Liebe Personaler aus Waldfischbach-Burgalben:
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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Waldfischbach-Burgalben nicht vorenthalten.

Geschichte

Waldfischbach-Burgalben wurde am 7. Juni 1969 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Burgalben mit seinerzeit 2019 Einwohnern und Waldfischbach mit 4336 Einwohnern neu gebildet.[3]

Waldfischbach

Waldfischbach wird 1182 als Vispach erwähnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war es ausgestorben und später ein unbedeutender Bauernort. Es teilte die Geschichte des Holzlandes.

Nach dem Anschluss der Pfalz an Frankreich infolge des Übergreifens der Französischen Revolution wurde Waldfischbach Sitz eines Kantons mit 21 Gemeinden. Auch unter der anschließenden bayerischen Verwaltung blieb der Status als Kantonshauptort zunächst erhalten und Waldfischbach entwickelte sich zu einem wirtschaftlichen Unterzentrum. Bei der Verwaltungsreform 1972 wurde dieser Status bestätigt, indem Waldfischbach-Burgalben Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung wurde.

Burgalben

1152 wurde Burgalba erwähnt. Es gehörte zeitweise mit Pirmasens zu Hessen-Darmstadt. Nach dem Tod von Landgraf Ludwig im Jahr 1790 verlor Burgalben viele Einwohner infolge der Auflösung der darmstädtischen Garnison. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Burgalben zu einem Ort von Bilderhändlern, die mit Heiligenbildern und anderer naiver Kunst durch Deutschland zogen. Als dies nichts mehr einbrachte, blühte die Korbmacherei auf, sodass sogar auswärtige Korbmacher ihren Wohnsitz nach Burgalben verlegten.

Religion

2012 waren 42,2 Prozent der Einwohner evangelisch und 41,0 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Waldfischbach-Burgalben bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 760
1835 1.217
1871 1.468
1905 2.188
1939 4.535
1950 5.123
Jahr Einwohner
1961 6.026
1970 6.197
1987 5.295
1997 5.383
2005 5.144
2015 4.786

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Waldfischbach-Burgalben besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat 22 Ratsmitglieder an.[5]

Die Wahlen zum Gemeinderat erbrachten seit der Bildung der Gemeinde im Jahre 1969 folgende Ergebnisse:

Wahl SPD CDU FWG BWB Gesamt
2014 6 7 3 4 20 Sitze
2009 7 9 4 2 22 Sitze
2004 6 9 4 3 22 Sitze
1999 8 9 5 22 Sitze
1994 9 9 4 22 Sitze
1989 8 10 6 22 Sitze
1984 7 12 3 22 Sitze
1979 9 10 3 22 Sitze
1974 8 9 5 22 Sitze
1969 7 7 8 22 Sitze

FWG = Freie Wählergruppe Waldfischbach-Burgalben e. V.
BWB = Bürger für Waldfischbach-Burgalben e. V.
Bürgermeister von Waldfischbach-Burgalben
1969–1972: Emil Dietrich (WGR)
1972–1979: Kurt Däuber (SPD)
1979–1992: Erich Rutz (CDU)
1992–2004: Fritz Sopp (CDU)
2004–2009: Andreas Peiser (SPD)
2009–2014: Sigrun Klotz-Bischoff (CDU)
2014: Anna Silvia Henne (SPD)
Wappen

Burgalben

Waldfischbach

Blasonierung: „Von Schwarz und Gold gespalten, rechts ein linksgewendeter aufgerichteter silberner Fisch, links ein rotbewehrter und -bezungter roter Löwe.“[6]
Wappenbegründung: Es wurde 1980 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und zeigt den Löwen der Grafschaft Zweibrücken aus dem alten Wappen von Burgalben und den redenden Fisch aus dem ehemaligen Wappen von Waldfischbach.

Gemeindepartnerschaften

Eine Partnerschaft besteht mit der französischen Stadt Carentan im Département Manche in der Normandie.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Historische (evangelische) Kirche Burgalben
Ursprüngliche Wallfahrtskapelle Maria Rosenberg (im Kern romanisch)
Burgalben:Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
Historische Kirche Burgalben – Eine Kirche in Burgalben wurde 1197 erstmals genannt. Die (heute evangelische) Kirche hat noch einen massiv gemauerten Turm mit angebrachter Sonnenuhr, der von dem romanischen, dem Hl. Adelfus geweihten Bau stammt. Das Langhaus datiert von 1740.
Kirchen in Waldfischbach – Die beiden Kirchen von Waldfischbach stammen aus jüngerer Zeit. Die evangelische Kirche ist ein neoromanischer Saalbau von 1849–1854. Die katholische Pfarrkirche St. Joseph ist eine dreischiffige Basilika mit Doppelturmfassade und Chorrotunde. Sie wurde von Wilhelm Schulte II. in neoromanischen Formen gestaltet.
Maria Rosenberg – Die Gnadenkapelle Maria Rosenberg in Burgalben geht in ihrem Kern auf das 12. Jahrhundert zurück. Der ursprüngliche romanische Bau ist durch einen Chor aus dem 13. Jahrhundert und zwei zusätzliche Langhausachsen aus dem 15. Jahrhundert erweitert. Eine neue Wallfahrtskirche mit Stifterhaus wurde in den Jahren 1901–1912 errichtet.
Heimatmuseum – Das Heimatmuseum zeigt seit 1987 typische ländliche Arbeitsgeräte des Pfälzer Waldes (zum Beispiel Krautschnitter und Krauthobel), eine Küche, ein Schlaf- und ein Wohnzimmer sowie eine komplette Dorfapotheke. Ein weiteres Thema ist die Schuhproduktion in den Jahren 1920 bis 1960. Im so genannten Heidelsburgzimmer sind Fundstücke von der zerstörten spätrömischen Heidelsburg ausgestellt.
Heidelsburg – Die Heidelsburg wurde gemäß Münzfunden vor Ort mutmaßlich vor 350 n. Chr. als Verteidigungsanlage errichtet; möglicherweise geht eine ältere keltische Anlage voraus. Nach verschiedenen Funden (Inschrift und Grabplatte) handelt es sich um das älteste Indiz für Forstadministration in der Spätantike auf germanischem Boden. Von der weitgehend zerstörten Anlage sind nur noch Reste der Ringmauer und des Torbaus aus großen Sandsteinquadern übrig.

Siehe auch:

Liste der Kulturdenkmäler in Waldfischbach-Burgalben
Liste der Naturdenkmale in Waldfischbach-Burgalben
Freizeit und Sport
Markierte Wanderwege à 10–15 km binden die Wälder, Täler, Buntsandstein-Felsgruppen und andere Naturdenkmäler rund um Waldfischbach-Burgalben sowie ehemalige Mühlen und Nachbargemeinden ein. Sie führen beispielsweise ins Schwarzbachtal, zum Galgenberg (Aussichtspunkt mit Felsenweg) und zur Heidelsburg, ins Klappertal und zur Moschelmühle, zur Hundsweihersägemühle und zum Clausensee, nach Biebermühle, zum Steinenschloss und Spitzfels, zum Geiselberg und Naturdenkmal Luitpoldlinde.
Ein 18-Loch-Golfplatz befindet sich am nördlichen Rand des Ortes.[7]
Der Clausensee ist ein Badesee, an dem auch Angeln möglich ist.
Tennis- und Reitanlagen sowie ein Hallenbad sind vorhanden.
Waldfischbach-Burgalben ist der Startpunkt zur Tour 2 (48 km, 833 Höhenmeter) vom Mountainbikepark Pfälzerwald.
Verkehr

Waldfischbach-Burgalben ist über die Bundesstraße 270 (Kaiserslautern–Pirmasens) an das überregionale Straßennetz angebunden. Die Biebermühlbahn (Kaiserslautern–Pirmasens) schließt den Ort an das Schienennetz an.

Behörden

Als Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde beherbergt Waldfischbach-Burgalben deren Verwaltung.

Schulen
Daniel-Theysohn IGS Waldfischbach-Burgalben
Volkshochschule Waldfischbach-Burgalben
Grundschule Waldfischbach-Burgalben
Jakob-Reeb-Schule: Förderschule mit dem Schwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Albert Zapf (1870–1940), deutscher Politiker und Industrieller, Mitglied des Reichstages und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Südzucker AG
Friedrich Wenner (1876–1955), Verwaltungsjurist
Albert Zwick (1890–1958), deutscher Statistiker und Staatswissenschaftler
Hermann Zwecker (1905–1987), Arzt und Standesfunktionär
Gerd Hornberger (1910–1988), Leichtathlet
Persönlichkeiten die in der Gemeinde wirkten
Willi Bißbort (1910–1990), Politiker (FDP), starb vor Ort
Karl Foltz (1865–1961) war Prälat und langjähriger kath. Ortspfarrer. Er stiftete und erbaute die Pfarrkirche St. Joseph; nach ihm ist die „Prälat-Foltz-Straße“ benannt.
Thomas Stumm, Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz
Literatur
800 Jahre Waldfischbach. 1182–1982. Heimatbuch zur 800-Jahrfeier. (Hrsg.: Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben durch den Arbeitskreis Festschrift), Waldfischbach-Burgalben 1982, 632 S. m. zahlr. Abb.
Weblinks
 Commons: Waldfischbach-Burgalben – Sammlung von Bildern
 Wikivoyage: Waldfischbach-Burgalben – Reiseführer
Waldfischbach-Burgalben
Kurzporträt von Waldfischbach bei SWR Fernsehen
Kurzporträt von Burgalben bei SWR Fernsehen