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Geschichte
Denkmalgeschütztes Schrotholzhaus im „Alten Dorf“
Historie

Am 8. Juni 1552 wurde Weißwasser erstmals im Besitzverzeichnis der Standesherrschaft Muskau erwähnt. Die erste kartographische Erfassung Weißwassers in einer Karte der Oberlausitz ist auf das Jahr 1593 datiert. Das ursprüngliche Dorf Weißwasser befand sich im westlichen Teil der heutigen Stadt, etwa an der August-Bebel-Straße. Dieser Bereich der Stadt wird heute das „Alte Dorf“ genannt. 1772 wurde in Weißwasser die erste Schule gegründet und 1817 kam der erste geprüfte Lehrer nach Weißwasser. 1860 wurde mit der Braunkohleförderung begonnen. Etwa zur gleichen Zeit wurde auch die erste Ziegelei errichtet.[2]

Durch die Berlin-Görlitzer Eisenbahn-Gesellschaft, die in den Jahren 1866/1867 die Bahnstrecke Berlin–Görlitz baute, erhielt Weißwasser einen Bahnhof. Dieser begünstigte zusammen mit den in der Umgebung vorkommenden Ton-, Quarzsand-, Holz- und Kohlevorkommen die weitere Ortsentwicklung, so dass Weißwasser im 19. und 20. Jahrhundert als Glasmacherort bekannt wurde. In der Gründerzeit entstanden in Weißwasser elf Glashütten, fünf Glasraffinerien, drei Ziegeleien sowie einige Kohlewerke. Diese Betriebe prägten nicht nur das Ortsbild und die Arbeiterklasse – etwa 75 Prozent der Einwohner Weißwassers arbeiteten in der oder für die Glasindustrie –, sie sorgten auch für den Aufstieg Weißwassers zum europäischen Zentrum der Glasproduktion zur Jahrhundertwende.[3] Vom Fensterglas bis hin zum geschliffenen Kristallglas wurde das gesamte Produktspektrum abgedeckt. Große Bedeutung erlangte die Produktion von Glaskolben für Glühlampen, beispielsweise von Osram.

Weißwasser ist von großen, zusammenhängenden Waldgebieten mit einem hohen Kiefernanteil umgeben. In diesen entstanden zahlreiche Waldbrände, mit zum Teil erheblichen Ausmaßen. Auch Weißwasser selbst wurde dadurch teilweise zerstört. Um die großflächige Ausbreitung von Waldbränden verhindern zu können, sollte ein System entwickelt werden, welches es erlaubte, die Wälder dauerhaft zu beobachten und gegebenenfalls Alarm zu schlagen. Dieses erfand der Forstmeister Walter Seitz (1863–1944) im Muskauer Forst südlich von Weißwasser. An einer Anhöhe am Grünen Weg entstand zwischen 1890 und 1900 ein hölzerner, ca. 12 bis 18 Meter hoher Turm, der in Zeiten hoher Waldbrandgefahr besetzt war. Von diesem Turm wurde eine Sichtschneise bis zum damaligen Vorwerk (Dominium Weißwasser) in den Wald geschlagen, um den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, die vom Feuerwächter übermittelten Lichtsignale zu empfangen. Um den Brandort in dem großen Waldmassiv genauer lokalisieren zu können, wurden durch Seiz ebenfalls Quadrate, auch Jagen genannt, in den Wäldern angelegt. Somit entstanden ca. 45 Hektar große Waldstücke mit dazugehöriger Nummer. So konnte bei Sichtung eines Waldbrandes eine genaue Lage des Brandortes mit Hilfe der Lichtzeichen übermittelt und eine schnelle Brandbekämpfung begonnen werden.[4] Seitz erhielt 1902 das deutsche Reichspatent für den weltweit ersten Feuerwachturm. Diese Erfindung stellte er 1904 auch auf der Weltausstellung in St. Louis vor. Am Standort des ersten Feuerwachturms stand bis 2009 ein fast 30 Meter hoher Turm aus Beton, welcher dem sich ausdehnenden Tagebau Nochten weichen musste.

Zur besseren Rohstofferschließung wurde 1897 eine Kleinbahnlinie durch Weißwasser gebaut. Schon vor der Eingemeindung des südöstlich gelegenen Dorfes Hermannsdorf (1903) war das Dorf Weißwasser größer als die nahe gelegene Stadt Muskau. Das Dorf Weißwasser wuchs weiter und Industrie siedelte sich an. Damit stiegen die Einwohnerzahl und die Zahl der schulpflichtigen Kinder. Auf Initiative des damaligen Schulleiters, entstand im Jahre 1912 ein neues Schulgebäude in Weißwasser (heute Schule 1). Am 28. August 1935 erhielt Weißwasser das Stadtrecht.[2]

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von Juni 1944 bis Februar 1945 existierte in der Stadt am Neuteichweg 44 ein Außenlager des KZ Groß-Rosen für Frauen, von dem aus jüdische Häftlinge für die Valvo-Röhrenwerke Zwangsarbeit verrichten mussten. Bei Auflösung des Lagers wurden sie am 24. Februar 1945 auf den Todesmarsch nach dem Außenlager Horneburg des KZ Neuengamme geschickt.[5] In den letzten Wochen des Krieges erreichte die Rote Armee Weißwasser. Die Zerstörung der Bahnbrücke durch deutsche Truppen stellte dabei nur ein kurzzeitiges Hindernis dar. Nach der Besetzung am 19. April 1945 waren etwa 40 % der Stadt zerstört. Fünf Monate später wurde die Glasproduktion wieder aufgenommen.[2]

Zu DDR-Zeiten 1951 errichteten und betrieben die Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) Ostglas und die Hauptverwaltung der VVB Glas/Keramik Berlin am Braunsteich das Pionierferienlager „Zeltlager der Freundschaft“.

Das nahegelegene Jagdschloss bei Mühlrose, das der Dichter Heinrich Laube während seiner Haftzeit 1840 besuchte, wurde aufgrund zunehmenden Verfalls 1972 abgebrochen. Zwei Jahre vor seiner vollständigen Devastierung für den Tagebau Nochten wurde das Dorf Tzschelln 1977 nach Weißwasser eingemeindet.

Nach Bürgerentscheiden beantragten 1990 die Kreisräte der Landkreise Weißwasser und Hoyerswerda die Eingliederung in den Freistaat Sachsen, sodass Weißwasser wieder eine sächsische Stadt wurde. In der Stadt selbst gab es eine Zustimmung von 77,2 Prozent.[6]

Weißwasser war von 1952 bis 1994 Kreissitz des gleichnamigen Kreises Weißwasser. In der Debatte um den Kreissitz für den 1994 neu geschaffenen Niederschlesischen Oberlausitzkreis konnte sich die Stadt auf Grund ihrer Lage im Kreisgebiet nicht gegen Görlitz und Niesky durchsetzen. Seit dem 1. April 1997 hat Weißwasser den Status der Großen Kreisstadt.[2]

Bevölkerungsentwicklung
Blick auf die Innenstadt von Weißwasser

In den Anfangsjahren der DDR erfuhr die Stadt neben den Glasbetrieben auch durch das neu erbaute Kraftwerk Boxberg und kleinere Industriebetriebe einen Aufschwung, der zu einem stetigen Bevölkerungswachstum führte, sodass die Stadt Ende der 1980er-Jahre einen Höchststand von knapp 39.000 Einwohnern erreichte und damit dreimal so groß wie 30 Jahre zuvor war. Ab den 1960er-Jahren entstand daher südwestlich der ursprünglichen Stadtlage das Wohnviertel Weißwasser-Süd, das vorwiegend aus Plattenbauten besteht.

Flächenabriss von Plattenbauquartieren aufgrund starker Abwanderung
Boulevard von Weißwasser
Fassade eines sanierten Plattenbaus im Albert-Schweitzer-Ring

Nach der politischen Wende in der DDR mussten die meisten Glas- und Industriebetriebe schließen, weitere Betriebe mussten Arbeitsplätze abbauen, um im geänderten politischen System wirtschaftlich überleben zu können. Die hohe Arbeitslosenquote von über 20 % und die Stadtflucht entwickelten sich zu größeren Problemen – innerhalb der folgenden zwei Jahrzehnte hat sich die Einwohnerzahl mehr als halbiert,[7] großflächiger Wohnungsrückbau ist die Folge. Anders als viele andere Kreisstädte konnte Weißwasser zur Kompensation des Bevölkerungsrückgangs keine Orte des Umlands eingemeinden. Prognosen gehen von einem weiteren Rückgang der Bevölkerung auf bis zu ca. 15.400 Einwohner im Jahr 2025 aus.[8] Weißwasser hat die schlechteste Entwicklungsperspektive aller sächsischer Gemeinden zwischen 15.000 und 25.000 Einwohnern bis zum Jahr 2020.[9]

Weiterhin findet ein Anstieg des Altersdurchschnitts der Bevölkerung statt, bedingt durch das Abwandern junger Bevölkerungsanteile.[10]

Der Bevölkerungsrückgang zeigte seine Auswirkungen vor allem in Weißwasser-Süd. Während Anfang der 1990er-Jahre mit der Südpassage ein Einkaufszentrum inmitten eines Wohngebietes der Südstadt entstand, bildete dieses rund 15 Jahre später nahezu den Rand der bebauten Stadtfläche und stand 20 Jahre nach der Wende schließlich außerhalb der städtischen Wohngebiete.

Entwicklung der Einwohnerzahl

1825 – 00 390
1866 – 00 572
1871 – 00 721
1876 – 00 761
1885 – 01.352
1899 – 01.929
1905 – 09.327
1910 – 11.799
1925 – 12.588
1930 – 13.724
1939 – 14.388
1946 – 12.940
1950 – 13.844
1960 – 14.028
1964 – 15.457
1970 – 19.071
1980 – 30.933
1981 – 32.799
1984 – 34.994
1988 – 38.288
1990 – 35.430
1991 – 34.390
1992 – 33.214
1993 – 32.848
1994 – 32.037
1995 – 31.049
1996 – 31.267
1997 – 30.300
1998 – 28.605
1999 – 27.315
2000 – 26.107
2001 – 24.815
2002 – 23.862
2003 – 22.966
2004 – 22.218
2005 – 21.498
2006 – 20.823
2007 – 20.298
2008 – 19.927
2009 – 19.615
2010 – 19.055
2011 – 18.592
2012 – 18.359
2012 – 17.541
2013 – 17.288

Quellen: weisswasser.de,[11] Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen,[12] ab 1990 (jeweils zum 31. Dezember) Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen,[13] Lausitzer Rundschau[14]

Auf Grundlage des Zensus 2011 wurde die (berechnete) amtliche Einwohnerzahl für den 31. Dezember 2012 seitens des Statistischen Landesamtes von 18.359 um 818 auf 17.541 Einwohner nach unten korrigiert. Damit ist die Zahl rund 4,5 % niedriger als ursprünglich vermeldet.

Religionen

Der Anteil der Gläubigen an der Gesamtbevölkerung Weißwassers liegt unter dem Bundesdurchschnitt. Neben der evangelischen und der katholischen Kirche gibt es noch weitere freichristliche Glaubensgemeinschaften, beispielsweise die Neuapostolische Kirche, die Zeugen Jehovas und die Siebenten-Tags-Adventisten.

Bedingt durch den Nationalsozialismus gibt es in Weißwasser keine jüdische Gemeinde. Joseph Schweig, eine der wichtigsten Personen der Entwicklung Weißwassers gegen Ende des 19. Jahrhunderts, war dem Judentum angehörig und stiftete 1902 eine jüdische Grabstätte, die bis 1978 Bestand hatte. Derzeit wird daran gearbeitet, den 1982 eingeebneten Jüdischen Friedhof mit der Einzäunung der Schweig-Grabstelle wiederzuerrichten.[15]

Katholische Kirche, erbaut bis 1902

Evangelische Kirche, erbaut 1892/93

Neuapostolische Kirche der Stadt

Politik

Gemeinderatswahl 2014[16]
Wahlbeteiligung: 37,6 % (2009: 36,7 %)

 %3020100

23,6 %19,0 %25,4 %11,2 %10,6 %6,3 %3,8 %n. k.

CDULinkeKTWFHSPDKJiKNPDFDP
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   8   6   4   2   0  -2  -4

+2,8 %p
-1,8 %p+6,9 %p-2,6 %p-3,2 %p+0,8 %p+0,3 %p-3,7 %p
CDULinkeKTWFHSPDKJiKNPDFDPVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Das Rathaus der Stadt
Stadtrat

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 22 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

KLARTEXT (KT): 6 Sitze
CDU: 6 Sitze
LINKE: 4 Sitze
WIR FÜR HIER e.V. (WFH): 2 Sitze
SPD: 2 Sitze
Wählergemeinschaft für Kinder, Jugend und Familie (KJiK): 1 Sitz
NPD: 1 Sitz
Bürgermeister (unvollständig)
Gemeindevorsteher
um 1886 bis 1888 August Neugebauer
1888[17] bis 1896 Hermann Kiesewetter[18]
7. Dezember 1898, Karl Gierth, erster hauptamtlicher Gemeindevorsteher[18]
1901, Dr. jur. Höpker (kommissarisch)[18]
1. Mai 1902, Otto Rummert, erster Bürgermeister von Weißwasser
1914 Joseph Schweig, amtierender Bürgermeister
16. Oktober 1914 bis 31. März 1933, Otto Lange
1. April 1933 bis 31. März 1934, Fritz Boehm (1. Schöffe und Justizobersekretär)[19] (kommissarisch)
1. April 1934 bis 13. August 1934, Dr. Gerhard Weyh[20]
14. August 1934 bis 31. März 1935, Paul Petow[19] (kommissarisch)
Bürgermeister

(Titel ab 1. April 1935)

1. April 1935 bis 14. Dezember 1935, Paul Petow[21][22] (kommissarisch)
15. Dezember 1935 bis 17. April 1945, Karl Wenderoth[20][23][24] (Mit Unterbrechung 1942/43 und Vertretung durch Petow)
24. April 1945 bis 1946, Karl Ingelöf
bis Anfang 1947, Paul Bistrosch
ab Anfang 1947 bis Ende 1947, Kurt Schildan[25]
Anfang 1948 bis 21. März 1951, Georg Teubner
21. März 1951 bis 20. Oktober 1952, Heinz Krüger[26]
ab 21. Oktober 1952, Willy Dörner[18]
um 1959[27] bis mind. 1968,[28] Horst Dreihardt
um 1977,[29] bis mind. Mai 1986,[30] Otto Bräsigk
Oberbürgermeister seit 1990
Dieter Lößner (CDU), 1990–2001
Helma Orosz (CDU), 2001–2003, danach Sächsische Staatsministerin für Soziales, 2008–2015 Oberbürgermeisterin in Dresden
Hartwig Rauh (parteilos), 2003–2010
Torsten Pötzsch (Klartext), seit 2010
Wappen

Bereits am 28. Februar 1914 erfolgte durch den Gemeindevorstand für ein Honorar von 20 Mark eine Ausschreibung für die Gestaltung eines Gemeindewappens. Da die eingereichten Vorschläge keine Zustimmung fanden, wandte man sich in der Folge an die Zeitschrift Der Herold, um Entwürfe in Auftrag zu geben. Erst im dritten Anlauf fand eine Konzeption Zustimmung im Rat. Das Wappen wurde von Geheimrat Hildebrand entworfen und am 31. Januar 1927 vom preußischen Staatsministerium bewilligt. Blau und Gelb, die Farben der Oberlausitz, bilden den Grundstock. Auf blauem Grund ist zu jeder Seite ein grüner Glasbecher als Symbolisierung der örtlichen Glasindustrie. Weißwasser war in den zwanziger Jahren der weltweit größte glasproduzierende Ort. Auf den Bechern finden sich auch 18 kleine Buckel, die die zu der Zeit bedeutendsten Glaswerkstätten symbolisieren, elf glasherstellende und sieben verarbeitende Betriebe. Schlägel und Eisen auf gelben Grund weisen auf den Braunkohleabbau nahe den Stadtgrenzen hin. Im Schildfuß sind sieben weiße Wellen dargestellt, die auf die sieben ehemaligen Heideseen der Gemarkung Weißwasser verweisen.[31] Die klaren Seen inner- und außerhalb der Gemeinde bilden auch den Ursprung des Ortsnamens.

Mit den grünen Bechern auf blauem Grund hatte Hildebrand das Wappen heraldisch unkorrekt entworfen. Die Becher hätten auf farbigem Grund eines der beiden Metalle sein müssen, beispielsweise Silber wie links im unteren Wappen dargestellt. Es soll eine Marotte des Heraldikers gewesen sein, Wappenregeln nicht vollständig zu befolgen. Zugleich soll es sein einziges Wappen sein, das bewilligt wurde.[32] Es ist zu vermuten, dass Prof. Hildebrand hier die heraldischen Regeln wissentlich missachtet hat, da er im Wappen die Glasherstellung in Weißwasser darstellen wollte. Daher sollten die Becher nicht Prunk und Reichtum in Gold oder Silber, sondern flaschengrüne Glaspokale aus hiesiger Produktion darstellen.

Städtepartnerschaften

Weißwasser unterhält Partnerschaften mit Brühl in Nordrhein-Westfalen und Żary (Sorau) in der polnischen Woiwodschaft Lebus. Beide Partnerschaften entstanden in der Wendezeit zwischen den damals etwa gleich großen Städten. Die Städtepartnerschaft zwischen Brühl und Weißwasser wurde am 3. Oktober 1990, am Tag der Deutschen Wiedervereinigung, unterzeichnet. Die langjährige Städtefreundschaft mit Żary wurde im Juni 1997 mit einem Partnerschaftsvertrag besiegelt. Während der Einweihung des Sorauer Platzes am 30. August 2007, zu der unter anderem der Bürgermeister sowie der Stadtratsvorsitzende Żarys kamen, wurde diese langjährige Freundschaft zwischen den beiden Städten hervorgehoben.[33]

Glasmacherstele
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hauptartikel: Liste von Denkmalen und Kunstwerken in Weißwasser
Hauptartikel: Liste der Kulturdenkmale in Weißwasser/Oberlausitz
Wasserturm an der Schwimmhalle
Rakotzbrücke im Kromlauer Park

Sehenswürdigkeiten in Weißwasser und seiner näheren Umgebung sind unter anderem:

Aussichtsturm am Schweren Berg, Tagebaukante des Tagebaus Nochten
Rhododendronpark Kromlau mit Rakotzbrücke
Braunsteich
Bronzeplastik Die Kesse, Gutenbergstraße
Ehrenhain für die Opfer des Faschismus, am Friedhof
Energie-Stele vor der Schwimmhalle
Erinnerungsstein an die Außenstelle des KZ Groß-Rosen, Kromlauer Weg/Neuteichweg
Fürst-Pückler-Park Bad Muskau
Glasmacherbrunnen vor dem Bahnhof
Glasmacherdenkmal vor der ehemaligen Glasfachschule, Jahnstraße
Glasmuseum Weißwasser, Forster Straße
Jungfernbrunnen vor dem Gebäude der Stadtwerke Weißwasser, an der Straße des Friedens
Findlingspark Nochten
Schillerbank, Bautzener Straße/Rosa-Luxemburg-Straße
Sportler-Denkmal am Puck, Lutherstraße
Tierpark Weißwasser
Waldeisenbahn Muskau
Wasserturm an der Schwimmhalle, das Wahrzeichen Weißwassers

In Weißwasser wurden mehrere Gebäude vom Bauhaus-Architekten Ernst Neufert entworfen, der von 1934 bis 1944 Hausarchitekt der Vereinigten Lausitzer Glaswerke war. Darunter befindet sich das ehemals 6-stöckige Lagergebäude des Konzerns (der späteren ehemaligen Großhandelsorganisation VEB Obst, Gemüse und Speisekartoffeln (GHG)) und die Villa des Direktors des VLG-Konzerns Dr. Bruno Kindt in der heutigen Rosa-Luxemburg-Straße.[34]

Gedenkstätten
Den Toten der Lorbeer – den Lebenden die Pflicht
Eine Sandsteinplastik aus dem Jahr 1947 von Gustav Seitz an der Muskauer Straße erinnert an die Opfer des KZ-Systems von 1933 bis 1945.
Die Gedenktafel am Eckhaus Mittelstraße 1 / Muskauer Straße erinnert an eine polnische Jüdin, die im Februar 1945 mit tausend anderen Frauen bei einem Todesmarsch vom KZ-Außenlager Neusalz (Landkreis Freystadt i. Niederschles.) des KZ Groß-Rosen nach Bayern durch die Stadt getrieben und von SS-Männern erschossen wurde. Allein an der Straße zwischen Bad Muskau, Krauschwitz und Weißwasser ermordeten sie viele der Häftlingsfrauen und verscharrten sie. Nur 60 überlebten den Marsch.[5]
Ein Ehrenhain vom Bildhauer Burscheck auf dem Friedhof hinter dem Sowjetischen Ehrenmal erinnert seit 1974 an die Opfer des Faschismus aus dem damaligen Kreis Weißwasser.
Parks

In Weißwasser bestehen einige Parkanlagen: der größte Park ist der Freizeitpark im Süden der Stadt mit großer Festwiese, Skaterbahn, BMX-Crossbahn, Inline-Hockey-Spielfeld, Fußballfeld und mehreren Spielplätzen. Kleinere Parkanlagen gibt es am Friedhof und im Jahnpark am Jahnteich. Der Lutherpark im Norden der Stadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg beinahe vollständig in eine Kleingartenanlage umgewandelt.

Sport
Schwimmhalle Weißwasser

In Weißwasser gibt es 33 eingetragene Sportvereine, in denen 28 verschiedene Sportarten betrieben werden. Die Stadt unterhält drei Schulsporthallen, davon eine Dreifeldhalle mit Zuschauerplätzen und zwei Sporthallen, davon eine Zweifeldhalle. Jährlich werden ca. 150.000 € für Maßnahmen der indirekten Sportförderung (z.B. Bewirtschaftungskosten ohne Investitionen in die kommunale Sportinfrastruktur) eingesetzt.[35]

Seit 1932 wird Eishockey in Weißwasser in Sportvereinen gespielt. Besonders erfolgreich war der örtliche Eishockeyverein Eissport Weißwasser „Lausitzer Füchse“, der als SG Dynamo Weißwasser häufigster Deutscher Meister in der DDR-Oberliga wurde. Ihr Heimstadion war das 15.500 Zuschauer fassende Wilhelm-Pieck-Kunsteisstadion. Neben diesem Freiluftstadion wurde später zusätzlich die Eishalle (Fuchsbau) gebaut. Nach dem Abriss des Kunsteisstadions wurde an dieser Stelle die Eisarena Weißwasser gebaut und nach anderthalbjähriger Bauzeit im September 2013 mit 3050 Zuschauerplätzen eröffnet. Die alte Eishalle wurde daraufhin abgerissen.

Hauptartikel: Eisstadion Weißwasser

Größter Fußballverein der Stadt ist der VfB Weißwasser, der seine Heimspiele im Sportkomplex Turnerheim austrägt.

Für den Schwimmsport stehen das Jahnbad als Freibad sowie die städtische Schwimmhalle zur Verfügung. Zudem gibt es in und um Weißwasser eine größere Anzahl an Badeseen, von denen der Halbendorfer See überregionale Bekanntheit erlangt hat. Im benachbarten Ort Krauschwitz befindet sich das Freizeitbad Erlebniswelt Krauschwitz.

2012 beteiligte sich Weißwasser am bundesweiten Städtewettbewerb Mission Olympic zur Förderung des Breitensports. In diesem Rahmen konnte die Stadt einen neuen Guinness-Rekord mit einer 4866,5 Meter langen Eimerkette aufstellen und wurde gemeinsam mit Meiningen als sportlichste Stadt Deutschlands 2012 ausgezeichnet.[36]

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Straßen und Plätze in Weißwasser
Hauptartikel: Liste der Straßen und Plätze in Weißwasser
Der Glassmacherbrunnen vor dem Bahnhof
Straße

Bis zum nordöstlich gelegenen Grenzübergang nach Polen in Bad Muskau beträgt die Entfernung 7 km. Die nächste Autobahnanschlussstelle an die A 15 – Roggosen – liegt 34 km in nördlicher Richtung. Die durch Weißwasser verlaufende Bundesstraße 156 führt in südlicher Richtung vorbei am Kraftwerk Boxberg nach Bautzen zur A 4, die von der Ortsmitte ca. 49 km entfernt ist. In nordöstlicher Richtung führt die B 156 nach Krauschwitz zur B 115, die zweite wichtige Nord-Süd-Verbindung im nördlichen Kreisgebiet.

Schiene

Weißwasser liegt an der Bahnstrecke Berlin–Görlitz, die in diesem Abschnitt eingleisig sowie nicht elektrifiziert ist, und ist per Regionalbahn im Stundentakt umsteigefrei von Cottbus und Spremberg (nördlich) sowie Zittau und Görlitz (südlich) erreichbar. Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) betreibt diese unter der Liniennummer OE65.[37]

Früher war geplant, eine Bahnverbindung zwischen Bautzen und Weißwasser aufzubauen. Ein Vorhaben, das über Jahrzehnte lang diskutiert und nie realisiert wurde. Heute stillgelegt und größtenteils abgebaut sind die Bahnstrecken Weißwasser–Forst und Weißwasser–Bad Muskau.

Blick vom Turm am Schweren Berg über den Tagebau Nochten auf das Kraftwerk Boxberg
Waldeisenbahn Muskau

Vom Bahnhof Weißwasser-Teichstraße aus wird die Kleinbahn (600 mm Spurweite) der Waldeisenbahn Muskau nach Kromlau und Bad Muskau als Museumsbahn mit Personenverkehr betrieben. Vom großen Streckennetz ist außer diesen beiden Strecken lediglich ein Teil der ehemaligen Tonbahn übrig geblieben. Ihre Strecke führt vom Bahnhof Teichstraße westlich um das Stadtgebiet herum, unterquert die Brücke der stillgelegten Bahnstrecke Weißwasser–Forst, wechselt die Fahrtrichtung und quert über einer Brücke die Bahnstrecke Berlin–Görlitz und führt zwischen Trebendorf und Weißwasser zum Tagebau Nochten. Bis zur bergbaulichen Unterbrechung endete die Strecke an einer Tongrube im Tiergarten zwischen Trebendorf und Mühlrose, der 2017 eingeweihte Ersatzneubau führt die Strecke entlang der Tagebaukante an den südlichen Stadtrand zum Turm am Schweren Berg.

Luftverkehr

Der nächstgelegene Flughafen mit Asphaltbahn ist der Flugplatz Rothenburg/Görlitz etwa 30 km südwestlich.

Die nächstgelegenen größeren Flughäfen sind der Flughafen Dresden (ca. 110 km) und der Flughafen Leipzig/Halle (ca. 190 km) im Westen, die Berliner Fulghäfen (ca. 150 km bzw. 180 km) im Norden, der Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Wrocław (ca. 170 km) im Osten und der Václav-Havel-Flughafen Praha (ca. 160 km) im Süden.

Wirtschaftsgeschichte

In Weißwasser entstanden von 1873 bis 1904 elf Glashütten, fünf Glasraffinerien und als Dienstleister für die Glashütten zahlreiche Maschinen- und Glasformenfabriken[38][39]:

Glasfabrik Zwahr, Neubauer & Co. Weißwasser, gegründet 1872 (ab 1877 Glaswerke Gelsdorf, Neubauer & Co. Weißwasser)
Glashüttenwerke Hirsch, Janke & Co. Weißwasser, gegründet 1884
Oberlausitzer Glashüttenwerk Josef Schweig & Co., gegründet 1889 (Aktienhütte)
Glashüttenwerke Germania Schweig, Müller & Co. Weißwasser, gegründet 1894
Lausitzer Tafelglashüttenwerk Thormann & Maschke, Weißwasser, gegründet 1894 (ab 1907 Glasfabrik Dr. Martin Schweig)
Glashüttenwerk Hirsch, Janke & Co. Abteilung Malky, Müller & Co., gegründet 1897 (Bärenhütte)
Ladiges, Greiner & Co. Glashüttenwerk „Luisenhütte“, gegründet 1897
Glashüttenwerke „Union“ Menke, Mudra & Co. KG, gegründet 1897
Gelsdorf, Grimm & Co. Glashüttenwerk GmbH Weißwasser, gegründet 1898
Neue Oberlausitzer Glashüttenwerke J. Schweig & Co. GmbH, gegründet 1899
Opalescenz-, Kathetral- und Ornamentglaswerke GmbH, gegründet 1903
Glashüttenwerk Grabner & Berger, gegründet 1899 (ab 1907 Lausitzer Schockspiegelfabrik GmbH)
Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG (VLG) mit dem Glasdesigner Wilhelm Wagenfeld
Schlesische Glasmanufaktur Menke & Co., ab 1919 Schlesische Glasmanufaktur Lustig & Co.
Glasformenfabrik Herta Nippraschk GmbH Weißwasser, Görlitzer Str. 19

Nach 1945 waren dies

VEB Oberlausitzer Glaswerk
VEB Spezialglaswerk „Einheit“
VEB Glaswerk „Bärenhütte“
VEB „Neuglas“ und
VEB Farbglaswerk Weißwasser,

später im Kombinat „Lausitzer Glas“ zusammengefasst.

Gegenwärtig bestehen noch zwei Glasfirmen

Stölzle Lausitz GmbH (ehemals Oberlausitzer Glaswerke)
TELUX Spezialglas GmbH (ehemals Spezialglaswerk „Einheit“)

Für die Betreibung und Entwicklung der glaserzeugenden Betriebe wurden in der gesamten Gegend um Weißwasser seit der Jahrhundertwende oberflächennahe Kohlegruben erschlossen.[40]

Ansässige Unternehmen

Die Unternehmensstruktur in Weißwasser ist seit der Wende durch Mittelstand sowie Einzelhandel geprägt. Die LEAG ist mit dem Kraftwerk Boxberg sowie den Tagebauen Nochten und Reichwalde einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die zu DDR-Zeiten florierende Glasindustrie – die größte des Landes – ist bis auf die Stölzle Lausitz GmbH (eine Tochter der Stölzle-Glasgruppe), die die damals größte Glashütte VEB Oberlausitzer Glas aus dem Volkseigenen Kombinat Lausitzer Glas übernahm, völlig verschwunden.
Die Willms Fleischverarbeitung mit 280 Mitarbeiter verarbeitet 1600 Tonnen Fleisch im Monat.
Die Schnitter-Brauerei stellte 1991 den Brauereibetrieb ein.[41]

Sendegebäude von Radio WSW GmbH
Medien

Am 13. September 1903 erschien in Weißwasser die erste Ausgabe der Tageszeitung „Neuste Nachrichten für Weißwasser und Umgebung“.[2] Aktuell erscheinen in Weißwasser Lokalausgaben der Tageszeitungen Lausitzer Rundschau und Sächsische Zeitung sowie die Anzeigenzeitung WochenKurier. In Weißwasser-Süd werden ein Radiosender und ein Fernsehprogramm von der Radio WSW GmbH produziert.

Seit 2007 erscheint als Online-Ausgabe der „Weißwasseraner Anzeiger“.

Stadtbibliothek in der ehemaligen 3. Grundschule
Öffentliche Einrichtungen
Glasmuseum
Kreiskrankenhaus Weißwasser (190 Betten)[42]
Stadtbibliothek Weißwasser
Glasmuseum Weißwasser
Bildung
Schule 1 Weißwasser

Durch den Geburtenrückgang ab Mitte der 1980er-Jahre sowie den Bevölkerungsrückgang seit der Wendezeit lagen die Schülerzahlen in Weißwasser im Jahr 2008 um mehr als die Hälfte unter denen von 1990. Infolgedessen wurden mehrere Grund- und Mittelschulen sowie das städtische Gymnasium geschlossen. Zuletzt wurde die Anzahl der Grundschulen auf drei reduziert, nachdem am Standort der 1. Grundschule, welche die zusätzlichen Schüler aufnahm, eine neue Turnhalle gebaut wurde.[43]

In Weißwasser befinden sich folgende Schulen:[11]

Pestalozzi–Grundschule Weißwasser und 2 weitere Grundschulen
Bruno-Bürgel-Oberschule (bis 2013 Mittelschule)
Landau-Gymnasium Weißwasser
Berufliches Schulzentrum
Brüder-Grimm-Schule, Schule zur Lernförderung
Astrid-Lindgren-Schule, Förderschule für geistig Behinderte
Hans-Fallada-Schule, Schule für Erziehungshilfe
Volkshochschule

Nichtformale Bildungseinrichtungen:

Station Junger Naturforscher und Techniker
Kreismusikschule
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt

geordnet nach Geburtsjahr

Reinhold Greiner (1903–1941), Kommunist und Antifaschist, schloss sich im Spanischen Bürgerkrieg den Internationalen Brigaden an
Gerhard Froboess (1906–1976), Komponist, Tontechnikermeister und Verleger
Rudolf Lange (1910–1945), nationalsozialistischer SD-Kommandeur, Teilnehmer der Wannsee-Konferenz
Kurt Stürmer (1926–2009), Eishockeyspieler, Nationalspieler der DDR
Horst Heinrich Streckenbach (1929–2001), Tätowierkünstler
Günter Schubert (1938–2008), Schauspieler
Hans Jürgen Wenzel (1939–2009), Komponist und Dirigent
Klaus Hirche (* 1939), Eishockeytorhüter und -trainer, Nationalspieler der DDR, Olympiateilnehmer 1968
Dieter Pürschel (* 1941), Eishockeytorhüter, Nationalspieler der DDR, Olympiateilnehmer 1968
Roland Hemmo (* 1946), Synchronsprecher und Schauspieler
Peter Escher (* 1954), Fernseh- und Hörfunkmoderator sowie Journalist
Robert Reiß (* 1955), Fußballspieler
Christa Luding-Rothenburger (* 1959), Eisschnellläuferin und Radsportlerin
Hagen Wellschmidt (* 1960), Fußballspieler
Angela Ranft (* 1969), Radrennfahrerin
Jens Harder (* 1970), Comiczeichner und Illustrator
Alexander Greiner (* 1972), Fernsehmoderator
Mirko Lüdemann (* 1973), Eishockeyspieler
Stefan Mann (* 1975), Eishockeyspieler
Lars Müller (* 1977), Eishockeyspieler
Weitere Persönlichkeiten mit Verbindung zur Stadt
Joseph Schweig (1850–1923), deutscher Kaufmann jüdischen Glaubens, Betreiber mehrerer Glashütten, seit 2006 Ehrenbürger von Weißwasser[44]
Dorothea von Philipsborn (1894–1971), Bildhauerin
Wilhelm Wagenfeld (1900–1990), Produktdesigner in den Vereinigten Lausitzer Glaswerken, seit 2016 Ehrenbürger von Weißwasser[45]
Konrad Tag (1903–1954), Glaskünstler und Graveur
Friedrich Bundtzen (1910–1989), Glasdesigner
Sonstiges

Vom 9. August 1956 bis zum 10. Februar 1973[46][47] gab es ein Minenräumboot der DDR-Marine mit dem Namen „Weisswasser“,[48] welches an der Ostseeküste und im Bodden nach Minen aus dem Zweiten Weltkrieg suchte.[49]

Literatur
Herbert Tschätsch: Von TSV bis EHC: Eishockey-Geschichte(n) aus Weißwasser. Niederlausitzer Verlag, Guben 2006, ISBN 978-3-935881-37-1. 
Förderverein Glasmuseum Weißwasser (Hrsg.): Glashütten in Weißwasser. Sutton, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-771-2. 
Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises. Lusatia Verlag, Bautzen 2006, ISBN 978-3-929091-96-0, S. 229 ff. 
Dr. E. Merkle (Hrsg.): Chronik von Weißwasser. 444 Jahre Geschichte und Geschichtchen. Inter Media Werbeagentur GmbH, Weißwasser 1996. 
Weisswasser und Umgebung. STADT-BILD-VERLAG, Leipzig 1993, ISBN 3-928741-61-6. 
Siehe auch
Liste der Straßen und Plätze in Weißwasser
Liste von Denkmalen und Kunstwerken in Weißwasser
Liste der Kulturdenkmale in Weißwasser/Oberlausitz
Weblinks
 Commons: Weißwasser – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Weißwasser – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Offizielle Website der Stadt Weißwasser
Bilder aus Weißwasser und Umgebung in der Deutschen Fotothek