Liebe Personaler aus Uelsen:
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  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Uelsen nicht vorenthalten.

Geschichte
Urgeschichte

In den Jahren 2003 bis 2005 und erneut 2016 wurde am Südostrand der Gemeinde das Urnengräberfeld Uelsen freigelegt. Es stellt ein bedeutendes Gräberfeld der späten Bronze- bis frühen Eisenzeit (12. bis 6. Jahrhundert v. Chr.) dar. Die bislang untersuchten Bereiche nehmen rund 8.000 m² ein und enthielten etwa 250 Urnen- sowie Leichenbrandbestattungen. Ein großer Teil der Gräber war von – überwiegend einfachen, aber auch bis zu vierfachen – Kreisgräben umgeben. Die Entdeckung des Urnengräberfeldes im Kontext zu vorhandenen Grabhügeln und dem Goldbecher von Gölenkamp war der Anlass, 2005 in Uelsen eine rekonstruierte bronzezeitliche Gehöftanlage zu errichten, das archäologische Freilichtmuseum Bronzezeithof.

Mittelalter

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Für die Entstehung der Kirche in Uelsen wird das Jahr 800 vermutet. Der Ort war kirchlicher Mittelpunkt der Niedergrafschaft. Die Missionierung erfolgte durch Werenfried, der unter Willibrord in Friesland missionierte. 1131 wurde Uelsen erstmals in einer Urkunde des Bischofs von Utrecht, Andries von Cuijk erwähnt. Der Ort gehörte damals zur Twente (heute Niederlande) und diese wiederum, wie auch Utrecht, zum Heiligen Römischen Reich. Um 1300 stand in Uelsen die Burg des Grafen ten Tooren oder von Thurn, deren Reste in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Synagoge genutzt wurden. Der Ort ging 1312 in den Besitz des Grafen von Bentheim über. In einer päpstlichen Urkunde aus dem Jahr 1327 wird der Hl. Werenfried als Namenspatron der Kirche zu Uelsen angegeben.[2]

Neuzeit

Die Reformation fand in Uelsen von 1544 bis 1597 statt: 1544 wurde das lutherische Bekenntnis eingeführt und 1588 das reformierte Bekenntnis. Unter Kaiser Karl V. wurde 1546 der Grenzverlauf geregelt und Uelsen von den Niederlanden getrennt. Während des Spanisch-Niederländischen Kriegs kam es 1580 im Wald von Uelsen zu schweren Kämpfen.

Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) wirkte sich auch auf Uelsen aus. Die Grafschaft Bentheim war zwar neutrales Land, die Bevölkerung hatte dennoch stark zu leiden. Münsterische, lüneburgerische, hessische und schwedische Truppen bezogen Quartier und erpressten Verpflegung und Habe. Infolge des Kriegs und des Hungers brach 1636 die Pest aus.

1650 wurde das Rathaus erbaut. Als Christoph Bernhard von Galen, Bischof von Münster, 1655 Krieg gegen die Niederlande führte, wurde die Grafschaft erneut von Kriegstruppen durchzogen. 1666 schloss Bernhard von Galen den Frieden von Nordhorn. Nach nur sechs Jahren Frieden griff der Bischof von Münster 1672 erneut die Niederlande an. 1668 trat Graf Ernst Wilhelm zum katholischen Glauben über. Die reformierten Geistlichen ließ er durch katholische ersetzen. Die Grafschafter Pastoren wandten sich an die Niederlande; das Niederländische wurde Kirchensprache und war bis Ende des 19. Jahrhunderts auch Schulsprache. In den Kirchen wurde teilweise noch 1933 auf niederländisch gesungen und gepredigt. Auch der Siebenjährige Krieg (1756–1763) hinterließ seine Spuren in Uelsen.

Im 19. Jahrhundert sank die Einwohnerzahl von 1200 auf 806. Arbeiterfamilien zogen nach Nordhorn und Schüttorf, um in der Textilindustrie Beschäftigung zu finden. Einige Familien wanderten auch nach Holland und Amerika aus. 1921 wurde eine Elektrizitätsgesellschaft gegründet. Der Bau einer Wasserleitung folgte zwischen 1929 und 1931. Uelsen wurde 1974 Sitz der neuen Samtgemeinde Uelsen, der auch die Gemeinden Getelo, Gölenkamp, Halle, Itterbeck, Wielen und Wilsum angehören. 2006 feierte Uelsen mit einer Festwoche das 875-jährige Bestehen der Gemeinde.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Höcklenkamp und Lemke eingegliedert.[3]

Politik
Gemeinderat

Nach den Kommunalwahlen 2011 setzt sich der Uelser Gemeinderat wie folgt zusammen:

Partei Sitze Gewinne/Verluste zu 2006
SPD 9 Sitze −1 Sitz
CDU 7 Sitze +1 Sitz
UWG 1 Sitz +1 Sitz
FDP 0 Sitze −1 Sitz

Bürgermeister

Im November 2016 wurde Hajo Bosch (CDU) zum neuen ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Uelsen gewählt.

Kirchen

In der Gemeinde gibt es mehrere Gotteshäuser: Die evangelisch-reformierte Kirche (am Markt), die evangelisch-altreformierte Kirche, die römisch-katholische St.-Antonius-Kapelle und die evangelisch-lutherische Jakobuskirche. Letztere stammt von dem Osnabrücker Architekten Max H. Berling. Bezieht man den Gemeindekreis hier mit ein, so gibt es in Wilsum und in Egge noch weitere Sakralbauten.[4]

Gebäude und Sehenswürdigkeiten

Rathaus

Die Kirche im Zentrum von Uelsen

Evangelisch-reformierte Kirche am Marktplatz in Uelsen

Hollandgänger in Uelsen (von Leo Janischowsky und Partner, 1997)

Kinderfiguren am Brunnen in Uelsen (von Leo Janischowsky und Partner, 1997)

Kriegerdenkmal von Uelsen

Die Mühle von Uelsen

Wassermühle in Uelsen

Partnerstadt

Die Uelser Partnerstadt ist Tubbergen (Niederlande).

Veranstaltungen
Saisonauftakt: Samstag vor Pfingsten
Bronzezeittage: 2. Wochenende im Juni
Volks- und Schützenfest: 2. Wochenende im Juli
Bundesweite Elite-Auktion des Bentheimer Landschafes: Letzter Samstag im Juli
Fest der lebendigen Archäologie: Letztes Wochenende im Juli
Herbstmarkt (Herbstkirmes): 3. Wochenende im Oktober
Nachtwächterrundgänge: Im Herbst
Weihnachtsmarkt: am Samstag vor dem 2. Advent

Wichtiger Ort für Veranstaltungen ist der Schützen- und Festplatz am Ortsrand. Am 14. Juli 2007 fand hier das letzte Konzert der Schürzenjäger in Deutschland statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nach wie vor eine große Bedeutung für die lokale Wirtschaft in Uelsen hat die Landwirtschaft. Neben den bäuerlichen Betrieben existieren zahlreiche Dienstleistungsbetriebe für die Landwirtschaft, insbesondere in den Bereichen Tierfutter, Viehhandel und Landtechnik. Die Gemeinde Uelsen hat zusammen mit der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft Landkreis Grafschaft Bentheim mbH (GGB) 2000 die gemeinsame Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft Uelsen mbH (GEG) gegründet, die Wohn- und Gewerbegebiete in Uelsen erschließt und vermarktet. Hierzu gehören auch verschiedene Industrie- und Gewerbegebiete, wo sich vor allem mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe angesiedelt haben. Daneben besteht ein breit gefächertes Einzelhandels- und Dienstleistungsspektrum im Ortskern von Uelsen.

Ein weiteres gewichtiges Standbein der kommunalen Wirtschaft ist der Tourismus, insbesondere aufgrund des Prädikats als Erholungsort und u. a. durch Einrichtungen wie den Ferienpark Grafschaft Bentheim. Im Zuge umfassender Investitionstätigkeiten wurden das Hallen- und Freibad Uelsen zum Kombibad Waldbald Uelsen umgebaut.

Die Volksbank Niedergrafschaft eG hat ihren Sitz in Uelsen und ist einer der größten Arbeitgeber. Zu den weiteren großen Unternehmen und Arbeitgebern gehören Deppe Backstein-Keramik GmbH (Ziegelei), Kronemeyer GmbH (Haustechnik/Sanitär), Veddeler und Partner (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer) und die Viehvermarktung Uelsen eG. Mehr als 100 Unternehmen und Gewerbetreibende haben sich in der Werbegemeinschaft Uelsen aktiv – die Werbegemeinschaft e. V. zusammengeschlossen.

Verkehr

Uelsen liegt an der Bundesstraße 403. Es fahren im Stundentakt an Werktagen sowie an Sonn- und Feiertagen Regionalbusse der Verkehrsgemeinschaft Grafschaft Bentheim (VGB) sowohl über Nordhorn nach Bad Bentheim, wo Anschlüsse an den Schienenpersonennah- und -fernverkehr bestehen, als auch über Wilsum nach Emlichheim. Auch existiert werktags sowie sonn- und feiertags ein ebenfalls stündliches Rufbusangebot der VGB, das Uelsen mit Itterbeck, Wilsum, Wielen, Getelo und Gölenkamp verbindet. Von Frühjahr bis Herbst führen zu bestimmten Zeiten Busse auf der Linie Emlichheim—Nordhorn—Bad Bentheim Fahrradanhänger mit (Fietsenbus).[5]

Öffentliche Einrichtungen
Gemeinde- und Samtgemeindeverwaltung
Ortsfeuerwehr Uelsen der Freiwilligen Feuerwehr Uelsen
Polizeistation Uelsen der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Waldbad Uelsen, Frei- und Hallenbad
Bildung
Kindergarten Amselstrolche
Kindergarten Tabaluga
Grundschule Uelsen
Oberschule Uelsen
Lise-Meitner-Gymnasium, Standort Uelsen
Musikschule Niedergrafschaft
Volkshochschule Grafschaft Bentheim, Außenstelle Uelsen
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Otto Leege (1862–1951), deutscher Pädagoge, Naturwissenschaftler und „Vater“ der ostfriesischen Vogelschutzinsel Memmert
Joan Nieuhof (1618–1672), niederländischer Weltenbummler
Jan Oostergetelo (1934–1996), deutscher Politiker (SPD) und Landwirt, Bundestagsabgeordneter von 1976 bis 1994
Wolfgang Röller (* 1929), deutscher Bankmanager
Bekannte Persönlichkeiten, die vor Ort gelebt und gewirkt haben
Heinrich Bernds (1901–1945), deutscher reformierter Theologe und Wirtschaftswissenschaftler
Walter Herrenbrück junior (* 1939), evangelisch-reformierter Theologe
Ludwig Sager (1886–1970), deutscher Lehrer, Dichter und Heimatforscher
Dieter Steinecke (* 1954), deutscher Politiker (SPD), ehemaliger Landtags- und Bundestagsabgeordneter
Literatur
Peter Veddeler: Die territoriale Entwicklung der Grafschaft Bentheim bis zum Ende des Mittelalters. Studien und Vorarbeiten zum historischen Atlas Niedersachsens, 25. Heft, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1970.
Herbert Wagner: Die Gestapo war nicht allein… – Politische Sozialkontrolle und Staatsterror im deutsch-niederländischen Grenzgebiet 1929–1945. LIT-Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-7448-6 (online). 
Weblinks
 Commons: Uelsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Webseite der Samtgemeinde
Inoffizielle Webseite über Uelsen und Umgebung