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Geschichte
Troisdorf Anfang des 19. Jahrhunderts
Sieglar – Marktplatz mit Schule, ca. 1915
Herrenhaus der Burg Wissem
Die Friedrich-Wilhelm-Hütte 1853

Troisdorf wird ursprünglich in einer Urkunde der Siegburger Benediktiner-Abtei Michaelsberg aus dem Jahre 1064 als Truhtesdorf bezeichnet.

Die ältesten urkundlich erwähnten Siedlungen im heutigen Stadtgebiet sind aber Eschmar und Sieglar, die bereits 832 genannt werden. Für eine frühe Besiedlung spricht auch der ehemalige Rittersitz Burg Wissem, der heute nahe dem Stadtzentrum am Waldrand liegt.

Die Gemeinde Troisdorf gehörte von 1816 bis 1899 zur Bürgermeisterei Siegburg.

Industrialisierung

Der eigentliche Aufschwung der Stadt begann mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. 1825 gründete der ehemalige Leiter des Bergamtes in Bonn, Windgassen, eine Eisenschmelze am Mühlengraben in der Nähe der Agger-Sieg-Mündung. Diese übernahm 1843 Emil Langen und nannte die Ansiedlung Friedrich-Wilhelms-Hütte, die wiederum 1913 von den Mannstaedt-Werken übernommen wurde.

Die Lage an der rechtsrheinischen Eisenbahnstrecke, an der Siegstrecke und an der Güterzugstrecke nach Speldorf machte Troisdorf in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für Industrieunternehmen interessant. 1887 nahm die Rheinisch-Westfälische Sprengstoff-AG (RWS) unter ihrem Generaldirektor Emil Müller die Zünderfabrik Troisdorf zur Herstellung von Zündhütchen und Sprengkapseln in Betrieb, die später ein Standort der Dynamit Nobel AG wurde.

Von 1951 bis 2002 existierte in den Stadtteilen Spich und Altenrath je eine belgische Kaserne.

Stadtrechte

Am 23. März 1952 erhielt Troisdorf im Rahmen eines feierlichen Festakts Stadtrechte.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindereform wurden am 1. August 1969 die Ortschaften der Gemeinde Sieglar (Bergheim, Eschmar, Kriegsdorf, Müllekoven, Oberlar, Sieglar und Spich) sowie die Ortschaften Friedrich-Wilhelms-Hütte (vorher Amt Menden) und Altenrath (vorher Amt Lohmar) neue Ortschaften der Stadt Troisdorf.[3]
Bis dahin standen sowohl die Zünderfabrik RWS als auch der Bahnhof Troisdorf flächenmäßig zu 7 bzw. 6 Zehntel (Stand 1924) in der Gemeinde Sieglar (in Oberlar). Mehrfaches Bestreben ab 1906 der Stadt Troisdorf Oberlar (samt Steuereinnahmen) einzugemeinden blieb bis 1969 erfolglos.[4]
1999 entstanden durch Teilungen noch die Stadtteile Troisdorf-West und Rotter See.

Einwohnerentwicklung

Bis in das 19. Jahrhundert hatte Troisdorf nur wenige hundert Einwohner. Erst mit der Industrialisierung im 20. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1895 erst 2.825 Menschen in dem Ort, so waren es 1968 bereits 18.000. Durch zahlreiche Eingemeindungen am 1. August 1969 stieg die Bevölkerungszahl auf 48.837. Am 30. Juni 2005 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Troisdorf nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 74.613 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Datum Einwohner
3. Dezember 1861(1) 1.282
2. Dezember 1895(1) 2.825
1. Dezember 1905(1) 4.700
1. Dezember 1910(1) 5.939
16. Juni 1925(1) 9.400
16. Juni 1933(1) 9.800
17. Mai 1939(1) 11.180
29. Oktober 1946(1) 11.679
13. September 1950(1) 13.229
Datum Einwohner
25. September 1956(1) 15.300
6. Juni 1961(1) 16.400
31. Dezember 1965 17.532
27. Mai 1970(1) 51.271
31. Dezember 1975 56.402
31. Dezember 1980 58.618
31. Dezember 1985 60.981
25. Mai 1987(1) 60.079
31. Dezember 1990 64.430
Datum Einwohner
31. Dezember 1995 68.778
31. Dezember 2000 72.678
31. Dezember 2005 76.596
31. Dezember 2006 76.714
30. Juni 2007 76.707
31. Dezember 2010 76.987
31. Dezember 2011 77.286
30. Juni 2012 77.016

(1) Volkszählungsergebnis

Zur jetzigen Einwohnerzahl gehören Personen, die ihren zweiten Wohnsitz in Troisdorf haben. Troisdorf hat mit 8.652 ausländischen Einwohnern einen Migrantenanteil von 11 % an der Gesamtbevölkerung. In Troisdorf besteht weiterhin ein Frauenüberschuss mit 39.123 Frauen gegenüber 37.864 Männern.[5]

Politik
Stadtrat

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 hatte folgendes Ergebnis:[6]

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2014
Sitze
2014
 %
2009
Sitze
2009
Wahldiagramm
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 41,4 22 43,6 22

Stadtratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 50,01 % (2009: 48,07 %)

 %50403020100

41,3632,688,013,395,041,493,611,642,77

CDUSPDGrüneFDPLinkeUWGAfDPiratenSonst.
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4  -6

-2,21
+1,79-2,78-4,08+1,54-0,69+3,61+1,64+1,17
CDUSPDGrüneFDPLinkeUWGAfDPiratenSonst.

SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 32,7 17 30,9 15
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 8,0 4 10,8 5
FDP Freie Demokratische Partei 3,4 2 7,5 4
LINKE Die Linke 5,0 3 3,5 2
UWG Regenbogen Unabhängige Wählergemeinschaft für Bürgerrechte Troisdorf REGENBOGEN 1,5 1 2,2 1
Volksabstimmung Ab jetzt…Demokratie durch Volksabstimmung, für Demokratie durch Volksabstimmung 0,9 0 1,6 1
TBU Troisdorfer Bürgerunion 1,0 0 Troisdorfer Rathaus
AfD Alternative für Deutschland 3,6 2
Hasselmann Einzelbewerber 0,2 0
BIG Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit 0,7 0
Piraten Piratenpartei 1,6 1
gesamt 100,0 52 100,0 50
Wahlbeteiligung in % 50,0 48,1

Stadthalle Troisdorf
Bürgermeister
1948–1951: Wilhelm Hamacher (Zentrum)
1960–1969: Bruno Heimansberg (CDU)
1969–1975: Josef Ludwig (CDU)
1975–1993: Hans Jaax (SPD)
1993–1998: Uwe Göllner (SPD)
1998–1999: Walter Bieber (SPD)

hauptamtlich:

1999–2009: Manfred Uedelhoven (CDU)
seit 21. Oktober 2009: Klaus-Werner Jablonski (CDU)
Wappen

Blasonierung: „In Silber zwei schwebende, miteinander verbundene schwarze Stäbe in Form des Großbuchstabens T, an den Enden des Querstabs je eine rote, des Längsstabs je eine blaue Kugel.“
Wappenbegründung: Das Wappen wurde nach der Gemeindereform neu gestaltet. Es stellt die Initiale T der Stadt dar. Die vier Kugeln stehen für die Gemeinden, aus denen das heutige Troisdorf entstand. Das T erinnert an ein Molekül in Anlehnung an die chemische Industrie der Stadt.

Logo
Neueres Logo der Stadt Troisdorf

Troisdorf verfügt über ein Logo, das das Wappen teilweise ersetzt. Es besteht aus mehreren Kugeln, die die Lage der Stadtteile und deren Größe symbolisieren sollen.

Städtepartner- und Patenschaften
Frankreich Évry in Frankreich seit 1972
Belgien Genk in Belgien seit 1990
Deutschland Heidenau in Sachsen seit 1990
Vereinigtes Konigreich Redcar and Cleveland im Vereinigten Königreich seit 1990
Griechenland Kerkyra auf Korfu in Griechenland seit 1996
China Volksrepublik Nantong in China seit 1997
Kosovo Mushtisht im Kosovo seit 2001
Turkei Özdere in der Türkei seit 2004
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Troisdorfer Stadttor
Museen
Bilderbuchmuseum in der Burg Wissem. Das einzige Bilderbuchmuseum in Europa.
Fischereimuseum in Bergheim. Ein 2010 von der Fischerei-Bruderschaft zu Bergheim an der Sieg gebautes Museum, das die Geschichte der Zunft und des Ortes präsentiert.
Kunststoffmuseum Troisdorf auf dem HT-Gelände. Geschichte der Kunststoffregion Troisdorf, in der die Kunststofffenster und die ersten PVC-Bodenbeläge entwickelt wurden.
Museum für Stadt- und Industriegeschichte (Musit) Troisdorf an der Burg Wissem.
Das Portal zur Wahner Heide an der Burg Wissem.
Bauwerke
Teilweise Verkleidung der Kaiserbauruine durch Bilder des Künstlers HA Schult
Burg Wissem
Seit 1982 befindet sich auf Burg Wissem das Bilderbuchmuseum. Nach dem Umbau im Rahmen der Regionale 2010 beheimatet die Anlage außerdem das Portal zur Wahner Heide, das Museum für Stadt- und Industriegeschichte Troisdorf (MUSIT), das Lernprojekt KennenLernenUmwelt (KLU), das Standesamt, die Kreativwerkstatt, den Heimat- und Geschichtsverein, die Heinz Müller Stiftung und eine Touristeninformation.
Kaiserbauruine
Dieses nicht fertiggestellte Hotel war von 1973 bis zur Sprengung am 13. Mai 2001 ungewolltes Wahrzeichen von Troisdorf an der A 59.
Troisdorfer Stadttore
Zwei von Joachim Bandau und Victor Bonato 1984 entworfene Edelstahlkonstruktionen mit transparenten, spiegelnden und wasserüberlaufenen Glasflächen, die sich am Anfang und Ende der Fußgängerzone befinden.
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Troisdorf und Liste der Stolpersteine in Troisdorf
Parkanlagen

Die Stadt hat auf ihrer gesamten Fläche etliche geschützte oder naturbelassene Gebiete, die von den Bürgern Troisdorfs und anderer Städte im Umkreis als Naherholungsgebiete genutzt werden.

Die Gierseilfähre bei Bergheim
Die Siegaue befindet sich an der Siegmündung. Bei Hochwasser wird die Aue zu einer Wasserlandschaft mit immensen Ausmaßen. In trockenen Zeiten beherbergt die Siegaue viele Vogelarten, die diese als Brutgebiet nutzen. Aber auch für die Naherholung ist gesorgt. Neben vielen Rad- und Wanderwegen, die zur Erkundung der Siegaue und des nahen Rheinufers einladen, liegt kurz vor der Siegmündung die Gaststätte Zur Siegfähre mitsamt der namensgebenden Fähre. Dieser Ort ist weit über die Grenzen Troisdorfs bekannt.
Auch im Ortsteil Spich gibt es einen großzügig angelegten Park, der unmittelbar an die Wahner Heide grenzt. Am Rand des Parks befindet sich das Haus Broich und das Spicher Bürgerhaus.
Der Waldpark befindet sich in Troisdorf-Mitte. Um einen Teich, in dem einst prächtige Goldfische lebten, liegen Wanderwege und Tiergehege.
Ein weiterer Park befindet sich im Stadtteil Friedrich-Wilhelms-Hütte. Er beinhaltet neben Grünflächen verschiedene Spielmöglichkeiten, eine Skateanlage sowie einen Festplatz der für Flohmärkte und Zirkuszelte genutzt wird. Angrenzend liegt zum einen das Stadtteilhaus, in dem das Jugendamt verschiedene Beratungsmöglichkeiten bietet, zum anderen eine Kleingartenanlage der Anwohner, sowie ein pädagogisch betreuter Abenteuerspielplatz.
Im Naturschutzgebiet Wahner Heide lag der Schießplatz Wahn, zuletzt Truppenübungsplatz für die belgischen Streitkräfte, die lange Jahre in Troisdorf stationiert waren. Teilweise ist sie heute noch Übungsplatz der Bundeswehr, aber großteils für Wanderer frei zu nutzen. Auf den befestigten Wegen kann man die Wahner Heide wunderbar erkunden. Das Verlassen der Wege ist allerdings sowohl aufgrund der Munitionsbelastung als auch zum Schutz der Landschaft verboten. Die Heidelandschaft beherbergt eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere.
Naturdenkmäler
Hohlstein in Spich
Eibe im Ortsteil Sieglar (Larstraße 120–130)[7]
Hohlstein in der Hohlsteinstraße im Stadtteil Spich
Boxhohn-Eiche in Altenrath
Sport

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Das Aggerstadion, Spielstätte der Sportfreunde Troisdorf

In Troisdorf gibt es zahlreiche Sportvereine. Zu den bekannteren gehören:

der American-Football-Verein Troisdorf Jets, der in der Regionalliga NRW spielt,
Eishockey-Regionalligist EHC Dynamite Troisdorf,
Sportfreunde Troisdorf 05, deren A- und B-Jugend 2013/2014 in der jeweiligen Mittelrheinliga (zweithöchste Spielklasse der Junioren) spielen, die 1. Mannschaft der Senioren ist in der Spielzeit 2014/2015 aus der Landesliga abgestiegen und spielt 2015/2016 in der Bezirksliga,
Fußball-Landesligist 1. FC Spich,
TTC Rot-Weiß Oberlar 1938 e. V., erster und ältester Tischtennis-Verein im Rhein-Sieg-Kreis,
Tischtennis-Club Troisdorf 1969 e. V.,

Weitere Sportvereine sind:

Karate Dojo Ochi Troisdorf e. V.
der Box-Club Troisdorf 48 e. V.
die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Ortsgruppe Troisdorf e. V.
die Funkamateure des DARC e.V. Ortsverband G27 Troisdorf.
Gardetanzsportvereine wie:
TC Altenrather Sandhasen 1992 e. V
TC Blau-Weiß Troisdorf 1971 e. V.
TC Burggarde Spich e. V.
TC Fidele Sandhasen Oberlar
De Höppebeenche der KG Grün-Weiß Bergheim
TSC Rhein-Sieg Garde 1994 e. V.
der Handballverein HSV Troisdorf e. V.
der Hockeyverein HTC Schwarz Weiß Troisdorf e. V.
die Leichtathletikvereine Troisdorfer Leichtathletik Gemeinschaft und LAZ Puma Troisdorf/Siegburg
das Jazz und Modern Dance Ballett der Jazz Devils Dance Company
der Radsportverein RV Blitz Spich 1908 e. V.
der 1. Schachklub Troisdorf
der Tauchsportverein Sub-Aqua-Club Troisdorf e. V.
der Tennisclub TC-Spich und weitere Tennisvereine
der Troisdorfer Schwimmverein 1923 e. V. – Wasserfreunde Blau-Weiß
die Turnvereine Troisdorfer Turnverein 1891 e. V., Sieglarer Turnverein 1897 e. V., Turnverein 1909 e. V. Bergheim/Sieg
Kulinarische Spezialitäten

Eine kulinarische Spezialität ist das Troilsch (in Anlehnung an Kölsch), sowie das TroPi (Pils) und auch ein Troisdorfer Weizenbier. Ursprünglich wurden diese Biersorten im „Brauhaus“ im damaligen Bürgerhaus gebraut. Nach Umzug und Neueröffnung im Jahre 2012 firmiert die Gaststätte nun unter dem Namen „Bierhaus“, die Biere werden nun außerhalb Troisdorfs gebraut.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Straßenverkehr

Troisdorf ist über die Bundesautobahn 59 sowie über Zubringer zur Bundesautobahn 3 an das Fernstraßennetz angebunden. Durch das Stadtgebiet verläuft die Bundesstraße 8. Die südöstliche Grenze zu Siegburg bildet die Bundesstraße 56.

Die seit Jahrzehnten geplante Verlängerung der Landesstraße 332, als Umgehungsstraße für Teile von Sieglar bzw. Eschmar, existierte lange Zeit nur auf Plänen. Bereits in den 1980er Jahren war das Planfeststellungsverfahren, kurz vor dessen Abschluss aufgrund von Verfahrensfehlern, für nichtig erklärt worden, so dass diese Prozedur erneut sämtliche Stadien durchlaufen musste. Bei der Neuauflage des Verfahrens wurde auch die Lage der Trasse geändert, um geänderten Ansprüchen an den Lärmschutz Rechnung zu tragen; speziell wurde die Trasse deutlich nördlicher zur Eschmarer Gartenstadt verlegt. Da die Trasse seit Jahrzehnten für den Bau freigehalten wurde, kann nach Abschluss und Rechtskräftigkeit des Verfahrens sofort mit dem Bau begonnen werden; die notwendigen Finanzmittel stehen dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zur Verfügung.[8]
Im November 2010 erklärte die Bezirksregierung Köln, dass das Planfeststellungsverfahren für den ersten Bauabschnitt der Ortsumgehung zwischen der alten Trasse der Landesstraße 332 bis zur Kreisstraße 29 n sofort vollzogen werden kann. Damit ist Baurecht gegeben.[9]

In der Stadt waren am 1. Januar 2012 45.525 Kraftfahrzeuge zugelassen, darunter 38.633 Pkw.[10]

Eisenbahnverkehr
Troisdorfer Bahnhof

Im Bahnhof Troisdorf teilt sich die von Köln kommende Eisenbahnstrecke in die Siegstrecke nach Siegen und die Rechte Rheinstrecke nach Neuwied. Im Regionalverkehr gibt es auf der Siegstrecke stündlich eine Fahrt der Linie RE 9. Auf der Rechten Rheinstrecke werden in Gestalt der Linien RE 8 und RB 27 zwei Fahrten pro Stunde bis Koblenz angeboten, wobei nur die Linie RE 8 den Flughafen Köln/Bonn mit dem Bahnhof Troisdorf verbindet. Neben dem Troisdorfer Bahnhof und der Station in Spich gibt es im Stadtteil Friedrich-Wilhelms-Hütte einen weiteren Haltepunkt, der an der Rechten Rheinstrecke liegt. Dieser Halt wird nur von der Regionalbahn-Linie RB 27 angefahren.

Die S-Bahn-Linie S 12 fährt dreimal pro Stunde von Köln kommend nach Hennef, und darüber hinaus einmal weiter bis Au(Sieg) in der Gemeinde Windeck. Die Linie S 13 ab Köln bindet im gleichen Takt den Flughafen Köln/Bonn an und endet grundsätzlich in Troisdorf, verkehrt jedoch alternativ als Linie S 19 weiter nach Hennef, bzw. darüber hinaus nach Windeck. Alle S-Bahnen halten am Bahnhof Troisdorf sowie am Haltepunkt Spich.

In der Summe ergibt sich für Troisdorf in Richtung Köln durch Überlagerung von S 12 und S 13/S 19 an Werktagen ein Zehn-Minuten-Takt. Der Regionalverkehr bietet insgesamt mindestens weitere drei Verbindungen pro Stunde. Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main verläuft ebenfalls durch Troisdorf, jedoch ohne Möglichkeit des Fahrgastwechsels. Diese ist am benachbarten Bahnhof Siegburg/Bonn gegeben.

Im Rahmen der Errichtung der Schnellfahrstrecke wurden die Bahnsteige erneuert und erhöht, der Bahnsteigtunnel zur barrierefreien Nutzung mit Aufzügen ausgestattet. Das Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1969[11] wird 2017 abgerissen, an seiner Stelle entsteht ein wesentlich größeres, sechsgeschössiges Geschäftshaus mit Hotel.[12]

Busverkehr

Im ÖPNV von Troisdorf gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS). Seit 2014[13] verkehren die acht Stadtbuslinien der Rhein-Sieg-Verkehrs-Gesellschaft an Werktagen grundsätzlich im Zwanzig-Minuten-Takt, mit Augenmerk auf Anschlüsse an die S-Bahnen in Troisdorf Bahnhof und am Haltepunkt Spich. Wichtigste Busverbindung ist die Linie 501, Siegburg Bf – Troisdorf Bf – Niederkassel – Lülsdorf; sie fährt ab Lülsdorf in Köln weiter als Linie 164 über Langel und Zündorf bis Wahn Bf.[14]

Airbus Troisdorf

Im Fernbus-Verkehr hielten im Jahr 2016 Busse der Marke Flixbus auf einer Linie zwischen Amsterdam und Wien in Troisdorf.[15] Der Halt wurde vom 28. April bis zum Juni und ab 25. August bis zur Einstellung am 7. November 2016[16] bedient.

Flugverkehr

Der Flughafen Köln/Bonn liegt teilweise auf Troisdorfer Stadtgebiet. Mit dem Auto ist er über die A 59 in ca. 15 Minuten zu erreichen und via Zug mit den Linien RE 8, S 13 und S 19, die vom Troisdorfer Bahnhof bis zum Flughafen 8 bis 10 Minuten benötigen. Durch die Nähe zum Flughafen sind Teile von Troisdorf durch Fluglärm belastet. Das Für und Wider eines Nachtflugverbots beschäftigt nicht nur die Troisdorfer Gremien seit mehreren Jahren.

Der Airbus A320-200 der Deutschen Lufthansa mit der Registrierung D-AIPM trägt den Namen Troisdorf.

Ansässige Unternehmen

In Troisdorf sind sowohl Unternehmen der chemischen Industrie wie Dynamit Nobel, HT Troplast, die Evonik Degussa GmbH (vormals Hüls Troisdorf), Orica Mining Services und der Tiefzieh-Kunststoffverpackungshersteller silver plastics, als auch aus der Stahlindustrie wie der Spezialprofilhersteller Mannstaedt-Werke ansässig. Ein weiterer Bereich ist der Maschinenbau mit dem Unternehmen Reifenhäuser Gruppe. Durch die kurze Entfernung zum Flughafen Köln/Bonn haben sich mehrere Logistik-Unternehmen in Troisdorf angesiedelt; so hat die Fluggesellschaft Arcus-Air dort ihren Sitz und das Briefzentrum 53 der Deutschen Post AG liegt im Troisdorfer Stadtteil Spich. Das „Service Center“ von Happy Digits hatte ebenfalls seinen Sitz in Spich. Der Logistikkonzern DHL hat sich mit seinem Entwicklungszentrum (DHL Innovationcenter) ebenfalls in Troisdorf niedergelassen. Formel D ist ein international tätiger Dienstleister der Automobil- und Zuliefererindustrie, der hier seinen Hauptsitz hat.

In Troisdorf gibt es folgende Gewerbegebiete:

Airport Gewerbepark Junkersring
Gewerbepark Camp Spich
Industriepark Troisdorf-Mitte
Spich, Belgische Allee
Spich, Biberweg
Spich, Langbaurghstraße/Redcarstraße
Spich, Luxemburger Straße / Rotter Viehtrift
Oberlar, Auf dem Schellerod
Friedrich-Wilhelms-Hütte, Josef-Kitz-Straße/Speestraße
Bergheim, Glockenstraße
Bildung

In Troisdorf gibt es dreizehn Grundschulen, zwei Hauptschulen, zwei Realschulen, zwei Gymnasien, zwei städtische Gesamtschulen, darunter die Europaschule Troisdorf, sowie zwei Förderschulen. Die Hauptschule Geschwister-Scholl-Schule, die Korczak-Realschule und das Heinrich-Böll-Gymnasium bilden das Sekundarstufenzentrum in Sieglar und werden teilweise in Ganztagsform betrieben. Eine Mensa ist im Gebäude der Haupt- und Realschule integriert. Die Haupt- und Realschule bilden keine neuen Eingangsklassen mehr und werden in eine Gesamtschule umgewandelt.[17]

Im Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises, das sich ebenfalls im Schulzentrum Sieglar befindet, werden Berufsschüler verschiedener Ausbildungszweige unterrichtet. Hier finden sich Fachoberschulen und höhere Berufsfachschulen sowohl technischer als auch sozialer Fachrichtungen. An den Fachschulen werden neben Sozialpädagogen auch Techniker der Fachrichtung Maschinenbau und Kunststoff- und Kautschuk-Technologie in Voll- und Teilzeitform ausgebildet. An der Fachschule für Sozialpädagogik kann seit 2007 auch die allgemeine Hochschulreife (AHR) erworben werden.

Troisdorf betreibt eine Musikschule und zusammen mit Niederkassel eine Volkshochschule.

Des Weiteren befindet sich in Troisdorf ein Ausbildungszentrum der DB Training.

Persönlichkeiten
Im heutigen Stadtgebiet geborene Personen
Vor 1900
Johann Lair (1476–1554), auch genannt John Siberch (hergeleitet von seinem Wohnort Siegburg), gründete 1520 die Universitätsdruckerei in Cambridge (England)
Gerhard Romilian von Kalcheim, gen. Leuchtmar (1589–1644), Jurist und Diplomat
Wilhelm Mülhens (1762–1841), Parfümeur und Firmengründer von 4711
Eugen von Loë (1839–1911) preußischer Landrat
Eduard Heinrich Knackfuss (1855–1945), Priester und Maler
Walther August Langen (1857–1912), Bankier und Industrieller
Wilhelm von der Nahmer (1858–1938) war deutscher Ingenieur und Kaufmann
Wilhelm Hamacher (1883–1951), Politiker (Zentrumspartei), MdB, Vertreter des Rheinlandes im Reichsrat, Kultusminister von Nordrhein-Westfalen, Parteivorsitzender
Josef Hoegen (1898–1973), Gestapo-Beamter in Köln
1900 bis 1950
Heinz Lohmar (1900–1976), Maler und Grafiker
Karl Johannes Heyer (1904–1995), katholischer Priester und Autor
Franz Ronig (* 1927), römisch-katholischer Priester, Theologe und Kunsthistoriker.
Günter Nöfer (1928–2000), Politiker und Landtagsabgeordneter (CDU); von 1964 bis 1970 stellvertretender Verfassungsrichter des Landes Nordrhein-Westfalen
Paul Heuser (* 1929), Musiker, Chor- und Orchesterdirigent
Hans Jaax (1933–2000), Politiker und Landtagsabgeordneter (SPD)
Wilhelm G. Jacobs (* 1935), Philosoph
Siegfried Hinterkausen (* 1938 in Altenrath), Schriftsteller
Wilfried Kohlars (* 1939), Fußballspieler
Uwe Göllner (* 1945), Bundestagsabgeordneter (SPD) (12. Februar 1996 bis 18. September 2005) und ehemaliger (ehrenamtlicher) Bürgermeister Troisdorfs (1993 bis 1998)
Walter Bieber (1948–2017), Politiker der SPD, letzter ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt
Hermann-Josef Sausen (* 1950), Diplomat und ehemaliger Botschafter in Island und Panama
1950 bis 2000
Rolf „Rocco“ Klein (1951–2015) deutscher Gitarrist, Komponist und Produzent
Günter Assenmacher (* 1952 in Sieglar), Offizial des Erzbistums Köln
Norbert Stöbe (* 1953), Übersetzer und Science-Fiction-Schriftsteller
Jürgen Becker (* 1953), Jurist und seit November 2009 Beamteter Staatssekretär
Robert Theodor Betz (* 1953), Psychologe und Autor
Uwe Friedl (* 1955) Politiker und Bürgermeister von Euskirchen
Udo Hesse (* 1955), Fotograf
Heinz-Peter Behr (* 1955), Diplomat und Botschafter in Ungarn
Manfred Krupp (* 1956) Journalist und seit dem 1. März 2016 Intendant des Hessischen Rundfunks
Josef Esch (* 1956), Betreiber von Immobilienfonds in Zusammenarbeit mit der Privatbank Sal. Oppenheim
Joachim Zünder (* 1956), Schriftsteller
Hans-Jürgen Petrauschke (* 1956), Politiker (CDU), seit 2009 Landrat des Rhein-Kreises Neuss, zuvor Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss
Gabriele Heider (* 1956) bildende Künstlerin
Hermann-Josef Scheidgen (* 1957), Theologe und Historiker
Stefan Demary (1958–2010), Konzeptkünstler
Tom Buhrow (* 1958), Journalist
Reinhold Becker (* 1959) deutscher Schwimmer
Michael Boddenberg (* 1959), seit dem 5. Februar 2009 Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten
Achim Tüttenberg (* 1959), Abgeordneter für die SPD im Landtag von Nordrhein-Westfalen
Jörg Bendix (* 1961), physischer Geograph und Professor an der Universität Marburg
Udo Kragl (* 1961), Chemiker und Biotechnologe, Professor für Technische Chemie an der Universität Rostock
Robert Walterscheid-Müller (* 1962) ehemaliger Automobilrennfahrer
Elisabeth Winkelmeier-Becker (* 1962), Politikerin der CDU und seit dem 18. September 2005 Mitglied im Deutschen Bundestag
Jürgen Peiffer (* 1963), Jazzschlagzeuger und Komponist
Frank Baquet (* 1964 in Troisdorf-Sieglar), zeitgenössischer, freischaffender Fotokünstler
Klaus Pipke (* 1964), Bürgermeister der Stadt Hennef (Sieg)
Christoph Brüske (* 1965), Kabarettist und Moderator
Michael Strempel (* 1965), Journalist, Auslandschef Fernsehen des WDR
Christiane Florin (* 1968), Politikwissenschaftlerin und Journalistin
Michael Rathmann (* 1968), Althistoriker
Michael Dorth (* 1971), Musiker, Produzent und Songwriter
Cora Irsen (* 1974) deutsche Pianistin, Moderatorin und Veranstalterin
Rouven Costanza (* 1975), Schauspieler und Theaterregisseur
Malte Sebastian Pufpaff (* 1976), Kabarettist, Moderator und Entertainer
Dennis Rödder (* 1979), Biologe und Leiter der herpetologischen Sektion des Museums Alexander Koenig
Benjamin Kugel (* 1979), Fitnesstrainer
Sven Lehmann (* 1979 in Sieglar), Politiker, Landesvorsitzender der Grünen NRW, bis 2002 wohnhaft in Troisdorf-Spich
Şirvan-Latifah Çakici (* 1980), Politikerin kurdischer Herkunft
Jeannine Michaelsen (* 1981), Fernseh- und Radiomoderatorin
Max Hoff (* 1982), Kanusportler, der sowohl Wildwasser als auch Flachwasser fährt
Saša Kekez (* 1983), Schauspieler
Christian Seel (* 1983), Schachspieler
Sophie Moser (* 1984), Geigerin und Schauspielerin
Matthias Hummel (* 1984), Fußballspieler
Jessica Richter (* 1985), Schauspielerin
Anne Menden (* 1985), Schauspielerin
Martin Ulrich (* 1985), Kanute
Lena Schöneborn (* 1986), Olympiasiegerin 2008 im Modernen Fünfkampf
Katharina Gebauer (* 1987), Erzieherin und Politikerin (CDU)
Sabine Lisicki (* 1989), Tennisspielerin
Maik Blankart (* 1992), Eishockeyspieler
Mario Engels (* 1993), Fußballspieler
Mitchell Weiser (* 1994), Fußballspieler
Sinan Bakış (* 1994), Fußballspieler
Malcolm Cacutalua (* 1994), Fußballspieler
Mit der Stadt verbundene Personen
Emil Langen (* 1824 in Solingen; † 1870 in Salzgitter), von 1846 bis 1867 Direktor der Friedrich-Wilhelms-Hütte, den heutigen Mannstaedt-Werken
Johann Albert Sawinsky (* 1884 in Siegburg; † 1960 in Krekel) war ein deutscher Unternehmer.
Carl Niessen (* 1890 in Köln; † 1969 in Troisdorf) war ein deutscher Theaterwissenschaftler.
Lis Böhle (* 1901 in Köln; † 1990 in Troisdorf) war eine deutsche Mundartautorin
Wilhelm Stricker (* 1905 in Neuwied; † 1992 in Troisdorf) war Kommunalpolitiker (CDU) in Troisdorf und zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes
Hermann Richarz (* 1907 in Köln-Poll; † 1985 in Troisdorf) war ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus und nach der Freilassung aus dem Konzentrationslager Dachau Pfarrer in Troisdorf.
Werner Hessenland (* 1909 in Höchst am Main, heute Frankfurt am Main; † 1979 in Troisdorf) war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher
Tonino Guerra (* 1920; † 2012) war ein italienischer Lyriker und Drehbuchautor. Er war von 1944 bis Kriegsende Zwangsarbeiter bei der Dynamit AG.[18]
Paul Schäfer (* 1921 in Bonn; † 2010 in Santiago de Chile), Gründer der ehem. Colonia Dignidad in Chile, arbeitete in Troisdorf u.a. als CVJM-Jugendleiter, siehe P. Schäfer „Erste Tätigkeitsfelder“.
Heinz Murmann (* 1928 in Bayern; † 16. August 2007 in Troisdorf) war ein deutscher Journalist.
Marie-Luise Salden (* 1939 in Elbing, Westpreußen) ist eine zeitgenössische Künstlerin und Museumspädagogin.
Rupert Neudeck (* 1939 in Danzig; † 31. Mai 2016) Journalist, Gründer des Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e. V. und Vorsitzender des Friedenskorps Grünhelme e.V.
Hanno Rheineck (* 1942 in Trier), 5maliger Seniorenweltmeister im Laufen[19]
Peter Haas (* 1940 in Schwarzrheindorf), Gesamtschuldirektor a.D., Autor von Mundarttexten, Aufsätzen und Übersetzungen und Historiker.
Frieder Döring (* 1942 in Dattenfeld), Arzt und Schriftsteller, lebte und praktizierte seit 1974 als Dermatologe in Troisdorf und ist dort Mitglied des Literaturcafés Troisdorf seit 1990.
Lothar Ruschmeier (* 1945 in Minden; † 2012 in Köln) war Oberstadtdirektor der Stadt Köln.
Josef Hawle (* 1948 in München) ist ein deutscher Künstler, Maler und Grafiker
Günter Ollenschläger (* 1951 in Bonn-Beuel), aufgewachsen in Troisdorf (wohnhaft 1951 bis 1971), Wissenschaftsjournalist, Hochschullehrer an der Uniklinik Köln und von 1995 bis 2014 Leiter des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin
Robert Kloos (* 1958 in Dörrebach), Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, lebt in Troisdorf
Andreas Fischer (* 1961 in Bonn), Filmemacher und Fotograf, in Troisdorf aufgewachsen
Lusja Shatalova (* 1963 in Fergana, Usbekistan) ist eine usbekische Designerin und Illustratorin für Kinderbücher.
Matthias Praxenthaler (* 1971), Schriftsteller, in Troisdorf aufgewachsen
Marcus Dahm (* 1977 in Trier), Komponist, Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler
Max Löffler (* 1988 in Halle (Saale)), Politiker, ehemaliger Sprecher der Grünen Jugend, lebte in seiner Jugend in Troisdorf
Roman Lob (* 1990 in Düsseldorf), Musiker, Teilnehmer am Eurovision Song Contest in Baku 2012, arbeitet in Troisdorf
Harry Rowohlt (1945‒2015), „der erste Mensch der ganzen Welt, dem es gelungen ist, sich in Troisdorf zu verlaufen“[20]
Sonstiges

Von 2011 bis 2012 drehte das ZDF die erste Staffel der satirischen Wissenschaftsshow Nicht nachmachen! in einem abrissfertigen Haus in Troisdorf. In sechs Folgen wirkten dort Wigald Boning und Bernhard Hoëcker als Moderatoren.[21]

Literatur
Helmut Schulte: Kleine Geschichte der Stadt Troisdorf. Daten und Fakten. Stadt Troisdorf, 1999.
Peter Paul Trippen: Heimatgeschichte von Troisdorf. Kölner Verlagsanstalt, Köln 1940.
Michael Werling und Marianne Vogt-Werling: Denkmalpflegeplan für die Stadt Troisdorf (= Schriftenreihe des Archivs der Stadt Troisdorf. Band 31). Troisdorf 2010 (als PDF-Dokument auf CD-ROM). 
Weblinks
 Commons: Troisdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website der Stadt Troisdorf
Stadtarchiv Troisdorf
Heimat- und Geschichtsverein Troisdorf
Fischereimuseum Bergheim