Liebe Personaler aus Weil im Schönbuch:
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Weil im Schönbuch nicht vorenthalten.

Geschichte
Weil im Schönbuch 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch
Bis zum 19. Jahrhundert

Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit belegen, dass Menschen schon seit langer Zeit im Gemeindegebiet lebten. Die erste Siedlung auf dem heutigen Gemeindegebiet legten die Römer Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. an. Die Ausgrabung einer Villa rustica (römischer Gutshof mit Wirtschaftsgebäuden und Kultstätte) bei der Totenbachmühle und weitere, beim Umbau der Martinskirche im Jahre 1904 entdeckte Spuren, belegen das. Der Name Weil könnte von der lateinischen villa abgeleitet sein.

Im 4. Jahrhundert haben sich Alemannen im ältesten Teil des Dorfes, dem heutigen Maierhof, angesiedelt. Ob die Siedlung seitdem ununterbrochen bestand, ist nicht sicher. Im Jahre 1087 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Breitenstein. Rudolf von Breitenstein war ein Lehnsmann der Pfalzgrafen von Tübingen. 1188 wurde das Dorf als Weyl im Schaienbuch erstmals urkundlich erwähnt. Die Urkunde besagt, dass Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen seinen Teil des Dorfes dem von ihm ein Jahr zuvor gegründeten Kloster Bebenhausen schenkte. Seinem Bruder verblieb der Fronhof (Maierhof) mit den dazugehörenden Fronbauern. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts war Weil im Schönbuch zusammen mit Breitenstein und dem 1295 erstmals erwähnten Neuweiler fast vollständig im Besitz des Klosters Bebenhausen.

In der Nacht vor der Bauernschlacht bei Böblingen am 12. Mai 1525 lagerte das schwäbische Bundesheer unter seinem Führer Georg Truchsess von Waldburg-Zeil im Seitenbach- und Totenbachtal in Weil im Schönbuch. Von hier aus zog er am frühen Morgen mit seinen Truppen nach Böblingen, um dort die Bauern vernichtend zu schlagen.

Während der Reformationszeit wurde 1535 die Klostergrundherrschaft Bebenhausen aufgelöst, Weil im Schönbuch wurde württembergisch.

Am 9. April 1559, dem Kirchweihtag, wurde das ganze Dorf samt Kirche und Rathaus durch Brandstiftung vernichtet. Nur das etwas abseits stehende Pfarrhaus und der Pfleghof des Klosters Bebenhausen überstanden die Katastrophe. Der Brandstifter Enderlin Seytz wurde später in Hechingen gefasst, zum Tode verurteilt und hingerichtet.[4]

Im Dreißigjährigen Krieg fielen am 8. September 1634 kaiserlich-katholische Truppen nach der Schlacht bei Nördlingen plündernd und mordend in Weil im Schönbuch ein und brachten auch die Pest mit. Fast ein Drittel der Dorfbevölkerung verlor ihr Leben in diesem Krieg.

Weil im Schönbuch um 1900

1850 hatte Weil im Schönbuch 2453 evangelische und 21 katholische Einwohner, die in 287 Haupt- und 165 Nebengebäuden lebten und arbeiteten.[5] Damit war Weil nach Sindelfingen und Böblingen die drittgrößte Gemeinde im Oberamtsbezirk (nicht gleichzusetzen mit dem heutigen Landkreis Böblingen).

20. Jahrhundert

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges war Weil im Schönbuch am 21. und 22. April 1945 Schauplatz schwerer Kampfhandlungen zwischen deutschen und französischen Truppen. Es gab Tote unter der Bevölkerung und den Soldaten, 56 Gebäude wurden zerstört.

Eingemeindungen
Neuweiler

Neuweiler wurde am 1. Juli 1971 nach Weil im Schönbuch eingemeindet.[6]

Hauptartikel: Neuweiler

Breitenstein

Erstmals wird Breitenstein am 22. Juli 1087 urkundlich erwähnt. Bereits während der Hallstattzeit war der Ort jedoch besiedelt, was durch Grabhügel belegt ist. Breitenstein wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts vom Kloster Bebenhausen erworben. Der Name Breitenstein ist eventuell auf einen mächtigen Stubensandsteinbrocken zurückzuführen. Die Flurbezeichnung „Beim breiten Stein“ deutet darauf hin.

Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurde die zuvor selbständige Gemeinde Breitenstein am 1. April 1972 in die Gemeinde Weil im Schönbuch eingegliedert.[6] Breitenstein hat heute rund 1300 Einwohner.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (rot gekennzeichnet) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts (nur Hauptwohnsitze). Alle Zahlen ab 1871 stammen vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg.[7]; 1850 aus der Beschreibung des Oberamts Böblingen[5].

Religionen
Weil im Schönbuch.

Sowohl die evangelische Kirche als auch die katholische Kirche haben in Weil im Schönbuch Gemeinden, letztere im Verbund mit weiteren Orten der Schönbuchlichtung. Außerdem gibt es eine neuapostolische Gemeinde. Die islamische Bevölkerung unterhält keine eigene Versammlung.

Politik
Gemeinderat

In Weil im Schönbuch wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat in Weil im Schönbuch hat nach der letzten Wahl 22 Mitglieder (vorher 20). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis.[8] Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009

Kommunalwahl 2014

 %403020100

30,83 %25,19 %22,61 %12,43 %8,94 %

CDUWABUBWFWSPD
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4

-1,45 %p
-0,53 %p+3,21 %p+1,48 %p-2,71 %p
CDUWABUBWFWSPD

CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 30,83 7 32,28 7
WAB Wahlgemeinschaft Aktive Bürger 25,19 5 25,72 5
UBW Unabhängige Bürgerliche Wählergemeinschaft 22,61 5 19,40 4
FW Freie Wählervereinigung 12,43 3 10,95 2
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 8,94 2 11,65 2
gesamt 100,0 22 100,0 20
Wahlbeteiligung 53,24 % 56,75 %

Bürgermeister

Die letzte Wahl zum Bürgermeister war 2012, Amtsinhaber Wolfgang Lahl wurde dabei mit 75,89 % der Stimmen im Amt bestätigt.[9]

1960–1992: Paul Mast[10]
1992–2004: Andreas Brand
seit 2004: Wolfgang Lahl[11]
Wappen

Blasonierung: In Silber auf grünem Hügel zwei grüne Buchen, alles überdeckt durch einen springenden roten Hirsch mit goldenem Geweih.

Partnerschaften

Seit 1976 ist der Ortsteil Neuweiler mit Hennersdorf in Niederösterreich verbunden.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Weil im Schönbuch ist mit der Kreisstraße 1062 an die Bundesstraße 464 angeschlossen. Weitere Kreisstraßen stellen die Verbindung zu den Nachbarorten Holzgerlingen und Schönaich (K 1048), Waldenbuch (K 1050) und Dettenhausen (K 1062) her. Die Kreisstraße K 1049 stellt die Verbindung zu den Ortsteilen Neuweiler und Breitenstein her, die K 1058 verbindet die Siedlung Roter Berg mit Weil im Schönbuch und der B 464.

Im Dezember 1996 wurde die Schönbuchbahn (Böblingen – Dettenhausen) wieder in Betrieb genommen. Drei Haltestellen in Weil im Schönbuch binden die Gemeinde über Böblingen an das Netz der S-Bahn Stuttgart an.

Bildungseinrichtungen
Gemeinschaftsschule Weil im Schönbuch (1. bis 10. Klasse)
Grundschule Neuweiler (nur 1. und 2. Klasse)
Grundschule Breitenstein (nur 1. und 2. Klasse)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kulturdenkmale
Gerichtsstätte „Unter den Linden“
Die Ding- bzw. Gerichtsstätte der Grafschaft Glehuntare „Unter den Linden“ am östlichen Ortsausgang an der Ecke Dettenhäuser Straße (K 1062)/Paulinenstraße.[48.6202222222229.0715277777778][12] Hier wurden zwei Sühnekreuze des 15./16. Jh., ein Pfeilerfragment und ein neuzeitlicher Gerichtsstein zu einer Art Lapidarium zusammengestellt.[13] Die Anlage wurde 1954 hergerichtet.[14]
Regelmäßige Veranstaltungen

Ein fester Bestandteil des Jahres ist mittlerweile auch das Seenachtsfest geworden, das die Freiwillige Feuerwehr Weil im Schönbuch jedes Jahr am Feuerwehrsee in der Nähe des Ortskerns veranstaltet. Dieses Fest findet nun schon seit einigen Jahren immer am ersten Samstag im August statt.

Jedes Jahr findet der Sängerfasching des Gesangvereins statt.

Sport

Im Sport ist Weil im Schönbuch vor allem durch das Kunstradfahren bekannt geworden. Die Weilerin Astrid Ruckaberle hält seit dem 20. Januar 2001 den Deutschen Rekord im Einer-Kunstradfahren der Frauen.

Die Herrenmannschaft der SpVgg Weil im Schönbuch, Abteilung Fußball, ist am 9. Juni 2013 in die Bezirksliga Böblingen/Calw aufgestiegen.

Musik
Musikverein Original Schönbuchmusikanten Weil im Schönbuch, gegründet 1931.
Der Verein hat eine Jugendkapelle und die Stammkapelle. Darüber hinaus werden sogenannte Beginners an die Musik herangeführt.
Junges Streichorchester Weil im Schönbuch, gegründet 1995.
Derzeit existieren drei Orchester: Kinderorchester, Jugendorchester und das Streichorchester sowie ein Cello-Ensemble. Insgesamt spielen in diesen Orchestern etwa 80 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Harmonika-Freunde Weil im Schönbuch, gegründet 1964.
Der Verein bietet Akkordeon-, Gitarren- und Keyboard-Unterricht an. Für die ganz jungen Kinder gibt es einen Musikgarten und die Musikalische Früherziehung. Neben dem Unterricht wird in Orchestern musiziert. Die mit den Grundschulen Weil und Breitenstein bestehende Kooperation im Zuge der Ganztagsbetreuung an Schulen soll ebenfalls dazu beitragen, das Musikleben in der Gemeinde zu beleben.
b!cause ist ein Chor, gegründet 1981.
Derzeit ca. 35 Sänger pflegen ein Repertoire aus den Bereichen der Gospel-, Pop- und Soulmusik.
Gesangverein Weil im Schönbuch, gegliedert in gemischten Chor und Seven Eleven
Posaunenchor Weil im Schönbuch
Persönlichkeiten
Erich Hartmann (* 1922 in Weissach, † 1993 in Weil im Schönbuch), Jagdflieger und Offizier der Wehrmacht und der Bundeswehr
Florian Toncar (* 1979), Politiker (FDP), von 2005 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages, wuchs in Weil im Schönbuch auf
Astrid Ruckaberle, Kunstradfahrerin, (Deutsche Meisterin 1993, 1995, 1997, 1999, 2000, 2001 und 2003, Europameisterin 1995, 1996 und 1997, Weltmeisterschaftsdritte 1998 und 1999, Vizeweltmeisterin 2002, Weltmeisterin 2000, 2001 und 2003)
Weblinks
 Commons: Weil im Schönbuch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Weil im Schönbuch in der Beschreibung des Oberamts Böblingen von 1850 – Quellen und Volltexte
Website der Gemeinde