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Geschichte
Schloss

Auf der Wurzener Stadtflur (Crostigall) konnte durch jüngere archäologische Grabungen eine Siedlungskontinuität von etwa 6000 Jahren nachgewiesen werden. Bis ins 6. Jahrhundert war die Region germanisch besiedelt. Die ältesten (?) Siedlungszellen der heutigen Stadt sind – wie der Ortsname – slawischen Ursprungs. Wurzen wird erstmals 961 in einer Urkunde Ottos I. als Vurcine und Civitas erwähnt. Die Burg und die Marktsiedlung bezogen ihre Bedeutung aus ihrer Lage am Übergang der Via Regia über den Fluss Mulde und deren Kreuzung mit einer alten Salzstraße von Halle nach Prag. Wurzen gehörte zeitweise zum Bistum Merseburg und kam nach 995 an das Bistum Meißen. Bischof Herwig gründete 1114 das Kollegiatstift Wurzen, das im 16. Jahrhundert protestantisch wurde und noch besteht (Domkapitel). Eine Marktsiedlung wurde östlich der älteren Burgsiedlung um 1150 von den Bischöfen von Meißen angelegt. Der Landesausbau, vor allem durch die Ansiedlung von Bauern aus den westlichen Reichsgebieten („Kührener Ansiedlungsvertrag“ 1154 für 15 flämische Bauernfamilien) und das Begründen einer eigenen weltlichen Territorialherrschaft (Wurzener Land) ließen die Rolle der neu gegründeten Marktsiedlung als zentralen Ort rasch wachsen. Die Entwicklung der Stadt erreichte im 15. und 16. Jahrhundert einen Höhepunkt, als die Bischöfe von Meißen zeitweise hier residierten und eine nennenswerte Bautätigkeit entfalteten (Schloss, Domerweiterung, Stadtkirche St. Wenceslai). Nach der Teilung der wettinischen Lande (1485) wurde die Schutzherrschaft über Wurzen und das Wurzener Land von den Ernestinern und Albertinern gemeinsam ausgeübt. Beide Linien waren letztendlich auf eine Säkularisation des bischöflichen Territoriums aus, was u. a. 1542 zur sogenannten „Wurzener Fehde“ („Fladenkrieg“) führte. Wurzen und das die Stadt hauptsächlich östlich der Mulde umgebende sogenannte „Wurzener Land“ gehörten bis 1581 nicht zu den wettinischen Landen, sondern waren weltlicher Besitz der Bischöfe von Meißen, die mehrmals, seit 1487 immer häufiger und länger, in Wurzen residierten. Auch nach der „Kapitulation“ und „Resignation“ des letzten Bischofs Johann von Haugwitz 1581 wurde das Gebiet noch bis 1818 von einer eigens eingesetzten kursächsischen Stiftsregierung verwaltet. Erst danach kam das Wurzener Land als Amtsbezirk im eigentlichen Sinne zu Sachsen.

Wurzen um 1650
Bahnhof
Älteste in Betrieb befindliche Eisenbahnbrücke Deutschlands aus dem Jahr 1838 bei Kornhain
Ansicht um 1850
Neue Muldebrücke
Wurzen 2013, mit Schloss, Dom, Wenzeslauskirche und Mühlenwerken

1581 kam Wurzen an das albertinische Sachsen, das inzwischen, in der Folge des Schmalkaldischen Krieges 1547 in den Besitz der Kurwürde gelangt war und das nun Wurzen und das Stiftsgebiet (Wurzener Land) durch eine eigens eingesetzte Stiftsregierung verwalten ließ (bis 1818). In Wurzen wurden 1570–1659 Hexenverfolgungen durchgeführt: Fünf Personen gerieten in Hexenprozesse, ein Mann wurde 1570 wegen des Vorwurfs der Zauberei mit „Leibesfrüchten“ gerädert, eine Frau starb in der Haft.[4] Im 17. und 18. Jahrhundert erfolgte der durch Pestepidemien (besonders 1607), Stadtbrände und Kriegsfolgen verursachte wirtschaftliche und demografische Niedergang der Stadt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1637 („Wurtznische Creutz- und Marter-Woche“) von den Schweden geplündert und fast vollständig niedergebrannt. Auch der Nordische Krieg, besonders aber der Siebenjährige Krieg und die Napoleonischen Kriege ließen die Stadt verkümmern. Erst nach der Verkleinerung Sachsens nach dem Wiener Kongress (1815) und dem Straßenbrückenbau über Mulde und Flussaue (1830/32) setzte wieder ein bemerkenswerter Aufschwung ein.

Am 31. Juli 1838 wurde Wurzen an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen (Leipzig-Dresdner Eisenbahn). Über die Mulde wurde die erste Eisenbahnbrücke Deutschlands gebaut, die Brücke über die B 6 ist die älteste in Betrieb befindliche deutsche Eisenbahnbrücke. Danach kam es zur stürmischen Entwicklung als Industriestadt (besonders Lebensmittel- und Textilindustrie, Metallverarbeitung). Die Einwohnerzahl vervierfachte sich zwischen 1850 und 1914. Auch im 20. Jahrhundert setzte sich diese Entwicklung bis in die 70er Jahre fort. Nach der deutschen Wiedervereinigung ist erneut eine starke wirtschaftliche und demografische Rückentwicklung eingetreten, die Einwohnerzahl sinkt in bedrohlichem Maße und das Durchschnittsalter der Einwohner steigt an.

Infolge der stürmischen Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Wurzen auch früh die Arbeiterbewegung. Julius Künzel war in den 1880er Jahren eine Zeitlang der einzige sozialdemokratische Stadtrat in Sachsen. 1903 wurde in Wurzen ein Unterbezirk der SPD gegründet. Während der Novemberrevolution agierte in Wurzen einer der ersten Arbeiter- und Soldatenräte im damaligen Sachsen. Albert Kuntz wirkte bis 1923 als prominentes KPD-Mitglied in Wurzen, u. a. im Stadtrat. 1926 gelang es einer Koalition aus SPD und KPD, die Mehrheit im Stadtrat zu stellen und mit Georg Boock erstmals einen sozialdemokratischen Bürgermeister zu wählen.

Wurzen, das zuvor zur Amtshauptmannschaft Grimma gehörte, wurde 1924 kreisfreie Stadt, eine der kleinsten in Deutschland, und kam 1946 zum Landkreis Grimma und 1952 zum Kreis Wurzen bis zu dessen Auflösung im Jahr 1994.

Von 1935 bis 1945 beherbergte die Stadt ein Wehrbezirkskommando und während des Zweiten Weltkrieges mehrere Flak-Einheiten. Von Oktober 1943 bis April 1945 erlebte Wurzen mehrere US-amerikanische Luftangriffe, mit über 40 Todesopfern. Der schwerste erfolgte am 7. Oktober 1944, als 13 „Fliegende Festungen“ B-17 etwa 85 hochbrisante Sprengbomben auf Wurzen warfen, die eigentlich für die Hydrierwerke Brüx in Nordböhmen bestimmt waren.[5]

Von Juli 1939 bis Mai 1945 war Armin Graebert (1898–1947) Oberbürgermeister der Stadt; er erreichte am 24. April 1945 zusammen mit Mitgliedern der SPD, KPD und den Pfarrern der evangelischen und katholischen Kirchen die Kapitulation der Stadt gegenüber Major Victor G. Conley vom 273. US-Infanterieregiment und bewahrte sie so vor der Zerstörung.[6]

Wurzen ist seit 2002 eines der Pilotprojekte im Freistaat Sachsen für den Stadtumbau Ost. Durch die demografische und wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte bedingt gilt es, erstmals in der Geschichte Sachsens einen planmäßigen Rückbau städtischer Wohnsubstanz und die sinnvolle Neunutzung der geräumten Flächen zu organisieren.

2004 wurde mit dem Bau einer neuen Muldebrücke begonnen, 2007 wurde sie übergeben.

Wurzen war vom 4. bis 6. September 2015 Gastgeberstadt des 24. Tag der Sachsen.[7]

Wie in anderen vergleichbaren Kommunen Ostdeutschlands versucht die rechtsradikale Szene seit den 1990er Jahren, in der Stadt insbesondere bei den Jugendlichen Einfluss zu erlangen. Das Netzwerk für Demokratische Kultur[8], die Standortinitiative Wurzen[9], die Kirchgemeinden und die Stadtverwaltung engagieren sich gegen die verschiedentlich durch die Medien gehende[10][11][12][13] Konzentration rechter Gewalt in Wurzen. Gleichwohl stellt sie ein anhaltendes Problem für die Stadt dar.

Einwohnerentwicklung [14][15]

Datum Einwohner
1875 7.273
1880 8.042
1890 14.635
1925 18.286
1933 18.961
1939 18.483
31.08.1950 26.456
31.12.1960 23.523
Datum Einwohner
01.01.1971 24.228
31.12.1981 19.281
31.12.1988 19.421
31.12.1995 20.276
31.12.2001 18.702
09.05.2011 16.928
31.12.2012 16.521
31.12.2013 16.356

Eingemeindungen
Bismarckturm in Dehnitz
Elefantenbrunnen in Kühren

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Burkartshain[16] 01.01.1994 Zusammenschluss mit Kühren zu Kühren-Burkartshain
Dehnitz[17] 01.07.1950
Kornhain[18] vor 1880 Eingemeindung nach Mühlbach
Kühren[16] 01.01.1994 Zusammenschluss mit Burkartshain zu Kühren-Burkartshain
Kühren-Burkartshain[16] 01.10.2006
Mühlbach[17][19] 01.01.1952 Eingemeindung nach Burkartshain
Nemt[16] 01.03.1993
Nischwitz[17] 01.07.1950
01.01.1957
01.01.1993
Eingemeindung nach Wurzen
Ausgemeindung aus Wurzen
Eingemeindung nach Thallwitz
Nitzschka[17] 01.02.1974 Eingemeindung nach Burkartshain
Oelschütz[18] 01.06.1936 Eingemeindung nach Nitzschka
Pyrna[17] 01.01.1956 Eingemeindung nach Burkartshain
Roitzsch[17][19] 01.07.1950
Sachsendorf[17] 01.01.1974 Eingemeindung nach Burkartshain
Streuben[17][19] 01.07.1950 Eingemeindung nach Kühren
Trebelshain[17][19] 01.07.1950 Eingemeindung nach Kühren
Wäldgen[18] 01.06.1936 Eingemeindung nach Sachsendorf

Politik

Kommunalwahl 2014[20]
Wahlbeteiligung: 41,6 % (2009: 44,5 %)

 %50403020100

46,5 %15,6 %16,0 %18,1 %2,2 %n. k.

CDUSPDUWVLinkeGrüneNPD
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8

+5,1 %p
-2,3 %p+0,1 %p+3,4 %p-0,8 %p-7,1 %p
CDUSPDUWVLinkeGrüneNPDVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Altes Rathaus

Stadtrat

Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

CDU: 13 Sitze
SPD: 4 Sitze
UWV: 4 Sitze
LINKE: 5 Sitze
Bürgermeister

Im Juni 2008 wurde Jörg Röglin im zweiten Wahlgang zum Nachfolger von Jürgen Schmidt gewählt. Er wurde 2015 im Amt bestätigt.[21]

Wappen

Beschreibung: In Schwarz ein nach links springendes goldenes Pferd, rot gezäumt und mit roter Satteldecke, trägt einen goldenen Reiter mit Hut und Bischofsstab.

Partnerstädte
Deutschland Barsinghausen in Deutschland / Niedersachsen
Deutschland Warstein in Deutschland / Nordrhein-Westfalen
Ungarn Tamási in Ungarn
Polen Milicz in Polen[22]
Wirtschaft
Mühlenwerke am Mühlgraben
Filzfabrik
Krankenhaus

Wurzen ist heute trotz des Bevölkerungsrückganges und des Verlustes einiger wichtiger Industriebetriebe (u. a. Wurzener Teppichfabrik) ein wichtiger Standort mit einer größeren Zahl mittelständischer, meist mit Spezialprodukten auf dem Weltmarkt agierender Unternehmen. Die Arbeitslosigkeit ist derzeit die niedrigste im Arbeitsamtsbezirk.
Einen wirtschaftlichen Schwerpunkt bildet die Produktion von Gebäck- und Süßwaren bei einem Zweigwerk von Griesson – de Beukelaer. Darüber hinaus sind in der Stadt eine größere Anzahl leistungsstarker mittelständischer Maschinenbaubetriebe und Spezialfirmen (Transportanlagen, Beleuchtungsgerätebau, Filzfabrikation[23][24]) ansässig.

Das Krankenhaus ist ein Haus der Regelversorgung in der Trägerschaft des Landkreises. Mit dem Krankenhaus in Grimma gehört es zur Muldentalkliniken GmbH.

Verkehr

Wurzen liegt an der B 6, die B 107 führt am linken Muldeufer durch Bennewitz. Die A 14 ist über die B 107 im Süden (Anschlussstelle Grimma) in ca. 15 km Entfernung zu erreichen sowie im Westen über die B 6 (Anschlussstelle Leipzig-Ost) in ca. 18 km Entfernung. Die Linie S4 der S-Bahn Mitteldeutschland verbindet Wurzen über Leipzig mit Hoyerswerda, der Regional-Express verbindet die Stadt mit Dresden und Leipzig.

Dom St. Marien
Wenzeslaikirche
Katholische Kirche
Altes Postamt
Briefmarke mit dem Wurzner Posttor
Geburtshaus von Joachim Ringelnatz
Museum
Pesthäuschen
Turm im Stadtpark
Wasserturm in Wurzen
Wasserturm in Roitzsch
Kirche in Nemt
Kirche in Sachsendorf
Tourismus

Wurzen liegt am Ökumenischen Pilgerweg, der 2003 vom sächsischen Jugendpfarramt eingerichtet wurde. Im Wurzener Land folgt dieser Wanderweg weitgehend der alten Trasse der mittelalterlichen Via Regia. Wie keine zweite Stadt in Mitteldeutschland besitzt Wurzen Erinnerungen an die mittelalterliche Jakobspilgerschaft: Jakobsplatz, Jakobsgasse und – bis zum Dreißigjährigen Krieg daran gelegen – Jakobskirche, Jakobskirchhof und Jakobshospital.

Im Stadtgebiet (Gerhart-Hauptmann-Platz) kreuzt zudem die Via Regia einen zweiten alten transkontinentalen Fernweg, eine alte Salzstraße von Halle nach Prag. Diese von Nord nach Süd verlaufende Altstraße ist Teil der künftigen transkontinentalen Kulturstraße Via Salaria (Lübeck – Trapani/ Sizilien). Außerdem führt der Lutherweg durch die Stadt, die nächsten Stationen sind Schildau im Nordosten und Trebsen im Süden.

Die ehem. Bahnstrecke Glauchau–Wurzen wird bis Grimma als Teil des Mulderadwegs genutzt. Der asphaltierte Weg ist auch für Inliner geeignet.

Baudenkmäler und Erinnerungsstätten
Dom St. Marien, (1114 Erstweihe). Romanisch bis spätgotisch (1508). Umfangreiche Bronzeausstattung von Georg Wrba (1932)
Stadtkirche St. Wenceslai (16./17. Jahrhundert)[25]
katholische Herz-Jesu-Kirche (1902 geweiht). Neoromanisch
Schloss Wurzen (1497, bis 1581 zeitweise Residenz der Bischöfe von Meißen). Spätgotisch
Krietschmühle, stadtbildbestimmende Gebäude der Mühlenwerke am Mühlgraben (1917–1925)
Lossow’sches Haus (Kulturgeschichtliches Museum mit Ringelnatz-Ausstellung). Spätrenaissance/ Barock (1668)
Geburtshaus des Fabeldichters Magnus Gottfried Lichtwer am Domplatz (17. Jahrhundert)
Geburtshaus von Joachim Ringelnatz (17./18. Jahrhundert)
Marktbrunnen zu Ehren von Joachim Ringelnatz (1983)
wappengeschmücktes Posttor und Posthausportal der ehemaligen kursächsischen Posthalterei von 1734 am Crostigall
Kursächsische Distanzsäule von 1724, die einst vor dem dortigen Wenceslaitor stand (nachgebildet 1984 mit Originalsockel)
Königlich-sächsischer Halbmeilenstein (um 1860) aus Nemt am Badergraben in Wurzen und Ganzmeilenstein als Nachbildung in Burkartshain (Original im Bergelager Trebsen)
klassizistisches Rathaus (nach Brand 1803). Heute Stadtbibliothek und Städtische Galerie
ehemaliges (Königliches) Gymnasium von 1883 mit Wandmalereien von Max Seliger
Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges im früheren Alten Friedhof (Bronzeplastiken von Georg Wrba, eingeweiht am 11. Mai 1930), die junge Sanitäterin stellt Elsa Brändström dar[26][27]
„Pesthäuschen“ – Denkmal für die Opfer der Pest 1607 (17. Jahrhundert) im früheren Alten Friedhof
Gedenkstätte auf dem Ortsfriedhof für 60 KZ-Häftlinge eines Todesmarsches von einem Außenlager des KZ Buchenwald, die im April 1945 von SS-Männern ermordet wurden
Ehrenhain für die Soldaten der Roten Armee und Albert Kuntz im Stadtpark (1974)
Gedenktafeln an der Wurzener Dauerbackwaren GmbH (An der Mulde 5 A) bzw. an der Wurzener Nahrungsmittel GmbH (Am Mühlgraben 1) erinnerten an den kommunistischen Landtagsabgeordneten und Widerstandskämpfer Albert Kuntz, der 1945 im KZ Dora-Mittelbau ermordet wurde.
Gedenktafel für die Opfer des Stalinismus im Schlosshof (2005)
Jahrtausendstein im Badergraben (2000)
ehemaliger Nordbahnhof der Muldentalbahn (1875), später Amtsgericht bis 2015
„Wasserturm“ der früheren städtischen Wasserwerke (1893)
(Kaiserliches) Postamt mit Telegraphenturm (1890/91)
Bismarckturm, 19,4 m hoher Aussichtsturm auf dem Wachtelberg (Dehnitz, 1909)[28]
Dorfkirche Nemt (frühgotisch)
Dorfkirche Burkartshain (13.–16. Jahrhundert)
Dorfkirche Kühren (12.–16. Jahrhundert) mit mittelalterlichen Fresken
„Elefanten-Brunnen“ in Kühren (20. Jahrhundert)
Dorfkirche Nitzschka (16.–18. Jahrhundert)
Dorfkirche Sachsendorf (17. Jahrhundert)
rekonstruierte bronzezeitliche Hügelgräber östlich und südöstlich von Sachsendorf
„Johannas Höh“ südlich von Pyrna – 12 m hoher denkmalgeschützter Aussichtsturm von 1911[29]
Persönlichkeiten
Bedeutende Persönlichkeiten
Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Wurzen
Bürgermeister

In Wurzen gibt es den Bürgermeister-Schmidt-Platz und den Boockweg – als Dank und als Erinnerung an die einstigen Stadtoberhäupter Julius Theodor Schmidt und Georg Boock.[30][31]

Hauptartikel: Liste der Bürgermeister der Stadt Wurzen
Ehrenbürger

Folgende Personen sind als Anerkennung und Dank für ihre Leistungen die Ehrenbürger der Stadt Wurzen (mit Jahr der Ehrenbürgerschaft):[32]

1832: Wolf Friedrich von Jeschke auf Biehla – Königlich-Sächsischer Oberst
1857: E. Julius Kauferstein – Archidiakonus und Lokalschulinspektor
1864: Eduard Friederici – Domkapitular, Geheimer Hofrat, Ritter
1869: Carl Ludwig Langbein – Advokat
1873: Wilhelm Fischer – Königlich-Sächsischer Bergmeister
1879: Franz Maximilian Wielisch – Stiftssuperintendent
1884: Richard von Koenneritz auf Lossa – Geheimer Rat, Graf
1891: Georg Juel – Königlicher Kommerzienrat, Mitbegründer der Wurzener Teppichfabrik und Stadtverordnetenvorsteher, Initiator des Stadtparks
1895: Otto von Bismarck
1899: Carl August Bäßler – Rentier
1929: Hermann Ilgen
1998: Hans Imhoff
2005: Horst Schulze[33] – Domdechant und Superintendent i.R.
2006: Richard Klinkhardt[34] – Diplomingenieur
2013: Philipp Wende[35], erfolgreicher Rudersportler aus Wurzen
2014: Wolfgang Ebert[36][37], Orts- und Regional-Chronist
Siehe auch
Liste der Kulturdenkmale in Wurzen
Literatur
Stadtverwaltung Wurzen; Wurzen im Wandel. Ein bebilderter Streifzug durch die Stadt von 1850 bis in die Gegenwart, (Horb am Neckar) 2011
Wolfgang Ebert: Wurzen und die Muldenaue. Ein Führer durch die Stadt, ihre Landschaft und Geschichte, Beucha 2010, ISBN 9783867290760
Wolfgang Ebert: Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Wurzen und der Stadtteile Dehnitz, Roitzsch und Nemt. Veröffentlicht in der Reihe „Terra Wurcinensis – Das Wurzener Land in Geschichte und Gegenwart“. 3. Auflage, Beucha 2008, ISBN 978-3-930076-55-0, DNB 991585763.
Cordia Schlegelmilch: Wurzen. Erfurt 2006, ISBN 978-3-86680-066-3, DNB 980196620.
NovoPrint Verlags GmbH Fellbach und Stadtverwaltung Wurzen (Hrsg.): Große Kreisstadt Wurzen – Informationsbroschüre mit mehrfarbigem Stadtplan. 80 Seiten, 4. Auflage, Fellbarch / Wurzen 2005
Stadtverwaltung Wurzen (Hrsg.): Wurzen – ein gutes Stück Sachsen. Geschichte & Geschichten einer 1040-jährigen Stadt. Wurzen 2001, ohne ISBN
Hans Abicht, Reiner Herrig, Rolf und Rosemarie Kunze, Gerhard Marchewitz (Hrsg.): Wurzen – Eine tausendjährige Stadt in Sachsen. Wurzen 1990, ISBN 3-9700003-0-0
Wurzen 961–1961. Festschrift zur Tausendjahrfeier. Herausgegeben vom Rat der Stadt Wurzen und der Redaktion „Der Rundblick“ Wurzen. Format A 5, 256 Seiten. Wurzen 1961
Joseph Richter (Schulleiter i.R.): Wurzen in Wort und Bild – Ein Führer durch die Heimat (= Titel auf der Titelseite; abweichender Titel auf dem Deckblatt: Führer durch Wurzen und Umgebung). Mit Stadtplan und Umgebungskarte. 160 Seiten (A5), Wurzen 1936
Joseph Richter: Chronik der Stadt Wurzen. Herausgegeben mit Unterstützung des Wurzener Geschichts- und Altertumsvereins, 40 Seiten, Format < A5, Wurzen 1930
Max Mucker: Was wir schufen – Drei Jahre zielbewußte sozialistische Aufbauarbeit für Hand- und Kopfarbeiter und für die gesamte Bevölkerung der Stadt Wurzen. Herausgegeben vom Vorstand des sozialdemokratischen Volksvereins Wurzen, 36 Seiten, Wurzen 1929[38]
Cornelius Gurlitt: Wurzen. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 20. Heft: Amtshauptmannschaft Grimma (2. Hälfte). C. C. Meinhold, Dresden 1898, S. 270.
Christian Schöttgen: Historie der kursächsischen Stiftsstadt Wurzen. Leipzig 1717 (Volltext)
Weblinks
 Commons: Wurzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Wurtzen in der Topographia Superioris Saxoniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Wurzen – Reiseführer
Offizielle Homepage der Stadt Wurzen
Wurzen im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Literatur über Wurzen in der Sächsischen Bibliographie