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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Ummern nicht vorenthalten.

Geschichte

Erstmals wurde Ummern im 13. Jahrhundert erwähnt. Wie die Dörfer Hohne und Pollhöfen und auch das benachbarte Kirchspiel Eldingen lag Ummern im Gau Grete.

Die Welfen verfügten über die Rechte in weiten Landesteilen östlich von Celle als Lehnsträger der Bischöfe von Verden. Die Verdener Geschichtsquellen[2] führen die um 1240 zum „Bisthum Verden“ gehörenden Zehnten auf. Demnach wurde der Zehnte von Eschede, das der Diözese Hildesheim angehörte, im 13. Jahrhundert zusammen mit den Zehnten von Ummern (vmberne), Endeholz, Habighorst und Ahnsbeck parallel von den Bischöfen von Verden als Inhabern der Sunderbannrechte verlehnt. Damit wurde zum ersten und letzten Mal urkundlich, dass die Verdener Bischöfe im Bereich des Sunderbannes der Magetheide unmittelbar Rechte wahrnahmen, und zwar in Gestalt einer Belehnung für einen Angehörigen der Familie v. Campe-Blankenburg, Heinrich v. Harlingeberg[3][4]

Die Ackerflächen der Höfe waren auf die einzelnen Felder verteilt. In 27 von 33 Dörfern der Vogtei Beedenbostel war das Ackerland in Feldern ausgelegt. Nur in fünf Dörfern waren die Ländereien ungeteilt, und in Ummern hatten acht Höfner das Land zu neun Feldern zusammengelegt.[5]

Im Jahr 1550 taucht die Bezeichnung Ummeringe auf.[6] Um das Jahr 1585 war Henricus de Harlingebarge vom Bistum Verden mit folgenden Zehnten beliehen: im Amt Beedenbostel: in Adenesbeke (Ahnsbeck), Umberne (Ummern),[7] Esche (Eschede), Endeholte (Endeholz), Havechorst (Habighorst), im Amt Isenhagen: Stenhorst (Steinhorst), Ruderlo (Räderloh) und Lusche (Lüsche).[8]

In der Musterrolle von 1606 tauchen aus Ummern als Büchsenträger Hans Warneken, Lutke Albers, Jurgen Naelop, Michaell Schulte, Peter Houerman, Jurgen Wulff, Heinrich Albers und als Hellebardenträger Drewes Carstens, Jurgen Busse, Ludeke Tilken, Ebbert Ebbers, Hans Tilken, Hans Hageman, Hans Albers, Ludeke Busse auf.[9]

Ummern gehörte zum Kirchspiel Hohne und damit zur früheren Amtsvogtei Beedenbostel (Sitz in Beedenbostel). 1671 findet sich im Taufregister ein Eintrag über das Kind eines Schulmeister Gades aus Ummern.

Ein Verzeichnis der Amtsvogtei von 1783 „der bei jeder Dorfschaft vorhandenen und noch anzuschaffenden ledernen Feuereimer, auch der solcherhalb zu verwendenden Kosten“ gab Auskunft über 33 Ortschaften. Ummern hatte danach 21 Feuerstellen (mit 14 Eimern).

Am 27. und 28. April 1790 ereignete sich in Ummern eine verheerende Feuersbrunst. Hierzu heißt es in den Annalen der Braunschweig-Lüneburgischen Churlande:[10]

Am 27sten entstand in Ummern, Amtsvoigtey Beedenbostel, Nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr eine große Feuersbrunst, welche in weniger denn einer Viertelstunde 14 Hauptgebäude in Brand setzte, und überhaupt 16 Haupt= und 23 Nebengebäude einäscherte. Der Ostwind wehete den Tag sehr heftig; und haben die unglücklichen 14 Hauswirts= 8 Häuslings=Familien und der Schulmeister, welche in allen, mit Alten und Jungen, 146 Personen ausmachen, nicht das mindeste gerettet. Ausser den verbrannten Mobilien und Effecten, der Haber= und Buchweizen=Aussaat, allen Acker, Geräthschaften, Wagen, Pflügen und Geschirren, sind auch 10 Tonnen Honig, deren jede wenigstens 24 Rthlr. werth war, und an Viehe ein Ochse, 31 mehrentheils jährige Zuchtkälber, eine Sau, 14 Ferken und 40 Stück Leibimmen im Feuer umgekommen. Das Feuer war in dem Dache auf der Schmiede angegangen, und wahrscheinlich bey der starken Trockniß durch Funken aus dem Schornstein, entstanden. Bey dem heftigen Winde wurde das brennende Stroh weit fortgetrieben, und in einer Entfernung von 2 Stunden von diesem Dorfe gefunden.

Der Brand hatte noch ein kleines Nachspiel. Am folgenden Tag erschien bei Friedrich Wilhelm Meyer ein Mann aus Ahnsbeck, der als ein „guter, ehrlicher Leibzüchter“ (Altenteiler) geschildert wurde, um das Feuer zu „besprechen“.[11]

Bereits 1875 wurde in Ummern ein Posaunenchor gegründet. Schuhmachermeister Heinrich Müller, der den gemischten Sängerchor von Ummern und Pollhöfen leitete, nahm sich der Sache an. Er beauftragte Heinrich Harms, damals Student am Seminar in Lüneburg, den Blaschor einzurichten. Hartwig Harms schreibt dazu Folgendes: „Wir ließen 11 Instrumente aus Neukirchen/Sachsen kommen und in den Herbstferien 1875 übte ich den Ummerschen Chor ein. Die beiden Thölken bliesen 1. Stimme mit Bauer Gottschalk als dritten. Heinrich Misselhorn aus Pollhöfen blies das Tenorhorn 1. Stimme, Bauer Kuhls und Gruppe und noch einer, ich glaube ein Laue aus Pollhöfen bliesen die 2. Stimme. Christoph Laue vom Glissenberg und Fritz Gottschalk bliesen 3. Stimme, H. Müller/Glissenberg das E-Bombardon und Krüger aus Pollhöfen die kleine F-Tuba. Wir bliesen auf dem Glissenberg, am Tage schrieb ich die Noten und abends wurde geblasen. So entstand ein guter Posaunenchor in Ummern, über den sich auch Pastor Meyer aus Hohne freute. Die Leitung des Chores übernahm Heinrich Müller vom Glissenberg und nach ihm sein Sohn.“[12]

Die Tischlerei Bühring wurde 1888 von Jürgen Bühring sen. in Ummern gegründet.

Die Kyffhäuserkameradschaft Ummern-Pollhöfen wurde im Jahre 1908 gegründet und ist seitdem ein fester Bestandteil von Ummern. Die Freiwillige Feuerwehr Ummern wurde im Jahre 1935 gegründet und löste eine bis dahin bestehende Pflichtfeuerwehr (Gemeindelöschmannschaft) ab. Der erste Ortsbrandmeister war Adolf Wolter. Mit Hohne, Pollhöfen und Spechtshorn bildete Ummern durch Verfügung vom 6. März 1935 den Löschbezirk Hohne b. L. Mit Gründung der Samtgemeinde Wesendorf am 1. März 1974 wurde auch die Gemeindefeuerwehr Wesendorf gegründet, zu der die Feuerwehr Ummern seitdem gehört. Die Feuerwehr Ummern ist eine Stützpunktfeuerwehr, verfügt über eine umfangreiche Ausstattung und bildet zusammen mit den Freiwilligen Feuerwehren Pollhöfen und Groß Oesingen die Löscheinheit West innerhalb der Samtgemeinde Wesendorf.

Mit Wirkung vom 1. Januar 1973 wurde die Samtgemeinde Lachendorf gebildet, der bereits in einer Vorläuferform die Gemeinden Ahnsbeck, Gockenholz und Lachendorf angehört hatten. Nun wurden in der Gebietskörperschaft 17 früher selbstständige Gemeinden vereinigt. Die ebenfalls zum Landkreis Celle gehörenden Gemeinden Ummern und Hahnenhorn waren vom „Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Celle“ nicht erfasst; sie wurden am 1. März 1974 durch das „Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Gifhorn“ in den Landkreis Gifhorn eingegliedert.[13]

Im November 1990 wurde der Spielmannszug Ummern formell als eigenständiger Verein gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Otto Gottschalk gewählt.

Eingemeindungen

Am 1. März 1973 wurde die Gemeinde Pollhöfen eingegliedert.[14]

Politik
Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Ummern setzt sich aus elf Abgeordneten zusammen.

CDU Freie Wählergemeinschaft SPD Gesamt
2001 7 4 11 Sitze
2006 8 3 11 Sitze
2011 6 5 11 Sitze

Stand: Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011

Die Kommunalwahlen 2006 sahen in Ummern eine Wahlbeteiligung von 57,34 %.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Berühmt an Ummern ist der Herzogbrunnen, eine natürliche Quelle im Waldgebiet Ringelah, an dem ein Celler Herzog einst mit seiner niederkommenden Frau nothielt und von den Ummeranern versorgt wurde.

Ein weiteres Wahrzeichen ist der schon von weitem sichtbare 121 m hohe Fernmeldeturm an Ummerns höchstem Punkt in der Ringelahsheide.

Regelmäßige Veranstaltungen

Einen großen Stellenwert hat das jährlich stattfindende Schützenfest. Die Freie Schützengesellschaft Ummern wurde im Jahr 1707 gegründet und feierte bereits ihr 300-jähriges Bestehen. Das Schützenfest findet immer Pfingsten statt und ist eines der Höhepunkte im Jahr.

Öffentliche Einrichtungen

Die im Jahr 1935 gegründete Freiwillige Feuerwehr Ummern sorgt für den abwehrenden Brandschutz und die allgemeine Hilfe.

Sonstiges

Weiterhin erfreut sich der Segelflugplatz im Schmarloh reger Nutzung. Ortsansässig sind hier zu finden die Segelflugvereine aus Wolfsburg.

Literatur
Dietrich Gerhard (Hrsg.): Ständische Vertretungen in Europa im 17. und 18. Jahrhundert. 2. Aufl., Göttingen 1974, S. 121 ISBN 3-525-35332-4
Ulrich Risto: Abgaben und Dienste bäuerlicher Betriebe in drei niedersächsischen Vogteien im 18. Jahrhundert. Diss., Göttingen 1964
Weblinks
 Commons: Ummern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Private Homepage über Ummern
Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Ummern