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Geschichte
Ortsgeschichte

Tirpersdorf wurde erstmals im Jahr 1264 als Tirpenstorf erwähnt. Für das Jahr 1267 ist der Ortsname Tyrpenstorf überliefert. Im Jahr 1400 wurde Tirpestorff genannt. Eine andere Namensvariante stammt aus dem Jahr 1445, als Tirpirstorff erwähnt wurde. Für 1557 ist dann Tirpersdorff als geläufige Schreibung des Ortsnamens dokumentiert.

In der Frühen Neuzeit wurde Tirpersdorf vom Herrensitz Burg Voigtsberg aus verwaltet. So gehörte der Ort im 14. Jahrhundert zum Castrum Voigtsberg, Mitte des 16. Jahrhunderts war Tirpersdorf dann zum Amt Voigtsberg gehörig. Ab 1856 unterstand das Dorf dem Gerichtsamt Oelsnitz und nach 1875 oblag die Verwaltung dann der Amtshauptmannschaft Oelsnitz.

Eine Wallfahrtskirche wurde in Tirpersdorf erstmals 1268 erwähnt. Sie wurde vom Deutschen Ritterorden unterhalten und war als Filialkirche dem Theumaer Gotteshaus unterstellt. Im 15. Jahrhundert war das Dorf durch die Hussitenkriege (1419–1436) in Mitleidenschaft gezogen, im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) kam es erneut zu Zerstörungen. In dieser Zeit forderte auch die Pest zahlreiche Todesopfer, allein 1633 erlagen 16 Tirpersdorfer dieser Krankheit.[7] Der Ortsteil Obermarxgrün war 1687–1690 von Hexenverfolgung betroffen. Hans Männel geriet in einen Hexenprozess.[8] Ab 1837 konnten die Kinder des Dorfes in einem neuen Schulbau unterrichtet werden. Der Unterricht wurde bis 1872 nur von einem Lehrer durchgeführt, aufgrund der hohen Schülerzahlen stellte man dann eine Hilfskraft ein. Am 7. Juli 1879 erfolgte die Eröffnung eines neuen, größeren Schulgebäudes. Es dient heute der Gemeindeverwaltung als Sitz.[7]

Bevor Tirpersdorf 1838 durch die Sächsische Landgemeindeordnung Eigenständigkeit als Landgemeinde erhielt, war der Ort durch das Lehnswesen geprägt. Die Grundherrschaft übten 1542 vier verschiedene Grundherren, die Pfarre Oelsnitz, der Landesherr, das Tirpersdorfer Rittergut oder Vorwerk und das Rittergut Mechelgrün untern Teils aus. Deren Herrschaft erstreckte sich auf 31 besessene Mann und zwei Häusler im Jahr 1583. Nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) gab es 32 besessene Mann im Ort, die 3 1⁄6 Hufen zu je 30 Scheffel bewirtschafteten und anteilig dem Landesfürsten und dem ortsansässigen Rittergut unterstanden.

Im Zuge der Landgemeindeordnung erhielt Tirpersdorf einen Gemeinderat, der am 26. März 1839 gewählt wurde. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ist zudem eine Feuerwehr im Ort überliefert. Etwa 1860 gab es zudem erstes Gewerbe in Tirpersdorf, um die Jahrhundertwende eröffneten immer mehr Geschäfte und Betriebe im Ort. Im Jahr 1900 erstreckte sich um das Platzdorf Tirpersdorf eine 479 Hektar große Gelängeflur, die von der Bevölkerung des Dorfes landwirtschaftlich genutzt wurde. Im gleichen Jahr löste sich die Gemeinde kirchlich von Theuma und errichtete zwei Jahre später ein eigenes Pfarrhaus.[9] Ab 1910 entwickelte sich Vereinswesen in Tirpersdorf, beispielsweise vertreten durch Radfahrvereine und einen Frauenturnbund. Einen Frauenverein gab es in Tirpersdorf bereits seit 1880. Während des Ersten Weltkrieges starben 22 Tirpersdorfer.[10]

Die Einwohnerzahl stieg stetig: 1834 waren es noch 505, im Jahr 1890 schon 757 und 1925 1012 Menschen. Von diesen knapp über 1000 Personen gehörte die überwiegende Mehrheit der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde im Ort an. Katholisch waren 15 Menschen, 13 waren anderer oder keiner Konfession.[11] Ein Adressbuch aus dem Jahr 1929 führt Tirpersdorf betreffend 282 Einträge.[12]

Nach dem Zweiten Weltkrieg, der in Tirpersdorf 65 Menschenleben forderte, kam Sachsen in die Sowjetische Besatzungszone und später zur DDR. Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Brotenfeld nach Tirpersdorf.[13] Die historisch gewachsene Zugehörigkeit zu Oelsnitz blieb auch nach der Gebietsreform 1952 erhalten, die Tirpersdorf dem Kreis Oelsnitz im Bezirk Karl-Marx-Stadt (vormals Chemnitz) zuordnete. Das bäuerliche Leben in Tirpersdorf wurde nun nach dem Prinzip der Landwirtschaft in der DDR ausgerichtet, es kam unter anderem zur Enteignung von sechs Betrieben.

Ab 1951 wurde in Tirpersdorf wieder Wolframit abgebaut. Dieser Rohstoff war schon während des Ersten Weltkrieges für Rüstungsprojekte wertvoll und schaffte Arbeit im Ort. Das Bergwerk blieb bis 1957 in Betrieb.[14] In der DDR-Zeit kam es zu einigen Neubauten in Tirpersdorf, heute noch am bedeutendsten ist das 1979 eröffnete Tirpersdorfer Freibad.[10] Es verfügt über ein Schwimmbecken mit einer kleinen Rutsche und einen Kinderspielplatz.[15]

Nach der Deutschen Wiedervereinigung kam Tirpersdorf zum wiedergegründeten Freistaat Sachsen. Da die Gemeinde mit ihren knapp 900 Einwohnern[4] zu klein war, um weiterhin eigenständig bleiben zu können, schloss sie sich mit Wirkung zum 1. Januar 1994 mit den Gemeinden Droßdorf und Lottengrün sowie ihren Ortsteilen zusammen.[16] Seitdem hat Tirpersdorf acht Gemeindeteile. Die folgenden Gebietsreformen in Sachsen ordneten Tirpersdorf 1994 dem Vogtlandkreis (Kfz-Kennzeichen: V) zu, der 2008 um die ehemals kreisfreie Stadt Plauen vergrößert wurde.

Am 25. Dezember 1998 gründeten die Gemeinden Bergen, Theuma, Werda und Tirpersdorf den Verwaltungsverband Jägerswald mit Sitz in Tirpersdorf.[17] Über einen Zusammenschluss der vier Gemeinden zu einer größeren wurde seitdem öfter diskutiert.[18]

Entwicklung der Einwohnerzahl

Die folgende Tabelle zeigt die Einwohnerzahlen der Landgemeinde Tirpersdorf nach dem jeweiligen Gebietsstand.[11][19] Sprünge ergeben sich damit durch die Eingemeindungen in den Jahren 1950 und 1994. Alle Zahlen von 1964 an beziehen sich auf den 31. Dezember des jeweiligen Jahres.

Jahr Einwohner
1834 0505
1871 0742
1890 0757
1910 1010
1925 1012
1933 1030
1939 1018
1946 1206
Jahr Einwohner
1950 1317
1964 1166
1990 0966
1993 0971
1994 1609
1996 1617
1998 1641
2000 1606
Jahr Einwohner
2002 1586
2004 1556
2006 1492
2008 1433
2010 1429
2012 1413
2014 1402

Im Jahr 1910 lebten bei einer Bevölkerungszählung erstmals mehr als 1000 Menschen in Tirpersdorf. Rund 70 Jahre zuvor war es noch die Hälfte. Bis 1946 steig die Einwohnerzahl auf 1206 und durch die Eingliederung von Brotenfeld auf 1317 im Jahr 1950. In der DDR ging die Bevölkerungszahl wieder zurück, 1964 lebten noch 1166 Menschen in der Gemeinde, 1990 waren es nur noch 966. Erst durch die beiden Eingemeindungen 1994 stieg die Einwohnerzahl der Gemeinde wieder über 1000. Der Einwohnerhöchststand wurde Ende der 1990er Jahre erreicht, seitdem hat die Gemeinde schon wieder über 200 Einwohner verloren. Von den 1413 Einwohnern am 31. Dezember 2012 waren 705 männlich und 708 weiblich.

Politik
Stadtrat und Bürgermeister

Gemeinderatswahl 2014[20]
Wahlbeteiligung: 50,6 %

 %9080706050403020100

85,5 %5,1 %9,4 %

PWGGrüneLinkeVorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

Parteiunabhängige Wählergemeinschaft (PWG): 11 Sitze
LINKE: 1 Sitz

Ehrenamtlicher Bürgermeister Tirpersdorfs ist Reiner Körner. Er wurde im Juni 2015 wiedergewählt.[21]

Auf Landesebene zählt die Gemeinde zum Wahlkreis Vogtland 2, bei Bundestagswahlen liegt die Gemeinde im Bundestagswahlkreis Vogtlandkreis, der dem Landkreisgebiet entspricht.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wie in vielen anderen Städten Sachsens war Tirpersdorf beginnend zum Ende des 19. Jahrhunderts ein Standort der Textilindustrie. So entwickelte sich schon früh eine Stickerei im Ort. Heute sind noch drei Tirpersdorfer Unternehmen in der Textilbranche tätig: die Stickerei Pfeiffer, die Edi Michel Weberei GmbH und die Vogtländische Heimtextilien GmbH. In letzterem Betrieb sind etwa 50 Mitarbeiter beschäftigt.[22] Die übrige Unternehmenslandschaft der Gemeinde besteht aus kleinen Handwerksbetrieben und Dienstleistungsunternehmen sowie Gastronomie.[23]

Verkehrlich wird Tirpersdorf durch drei Staatsstraßen erschlossen. Die Staatsstraße 312 verbindet die Gemeinde mit Theuma und der Bundesstraße 169 östlich von Plauen. In die andere Richtung führt die S 312 nach Oelsnitz und dort zur Bundesstraße 92. Über diese Bundesstraße ist die Auffahrt auf die Bundesautobahn 72 (Hof–Leipzig) möglich, die zwischen Plauen und Tirpersdorf etwa in Nord-Süd-Richtung verläuft. Auch die Staatsstraße 303 führt nach Oelsnitz, aber auch über Werda in Richtung Falkenstein/Vogtl. Die Staatsstraße 315 verläuft ausschließlich durch Tirpersdorfer Gemeindegebiet und verbindet Schloditz mit Droßdorf, Lottengrün und Tirpersdorf.

Der Ortsteil Lottengrün hatte bis 1970 einen Bahnhof an der Bahnstrecke Herlasgrün–Oelsnitz. Dort zweigte eine als Industriebahn für die Theumaer Schieferbrüche angelegte Nebenbahn ab, die später bis Plauen verlängert wurde. Der Verkehr wurde auch hier 1970 eingestellt.

Kultur

Im Vereinsleben sind die beiden Sportvereine SSV Tirpersdorf (Fußball, 61 Mitglieder)[24] und TTV 79 Tirpersdorf (Tischtennis) aktiv. Die erste Mannschaft des TTV 79 spielt in der Tischtennis-Bezirksklasse,[25] der SSV Tirpersdorf ist in der Kreisliga tätig. Des Weiteren existiert der Heimatverein Tirpersdorf, der neben Heimatkunde und -pflege auch im Sportbereich tätig ist. Er hat etwa 100 Mitglieder.[26]

Persönlichkeiten
Erich Rammler (1901–1986), Brennstofftechniker, geboren in Tirpersdorf, außerdem seit 1968 Ehrenbürger der Gemeinde[14]
Literatur
Richard Steche: Tirpersdorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 10. Heft: Amtshauptmannschaft Oelsnitz. C. C. Meinhold, Dresden 1888, S. 22.
Weblinks
 Commons: Tirpersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Schloditz – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Brotenfeld – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Tirpersdorf – Quellen und Volltexte
Tirpersdorf im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen