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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Unterlüß nicht vorenthalten.

Geschichte

Bereits 1569 wurde der Flur- und Waldname Lüß erwähnt. Nach diesem Forst Lüß, der sich südwestlich des Ortes befindet, ist Unterlüß wohl benannt.[3]

1847 wurde die Bahnstrecke Lehrte–Harburg (Hannover–Hamburg) gebaut und der Bahnhof Unterlüß angelegt. In der Folge entstand eine Siedlung am Bahnhof. 1899 legte die Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft in der Nähe einen Schießplatz an, ein erster Fabrikkomplex entstand. Das trug zum Aufschwung bei, so dass die Siedlung 1910 zu einer selbstständigen Gemeinde erhoben wurde. Im Ersten Weltkrieg wurden französische Kriegsgefangene bei Rheinmetall eingesetzt. Durch den Versailler Vertrag musste Rheinmetall auf zivile Produktion umstellen und betrieb ein landwirtschaftliches Mustergut, Ersatzarbeitsplätze entstanden zum Teil in der Kieselgurindustrie.

Im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht wurde das Werk ab 1934 erweitert. Rheinmetall und Borsig wurden verstaatlicht und fusionierten zu Rheinmetall-Borsig. Im heutigen Ortsteil Hohenrieth (1942 eingemeindet) wurde 1936 eine Werkssiedlung errichtet. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 wurden polnische Zwangsarbeiter im Rheinmetall-Borsig-Werk eingesetzt, nach 1941 auch sowjetische Zwangsarbeiter. 1944 wurden ungarische Jüdinnen durch Rheinmetall-Borsig in einem Außenlager Unterlüß des KZ Bergen-Belsen in der Produktion beschäftigt.
Nach Kriegsende 1945 wurde der Ort von den Briten besetzt und die teilweise zerstörten Werksanlagen sowie die Werkssiedlungen wurden beschlagnahmt. Im Ort existierten etwa zwanzig Barackenlager für etwa 4000 ausländische Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene (etwa 2500 Polen, 1000 aus der UdSSR, 500 Jugoslawen, 1000 aus anderen Ländern)

Die Rheinmetall Berlin AG wurde 1951 reprivatisiert; als zweiter Industriebetrieb in Unterlüß entstand die Textilmaschinenfabrik Artos. 1955 zogen die Briten ab, Rheinmetall produzierte nun für die Bundeswehr.

Der Orkan Quimburga richtete am 13. November 1972 im Lüßwald bei Unterlüß, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete in der Südheide, besonders großen Schaden an. 1974 wurde das Werk der Artos in Unterlüß geschlossen, nachdem es an den britischen Maschinenbaukonzern Babcock verkauft worden war.
Mit Steuergeldern des Landes Niedersachsen errichtete Rheinmetall 1986 das Technologiezentrum Nord (TZN) für militärische Forschung, die auch zivil nutzbar sein sollte. Die Verkleinerung der Bundeswehr führte zu Auftragseinbrüchen und Abbau von Arbeitsplätzen bei Rheinmetall.

Im Jahr 1997 wurde das 150. Ortsjubiläum begangen.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1973 wurden Teilgebiete der Gemeinde Weesen mit damals etwa 300 Einwohnern eingegliedert.[4]

Ausgliederungen

Am 1. März 1973 wurde ein Gebiet mit damals weniger als 50 Einwohnern an die Nachbargemeinde Eschede abgetreten.[4]

Einwohnerentwicklung

Im Jahr 2007 hatte Unterlüß 3.887 Einwohner. Der sprunghafte Anstieg der Einwohnerzahlen nach dem Zweiten Weltkrieg ist im Wesentlichen durch den Zuzug Vertriebener bedingt.

Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1940 2500 1970 4700 2005 4115
1945 8200 1980 4600 2006 3922
1950 4100 1990 4300 2007 3887
1960 4250 2000 4350 2008 3817

Religion

Im Ort existieren zwei evangelisch-lutherische, eine evangelisch-freikirchliche (baptistische) und eine katholische Kirchengemeinde.

Politik
Gemeinderat bis 2014

Der Rat der Gemeinde Unterlüß setzt sich aus 14 (2001: 15) Abgeordneten sowie (seit 2005) dem direkt gewählten hauptamtlichen Bürgermeister zusammen. Nach den Kommunalwahlen seit 2001 setzte sich der Gemeinderat jeweils wie folgt zusammen:

CDU SPD parteilos FÜR Unterlüß Gesamt
2001 Sitze 9 6 0 0 15 Sitze
2006 Sitze 8 4 2 0 15 Sitze
2011 Sitze 6 3 0 (siehe FÜR) 5 15 Sitze [5]
2011 Stimmenanteil (45,2 %) (18,3 %) (36,5 %)

letzte Kommunalwahl am 11. September 2011

Fuchs-und-Hase-Brunnen vor dem Rathaus
Ortsrat ab 2015

Der Ortsrat der Ortschaft Unterlüß besteht aus sieben Ortsratsmitgliedern.[6]

Bürgermeister bis 2014
1945–1948: Erich Müller, SPD (durch die britische Besatzungsmacht eingesetzt)
1948–1949: Heinrich Leifels, CDU
1949–1951: Walter Gähle, CDU
1951–1956: Heinrich Meyer
1956–1957: Wilhelm Schmidt, CDU
1957–1970: Robert Busse, CDU
1970–1991: August Biermann, CDU
1991–2005: Eberhard Staiger, CDU
2005–2014: Kurt Wilks, parteilos
Ortsbürgermeister ab 2015
2015– : Kurt Wilks, CDU

Mit Wirkung vom 1. Oktober 2005 fiel das Amt des Bürgermeisters und des Gemeindedirektors bis zum 31. Dezember 2014 zusammen. Dieses Amt bekleidete der am 22. Mai 2005 mit 63 % der Stimmen gewählte Kurt Wilks, ein parteiloser Diplom-Verwaltungswirt.

Seit 1. Januar 2015 bildet Unterlüß zusammen mit dem benachbarten Hermannsburg die neue Gemeinde Südheide im Landkreis Celle. Bürgermeister ist Axel Flader. [7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater und Museen
Das Albert-König-Museum, das einzige reine Kunstmuseum der Lüneburger Heide, ist dem Maler und Graphiker Albert König gewidmet, dessen Nachlass die Gemeinde Unterlüß geerbt hat.
Musik
Liedertafel „Frohsinn“ (Gesangverein)
Gospelkonzerte der Evangelischen Friedenskirche
Klassikkonzerte im Albert-König-Museum
Bauwerke
Evangelisch-lutherische Friedenskirche (Schulstraße 7)
Evangelisch-Freikirchliche Christuskirche (Baptisten), 1980 eröffnet (Erfurter Weg 7)
Katholische St.-Paulus-Kirche (Müdener Straße 33), 1926/27 erbaut und heute zur Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Celle-Vorwerk gehörend
Neuapostolische Kirche (Heidkamp 9), 1988 erbaut und inzwischen geschlossen

Christuskirche

Friedenskirche

St.-Paulus-Kirche

Ehemaliges Wohnhaus des Künstlers, heute das Albert-König-Museum
Baudenkmäler
Liste der Baudenkmale in Unterlüß
Sport
Turn- und Sportverein (TuS) Unterlüß e. V. (verschiedene Sparten)
DLRG (Schwimmsport), Schul- und Vereinsbad
Keglervereinigung Unterlüß
FC Unterlüß
Regelmäßige Veranstaltungen
Schützenfest in Unterlüß, seit 1952 jeweils am letzten Wochenende im Juli
Schützenfest in Lutterloh, alljährlich am Himmelfahrtstag
Unterlüßer Dorffest, seit 1981 jeweils am letzten Wochenende im August
Sportwoche
Waldweihnachtsmarkt, jeweils am Samstag vor dem 1. Advent
Wirtschaft und Infrastruktur
Unternehmen
Rheinmetall, ein Unternehmen der Rüstungsindustrie, seit 1899 am Standort, heute der einzige größere Arbeitgeber des Ortes und der ganzen Region mit rund 1700 Beschäftigten
Eltosch-Grafix GmbH, ein Unternehmen zur Herstellung von Komponenten für Druckmaschinen. Eltosch Grafix ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das in Unterlüß nur einen von vielen Standorten betreibt
Im Gewerbeverein Unterlüß e.V. (seit 1980) ist die Mehrzahl der Unterlüßer Unternehmen Mitglied.
Bildung
Kindergarten „Noahs Arche“ (ev.-luth.)
Kindergarten/-krippe „Regenbogen“ (DRK)
Grund- und Hauptschule „Waldschule“: Als zunächst 3-jähriges Projekt (bis 2012) können die Schüler/-innen, die die 10. Klasse in Unterlüß besuchen, je nach persönlichen Fähigkeiten entweder einen Realschulabschluss oder einen Sekundarabschluss I (erweiterter Hauptschulabschluss) erwerben
Außenstelle der Volkshochschule Celle (beherbergt in Grund- und Hauptschule)
Verkehr

Unterlüß verfügt über einen Bahnhof und liegt an der Bahnstrecke Hannover–Hamburg. Diese wird von der Metronom-Eisenbahngesellschaft bedient, Züge nach Hannover/Göttingen und Uelzen/Hamburg verkehren im Stundentakt.

Im Straßenverkehr liegt Unterlüß 8 km von der Bundesstraße 191 entfernt. So sind die Städte Celle (37 km) und Uelzen (35 km) jeweils in einer guten halben Stunde zu erreichen.

Persönlichkeiten
Tilopâ Monk (1949–2010), Künstler
Literatur
Jürgen Gedicke: Chronik der Gemeinde Unterlüß. Von den Anfängen als Eisenbahnsiedlung im Jahre 1847 bis zur selbständigen Gemeinde im Jahre 1910. 1997. ISBN 3-930374-10-2.
Jürgen Gedicke: Chronik der politischen Gemeinde Unterlüß. Band 2: Von der selbständigen Gemeinde im Jahre 1910 bis zum Ende des 2. Weltkrieges im Jahre 1945. Unterlüß 2002. ISBN 3-927399-37-X.
Karl-Heinz Grotjahn: Meiler, Mühlen und Monarchen. Kleine Geschichte des Kieselgurbergbaus in der Lüneburger Heide 1836–1994 (= Veröffentlichung des Albert-König-Museums 30), Unterlüß 1999.
Nils Köhler: Zwangsarbeit in der Lüneburger Heide. Organisation und Alltag des „Ausländereinsatzes“ 1939–1945. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2004, 2. Auflage. ISBN 3-89534-537-7.
Rainer Schulze (Hrsg.): Unruhige Zeiten. Erlebnisberichte aus dem Landkreis Celle 1945–49. München 1990. ISBN 3-486-54981-2.
Weblinks
 Commons: Unterlüß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Webseite der Gemeinde Südheide mit dem Ortsteil Unterlüß
Celle im Nationalsozialismus