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Geschichte

Urkundlich erstmals erwähnt wurde Stützengrün 1546 im Befreiungsbrief von Balthasar Friedrich Edler von der Planitz, dem Sohn von Hans Edler von der Planitz, in dem freie Hutung, niedere Gerichtsbarkeit sowie Brau- und Schankerlaubnis gewährt, aber auch Pflichten wie Dienste auf den Feldern des Grundherrn und bei dessen Jagd sowie jährliche pachtartige Zahlungen auferlegt wurden.[5] Zuvor bereits gab es einige Gehöfte samt einem Brauhaus am Fuße des Kuhbergs, die von der Herrschaft in Auerbach als „Neues Lehen“ vergeben wurden und noch heute den Ortsnamen Neulehn besitzen. Aus Neulehn entstand dann Oberstützengrün. Der Ortsteil Unterstützengrün war noch bis in die 1950er Jahre als Ortschaft mit eigenem Bürgermeister selbständig. Hier datiert die erste Erwähnung in einer Besitzurkunde über ein Mühlengut und einen Waffenhammer des Amtsschössers von Schwarzenberg von 1575.

Denkmalgeschützte Bürstenfabrik

1563 wurde Stützengrün durch Ankauf von August von Sachsen kurfürstliches Dorf und gehörte zum Amt Schwarzenberg.[6] 1632 wurde eine Eisengrube erschlossen, die lange Zeit den Charakter des Ortes prägte. Die Bürstenfabrikation entstand um 1830, nachdem der Bergbau zum Erliegen kam.

Lichtenau kam bedingt durch die Gemeindegebietsreform am 1. Januar 1996[7] zu Stützengrün und Hundshübel drei Jahre später am 1. September 1999[8].

Oberstützengrün

Am 24. Oktober 1525 ging die Herrschaft Auerbach, darin waren die Stadt Auerbach und etwa 15 Ortschaften enthalten, in den Besitz des Adelsgeschlechtes derer von der Planitz über. 10 Jahre danach starb Hans Edler von der Planitz, und das Gebiet wurde nun zusammen mit der Herrschaft Göltzsch von Balthasar Friedrich, dem Sohn von Hans von der Planitz, übernommen. Im Jahre 1542 teilten sich die drei Söhne des Hans von der Planitz in das Gebiet der Herrschaft Auerbach. Balthasar Friedrich erhielt die Herrschaft Göltzsch. Zu ihr gehörten Rothenkirchen und die an hohen Wäldern so reiche, sich bis zur Zwickauer Mulde hinauf erstreckende Gebietsfläche. Mit der Zeit kam es zur Ansiedlung in dieser Wildnis. Die „Planitzen“, so wurden die dort lebenden Menschen genannt, drangen in die Wälder vor, machten sie urbar (noch heute heißt ein Talstück „die Reuth“ (von roden)) und errichteten anfänglich vier Höfe am Fuße des Kuhbergs. Nach und nach kamen weitere Anwesen, wohl auch ein Brauhaus hinzu. Dieses von Auerbach aus gegründete „Neue Lehen“, war zweifellos der Grundstock für den heutigen Ortsteil Neulehn. Im Befreiungsbrief vom 20. Januar 1546 räumte Balthasar Friedrich den Höfen gewisse Rechte ein und erkannte sie als geordnete Dorfgemeinschaft zu Stützengrün an, die er zu schützen versprach.

Neben dieser Theorie von Pfarrer Obenaus gibt es noch eine weitere. So meint Martin Leistner in Die Bergbaulandschaft von Schneeberg und Eibenstock, das Vorderdorf (Oberstützengrün) sei der älteste Teil von Stützengrün, also nicht wie Obenaus, Neulehn. Siegfried Sieber schreibt: „Stützengrün ist als doppelreihiges Waldhufendorf entstanden. Von seinen Gütern ziehen nach beiden Seiten der Straße die dazugehörigen Hufenstreifen bis hin zur Höhe oder zum Wald.“

Die genannten Chronisten begründen ihre Ansicht folgendermaßen: Das Vorderdorf ist eine geschlossene, nach Plan angelegte Waldhufensiedlung, wie sie im Erzgebirge in größerer Anzahl entstanden sind. 1563 gelangte der Ort zusammen mit Schönheide und Neustädtel in den Grundbesitz des sächsischen Kurfürsten August und wurde somit ein Teil des Amtsbezirkes Schwarzenberg. Im Jahre 1687 kam es zur Erneuerung des Befreiungsbriefes von 1546 durch Kurfürst Johann Georg III. Dieser Brief bestätigte alte Rechte und Freiheiten.

Unterstützengrün
Wohnhaus (Kreuzung Schönheiderstraße und Talstraße)

Völlig unabhängig von der ersten Ansiedlung am Fuße des Kuhberges, dem späteren Oberstützengrün, waren im Weißbachtal, dem späteren Unterstützengrün, ein Waffenhammer und ein Mühlgut aufgrund geringer Vorkommen an Roteisenstein entstanden. Das Gründungsjahr liegt bis heute noch im Dunkeln. Aus einem Aktenstück von 1575 geht jedoch hervor, dass der Besitzer dieses Waffenhammers und Mühlgutes der Amtsschösser von Schwarzenberg gewesen sein könnte. Anschließend wechselten die Besitzer des Waffenhammers mehrmals, der je nach seinem „Produktionsprofil“ auch als Schaufel- bzw. Zainhammer bezeichnet wird. In einer Eingabe des Oberförsters Hans Günther aus Burkhardtsgrün aus dem Jahre 1615 an den Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen wird der Waffenhammer und das Mühlgut als „Unter der Stützengrün“ gelegen bezeichnet.

Mit der Zeit entstand eine immer größer werdende Streusiedlung um Mühlgut und Waffenhammer, die sich schließlich bis zum heutigen Vorderdorf (Oberstützengrün) erstreckte. Die Bewohner unterstanden der Gerichtsbarkeit des jeweiligen Besitzers. In den weiteren Jahren kam es zu einer immer deutlicheren Absplitterung Unterstützengrüns aus der Gesamtgemeinde. Von da an war es nur noch ein winziger Schritt bis zu einem selbständigen Gemeinwesen, das den Namen aus seiner Lage empfing. Aus „Unter der Stützengrün“ wurde Unterstützengrün.

1788 heißt es über Stützengrün: Stützengrün, ein Amtsdorf mit der Bergfreyheit, bey Aue, hat 103 Häuser, ein amtsässiges Mühlenguth (Unter- oder Neu-Stützengrün) und einen Zayn-, Schaufel- und Waffenhammer. Die Einwohner betreiben Ackerbau, Fuhrwerk und einige Handelschaft.[9]

Vereinigung der Gemeinden

Erste Gedanken zu einer Zusammenlegung beider selbständiger Gemeinden gab es schon im Jahre 1919.

Am 4. Oktober 1935 war eine erneute Beratung im „Schmidt’s Gasthof“ anberaumt worden. Zu dieser nichtöffentlichen Versammlung waren alle Gemeinderäte von Unterstützengrün geladen worden. In dem daraus entstandenen Schreiben an die Kreisleitung der NSDAP wurde einstimmig beschlossen, dass Unterstützengrün als selbstständige Gemeinde erhalten bleibt.

Am 2. September 1949 fand eine Sitzung des Vereinigungsausschusses von Oberstützengrün im Gasthof „Stollmühle“ statt. Es stand die Ausarbeitung des Grenzänderungsvertrages auf der Tagesordnung. Am 2. November 1949 wurde der Grenzänderungsvertrag einstimmig von der Gemeindevertretung in Oberstützengrün anerkannt. Der Grenzänderungsvertrag hing 30 Tage in den jeweiligen Gemeindeämtern aus. Einspruch durch die Bevölkerung wurde nicht erhoben. Die Verwaltungszusammenlegung der beiden Gemeinden erfolgte am 28. Dezember 1949. Aus den selbständigen Gemeinden Oberstützengrün und Unterstützengrün wurde am 1. Juli 1950 die politische Gemeinde Stützengrün.[10]

Namensherkunft

Es gibt mehrere Auffassungen zur Herkunft des Ortsnamens. So schreibt Obenaus in seiner Chronik, dass der Ortsname vom ersten Ansiedler, der Stidizo, Studizo, Stitz oder Stutz hieß, stammt. In der Urkunde von 1546 hieß es auch „Stitzengrün“. Die Endung „-grün“ leitet er von einer Waldlage ab.

Zum Anderen heißt Stütz, Stitz im Mittelhochdeutschen soviel wie „steiler Abhang, abschüssige Stelle“. Angesichts der vorherrschenden Geländeformen könnte der Ortsname auch davon hergeleitet worden sein.

Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung von Stützengrün seit 1800 (Ober- und Unterstützengrün zusammengefasst)

Auf Grund der Entstehung der Gemeinde aus den Ortsteilen Ober- und Unterstützengrün wird bis zur Zusammenschließung in den 1950er Jahren die Einwohnerentwicklung getrennt betrachtet.

Oberstützengrün 1557 bis 1946

Jahr Einwohner
1557 23 Besessene Mann, 3 Inwohner
1764 65 Besessene Mann, 8 Häusler
1834 1.234
1871 1.375
1890 1.414
1910 1.603
1925 1.720
1939 1.914
1946 2.063

Unterstützengrün 1792 bis 1946

Jahr Einwohner
1792 58 Häusler
1834 762
1871 708
1890 791
1910 1.022
1925 1.152
1939 1.065
1946 1.015

Gesamtgemeinde ab 1950

Ab 1998 sind die Einwohnerzahlen der eingemeindeten Orte Hundshübel und Lichtenau enthalten.

Jahr Einwohner
1950 3.597
1964 3.037
1971 2.863
1990 2.467
1998 4.092
1999 4.085
2000 4.004
2001 3.976
2002 3.981
Jahr Einwohner
2003 3.941
2004 3.842
2005 3.806
2006 3.771
2007 3.724
2008 3.688
2009 3.640
2010 3.616
2012 3.474
Jahr Einwohner
2013 3.444

Quelle ab 1998: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Politik
Landtagswahl 1990

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 konnten die Wähler in Stützengrün schon am 14. Oktober 1990 an den ersten freien Wahlen teilnehmen, den Wahlen zum Landtag des wieder entstandenen Landes Sachsen.

Die Ergebnisse in Stützengrün: Bei einer Wahlbeteiligung von 82,3 % erreichte bei den Zweitstimmen die CDU 59,5 %, die damals etwa der bayerischen CSU entsprechende DSU 7,1 %, beide Parteien zusammen mit 66,6 % also Zweidrittel der Stimmen. Die PDS, Nachfolgepartei der SED, erhielt 4,7 %, die FDP 11,2 % und die SPD 14,8 %.[11] Die Wahlentscheidung in Stützengrün wich deutlich von dem Ergebnis für ganz Sachsen ab: Die Wahlbeteiligung betrug nur 72,8 %, die CDU erreichte 53,8 %, die DSU 3,6 % und beide Parteien zusammen 57,4 %. Die PDS erzielte 10,2 %, die FDP 5,3 % und die SPD 19,1 %.(s. auch Artikel Landtagswahl in Sachsen 1990)[12]

Bundestagswahl 2005

Bei der Bundestagswahl 2005 erhielt die CDU die meisten Erst- und Zweitstimmen. Das Wahlergebnis aus Stützengrün (Parteien, welche bundesweit mehr als 5 % aller gültigen Stimmen erhielten):

Partei Erststimme Zweitstimme
CDU 45,6 % 39,4 %
SPD 21,4 % 21,1 %
DIE LINKE 16,5 % 17,1 %
FDP 08,3 % 12,2 %
GRÜNE 01,4 % 02,3 %

Bürgermeisterwahl 2014

Die Bürgermeisterwahl am 31. August 2014 brachte 61,8 Prozent der 2 858 Wahlberechtigten an die Urnen. Sie wählten Volkmar Viehweg (parteilos, Kandidat der CDU[13]) mit 97,6 Prozent der abgegebenen Stimmen als Nachfolger von Birgit Reichel (CDU), die über 14 Jahre amtiert hatte.[14] Seine siebenjährige Amtszeit begann am 1. Oktober 2014.[15]

Gemeinderat 2014

Gemeinderatswahl 2014[16]
Wahlbeteiligung: 60,6 % (2009: 55,5 %)

 %706050403020100

62,8 %26,7 %10,6 %

CDUUWVFDP
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p 25 20 15 10   5   0  -5-10-15

+23,3 %p
-11,7 %p-11,5 %p
CDUUWVFDPVorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 14 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

CDU: 9 Sitze
Unabhängige Wählervereinigung (UWV): 4 Sitze
FDP: 1 Sitz
Europawahl 2009

Bei der Wahl zum Europäischen Parlament ergibt sich nach der Stimmabgabe von 55,2 % aller Wahlberechtigten in Stützengrün nachfolgendes Ergebnis:[17]

Partei absolut prozentual Veränderung zu 2004
CDU 781 47,9 % −5,1 %
DIE LINKE 229 14,0 % −0,6 %
FDP 185 11,3 % +3,5 %
SPD 148 09,1 % +0,7 %
PBC 53 03,3 % +0,1 %
GRÜNE 41 02,5 % +0,3 %
Sonstige 193 11,9 % +1,1 %

Religionen

Die ev.-luth. Kirchgemeinden Stützengrün und Hundshübel gehören zum Kirchenbezirk Aue. Lichtenau ist in die ev.-luth. Kirchgemeinde nach Bärenwalde im Kirchenbezirk Zwickau gepfarrt. Stützengrün war bis 1706 nach Rothenkirchen gepfarrt und danach bis 1885 Filialkirche von Rothenkirchen.

Die Landeskirchlichen Gemeinschaften Stützengrün-Grund, Stützengrün-Neulehn und Hundshübel gehören zum Bezirk Auerbach/Vogtland. Sie sind Hauptinitiatoren des seit den 1920er Jahren stattfindenden und überregional bekannten Waldgottesdienstes am Pfingstmontag in Stützengrün.[18]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Dorfkirche
Wohnhaus um 1700
Im Zentrum steht die 1697 bis 1701 erbaute und schon zur DDR-Zeit denkmalgeschützte Bauernbarockkirche mit geschnitztem Altar und einer Jehmlich-Orgel von 1859, die 1991 restauriert wurde. Die Grundsteinlegung fand am 26. Januar 1697 im Beisein des Amtmanns des Amts Schwarzenberg, Christian Kreß, statt.
Ein weiterer Anziehungspunkt des Ortes ist der 795 m hohe Kuhberg mit dem vom Erzgebirgs-Zweigverein Schönheide errichteten und im Jahr 1894 eröffneten, früher Prinz-Georg-Turm genannten Aussichtsturm (nach dem sächsischen Kronprinzen Georg).
Außerdem wurde ein Bergwiesenerlebnispfad (ca. 4 km) eingerichtet, der mit Schautafeln über die heimische Vegetation, insbesondere die europaweite Bedeutung der Bergwiesen des FFH-Gebietes Bergwiesen um Schönheide und Stützengrün im Netz Natura 2000 der Europäischen Union informiert.[19]
Weitere Sehenswürdigkeiten
Nadlerhaus im Ortsteil Hundshübel
Schmalspur-Museumsbahn nach Schönheide[20]
Wanderwege rund um die Talsperre Eibenstock
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Stützengrün liegt an der Bundesstraße 169. Bis 1975 hatte die Ortschaft einen Bahnhof und einen Haltepunkt an der 42 km langen Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld. Zwei bogenförmige Eisenbahnbrücken im Ortsgebiet wurden bei Stilllegung der Bahn abgerissen. In den 1990er Jahren wurde ein Teilstück von der Museumsbahn Schönheide wiederaufgebaut. Die heute verkehrende Museumsbahn verkehrt auf der alten Trasse und hält am Haltepunkt Stützengrün an der Bürstenfabrik. Einige Meter dahinter wurde 2001 der Haltepunkt Neulehn eingerichtet.

Ansässige Unternehmen
Bürstenindustrie
Klein- und mittelständische Betriebe
vereinzelt Landwirtschaft
Gewerbegebiet an der B 169
Bürstenfabrik, von Schönheide aus gesehen, in der Mitte der Bau von 1925, rechts Bauten aus den 1950er Jahren

Größtes Unternehmen ist die auch optisch mit ihren Fabrikgebäuden dominierende Bürstenfabrik, deren erster Bauabschnitt aus dem Jahr 1925 ein Beispiel für die damalige Industriearchitektur ist. Der Ausgangspunkt war die Gründung einer Genossenschaft für die Produktion von Bürsten durch Schönheider Bürstenarbeiter, die 1906/7 einen langen Streik führten insbesondere um eine kürzere Arbeitszeit als die bis dahin geltende von 70 Stunden in der Woche. Diese Bürstenfabrik des Konsumvereins Schönheide begann mit drei Arbeitern und hatte 1913 40 Beschäftigte. Sie lieferte ihre Waren hauptsächlich an Konsumvereine und deren Großeinkaufsgesellschaft.[21] Nach Erstem Weltkrieg und Inflation übernahm die Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsumvereine (GEG) die Produktion und verlagerte sie von Schönheide in die neu errichtete Fabrik. Die Zahl der Beschäftigten stieg von 1914 mit 100 auf 200 im Jahr 1930. Nach der Enteignung 1941 wurden Rüstungsgüter hergestellt. Vom Sommer 1945 an waren wieder über 100 Beschäftigte tätig, die außer Bürsten auch zur Deckung des großen Bedarfs Schuhe – Igelit-Schuhe – produzierten. In den 1950er Jahren wuchs die Fabrik erheblich. In dieser Zeit wurde die Fabrik durch einen Neubau erheblich erweitert. Bei einem Frauenanteil von über 50 % waren Anfang der 1960er Jahre um 1.200 Personen beschäftigt, zusätzlich zahlreiche Heimarbeiterinnen. Eine hohe Fertigungstiefe mit eigenem Sägewerk und Presswerk für Teile aus Kunststoff war zeittypisch. Mitte der 1960er Jahre gab es um die 800 verschiedene Produkte. In dieser Zeit wurde vom Zwei- auf den Drei-Schichtbetrieb umgestellt.[22] Die Fabrik steht heute im Eigentum der eingetragenen Genossenschaft Zentralkonsum und führt den Namen Bürstenmann GmbH.[23]

Bildung
Grundschule Stützengrün in Neulehn (2017)

Die Grundschule in Stützengrün an der Schulstraße steht in der Trägerschaft der Gemeinde Stützengrün. Sie wird von Schülerinnen und Schülern aus Stützengrün und aus Schönheide besucht. Die Oberschule in Schönheide, die zum Realschulabschluss nach der 10. Klasse führt, wird auch von den Schülerinnen und Schülern aus Stützengrün besucht. Zwischen den beiden Gemeinden bestehen entsprechende Vereinbarungen.

Literatur
Tobias August Friedrich Schmidt: Parochie Rothenkirchen (mit Stützengrün), in: Sachsens Kirchen-Galerie, Elfter Band, Voigtland, Verlag Hermann Schmidt, Dresden 1844, S. 84 Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Richard Steche: Oberstützengrün. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 8. Heft: Amtshauptmannschaft Schwarzenberg. C. C. Meinhold, Dresden 1887, S. 27.
P. Häßler: Die Parochie Stützengrün (mit vier Abbildungen), in: Neue Sächsische Kirchengalerie, Verlag Arwed Strauch, Leipzig 1902, 14. Band, Sp. 591 Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Stützengrün. In: Die Bergbaulandschaft von Schneeberg und Eibenstock (= Werte der deutschen Heimat. Band 11). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1967, S. 95–99.
Gemeindeverwaltung Stützengrün: Chronik von Stützengrün, Stützengrün 1996
Weblinks
 Commons: Stützengrün – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
offizielle Internetpräsenz der Gemeinde Stützengrün
Stützengrün im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Oberstützengrün im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Unterstützengrün im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen