Liebe Personaler aus Wermelskirchen:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Wermelskirchen

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Wermelskirchen nicht vorenthalten.

Geschichte
Festzug aus Anlass der 1000-Jahr-Feier von Wermelskirchen
Historische Karte von P. J. Heinrichs von Wermelskirchen 1883

Die Siedlungsgeschichte Wermelskirchens beginnt mit der Besiedlung des Bergischen Landes im Zuge der sächsischen und fränkischen Landnahmen vom 7. bis 10. Jahrhundert. Die -inghausen-Orte, von denen sich 19 im Wermelskirchener Stadtgebiet finden, werden den sächsischen Borchtern zugerechnet. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort um das Jahr 1150 als Werenboldeskirken. Den Ortsnamen Wermelskirchen muss man von einem Mann mit Namen „Werinbold“ ableiten. Ein Namensträger Werinbold wird schon in den Jahren 860 bis 880 im Umfeld der Kölner Erzbischöfe Gunthar und Willibert genannt. Um 1200 wurde die romanische Kirche St. Bartholomäus mit der Michaeliskapelle im Turm errichtet. In der Urkunde der Übertragung des Landes Blankenberg an Berg im Jahr 1360 gehörte der Ort zum Amt Bornefeld in der Grafschaft Berg, dem späteren Herzogtum Berg, und ist Gerichtssitz. Im Jahre 1398 erwarb sich Herzog Wilhelm II. von Berg von König Wenzel die Erlaubnis, zwei neue Landzölle – einen zu Lennep, den anderen zu Wipperfürth – einzurichten. Wie aus der Erkundigung von 1555 bekannt, hatte Lennep einen Beizoll in Wermelskirchen. Im selben Jahr führt die Stadt Köln Beschwerde beim Herzog wegen des neuen Zolls zu Wermelskirchen. Herzog Gerhard überweist 1451 einem Dietrich von Zweiffel den Zoll zu Wermelskirchen. Die Familie von Zweifel besaß auch ein Gut in Wermelskirchen. Im Jahr 1462 bekennt Herzog Gerhard von Berg von dem Wilhelm zur Eyck 634 Gulden geliehen zu haben und ernennt ihn gleichzeitig zum Kellner auf Schloss Burg und sichert ihm Geleit zu. Diese hohe Summe und die Stellung als Kellner zeugt von sehr guten Verhältnissen in Wermelskirchen. Während der Hansezeit erreichte Wermelskirchen größere Bedeutung beim Warentransport über Land, dafür war das gewährte Geleit eine wichtige Voraussetzung. Noch im 18. Jahrhundert beförderten Wermelskirchener Fuhrunternehmer große Gütermengen für den Düsseldorfer Hofstaat.

Im 19. Jahrhundert gehörte das spätere Stadtgebiet von Wermelskirchen zunächst zu den drei Landgemeinden Dorfhonnschaft, Oberhonnschaft und Niederwermelskirchen im Kreis Lennep.[2] Diese drei Gemeinden wurden 1873 zur Gemeinde Wermelskirchen zusammengeschlossen. Dabei wurden Teile von Niederwermelskirchen an Dhünn und von Oberhonnschaft an Remscheid abgegeben. Noch im selben Jahr wurde die neue Gemeinde Wermelskirchen zur Stadt erhoben und erhielt die Rheinische Städteordnung.[3]

Im Jahre 1885 feierte Wermelskirchen sein Millennium. Den Recherchen seines ersten Ortschronisten Peter Josef Heinrichs zufolge wurde u. a. mit einem großartigen Festzug dem historisierenden Zeitgeist gehuldigt. Im Volksmund wird der Wermelskirchener auch als Dellmann bezeichnet, was auf einen Wermelskirchener Pastor namens Gustav Dellmann zurückgeht (* 20. September 1849; † 28. Oktober 1914), der von 1881 bis 1910 in Wermelskirchen wirkte.

1938 wurde das Amt Wermelskirchen aus der Stadt Wermelskirchen sowie den Gemeinden Dabringhausen und Dhünn gebildet.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Wermelskirchen von Bürgermeister Dr. Borcherding, in Zusammenarbeit mit den Unternehmern Flöring und Wellershaus, zur Lazarettstadt erklärt, um die Stadt vor Bombenangriffen zu bewahren. Dennoch erlitten weite Teile des Stadtgebiets, insbesondere der Stadtteil Hünger, durch einen Bomberangriff am 4. November 1944, wegen abgetriebenen Leuchtfeuers für die Stadt Solingen, schwere Beschädigungen. Nach Aussage anderer Zeitzeugen war die in der Schule Hünger liegende Horchfunker-Einheit der Wehrmacht Ziel, nach dritter Meinung war die an der Unterburg befindliche Zündnadel- und Granatenfabrik Angriffsziel. Über 80 Tote in ganz Wermelskirchen waren zu beklagen. Flüchtlinge aus umliegenden Gemeinden fanden in Wermelskirchen Schutz.

Nach über 40-jähriger Planungsphase und rund fünfjähriger Bauzeit wurde am 22. August 2005 die Umgehungsstraße B 51n zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs eröffnet.

Eingemeindungen

Im Zuge der Kommunalgebietsreform wurden am 1. Januar 1975 Dabringhausen und Dhünn eingegliedert.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Seit 1975 unterlag die Einwohnerzahl von Wermelskirchen nur geringen Schwankungen:[5]

Jahr 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 34.852 34.737 33.860 35.865 37.123 37.016 36.588 35.611 34.504

Kirchen in Wermelskirchen
Evangelische Stadtkirche Wermelskirchen

Die evangelische Kirchengemeinde Wermelskirchen mit ihren fünf Pfarrbezirken, die zum Kirchenkreis Lennep gehört, umfasst den Stadtkern Wermelskirchens sowie die Stadtteile Hünger und Tente. Im Gebiet der Stadt Wermelskirchen gibt es auch noch die evangelischen Kirchengemeinden Dabringhausen, Dhünn und Hilgen-Neuenhaus. Gemeinsame Verwaltungsstelle ist das evangelische Gemeindeamt an der Stadtkirche. Die Stadtkirche am Markt ist im 11. Jahrhundert im romanischen Stil errichtet worden. Im Zuge der Reformation wurde sie evangelisch. 1838 erfolgten Abriss und Neubau des Kirchenraumes. Der Turm aus dem 12. Jahrhundert mit der Turmhaube aus dem 18. Jahrhundert blieb erhalten.

Katholische Kirche St. Michael

Die katholische Kirchengemeinde St. Michael und Apollinaris betreut die Gläubigen dieser Konfession. Die neugotische Kirche St. Michael an der Kölner Straße ist im 19. Jahrhundert errichtet und 1952 mit Ausnahme des Turms abgerissen und neu gebaut worden.

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wermelskirchen, Frontansicht von oben. Der Stil des Gebäudes ist einem Zelt nachempfunden.

In Wermelskirchen ist ferner eine große Anzahl von evangelischen Freikirchen heimisch. Sie gehören teils zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Im Stadtgebiet befinden sich die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wermelskirchen, die Christliche Versammlung Wermelskirchen und Treffpunkt Hoffnung.
In der Ortschaft Dabringhausen befinden sich das Gemeindezentrum Dabringhausen, und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Forthausen.
In der Ortschaft Dhünn befindet sich die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dhünn.
In der Ortschaft Neuenflügel befindet sich die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Neuenflügel.
Diese vergleichsweise hohe Anzahl an evangelischen Freikirchen ist historisch bedingt durch die Nähe zur Stadt Wuppertal, die im 19. Jahrhundert ein Zentrum der evangelischen Freikirchen war und noch ist.

Politik
Bürgermeister

Am 10. Oktober 2004 konnte sich der von den Wählergemeinschaften Bürgerforum, UWG und WNK sowie der FDP unterstützte gebürtige Schwabe Eric Weik (FDP) mit 70,1 % der Stimmen in der Stichwahl durchsetzen. Bei der Wahl 2009 wurde er im Amt bestätigt.[6] Neue Stellvertreter ab 2014 sind Stefan Leßenich (CDU) und Theodor Fürsich (SPD)[7]. Im September 2015 gewann Rainer Bleek (SPD) die Bürgermeisterwahl.

Rat der Stadt

Kommunalwahl 2014[8]
Wahlbeteiligung: 51,72 %

 %403020100

35,22 %19,52 %11,40 %9,94 %9,75 %6,47 %4,35 %3,34 %

CDUSPDWNK/ UWGBürgerf.GrüneFDPAfDLinke

Dem Rat der Stadt gehören neben dem hauptamtlichen Bürgermeister 54 Mitglieder aus acht Parteien bzw. Wählergruppen an. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgender Sitzverteilung:[9]

CDU: 19 Sitze
SPD: 11 Sitze
WNK UWG: 6 Sitze
Bürgerforum: 5 Sitze
GRÜNE: 5 Sitze
FDP: 4 Sitze
LINKE: 2 Sitze
AFD: 2 Sitze

Siehe Kommunalwahlen in Wermelskirchen

Wappen

Blasonierung: „In Silber eine eingeschweifte rote Spitze, darin auf grünem Schildfuß eine silberne Kirche in Giebelansicht mit vorgebautem zentralem Glockenturm mit Turmuhr, Welscher Haube mit Spitze und drei schwarzen Toren, vorne eine grüne, bewurzelte Eiche, hinten ein schreitender, rotbewehrter, schwarzer Schwan. Auf dem Schildrand eine goldene, schwarzgefugte, gezinnte Stadtmauer mit geschlossenem Portal und wachsend drei runden Zinnentürmen mit je zwei schwarzen Fenstern.“
Wappenbegründung: Die drei Wappenteile stehen für die drei ehemaligen Hofschaften, aus denen Wermelskirchen entstanden ist, das Kirchdorf, die Eich und der Schwanen, symbolisiert durch den Schwarzschwan (Cygnus atratus). Die Mauerkrone ist der heraldische Ausdruck für den Status einer Stadtgemeinde. Die drei Honschaften, aus denen Wermelskirchen bestand, waren Ober-, Dorf- und Niederhonschaft und sagen nichts zum Wappen.

Städtepartnerschaften

Wermelskirchen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu folgenden Städten:

Loches (Touraine) (Frankreich), seit 1974
Forst (Lausitz) (Deutschland), seit 1990

Seit 1964 besteht eine Patenschaft für das ehemals deutsche

Querbach (Riesengebirge) in Niederschlesien (heute Przecznica in Polen)
Verkehr
Viadukt der A 1 im Norden von Wermelskirchen

Die Bundesstraße 51 führt durch Wermelskirchen. Seit August 2005 ist auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie von Opladen nach Lennep die Umgehungsstraße B 51n freigegeben. Diese Straße heißt Dellmann-Straße, benannt nach dem langjährigen Pastor Dellmann. Somit ist der Durchgangsverkehr, vor allem der Schwerlastverkehr, aus der Stadt verschwunden. Zudem liegt Wermelskirchen an der Autobahn A 1 mit der Anschlussstelle 96, „Schloss Burg/Wermelskirchen“. Nach jahrzehntelanger Planung wird die A 1 seit Sommer 2007 auf sechs Spuren erweitert. Dazu wird im Bereich der Autobahnbrücke bei der Anschlussstelle 96 die Fahrbahn um einige Meter abgesenkt, um alle Fahrspuren unter dieser Brücke durchzuführen. Weiterhin wird die Auffahrt in Fahrtrichtung Dortmund um etwa 300 Meter in Richtung Burscheid zurückverlegt, um die Beschleunigungsspur zu verlängern. Eine neue Lärmschutzwand entsteht zwischen Autobahnbrücke und Einsiedelsteinbrücke mit Höhen zwischen 4,5 und 6,0 Metern.

In Wermelskirchen waren am 1. Januar 2012 25.868 Kraftfahrzeuge zugelassen, davon 21.812 Pkw.[10]

Die Eisenbahnanbindung von Wermelskirchen an Lennep und Opladen ging 1881 in Betrieb und ist seit 1983 stillgelegt. Der Betrieb der 1888 gegründeten Kleinbahn Wermelskirchen-Burger Eisenbahn bot nach seiner Elektrifizierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seiner größten Ausdehnung ein Streckennetz von etwa 30 km mit Verbindungen nach Remscheid, Lennep und Solingen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die wegen Verschleiß erneuerungsbedürftigen Strecken an die Stadtwerke Remscheid bzw. Solingen abgegeben und später auf den Betrieb mit Omnibussen umgestellt.

Zahlreiche Buslinien verbinden Wermelskirchen sowohl mit dem Bergischen Land als auch mit der Rheinschiene.

240 Wermelskirchen – Remscheid-Lennep
260 Remscheid – Wermelskirchen – Leverkusen-Schlebusch – Köln Hbf
261 Wermelskirchen – Dhünn – Hückeswagen
263 Wermelskirchen – Dabringhausen
266 Wermelskirchen – Hünger – Burg (Wupper)
652 Remscheid – Wermelskirchen
672 Remscheid – Wermelskirchen
NE 12 Remscheid – Wermelskirchen
N 26 Köln – Burscheid – Wermelskirchen (Nachtverbindung)

Wermelskirchen gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS).

Wirtschaft

Früher galt Wermelskirchen als Zentrum der Schuhfabrikation. Die Unternehmer Kattwinkel, Siebel und Flöring errichteten große Fabriken, deren Produkte und Marken (z. B.: Roland-Schuhe) weltweit bekannt wurden. Heute ist die Stadt ein Zentrum der Metallverarbeitung (Räder & Rollen (Tente Rollen, Rhombus Rollen Holding-GmbH, ALFOTEC GmbH Fördertechnik, Interroll, Steinco, Steintex, Rollencenter GbR, HaRo Fördertechnik), Schrauben & Bolzen (Hugo Dürholt)), sowie des Maschinen- und Werkzeugbaus.

Die Baumarktkette Obi, die ihren Firmensitz in Wermelskirchen hat, ist der größte Arbeitgeber vor Ort. Das regionale Finanzinstitut Stadtsparkasse Wermelskirchen hat sechs Geschäftsstellen im Stadtgebiet.

Wermelskirchen ist ansonsten vor allem gekennzeichnet durch eine klassische KMU-Struktur. Zurzeit sind etwa 2.500 Unternehmen in Wermelskirchen gemeldet. Bei der Mehrheit der ansässigen Firmen handelt es sich um Traditionsunternehmen, die in der zweiten oder dritten Generation geführt werden. Darüber hinaus haben sich aber auch in den letzten Jahren einige moderne und innovative Unternehmen, z. B. im Bereich EDV, Lasertechnik, Logistik und Medizintechnik, am Standort angesiedelt und gefestigt. Mit dem neuen Gewerbegebiet UPA1 (Unternehmenspark A1) in Wermelskirchen-Ostringhausen ist seit einigen Jahren die Ansiedlung von neuen wie von bereits in Wermelskirchen ansässigen Unternehmen gelungen.

Bildung

Die Stadt Wermelskirchen verfügt über fünf Grundschul(verbünde) mit sieben Standorten:

Waldschule (ehemals Grundschule Ost)
Schwanenschule
Katholische Grundschule
Grundschulverbund Haiderbach mit den Standorten Tente und Hünger sowie
der Grundschulverbund Dhünntalschule mit den Standorten Dabringhausen und Dhünn.
Städtisches Gymnasium

Im Bereich der weiterführenden Schulen gibt es eine Hauptschule, eine Realschule, das Städtische Gymnasium sowie ab Schuljahresbeginn 2014/2015 die Sekundarschule. Dafür bilden die Haupt- und die Realschule seit dem Schuljahrsbeginn 2014/2015 keine neuen Eingangsklassen mehr. Darüber hinaus verfügt die Stadt über ein Berufskolleg, eine Förderschule (Pestalozzischule), eine Musikschule und die Volkshochschule Bergisch Land.[11]
Seit dem 10. September 2007 gibt es in Wermelskirchen eine Außenstelle der Rheinischen Fachhochschule Köln.

Kultur

Für Kulturveranstaltungen sind die „Kattwinkelsche Fabrik“ und das „AJZ Bahndamm“ (Hardcore, Punk, Hip-Hop, Reggae, Dancehall, Ska, Heavy Metal) wichtige Anlaufstellen. Aus Wermelskirchen stammt die Punkrock-Band Ni Ju San sowie die Rock-Band
Skin of Tears.

Seit 1991 ist die Stadtbücherei im denkmalgeschützten Gebäude der Kattwinkelschen Fabrik untergebracht. Das Medienangebot umfasst über 37.000 Medieneinheiten. Neben Sachliteratur, Romanen und Kinder- und Jugendbüchern bietet die Stadtbücherei auch eine Auswahl an Hörbüchern, CDs, CD-ROMs, Zeitschriften und DVDs an. Sechs internetfähige Computer stehen den Besuchern zur Verfügung. Pro Jahr verzeichnet die Stadtbücherei über 160.000 Entleihungen.

Der Bergische Geschichtsverein, Abt. Wermelskirchen, gibt eine Schriftenreihe unter dem Titel „Wermelskirchen Beiträge zu unserer Geschichte“ heraus. Dort werden lokal- und regionalgeschichtliche Aspekte untersucht und veröffentlicht.

Sport

Bekannte Sportvereine sind der Wermelskirchener TV, dessen Handballer viele Jahre in der Handball-Regionalliga West spielten und neunmal am DHB-Pokal teilnahmen, sowie der TuS Wermelskirchen, der ab 2010 bis zum freiwilligen Rückzug in der Saison 2012/13 in der 3. Handball-Liga auflief. Die Damen des Judoclub Wermelskirchen[12] kämpfen seit 2013 in der 2. Judo-Bundesliga.

Die Fußballer des Dabringhauser TV kämpfen in der Bezirksliga um Punkte, der ehemalige Oberligist SV09/35 Wermelskirchen spielt mittlerweile in der Kreisliga A.

Sehenswürdigkeiten

Am Markt die Evangelische Stadtkirche mit romanischem Turm des 12. Jahrhunderts.

An der oberen Remscheider Straße steht ein 1870 gepflanzter Riesenmammutbaum, der mit einer Größe von 26 Metern alljährlich zu einem der größten lebenden Weihnachtsbäume Europas geschmückt wird.

Viele unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild. Beispiele sind das Häuserensemble „Am Markt“ in der Nähe der evangelischen Stadtkirche und die Bürgerhäuser an der Eich, die hauptsächlich von der Musikschule genutzt werden. Außerdem befindet sich hier ein Trauzimmer und ein Saal, in dem gelegentlich Rats- bzw. Fraktionssitzungen oder Musikveranstaltungen stattfinden.

Kunstverein
Markt 9

Restaurant Bergischer Löwe
Markt 10 (Baujahr 1758)

Musikschule
Eich 8 (Baujahr 1763)

Musikschule
Eich 6

Hotel zur Eich
Eich 7

Wohnhaus
Schwanen 28

In Dhünn-Haarhausen steht das älteste Fachwerkhaus Wermelskirchens, in dem Eichenbalken aus dem Jahre 1560 durch dendrochronologische Untersuchung festgestellt wurden. In Dhünn-Krähenbach steht ein weiteres altes Fachwerkhaus in dem Eichenbalken aus dem Jahre 1583 durch dendrochronologische Untersuchung festgestellt wurden.

In Dabringhausen-Großeledder steht ein barockes Haus aus dem Jahr 1777.

Des Weiteren bietet sich ein Besuch des Staudammes an der Großen Dhünntalsperre in Dabringhausen-Lindscheid an.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Wermelskirchen und Liste der Bodendenkmäler in Wermelskirchen
Regelmäßige Veranstaltungen

In den Monaten Mai bis Oktober findet im Ortsteil Eipringhausen jeweils am 3. Sonntag des Monats um 10:00 Uhr ein Motorradgottesdienst mit durchschnittlich 600 Teilnehmern statt. Ab 2009 beginnt die Motorradgottesdienst-Saison bereits im April.[13]

Regelmäßig am letzten Augustwochenende findet die große Kirmes in Wermelskirchen statt. Fahrgeschäfte und andere Schausteller zeigen sich auf zwei Kirmesplätzen. Dazu gibt es einen großen Krammarkt. Am darauffolgendem Montag findet Matinee statt, wo sich Einwohner und Auswärtige schon vormittags zum Feiern in der gesamten Innenstadt treffen. Viele Arbeitgeber gestatten ihren Mitarbeitern sogar einen arbeitsfreien Tag oder verkürzte Arbeitszeiten. Den Abschluss der Kirmes bildet am Dienstagabend ein großes Höhenfeuerwerk.

Telefonvorwahlen

Die Stadt hat die Vorwahl 02196. Abweichungen gelten für Dabringhausen (02193) und Bechhausen (02174).

Sonstiges

Am 9. Juni 2009 wurde am Flughafen Düsseldorf die Bombardier CRJ900 mit dem Kennzeichen D-ACNB der Fluggesellschaft Eurowings auf den Namen Wermelskirchen getauft.[14]

Die Handlung des Romans Absturz in Fahrtrichtung rechts von Jürgen Kasten aus dem Jahr 2013 spielt überwiegend in Wermelskirchen. Ausgangspunkt der Handlung ist ein Brandanschlag auf das AJZ Bahndamm.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Die Stadt Wermelskirchen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

1876: Ludwig von Bohlen
1884: Carl Leverkus
1895: Fürst Otto von Bismarck
1899: Richard Koenigs
1915: Wilhelm August Wiel
1933: Paul von Hindenburg
1937: Heinrich Potjan
1970: Ernst vom Stein
1994: Heinz Voetmann
2005: Manfred Maus

Söhne und Töchter der Stadt
Carl Friedrich Goldenberg (1798–1881), Paläontologe (Fauna Saraepontana fossilis)
Gustav Preyer (1801–1839), Landschaftsmaler
Carl Leverkus (1804–1889), Chemieunternehmer und Namensgeber der Stadt Leverkusen
Wilhelm Leverkus (1808–1870), Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung
Peter Josef Heinrichs (1815–1892), Hauptlehrer und Erster Stadtchronist von Wermelskirchen
F. A. Heinhaus (1848–1911), Rechenkünstler
Friedrich Wilhelm Dörpfeld (1824–1893), Pädagoge und Schulreformer mit politischen und sozialem Konzept
Julius Trip (1857–1907), Gartenbauingenieur
Robert Bodewig (1857–1923), Lehrer, Historiker und Archäologe
Otto Brass (1875–1950), Politiker (SPD, USPD, KPD), Mitglied des Reichstages
Hermann Stutzer (1887–1968), Offizier und Militärrichter
Bruno Braun (1891–1948), Politiker
Alfred Straßweg (1902–1997), Politiker (NSDAP), Reichstagsabgeordneter
Fritz Haas (1903–1977), Verwaltungsjurist
Gerhard Braun (1923–2015), Politiker
Klaus Iserlohe (1928–2011), Bildhauer auf dem Gebiet der sakralen Kunst
Siegfried Störtte (* 1929), Stadtdirektor
Michael Braun (* 1952), Historiker, Philosoph, Soziologe, Journalist und Moderator
Frank Plasberg (* 1957), Journalist
Uwe Boll (* 1965), Regisseur und Filmproduzent
Christoph Spengler (* 1969), Kirchenmusiker
Susanne Vogel (* 1971), Schauspielerin
Carolin Butterwegge (* 1974), Politikerin (Die Linke), Landtagsabgeordnete
Tim Schrick (* 1976), Rennfahrer, Moderator
Thomas Kleine (* 1977), Fußballspieler
Johannes Vogel (* 1982), Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen
Alexia von Wismar (* 1982), Schauspielerin
Sven Wocke (* 1982), Schwimmer
Judith van Hel (* 1986), Punkrocksängerin
Dennis Schmidt (* 1988), Fußballer
Tayfun Pektürk (* 1988), Fußballer
Dominique Kusche (* 1990), Schauspielerin (u. a. Lindenstraße)
Mit der Stadt verbunden

Die folgenden Personen haben lange in Wermelskirchen gelebt oder sind hier verstorben.

Wilhelm Idel (1849–1927), deutscher Heimatforscher und Dichter
Casimir von Pászthory (1886–1966), ungarischer Komponist
Fritz Ihlau (1909–1995), deutscher Komponist
Christian Lindner (* 1979), Bundestagsabgeordneter für den Rheinisch-Bergischen Kreis und Bundesvorsitzender der FDP