Liebe Personaler aus Waibstadt:
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Waibstadt nicht vorenthalten.

Geschichte
„Brunnenweible“, das Wahrzeichen des Ortes
Bis zum 18. Jahrhundert

Die erste urkundliche Erwähnung als Weibestat erfolgte im Jahr 795 im Lorscher Codex.[5] Es gibt allerdings Indizien dafür, dass es an derselben Stelle bereits in der römischen Zeit eine Siedlung gab. In der fränkischen Zeit wurde Waibstadt befestigt und bekam um 1200 von den Staufern das Stadtrecht. 1241 wurde Waibstadt im Reichssteuerverzeichnis als freie Reichsstadt erwähnt. Die Stadt und alle Dokumente wurden durch einen Stadtbrand vernichtet, worauf das Stadtrecht nach dem Vorbild von Wimpfen im Jahre 1347 von Kaiser Ludwig IV. bestätigt wurde.

Die meiste Zeit seiner Geschichte war Waibstadt vom Kaiser verpfändet, zunächst an das Hochstift Speyer, dann an die Herren von Helmstatt und lange Zeit an die Kurpfalz. Ab dem 17. Jahrhundert lag das Pfand wieder bei Speyer. 1608 erwarben die Freiherren von Degenfeld ein freiadliges Gut in Waibstadt. Während des Dreißigjährigen Kriegs schlug Tilly sein Hauptquartier in Waibstadt auf. Nach dem Westfälischen Frieden bemühte sich die Stadt wiederholt erfolglos sich selbst auszulösen und wieder reichsunmittelbar zu werden. Der letzte Prozess wurde bis ins Jahr 1774 geführt.

19. und 20. Jahrhundert

Zum Teil im 17. Jahrhundert und endgültig im 19. Jahrhundert wurden die Stadtbefestigungen abgetragen. 1803 gelangte Waibstadt zu Baden und wurde Sitz eines eigenen Amtes. Bereits 1810 wurde es wieder aufgelöst und die Stadt dem Bezirksamt Neckarbischofsheim zugeordnet. Ab 1857 gehörte Waibstadt zum Bezirksamt Sinsheim. Nach einer großen Brandkatastrophe 1889 besuchte Großherzog Friedrich I. die Stadt.

1950 wurden die Stadtrechte formell erneut verliehen. Am 1. Juli 1971 wurde Daisbach eingemeindet.[6] Im Zuge der baden-württembergischen Kreisreform wurden 1973 der Landkreis Sinsheim aufgelöst und die Stadt dem neugebildeten Rhein-Neckar-Kreis angegliedert. 1975 wurde der Gemeindeverwaltungsverband Waibstadt gegründet. Das Wachstum der Stadt war begleitet von Infrastrukturmaßnahmen wie dem Bau der Realschule, einer Sport- und Schwimmhalle und der Erweiterung der Stadthalle. 1987 wurden erstmals mehr als 5000 Einwohner in Waibstadt gezählt.

Einwohnerentwicklung

Die nachfolgende Auflistung fasst die Einwohner auf dem heutigen Gebietsstand zusammen und basiert auf den Volkszählungsergebnissen bzw. deren amtlichen Fortschreibungen.[7]

Jahr 1871 1910 1939 1950 1961 1970 1980 1990 1995 2001 2005 2010 2015
Einwohner 2563 2554 2402 4002 3899 4696 4840 5268 5600 5751 5736 5723 5735

Katholische Pfarrkirche Unserer lieben Frau
Mausoleum Hermann Weil beim jüdischen Friedhof
Religionen

Entsprechend der Zugehörigkeit zu Speyer war die überwiegende Mehrheit lange katholisch. 1933 stellten die Katholiken 91,7 Prozent der Einwohner. Heute gehört die katholische Pfarrgemeinde zum Dekanat Kraichgau des Erzbistums Freiburg und die evangelische Gemeinde zum Kirchenbezirk Kraichgau der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Juden lebten vereinzelt bereits seit dem Mittelalter in Waibstadt. Der jüdische Friedhof wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet und ist der größte jüdische Friedhof Badens. Der Höchststand wurde 1884 mit 67 jüdischen Einwohnern erreicht. Anschließend setzte eine starke Abwanderung ein. Die 1847 erbaute Synagoge wurde 1925 das letzte Mal genutzt und 1938 an einen Privatmann verkauft, wodurch sie den Zerstörungen der Novemberpogrome 1938 entging. Bei den Deportationen in der NS-Zeit kamen von den 1933 hier wohnenden acht Juden mindestens drei ums Leben.[8]

Politik
Rathaus in Waibstadt
Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern und wird alle fünf Jahre direkt gewählt. Die beiden Stadtteile bilden Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, wodurch elf Räte vom Stadtteil Waibstadt und drei von Daisbach gestellt werden. Darüber hinaus ist in Daisbach ein eigener Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als dessen Vorsitzendem eingerichtet. Bei der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 gab es folgendes Ergebnis:[9]

Gemeinderat 2014
Partei Liste Stimmenanteil G/V %p Sitze
CDU 48,1 % − 4,1 7
Waibstadter Wählergemeinschaft 36,2 % + 2,0 5
SPD 15,8 % + 2,2 2

Die Sitzverteilung hat sich im Vergleich zur Wahl 2009 nicht verändert.

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für acht Jahre direkt gewählt. Bei der Wahl 2009 gewann Joachim Locher mit 97,72 Prozent der Stimmen.
Bisherige Gemeindeoberhäupter:

1867–1893: Carl Ludwig Völker
1893–1899: Karl Wittmann
1899–1926: August Wacker
1926–1936: Karl Spiegel
1936–1945: Eugen Laule
1945–1946: Eduard Spiegel
1948–1958: Karl Spiegel
1958–1978: Karl Eiermann
1978–1985: Gerhard Epp
1985–2009: Hans Wolfgang Riedel
2009-  : Joachim Locher

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Gold ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler. Das Wappen geht auf ein Siegel aus dem Jahr 1337 zurück. Es zeigt den für Reichsstädte üblichen Reichsadler. Die Flagge ist Schwarz-Gelb und wurde 1962 vom Innenministerium verliehen.[10]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Marienkapelle
Gasthaus Adler
Konditorei
Bauwerke

Das Wahrzeichen des Ortes ist das „Brunnenweible“, eine nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruierte Brunnenfigur, die der Legende nach ein deutscher Kaiser im 12. Jahrhundert als Dank für ein geglücktes Versteck in Waibstadt gestiftet haben soll.

Die neogotische katholische Pfarrkirche Unserer lieben Frau aus dem Jahre 1868, deren Turm weit über den Altort ragt, gilt als das höchste Kirchengebäude im Kraichgau. Der 65 m hohe Turm ist aus für den vorderen Odenwald regionaltypischem rotem Sandstein. Im Inneren der Kirche befindet sich eine schmuckvolle historische Kanzel. Auch die Marienkapelle ist komplett aus rotem Sandstein erbaut. Auf der Anhöhe hinter der Kapelle befindet sich noch die neugotische Evangelische Kirche von 1910.

In der Ortsmitte befinden sich zahlreiche Fachwerkhäuser und historische Wirtschaftshöfe. Neben bäuerlichen Anwesen darunter auch Geschäftshäuser längs der Ortsstraße, wie die historische Brauerei und Gaststätte „Adler“ bei der Pfarrkirche und die trutzige ehemalige Conditorei von 1908. Von der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert sind nur wenige Reste erhalten.

Im Ort sind mehrere historische Kruzifixe und Marienstatuen erhalten. Kreuze datieren u.a. von 1736 und 1829, außerdem ist eine knapp lebensgroße Maria Immaculata sowie ein historischer Marienaltar vorhanden.

Der östlich oberhalb des Ortes befindliche große jüdische Friedhof wurde nach 1648 angelegt und war ein Verbandsfriedhof von bis zu 19 jüdischen Gemeinden der Umgebung. Das direkt am Friedhof befindliche Mausoleum von Hermann Weil wurde 1924 bis 1927 erbaut. Es wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum „Denkmal des Monats Mai 2010“ ernannt.

Im Ortsteil Daisbach befindet sich die Ruine des Daisbacher Schlosses, das 1366 erstmals als Besitz der Herren von Venningen erwähnt, 1627 durch einen Brand zerstört und 1730 teilweise wieder aufgebaut wurde. Seit 1991 wird die Ruine von der Bürgerschaft restauriert.

Ev.Kirche

Innenansicht der kath. Pfarrkirche

Marienaltar

Altes Herrenhaus der Freiherren von Degenfeld

Wirtschaft und Infrastruktur
Der neoklassizistische Bahnhof
Verkehr

Waibstadt liegt direkt an der Bundesstraße 292. Über diese erreicht man in sieben Kilometer Entfernung die Bundesautobahn 6, Anschlussstelle Sinsheim.

Waibstadt liegt an der Schwarzbachtalbahn (Meckesheim–Aglasterhausen), die mit der Linie S 51 in das Netz der S-Bahn RheinNeckar eingegliedert ist. Dadurch bestehen umsteigefreie Verbindungen nach Heidelberg und Mannheim. Außerdem ist die Stadt durch Buslinien mit Sinsheim verbunden. Waibstadt gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.

Ansässige Unternehmen

In Waibstadt befindet sich eine Produktionsstätte der Firma riha WeserGold Getränke.

Medien

Über das lokale Geschehen berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung. Das Nachrichtenblatt des Gemeindeverwaltungsverbandes Waibstadt erscheint wöchentlich.

Behörden und Einrichtungen

Waibstadt ist Sitz des Gemeindeverwaltungsverbands Waibstadt, dem Epfenbach, Helmstadt-Bargen, Neckarbischofsheim, Neidenstein und Reichartshausen angehören. Er betrieb bis Mitte 2009 im ehemaligen städtischen Krankenhaus Waibstadt ein Altenpflegeheim.

Bis 2007 war die Stadt Sitz des Dekanats Kraichgau des Erzbistums Freiburg.

In Waibstadt befindet sich eine der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes.

Bildung

In Daisbach befindet sich eine Grundschule. In Waibstadt gibt es die Brunnenschule (Grundschule) und eine Realschule. Weiterführende Schulen können in Neckarbischofsheim und Sinsheim besucht werden. Die Stadt betreibt in Daisbach und Waibstadt Büchereien.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Jakob Ernfelder (1544–1601); Jesuit, Provinzial der Rheinischen Ordensprovinz
Carl Gottfried von Degenfeld (1690–1727), Mitherr auf Wagenbach, zu Waibstadt, Unterbiegelhof und Ehrstädt, Leutnant im kurpfälzischen Regiment des Prinzen von Sulzbach
Paul Egell (1691–1752), Bildhauer und Stuckateur
Mathias Götz (* 1972), Jazzmusiker
Georg Steinberg (* 1974), Rechtswissenschaftler
Literatur
1200 Jahre Waibstadt: Beiträge zur Geschichte der ehemals freien Reichsstadt. Waibstadt 1995
Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3