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Geschichte
Rechts- und Verwaltungszugehörigkeit

Die Gemeinde entstand erst im 16. Jahrhundert. Der Raum gehörte jedoch im 12. Jh. zum Besitz der Welfen und fiel bei der Teilung unter die Söhne Heinrichs des Löwen 1202 an Otto IV. und danach seinen Neffen Otto das Kind, der noch einmal alle welfischen Gebiete in einer Hand zusammenfasste, sie 1235 dem Kaiser auftrug und als Reichslehen Herzogtum Braunschweig-Lüneburg zurückerhielt. Die welfische Teilung von 1267 brachte diesen Raum der Lüneburger Linie zu, dem Fürstentum Lüneburg (bis 1885), danach Regierungsbezirk Lüneburg (Franz, 1955). Innerhalb dieses größeren Raumes hat die spätere Gemarkung von Wesendorf (der Ort bestand noch nicht) 1489 wahrscheinlich zur Gogräfschaft Hankensbüttel gehört, deren Name im Schatzregister von 1489 zwar nicht erscheint, aber unter deren Orten die Nachbargemeinden Betzhorn, Wahrenholz und Westerholz hinter Emmen und vor Langwedel und Lingwedel aufgeführt sind (Grieser, 1942, S. 69/70). Später war es, wie die ganze Gogräfschaft Hankensbüttel, Teil des Amtes Gifhorn bzw. 1539 bis 1549 der Sekundogenitur Gifhorn (Franz, 1955). Darin gehörte es spätestens seit dem 16. Jahrhundert zur Vogtei Wahrenholz, die außer Wesendorf – das um 1548 entstand – noch die Orte Wahrenholz, Westerholz und Betzhorn umfasste. Wahrscheinlich ist die Vogtei Wahrenholz (s. dort) jedoch älter oder geht auf ältere Vorläufer zurück.

1799 wurden die Gogräfschaft Hankensbüttel und die Vogtei Steinhorst vom großen Amt Gifhorn getrennt und verwaltungsmäßig das Amt Isenhagen geschaffen. Die Vogtei Wahrenholz – und damit auch Wesendorf verblieb aber beim Amt Gifhorn bis 1841. Am 1. Juli 1841 wurde diese Vogtei dem Amt Knesebeck zugelegt, am 1. Oktober 1852 von ihm wieder getrennt und nun dem Amt Isenhagen beigelegt, mit dem am 1. Juli 1859 auch das Amt Knesebeck vereinigt wurde. Diese Veränderungen der Zugehörigkeit betrafen auch Wesendorf. Während der Zeit des Königreiches Westphalen war es 1810 bis 1813 dem Canton Gifhorn im Departement der Aller eingegliedert. 1867 bis 1885 bildeten die Ämter Gifhorn, (vergrößerte) Isenhagen, Fallersleben und Meinersen die Kreishauptmannschaft Gifhorn, aus der bei der Einführung der preußischen Kreisverfassung am 1. April 1885 die Kreise Isenhagen und Gifhorn entstanden. Wesendorf kam als südwestlichste Gemeinde zum Kreis Isenhagen.

Die Kreisreform von 1932 vereinigte mit Wirkung vom 1. April 1933 beide Kreise zum Kreis Gifhorn. Seit der Zeit gehört Wesendorf wieder zu Gifhorn. Die Grundherrschaft lag einheitlich beim Landesherrn, übertragen an das Amt Gifhorn. 1678 war das Amt Gifhorn Grundherr für alle elf Stellen in Wesendorf (Werthmann, 1970, S. 9), ebenso bei der Ablösung 1842 für alle 16 Stellen: vier Vollhöfe, vier Kötner, ein Brinksitzer, vier Anbauer, zwei Abbauer und die Schule (Rezess).

Siedlung

Rund 1300 Meter südlich von Wesendorf wurden Hügelgräber der ausgehenden Stein- und beginnenden Bronzezeit gefunden.[2]

Der Ortsteil Westerholz wurde 1275 erstmals urkundlich erwähnt und im Rahmen der Gebietsreform am 1. März 1974 eingemeindet.[3] Wesendorf gehört zu den jungen „-dorf-Siedlungen“ und ist erst im 16. Jahrhundert entstanden. Es gab keine urkundliche Erwähnung.

Wesendorf ist eine Ausbau-Siedlung von Westerholz ausgehend. 1548 soll sich nach der Überlieferung der Kuhhirte Gries aus Westerholz hier im „Stuebusche“ angesiedelt haben gegen den Willen der Einwohner aus Westerholz, aber mit Genehmigung der Obrigkeit. Bald folgte ein zweiter Ansiedler namens Meyer und 1568 sind viermal Meyer, dar. einmal Vater und Sohn, und einmal Gries genannt. (Chronik), was den späteren vier Vollhöfen entspricht. Im Laufe des 16. und 17. Jh. kamen weitere vier Kötner und ein Brinksitzer hinzu. Das deckt sich mit den 1777 in der Statistik registrierten neun contributablen Feuerstellen. Werthmann (1970) berichtet jedoch schon für 1678 von elf Stellen, entweder zusätzlich zwei Hirtenhäusern oder ein Hirtenhaus und der Schule (alte Schule = Haus Nr. 11), die contributionsfrei waren.

Die Karte der Topographischen Landesaufnahme von 1779 verzeichnet insgesamt 13 Feuerstellen, nach dem Rezess von 1865 als vier Vollhöfe, vier Kötner, ein Brinksitzer, drei Anbauer und die Schule eingestuft. Die ersten vier Höfe hatten sich beiderseits eines Platzes angesetzt, die Nachsiedler beiderseits des nach Wesendorf anschließenden Weges. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs das Dorf langsam weiter auf 22 Wohngebäude (1858). Die Aufteilung der großen Koppelhuden zwischen Wesendorf, Wahrenholz und Westerholz 1864/65 und die anschließende Verkopplung in Wesendorf selbst 1865/70, verbunden mit dem allgemeinen Aufschwung der Landwirtschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Fruchtfolgen, Kunstdünger usw. brachten eine rasche Vergrößerung des Dorfes durch Abbauer auf 40 Wohngebäude (1895), wobei der Ort nun die Form eines Haufendorfes erhalten hatte.

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts vergrößerte sich Wesendorf kaum noch. Erst die Abtretung von Moorflächen und Ödland am Hestenmoor an kleine Leute zur Kultivierung auf Betreiben der Hannoverschen Siedlungsgesellschaft 1924/25 bewirkte eine weitere leichte Vergrößerung des Dorfes.

Bevölkerung

Wesendorf entwickelte sich als sehr kleine Ansiedlung von ca. 40–50 Einwohnern im 16. Jh. zu einem normalen Kleindorf von 80-100 Einwohnern (gemäß der Stellenzahl) im 17./18. Jh. Für 1804 sind 103 Einwohner gemeldet (Hagemann, 1951). Die erste Volkszählung von
1811 registrierte 130 Bürger. Fast die gleiche Einwohnerzahl (129) war noch 1821 vorhanden. Dann aber nahm die Bevölkerung gemäß einer Allgemeinentwicklung und begünstigt durch die Generalteilung des Großen Leu, Achterbruchs und Depensieks (1854, wobei Wesendorf für den Holzbestand auf seiner Abfindung an den Fiskus 74 Taler zahlen musste) und die Teilung der Koppelhuden zwischen Wesendorf, Wahrenholz und Westerholz 1864/65 und die Verkopplung in Wesendorf 1865/70, zu auf 179 (1848), 195 (1871) und 242 (1885). Auch in den ersten Jahrzehnten unseres Jh. wuchs sie – wenn auch langsamer – weiter. 1905 waren 264 erreicht, 1933 310 Bürger. Durch die Anlage des Flugplatzes stieg die Einwohnerzahl sprunghaft auf 1496 (1939) und ein weiterer Anstieg war nach dem Krieg den Vertriebenen (1950: 48 Prozent) auf 2039 (1950) zu danken. Abweichend von vielen anderen Kreisgemeinden hatte Wesendorf auch in den folgenden Jahren steigende Einwohnerzahlen. Der Garnisonsstandort Wesendorf (Hammerstein-Kaserne) spielt hier eine Rolle, ebenso die Ölindustrie. 1961 waren 2211 Einwohner vorhanden, am 30. Juni 1967 eine Spitze mit 2403 und am 31. März 1971 wieder 2207.
Mit rund 2200 scheinen die ständig ortsanwesenden Einwohner erfasst zu sein, zu denen je nach der Belegung des Standortes weitere vorübergehende Einwohner kommen. Die Berufsstruktur wird von den nichtlandwirtschaftlichen Erwerbspersonen bestimmt. 1961 zählten 44 Prozent aller Erwerbspersonen zum Produzierenden Gewerbe, 12 Prozent zu den Wirtschaftsbereichen Handel und Verkehr und 27 Prozent – ein sehr hoher Anteil, bedingt durch den Standort zu den Sonstigen Bereichen. Fast die Hälfte (48 Prozent) dieser 772 nichtlandwirfschaftlichen Erwerbspersonen waren Auspendler, die vor allem in Gifhorn, Wolfsburg und Westerholz arbeiteten. Inzwischen hat sich die Zahl der Auspendler noch etwas erhöht auf insgesamt 431 (1970). von denen Zweifünftel in Gifhorn beschäftigt waren, 35 Prozent in Wolfsburg, je drei Prozent in Hohne, Kästorf und Triangel, je zwei Prozent in Gamsen, Wahrenholz und Hannover, der Rest verstreut in anderen umliegenden Gemeinden (Westerholz, Wagenhoff, Gr. Oesingen usw.). Gleichzeitig verfügte Wesendorf aber auch (vor allem Dank des Standortes) über 170 Einpendler (1970), so dass der Auspendler-Überschuss nur 261 betrug. Die Einpendler stammten aus allen umliegenden Dörfern und den Städten; die meisten kamen aus Wahrenholz (15 Prozent), Gifhorn (zwölf Prozent) und Hankensbüttel (elf Prozent). Zur Land- und Forstwirtschaft gehörten 1961 nur noch 17 Prozent der insgesamt 814 Erwerbspersonen. 1939 fanden bei allerdings geringerer Bevölkerung – noch Einviertel aller Erwerbspersonen darin ihren Unterhalt.

Garnison

Eine völlig neue Entwicklung setzte in den 1930er Jahren ein. 1935 erwarb die Militärflugverwaltung in Wietzenbruch 950 Morgen Heidekoppeln in der Brutlohsheide westlich der Straße Wesendorf-Krümme, später rund 1400 Morgen und nutzte sie als Kommando Wesendorf. 1936 entstand die erste Baracke auf dem Flugplatz. Durch diesen Flugplatz waren nicht nur Arbeitsmöglichkeiten für Militär, sondern auch für Arbeitskräfte aller Art geboten. Damit vergrößerte sich Wesendorf kräftig. Auf einem etwa 40 Morgen großen Gelände an der Westerholzer Straße wurden 1936 im ersten Bauabschnitt 120 Wohnungen für Mannschaften und Unteroffiziere errichtet (Oppermann-Siedlung).

1939 entstanden in einem zweiten Bauabschnitt weitere etwa 100 Wohnungen für Angestellte und Unteroffiziere, während Offizierswohnungen zwei Kilometer westlich davon im Wald in der Nähe des Flugplatzes gebaut wurden. Bis 1950 hatte sich die Zahl der Wohngebäude mit 217 fast verfünffacht.

1936 begann der Bau des Fliegerhorstes Wesendorf aufgrund seiner strategisch günstigen geografischen Lage und der sehr geringen Einwohnerdichte in der Südheide. Während des Zweiten Weltkrieges nutzten die Machthaber den Fliegerhorst u. a. als Blindflugschule. Der Fliegerhorst wurde am 4. April 1945 von Consolidated B-24 der 446th Bomb Group angegriffen und dabei schwer getroffen.[4] Nach der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 besetzten west-alliierte Streitkräfte die Militäranlage. Die Bundeswehr nutzte die Kasernenanlagen dann ab 1956 zu Ausbildungszwecken (u.a. Grundausbildung), zunächst für die Teilstreitkraft Luftwaffe und später das Heer. 1968 erhielt der ehemalige Fliegerhorst den Namen Hammerstein-Kaserne. Das Panzergrenadierbataillon 332 war hier als letzte Garnison stationiert. Im Rahmen der Umstrukturierung der Bundeswehr entschloss sich das Bundesverteidigungsministerium im November 2004 zur Schließung der Kaserne. Bürgerproteste wegen des drohenden Verlustes von zahlreichen Arbeitsplätzen blieben (wie fast überall) erfolglos. Der Auflösungsappell des Panzergrenadierbataillons 332 erfolgte am 4. Mai 2006. Am 30. Juni 2006 holten die zuständigen Militärs und Behörden die Bundesdienstflagge feierlich ein: Wesendorf hatte als Militärstandort ausgedient. Die ehemalige Kasernenanlage wird nun als Wirtschafts- und Dienstleistungsgewerbegebiet Hammerstein-Park vermarktet und zurzeit nur teilweise genutzt.

Erster Zuzug aus dem Osten

Die Flüchtlinge und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges, die 1945 zum Teil in Baracken des ehemaligen Flugplatzes untergebracht worden waren, bewirkten eine weitere rege Bautätigkeit in Wesendorf, so dass bis 1968 die Zahl der Wohngebäude auf 406 angewachsen war, wobei sich der Ort vor allem nach Süden ausdehnte, Wachstumsspitzen an der K7 (L 286 ehemaligen) und die Wege zum Hestenmoor (Katzenberg, Krötelberg und Demoorweg) vortrieb. Der Flächennutzungsplan sieht eine Auffüllung der Baulücken zwischen diesen südlichen Ausläufern der Bebauung und der Oppermann-Siedlung an der Wittinger Straße (damals Westerholzer Straße; Schanzenfeld) vor und evtl. eine Erweiterung nach Süd-West bis zur geplanten Umgehungsstraße der L 286.

Außerdem entstanden in den vergangenen Jahren abseits vom Ort zwei Wochenendhausgebiete, das eine in der Brutlohs Heide an der B4, ca. 40 Morgen groß mit rund 70 Wochenendhäusern, das andere m. Badesee zwischen der K7 und dem heutigen Demoorweg zum Hestenmoor „vor den großen Fuhren“ mit ca. 100 Morgen Größe, zum Teil schon bebaut, beide ausgewiesen als private Unternehmen.

Entsprechend dieser Entwicklung ist das Ortsbild recht heterogen. Während das Altdorf noch vom Rot der Backsteinfachwerk- und Backsteingebäude bestimmt wird, überragt vom Grün hoher Eichen und Linden, herrschen in der Oppermann-Siedlung graue und gelbe Putzbauten vor als eingeschossige Doppelwohnhäuser, umrahmt von zweigeschossigen Mehrfamilien (vier bis acht)-Reihenhäusern. Ähnliches Aussehen zeigen die Offizierswohnungen im Wald, nur etwas größer als eineinhalb-geschossige Putzbauten erstellt. Die Hofformen im Altdorf sind recht verschieden. Noch gibt es Niedersachsenhäuser mit Vorschuer, meist aber nur bei kleinen Höfen; daneben ebenso ganz moderne ein- bis zweigeschossige Klinker- Wohngebäude sowie Dreiseithofanlagen mit modernen Wirtschaftsgebäuden und Resten von Niedersachsenhäusern. Die einstigen Koten der Abbauerstellen sind in der Regel zu reinen Wohngebäuden modernisiert durch teilweise innere Umgestaltung, Einbau großer Fenster und vorgesetzte Klinkerfassade. Die Neubaugebiete im Süd-Osten zeigen vorwiegend die eineinhalb-geschossigen verputzten und verklinkerten Eigenheime der üblichen Art, daneben relativ viele Bungalows und im Süden zweigeschossige Klinker-Wohngebäude für ehemalige Bundesbedienstete in der Form von Reihenhäusern. 1961 waren nur noch 13 Prozent Bauernhäuser und Nebenerwerbsstellen, 1968 neun Prozent landwirtschaftliche Wohngebäude. 99 der insgesamt 320 Wohngebäude von 1961 und 194 der insgesamt 406 von 1968 entstanden nach 1948.

Zweiter Zuzug aus dem Osten

Mit den gravierenden politischen Veränderungen in Osteuropa (1989/90) und der damit verbundenen Öffnung der Grenzen stieg die Einwohnerzahl in Wesendorf rapide an. Zuzüge von Spätaussiedlern und Deutschen aus ehemaligen Sowjetunion waren die Folge. Im Jahr 2007 werden über 5000 Bürger gezählt.

Politik

Gemeindewahl 2011[5]
Wahlbeteiligung: 49,56 %

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53,49 %28,94 %17,57 %

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Gemeinderat

Der Gemeinderat von Wesendorf mit 15 Ratsmitgliedern setzt sich seit der letzten Kommunalwahl am 11. September 2011 folgendermaßen zusammen:

SPD 8 Sitze (+2)
CDU 4 Sitze (–2)
WGW 3 Sitze (±0)
Bürgermeister und Verwaltungschef

Der ehrenamtliche Bürgermeister Siegfried Weiß (SPD) und sein Stellvertreter Ahmed El-Hawari (WGW) wurden bei der konstituierenden Gemeinderatssitzung im November 2011 jeweils im Amt bestätigt.

Die Gemeindeverwaltung leitet Holger Schulz (SPD) die als Gemeindedirektor.

Gemeindewappen

Birkhuhn und Eichenlaubkranz auf blau-silbernen Hintergrund

Wappenbeschreibung: „Wappen ungleichmäßig winklig in zwei Felder geteilt. Im silbernen oberen und größeren Feld ein schwarzer Birkhahn im Linksprofil mit roter Rose, im blauen unteren und kleineren Feld je ein nach rechts und links oben geschwungenes silbernes Eichenblatt mit hängender Eichel.“

Wappenbegründung: Der Birkhahn weist auf die vorhandene Heide- und Moorlandschaft hin, deren Charaktervogel er versinnbildlicht. Zugleich symbolisiert er als Kampfvogel die überragende Bedeutung des ehemaligen Luftwaffen- und Heeresstandortes für die Entwicklung der Gemeinde Wesendorf. Die beiden Ortsteile Wesendorf und Westerholz und die in ihnen befindlichen Eichenbestände werden durch die Eichenblätter dargestellt.

Gemeindepartnerschaften

Páka; Ungarn

Auf dem Friedhof Wesendorf sind einige ungarische Soldaten, Arbeiter und Angehörige bestattet, die während des Zweiten Weltkrieges auf dem Flugplatz Wesendorf bei Bombenangriffen der Alliierten ums Leben kamen. Seit Öffnung der osteuropäischen Grenzen 1989/90 wurden Kontakte mit dem Donaustaat aufgenommen und eine Partnerschaft beschlossen. Seitdem finden beiderseitig regelmäßig Besuche statt.

Der Partnerschaftskreis der Samtgemeinde Wesendorf feierte 2011 die 25-jährige Freundschaft mit Sannerville, Cuverville und Demouville (Normandie, Frankreich)

Sehenswürdigkeiten
Miniatur-Feuerwehrmuseum,
Fachwerkhäuser und Bauernhöfe
„Altes Dorf“ mit der Kastanienallee, restauriert mit Pflastersteinen, markante Eichenbäume
Wesendorfer See im Revier Bültenmoor; markante Stieleichen; Erlenbruchwald; Märchenwiese
nördliche Grenze des Naturpark & Schutzgebiet Großes Moor
Kiefern- u. Heidelandschaft am „Fuchsberg“ und „Karls Ruhe“; ehemaliges Torfstichgebiet; Gagelstrauchwiese
Grüne Lunge & Hochzeitssee an der Parkstraße
Friedhofspark
„Kahle Heide“ und alte Schafställe bei Westerholz; prächtige Eichen und Linden
Regelmäßige Veranstaltungen
Aufstellen des Maibaums
Boßelturnier der Freiwilligen Feuerwehr Wesendorf
Monatsbecher (Schützkompanien)
Osterfeuer
Schützenfest der Schützengesellschaft von 1792 Wesendorf e.V.
Sportwoche des Wesendorfer SC
Weihnachtsmarkt am Rathaus
Oktoberfest im Schützenhaus und Kulturzentrum
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
Oberschule Wesendorf. Die OBS darf sich aufgrund von besonderen Kriterien seit dem 7. Mai 2002 „Europaschule“ nennen. Schulfreundschaften u.a. in Litauen und Normandie/Frankreich.
Grundschule am Lerchenberg
zwei DRK-Kindertagesstätten und eine Kinderkrippe

Die Samtgemeindeverwaltung ist verantwortlicher Schulträger.

Verkehr
Die B4 Lüneburg – Braunschweig liegt in unmittelbarer Nähe, drei Kilometer westlich der Gemeinde mit Anbindung (13 Kilometer) zur B188 (Wolfsburg – Hannover)
Die Kreisstraße 7 führt von der B4 (Krümmekreuzung) nach Hankensbüttel mit Anbindung zur B244 (Hankensbüttel-Helmstedt).
Die K7 kreuzt im Ortskern die Landesstraßen 284 und 286 (Celle-Wittingen)
Im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs fahren stündlich Omnibusse zur Kreisstadt Gifhorn mit diversen Umsteigemöglichkeiten nach Wolfsburg und Braunschweig. Eine zentrale Haltestelle besteht am Lerchenberg mit Buslinien nach Celle und Wittingen mit Anschluss zur Weiterfahrt (Omnibus od. Bahn).
Hammerstein-Park

Die Nachnutzung der ehemaligen Hammerstein-Kaserne mit ihren Liegenschaften und Infrastruktur wie u.a. Werkstätten, Lagerhallen, Büroräume, Großküche und Gastronomie ist durch private Investoren eingeleitet. Die ehemalige militärische Anlage erhielt den neuen Namen Hammerstein-Park.

Der Gemeinderat Wesendorf hat Zuschüsse im Zuge der Umgestaltung/Umstrukturierung beschlossen.

Religionen
Evangelische Kirche
Katholische Kirche

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Johannis befindet sich in der Ortsmitte. Im September 1954 erfolgte ihre Grundsteinlegung, und 1956 wurde sie eingeweiht. Sie gehört zum Kirchenkreis Gifhorn im Sprengel Lüneburg der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt befindet sich an der Wiesenstraße, gegenüber dem Rathaus. Sie wurde 1951 errichtet und gehört heute zur Pfarrgemeinde Maria Königin mit Sitz in Wittingen.

Medien
lokale Tageszeitungen: Aller-Zeitung, Isenhagener Kreisblatt, Braunschweiger Zeitung m. Regionalnews
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Napoleon I. soll während eines Feldzuges in oder bei Wesendorf verweilt haben (siehe Alte Heerstraße)