Liebe Personaler aus Stephanskirchen:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Stephanskirchen

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Stephanskirchen nicht vorenthalten.

Geschichte
Aquarell des Schlosses Rosenheim nach alten Vorlagen (Michael Kotz um 1900)
Das „Pestkreuz“ im Wald von Kieling
Gedenktafel für die von Dezember 1944 bis März 1945 in Haidholzen Inhaftierten
Eingangstore zur Flak-Kaserne

Die ältesten Spuren datieren auf das dritte und vierte Jahrtausend v. Chr. und sind im Doblergraben sowie am Ziegelberg zu finden.
Eine Römerstraße überquerte bei Leonhardspfunzen auf der „pons aeni“ den Inn und verlief in Richtung Westen bis nach Augsburg.
Von der ersten christlichen Kirche „ecclesia ad sinsa“ wird im Jahr 790 in der Gegend um Sims berichtet. 1130 wurde das Dorf Stephanskirchen erstmals urkundlich als „stevenchirgen“ erwähnt. Auf dem Schlossberg befand sich die Burg Rosenheim, auch Schloss Rosenheim genannt. Erstmals im Jahre 1232 erwähnt, diente es als Verwaltungs- und Gerichtssitz der Wittelsbacher; es verfiel Anfang des 19. Jahrhunderts.

Die Pestepidemien des Mittelalters forderten auch in Stephanskirchen ihren Tribut. Im Wald zwischen Kieling und Baierbach steht ein Gedenkstein zum Andenken an die dort Begrabenen. Die Aufschrift der Gedenktafel lautet:

Während des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1632 herrschte in den Ortschaften der Umgebung die Pest. Viele Menschen starben an dieser Krankheit und wurden hier an diesem stillen Ort in Massengräbern bestattet. Der Überlieferung nach sind ganze Ortschaften ausgestorben. In Kieling blieb nur ein kleines Mädchen übrig. Dieses steinerne Kreuz wurde zum Gedenken an die Toten aufgestellt. (Geschichtlich überliefert durch Pfarrer Angerer, Stephanskirchen).

In den Hauptmannschaften Gehering und Stephanskirchen, Vorläufern der heutigen Gemeinde Stephanskirchen, herrschten bis ins 18. Jahrhundert ländliche Strukturen vor. Stephanskirchen und die neu entstandene Arbeiter- und Taglöhnersiedlung Hofleiten wurden im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 selbständige politische Gemeinden. 1854 kam es zur Vereinigung von Hofleiten und Stephanskirchen. Aufgrund der sozialen Unterschiede kam es bis ins späte 19. Jahrhundert zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Gemeindeteilen. Seit 1900 wurde Schloßberg durch die Nähe zu Rosenheim zum größten Ort im Gemeindegebiet.

Von 4. Dezember 1944 bis 31. März 1945 befand sich im Ortsteil Haidholzen ein Außenlager des KZ Dachau, in dem etwa 200 KZ-Häftlinge Zwangsarbeit verrichteten.[3] Die polnischen, russischen und französischen Kriegsgefangenen wurden in einer Barackensiedlung auf dem Gelände der dortigen Flak-Kaserne untergebracht. Das Hauptgebäude dieser Flak-Kaserne existiert heute noch, seit 1947 befinden sich darin die Produktionsanlagen einer Süßwarenfabrik. Die Häftlinge arbeiteten für regionale Auftraggeber und für die Chiemgauer Vertriebsgesellschaft O.H.G, ein Zweigwerk der Firma BMW, das in Stephanskirchen Flugzeugmotoren fertigte, seinen Betrieb aber nie voll aufnahm. Aus mehreren unabhängigen Quellen geht hervor, dass es im Außenlager Stephanskirchen auch zu Morden an Inhaftierten kam. Gegen Ende 1944 war das Werk Ziel von Luftangriffen, bei denen zwei Belegschaftsmitglieder starben. 30 % der Gebäudesubstanz und 20 % des Maschinenparks wurde zerstört, es entstand ein Schaden in Höhe von 250.000 RM. Auf Befehl Heinrich Himmlers wurde im März und April 1945 eine Evakuierung in rückwärtige Konzentrationslager durchgeführt, in deren Verlauf viele Häftlinge aus Erschöpfung starben oder von der SS erschossen wurden.[4][5]

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen etwa 1500 Flüchtlinge und Heimatvertriebene nach Stephanskirchen und gründeten in der Nähe der Kaserne die Siedlung Haidholzen. Straßennamen wie „Schlesierstraße“ oder „Sudetenlandstraße“ weisen bis heute auf die Herkunft dieser Vertriebenen hin. 2003 wurde in Schloßberg ein neues Rathaus eröffnet.

Politik

Kommunalwahl 2014

 %50403020100

45,5 %18,1 %15,6 %11,3 %8,1 %1,4 %

CSUPfBSPDGrüneBPFDP
Gemeinderat

Die Kommunalwahlen 2014 führten zur folgenden Sitzverteilung im Gemeinderat von Stephanskirchen:

Partei / Liste 2014
CSU 9
Parteifreie Bürger (PfB) 4
SPD 3
Grüne 2
BP 2
Gesamt 20

Wappen

Das 1954 entworfene Gemeindewappen weist auf die historische Zweiteilung der Gemeinde hin: Oben symbolisiert der Heilige Stephanus mit goldenem Heiligenschein den Bereich Stephanskirchen. Er hält ein goldenes Messbuch mit drei goldenen Steinen in seinem linken Arm. Im unteren Teil des Wappens erinnert ein Nachen, eine so genannte Mutze, an die einstigen Erwerbsquellen in Schloßberg, Hofleiten und den Ortsteilen am Innufer: Schifffahrt und Fischfang. Das im Wappen dominierende Grün ist ein Hinweis auf die landwirtschaftlich geprägte Struktur der Gemeinde.[6]

Sehenswürdigkeiten
Größte Kunstuhr der Welt in der Weinstube beim Gocklwirt (Erbauer: Josef Kreß 1880–1886)
Kirche St. Magdalena in Baierbach
Kirche zu den heiligen 14 Nothelfern in Kleinholzen
St. Leonhardskirche in Leonhardspfunzen
Brunnenkapelle in Leonhardspfunzen
Schloss Innleiten, 1894 von Thomas Gillizer in neubarockem Stil im Ortsteil Innleiten erbaut
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Stephanskirchen

Filialkirche St. Magdalena in Baierbach

Kirche zu den heiligen 14 Nothelfern in Kleinholzen

Brunnenkapelle und Quelle; St. Leonhard

Schloss Innleiten

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Stephanskirchen liegt an der Staatsstraße 2362, die eine direkte Verbindung nach Rosenheim herstellt. Von Rosenheim aus ist die A 8 über die B 15 erreichbar.

Durch die Gemeinde Stephanskirchen verläuft die Bahnstrecke München–Salzburg. Sie wird im Kursbuch der Deutschen Bahn als Kursbuchstrecke 951 geführt. Der Bahnhof wurde am 7. Mai 1860 als Kreuzungsbahnhof an der erst eingleisig gebauten Bahnstrecke in Betrieb genommen. Der Bahnhof besaß neben dem Hauptgleis auch ein Ausweichgleis, dies konnte mit dem zweigleisigen Ausbau der Strecke entfallen. Später wurde der Bahnhof erweitert, indem noch eine Waage, eine Laderampe, eine Wagendrehscheibe und Abstellgleise hinzukamen. Die Weichen wurden beidseitig handgestellt.[7] Am 31. Mai 1981 wurde der Reisezugverkehr aufgrund von zu wenigen Fahrgästen eingestellt. Zuletzt wurde der Bahnhof nur noch selten im Ausflugsverkehr von Personenzügen, die meist von Rosenheim nach Freilassing verkehrten, bedient. Am 25. November 1985 wurde schließlich auch der Güterverkehr eingestellt und die Station stillgelegt. Das Empfangsgebäude wird heute privat genutzt.[8][9]

Heute wird die Gemeinde Stephanskirchen im öffentlichen Personennahverkehr nur noch durch drei Buslinien der Regionalverkehr Oberbayern (RVO) bedient. Die Buslinie 9496 fährt von Montag bis Freitag von Rosenheim über Stephanskirchen und Riedering nach Aschau im Chiemgau ungefähr im Zweistundentakt. An Samstagen fahren einzelnen Busse, an Sonntagen ist kein Betrieb. Die Linie 9497 verkehrt ebenfalls von Montag bis Freitag ungefähr im Zweistundentakt und verbindet den Bahnhof Rosenheim mit Stephanskirchen, Riedering, Rimsting und dem Bahnhof Prien am Chiemsee. An Samstagen fahren auf der Buslinie 9497 nur zwei Busse, an Sonntagen ist kein Betrieb. Die Buslinie 9498 verkehrt nur zwischen Rosenheim und Stephanskirchen. Von Montag bis Freitag fährt diese ungefähr im Zweistundentakt. An Samstagen fahren einzelnen Busse, an Sonntagen ist kein Betrieb.[10]

Ansässige Unternehmen
Arnold & Richter Cine Technik GmbH & Co Betriebs KG
Hamberger Industriewerke
Marc O’Polo GmbH
St. Leonhards
Escape Clothing GmbH
Schulen und Kindergärten
Otfried-Preußler-Schule
Otfried-Preußler-Schule

Die Grund- und Hauptschule im Ortsteil Stephanskirchen befindet sich heute in einem 1978 errichteten Gebäudekomplex, mit dem die Schule eine wesentliche Erweiterung erfuhr; sie wurde zu Ehren des in Haidholzen ansässigen Buchautors Otfried Preußler († 2013),
der von 1953 bis 1970 zunächst als Volksschullehrer, dann als Rektor an dieser Schule tätig war, in
Otfried-Preußler-Schule benannt. Sie ist die derzeit einzige mitarbeitende UNESCO-Projektschule aller Volksschulen in Bayern. Rund 550 Schülerinnen und Schüler sind auf insgesamt 25 Klassen verteilt. Die Grundschule umfasst 8 Klassen, die Hauptschule 17 Klassen, davon 6 im Mittlere-Reife-Zug. Eine Nachmittagsbetreuung der Grundschule wird durch den Verein „KinderArche“ angeboten.

Die Schule Dr. Houghton e. V. unterhielt in den späten 1970er Jahren die Sonnenholzschule. Später zog die Schule um in das Landschulheim Elkofen.

Im Ortsteil Schloßberg befindet sich die „Volksschule Schloßberg“, eine zweizügige Grundschule für etwa 200 Schüler.

Die Gemeinde verfügt darüber hinaus über vier Kindergärten: Den katholischen Kindergarten „St. Georg“ in Schloßberg, den katholischen Kindergarten „Sonnenschein“ in Haidholzen, den katholischen Pfarrkindergarten „Bärenstube“ in Stephanskirchen sowie den evangelischen Kindergarten „Regenbogen“ in Schloßberg.[11]

Persönlichkeiten
Manfred Bacher (1923–1994), Autor („Lausbuben gibt’s“, „Immer bin ich’s gewesen“, Theaterstück: „Die Flurbereinigung“)
Nikolaus Graf zu Dohna-Schlodien (1879–1956), Seeoffizier, Führer eines Freikorps und Schriftsteller, wohnte seit Mitte der 1930er Jahre bis zu seinem Tode in Baierbach
Ernst Hannawald (* 1959), Schauspieler
Armin Kratzert (* 1957), Schriftsteller, in Stephanskirchen aufgewachsen
Rainer Krug, (* 1968) Vizeweltmeister Snowboard 1996
Franz Neubauer (* 1930), Politiker (CSU), ehemaliger Landtagsabgeordneter und bayer. Staatsminister für Arbeit und Soziales, 1984–1986 Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft
Otfried Preußler (1923–2013), Kinderbuchautor („Krabat“, „Die kleine Hexe“, „Der Räuber Hotzenplotz“)
Hermann Zenz (1926–2009), CSU-Politiker, Abgeordneter (MDL), lebte in Stephanskirchen