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Geschichte
Einheitsgemeinde Stuhr

In ihrer heutigen Form ist die Gemeinde Stuhr durch die Gemeindereform am 1. März 1974 geschaffen worden. Die alte Gemeinde Stuhr mit den Ortsteilen Moordeich, Stuhr (eingeschlossen die Ortsteile Blocken, Stuhrbaum und Kuhlen) und Varrel gehörte zum Landkreis und Verwaltungsbezirk Oldenburg. Sie wurde mit den ehemals selbständigen Gemeinden Brinkum, Fahrenhorst, Groß Mackenstedt, Heiligenrode (eingeschlossen die Ortsteile Bürstel und Neukrug) und Seckenhausen zusammengeschlossen und gab als einwohnerstärkste Gemeinde der neuen Verwaltungseinheit ihren Namen.[6] Gleichzeitig wurde die neue Gemeinde dem Regierungsbezirk Hannover zugeschlagen, zu dem beispielsweise die Gemeinde Brinkum auch vorher schon gehörte, und kam so in den Landkreis Grafschaft Hoya. Durch die Kreisreform im August 1977 wurde der Landkreis Grafschaft Hoya aufgelöst und ging im Landkreis Diepholz auf, zu dem Stuhr seitdem gehört.

Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen hat sich die Bevölkerung – zum Teil auch durch die Eingemeindungen – wie folgt entwickelt:[7]

Stichtag Einwohner
17.05.1939 8.896
13.09.1950 13.855
06.06.1961 13.619
27.05.1970 18.683
25.05.1987 27.085
31.12.2015 33.083

Landeszugehörigkeit

Im 11. bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts gehörte das Gebiet um Stuhr zum Stammesherzogtum Sachsen.
1234 kam Stuhr in den Besitz der Grafen von Oldenburg bzw. der Herrschaft von Delmenhorst. Brinkum gehörte danach zum Bistum Bremen; es wurde 1384 an die Grafschaft Hoya verkauft.

Stuhr war ab Mitte des 17. Jahrhunderts nacheinander dänisch (1667), französisch (1679), schwedisch (1700), chur-hannoversch (1711), russisch (1773), britisch-hannoversch (1795) und 1811 noch einmal französisch. Ab 1815 gehörte Stuhr wieder zu Oldenburg.

Geschichte der Ortsteile

Brinkum ist als Kirchdorf Brinscimibroch 1063 urkundlich erwähnt, als König Heinrich IV der erzbischöflichen Kirche zu Bremen-Hamburg Grundstücke übertrug.
Siehe auch: Brinkum (Stuhr)#Geschichte

Groß Mackenstedt – im 8. Jahrhundert besiedelt- könnte 1171 nach Friedrich von Mackenstedt, Dienstmann des Erzbischofs von Bremen, seinen Namen erhalten haben.

Heiligenrode wurde im 8. Jahrhundert besiedelt. 1182 entstand ein Benediktinerinnen-Kloster. 1189 wurde der Ort genannt.
Siehe auch: Heiligenrode (Stuhr)#Geschichte

Moordeich fand 1143 Erwähnung. Es wurde im 16. Jh. besiedelt

Seckenhausen wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erstmals urkundlich benannt.

Stuhr wurde urkundlich erstmals 1171 als Bruch entlang dem Flüsschen Sture erwähnt, als Herzog Heinrich der Löwe und Erzbischof Balduin I. von Bremen den Friedrich von Mackenstedt das Siedlungsprivileg nach Hollerrecht erteilten. 1182 kam der Ort zu großen Teilen unter die Klosterrechte von Heiligenrode. Das älteste Bauwerk ist die Kirche in Alt-Stuhr von 1180/1187. Nach 1234 kam es in den Besitz der Grafschaft Oldenburg und Delmenhorst.

Varrel wurde 1289 erstmals als Verlebrinc erwähnt.
Siehe auch: Varrel (Stuhr)#Geschichte

KZ-Außenlager Obernheide

In Obernheide wurde 1939 ein Barackenlager für Bauarbeiter und Kriegsgefangene eingerichtet und von der Organisation Todt geführt. 1942, nach Leerständen und Zwischennutzungen, wurden erneut Kriegsgefangene hier untergebracht. Im Juni 1944 waren hier Flaksoldaten stationiert.

Ab September 1944 war Obernheide ein Außenlager mit 12 Baracken des KZ Neuengammes. 500 ungarische Jüdinnen wurden von der Hindenburgkaserne in Bremen-Huckelriede nun hier untergebracht. Später kamen 300 weibliche Häftlinge aus Polen hinzu. Die Häftlinge mussten unter Bewachung der SS Aufräumarbeiten in Bremen ausführen. Schwere Misshandlungen durch das SS-Wachpersonal sind nach dem Krieg bekannt geworden. Am 4. April 1945 wurden die Häftlinge zum KZ Bergen-Belsen verlagert. Viele von ihnen kamen bis zur Befreiung des KZ am 15. April 1945 um.[8]

Zur Erinnerung steht hier seit 1988 ein Mahnmal aus Stein von Wittmute Malik.

Politik

Selbstdarstellung: In den späten 1970er Jahren warb die Gemeinde mit dem Slogan „Stuhr ist nicht stur“. Der heutige Slogan lautet: „Gemeinsam sind wir Stuhr“.

Gemeinderat

Die letzten drei Kommunalwahlen am 11. September 2011, am 10. September 2006 und am 9. September 2001 führten zu folgenden Ergebnissen:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
[9]
Sitze
2011
[9]
%
2006
[10]
Sitze
2006
[10]
%
2001
[11]
Sitze
2001
[11]

Gemeinderatswahl 2011

 %50403020100

42,7 %31,1 %15,4 %6,1 %4,0 %0,7 %

CDUSPDGrüneBESSERFDPEWV
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2006
 %p   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8

+1,7 %p
-2,6 %p+6,6 %p+0,6 %p-7,1 %p+0,7 %p
CDUSPDGrüneBESSERFDPEWV

CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,7 16 41,0 16 37,8 15
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,1 12 33,7 13 38,5 15
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 15,4 6 8,8 3 7,3 3
BESSER BESSER – Bürger engagieren sich e.V. 6,1 2 5,5 2 4,3 1
FDP Freie Demokratische Partei 4,0 2 11,1 4 12,1 4
EWV Einzelwahlvorschlag 0,7 0
gesamt 100,0 38 100,0 38 100,0 38
Wahlbeteiligung in % 50,0 49,5 47,8

Bürgermeister

Am 12. Februar 2012 ist der parteilose Niels Thomsen mit 79,6 %, bei zwei Gegenkandidaten, zum hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Stuhr gewählt worden.

Bisherige Amtsinhaber
1974–1991: Heinz-Wilhelm Schmidt (SPD)
1991–2001: Peter Schilbach (SPD)
Nov. 2001–Okt. 2011: Cord Bockhop (CDU)
seit Feb. 2012: Niels Thomsen (parteilos)
Bürgermeister von Brinkum
bis 1970: Wassmann
1970–1974: Heinz-Wilhelm Schmidt (SPD)
Wappen

Blasonierung: „Von Silber und Rot achtfach geständert, belegt mit einem Herzschild, darin in Gold ein steigender rotbewehrter schwarzer Wolf.“

Partnerschaften
Städtepartnerschaften
Canton d´Écommoy (Frankreich)
Alcalá de Guadaira (Spanien)
Sigulda (Lettland)
Győr (Ungarn)
Ostrzeszów (Polen)
Stuhr ist im Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen vertreten.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Siehe auch: Liste der Baudenkmale in Stuhr
In Alt-Stuhr befindet sich eine gotische Backsteinkirche, geweiht dem Heiligen Pankratius. Ein hölzerner Vorgängerbau war zwischen 1180 und 1187 errichtet worden. Die heutige Kirche entstand im 13. Jahrhundert in drei Bauabschnitten.
In Brinkum wurde anstelle einer mittelalterlichen Kirche 1842 eine klassizistische Saalkirche nach Plänen von Friedrich August Ludwig Hellner errichtet.
In Fahrenhorst gibt es alte Fachwerkhäuser.
Die Klosterkirche St. Marien in Heiligenrode wurde um 1300 anstelle eines Vorgängerbaus von 1182 errichtet und gehörte einst zu einem Benediktinerinnen-Kloster. Sie liegt mit der Klostermühle und dem Klosterteich am Klosterbach (siehe mehr unter Absatz Heiligenrode).
In Moordeich befindet sich das alte Rathaus mit der Gemeindebibliothek.
In Seckenhausen befindet sich die Martin-Luther-Kirche von 1968 mit Reliefs von Otto Herbert Hajek.
In Varrel steht das Gut Varrel, ein Komplex aus Gutshaus mit Scheune, Backhaus und Wassermühle. Die Gebäude wurden seit 1980 durch den Förderverein Gut Varrel restauriert und zu einem Kulturtreff umgebaut.

Kirche Zum Heiligen Kreuz, Brinkum

Altes Pfarrhaus, Brinkum

Klosterkirche St. Marien, Heiligenrode

Kirche St. Pankratius, Ortsteil Stuhr

Kunst im öffentlichen Raum
Brinkum, Wohngebiet Briseck auf dem Platz an der Marsstraße: Objekt Kunst im Kindergarten aus schwedischen Granit von Igors Dobicins (1999).
Heiligenrode im Teich der Wassermühle im Mühlenensemble: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein; Figurengruppe im Wasser aus Keramik von Petra Förster (damals Stipendiatin in Heiligenrode) (1994/95).
Heiligenrode im Chor der Klosterkirche: Glasfenster von Gottlieb Pot d’Or (1964).
Obernheide: Mahnmal an das Außenlager des KZ Neuengamme aus Stein von Wittmute Malik (1988).
Seckenhausen vor dem Gebäude der Volkshochschule: Rider’s Head aus schwedischen Granit vom Letten Igors Dobicins (2000).
Stuhr vor dem Rathaus: Holzobjekt Stempelkreuz von Siegfried Pietrusky (1992).
Stuhr vor der Kreissparkasse: Turmobjekt aus Terrakotta von Rita Bieler (1997).
Gedenktafeln
Bahnhof Stuhr (2007)

Gedenktafel Bahnhof Stuhr: Seit Juni 2005 steht eine Gedenktafel, die an ein Ereignis aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert: 1944/45 wurden jüdische Frauen aus Ungarn als Häftlinge des Außenlagers des KZ Neuengamme in Obernheide/Stuhr von dieser Bahnstation nach Bremen transportiert, wo sie Zwangsarbeiten verrichten mussten. Aufgestellt wurde die Tafel von Schülern der Lise-Meitner-Schule in Stuhr-Moordeich.

Wirtschaft und Verkehr
Wirtschaft

Die Wirtschaft in Stuhr ist geprägt von kleinen und mittelständischen Betrieben. Neben vorhandenen Hightech-Betrieben ist die Gewerbelandschaft stark von logistisch ausgerichteten Firmen geprägt. Es gibt aufgrund der verkehrsgünstigen Lage in Gewerbegebieten großflächigen Einzelhandelsbetriebe und Einkaufsmöglichkeiten. In unmittelbarer Nähe zu einem Autobahnanschluss befinden sich der „Ochtum-Park“ mit Outlet-Stores.

Große Arbeitgeber in Stuhr sind unter anderem ein Handelsunternehmen für Rohre, Flansche und Fittings (rff), eine Käserei, ein Sanitärgroßhändler, ein Reiseveranstalter und ein Bauelementehersteller. In Brinkum befindet sich die Deutschlandzentrale des Franchise-Unternehmens Flying Pizza.
Die Stuhrer Brauerei Mühlen-Bräu ist seit 2008 geschlossen. Regional bekannt ist hingegen die Mackenstedter Kornbrennerei und seit 2014 gibt es die Privatbrauerei Braugut Stuhr im Ortsteil Fahrenhorst.[12]

Verkehr
Autobahndreieck Stuhr

In der Gemeinde Stuhr liegt das gleichnamige Autobahndreieck, das die aus den Niederlanden kommende Bundesautobahn 28 mit der Bundesautobahn 1 verbindet. Der ländlich geprägte Teil der Gemeinde wird hauptsächlich über die Bundesstraßen 6 und 51 erschlossen, die auch Haupterschließung für die südlich gelegenen Gebiete sind.
Die Gemeinde hat eine Verkehrsanbindung zum – teilweise auf Stuhrer Gebiet befindlichen – Airport Bremen. Und auch die Bremischen Häfen sind für Unternehmer und Arbeitnehmer der Gemeinde gut zu erreichen. Es gibt Planungen, den Abschnitt Moordeich–Leeste der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn für die Bremer Straßenbahn zu nutzen.

Siehe auch: Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn und Bremen-Thedinghauser Eisenbahn
Infrastruktur
Allgemein
Rathaus in Stuhr, Blockener Straße 6
Gemeindefeuerwehr Stuhr mit den Ortsfeuerwehren Brinkum, Fahrenhorst, Groß Mackenstedt, Heiligenrode, Seckenhausen und Stuhr
Polizeistation Stuhr, Am Rathaus 5
Bildung
Fünf Grundschulen in Brinkum, Moordeich, Heiligenrode, Seckenhausen und Varrel
Zwei Kooperative Gesamtschulen mit allen weiterführenden Schulzweigen in Moordeich (Lise Meitner-Schule) (bis Klasse 10) und Brinkum (bis Klasse 12/13). Die Kooperativen Gesamtschulen wurde zu freiwilligen Ganztagsschulen ausgebaut.
Kultureinrichtungen
Die Bibliothek Stuhr mit zwei Bibliotheken in Brinkum und Moordeich.
KuSS ist eine Kunstschule in Stuhr.
Die Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode befindet sich in Stuhr, An der Wassermühle 5-10.
Es gibt viele kulturelle Vereine in den Bereichen:
Kunst: Kunstverein Stuhr, Künstlerinnennetz Stuhr, Mach-Art.
Heimatvereine: Heiligenrode, Heimatbühne Stuhr, Sparclub-Varreler Krug.
Chöre: Allegro-Chor, Blocken, Brinkum, Concert-Chor, Harmonie Moordeich, Shanty-Chor Brinkum, Kirchenchöre in der Evangelischen Kirchengemeinde Seckenhausen, der Katholischen Kirchengemeinde St. Paulus in Moordeich, der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist in Brinkum und der Evangelischen Kirchengemeinde Varrel.
Musik: Blockener Blasmusikanten, Posaunenchor der Kirche Heiligenrode, Klosterbläser Heiligenrode, Musikfreunde Stuhr.
Medien und Theater: Stuhrer Theaterkiste, Studio 7 – Das Medienteam, Medienwerkstatt Stuhr, Varreler Kindertheater.
sowie als Förderverein Gut Varrel, Frauensambagruppe Sambrassa, Dorfschule Blocken.
Studio Stuhr ist ein Bürgerfunk von radio weser tv.
Die Kreis-Musik-Schule des Landkreises Diepholz hat ihre Geschäftsstelle in Syke.
Soziale Einrichtungen
Es gibt um zehn kommunale Kindergärten sowie einen katholischen Kindergarten und einen Waldorfkindergarten.
Besondere soziale Einrichtungen stellen die Mehr-Generationen-Häuser in Brinkum (Schaumlöffel) und Fahrenhorst (Gemeindehaus Heilig-Geist-Kapelle) dar.
Zusätzlich befinden sich vier Seniorenheime in privater Trägerschaft in Brinkum, Fahrenhorst und Stuhr, sowie die Möglichkeit zum Wohnen mit Service in Brinkum und in Stuhr.
Kirchen, Religionen

2015 sind von der Bevölkerung Stuhr 43 % evangelisch und 8 % katholisch. Mit 48 % ist fast die Mehrheit konfessionslos.[13]

Ev. luth. Kirchengemeinde Brinkum, Kirchstraße 1
Ev. luth. Kirchengemeinde Heiligenrode, Auf dem Kloster 5
Ev. luth. Kirchengemeinde Seckenhausen, Industriestr. 8
Ev. luth. Kirchengemeinde Stuhr, Stuhrer Landstr. 142
Ev. luth. Kirchengemeinde Varrel, Varreler Landstraße 69
Kath. Gemeinde Heilig Geist, Brinkum, Heilig-Geist-Str. 1
Kath. Gemeinde St. Paulus, Moordeich, Varreler Feld 7
Sport
Sportstätten sind u.a. die Stadien in Brinkum und in Moordeich/Stuhr sowie die Sporthallen an den beiden weiterführenden Schulen
Bei einem sportlichen Angebot mit Vereinen in allen Ortsteilen, stehen sportliche Erfolge auf der Ebene Deutscher Meisterschaften im Korbball und im Schießsport auf der Erfolgsliste der Sportler der Gemeinde.
Der Pferdesport hat in der reiterfreundlichen Gemeinde eine besondere Stellung.
Umweltschutz
Im Februar 2009 wurde der gemeinnützige Verein Stuhr plus – Forum Energieeffizientes Bauen + Modernisieren gegründet mit dem Ziel über Energieeinsparung und Energieeffizienz näher zu informieren.
Persönlichkeiten

nach dem Geburtsjahr zeitlich geordnet

In Stuhr geboren

Hans Helmers (1894–1982), Politiker (DVP/CDU),
Paul Mehl (1912–1972), Fußballspieler
Walter Jasper (* 1942), Radiokommentator
Gerd Wiltfang (1946–1997), Olympiasieger und Weltmeister im Springreiten
Joris (* 1989), Musiker

In Stuhr lebten oder wirkten

Heinrich Thümler (1887–1969). Politiker (NSDAP)
Jürgen Timm (* 1936), Politiker (FDP)
Hartmut Müller (* 1938), Historiker, Archivar und Forscher
Karl Dall (* 1941), Komiker, Entertainer
Dieter Burdenski (* 1950), Fußballtorwart und Sportgeschäftsinhaber
Jonny Otten (* 1961), Fußballspieler, Geschäft für Werbetechnik
Thomas Schaaf (* 1961), Fußballspieler und Trainer
Birol Ünel (* 1961) Schauspieler, erhielt 2004 den Deutschen Filmpreis
Hans Theodor Hallier (1908–1998), Kunstmaler
Literatur
C.-H. Hüchting: 900 Jahre Brinkum 1063–1963. Brinkum 1963
Erich Lemberg: Das Buch von Stuhr, Band I. Heimatgeschichte und Heimatkundliches der Gemeinde Stuhr in Oldenburg. (Hrsg.: Gemeinde Stuhr), Delmenhorst 1966, 292 S. m. zahlr. Abb.
Erich Lemberg: Das Buch von Stuhr, Band II. Das alte Stuhr – heute jünger denn je. Zum 800-jährigen Jubiläum der Gemeinde Stuhr. (Hrsg.: Gemeinde Stuhr), Delmenhorst 1971, 136 S. m. Abb.
Heiligenrode 1182–1982. Festschrift zur 800-Jahr-Feier. (Hrsg.: Gemeinde Stuhr), Bremen 1982, 190 S. m. 66 Abb.
Hartmut Müller: Die Frauen von Obernheide. Jüdische Zwangsarbeiterinnen in Bremen 1944/45. Bremen 1988, 146 S. mit 56 Abb.
Joachim Oltmann: Wieder in die Gänge kommen. Die Gemeinde Stuhr in der Nachkriegszeit 1945–1950. Brinkum, Fahrenhorst, Groß Mackenstedt, Heiligenrode, Moordeich, Seckenhausen, Stuhr, Varrel. (Hrsg.: Gemeinde Stuhr), Fischerhude 1990, 232 S. m. Abb.; ISBN 3-88132-168-3
Herbert Schwarzwälder : Das große Bremen Lexikon, Bremen, 2002
Brinkum., Heiligenrode. u. Stuhr. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. München / Berlin 1992, S. 297, S. 666 f. u. S. 1261
Gabriele Ullrich: Von starken und schwachen Frauen. Stuhr-Bremen-Weyher Lebensläufe aus vier Jahrhunderten. Fischerhude 1996, 144 S. m. 47 Abb.
(Autorenkollektiv; Zusammenstellung und Bearbeitung: Helmuth Riewe und Irmgard Mainusch): Wenig Licht und sehr viel Schatten. Stuhr 1933–1945. Erinnerungen Stuhrer Zeitzeugen. (Hrsg.: Gemeinde Stuhr und Volkshochschule des Landkreises Diepholz), Stuhr 2006, 160 S. m. Abb.
(Autorenkollektiv; Zusammenstellung und Bearbeitung: Helmuth Riewe und Irmgard Mainusch): Hunger nach Brot und Frieden. Stuhr 1945–1948. Erinnerungen Stuhrer Zeitzeugen. (Hrsg.: Gemeinde Stuhr und Volkshochschule des Landkreises Diepholz), Stuhr 2007, 256 S. m. Abb.
(AutorInnenkollektiv): Leben unter dem Hakenkreuz 1933–1945. Zeitzeugen aus Heilgenrode und Groß Mackenstedt erzählen. Zusammenstellung und Bearbeitung: Helmuth Riewe und Elisabeth Heinisch; Hrsg.: Gemeinde Stuhr und Volkshochschule des Landkreises Diepholz. Gemeinde Stuhr, Stuhr 2008; ISBN 978-3-00-025809-1
Film (Videoproduktion)
Gabriele Ullrich: Obernheide war nicht alles. Erinnerungen der ungarischen Jüdin Lily Maor. (Dokumentation; 22 Min.), 1995
„1971 – 800 Jahre Stuhr“ von Jürgen Buckmann u. Willi Lilienthal (Dokumentation/Rechte: Gemeinde Stuhr)
Weblinks
 Commons: Stuhr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Webseite der Gemeinde