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Geschichte
Wanfried – Auszug aus dem Thesaurus Philopoliticus von Daniel Meisner und Eberhard Kieser (1624)
Wanfried – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian (1655)

Wanfried ist eine uralte Siedlung. Als der hl. Bonifatius in diese Gegend kam, bestand sie schon. Es gab dort auch schon Christen. Er baute die ersten Kirchen, auch auf dem Hülfensberg errichtete er eine Kirche und ein Kloster. Vom Hülfensberg blickend soll der Hl. Bonifatius einer Legende nach gesagt haben: „Wann wird endlich Frieden schweben über dieser schönen Aue“. Volksetymologisch erklärte man sich daraus die Ortsnamen Wanfried, Frieda, Schwebda, Aue.

Als Ort im Grenzgebiet war Wanfried, das schon vor 813 unter dem Namen „In wanen In Riden“ und auch als „Uuanenreodum“ erwähnt wurde,[3] häufig Versatz- und Pfandobjekt der hessischen und thüringischen Landgrafen, deren Interessensbereiche hier aneinander stießen. Der 1035 als Wenefridun erwähnte Ort wurde nach der Schlacht bei Wettin (1264) an Thüringen abgetreten. Um seine junge hessische Landgrafschaft auszuweiten, kaufte Heinrich I. im Jahr 1306 vom thüringischen Landgrafen die Orte Wanfried und Frieda und einige eichsfeldische Dörfer. Wenige Jahre später begannen mit einem Überfall Hermanns II. von Treffurt die kriegerischen Auseinandersetzungen um den Besitz Wanfrieds. Hermann konnte den Ort in einem Handstreich nehmen, sich jedoch dort nicht festsetzen, denn schon 1336 wurde Hermanns Burg Normannstein von einer Koalition hessischer, kurmainzischer und sächsischer Truppen eingenommen. Nachdem der Besitz unter den Siegern verteilt worden war, suchte der hessische Landgraf Otto I. die neuen, isolierten Besitzungen durch eine Landbrücke an sein Territorium zu binden. Zu diesem Zweck erwarb er 1365 von den benachbarten Herren zu Völkershausen deren Gericht mit den Dörfern Völkershausen, Altenburschla, Heldra, Helderbach, Rambach und Weißenborn. Zum Bezirk der Zent Wanfried gehörten seitdem außer Wanfried selbst die 6 Dörfern des benachbarten Gerichts Völkershausen und der eichsfeldische Ort Döringsdorf. Bevor Wanfried endgültig an die hessischen Landgrafen überging, kam es im Verlauf des Sternerkrieges zu Ende des 14. Jahrhunderts noch einmal zu erneuten Konflikten mit dem benachbarten Thüringen.

Wanfried wurde durch Privileg des Landgrafen Moritz von Hessen am 30. August 1608 zur Stadt erhoben und erhielt Marktgerechtigkeit.

Im Jahr 1616 wird die Stadt Wanfried im „Verzeichnis der fürnembsten Städte Europas“ als bedeutender Handelsplatz genannt.[4] Als Ausgangspunkt der Werraschifffahrt, deren Flusssystem durch Schleusen in Eschwege und Allendorf gesichert worden war, erwuchs der Ort zu einem Handelszentrum, in dem Waren aller Art umgeschlagen wurden. Nachdem die gelöschten Güter das Zollamt „Auf der Schlagd“ passiert hatten, wurden sie in die Lagerhäuser der Stadt verfrachtet und später auf dem Landweg weitertransportiert. Die Fuhrleute brachten die zumeist aus den Küstenstädten kommende Ware vor allem nach Thüringen und Bayern; wichtige Anlaufstellen waren die dortigen Handelszentren Leipzig und Nürnberg.

Im Dreißigjährigen Kriege wurde die Stadt am 25. Juni 1626 von Truppen Tillys geplündert und niedergebrannt. Ab 1627 gehörte Wanfried zum Herrschaftsbereich des Rotenburger Quart und war ab 1667 Residenz der katholischen Seitenlinie Hessen-Wanfried der Hessen-Kasseler Landgrafen. 1667 zog Landgraf Karl als Begründer der Linie im dortigen Schloss ein. Die Söhne Karls, Wilhelm und Christian regierten dort bis zum Erlöschen der Linie im Jahr 1755. Entsprechend dem Hausvertrag fiel die Landgrafschaft Hessen-Wanfried an Hessen-Rotenburg zurück. 1834 fiel auch Hessen-Rotenburg an die Hauptlinie Hessen-Kassel zurück.

Die Stadt begann 1665 mit dem Bau einer Stadtmauer, die das bisherige Verteidigungswerk aus Erdwall und hölzerner Palisade ersetzte.

Die ehemalige Bedeutung Wanfrieds als Umschlagplatz belegt eine Handelsbilanz von der Wende vom 17. ins 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit betrug die Schiffsausfuhr ca. 80.000 Zentner, die Abfuhr bemaß sich auf 132.000 Zentner im Jahr. Bevorzugtes Handelsgut waren Kaffee, Zucker, Öl, Gewürze, Tabak, Wollwaren, Wein, Honig und Fisch. In dieser Zeit entstanden die prächtigen Handelshäuser an der Marktstraße, stattliche Bürger- und Wirtshäuser, Herbergen, eine Börse und ein Brauhaus. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging die Bedeutung der Werraschifffahrt mehr und mehr zurück, da sich der Gütertransport auf die Schiene verlagerte. Wanfried wurde im Jahr 1902 an die Werratalbahn angeschlossen.

Eine kuriose Geschichte um Wanfried entstammt dem Tagebucheintrag von Cosima Wagner vom 4. Mai 1874. Daraus, sowie aus dem Kommentar der Herausgeber des Bandes, geht deutlich hervor, dass die Benennung des neuen Wohnhauses der Familie Wagner in Bayreuth, dem sogenannten Haus Wahnfried, auf den Ort Wanfried zurückgeht:[5]

„… in Hessen gäbe es einen Ort Wahnfried, es habe ihn (gemeint ist ihr Ehemann, Richard Wagner) so mystisch berührt, diese Zusammensetzung der beiden Worte, und wie das Gedicht von Goethe, was nur zu dem Weisen gesprochen sei, so würde nur der Sinnige ahnen, was wir darunter verstehen.“

– Cosima Wagner in Die Tagebücher

Im 19. Jahrhundert verblühte der Reichtum der Handelsstadt Wanfried. Die Wälle und Türme wurden geschleift, das alte Rathaus abgerissen. Den ehemaligen Glanz der Stadt haben die prächtigen Fachwerkhäuser im Stadtkern überdauert, die ein nahezu ungestörtes Ensemble bilden.

Die Bevölkerung ist seit der Reformation überwiegend protestantisch. Die kleine katholische Pfarrgemeinde (gegründet 1908 als Kuratiegemeinde) wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg durch Flüchtlinge stark an.

1945 wurde auf dem Wanfrieder Herrensitz „Kalkhof“ das Wanfrieder Abkommen, ein Gebietstausch zwischen der US-amerikanischen und sowjetischen Besatzungszone entlang der sogenannten „Whisky-Wodka-Linie“, geschlossen.

Unter dem Pseudonym „Friedheim“ trat die kleine Zonengrenzstadt in den Spielfilmen „Willi-Busch-Report“ und „Deutschfieber“ des Regisseurs Niklaus Schilling auf, die 1979 und im Jahr nach der Wiedervereinigung produziert wurden. Wanfried bzw. „Friedheim“ stand darin für einen äußerst ruhigen und nachrichtenarmen Ort, in den der Lokalredakteur einer Heimatzeitung durch heimlich von ihm selbst initiierte Ereignisse an der Grenze Leben bringen wollte, über das er dann in seinem Journal berichten konnte.

Die Stadt Wanfried feierte im Jahr 2008 das Jubiläum „400 Jahre Stadtrechte“ und im Jahr 2013 die 1200-jährige urkundliche Ersterwähnung.

Eingemeindungen

Am 1. Oktober 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Völkershausen eingegliedert. Am 31. Dezember 1971 kam Aue hinzu. Altenburschla und Heldra folgten am 1. April 1972.[6]

Einwohnerentwicklung

Quellen:
Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834–1967. Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.
„Wanfried, Werra-Meißner-Kreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Bevölkerung in Hessen (Atlas beim Statistischen Landesamt Hessen)

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[7] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[8][9][10]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

   

Insgesamt 19 Sitze SPD: 8 FDP: 1 CDU: 10

Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 55,0 10 53,0 12 44,7 10 40,8 9
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 40,1 8 43,0 10 50,0 12 59,2 14
FDP Freie Demokratische Partei 4,9 1 4,0 1 5,3 1
Gesamt 100,0 19 100,0 23 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 61,6 66,7 65,5 66,4

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit Oktober 2007 Wilhelm Gebhard (CDU). Er setzte sich mit 51,7 % gegen seinen Vorgänger Otto Frank (SPD) durch, der seit 1989 amtierte. Bei der Wiederwahl im Mai 2013 war Gebhard einziger Kandidat. Er wurde mit 92,52 % im Amt bestätigt.

Wappen

Blasonierung: „In silber ein rotes Feld im Herzbereich des Schildes. Davor die Büste eines gerüsteten Ritters.“
Wappenbegründung: Schon das älteste bekannte Siegel von 1578 zeigte einen Ritter. Es kann sich hier um eine Rolandsfigur handeln, die hier als Zeichen der Gerichtsstätte, in das Wappen kam. Es ist jedoch auch eine ortseigene Wappenbildung denkbar, demnach steht der Ritter als Friedenswahrer (Wahr’n Fried) in der ständig umkämpften grenznahen Stadt.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen mit Plouescat im Département Finistère in Frankreich und mit Schörfling in Österreich. Der Stadtteil Altenburschla ist verschwistert mit Villeneuve-les-Sablons im Département Oise in Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Dreharbeiten zum Spielfilm Willy Busch Report von 1979 fanden überwiegend in Wanfried statt.

Ev. Stadtkirche Wanfried 1884–1888 Blick von Südosten Kirchturm – Blick von Südwesten Innenraum – Blick auf den Altar Innenraum – Blick auf Orgel und Eingang Orgel frontal Orgel links
Kath. Stadtkirche Wanfried 1907–1908 Blick von Süden Blick von Westen Blick von Südosten
Der Plesseturm, erbaut 1963/1964 Blick aus Ost Blick aus West
Museen
Wanfrieder Heimatmuseum und Dokumentationszentrum zur deutschen Nachkriegsgeschichte im Keudellschen Schloss
Heimatmuseum im Stadtteil Heldra

Keudellsches Schloss, Stadtmuseum Wanfried

Mühle, Heimatmuseum Heldra

Bauwerke
Neogotische evangelische Stadtkirche (1884–1888) mit reicher originaler Ausmalung und Ausstattung (Architekt Hermann Rüppel 1845–1900)
neogotische katholische Stadtkirche (1907–1908)
Landgrafenschloss (16. Jahrhundert)
Schlagd, alter Werrahafen mit Fachwerk-Lagerhäusern
Bahnhof Wanfried: Eröffnung 1902, Einstellung Personenverkehr 1981, Güterverkehr 1996
Postamt (1906–1998)
Gut Kalkhof – am 17. Sept. 1945 wurde hier das Wanfrieder Abkommen verhandelt

Landgrafenschloss 16. Jahrhundert

Schlagd Werrahafen

Bahnhof Wanfried 1902–1996

Postamt 1906–1998

Gut Kalkhof

Keudellsches Schloss
Rathaus, erbaut im 17. Jahrhundert
Harm’sches Haus aus der Schifffahrtszeit
Hotel „Zum Schwan“, aufwändig restauriertes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1690
Alte Post, ehemaliges Thurn- und Taxisches Posthaus, erbaut 1751
Plesseturm, erbaut 1964
„Kapelle der Einheit“ und Eichsfelder Kreuz, errichtet unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Döringsdorf
Kulturdenkmäler
Hauptartikel: Liste der Kulturdenkmäler in Wanfried

In Wanfried und Stadtteilen sind 5 Gesamtanlagen, sowie 149 Kulturdenkmäler ausgewiesen[11].

Naturdenkmäler
Naturdenkmäler Plessefelsen – Blick von Südosten (2014) Plessefelsen – Blick von Südosten; im Hintergrund der Hülfensberg (2013) Taterloch – Auf der Plesse (2012) Taterloch – Auf der Plesse (2012) Im Inneren eines Taterlochs – Auf der Plesse (2012) Wasserfall im Elfengrund (2012) Wasserfall im Elfengrund (1987) Wasserfall im Elfengrund (2012)
Plesse (Wanfried) (479,6 m ü. NHN), Berg mit 60 m hoher Felswand aus hellem Kalkstein und Plesseturm, bei Wanfried
Elfengrund (Wanfried) Naturschutzgebiet mit Wasserfall bei Wanfried
Heldrastein (503,8 m ü. NHN; „König des Werratals“), Berg mit 62 m hoher und 2 km breiter Felswand und Turm der Einheit, bei Treffurt
Hülfensberg (448,2 m ü. NHN), waldreicher Berg und Wallfahrtsort bei Geismar
Sport
Schützenverein Wanfried 1568 e. V.
Schützenverein Aue 1927 e.V
VfL Wanfried e. V.
Angelsportverein Wanfried e. V.
Reitverein Wanfried e. V.
Freizeit und Tourismus
Werratal-Radweg
Schwimmbad (Freibad)
Bolzplatz mit Skateanlage
Premiumwanderweg P 5 Plesse, P 6 Heldrastein und P 12 Mainzer Köpfe
Aussichtsturm Plesse (Plesseturm)
Aussichtsturm Heldrastein
Grillplatz Plesse
Regelmäßige Veranstaltungen
Schmandfest jährlich im August
Wanfrieder Vogelschießen, das Volks-, Schützen- und Heimatfest jährlich am zweiten Wochenende im Juli, dabei tritt seit 1948 der Brombeermann auf
Weihnachtsmarkt am 2. Samstag im Dezember
Strohbärenfest in Heldra (am Aschermittwoch)
Jazz-Matinee; Kalkhof im Frühsommer
Wanfrieder Lesung; im Sommer
Weinfest; jährlich am 3. Samstag im September
Wirtschaft und Infrastruktur

Am 11. April 1861 wurde die Druckerei Israel & Avenarius in Wanfried gegründet. Peter Israel leitete 1872 den Buchdruck ein, Schwerpunkt der Produktion blieb jedoch bis heute die Bedruckung und Veredlung von Verpackungsmaterialien, zunächst Tüten und Beuteln. 1938 wurde das Unternehmen in eine OHG umgewandelt und änderte den Namen in Wanfried-Druck Arthur und Wilhelm Kalden OHG. Nach dem Krieg wurde die Fabrikation und Bedruckung von Verpackungskartonagen und Etiketten zum Hauptgeschäftsfeld.[12]

Am 28. Februar 1889 wurde am östlichen Stadtrand die Wanfrieder Schmiergelwerk Gottlob Gries KG gegründet. Das Werk produzierte für Großkunden der Holz- und Metallverarbeitung die durch zahlreiche Patente geschützten ELEFANT-Schmirgelpapiere.[13]

Verkehr

Durch das an der Deutschen Fachwerkstraße liegende Wanfried führen die Bundesstraßen B 249 und B 250.

Wanfried lag an der 1700 eingerichteten Fahrpostroute Leipzig–Kassel im Rahmen der Fernpostlinie Moskau–Amsterdam. Nachdem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Bedeutung der Werraschifffahrt mehr und mehr zurückging und sich der Gütertransport zunehmend auf die Schiene verlagerte, wurde Wanfried im Jahre 1902 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die 1902 in Betrieb genommene Bahnstrecke Schwebda–Wartha verband Wanfried mit Eschwege im Westen sowie Treffurt, Creuzburg und Eisenach im Süden. Am 3. Juli 1945 wurde wegen der Grenzziehung der Verkehr zwischen Heldra und Treffurt eingestellt. Auf der Strecke Schwebda–Wanfried wurde der Personenverkehr am 31. Mai 1981 beendet, der Güterverkehr nach Wanfried endete am 1. Oktober 1994, die kaum noch genutzte Weiterführung nach Großburschla war schon am 23. Mai 1993 eingestellt worden. Die Gleise in und um Wanfried wurden bis 1998 abgebaut, zwischen Wanfried und Altenburschla wird die Trasse heute als Radweg genutzt.

Bildung

Die Stadt verfügt über eine Grundschule (Gerhart-Hauptmann-Schule) und eine Integrierte Gesamtschule (Elisabeth-Selbert-Schule), welche seit dem Schuljahr 2006/07 als Außenstelle der Eschweger Anne-Frank-Schule fungiert.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Petrus Paganus (1532–1576), deutscher neulateinischer Dichter, Humanist und Weintrinker
Charlotte Amalie von Hessen-Wanfried (1679–1722), Fürstin von Siebenbürgen
Christian von Hessen-Wanfried (1689–1755), Landgraf von Hessen-Wanfried und von Hessen-Rheinfels
Karl Philipp Franz zu Hohenlohe-Bartenstein (1702–1763), Reichsfürst
Georg Gottlob Ungewitter (1820–1864), deutscher Architekt und Baumeister
Hermann Dahlmann (1892–1978), Generalleutnant der Luftwaffe
Wilhelm Rexrodt (1895–1969), deutscher Politiker (DDP, LDP)
Erika Wagner (1933–2011), hessische Politikerin (SPD) und Abgeordnete des Hessischen Landtags
Gundolf Gries (* 1943), deutscher Politiker (CDU)
Literatur
Wanfried. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 16, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 382.
Reinhold Strauß: Chronik der Stadt Wanfried. Carl Braun, Wanfried 1908 (archive.org [abgerufen am 5. Mai 2015]). 
Wilhelm Dilich: Hessische Chronica. 1608, S. 135–136 (mdz-nbn-resolving.de [abgerufen am 16. Mai 2015]). 
Weblinks
 Wikisource: Wanfried in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Wanfried – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Wanfried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Homepage der Stadt Wanfried
„Wanfried, Werra-Meißner-Kreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Literatur über Wanfried in der Hessischen Bibliographie
Illustration von Daniel Meisner von 1624: Wanfridt. Fugiens Fumum Indicit In Ignem (Digitalisat)