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Geschichte
Turm der Pfarrkirche von Süchteln

Viersen besteht aus den drei ehemals selbstständigen Städten Viersen, Dülken und Süchteln. Diese schlossen sich bei der kommunalen Neuordnung 1970 zur heutigen Stadt Viersen zusammen. Bereits 1968 hatte sich der kleinste heutige Stadtteil, die Gemeinde Boisheim, der Stadt Dülken angeschlossen. Bis dahin verlief die Entwicklung der einzelnen Orte recht unterschiedlich. Dülken, Süchteln und Boisheim gehörten zum Amt Brüggen im Herzogtum Jülich. Viersen lag als Exklave des geldrischen Amtes Krickenbeck zwischen dem Herzogtum Jülich und dem auf der anderen Niersseite angrenzenden Kurfürstentum Köln. Diese Situation beendeten die Franzosen im Oktober 1794[5], womit die territoriale Zersplitterung des Gebietes endete und die Franzosenzeit begann.

Ab 1815 (Wiener Kongress) gehörte der Niederrhein zum Königreich Preußen; 1822 bildete Preußen die Rheinprovinz. Die frühere Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Territorien hatte Einfluss auf die Entwicklung der drei Gemeinden. Dülken und Süchteln wurden vom Jülicher Landesherrn gefördert und ausgebaut, weil er sie als Grenzstädte gegenüber Geldern bzw. Kurköln stärken wollte. In Viersen behielt das Kölner Stift St. Gereon als Grundherr lange Zeit bedeutenden Einfluss. Es hatte kein Interesse am Ausbau Viersens zu einer Stadt.

Deshalb entwickelte sich die Gemeinde in ihrer Siedlungsstruktur (weit gestreute, einzelne Honschaften) auch anders als die benachbarten Orte Dülken und Süchteln (Stadtkern, Stadtbefestigung). Die seit dem Mittelalter vorhandene Siedlungsstruktur der Gemeinde wurde erst im 19. Jahrhundert verändert. Die Industrialisierung drückte der Landschaft ihren Stempel auf. Mit dem Straßenbau und der Eisenbahn[6] wurden wichtige Verkehrsverbindungen geschaffen, die die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Aufstieg bildeten. Die Textilindustrie war die stärkste treibende Kraft. Bedeutende Firmen entstanden, die in zahlreiche Länder exportierten.

Am 1. März 1945 nahmen Soldaten der 84. US-Infanteriedivision von Dülken kommend Viersen und Süchteln ein.[7]
Zuvor waren am 9. und 24. Februar 1945 bei zwei Luftangriffen von US-Bombern 256 Menschen getötet und viele Häuser zerstört worden, ebenso die Remigiuskirche.[8]

Nach dem Zweiten Weltkrieg brach die Textilentwicklung ab. Es entstand eine neue, stärker diversifizierte Gewerbestruktur, die z. T. an Strukturen der Vorkriegszeit anknüpfte, z. B. in der Eisen- und Metallverarbeitung und der Lebensmittelbranche.

Das geistige Leben der drei Städte wurde im Wesentlichen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges durch den Katholizismus geprägt. Die Reformation fasste nur zaghaft Fuß. Gleichwohl kommt den Protestanten ein bedeutender Anteil bei der Entwicklung der Stadt zu. In Viersen waren z. B. fast alle führenden Industriellenfamilien protestantisch, z. B. Friedrich von Diergardt.

Eingemeindungen

Mit Wirkung vom 1. Januar 1970 wurde die bis dahin kreisfreie Stadt Viersen („Alt-Viersen„) mit den zum damaligen Kreis Kempen-Krefeld gehörenden Städten Dülken und Süchteln sowie der ebenfalls kreisangehörigen Gemeinde Boisheim zur neuen Stadt Viersen vereint.[9] Der Widerstand gegen die Eingemeindung war vor allem in Dülken groß. Auf den Namen Viersen konnte man sich nicht einigen. Die Vertreter der Gebietskörperschaften wollten den Namen Dreistadt, der Gesetzgeber blieb bei Viersen.[10]
Trotz der durch diese Eingemeindungen bewirkten Vergrößerung des Stadtgebiets, bei der sich die Einwohnerzahl seinerzeit nahezu verdoppelte, verlor das alte Viersen seine Kreisfreiheit. Es wurde aber ab dem 1. Januar 1975 als nunmehr mit Abstand größte Kommune des Kreisgebiets zur Kreisstadt aufgewertet, während das kleinere Kempen diesen Status verlor. Aus dem Kreis Kempen-Krefeld wurde so der Kreis Viersen. Der neue Kreis bekam die Gemeinde Niederkrüchten vom alten Kreis Erkelenz und verlor den Kempener Stadtteil Hüls an die kreisfreie Stadt Krefeld.

Einwohnerentwicklung
Panoramablick über den Remigiusplatz in Alt-Viersen

Im Mittelalter und am Beginn der Neuzeit hatte Viersen nur wenige hundert Einwohner. Erst mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der Stadt sehr schnell. Lebten 1818 erst 3.500 Menschen in dem Ort, so waren es 1900 bereits 25.000. Durch die Eingemeindung der Städte Dülken (22.555 Einwohner 1969) und Süchteln (18.606 Einwohner 1969) stieg die Einwohnerzahl der Stadt von 44.010 im Jahre 1969 auf 85.171 am 1. Januar 1970.

Im Jahr 1972 erreichte die Bevölkerungszahl mit 87.013 ihren historischen Höchststand. Am 31. Dezember 2006 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Viersen nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 75.975 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Das ist seit 1972 ein Rückgang um 12,7 Prozent (11.038 Personen).

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei 1818 handelt es sich um eine Schätzung, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

In der Liste der Groß- und Mittelstädte in Deutschland nimmt Viersen Rang 112 ein.

Jahr (Stichtag) Einwohner
1818 3.500
1840 (01.12.)¹ 4.543
1855 (03.12.)¹ 7.379
1861 (03.12.)¹ 14.100
1864 (03.12.)¹ 15.100
1867 (03.12.)¹ 16.700
1871 (01.12.)¹ 18.474
1875 (01.12.)¹ 19.700
1880 (01.12.)¹ 21.100
1885 (01.12.)¹ 22.228
1890 (01.12.)¹ 22.198
1895 (02.12.)¹ 22.795
1900 (01.12.)¹ 24.761
1905 (01.12.)¹ 27.577
1910 (01.12.)¹ 30.172
Jahr (Stichtag) Einwohner
1916 (01.12.)¹ 26.973
1917 (05.12.)¹ 26.802
1919 (08.10.)¹ 29.799
1925 (16.06.)¹ 32.037
1933 (16.06.)¹ 33.597
1939 (17.05.)¹ 34.062
1945 (31.12.) 32.086
1946 (29.10.)¹ 32.963
1950 (13.09.)¹ 36.974
1956 (25.09.)¹ 39.711
1961 (06.06.)¹ 41.890
1965 (31.12.) 43.605
1970 (27.05.)¹ 85.326
1975 (31.12.) 84.220
1980 (31.12.) 81.114
Jahr (Stichtag) Einwohner
1985 (31.12.) 78.489
1987 (25.05.)¹ 76.445
1990 (31.12.) 77.453
1995 (31.12.) 77.338
2000 (31.12.) 77.130
2005 (31.12.) 76.330
2006 (31.12.) 75.975
2011 (30.11.) 75.299
2014 (28.02.) 75.235
2015 (31.01.)² 75.071
2015 (28.02.)³ 75.239
2017 (30.06.)² 76.750
 
 
 

¹ Volkszählungsergebnisse, ² Stadt Viersen: Zahlen und Fakten[4], ³ vorläufige Zahlen der Stadt Viersen vom März 2015[11]

Politik
Stadtrat

Die Sitzverteilung im Stadtrat nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014:[12]

Liste: CDU SPD FDP Grüne Linke FürVIE* BSB** NPD Gesamt
Sitze: 24 (±0) 15 (±0) 3 (−2)) 6 (+1) 3 (+1) 4 (−1) 0 (−1) 1 (±0) 56 Sitze

In Klammern die Differenz zur Kommunalwahl 2009     * Viersener Bürgervereinigung für bürgernahe Politik e.V.     ** Bund Sozialer Bürger

Bürgermeister

Bürgermeisterin von Viersen ist Sabine Anemüller (SPD). Sie gewann mit 62,06 % der Stimmen bei einer Stichwahl am 27. September 2015 gegen ihren Mitbewerber Paul Schrömbges (CDU)[13] und löste damit den zuvor amtierenden Bürgermeister Günter Thönnessen (SPD) ab, welcher sich bei der Wahl nicht mehr auf die Liste setzte, was in Viersen die bereits zweite Bürgermeisterkandidatur der SPD darstellt. Die zuvor in der Kreisstadt vorherrschenden Christdemokraten, letztlich durch eine knapp zwanzigjährige Amtszeit von Marina Hammes (CDU) bis zur Wahl im September 2004, behalten ihren Posten bei der Vertretung der Bürgermeisterin. Erster stellvertretender Bürgermeister ist Hans-Willy Bouren (CDU).

Ehemalige Oberbürgermeister
1913–1919: Peter Stern
1929–1934: Peter Gilles, Zentrum (1919–1929 als Bürgermeister)
1934–1936: Heinz Gebauer, NSDAP
1936–1945: Werner Koch
1945: August Hubert Carl Schaub
1946–1966: Hermann Hülser,[14] CDU
Wappen

Blasonierung: „In Blau drei silberne Mispelblüten, 2:1 gestellt“
Wappenbegründung: Im Viersener Stadtwappen lebt die Tradition fort: Die silbernen Mispelblüten symbolisieren den Zusammenschluss von Dülken mit Boisheim, Süchteln und Viersen zu einer neuen Stadt. Die Mispelblüte, auch „geldrische Rose“ genannt, war mindestens seit 1450 Symbol des Viersener Wappenbildes. Sie wies über Jahrzehnte auf die Zugehörigkeit zur Geldener Verwaltungshoheit hin. Die Viersener Stadtfarben sind Blau und Silber.

Städtepartnerschaften

Viersen pflegt Partnerschaften mit folgenden Städten:

Deutschland Calau
Ukraine Kanew
Frankreich Lambersart
Deutschland Mittweida
Israel Pardesia
Vereinigtes Konigreich Peterborough
Lambersart

Im Jahr 1964 nahmen das Gymnasium an der Löh (heutiges Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium) und das Humanistische Gymnasium der Stadt (gegr. 1904, als Lateinschule 1526), initiiert durch Frau Gerta Holzapfel, Rektorin des Gymnasiums an der Löh[15], den ersten Kontakt mit Frau Cheileville vom Lycée Jean Perrin in Lambersart auf.[16]
Bereits im darauffolgenden Jahr kam es zum ersten Schulaustausch zwischen den beiden Städten. 50 Schüler aus Viersen verbrachten eine Woche in französischen Gastfamilien in Lambersart[17]. Ziel des Austauschs war das gegenseitige Kennenlernen der jeweiligen Schulsysteme als auch die Stärkung des Verständnisses für die Kultur des Nachbarn. Weitere regelmäßige Begegnungen führten am 26. Juni 1970 zur Gründung der Städtepartnerschaft.[18]
Die starken Verbindungen zwischen den beiden Städten haben dazu geführt, dass sich neben dem jährlichen Schulaustausch des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums auch der Deutsch-Französische Jugendverband Viersen e.V. im Juli 2010 gegründet hat. Der Verein ist anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und beteiligt sich mit der Veranstaltung zwei sogenannter „Weekend International de la jeunesse“ sowie über Sprachkurse und Kulturprogramm an der Schulung interkultureller Kompetenzen der Jugend der beiden Städte.[19]

New Star von Mark di Suvero
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Dülkener Narrenmühle mit Weisheitssaal und Narrenmuseum
Skulpturensammlung Viersen
Heimatmuseum
Städtische Galerie im Park Viersen
Bauwerke
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Viersen

Viersen

Festhalle Viersen
Spätgotische Pfarrkirche St. Remigius aus dem 15. Jahrhundert
Ev. Kreuzkirche
Remigiusplatz mit Gerichtssteinen und Remigiusbrunnen
Festhalle
Bongartzmühle (historische Wassermühle von 1246)
Kaisermühle
Neues Stadthaus (Rathaus)
Kriegerdenkmal 1870/71
von Architekt Josef Kleesattel
Sankt Marien Viersen-Hamm
St.-Peter-Kirche (Viersen-Bockert)
St. Notburga-Kirche (Viersen-Rahser)
St. Helena (Helenabrunn)

Dülken

Alter Markt
Neugotische Katholische Pfarrkirche – größte Pfarrkirche im Bistum Aachen
St. Cornelius
Wasserturm mit Turmrestaurant „Windrose“
Rathaus
Narrenmühle
Stadtmauer mit „Gefangenenturm“
Ostgraben, Klostermauer
Kaiser Wilhelm I.-Denkmal
von Bildhauer Leo Müsch
Kriegerdenkmal 1914-18 „Siegfried“
von Bildhauer Willy Meller

Boisheim

Pfarrkirche St. Peter Viersen-Boisheim
Luzien-Kapelle

Süchteln

Neugotische Pfarrkirche St. Clemens mit altem Turm
Evangelische Kirche Hindenburgstraße
Pfarrkirche St. Franziskus (Süchteln-Vorst)
Irmgardiskapelle auf den Süchtelner Höhen
Ehemaliges Süchtelner Tor
Weberbrunnen
Weberhaus und Tendyckhaus
Irmgardisstift
Kreiskriegerdenkmal
von Architekt August Hartel
St. Maria Hilfe der Christen Kirche Süchteln-Dornbusch

Parks
Alter Stadtgarten
Casinogarten
Jubiläums-Garten (Viersen Hoser/Bockert)
Wildfreigehege mit Dam-, Rot- und Schwarzwild
Süchtelner Höhen
Romantische Landschaft an der Nette (Tor zum Naturpark Maas-Schwalm-Nette)
Niersaue
Kletterwald Niederrhein
Marienpark – alter kath. Friedhof (Dülken)
Holtappelsgarten (Dülken)
Rathausgarten (Dülken)
Mühlturmgarten (Dülken)
Sehenswürdigkeiten im Rahmen der EUROGA 2002plus
Bismarckturm

in Ortsteilen von Viersen

Begehbares Labyrinth im geografischen Mittelpunkt der Stadt, von J. Vossen
Anatols Steinkreis aus 10 Findlingen im neuen Viertel Stadtpark Robend von Anatol Herzfeld
Bockerter Heide, Naturschutz- und Waldgebiet im Südwesten von Alt-Viersen, ca. 1,7 km² bäuerliche Kulturlandschaft
Bismarckturm, fertiggestellt 1901, saniert 2003
Fietsallee am Nordkanal
Sport
Der 1. FC Viersen ist das fußballerische Aushängeschild Viersens. Der langjährige Oberligist spielt seit 2005 wieder in der Niederrheinliga.
Jedes Jahr findet in Viersen das internationale Hochsprung-Meeting, organisiert vom Förderverein Viersener Hochsprungmeeting und der LG 47 Viersen, statt.
Viersen ist seit 1990 Austragungsort der Dreiband-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften, die alljährlich Ende Februar/Anfang März in der Festhalle Viersen veranstaltet wird.
Größter Verein der Stadt ist mit rund 3.100 Mitgliedern der ASV Süchteln.
Der Tanzsportverein Viersen e.V. hat seit 2001 eine Abteilung Rollstuhltanz.[20]
SG-Dülken
Dülkener FC
Regelmäßige Veranstaltungen
Internationales Jazzfestival im September in der Festhalle Viersen
Große Karnevalsumzüge in den drei Stadtteilen Viersen, Dülken und Süchteln
Seit mehr als 3 Jahrzehnten findet in Viersen jährlich der größte Kinder- und Jugendflohmarkt Deutschlands statt. Er lockt in manchen Jahren bis zu 100.000 Besucher[21] in die Innenstadt. Die Händler dürfen nicht jünger als sechs und nicht älter als 17 Jahre sein. Standgebühren werden nicht erhoben.
Im Sommer findet seit 2006 jährlich an drei Tagen als Open-Air-Musikveranstaltung das Eier mit Speck-Festival statt.
Der Schöppenmarkt am Aschermittwoch jeden Jahres im Stadtteil Dülken ist einer der größten deutschen Krammärkte.
Seit 2000 findet in Alt-Viersen, Dülken und Süchteln alle zwei Jahre die Aktion „Viersen blüht“ statt, bei der die Innenstädte mit Blumenarrangements geschmückt werden.[22]
Jährlich am zweiten Septemberwochenende organisiert der „Motorradclub MC Viersen e.V“ das „Internationale Bikertreffen“ am Stadion Hoher Busch.
Im Herbst findet jedes Jahr am Stadion Hoher Busch ein „Großes Drachenfest“ statt.
Des Weiteren finden bis zu 12 jährliche Schützenfeste (teilweise im Wechsel) im Bezirksverband Viersen-Mitte, Dülken-Boisheim und Süchteln statt.
Jährlich findet in der Woche nach dem 4. September an der Irmgardiskapelle auf dem Heiligenberg in Süchteln die Irmgardisoktav statt.
Dülkener Bierbörse
Dülkener Mühlenfest an jedem letzten Sonntag im August mit „Dölker Daach“ am Sonntag des Festwochenendes
Dülken Kulturbunt
Geerntete Mispeln
Kulinarische Spezialitäten

Aus der Mispel, der Viersener Stadtwappenpflanze, werden zahlreiche Speisen, z. B. Mispel-Streuselko-ek (Mispelstreuselkuchen), Mispelkonfekt, Mispelmarmelade, aber auch Mispellikör zubereitet. Naturschutzbund und Heimatverein fördern seit Jahren den Anbau und geben die alten Rezepte weiter.[23]

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Viersen ist Heimat für eine Reihe mittelständischer Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Der Süßwarenhersteller Mars Deutschland (Mars (Schokoriegel)) hat hier seine deutsche Zentrale. Es existieren mehrere Gewerbegebiete.[24]

Telekommunikation

Ein 102 Meter hoher Fernmeldeturm aus Stahlbeton der Deutschen Telekom AG befindet sich bei 51°16’56″N 6°20’50″E. Von dem Turm wird das Programm der Welle Niederrhein auf 100,6 MHz mit 1 kW ERP abgestrahlt.

Verkehr
Straßen

Viersen liegt an der Bundesautobahn 61 (Venlo-Mannheim) und besitzt drei Anschlussstellen:

(6) Süchteln
(7) Viersen
(8) Mackenstein

Südlich davon liegt an der Grenze zu Mönchengladbach das Autobahnkreuz Mönchengladbach, wo die Bundesautobahn 61 die Bundesautobahn 52 (Roermond-Düsseldorf) kreuzt.

Öffentlicher Verkehr

Das öffentliche Nahverkehrsangebot in Viersen und Umgebung ist im Tarif des VRR nutzbar.

Viersen verfügt über einen zentral gelegenen Busbahnhof, an dem insgesamt sechzehn Buslinien überwiegend im Stundentakt die Stadtteile und das Umland miteinander verbinden.

Der Bahnhof Viersen wird im Schienenpersonennahverkehr von Regional-Express- und Regionalbahn-Linien regelmäßig u.a. mit Aachen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Krefeld, Mönchengladbach, Münster, Neuss, Recklinghausen, Venlo und Wuppertal verbunden. Ferner liegen im Stadtgebiet die Stationen in Dülken und Boisheim an der Bahnstrecke Viersen–Venlo.

Bildung

Grundschulen
Erich-Kästner-Grundschule Boisheim
Agnes-van-Brakel-Schule
Kreuzherrenschule
Körnerschule
Remigiusschule
Zweitorschule
Gemeinschaftsgrundschule Rahser
Paul-Weyers-Schule
Städt. kath. Grundschule an der Zweitorstraße
Martinschule
Brüder-Grimm-Schule
Gemeinschaftsgrundschule Dammstraße Dülken
Albert-Schweitzer Schule Viersen
Primus-Schule Viersen
Gymnasien
Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium
Clara-Schumann-Gymnasium Dülken
Albertus-Magnus-Gymnasium Viersen-Dülken
Realschulen
Realschule an der Josefskirche Viersen
Johannes-Kepler-Realschule Süchteln
Hauptschulen
Gemeinschaftshauptschule Süchteln
Gesamtschule
Anne-Frank-Gesamtschule
Förderschulen
Diergardtschule (Förderschwerpunkt Lernen)
Förderschule des Kreises Viersen (Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung)
Franziskusschule (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung)
Gereonschule (Förderschwerpunkt Sprache)
Berufsbildende Schulen
Berufskolleg Viersen mit Wirtschaftsgymnasium
Weitere Bildungseinrichtungen
BZK Viersen Bildungsträger für Logistik, Kraftfahrer und kaufmännische Berufe
Volkshochschule Viersen
Euro-Schulen Niederrhein

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Vor 1900
Matthias Nethenus (1618–1686), Theologe
Gustav Mevissen, seit 1884 Gustav von Mevissen (1815–1899, Dülken), Unternehmer und Politiker
Matthias Büssem (1848–1914), Geistlicher
Max Nonnenbruch (1857–1922), Maler
Ferdinand Emmerich (1858–1930), Forscher, Weltreisender und Reiseschriftsteller
Ludwig Kohlen (1870–1951), Politiker
Joseph Dommers Vehling (1879–1950), Koch, Autor, Übersetzer, Kochbuchhistoriker und Sammler
Peter Terkatz (1880–1954), Bildhauer
Karl Müller (1884–1964), Politiker
Kornelius Feyen (1886–1957), Pädagoge und Maler
Theodor Frings (1886–1968), Germanist und Sprachwissenschaftler
Otto Wehr (1886–1960), evangelischer Widerstandskämpfer
Hermann Hülser (1888–1973), Politiker und Oberbürgermeister
Paul Weyers (1890–1972), Mundartdichter
Wilhelm Warsch (1895–1969), Kommunalbeamter und Politiker
Hermann Dortans (1898–1976), Politiker
Alois Theissen (1899–1961), katholischer Geistlicher und NS-Opfer
Selbstporträt des Künstlers Hermann Schmitz (1904–1931)
Nach 1900
Illa Martin (1900–1988), Zahnärztin, Autorin, Dendrologin (Sequoiafarm Kaldenkirchen)
Albert Vigoleis Thelen (1903–1989), Schriftsteller (Die Insel des zweiten Gesichts)
Ernst Küppers (1904–1976), Schwimmer und Olympiateilnehmer
Hermann Schmitz (1904–1931), Künstler
Hilde Bruch (1904–1984), Ärztin, Psychoanalytikerin und Spezialistin für Essstörungen
Otto Marzinek (1913–1986), Oberlandesgerichtsrat, Richter in Köln
Ruth Kaiser (1921–2000), Fotografin
Will Brüll (* 1922), Bildhauer
Hans Herbert Jöris (1925–2008), Dirigent und Hochschullehrer
Werner Schriefers (1926–2003), Maler, Designer und Hochschullehrer
Joachim Schürmann (* 1926), Architekt (u. a. Schürmann-Bau, Bonn)
Herbert Callhoff (1933–2016), Komponist und Professor an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
Franz-Josef Antwerpes (* 1934), Kölner Regierungspräsident 1978 bis 1999
Theo Püll (* 1936), Hochspringer
Hellmut Trienekens (* 1938 in Süchteln), Unternehmer
Wilhelm Kaiser-Lindemann (1940–2010), Komponist und Hornist
Ali Haurand (* 1943), Jazzmusiker
Reinhard Kluth (* 1950 in Dülken), Kirchenmusiker
Reinhard Kaiser (* 1950), Schriftsteller
Helmut Reisen (* 1950), Ökonom
Dieter Bongartz (* 1951 in Dülken), Kinderbuch-, Jugendbuch- und Drehbuchautor (Der zehnte Sommer)
Stefan Kaiser (* 1952), Künstler und Kunsterzieher
Udo Voigt (* 1952), deutscher Politiker (NPD) und Neonazi-Kader
Winfried Boecken (* 1955), Rechtswissenschaftler, Richter und Hochschullehrer
Clemens Füsers (* 1955), Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur
Gabriele Marion Appel (* 1958), Feldhockeyspielerin und Olympiateilnehmerin 1984 und 1988
Holger Henke (* 1960), Politikwissenschaftler, Fachbuchautor und Herausgeber
Florian Scheurle (* 1960), Ministerialbeamter, Präsident des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen
Frank Rehfeld (* 1962), Fantasy-Schriftsteller
Michael Antwerpes (* 1963 in Dülken), Sportmoderator
Elmar Goerden (* 1963), Regisseur
Robert Klanten (* 1964), Verleger
Kai-Oliver Knops (* 1966), Zivilrechtswissenschaftler
Michael Maria Ziffels (* 1967), Komponist, Musiker und Klangforscher
Elmar Theveßen (* 1967), Journalist
Markus Orths (* 1969), Schriftsteller
Roland Adelmann (* 1970), Arzt und Politiker
Till Brönner (* 1971), Jazzmusiker
Oliver Hilmes (* 1971), Publizist und Schriftsteller
Dietmar Hirsch (* 1971), Fußballspieler
Mirja Boes alias „Möhre“ (* 1971 in Boisheim), Schauspielerin, Comedian und Sängerin
Dieter Könnes (* 1971), Radio- und Fernsehmoderator
Diana Menschig (* 1973), Phantastik-Autorin
Johannes van den Bergh (* 1986), Fußballspieler
Robert Fleßers (* 1987), Fußballspieler
Philipp Max (* 1993), Fußballspieler
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Irmgard von Süchteln (11. Jahrhundert), Heilige
Friedrich Freiherr von Diergardt (1795–1869), Seidenfabrikant
Peter Norrenberg (1847–1894), Priester, Historiker und Sozialpolitiker
Peter Stern (1852–1929), Bürgermeister
Josef Kaiser (1862–1950), Unternehmer, Gründer von „Kaiser’s Kaffee“, Ehrenbürger von Viersen[25]
Karl Köster (1883–1975), Maler und Grafiker
Heinz Marten (1908–1991), Sänger (Tenor)
Ernst Klusen (1909–1988), Musikwissenschaftler, Komponist, Musikpädagoge und Volksliedforscher
Paul Kratz (1921–1994), Gewerkschafter und Politiker
Josef Schürgers (1922–2001), Politiker (CDU), Bürgermeister der Stadt Viersen 1960–1965
Herbert Sleegers (* 1932), Lyriker und Schriftsteller
Erik Martin (* 1936), Autor, Herausgeber, Liedermacher
Paul Eßer (* 1939), Schriftsteller
Georg Ettl (1940–2014), Künstler und Kunstprofessor
Jürgen Dollase (* 1948), Gastronomie-Kritiker und Ex-Rockmusiker (Wallenstein)
Bülent Arslan (* 1975), Politiker und Unternehmensberater
Eugen Polanski (* 1986), Fußballspieler