Stendal-Vorbahnhof an der Strecke nach Tangermünde.

Nahverkehr

Der innerstädtische Personennahverkehr wurde von 1892 bis 1926 durch die Stendaler Straßenbahn AG bedient. Zwischenzeitlich erfolgte die Bedienung durch die Altmark Bus GmbH, die zur Zeitfracht gehört.
Seit dem 1. November 2010 betreibt stendalbus, eine Marke der Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen GmbH (RVW), mit sieben Linien den innerstädtischen öffentlichen Personennahverkehr, mit 34 Regionalverkehrslinien den Nahverkehr im Landkreis sowie eine Landeslinie (Linie 900) Stendal – Tangermünde – Schönhausen (Elbe) – Havelberg – Glöwen.

Luftverkehr

Der Verkehrslandeplatz Stendal (Kennung: EDOV) ist der meistfrequentierte Flugplatz Sachsen-Anhalts. Neben der privaten Sportfliegerei wird er auch von Geschäftsfliegern sowie von der Bundespolizei und der Bundeswehr genutzt.

Öffentliche Einrichtungen
Bildungseinrichtungen
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) „h²“
Gymnasien
Rudolf-Hildebrand-Gymnasium
Winckelmann-Gymnasium
Privatgymnasium Stendal
Fachgymnasien für Wirtschaft bzw. Gesundheit und Soziales in der Berufsbildenden Schule II
Sekundarschulen
Diesterweg-Sekundarschule
Komarow-Sekundarschule
Sekundarschule „Am Stadtsee“ (1973–1990 POS „Otto-Grothewohl-Schule“)
Sekundarschule „Comenius Stendal“ (ab 1931 als Oberlyzeum; 1953–1990 Russischschule „Comenius-Schule“; 1991–2002 „Comenius Gymnasium“)
private Sekundarschule
Grundschulen
Grundschule Goethestraße (Ganztagsschule)
Grundschule „Juri Gagarin“
Grundschule „Am Stadtsee“
Grundschule „Nord“
Grundschule „Petrikirchhof“
Bilinguale Grundschule „Altmark“ (Ganztagsschule)
Förderschulen
Helen-Keller-Schule, Förderschule für Geistigbehinderte
Pestalozzischule, Förderschule für Lernbehinderte
Berufsbildende Schulen
Berufsbildende Schule I – Europaschule
Berufsbildende Schule II
Bildungseinrichtungen der Stadt
Volkshochschule Stendal
Musik- und Kunstschule
Gerichtsbarkeit
Landgericht Stendal
Amtsgericht Stendal
Arbeitsgericht Stendal
Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Ein Ehrenbürger der Stadt Stendal ist der Geheime Sanitätsrat Friedrich Hermann Haacke (1824–1899), Leiter des Johanniter-Krankenhauses und Königlicher Kreisphysikus. Er widmete sich unermüdlich der Bekämpfung von Choleraepidemien, die im 19. Jahrhundert in Stendal wüteten. Ihm zu Ehren wurde der Haacke-Brunnen am Sperlingsberg errichtet.

Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck, im heutigen Landkreis Stendal geboren, wurde 1872 zum Ehrenbürger ernannt.

Am 7. Mai 1995 wurden Eugenia Jütting (1907–2004) und Hans Jütting (1909–1999) als Gründer der Jütting-Stiftung zu Ehrenbürgern Stendals ernannt. Der Geschäftsmann Hans Jütting war in die USA ausgewandert, seiner Heimatstadt jedoch immer verbunden geblieben. So schaffte er es in den 1970er und 1980er Jahren, die Katharinenkirche vor dem endgültigen Verfall zu retten, und machte sie zu einer Stätte der Musikpflege.

Denkmal für Johann Joachim Winckelmann in Stendal
Denkmal für Gustav Nachtigal
Freihaus des Generals du Moulin
Söhne und Töchter der Stadt
Siehe Liste der Söhne und Töchter von Stendal
Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Albrecht der Bär (um 1100–1170), Markgraf von Brandenburg, „Gründer“ der Stadt
Alkmar II. von Alvensleben (1841–1898), General und Kommandant von Breslau
Alkmar (III.) von Alvensleben (1874–1946), Mediziner
Beust (Adelsgeschlecht)
Bismarck (Adelsgeschlecht)
Wilhelm Bonatz (1883–nach 1946), Polizeibeamter und Gestapo-Mitarbeiter
Erika Drees, geb. von Winterfeld, (1935–2009), Ärztin, Mitbegründerin des Neuen Forums
Julius Charig (1897–1943), Rechtsanwalt
Heinrich Detloff von Kalben (1898–1966), ehemaliger Landrat im Kreis Stendal
Alexander von Knobelsdorff (1723–1799), Generalfeldmarschall
Richard Meyer (1893–1974), Politiker (NSDAP), Bürgermeister
Peter du Moulin (1681–1756), General Friedrichs II., wohnte in Stendal in einem Freihaus
Gustav Nachtigal (1834–1885), Arzt und Afrikaforscher, war im diplomatischen Dienst; ihm zu Ehren steht seine Büste auf dem nach ihm benannten Platz.
Martin Schiele (1870–1939), Politiker der Weimarer Republik
Stendhal (1783–1842), eigentlich Marie-Henri Beyle, französischer Schriftsteller
Volker Stephan, Politiker (SPD), Oberbürgermeister 1994–2001
Svetozár Hurban Vajanský (1847–1916), slowakischer Schriftsteller, ging 1863–1866 in Stendal auf das Gymnasium; diese Zeit war für Vajanský prägend und bestimmte seine stark an der deutschen Philosophie und Literatur orientierte nationale Einstellung.
Karl Dannemann (1885–nach 1950), 1946 zum Oberbürgermeister von Stendal ernannt
Karl Wernecke (1885–1945) Kommunalpolitiker (DNVP und NSDAP), Oberbürgermeister 1931–1945, übergab 1945 die Stadt kampflos an die US-Armee
Rudolf Langhammer (1889–1958), Archivar und Historiker, war Leiter des Altmärkischen Museums und des Stadtarchivs Stendal
Horst Tappert (1923–2008), Schauspieler, begann am Theater der Altmark seine Karriere
Gerhard Warstat (1887–1941), Chefarzt des Johanniter-Krankenhauses, als Mitglied des Erbgesundheitsgerichts in Stendal für Zwangssterilisationen verantwortlich
Literatur
Hannelore Sachs: Stendal (Kunstgeschichtliche Städtebücher). Leipzig 1967.
Weblinks
 Commons: Stendal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Stendal in der Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Webpräsenz der Stadt Stendal
„Stendal als Hansestadt“