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Geschichte
Wappen der Stadt Tharandt bis 1999, seitdem Wappen der Ortschaft Tharandt, mit der Burgruine Tharandt, als Namensgeber der Stadt, und dem Granatapfel als Symbol für die ursprüngliche Bezeichnung der Siedlung als Granaten

Tharandt wurde erstmals indirekt in einer Urkunde vom 21. Januar 1216 erwähnt, in der ein markgräflich-meißnischer Vasall namens Boriwo de Tharant, benannt nach der dortigen Wehranlage, als Zeuge erscheint.[6] Dieser Mann entstammte wohl der wettinischen Döbelner Burgmannschaft und nahm im damaligen Herrschaftsgefüge offensichtlich einen recht prominenten Platz ein. Jedenfalls ist er dann bis 1242 noch weitere fünf Mal nachweisbar. Ein Verwandter nannte sich 1242 nach Lauenstein. Die erste Burg Tharandt hatte Markgraf Dietrich der Bedrängte offensichtlich errichten lassen, um den Siedelzug der Burggrafen von Dohna im Weißeritz- und Müglitzgebiet zurückzudrängen. In diesen Zusammenhang gehört offensichtlich auch die Gründung (bzw. ein Umbau) der Burg Lauenstein um 1240.

Der Nachfolgebau der Tharandter Burg, vermutlich ein Werk aus dem Umfeld des Arnold von Westfalen, war Witwensitz der Herzogin Sidonie (Zděnka; † 1510). Nach einer schweren Zerstörung durch Blitzschlag im 16. Jahrhundert gab Kurfürst August die Burg zum Abbruch für die Bürger der Siedlung am Fuße der Berg frei. Sie ist seitdem Besitz der Kommune.

Besonders während der frühen Neuzeit wurde für die Stadt der Name Granaten (gelegentlich: [Amts-]Städtlein Granaten unterm Tharandt) verwendet, wobei jedoch in den schriftlichen Quellen, zum Beispiel Steuerverzeichnissen dieses Zeitraumes der Stadtname ‚Tharandt’ niemals gänzlich verschwand.

1609 erweiterte Kurfürst Christian II. (Sachsen) die mindestens bereits seit der Mitte des 16. Jahrhunderts vorhandene Stadtgerechtsame, die sich unmissverständlich beispielsweise im Vorhandensein einer Ratsverfassung äußerte, durch Verleihung des Rechtes, ein Stadtsiegel führen und einen Jahrmarkt abhalten zu dürfen.

Tharandt war bis 1568 und ab 1827 Sitz des Amtes Grillenburg-Tharandt. Das Gerichtsamt Tharandt wurde 1856 gebildet und unterstand zunächst dem Bezirksgericht Dresden und ab 1871 dem Bezirksgericht Freiberg. 1879 wurde das Gerichtsamt Tharandt aufgelöst und das Amtsgericht Tharandt neu gebildet. In dessen ehem. Gebäude befindet sich heute die Grundschule.[7]

Ende des 18. Jahrhunderts, mit der Zeit der Empfindsamkeit, setzte langsam der Tourismus ein. Amtschirurg Johann Gottfried Butter entdeckte 1792 zwei Mineralquellen, die Sidonien- und Heinrichs-Quelle, so dass eine kurze Blütezeit als Badeort mit einer direkten Straßenverbindung, u. a. für den Badewagen, durch den Plaunschen Grund nach Dresden einsetzte. Im Badetal entstand zwischen den Quellen 1805 das Stadtbad-Hotel nach Entwürfen von Gottlob Friedrich Thormeyer. Zudem wurden an den Talhängen ab 1796 zahlreiche Wanderwege mit Aussichtspunkten, Schutzhütten und Gedenksteinen, u. a. unter Leitung des Dresdner Hof- und Justizrates und Heilsberger Freiherrn Gottfried Ferdinand von Lindemann (1744–1804), angelegt.[8] Friedrich Schiller (Gedenktafel am Gasthaus Schillereck am Markt), Johann Wolfgang von Goethe (Gedenktafel am ehem. Stadtbad-Hotel, eingelagert), Heinrich von Kleist und andere Berühmtheiten weilten dort und die romantische Burgruine Tharandt wurde das meistgezeichnete Motiv dieser Epoche.

Mit der privaten Forstlehranstalt, die Heinrich Cotta mit seiner Anstellung bei der sächsischen Forstvermessungsanstalt im Jahr 1811 von Zillbach in Thüringen nach Tharandt mitbrachte, wurde Tharandt zur Gelehrten- und Studentenstadt. Bäcker und Fleischer, Schneider und Schuhmacher, nicht zuletzt die Wirte profitierten von dieser Entwicklung. Auch Studentenverbindungen entstanden in Tharandt, vor allem akademische Jagdkorporationen. 1816 wurde die Lehranstalt zur Königlich-sächsischen Forstakademie erhoben und zwischen 1929 und 1941 als Forstliche Hochschule Tharandt in die Technische Hochschule Dresden integriert.

Nach der Verlegung der bisher über die Poststation in Herzogswalde führenden Postkutschenlinie Dresden – Freiberg (– Nürnberg) ab 1832/33 zur neuen Poststation in Tharandt (heute unter anderem Ärztehaus) an der 1826–28 ausgebauten Dresden-Freiberger Chaussee erfolgte 1855 der Bahnanschluss durch die private Albertsbahn AG nach Dresden, deren Strecke 1862 nach Freiberg weitergeführt wurde und nun Bestandteil der Sachsen-Franken-Magistrale ist.

Der Besitzer der Schlossmühle, Friedrich Ernst Schmieder, nutzte die Wasserkraft der Wilden Weißeritz, und produzierte seit 1893 mit zwei Gleichstrom-Dynamo-Maschinen von Siemens & Halske je neun Kilowatt Strom mit einer Spannung von 110 Volt. Vier oberschlächtige Wasserräder trieben die Dynamos mit einer Drehzahl von 1300/min an, wofür eine mehrmalige Zahnrad- und Riemenübersetzung notwendig war. Da die Talsperre Klingenberg noch nicht existierte, musste die bei Niedrigwasser und Vereisung ausfallende Wasserkraft ersetzt werden. Schmieder, der auch Maschinenfabrikant war, behalf sich mit einer Akkumulatorenbatterie mit 65 Elementen für 112 Ah und einem Petroleummotor, der häufig ausfiel. Den Strom erhielten die angeschlossenen Häuser in der Nachbarschaft und die Stadt Tharandt für die Straßenbeleuchtung. Die Freileitungen bestanden aus blanken Kupferdrähten und mussten auf Betreiben der Aufsichtsbehörden zur Isolierung mit Juteband umwickelt und mehrfach mit Teer bestrichen werden.[9]
Das Stromnetz von Friedrich Ernst Schmieder war, nach der Licht- und Kraftanlage der Brüder Karl und Wilhelm Einhorn in Olbernhau,[10] das zweite seiner Art in Sachsen und das erste, das der Gesamtbewohnerschaft zur Verfügung stand.

Am 12. Juli 1912 eröffnete die Kraftomnibuslinie Tharandt – Kurort Hartha des sächsischen Automobilpioniers Emil Nacke (1843–1933), welche einen seit mindestens 1903 fahrplanmäßig verkehrenden Pferdeomnibus des Harthaer Fuhrunternehmers Hugo Opitz ablöste. Nach mehrmals wechselnder Trägerschaft sowie zeitweiser Verlängerung, über Spechtshausen und Pohrsdorf bis Fördergersdorf, besteht sie heute noch als Linie 345 und älteste noch betriebene Buslinie des Regionalverkehr Dresden (RVD).

In der DDR-Zeit war die Stadt ein Zentrum der Umweltschutzbewegung im späteren Umweltbildungshaus Johannishöhe.

Während der Jahrhundertflut 2002 wurden vier Häuser im rechts der Burg gelegenen Weißeritztal zerstört und die Bibliothek der Forstfakultät beschädigt.

Städtepartnerschaften

Partnerstadt der Ortschaft Tharandt ist seit 1990 Blaubeuren.
Eine neu aktivierte Partnerschaft bestand seit 1963 mit Piennes in Frankreich.
2013 wurden Partnerschaftsverträge der Stadt Tharandt mit Cheb (Eger) und Poděbrady (Podiebrad) in Tschechien geschlossen.[11]

Gedenkstätten

Ein Gedenkstein aus dem Jahr 1952 auf dem Ortsfriedhof erinnert an sieben, vorwiegend französische KZ-Häftlinge der Todesmärsche nach Annaberg-Buchholz bzw. in das KZ Theresienstadt aus den Außenlagern Neustassfurt und Markkleeberg des KZ Buchenwald, die während des Aufenthaltes in Kurort Hartha (20.–22. April 1945) von SS-Männern ermordet wurden bzw. in Tharandt (23. April bis 9. Mai 1945) verstarben. Sie wurden zunächst auf dem Friedhof in Fördergersdorf und im Stadtpark Tharandt beigesetzt und später, zusammen mit gefallenen Soldaten aus der Region, in das jetzige Massengrab umgebettet. Daneben erläutert seit 1992 eine Tafel mit französischem Text den Hergang.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Blick von der Burg Tharandt ins Schloitzbachtal zum Markt

Tharand bzw. Granaten und die heutigen Ortsteile auf einer Karte aus dem 18. Jahrhundert

Ruine der Oberburg

Schloss und Postmeilensäule

Stadt- und Bergkirche
Zum Heiligen Kreuz

Schlossteich mit Burgruine und Kirche um 1900

Burgruine mit Stadt- und Bergkirche zum Heiligen Kreuz
Stadtschloss am Markt
Kursächsische Postmeilensäule von 1730 als Nachbildung von 2006 mit Originalwappen am Markt und erste Replik von 1964 als Postmeistersäule in Grillenburg
Königlich-sächsische Meilensteine am Markt und an der Kreuzung Talmühlenstraße / Roßmäßlerstraße / Wilsdruffer Straße / Opitzer Weg
Ehemalige königlich-sächsische Poststation (später Rathaus, heute: Ärztehaus)
Altbau der Forstakademie an der Pienner Straße, entstanden 1847–1849 nach Entwurf von Oberlandbaumeister Karl Moritz Haenel
Ehemaliges Sanatorium Sanitas (heute: Rathaus)
Friedhofskapelle (1908) und Grabmal der Familie Eger (1910) auf dem Ortsfriedhof nach Entwürfen von Rudolf Kolbe
Forstbotanischer Garten mit Erweiterung ForstPark in Kurort Hartha
Cottas Grab am Mauerhammerweg und Cottahaus an der Pienner Straße
Meilerplatz im Breiten Grund
Wasserkraftwerk am Breiten Grund
Sekundenweg Tharandt–Spechtshausen
Geologisches Freilichtmuseum und Geologischer Wanderweg zwischen Mohorn-Grund und Tharandt
Steilste Normalspurbahnstrecke Ostdeutschlands (maximal 1:40 bis 1:39, ohne Zahnrad) zwischen Tharandt und Klingenberg als Teil der Sachsen-Franken-Magistrale
Nach dem Hochwasser 2002 restauriertes Bahnwärterhäuschen mit Café
Landschaftsschutzgebiet Tharandter Wald – schönster Wald Sachsens, der u. a. einen Geopark von nationaler Bedeutung darstellt
Bildung

In Tharandt befindet sich eine Grundschule, eine weitere in Kurort Hartha. Auf dem Schulberg wurde 1910 ein Schulgebäude errichtet, welches seit 2006 als ein evangelisches Gymnasium betrieben wird.[12]

Überdies unterhält die Technische Universität Dresden die Fachrichtung Forstwissenschaften in Tharandt (früher: Forstliche Hochschule Tharandt).

Verkehr

Bahnhof Tharandt

S-Bahn (S3)

Postkutsche am Postamt

Die nächsten Autobahnen sind die Bundesautobahnen 4 (AS Wilsdruff, 10 km) und 17 (AS Dresden-Gorbitz, 9 km). Der nächste Flughafen ist der Flughafen Dresden (28 km). Tharandt liegt an der Bahnstrecke Dresden–Werdau, vom Bahnhof Tharandt bestehen umsteigefreie Verbindungen sowohl in Richtung Freital und Dresden als auch in Richtung Freiberg, Chemnitz, Zwickau und Hof.

Tharandt liegt im Verkehrsgebiet des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO) und gehört zur Tarifzone Freital.

Folgende Linien halten in Tharandt:

Bahn:
DB Regio Südost (DB)
S-Bahn Dresden S 3 Dresden Hbf. − Tharandt – Freiberg
Mitteldeutsche Regiobahn
RB 30 Dresden Hbf. − Tharandt − Freiberg − Chemnitz − Zwickau
RE 3 Dresden − Tharandt − Freiberg − Chemnitz − Zwickau − Hof
Bus: Regionalverkehr Dresden (RVD)
343 Tharandt Bhf. − Dorfhain − Klingenberg
344 Freital − Tharandt − Wilsdruff
345 Freital − Tharandt − Kurort Hartha
363 Freital − Tharandt − Fördergersdorf − Pohrsdorf − Kurort Hartha − Klingenberg
382 Tharandt Bhf. − Dippoldiswalde
Persönlichkeiten
Söhne der Stadt
Robert Bernhard (1862–1943), Forstwissenschaftler
Hermann Krutzsch (* 26. November 1819; † 18. Juli 1896), Geologe, Mineraloge
Emil Richard August von Oehlschlägel (* 23. Mai 1834; † 16. Mai 1895 in Oberlangenau), MdL 1871–1894, konservativer Politiker, Vorsitzender des Landeskulturrats; Sohn des 1. Tharandter Postmeisters „Premier-Lieutenant und Adjutant“ Carl August von Oehlschlägel (1796–1859), Rittergutsbesitzer in Oberlangenau mit Grabmal am Evangelischen Gymnasium in Tharandt
Karl Hermann Rudorf (* 5. Juni 1823 Tharandt; † 19. Juli 1880 in Dresden), Forstwissenschaftler
Friedrich Maximilian Schober (* 18. Mai 1848 Tharandt; † 4. Juni 1914 in Schruns/Tirol), MdL, konservativer Politiker
Carl Freiherr von Wagner (1843–1907), Bauingenieur in den USA und Mexiko
Otto Wienhaus (* 1937), Forstingenieur und Chemiker, seit 1990 Stadtrat und 2006-14 Ortsvorsteher in Tharandt
Persönlichkeiten mit Verbindung zur Stadt
Heinrich Cotta 1833
Gregor Heimburg († August 1472 in Tharandt), deutscher Humanist und Staatsmann
Sidonie von Böhmen († 1. Februar 1510 in Tharandt), Herzogin von Sachsen, Gemahlin des Herzogs Albrecht der Beherzte (u. a. ehem. Sidonienquelle bzw. -straße und heutige Sidonienapotheke in Tharandt)
Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), Dichter; weilte ab 1813 mehrfach zu Besuch bei Heinrich Cotta und wohnte im Stadtbad-Hotel (heute: Standort Neubau Mensa und Bibliothek Rossmäßler-Bau der TU Dresden, Fachrichtung Forstwissenschaften, Gedenktafel)
Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), Dichter; weilte vom 17. April bis 21. Mai 1787 im Gasthof zum Hirsch (heute: Schillereck mit Gedenktafel) und vollendete seinen Don Carlos. (Schillerstraße in Tharandt und F.-v.-Schiller-Straße im Kurort Hartha)
Christian Friedrich Traugott Voigt (1770–1814), Theologe, Dichter, Sachbuchautor und Übersetzer, wirkte von 1799 bis 1813 als Pastor in Tharandt
Heinrich Cotta (1763–1844), Forstwissenschaftler, lebte seit 1811 in Tharandt und war dort Direktor der Königlich-Sächsischen Forstakademie.
Friedrich August Karl Geyer (* 12. März 1853 in Großenhain; † 22. Januar 1937 in Tharandt), sächsischer Finanzminister (USPD), MdL, Redakteur
Willi Heidenreich († 1967 in Berlin), Kopf einer Widerstandsgruppe im Dritten Reich, Förster in Tharandt
Max Friedrich Kunze (* 10. Februar 1838 in Wildenthal; † 9. März 1921 in Tharandt), Mathematiker, Geodät
Friedrich Christian Schlenkert (* 8. Februar 1757 in Dresden; † 16. Juni 1826 in Tharandt), Schriftsteller und Professor der deutschen Sprache an der örtlichen Forstakademie
Samuel Joh. von Dannenberg (* 24. Juni 1784 in Wiburg; † 18. Dezember 1838 in Tharandt), Russ. Kais. General-Major beim General-Stabe, Ritter vieler hoher Orden, Grabmal mit deutscher und russischer Inschrift vormals im Stadtpark und heute auf dem Friedhof
Emil Freiherr von Milkau (* 22. Oktober 1847; † 29. Mai 1916), Förderer des Kurwesens in der Stadt Tharandt, u. a. Sanatorium Sanitas von Dr. Haupt (heute: Rathaus) und Milkau-Villa (Nobbe-Bau der TU Dresden, derzeit Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt); Familiengruft auf dem Friedhof
Arnold Edmund Streit (* 10. Mai 1867 Chemnitz; † 21. Juni 1940 Dresden), Jurist, Geheimer Regierungsrat (1917), 1909–1917 Amtshauptmann der Amtshauptmannschaft Dresden-Altstadt, 1929–1932 Präsident des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts in Dresden, Verfasser der sächsischen Gemeindeordnung von 1923, besuchte das Knabeninstitut des Kantors und Lehrers Heyne (heute: Heinrich-Cotta-Str. 11)
Literatur
anonym: Tharands Umgebungen. Eine Skizze für Naturfreunde; nebst einem Grundrisse und Prospecten. Meissen 1801. (Digitalisat)
Christian Friedrich Schlenkert: Tharand. Ein historisch-romantisches Gemählde nach der Natur, Urkunden und Sagen. Gerlach, Dresden 1804. (Digitalisat)
Carl Lang: Beschreibung des Plauenschen Grundes, des Badeorts Tharant und seiner Umgebungen. Beger, Dresden 1812 (Digitalisat)
Bernhard von Cotta: Tharand und seine Umgebungen. Arnold, Leipzig/Dresden 1834. (Digitalisat)
Bernhard von Cotta: Geognostische Beschreibung der Gegend von Tharandt. Geognostische Wanderungen Bd. 1, Dresden/Leipzig 1836 (Digitalisat)
Louis Fritzsche: Tharand. Ein Führer durch seine Umgebungen, ein Abriss seiner Geschichte und eine Beschreibung seines gegenwärtigen Zustandes. Dresden 1866. (Digitalisat)
Cornelius Gurlitt: Tharandt. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 24. Heft: Amtshauptmannschaft Dresden-Altstadt (Land). C. C. Meinhold, Dresden 1904, S. 124.
Rudolf Mielsch: Tharandt und der Tharandter Wald, Geschichtliche Wanderfahrten Nr. 43, Hrsg. Artur Brabant, Verlag C. Heichrich, Dresden-A. 1935
Harald Thomasius u. a.: Geschichte der Forststadt Tharandt in Bildern. Rat der Stadt Tharandt und Kulturbund der Deutschen Demokratischen Republik, Ortsgruppe Tharandt, Tharandt 1979
Stadtverwaltung Tharandt (Hrsg.): Tharandt um die Jahrhundertwende. Geiger, Horb am Neckar 1993, ISBN 3-89264-826-3.
Friedrich Schlenkert: Beschreibung von Tharand 1797., Tharandter historische Hefte, Hrsg. Verschönerungsverein Tharandt, Heft 1, Tharandt 1995
Andreas Roloff, Ulrich Pietzarka: Der Forstbotanische Garten Tharandt. Forstbotanischer Garten Tharandt, TU Dresden. Atelier am Forstgarten, Tharandt 1996, ISBN 3-00-000572-2.
Béla Bélafi: „Von der Burg zur Badestadt“ Geschichte und Geschichten von Tharandt 1. Teil (bis 1800), Tharandter historische Hefte, Hrsg. Verschönerungsverein Tharandt, Heft 4, Tharandt 1998
Wolfgang Heinitz: „Hab mein Wage vollgelade“. Geschichtliches und Gegenwärtiges von Fuhrleuten, Postboten, Eisenbahnern und Autofahrern. Tharandter Marginalien, Heft 5. Burgen- und Geschichtsverein Tharandt e. V., Tharandt 2000, ISBN 3-932832-04-3.
Christine Schmidt: April 1945 in Tharandt. In: ‚Rund um den Tharandter Wald. Amtsblatt der Stadt Tharandt, 13. Jg., Ausgabe 02 v. 15. Februar 2011, S. 8–9
Uwe Nösner: Von der Jagdpfalz zur grünen Universität. Saxonia Verlag. Dresden 2015. ISBN 3-944210-44-1
Wolfgang Heinitz: Tharandt. Auf Wegen durch Vergangenheit und Gegenwart. Tharandter Marginalien, Heft 2. Burgen- und Geschichtsverein, Tharandt 1996 und geänderte Auflage von Ulrich Frenzel, Schütze-Engler-Weber Verlags GbR, Dresden 2016, ISBN 978-3-936203-30-1.
Michael Blümel: Zur Entwicklung Tharandts in der Frühen Neuzeit, in: Geschichtliches und Persönliches über Tharandt. Festschrift für Otto Wienhaus zum 80. Geburtstag, hrsg. v. Norbert Demarczyk, Wilsdruff 2017, S. 15–53
Norbert Demarczyk: Zur Geschichte des Tharandter Stadtwappens, in: Geschichtliches und Persönliches über Tharandt. Festschrift für Otto Wienhaus zum 80. Geburtstag, hrsg. v. Norbert Demarczyk, Wilsdruff 2017, S. 55–60
Weblinks
 Commons: Tharandt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizieller Webauftritt der Stadt Tharandt
Tharandt im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Literatur über Tharandt in der Sächsischen Bibliographie